Lügenpresse oder Realitätspresse

Moderator: Moderatoren Forum 5

Kohlhaas
Beiträge: 1187
Registriert: So 24. Feb 2019, 19:47

Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Kohlhaas » Di 9. Jul 2019, 20:01

Julian hat geschrieben:(08 Jul 2019, 19:21)

Der SPIEGEL schafft es, einen Artikel über die Gruppenvergewaltigung in Mülheim zu schreiben, ohne den Kontext - dass die Tatverdächtigen offenbar sexuell verwahrloste "bulgarische" Kinder/ Jugendliche sind - zu liefern.

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/ ... 76403.html

Der Ausdruck der Lückenpresse ist hier wohl angemessen. Der unbedarfte Leser wird davon abgehalten, Schlüsse zu ziehen - etwa diese Gruppenvergewaltigung mit der vor einiger Zeit - auch mit "bulgarischen" Kindern/ Jugendlichen als Tätern - in Verbindung zu bringen, oder etwa Zweifel zu entwickeln an der Richtigkeit der Armutseinwanderung aus Südosteuropa und der Multi-Kulti-Doktrin.

Eine weitere Beleuchtung der Hintergründe - etwa die ethnisch-kulturelle Herkunft der Tatverdächtigen - erwartet man inzwischen gar nicht mehr. Dabei könnte man so einiges über die offenbar fehlgeschlagene Sozialisation der Tatverdächtigen erfahren.

Die Selbstverpflichtungen der Presse schreiben vor, dass über die Nationalität eines Täters/Tatverdächtigen nur dann berichtet werden soll, wenn das Vergehen "typisch" für eine bestimmte Ethnie ist.

Beispiel im vorliegenden Fall: Wenn es Belege dafür geben würde, dass bulgarische Jugendliche signifikant häufig Sexualdelikte begehen, dann wäre die Info, dass es sich bei den Tätern um bulgarische Jugendliche gehandelt haben soll, für die Berichterstattung relevant gewesen. Meines Wissens gibt es aber keine statistische Erhebung darüber, dass Bulgaren häufiger vergewaltigen als zum Beispiel Deutsche. Welche Bedeutung hat es für die Berichterstattung, die Nationalität des Täters/Tatverdächtigen mitzuteilen, wenn vergleichbare Straftaten in jeder anderen ethnischen Gemeinschaft in gleicher Häufigkeit vorkommen?

Du hast völlig Recht: Solche Informationen werden in diesen Fällen nicht veröffentlicht, um zu verhindern, dass der "unbedarfte Leser" (!) irgendwelche wilden "Schlüsse" (!) zieht. Verantwortlich dafür ist auch nicht die Presse. "Verantwortlich" ist die Polizei. Es ist nämlich die POLIZEI, die darüber Bescheid weiß, ob die Nationalität eines Tatverdächtigen öffentlich gemacht werdern sollte oder nicht. Die Polizeibeamten sind auch diejenigen Menschen, die am besten beurteilen können, ob die Ethnie des Täters/Tatverdächtigen etwas mit dem Motiv zu tun haben könnte. In der jüngeren Vergangenheit ist die Polizei zumindest in meiner Gegend dazu übergegangen, bei bestimmten Vergehen, die von bestimmten "interessierten Gruppen" gern als "typisch" angesehen werden, explizit mitzuteilen, dass es sich bei dem Verdächtigen um einen Deutschen handelt.

Du bist tatsächlich der Meinung, dass die Presse "lügt", wenn sie nicht bei jedem Vergehen die Herkunft des mutmaßlichen Täters benennt? Soll jedesmal bei einer Polizeimeldung auch hinzugefügt werden: "Der Verdächtige ist Deutscher...."?

Und da behauptest Du, dass "die Presse" ganz allgemein "lügt", wenn sie Dir nicht jedesmal die Nationalität und die Herkunft des mutmaßlichen Täters mitteilt? Liefer doch erstmal Belege dafür, dass Deine Kenntnis der NAtionalität des Täters irgendwie relevant ist.
VaterMutterKind

Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon VaterMutterKind » Di 9. Jul 2019, 20:06

Es ist egal woher die Täter kommen. Wichtig ist nur, dass die Arschgeigen angemessen bestraft werden.
Benutzeravatar
sunny.crockett
Beiträge: 1688
Registriert: So 25. Feb 2018, 15:52

Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon sunny.crockett » Di 9. Jul 2019, 20:29

Kohlhaas hat geschrieben:(09 Jul 2019, 20:01)

Die Selbstverpflichtungen der Presse schreiben vor, dass über die Nationalität eines Täters/Tatverdächtigen nur dann berichtet werden soll, wenn das Vergehen "typisch" für eine bestimmte Ethnie ist.


