Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon zollagent » Do 11. Jul 2019, 15:29

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(11 Jul 2019, 11:52)

Deine Loesung ist also. Tore auf und Leute rein und deren Probleme importieren.

Funktioniert nicht.

In Lagern der UN Refugee Agency kann sichergestellt werden, welche Menschen den Schutz benoetigen und welche nicht. Die UN Fluechtlingslager in Jordanien, Somalia usw sind voll von Menschen, die ein neues zu Hause benoetigen. Menschen, die keine finanzielle mittel haben Menschenschmuggler zu bezahlen. Das sind oft Familien mit Kindern. Jeder illegale Immigrant der ueber das Mittelmeer kommt nimmt einer dieser Familien einen Asylplatz weg. Und genau deshalb haben wir die Sovereign Border Policy. Nicht weil wir keine Fluechtlinge wollen, sondern weil wir nur Menschen die wirklich Schutz brauchen Hilfe gewaehrleisten wollen und koennen.

Oh nein, dein Mitleid mit all denen, "die sich keine Flucht leisten können" rührt mich zu Tränen. Wenn man Leute "importiert", dann importiert man zwangsläufig auch deren Probleme. Die bleiben nicht wie alte Klamotten an der Landesgrenze zurück. Die Hauptprobleme sind die der bereits Anwesenden. Was meinst du, was ich als Kind von Flüchtlingen in den 60er Jahren von den "Alteingesessenen" so hören mußte? Da hatten so einige Probleme mit ihrer Vergangenheit. Und wurden genau wie du höchst aggressiv, wenn man ihnen dazu was sagte.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon zollagent » Do 11. Jul 2019, 15:32

ThorsHamar hat geschrieben:(11 Jul 2019, 11:54)

Du schreibst hier auch nur, um bald auf 100 000 Beiträge zu kommen, oder? :cool:

Mit abstrusen Vorhaltungen kommen unsere Rechtsdraußen gerne. Wie auch sonst, wenn die Festplatte da oben zu klein ist, um wirklich kreativ sein zu können?
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Bremer » Do 11. Jul 2019, 15:33

Sevastopol hat geschrieben:(11 Jul 2019, 15:00)

Der Afrikaner könnte einfach seinen Busch ausbauen und eine Infrastruktur entwickeln, jedoch ist es leichter sich ins gemachte Nest zu setzen.


Die Altenpflegerin aus Deutschland, die in die Schweiz gegangen ist, weil sie nicht mehr zu Niedriglohnbedingungen arbeiten wollte, hätte auch zuhause bleiben können. Sie hatte der Gewerkschaft beitreten und für bessere Löhne kämpfen können, anstatt ihre alten Landsleute im Stich zu lassen und den Schweizern einen Arbeitsplatz wegzunehmen.
Achtung: Ich folge lediglich Ihrer Argumentation.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon zollagent » Do 11. Jul 2019, 15:35

Skeptiker hat geschrieben:(11 Jul 2019, 12:42)

Wieso denn das nun wieder nicht? Heute sind es Schleuser und persönliches Überlebenstalent, welches das bestimmt. Wäre eine geordnete Auswahl des Aufnahmestaates unter den dazu berechtigten nicht sinnvoller? Wieso sollte nicht auch ein Aufnahmestaat, der ja die finanziellen Lasten und Integrationsaufwände zu tragen hat, da nicht auch mitreden dürfen. Wieso muss es eine Hilfe mit Heiligenschein sein, wieso nicht einfach sinnvolle und nachhaltige Hilfe?

Manchmal habe ich den Eindruck es muss unbedingt ein Grund gefunden werden keine Lösung zu finden, damit man die unhaltbare Situation "rettet", die einem die Möglichkeit liefert weiter über die Anderen herzuziehen, die sich geregelte Zustände und weniger Tote wünschen. Was ist denn wichtiger, Menschenleben retten, oder Feindbilder bewahren?

