Die "Deutsche Umwelthilfe" - Ein Abmahnverein dem bald der Status der Gemeinnützigkeit entzogen wird?

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Raskolnikof
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Re: Die "Deutsche Umwelthilfe" - Ein Abmahnverein dem bald der Status der Gemeinnützigkeit entzogen wird?

Beitragvon Raskolnikof » Mo 8. Jul 2019, 19:47

Ich würde es begrüßen, wenn es noch mehr Vereine wie die Deutsche Umwelthilfe geben würde, die dazu beitragen, den kriminellen Sumpf in unserer Gesellschaft trocken zu legen. Leider geht die DUH da noch viel zu lasch vor. M.E. sollte auch die zuständigen Politiker abgemahnt werden, die noch immer der Autoindustrie die Hand vor dem Hintern halten und die betrogenen Autokunden die Suppe allein auslöffeln lassen.
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Re: Die "Deutsche Umwelthilfe" - Ein Abmahnverein dem bald der Status der Gemeinnützigkeit entzogen wird?

Beitragvon VaterMutterKind » Mo 8. Jul 2019, 20:09

Raskolnikof hat geschrieben:(08 Jul 2019, 19:47)

Ich würde es begrüßen, wenn es noch mehr Vereine wie die Deutsche Umwelthilfe geben würde, die dazu beitragen, den kriminellen Sumpf in unserer Gesellschaft trocken zu legen. Leider geht die DUH da noch viel zu lasch vor. M.E. sollte auch die zuständigen Politiker abgemahnt werden, die noch immer der Autoindustrie die Hand vor dem Hintern halten und die betrogenen Autokunden die Suppe allein auslöffeln lassen.


Die Automobilindustrie ist der wichtigste Wirtschaftszweig Deutschlands. Wenn der vernichtet wird, dann ist Deutschlands Wohlstand in Gefahr. Keine Regierung würde so etwas machen.
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BlueMonday
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Re: Die "Deutsche Umwelthilfe" - Ein Abmahnverein dem bald der Status der Gemeinnützigkeit entzogen wird?

Beitragvon BlueMonday » Mo 8. Jul 2019, 21:37

Tom Bombadil hat geschrieben:(05 Jul 2019, 07:55)

Witzig finde ich ja die naive Vorstellung, diese Gestalten täten irgendwas, um die Bürger zu schützen :D


Oder gar um die Umwelt zu schützen... Witzig ist das schon lang nicht mehr. Für den ganzen Papierkrieg mussten bestimmt ein paar Bäume sterben. Sowas läuft ja alles noch hübsch wie anno dunnemals per Brief und Papier.
Ich finde ja schon lange, dass diese Gesellschaft mittlerweile eine absurde Regeldichte hervorgebracht hat, die keine zusätzlichen Werte mehr schafft, im Gegenteil. Fünfe grade sein lassen, gesunder Menschenverstand usw. das war einmal. So sind ganze Zivilisationen überhaupt erst entstanden und gewachsen. Heutzutage geht es mehr und mehr darum von dieser Substanz zu zehren und sie mit immer abenteuerlicheren Gründen neu zu verteilen. Der Rechtspositivismus regiert bis ins Absurde.
Wenn im Gesetz stünde, dass man mit 30 aus dem Fenster zu springen habe, würden das wohl manche tatsächlich tun. Natürlich ist es für einen in der Regel gesünder, wenn man möglichst alle Regeln befolgt, so absurd sie auch sind. Letztzlich steht dahinter die staatliche Gewalt. Aber gesamtgesellschaftlich ist darüber nachzudenken. Da ist dieses "ist halt so, und wenn's dir nicht passt, dann geh doch" an geistiger Armseligkeit nicht zu überbieten, zumal in einem politischen Diskussionsforum wie diesem hier geäußert.

Ich kenne bspw. einen Fall, da wurde ein Onlinehändler abgemahnt, weil ein Link auf die sog. Schlichtungsplattform der EU nicht klickbar war. Der Gesetzestext gab und gibt diese Notwendigkeit explizit gar nicht her, sondern wurde von der Rechtssprechung nachträglich so befunden/interpretiert. Und es geht um eine Plattform, die praktisch kein Mensch kennt und braucht. "Verdient" hat da letztlich nur der Abmahner. Nutzen für irgendjemand anderen = 0. Und so etwas läuft jeden Tag viele Male ab. Und es wird wohl zunehmen, schließlich muss man Einkommenquellen erzeugen für die sonst Überflüssigen. So muss man das dann wohl als Anständiger dann rationalisieren, damit diese Gestalten nicht noch mit der Räuberpistole losziehen und Schlimmeres anstellen.
But who would build the roads?
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Raskolnikof
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Re: Die "Deutsche Umwelthilfe" - Ein Abmahnverein dem bald der Status der Gemeinnützigkeit entzogen wird?

