Elektroautos.

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firlefanz11
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Re: Elektroautos.

Beitragvon firlefanz11 » Fr 14. Jun 2019, 16:47

JJazzGold hat geschrieben:(14 Jun 2019, 16:42)

Vielleicht lässt sich Ausfall per Hometrainer für alle Familienmitglieder wenigstens lebenserhaltend kompensieren. :D

Klar. Zwei Fliegen mit einer Klappe denn man tut was gegen die adiposierende Gesellschaft...
"Wer hier ist, weil er Hilfe beansprucht, hat eine besondere moralische Verpflichtung, den Helfern nicht das Leben zu zerstören."
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Re: Elektroautos.

Beitragvon JJazzGold » Fr 14. Jun 2019, 16:56

firlefanz11 hat geschrieben:(14 Jun 2019, 16:47)

Klar. Zwei Fliegen mit einer Klappe denn man tut was gegen die adiposierende Gesellschaft...


Richtig, gesund wäre das auch noch.
Daraus könnte ein völlig neuer Berufszweig staatlich subventionierter sportlicher Selbstverwirklichung entstehen, Bedingtes Grundeinkommen, quasi strampeln als Beitrag zum Volkseigentum. ;)
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Re: Elektroautos.

Beitragvon firlefanz11 » Fr 14. Jun 2019, 16:59

JJazzGold hat geschrieben:(14 Jun 2019, 16:56)

Richtig, gesund wäre das auch noch.
Daraus könnte ein völlig neuer Berufszweig staatlich subventionierter sportlicher Selbstverwirklichung entstehen, Bedingtes Grundeinkommen, quasi strampeln als Beitrag zum Volkseigentum. ;)

Marks, Engels u. Lenin wären sooo stolz...! :thumbup:
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » So 16. Jun 2019, 14:52

Statistisch brennen E-Autos bei weitem seltener als Benziner und Diesel. Beim klassischen Auto gelten 90 Fahrzeugbrände pro eine Milliarde gefahrener Kilometer als normal. Laut einer Statistik der amerikanischen Autobahnfeuerwehr kommt Tesla nur zwei Brände pro einer Milliarde Kilometer. Eine andere Untersuchung von 2018 setzt die brennenden Stromer nicht ins Verhältnis zu den gefahrenen Kilometern, sondern zur Zahl der Autos insgesamt. Sie zählte 21 brennende Elektroautos; das waren 20 Mal weniger Brände als bei Benzin- und Dieselautos. Die Aussagefähigkeit solcher Statistiken ist zwar wegen der geringen Zahl der Brände bei E-Autos noch nicht sehr gut. Gefährlicher als Benziner scheinen sie aber keinesfalls zu sein, eher im Gegenteil.

https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/br ... 57024.html

Aber nun gut, das wird die Gegner der Naturgesetze auch nicht überzeugen, da sie bei allen anderen Themen -- ob Klimaschutz, Tempolimits oder Fahrrestriktionen -- an einfachsten Statistiken krachend scheitern. Alte, weiße Männer halt. Schlau genug, das Klima zu schädigen, aber zu blöd, mit einfachsten Zahlen umzugehen. Zum Glück verschwinden diese Leute peu a peu noch weiter in die Bedeutungslosigkeit.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Ebiker » So 16. Jun 2019, 15:06

frems hat geschrieben:(16 Jun 2019, 14:52)

https://www.wiwo.de/unternehmen/auto/br ... 57024.html

Aber nun gut, das wird die Gegner der Naturgesetze auch nicht überzeugen,


Die Naturgesetze bewirken das sich Elektroautos nur sehr schwierig löschen lassen. Wenn ein Verbrenner gelöscht ist dann ist er das. Ein Elektrofahrzeug kann sich immer wieder entzünden. Ein Kraftstofftank läßt sich nach einem Unfall recht einfach auf Schäden untersuchen, bei einem Akku eher schwierig bis unmöglich.