Wenn jemand Lager einrichten will, dann sollte er das auf eigenem Territorium tun, und nicht das Problem auf Andere abschieben. Dann ist er nämlich auch selbst für die Einhaltung humaner Maßstäbe in diesen Lagern verantwortlich und kann sich da nicht hinter anderen verstecken, "die sich leider nicht an Vereinbarungen hielten".
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon relativ » Do 11. Jul 2019, 15:35

Keoma hat geschrieben:(11 Jul 2019, 15:29)

Wie wäre es, wenn du formulierst, was einen Fundamentalisten ausmacht?

In deinem Link waren von ...„konsistente Fundamentalisten“...in Gänsefüßchen die Rede. Hintergrund ist dieser:
Die Studie bewertet „religiösen Fundamentalismus“ anhand von drei Indikatoren: Die Interviewten wurden gefragt, ob (1) Muslime bzw. Christen zu den Wurzeln ihrer jeweiligen Religion zurückkehren sollen, (2) ob es nur eine einzige gültige Auslegung des Koran bzw. der Bibel gibt und (3) ob ihnen religiöse Regeln wichtiger sind als staatliche Gesetze. Jene Personen, die alle drei Fragen mit Ja beantworteten, bezeichnet die Studie als „konsistente Fundamentalisten“.


Also wenn es um so einen Fundmentalismus geht, dann ist dies eher ein starkes gesellchaftliches Problem, als ein Rechtstaatliches.

Aber ich vermute das solche Feinheiten dir bei dem Gebrauch von diesem Wort, zu diesem Thema, ziemlich Schnuppe sind, hab ich recht?
Zuletzt geändert von relativ am Do 11. Jul 2019, 15:35, insgesamt 1-mal geändert.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Bremer » Do 11. Jul 2019, 15:35

Vongole hat geschrieben:(11 Jul 2019, 15:07)

Die Möglichkeiten legaler Migration nutzen.
Jeder Migrant, der sich aus wirtschaftlichen Gründen auf illegalem Weg nach Europa macht, verhindert nicht nur seine Chance auf ein Bleiberecht, sondern trägt auch dazu bei,
die Chancen Asylsuchender zu minimieren, und spielt Typen wie Salvini in die Hände.

Für ungelernte, afrikanische Wassertraeger gibt es keinen Weg der legalen Migration. Wollen Sie es ihm verdenken, dass er nach einer anderen Lösung sucht?
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Sevastopol » Do 11. Jul 2019, 15:36

zollagent hat geschrieben:(11 Jul 2019, 15:32)

Mit abstrusen Vorhaltungen kommen unsere Rechtsdraußen gerne. Wie auch sonst, wenn die Festplatte da oben zu klein ist, um wirklich kreativ sein zu können?


zollagent hat geschrieben:(11 Jul 2019, 15:18)

Getroffene Hunde bellen. Schon deine Reaktion zeigt, daß ich richtig liege und du das auch weißt.


:D

Bremer hat geschrieben:(11 Jul 2019, 15:33)

Die Altenpflegerin aus Deutschland, die in die Schweiz gegangen ist, weil sie nicht mehr zu Niedriglohnbedingungen arbeiten wollte, hätte auch zuhause bleiben können. Sie hatte der Gewerkschaft beitreten und für bessere Löhne kämpfen können, anstatt ihre alten Landsleute im Stich zu lassen und den Schweizern einen Arbeitsplatz wegzunehmen.
Achtung: Ich folge lediglich Ihrer Argumentation.


Endlich bist Du auf dem richtigen Weg. Weiter so!
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon zollagent » Do 11. Jul 2019, 15:36

Senexx hat geschrieben:(11 Jul 2019, 12:46)

Sie glauben doch nicht wirklich, dass es dieser läppische Grund ist?

Die Grünlinken wollen eine Massenzuwanderung. Deshalb.