Beitragvon Raskolnikof » Mi 10. Jul 2019, 23:07

VaterMutterKind hat geschrieben:(08 Jul 2019, 20:09)

Die Automobilindustrie ist der wichtigste Wirtschaftszweig Deutschlands. Wenn der vernichtet wird, dann ist Deutschlands Wohlstand in Gefahr. Keine Regierung würde so etwas machen.

Und deshalb darf die Autoindustrie betrügen und belügen ohne den angerichteten Schaden wieder gut zu machen? Was hast du für ein Rechtsverständnis? Nicht zu fassen!
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Re: Die "Deutsche Umwelthilfe" - Ein Abmahnverein dem bald der Status der Gemeinnützigkeit entzogen wird?

Beitragvon Schnitter » Do 11. Jul 2019, 00:00

VaterMutterKind hat geschrieben:(08 Jul 2019, 20:09)
Die Automobilindustrie ist der wichtigste Wirtschaftszweig Deutschlands.


Und sie hat sich an Recht und Gesetz zu halten.

Das was du forderst wird im russischen Gammelstaat praktiziert.

Mit den bekannten Folgen -> Es regiert die Mafia.

Will kein Schwein hier in der Zivilisation.
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Re: Die "Deutsche Umwelthilfe" - Ein Abmahnverein dem bald der Status der Gemeinnützigkeit entzogen wird?

Beitragvon Calvadorius » Do 11. Jul 2019, 00:57

VaterMutterKind hat geschrieben:(08 Jul 2019, 20:09)

Die Automobilindustrie ist der wichtigste Wirtschaftszweig Deutschlands. Wenn der vernichtet wird, dann ist Deutschlands Wohlstand in Gefahr. Keine Regierung würde so etwas machen.


Der "wichtigste Wirtschaftszweig Deutschlands" hat sich selbst demontiert.
Mit Betrügereien statt innovativer Konzepte.

Letztere waren seit wenigstens zwanzig Jahren regelmäßig gerne gezeigte Prototypen, von denen zu den Messeterminen auch bloß (mehr oder weniger spektakuläre) Hüllen gezeigt wurden.
Richtig voran ging da allerdings nix.
Hat auch keinen interessiert, solange man sich die Verbrennungsmotoren schönlügen konnte.

Jetzt hechelt man dem Anschluss (eher mehr als minder konzeptlos) hinterher.
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Re: Die "Deutsche Umwelthilfe" - Ein Abmahnverein dem bald der Status der Gemeinnützigkeit entzogen wird?

Beitragvon Senexx » Do 11. Jul 2019, 05:40

Calvadorius hat geschrieben:(11 Jul 2019, 00:57)

Der "wichtigste Wirtschaftszweig Deutschlands" hat sich selbst demontiert.
Mit Betrügereien statt innovativer Konzepte.

Letztere waren seit wenigstens zwanzig Jahren regelmäßig gerne gezeigte Prototypen, von denen zu den Messeterminen auch bloß (mehr oder weniger spektakuläre) Hüllen gezeigt wurden.
Richtig voran ging da allerdings nix.
Hat auch keinen interessiert, solange man sich die Verbrennungsmotoren schönlügen konnte.

Jetzt hechelt man dem Anschluss (eher mehr als minder konzeptlos) hinterher.

Die Automobilindustrie sind vor allem die Beschäftigten. Ginge es nur um Manager, dann könnte man ungerührt deren Untergang zusehen. Und feixen.

Es geht aber um Millionen Arbeitsplätze in der Automobilindustrie und bei den Zulieferern.

Deshalb ist Ihr Post nicht sehr klug.
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Re: Die "Deutsche Umwelthilfe" - Ein Abmahnverein dem bald der Status der Gemeinnützigkeit entzogen wird?

Beitragvon Ger9374 » Do 11. Jul 2019, 06:46

Senexx hat geschrieben:(11 Jul 2019, 05:40)

Die Automobilindustrie sind vor allem die Beschäftigten. Ginge es nur um Manager, dann könnte man ungerührt deren Untergang zusehen. Und feixen.

Es geht aber um Millionen Arbeitsplätze in der Automobilindustrie und bei den Zulieferern.

Deshalb ist Ihr Post nicht sehr klug.