P.S. DHL hat erhebliche Schwierigkeiten die von zahlreichen Bränden betroffene Firma E- Scooter zu verkaufen. Audi muß grad zahlreiche E- Tron wegen möglichen Wassereinbruch in den Akku zurückrufen.

Evtl. wirds ja was mit dem Feststoffakku, Toyotasoll schon sehr weit damit sein.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » So 16. Jun 2019, 15:12

Ebiker hat geschrieben:(16 Jun 2019, 15:06)

Die Naturgesetze bewirken das sich Elektroautos nur sehr schwierig löschen lassen.

Tun sie nicht. Es dauert mit Wasser etwas länger, aber mit speziellem Schaum bzw. Gel ist das für die Feuerwehren heutzutage kein Problem. Argon ist dafür auch wunderbar geeignet.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Ebiker » So 16. Jun 2019, 15:17

ja ne, alles klar, drum versenkt man die Teile gleich mal komplett im Wasser. Da hat sich schon ne Firma drauf spezialisiert, die bieten spezielle Löschcontainer an.

Container über Tage an der Unfallstelle?
Dies scheint auch notwendig - denn die Methode "Badewanne" hat neben dem notwendigen Kran und Container eine weitere Einschränkung: Aufgrund der Hitzeentwicklung könne es sein, dass die Autos über mehrere Tage in dem Container gekühlt werden müssen. Weil die Stahlbehälter während dieser Zeit aber nicht transportiert werden können. Dies könne etwa im Falle eines Unfall auf der Autobahn bedeuten, dass dort tagelang ein Container steht, sagte Emdens Stadtbrandmeister Bernd Lenz dem NDR.


https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/E-Auto-Feuerwehr-testet-Badewanne-fuer-Autos,elektroauto392.html
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » So 16. Jun 2019, 15:33

Ebiker hat geschrieben:(16 Jun 2019, 15:17)

ja ne, alles klar, drum versenkt man die Teile gleich mal komplett im Wasser. Da hat sich schon ne Firma drauf spezialisiert, die bieten spezielle Löschcontainer an.



https://www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/oldenburg_ostfriesland/E-Auto-Feuerwehr-testet-Badewanne-fuer-Autos,elektroauto392.html

Sagte ich ja. Mit Wasser dauert es länger. Wenn die Feuerwehr es für effizienter hält als spezielle Löschmittel, dann ist das halt so. Das sollte man den Fachleuten überlassen.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Ebiker » So 16. Jun 2019, 15:45

Wenn die Feuerwehr mit speziellem Container anrücken muß und der dann noch mehrere Tage auf der Autobahn rumsteht ist das kein Problem ?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » So 16. Jun 2019, 21:09

Der Bauherr möchte in der gemeinsamen Tiefgarage mindestens 20 Ladesäulen für Elektroautos installiert haben. Eine entsprechende Ladesäule kann bei Schnellladung einen Strom von 32 A liefern. Das heißt, würden alle Ladesäulen voll in Betrieb gehen, müsste ich theoretisch 640 Ampere vorhalten. Das geht natürlich nicht. Die Säulen sind untereinander vernetzt und regulieren sich gegenseitig. Somit kann die Ladezeit – bei Mehrfachnutzung – auf mehrere Stunden anwachsen, wo der Hersteller der Säulen sagt, dass dies vertretbar ist, aber der Bauherr hartnäckig nachfragt, warum das denn so sei. Er verkaufe oder vermiete schließlich hochwertige Wohnungen, und eine Ladezeit von mehreren Stunden (bis zu 8 Stunden) wären kein gutes Verkaufsargument.

Kann ich nachvollziehen... aber es kommt noch besser: 100 Wohnungen mit Warmwasserversorgung aus der Heizung (nicht mit Strom) haben nach DIN 18015 einen Anschlusswert von 108 kVA. Die Werte-Tabellen basieren auf den Erfahrungswerten der städtischen Energieversorger ....


weiter...

https://www.achgut.com/artikel/die_leid ... adestation
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 17. Jun 2019, 04:04

Die Entwicklung der Onboard-Lader hängt unter anderem am Ausbau des Stromnetzes. Vor allem in den Städten muss massiv nachgerüstet werden, wenn die Bewohner abends heimkommen und ihre E-Autos anstecken, die ja selbst bei 7,4 kW über Stunden fast das Doppelte des Durchschnitts-Haushaltsverbrauchs ziehen.