Aha, deshalb hat man auch bei den Vergewaltigern auf Mallorca von den "Deutschen" Touristen gesprochen, weil das "typisch" für die Ethnie ist. Dabei hat auch nicht interessiert, dass die spanische Presse von den "Deutsch-Türken" gesprochen hat und Täter so urdeutsche Namen wie Azul und Serhat haben. Das ist dann "typisch" deutsche Realitätspresse.
Benutzeravatar
Fliege
Beiträge: 4105
Registriert: Sa 26. Mai 2018, 00:15

Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Fliege » Di 9. Jul 2019, 20:38

sunny.crockett hat geschrieben:(09 Jul 2019, 20:29)
Aha, deshalb hat man auch bei den Vergewaltigern auf Mallorca von den "Deutschen" Touristen gesprochen, weil das "typisch" für die Ethnie ist. Dabei hat auch nicht interessiert, dass die spanische Presse von den "Deutsch-Türken" gesprochen hat und Täter so urdeutsche Namen wie Azul und Serhat haben. Das ist dann "typisch" deutsche Realitätspresse.

Ein paar Fake-News mehr oder weniger in ihren "Nachrichten" stören die typisch deutschen "Qualitätsmedien" nicht.
Medienversagen: "für den gehobenen Moralbedarf"; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
Ger9374

Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Ger9374 » Di 9. Jul 2019, 20:39

sunny.crockett hat geschrieben:(09 Jul 2019, 20:29)

Aha, deshalb hat man auch bei den Vergewaltigern auf Mallorca von den "Deutschen" Touristen gesprochen, weil das "typisch" für die Ethnie ist. Dabei hat auch nicht interessiert, dass die spanische Presse von den "Deutsch-Türken" gesprochen hat und Täter so urdeutsche Namen wie Azul und Serhat haben. Das ist dann "typisch" deutsche Realitätspresse.



Presse sollte nicht beurteilen, die soll seriöse Informationen liefern die Leser informieren.
Wenn Informationen vorenthalten werden bewusst ist das Nur zu rechtfertigen wenn es auf Wunsch von behörden geschieht!
Liberty
Beiträge: 555
Registriert: So 26. Aug 2018, 21:58

Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Liberty » Di 9. Jul 2019, 20:47

Hans-Georg Maaßen schrieb heute bei Twitter:"Für mich ist die NZZ so etwas wie "Westfernsehen".

Finde ich sehr treffend.
Benutzeravatar
Fliege
Beiträge: 4105
Registriert: Sa 26. Mai 2018, 00:15

Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Fliege » Di 9. Jul 2019, 20:53

Liberty hat geschrieben:(09 Jul 2019, 20:47)
Hans-Georg Maaßen schrieb heute bei Twitter: "Für mich ist die NZZ so etwas wie "Westfernsehen".
Finde ich sehr treffend.

Mir geht es ebenso. (Ob Maaßen nun von der Maasi gestalkt und zensiert wird?)
Medienversagen: "für den gehobenen Moralbedarf"; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
Benutzeravatar
Senexx
Beiträge: 10955
Registriert: Di 25. Apr 2017, 09:21
Benutzertitel: Catalunya nou Estat d'Europa

Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Senexx » Di 9. Jul 2019, 21:27

Kohlhaas hat geschrieben:(09 Jul 2019, 20:01)

Die Selbstverpflichtungen der Presse schreiben vor, dass über die Nationalität eines Täters/Tatverdächtigen nur dann berichtet werden soll, wenn das Vergehen "typisch" für eine bestimmte Ethnie ist.

Die Presse hat zu berichten, nicht zu zensieren. Auch wenn sie das mit "Selbstverpflichtung" euphemistisch kaschiert.
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
Nieder mit dem Extremismus: Wider SED, AfD und Grüne!
Kohlhaas
Beiträge: 1187
Registriert: So 24. Feb 2019, 19:47

Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Kohlhaas » Mi 10. Jul 2019, 18:37

sunny.crockett hat geschrieben:(09 Jul 2019, 20:29)

Aha, deshalb hat man auch bei den Vergewaltigern auf Mallorca von den "Deutschen" Touristen gesprochen, weil das "typisch" für die Ethnie ist.