Die e Mobilität ist wahrscheinlich auch nur eine technische Zwischenlösung.Das wichtigste ist aber das die Deutsche Forschung wieder aufschließt zur Weltspitze, man ist fleissig dabei dieses zu tun.Auch wenn sich in der Fertigung am Ende weniger Beschäftigte als jetzt befinden werden so braucht Deutschland diese Industrie, und zwar federführend in der Welt.Und das kann auch nur Geissen das auf Deutschlands Straßen oder in der Luft sich endlich neues bewegt . Der Staat muss drastisch die Förderung erhöhen beim Kauf von Fahrzeugen mit alternativen Antrieben.Konkurrenzfähige Preise müssen her!
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Re: Die "Deutsche Umwelthilfe" - Ein Abmahnverein dem bald der Status der Gemeinnützigkeit entzogen wird?

Beitragvon Calvadorius » Fr 12. Jul 2019, 00:22

Senexx hat geschrieben:(11 Jul 2019, 05:40)

Die Automobilindustrie sind vor allem die Beschäftigten. Ginge es nur um Manager, dann könnte man ungerührt deren Untergang zusehen. Und feixen.

Es geht aber um Millionen Arbeitsplätze in der Automobilindustrie und bei den Zulieferern.

Deshalb ist Ihr Post nicht sehr klug.


"Die Automobilindustrie" ist die Summe all derer, die mit ihrer Leistung vom Verkauf von Autos profitieren.

Auch von betrügerisch manipulierten Fahrzeugen.

Ist es klüger, den Kopf in den Sand zu stecken, und zu verleugnen, daß hier (wirklich vorhersehbare) Entwicklungen verschlafen wurden?

Meine Güte, "neue" Konzepte wurden schon in den frühen 90ern des letzten Jahrhunderts vorgestellt, samt Ideen für die Infrastruktur.
Sei es die Brennstoffzelle, seien es batteriebetriebene Fahrzeuge.

Betriebswirtschaftlich optimiert hat es letztendlich bloß die "Softwarelösung" des Verbrenners geschafft, umgesetzt zu werden.
Ja, daran haben tatsächlich auch die Belegschaften der Zulieferer und Endhersteller gewonnen.

Das ist nicht gefeixt.
Sondern realistische Bestandsaufnahme.

Gibt es denn nach bald 30 (dreißig) Jahren der "Ideenfindung" ein realistisches Konzept einer massentauglichen Umsetzung?
(Mal abgesehen von ein paar Ladesäulen?)

Nada.
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Re: Die "Deutsche Umwelthilfe" - Ein Abmahnverein dem bald der Status der Gemeinnützigkeit entzogen wird?

Beitragvon Senexx » Fr 12. Jul 2019, 01:45

Es gibt bisher keine realistische Alternative zum Verbrenner. Elektromobilität ist ein Irrweg.
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
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Nieder mit dem Extremismus: Wider SED, AfD und Grüne!
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Re: Die "Deutsche Umwelthilfe" - Ein Abmahnverein dem bald der Status der Gemeinnützigkeit entzogen wird?

Beitragvon Ger9374 » Fr 12. Jul 2019, 04:32

Senexx hat geschrieben:(12 Jul 2019, 01:45)

Es gibt bisher keine realistische Alternative zum Verbrenner. Elektromobilität ist ein Irrweg.



Meine Hoffnung ist ein Innovationssprung!
Durch die ständig steigenden Mittel die in die Forschung fliessen könnte es , auch rein zufällig zu erfolgen in der Entwicklung kommen.
Auch wird unterschätzt das die Ölfördernden Staaten kein Interesse an alternativ erfolgreichen Antrieben haben.
Vielleicht wurde da schon einiges ausgebremst.Schliesslich geht es um Milliarden Dollar!
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Re: Die "Deutsche Umwelthilfe" - Ein Abmahnverein dem bald der Status der Gemeinnützigkeit entzogen wird?

Beitragvon Gruwe » Fr 12. Jul 2019, 08:00

Senexx hat geschrieben:(12 Jul 2019, 01:45)

Es gibt bisher keine realistische Alternative zum Verbrenner. Elektromobilität ist ein Irrweg.



Ich bin ja immer schwer begeistert, wenn sich zu einem Thema, in dem sich die (wissenschaftliche) Fachwelt alles andere als einig ist, Leute melden, die suggerieren, sie wüssten ganz genau was ein Irrweg wäre und was keine Zukunft hat, etc. Beeindruckend! :thumbup:
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Re: Die "Deutsche Umwelthilfe" - Ein Abmahnverein dem bald der Status der Gemeinnützigkeit entzogen wird?

Beitragvon Gruwe » Fr 12. Jul 2019, 08:05

Ger9374 hat geschrieben:(12 Jul 2019, 04:32)

Meine Hoffnung ist ein Innovationssprung!
Durch die ständig steigenden Mittel die in die Forschung fliessen könnte es , auch rein zufällig zu erfolgen in der Entwicklung kommen.
Auch wird unterschätzt das die Ölfördernden Staaten kein Interesse an alternativ erfolgreichen Antrieben haben.
Vielleicht wurde da schon einiges ausgebremst.Schliesslich geht es um Milliarden Dollar!
Ausschließen kann man nichts!


