Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen

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Tom Bombadil
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Re: Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen

Beitragvon Tom Bombadil » Do 6. Jun 2019, 10:18

Sobald die Subventionen nicht mehr so üppig sprudeln, geht es mit den deutschen Herstellern von Windrädern direkt bergab: https://www.manager-magazin.de/unterneh ... 62202.html
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John Galt
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Re: Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen

Beitragvon John Galt » Do 6. Jun 2019, 15:28

Wie wirtschaftlich Windanlagen sind hat man auch gut bei Prokon gesehen.
Wird auch noch spaßig werden, was bei den ganzen Bürgerwindparks rauskommt.

Viele Vorhaben sind generell von den diversen Stadtwerken finanziert, die haben sich auch schon beim Cross-Border-Leasing abzocken lassen und letztendlich zahlt der Steuerzahler dann die Rechnung.
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Tom Bombadil
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Re: Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen

Beitragvon Tom Bombadil » Do 6. Jun 2019, 16:15

RWE zieht es verstärkt ins Ausland, in Deutschland wird kaum investiert: https://www.welt.de/wirtschaft/energie/ ... hland.html

Eine Begründung wird auch geliefert:
Der Ausbau der Windenergie stockt ebenso wie der Ausbau der Stromnetze, weil alles sofort beklagt wird. „So ist das eben“, fast Schmitz die Krux zusammen: „Wenn Sie gegen alles sind, läuft gar nichts mehr.“
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Re: Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen

Beitragvon Aldemarin » Mi 3. Jul 2019, 15:13

Wie steht es mit der Reparaturanfälligkeit von Windkraftanlagen, insbesondere von Großkomponenten? Im Windpark Goldboden mußte nicht einmal ein Jahr nach der Inbetriebnahme ein Windrad stillgesetzt werden, weil eines seiner drei Rotorblätter Risse aufwies ( https://www.zvw.de/inhalt.windpark-am-g ... 9739f.html ). Der Austauch eines derartigen Rotorblattes ist sehr aufwändig, das fängt schon beim Transport an ( https://www.zvw.de/inhalt.schwertranspo ... c9aed.html ).
Auch behördliche Auflagen können die Wirtschaftlichkeit mindern, wenn zum Beispiel wie auf https://www.zvw.de/inhalt.windpark-am-g ... 9739f.html von Anfang April bis Ende Oktober nachts die Anlage still stehen muß.
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relativ
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Re: Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen

Beitragvon relativ » Mi 3. Jul 2019, 15:15

Tom Bombadil hat geschrieben:(06 Jun 2019, 10:18)

Sobald die Subventionen nicht mehr so üppig sprudeln, geht es mit den deutschen Herstellern von Windrädern direkt bergab: https://www.manager-magazin.de/unterneh ... 62202.html

Wieso ging es mit der Atomkraft Bergab,die wurden auch bis zum Schluss subventioniert?
Zuletzt geändert von relativ am Mi 3. Jul 2019, 15:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen

Beitragvon VaterMutterKind » Mi 3. Jul 2019, 15:17

relativ hat geschrieben:(03 Jul 2019, 15:15)

Wieso ging es mit der Atomkraft Bergab,die wurden auch bis zum Schluss subventioniert.


Atomkraft wurde praktisch von Frau Merkel abrupt abgeschafft. Weshalb den Energieriesen auch Schadenersatz zusteht.
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relativ
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Re: Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen

Beitragvon relativ » Mi 3. Jul 2019, 15:29

VaterMutterKind hat geschrieben:(03 Jul 2019, 15:17)

Atomkraft wurde praktisch von Frau Merkel abrupt abgeschafft. Weshalb den Energieriesen auch Schadenersatz zusteht.

Die Frage und Gegenfrage um die es ging war ja, warum die Windkraft vor die Hunde gehen soll?
Wenn man es so macht wie mit der Solarenergie, dann geht uns die nächste EE-Technologie flöten bzw. wird das Geld im Ausland verdient.
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relativ
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Re: Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen

Beitragvon relativ » Mi 3. Jul 2019, 15:38

VaterMutterKind hat geschrieben:(03 Jul 2019, 15:17)

Atomkraft wurde praktisch von Frau Merkel abrupt abgeschafft. Weshalb den Energieriesen auch Schadenersatz zusteht.