Nö. Erstens war das eine Pressemitteilung der spanischen Behörden. In dem Zusammenhang musst Du wissen, dass Deutsche in Spanien als "Ausländer" gelten. Ich habe keine Ahnung, ob und auf welcher statistischen Grundlage spanische Behörden die Vergewaltigung von deutschen Frauen durch deutsche Männer für "landestypisch" halten. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass die deutsche PRESSE dem Ehrenkodex folgt, dass die Herkunft eines Täters nur dann genannt wird, wenn diese Herkunft für das Delikt ursächlich sein könnte.

Zweitens habe ich weiter oben schon darauf hingewiesen, dass deutsche Polizeibehörden inzwischen zunehmend explizit auf die DEUTSCHE Nationalität von Tatverdächtigen hinweisen, wenn es um Straftaten gehen, die das "allgemeine Volksempfinden" so gern den Zuwanderern zuschreibt.

Frag Dich doch mal selbst: WARUM willst Du eigentlich wissen, woher dieser Vergewaltiger oder jener Mörder stammte? Welchen Informationsgehalt hat die Herkunft, wenn statistisch nachgewiesen werden kann, dass deutsche Irre genauso gern vergewaltigen wie syrische Irre?

Deine Forderung, dass IMMER die Nationalität des Täters/Tatverdächtigen genannt werden muss, birgt in sich schon den unausgesprochenen Verdacht, dass deutsche Behörden die "Flüchtlinge" vor dem "gerechten Volkszorn" zu schützen versuchen.

Sag uns doch erstmal, welchen Erkenntnisgewinn es Dir bringen würde, wenn Du bei jeder Veröffentlichung über eine Straftat die Nationalität des mutmaßlichen Täters mitgeteilt bekommen würdest.
Benutzeravatar
Sören74
Beiträge: 4144
Registriert: Mi 30. Jan 2019, 14:30

Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Sören74 » Mi 10. Jul 2019, 18:56

Ger9374 hat geschrieben:(09 Jul 2019, 20:39)

Presse sollte nicht beurteilen, die soll seriöse Informationen liefern die Leser informieren.
Wenn Informationen vorenthalten werden bewusst ist das Nur zu rechtfertigen wenn es auf Wunsch von behörden geschieht!


Natürlich darf Presse beurteilen. Das gehört zur Meinungsfreiheit dazu. So wie es ein Recht gibt, Informationen weiterzugeben, gibt es nicht zwangsläufig eine Pflicht, diese zu veröffentlichen. Wie sollte das auch funktionieren, gibt es bei jedem Fall quasi endlos viele Informationen.
Benutzeravatar
sunny.crockett
Beiträge: 1688
Registriert: So 25. Feb 2018, 15:52

Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon sunny.crockett » Mi 10. Jul 2019, 21:22

Kohlhaas hat geschrieben:(10 Jul 2019, 18:37)

Nö. Erstens war das eine Pressemitteilung der spanischen Behörden. In dem Zusammenhang musst Du wissen, dass Deutsche in Spanien als "Ausländer" gelten. Ich habe keine Ahnung, ob und auf welcher statistischen Grundlage spanische Behörden die Vergewaltigung von deutschen Frauen durch deutsche Männer für "landestypisch" halten. Ich habe lediglich darauf hingewiesen, dass die deutsche PRESSE dem Ehrenkodex folgt, dass die Herkunft eines Täters nur dann genannt wird, wenn diese Herkunft für das Delikt ursächlich sein könnte.


Also sah die deutsche Presse die Herkunft als ursächlich an, weil Deutsche generell wegen ihrer männerdominierten Gesellschaft zu Vergewaltigungen neigen ?

Zweitens habe ich weiter oben schon darauf hingewiesen, dass deutsche Polizeibehörden inzwischen zunehmend explizit auf die DEUTSCHE Nationalität von Tatverdächtigen hinweisen, wenn es um Straftaten gehen, die das "allgemeine Volksempfinden" so gern den Zuwanderern zuschreibt.