Dieser Innovationssprung könnte hoffentlich im nächsten Jahrzehnt mit den Festkörperakkus in mobilen Lösungen, Flussbatterien für stationäre Anwendungen und sinkende Kosten durch die stark ansteigende Produktionszahlen (insb. in China) anstehen! Anschließend (wobei natürlich auch simultan) würde es dann gelten, die Recyclingquoten der Batteriebestandteile zu erhöhen bzw. in den Elektroden größtenteils auf Lithium verzichten zu können, am idealsten natürlich mit Natrium. Aber das ist natürlich alles noch Zukunftsmusik!
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Re: Die "Deutsche Umwelthilfe" - Ein Abmahnverein dem bald der Status der Gemeinnützigkeit entzogen wird?

Beitragvon Teeernte » Fr 12. Jul 2019, 08:48

Ger9374 hat geschrieben:(12 Jul 2019, 04:32)


Auch wird unterschätzt das die Ölfördernden Staaten kein Interesse an alternativ erfolgreichen Antrieben haben.


Das ist so nicht ...die haben ihr Geld breit investiert - >> die stecken bei E-Autos drin...oder hier >>

Das GtL-Verfahren (Gas-to-Liquids) ist ein Verfahren zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe.

Weltmarktführer im Bereich der GtL-Technologie ist die südafrikanische Sasol Ltd., die GtL-Anlagen in Südafrika und zusammen mit Chevron in Katar unterhält.

Weltweit größte GtL-Anlage zurzeit (2015) ist Pearl GTL in Ras Laffan, Qatar, mit einer projektierten Kapazität von 140.000 Barrel/d.
wiki.
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Re: Die "Deutsche Umwelthilfe" - Ein Abmahnverein dem bald der Status der Gemeinnützigkeit entzogen wird?

Beitragvon jack000 » Di 16. Jul 2019, 18:28

Hat die Deutsche Umwelthilfe den Bogen überspannt? Baden-Württemberg erwägt Klage

Die grün-schwarze Landesregierung will ein drohendes Diesel-Zwangsgeld in Höhe von 10.000 Euro nicht bezahlen und prüft eine sogenannte »Vollstreckungsabwehrklage«.

Man hört förmlich das Knirschen in der Landesregierung von Baden-Württemberg. Und nein, beste Freunde werden sie vermutlich nicht mehr, der Wilfried Kretschmann und der Jürgen Resch. Der eine ist Ministerpräsident von Baden-Württemberg, der andere Chef des ominösen Abmahnvereines »Deutsche Umwelthilfe e.V.«, zugleich Vieflieger, Vielreisender, Viel-CO2-Ausspeiender. Eine typische Umweltsau eben. Der hat Hausverbot in der Staatskanzlei erhalten, wie man hört. Dessen Geschäftsmodell: Die Werbeanzeigen von Autohäusern daraufhin abzuscannen, ob möglicherweise CO2-Angaben etwas zu klein geschrieben wurden. Das ergibt eine prima Abmahnung, für die man auch noch Geld bekommen kann. Diese Masche wurde gerade vom Bundesgerichtshof als vollkommen rechtens abgesegnet.

Das andere DUH-Geschäftsmodell: Städte zu verklagen, weil Grenzwerte für Luftschadstoffe angeblich nicht eingehalten werden. Auch hier bekommen Resch und sein Verein mit erstaunlicher Regelmäßigkeit vor Gerichten Recht.
In Stuttgart gilt ein Fahrverbot sogar für relativ neue Dieselfahrzeuge bis zur Euro-5-Norm – für das gesamte Stadtgebiet, nicht nur an wenigen Innenstadtstraßen, sondern bis zu den Stadträndern hinauf auf die Filder, dort wo die Luft noch rein ist. Der grüne Verkehrsminister kann gar nicht genug Fahrverbote bekommen.

Doch der Ministerpräsident kommt sichtbar ins Schwitzen. Ist er doch auch so etwas wie Chef eines Landes, das einen Großteil seiner Steuern von der Automobil- und der Zulieferindustrie kassiert. Und dort herrscht Alarmstimmung. Eine satte Gewinnwarnung »beim Daimler«, die ersten Zulieferer machen dicht, Leiharbeiter wurden schon vor längerer Zeit rausgeworfen. Panik herrscht vor allem unter den Zulieferfirmen. Die können nicht wie Daimler oder BMW einfach ihre Produktion in andere Länder verlagern.

https://www.tichyseinblick.de/wirtschaf ... ugnOT_lwdE

Eine u.a. grüne Landesregierung verklagt die Deutsche "Umwelthilfe", dass ich das noch erleben darf :D
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