Eigentlich müssten die Schadenensersatzansprüche direkt an die Fraktionen von FDP /Union und den Firmen, die diese jetzt stellen, selber übergeben werden. denn diese Kombo war es ja erst, der den guten Atomausstiegsdeal von Rot/Grün einkassierte und somit erst solche Forderungen möglich machte.
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Re: Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen

Beitragvon VaterMutterKind » Mi 3. Jul 2019, 15:42

relativ hat geschrieben:(03 Jul 2019, 15:38)

Eigentlich müssten die Schadenensersatzansprüche direkt an die Fraktionen von FDP /Union und den Firmen, die diese jetzt stellen, selber übergeben werden. denn diese Kombo war es ja erst, der den guten Atomausstiegsdeal von Rot/Grün einkassierte und somit erst solche Forderungen möglich machte.


Es war Bundeskanzlerin Merkel, die nach Fukoshima die Entscheidung von Jetzt auf Gleich getroffen hat. Die Unternehmen können am Allerwenigsten dafür. Der Schadenersatzanspruch ist gerechtfertigt. Und ob man die damalige Regierung jetzt zur Kasse bittet oder nicht. Im Endeffekt sind es sowieso Steuergelder.
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Re: Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen

Beitragvon relativ » Mi 3. Jul 2019, 16:07

VaterMutterKind hat geschrieben:(03 Jul 2019, 15:42)

Es war Bundeskanzlerin Merkel, die nach Fukoshima die Entscheidung von Jetzt auf Gleich getroffen hat. Die Unternehmen können am Allerwenigsten dafür. Der Schadenersatzanspruch ist gerechtfertigt. Und ob man die damalige Regierung jetzt zur Kasse bittet oder nicht. Im Endeffekt sind es sowieso Steuergelder.

Also es gibt 2 Möglihkeiten. Entweder du bist noch zu jung, oder du ignorierst hier einfach die Wichtigkeit der unterschiedlichen Ereignisse. Nochmal hätte die damalige Regierung unter Mithilfe aller Energiekonzerne nicht den Deal von SPD Und Grüne mit eben diesen Unternehmen abgeschafft.
Wäre Merkel höchstwahrscheinlich nicht panisch ausgestiegen und die Schadensersatzansprüche wären somit hinfällig, auch einiges anderes wäre uns wohl ersparrt geblieben.
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Re: Wirtschaftlichkeit von Windkraftanlagen

Beitragvon imp » Mo 19. Aug 2019, 22:00

Aldemarin hat geschrieben:(03 Jul 2019, 15:13)

Wie steht es mit der Reparaturanfälligkeit von Windkraftanlagen, insbesondere von Großkomponenten? Im Windpark Goldboden mußte nicht einmal ein Jahr nach der Inbetriebnahme ein Windrad stillgesetzt werden, weil eines seiner drei Rotorblätter Risse aufwies ( https://www.zvw.de/inhalt.windpark-am-g ... 9739f.html ). Der Austauch eines derartigen Rotorblattes ist sehr aufwändig, das fängt schon beim Transport an ( https://www.zvw.de/inhalt.schwertranspo ... c9aed.html ).
Auch behördliche Auflagen können die Wirtschaftlichkeit mindern, wenn zum Beispiel wie auf https://www.zvw.de/inhalt.windpark-am-g ... 9739f.html von Anfang April bis Ende Oktober nachts die Anlage still stehen muß.

Wartung wird in der Regel durch einen Partner pauschal mitverkauft. Ein gewisser Grad an vorzeitigen Defekten sowie eine Reihe von notwendigen Reparaturen ueber die Vertragsdauer, in der Regel 10, 15 oder 18 Jahre, sind inbegriffen. Darueber hinaus sind Windparks im Allgemeinen versichert. Das weitere Risiko traegt der Unternehmer.
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