Also die Deutsche Presse schreibt explizit von Deutschen Tätern, auch wenn die Behörden vor Ort von den Deutsch-Türken spricht. Das machten sie doch in dem Falle eher, amit es eben nicht den Zuwanderern zugeschrieben wird, sondern den Biodeutschen. Da ist es auch egal, ob die Täternamen dann u.a. Azul und Serhat sind.
Die Qualitätspresse verheimlicht auch die Namen, bringt auch keine Bilder sondern Strandfotos wie beim Spiegel https://www.spiegel.de/panorama/justiz/ ... 75868.html
Da muss schon das Revolverblatt Bild mit Fotos den "Deutschen" kommen https://bilder.bild.de/fotos-skaliert/d ... 0.bild.jpg

Frag Dich doch mal selbst: WARUM willst Du eigentlich wissen, woher dieser Vergewaltiger oder jener Mörder stammte? Welchen Informationsgehalt hat die Herkunft, wenn statistisch nachgewiesen werden kann, dass deutsche Irre genauso gern vergewaltigen wie syrische Irre?


den Statistischen Nachweis hatten wir schon mal vor ein paar Monaten mal hier im Forum, wenn ich mich recht erinnere, waren Zuwanderer im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung 36x so oft an Vergewaltigungen beteiligt - oder wie du sagst genau gleich.

Deine Forderung, dass IMMER die Nationalität des Täters/Tatverdächtigen genannt werden muss, birgt in sich schon den unausgesprochenen Verdacht, dass deutsche Behörden die "Flüchtlinge" vor dem "gerechten Volkszorn" zu schützen versuchen.

Sag uns doch erstmal, welchen Erkenntnisgewinn es Dir bringen würde, wenn Du bei jeder Veröffentlichung über eine Straftat die Nationalität des mutmaßlichen Täters mitgeteilt bekommen würdest.


Der Erkenntnissgewinn wäre beispielsweise auch die Wahrheit, die man bei der Presse nicht einfach verzerren sollte.
Übrigens hat die Österreichische Presse auch von den Deutsch-Türken gesprochen, warum verändert dann die deutsche Presse die offizielle Berichterstattung der spanischen Presse?
Benutzeravatar
sunny.crockett
Beiträge: 1688
Registriert: So 25. Feb 2018, 15:52

Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon sunny.crockett » Mi 10. Jul 2019, 21:31

Sören74 hat geschrieben:(10 Jul 2019, 18:56)

Natürlich darf Presse beurteilen. Das gehört zur Meinungsfreiheit dazu. So wie es ein Recht gibt, Informationen weiterzugeben, gibt es nicht zwangsläufig eine Pflicht, diese zu veröffentlichen. Wie sollte das auch funktionieren, gibt es bei jedem Fall quasi endlos viele Informationen.


Die Presse sollte aber auch objektiv berichten, und das passiert leider viel zu oft nicht. Beispielsweise war bei der Umfrage zur Seenotrettung eine Quote von 70:30 pro Einsätze im Mittelmeer festgestellt worden. Der Eindruck, der aber speziell bei den ÖR entsteht, deutet auf 100% Zustimmung hin.
Anderes Beispiel war ein Auslandsbericht in der ARD vor einigen Monaten über Donald Trump. Hier wurden 8 Amerikaner interviewed, 7 Gegner von Trump und einen Unentschlossenen. Realität ist, dass etwa 50% für Trump und die gleiche Anzahl gegen Trump sind. Die ARD möchte aber anscheinend seinen Zuschauern unterjubeln, dass es in den USA keinen Befürworter von Trump mehr gibt. Wenn dann Wahlen sind, fallen wieder alle aus allen Wolken.
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 19250
Registriert: Do 11. Sep 2014, 18:55

Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Teeernte » Mi 10. Jul 2019, 21:41

Kohlhaas hat geschrieben:(10 Jul 2019, 18:37)

Sag uns doch erstmal, welchen Erkenntnisgewinn es Dir bringen würde, wenn Du bei jeder Veröffentlichung über eine Straftat die Nationalität des mutmaßlichen Täters mitgeteilt bekommen würdest.


...Sag - welchen Erkenntnisgewinn hat - wo die Tat stattfand...
...Sag - welchen Erkenntnisgewinn hat....dass die Tat stattfand...
...Sag - welchen Erkenntnisgewinn hat...Information über die Tat ?

Erkenntnis ?