Die Idee, eigene Infrastruktur, also einen AC-DC-Wandler in der eigenen Garage aufzustellen, scheitert meistens am Preis: Aktuelle Geräte sind für öffentliche Ladepunkte gedacht und kosten selbst bei Anschluss ans Niederspannungsnetz im Haus ab 10.000 Euro aufwärts. Wenn wir wirklich viel elektrisch fahren wollen, könnten sich aber Wohnkomplexe damit von der Konkurrenz abheben, dass sie ihre Tiefgarage wie einen Tesla-Ladepark betreiben (alle teilen sich eine Maximalleistung) – am besten mit einer stationären Pufferbatterie, die sich zu Zeiten niedriger Nachfrage füllt.



https://www.heise.de/autos/artikel/Waru ... 30579.html

7,4 kW :D :D :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon firlefanz11 » Mo 17. Jun 2019, 15:22

Teeernte hat geschrieben:(17 Jun 2019, 04:04)
einen AC-DC-Wandler

So Einen hätt ich auch gern. Einen der im Radio Schlagermucke in AC/DC umwandelt... :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 17. Jun 2019, 15:50

firlefanz11 hat geschrieben:(17 Jun 2019, 15:22)

So Einen hätt ich auch gern. Einen der im Radio Schlagermucke in AC/DC umwandelt... :D


ClipGrab...und dann auf Highway to Hell halten...
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Re: Elektroautos.

Beitragvon firlefanz11 » Di 2. Jul 2019, 16:23

Interessante Studie:
Mittelfristig zeigt die Gesamtbetrachtung von Lade- und Betankungsinfrastruktur, Stromverteilnetzen und
dem übrigen Energiesystem in Summe leichte Kostenvorteile für das Szenario mit hohem Anteil an BatteriePkw (Fokus BEV). Langfristig (ab etwa 2040) führt ein relevanter Anteil an Brennstoffzellen-Pkw unter den
getroffenen Annahmen insgesamt zu geringeren Gesamtkosten als bei einem hohen Anteil batterieelektrischer Pkw, bei welchen vor allem die Kosten für die Errichtung einer Vielzahl (privater) Ladepunkte maßgeblich zu den höheren Gesamtkosten beitragen.

https://stiftung.adac.de/app/uploads/20 ... husen.pdf#
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Re: Elektroautos.

Beitragvon John Galt » Mi 3. Jul 2019, 18:41

Für meine Eltern vor kurzem mal wieder die aktuellen Angebote angeschaut bezüglich konventionell, plug-in Hybrid und Akkuautos.

Ökonomisch gesehen kommen dabei vor allem auch für die Plug-in Hybride katastrophale Zahlen raus. Nicht nur teuer bei der Anschaffung, sondern auch beim Stromtanken und mit Kohlestrom kann man sich auch noch das Ökogeschwätz schenken.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon John Galt » Fr 5. Jul 2019, 18:02

Die zuständigen Behörden erlauben aber auch jetzt schon die Umstellung auf die transparente Abrechnung nach Kilowattstunden. So wie man es von zu Hause gewohnt ist. Die Preise bewegen sich dabei ungefähr zwischen 39 und 59 Cent, ein Konkurrenzmarkt entwickelt sich gerade erst. Diese Kosten erscheinen vielen begeisterten E-Autofahrern als zu hoch. Die Versorger müssen auf Ladestrom aber die gleichen Steuern und Abgaben zahlen wie auf den Haushaltsstrom – und die machen mehr als drei Viertel des Endpreises aus.


https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-06/ ... ur/seite-2

Vielleicht sollte man einfach den Strom mit Färbemittel rot färben?