Wieder "die Grünlinken", das Feindbild unserer Rechtsdraußen. :D :D
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Sevastopol » Do 11. Jul 2019, 15:37

zollagent hat geschrieben:(11 Jul 2019, 15:36)

Wieder "die Grünlinken", das Feindbild unserer Rechtsdraußen. :D :D


Die Feindbilder Deutschlands! :D :D
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon zollagent » Do 11. Jul 2019, 15:38

Cobra9 hat geschrieben:(11 Jul 2019, 13:03)

Flüchtling ist nicht gleich Flüchtling. Ich würde schon hinterfragen wie ein Flüchtling teilweise tausende Dollar für die Überquerung des Mittelmeer zusammen kriegt.

Mit den Summen könnte man auch was im.eigenen Land aufbauen

...wenn die politischen Zustände das im Aufbruchsland zulassen, sicher. Aber tun die das auch?
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Keoma » Do 11. Jul 2019, 15:38

relativ hat geschrieben:(11 Jul 2019, 15:35)

In deinem Link waren von ...„konsistente Fundamentalisten“...in Gänsefüßchen die Rede. Hintergrund ist dieser:


Also wenn es um so einen Fundmentalismus geht, dann ist dies eher ein starkes gesellchaftliches Problem, als ein Rechtstaatliches.

Aber ich vermute das solche Feinheiten dir bei dem Gebrauch von diesem Wort, zu diesem Thema, ziemlich Schnuppe sind, hab ich recht?


Dass es ein rechtsstaatliches Problem ist, habe ich nicht behauptet.
Ein gesellschaftliches ist es wohl, ein gewaltiges.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon zollagent » Do 11. Jul 2019, 15:39

Sevastopol hat geschrieben:(11 Jul 2019, 15:37)

Die Feindbilder Deutschlands! :D :D

Korrekter ausgedrückt hieße das "Toitschlands". Denn Deutschland ist zu gut 85% nicht mit diesen Feindbildern behaftet.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Bremer » Do 11. Jul 2019, 15:40

Sevastopol hat geschrieben:(11 Jul 2019, 15:36)

Endlich bist Du auf dem richtigen Weg. Weiter so!

Was natürlich Blödsinn ist. Berechtigterweise wirft kein Mensch der deutschen Altenpflegerin vor, wenn sie in die Schweiz geht. Nur bei den Afrikanern ist ein solches Verhalten schäbig.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon zollagent » Do 11. Jul 2019, 15:40

ThorsHamar hat geschrieben:(11 Jul 2019, 13:10)

Das Problem ist doch, dass praktisch jeder Migrant SELBST genau weiss, warum er sich auf den Weg macht.
Die Verantwortung für die Misere in Lagern und chaotischen Zuständen liegt doch zuerst mal bei DEN Menschen, die den Flüchtlingsstatus wissentlich ausnutzen wollen, also bei Betrügern!! Und das sind, wenn man die Zahlen der bestätigten Asylanträge ansieht, ( laut bpb: Zitat: "Die Quote der positiv beschiedenen Asylanträge liegt im laufenden Jahr 2019 bei 36,3 Prozent" ) die meisten dieser Migranten!
Es ist typisch, dass die Schuld wieder bei Anderen gesucht wird ....

Alles Betrüger! Wie einfach doch so manche Welten sind. :D
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Orbiter1 » Do 11. Jul 2019, 15:41

unity in diversity hat geschrieben:(11 Jul 2019, 15:24)

Wer weiß, ob Salvini den Brief geschrieben hat, ohne wirkliche Absicht den Geisterbootverkehr zu unterbrechen.
Der Registrierungsaufwand lohnt sich eh nur für die Zielländer, wozu also soll ein Transitland diesen Aufwand betreiben?
Zielland ist zunächst mal Italien. Ob die weiter ziehen weiß niemand. Salvini ist es offenbar egal was die in Italien anstellen, wenn bei 90% der Migranten die über das Mittelmeer nach Italien kommen ein Brief an die tunesische Regierung alles ist, was er an Maßnahmen ergreift.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon zollagent » Do 11. Jul 2019, 15:42

Senexx hat geschrieben:(11 Jul 2019, 13:13)

Sie können googlen? Selbst ist der Vorstand.