Es ...hat bei Manchen eh keinen Zweck.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
VaterMutterKind

Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon VaterMutterKind » Mi 10. Jul 2019, 22:22

Sören74 hat geschrieben:(10 Jul 2019, 18:56)

Natürlich darf Presse beurteilen. Das gehört zur Meinungsfreiheit dazu. So wie es ein Recht gibt, Informationen weiterzugeben, gibt es nicht zwangsläufig eine Pflicht, diese zu veröffentlichen. Wie sollte das auch funktionieren, gibt es bei jedem Fall quasi endlos viele Informationen.


Die Medien betreiben heutzutage Meinungsmache. Sie wollen praktisch mitregieren. Wähler beeinflussen und Ereignisse steuern.

Das ist aber nicht die Aufgabe der Medien. Die sollen Informationen liefern.
Benutzeravatar
Sören74
Beiträge: 4144
Registriert: Mi 30. Jan 2019, 14:30

Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Sören74 » Mi 10. Jul 2019, 22:31

VaterMutterKind hat geschrieben:(10 Jul 2019, 22:22)

Die Medien betreiben heutzutage Meinungsmache. Sie wollen praktisch mitregieren. Wähler beeinflussen und Ereignisse steuern.

Das ist aber nicht die Aufgabe der Medien. Die sollen Informationen liefern.


Als erstes, Medien ungleich Presse, bzw. Presse ungleich Medien. Und den Medien oder der Presse ein einheitliches Ziel zu unterstellen, macht auch nicht viel Sinn. Das ist kein monolithischer Block, sondern wie die Menschen selbst unterschiedlich eingestellt.
VaterMutterKind

Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon VaterMutterKind » Mi 10. Jul 2019, 22:35

Sören74 hat geschrieben:(10 Jul 2019, 22:31)

Als erstes, Medien ungleich Presse, bzw. Presse ungleich Medien. Und den Medien oder der Presse ein einheitliches Ziel zu unterstellen, macht auch nicht viel Sinn. Das ist kein monolithischer Block, sondern wie die Menschen selbst unterschiedlich eingestellt.


Die haben kein einheitliches Ziel. Das habe ich auch gar nicht behauptet. Je nach Ideologie wird dann auch entsprechend berichtet.
Benutzeravatar
Teeernte
Beiträge: 19250
Registriert: Do 11. Sep 2014, 18:55

Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Teeernte » Mi 10. Jul 2019, 22:37

Sören74 hat geschrieben:(10 Jul 2019, 22:31)

Als erstes, Medien ungleich Presse, bzw. Presse ungleich Medien. Und den Medien oder der Presse ein einheitliches Ziel zu unterstellen, macht auch nicht viel Sinn. Das ist kein monolithischer Block, sondern wie die Menschen selbst unterschiedlich eingestellt.


Die Eignerstruktur spricht nicht für Vielfalt.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
Benutzeravatar
Senexx
Beiträge: 10955
Registriert: Di 25. Apr 2017, 09:21
Benutzertitel: Catalunya nou Estat d'Europa

Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Senexx » Do 11. Jul 2019, 03:36

sunny.crockett hat geschrieben:(10 Jul 2019, 21:22)

Übrigens hat die Österreichische Presse auch von den Deutsch-Türken gesprochen, warum verändert dann die deutsche Presse die offizielle Berichterstattung der spanischen Presse?

Weil die deutsche Presse meint, Tatsachen seien Gift für den deutschen Michel.

Bestimmte Dinge seien tabu und dürften nicht diskutiert werden.

Ihr Selbstverständnis ist das einer erziehenden Institution, nicht das eines Nachrichtenträgers. Sie steht an vorderster Front derjenigen, die meinen, ein Volk müsse "tolerant" sein, sich anderen Ideologien gegenüber aufgeschlossen verhalten, von anderen Lebensweisen lernen und von seinen kulturellen Prägungen lassen. Im Wege stünde dem besonders das christliche Erbe.

Besonders dem Kampf gegen das Christentum kommt dabei eine besondere Rolle zu. Mit offenen, zum Teil aber auch subtilen Mitteln. Das ist die neue staatliche Agenda, die die Presse mit Verve unterstützt. Kein Bundespräsident käme auf die Idee, zum Osterfest Grußworte an die Christen zu richten oder es gar mit ihnen zu feiern. Hingegen lädt man neuerdings zum gemeinsamen Fastenbrechen mit den Muslimen ein.
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
Nieder mit dem Extremismus: Wider SED, AfD und Grüne!
Ger9374

Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Ger9374 » Do 11. Jul 2019, 04:12

Senexx hat geschrieben:(11 Jul 2019, 03:36)

Weil die deutsche Presse meint, Tatsachen seien Gift für den deutschen Michel.