Was für ein ökonomischer Schwachsinn.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Fr 5. Jul 2019, 19:37

John Galt hat geschrieben:(05 Jul 2019, 18:02)

https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-06/ ... ur/seite-2

Vielleicht sollte man einfach den Strom mit Färbemittel rot färben?

Was für ein ökonomischer Schwachsinn.


Die Autos laufen dann in der Zukunft mit Delfinfett...
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Sa 6. Jul 2019, 17:08

Beim Autogipfel im Kanzleramt vergangene Woche haben Regierung und die Autoindustrie deshalb vereinbart, einen Masterplan für den Ausbau des öffentlichen Ladenetzes zu erstellen. Es soll ausreichen, um 2030 bis zu 10,5 Millionen Elektrofahrzeuge mit Strom zu versorgen. Dafür sollen 300.000 Ladestationen gebaut werden. Doch diese Maßnahme ist eigentlich vor allem Marketing für die Autoindustrie. Den Kundinnen und Kunden soll die Angst genommen werden, einmal keine Ladesäule zu finden. Technisch begründet ist diese Sorge jedoch nicht. Und auch das Stromnetz ist stabil genug.

Das belegen Studien von Innogy, der Tochter des Energieversorgers RWE, die ausschließlich Strom aus regenerativen Quellen produziert. Innogy erstellt oder beteiligt sich an deutschen und europäischen Szenarien, die der Frage nachgehen, ob der Verlauf von Energie- und Mobilitätswende zusammenpassen. "All die Studien kommen zu dem Schluss, dass das bestehende Stromnetz kein Verhinderer der Elektromobilität ist, sondern sie erst möglich macht", sagt Armin Gaul, Leiter der technischen Produktentwicklung bei Innogy. Die Angst vor überlasteten Stromnetzen sei unbegründet – und es gebe auf absehbare Zeit genug Ladestellen.

Auch die zusätzlich benötigte Strommenge für Elektroautos stellt für Innogy kein Problem dar. "Wenn alle Autos in Deutschland elektrisch fahren würden, bräuchten wir etwa 20 Prozent mehr Strom", sagt Gaul. Weil dieser Wandel nicht über Nacht kommt, sondern sich über mindestens ein Jahrzehnt zieht, sei das keine große Herausforderung für die Energiewirtschaft. "Vor allem nicht, wenn man bedenkt, wie und wo die Autos geladen werden", sagt Gaul, nämlich tagsüber am Arbeitsplatz oder nachts zu Hause. Und wer nicht die Möglichkeit hat, sich dafür eine Wallbox einzubauen, tankt Strom im Parkhaus oder vor dem Supermarkt.

https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-06/ ... ettansicht

Naja, wird in Deutschland, wo man weit hinter Ländern wie Frankreich und Großbritannien zurückhängt, wohl nicht viele von ihren Ängsten und Bedenken befreien.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Sa 6. Jul 2019, 18:51

frems hat geschrieben:(06 Jul 2019, 17:08)

https://www.zeit.de/mobilitaet/2019-06/ ... ettansicht

Naja, wird in Deutschland, wo man weit hinter Ländern wie Frankreich und Großbritannien zurückhängt, wohl nicht viele von ihren Ängsten und Bedenken befreien.


Vom Verkäufer von GrünStrom - eine Studie - die aussagt - dass er genug liefern kann...

Wenn man sowas ziehen muss.... :D :D :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Sa 6. Jul 2019, 18:57

Teeernte hat geschrieben:(06 Jul 2019, 18:51)

Vom Verkäufer von GrünStrom - eine Studie - die aussagt - dass er genug liefern kann...

Wenn man sowas ziehen muss.... :D :D :D

Okay. Auf der einen Seite haben wir wissenschaftliche Studie mit allerlei Datenauswertungen. Auf der anderen Seite ein Bedenkträger, der als Argument auf den Auftraggeber verweist. Überzeugend. :)
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