Lesen Sie beispielswiese mal das grüne Einwanderungs- und Migrationskonzept. Aber nicht mit der grünen Brille. Sondern mit klarem Blick und dem Blick auf die absehbaren Folgen.

Es gibt darüber hinaus immer eine öffentliche und eine geheime Agenda. Nicht alles, was gewollt ist, wird explizit so brutal ausgesprochen.

Über die Interessenlage des linksgrünen Klassenkampf-von-oben-Bürgergertums habe ich mich hier schon desöfteren geäußert, so dass ich es hier nicht noch eimal ausführlich wiederholen muss: Man braucht eine neue Dienstbotenklasse. Man will die Unterschichtung der Gesellschaft. Zur Veredelung des eigenen Lebens und zum Kleinhalten der "reaktionären" eigenen Unterschicht.

Aha, wieder "die geheime Agenda". Die so "geheim" ist, daß jeder dahergelaufene Rechtsextremist sie kennt. Und alle Anderen sind dumm! :D
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon zollagent » Do 11. Jul 2019, 15:45

Cobra9 hat geschrieben:(11 Jul 2019, 14:07)

Gut das mit dem festgestellten Status habe Ich überlesen. Mein Fehler. Aber für Mich sind Flüchtlinge im ordinären Sinn eigentlich Menschen die vor Krieg, Verfolgung oder Tod flüchten.

Wirtschaftsflüchtlinge sind für Mich nicht unbedingt schutzwürdig. Rein ökonomische Gründe sind für Mich nicht unbedingt ausreichend um jemand in Deutschland aufzunehmen. Oder in der EU. Es gibt tausende Menschen die eher schutzbedürftig sind

Für die Schaffung besserer Rahmenbedingungen in ihrer Heimat kann man nicht das Geld und die Energie aufbringen. Aber für eine illegale Flucht nach vorne schon. Sorry das beisst sich.

Wirtschaftsflüchtlinge sind auch nicht als Flüchtling im Sinne von Artikel 1 der Genfer Flüchtlingskonvention (Abkommen über die Rechtsstellung der Flüchtlinge) von 1951, als Konventionsflüchtling, anerkannt.

Was wohl nichts daran ändert, daß Lebensumstände, unter denen man nicht überleben kann, sehr wohl ein Motiv, und zwar KEIN verwerfliches, darstellen, sich einen "besseren Ort zu suchen", wie es ja auch in manchen Deutschen Märchen beschrieben wird.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Vongole » Do 11. Jul 2019, 15:46

Bremer hat geschrieben:(11 Jul 2019, 15:35)

Für ungelernte, afrikanische Wassertraeger gibt es keinen Weg der legalen Migration. Wollen Sie es ihm verdenken, dass er nach einer anderen Lösung sucht?


In Ihrem Beispiel tauchte ein KfZ-Handel auf, den ein ungelernter "afr. Wasserträger" wohl kaum betreiben kann, darauf bezog sich mein Post.
Was nun den fiktiven Wasserträger angeht, sollte er Schulungsmöglichkeiten nutzen (gibt es in afr. Ländern, sogar von intern. Organisationen finanziert und betrieben),
um seine Chance der legalen Migration zu steigern.
Die illegale Migration eröffnet ihm keinerlei Wege, außer die in Erpressbarkeit durch Schleuser, Armut und Verzweiflung.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon Keoma » Do 11. Jul 2019, 15:47

Bremer hat geschrieben:(11 Jul 2019, 15:40)

Was natürlich Blödsinn ist. Berechtigterweise wirft kein Mensch der deutschen Altenpflegerin vor, wenn sie in die Schweiz geht. Nur bei den Afrikanern ist ein solches Verhalten schäbig.


Liegt möglicherweise daran, dass der Bedarf an Wasserträgern bei uns nicht besonders hoch ist.
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Re: Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik

Beitragvon zollagent » Do 11. Jul 2019, 15:48

Keoma hat geschrieben:(11 Jul 2019, 14:17)

Wen?

Ein Österreicher, der Strache nicht kennen will? Sehr glaubwürdig.
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