Bestimmte Dinge seien tabu und dürften nicht diskutiert werden.

Ihr Selbstverständnis ist das einer erziehenden Institution, nicht das eines Nachrichtenträgers. Sie steht an vorderster Front derjenigen, die meinen, ein Volk müsse "tolerant" sein, sich anderen Ideologien gegenüber aufgeschlossen verhalten, von anderen Lebensweisen lernen und von seinen kulturellen Prägungen lassen. Im Wege stünde dem besonders das christliche Erbe.

Besonders dem Kampf gegen das Christentum kommt dabei eine besondere Rolle zu. Mit offenen, zum Teil aber auch subtilen Mitteln. Das ist die neue staatliche Agenda, die die Presse mit Verve unterstützt. Kein Bundespräsident käme auf die Idee, zum Osterfest Grußworte an die Christen zu richten oder es gar mit ihnen zu feiern. Hingegen lädt man neuerdings zum gemeinsamen Fastenbrechen mit den Muslimen ein.




Das alles Unterschreibe ich ohne abstriche!
Glaube, Kultur und Herkunft werden bewusst
stillgeschwiegen.Deutschland verliert Seine Wurzeln , alles von aussen wird protegiert eigenes Deutsches Erbe am besten totgeschwiegen.Wir verlieren uns in den Idealen einer Globalen Unwertekultur.
Jeder Staat pflegt und fördert sein Erbe, Kunst, Kultur, ect.unsere grossen Denker erhalten I'm Ausland mehr aufmerksamkeit als in unseren Schulen!
Benutzeravatar
sunny.crockett
Beiträge: 1688
Registriert: So 25. Feb 2018, 15:52

Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon sunny.crockett » Do 11. Jul 2019, 08:58

Ger9374 hat geschrieben:(11 Jul 2019, 04:12)

Das alles Unterschreibe ich ohne abstriche!
Glaube, Kultur und Herkunft werden bewusst
stillgeschwiegen.Deutschland verliert Seine Wurzeln , alles von aussen wird protegiert eigenes Deutsches Erbe am besten totgeschwiegen.Wir verlieren uns in den Idealen einer Globalen Unwertekultur.
Jeder Staat pflegt und fördert sein Erbe, Kunst, Kultur, ect.unsere grossen Denker erhalten I'm Ausland mehr aufmerksamkeit als in unseren Schulen!


Richtig. Man muss sich auch die Wortwahl mancher Medien ansehen, wie sie versucht, dem Bürger ein schlechtes Gewissen zu machen, um auch negative Entwicklungen zu schlucken.

Aktuelles Beispiel ein Spiegel-Artikel zum Islam.

Hälfte der Bevölkerung empfindet den Islam als Bedrohung

In Deutschland gibt es viele Vorbehalte gegen Muslime.

Bei religiöser Toleranz sieht die Untersuchung aber Defizite. Vor allem der Islam habe es schwer und werde von vielen negativ wahrgenommen.

Auf Dauer schädlich für die Demokratie seien hingegen dogmatische, rigide Glaubensvorstellungen und Intoleranz gegenüber anderen Religionen. Hier sieht die Untersuchung Anlass zur Sorge. Denn: Die Hälfte der Befragten empfindet den Islam als Bedrohung.

Solche abgrenzenden, ablehnenden Haltungen könnten die demokratische politische Kultur gefährden


https://www.spiegel.de/panorama/gesells ... 76787.html

Genauso hätte man schreiben können:
- Die Hälfte der Bevölkerung sieht im Islam die Ablehnung westlicher Werte
- Die religiöse Toleranz gegenüber dem Islam gefährdet über Jahrzehnte erkämpfte Frauenrechte
- Die Bevölkerung empfindet die schlechte Integrationsbereitschaft von Muslimen als negativ
- Der importierte Antisemitismus bereitet Grund zur Sorge

Stattdessen wird hier Kritik am Islam gleich wieder mit "demokratiefeindlich" und "intolerant" gleichgesetzt.

Zurück zu „5. Bildung - Kultur - Medien“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast