Lässt sich der Klimawandel überhaupt verlangsamen?

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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Sören74 » Sa 29. Jun 2019, 10:07

unity in diversity hat geschrieben:(29 Jun 2019, 03:03)

Die Klimaskeptiker stellen keine wahlentscheidend Mehrheit, sind also keine Gefahr.
Gefährlich sind jene, die mit ihrem degenerierten Freiheitsverständnis die Freiheit aller anderen einschränken wollen.
Sie ordnen ihrer Freiheit und ihrem Recht alle anderen Menschen unter, weil es angeblich sehr eilt.
...


Nichts für ungut, unity in diversity, aber Du hast das Thema eindeutig verfehlt. Schau noch mal auf de Überschrift. Danke.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon unity in diversity » Sa 29. Jun 2019, 10:13

Sören74 hat geschrieben:(29 Jun 2019, 10:07)

Nichts für ungut, unity in diversity, aber Du hast das Thema eindeutig verfehlt. Schau noch mal auf de Überschrift. Danke.

Der oberste Zensor, Inquisitor, Informations- und Meinungskontrolleur und -manipulator hat gesprochen, hau.
Stalin, Kim und Moose Dung wären stolz auf dich.
Zuletzt geändert von unity in diversity am Sa 29. Jun 2019, 10:25, insgesamt 2-mal geändert.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Sören74 » Sa 29. Jun 2019, 10:17

Teeernte hat geschrieben:(29 Jun 2019, 07:47)

Die Fichte ....ist MANN MADE !!! BILLIG und SCHNELL In Deutschland wäre Mischwald >> Standard !


Mit Deiner Antwort zeigst Du schön, dass der Klimawandel bei Dir noch nicht angekommen ist. Das ist der Punkt, wir haben eine Kulturlandschaft nicht nur in den Wäldern, sondern auch auf den Feldern geschaffen. Der schnelle Klimawandel wird bedeuten, dass viele Arten, die der Mensch in unsere Landschaft eingeführt hat, bald nicht mehr vorhanden sein werden. Nicht nur das Erscheinungsbild der Wälder wird sich hier ändern. Die Frage ist, bekommen die Menschen das heute schon mit oder werden sie eines Tages durch die Wälder gehen und sich wundern, hmm, als Kind sah es doch hier anders aus.

Teeernte hat geschrieben:Die Erderwärmer kommen mit immer neuen Lügen. Das einzige was bleibt - ein paar Grad Celsius mehr im Sommer.


Kerle, mal ruhig. Halte Dich mit solchen Äußerungen mal zurück. Zu sagen, was bei einem schnellen Klimawandel wahrscheinlich passieren wird, sind keine Lügen. Nimm das mal zur Kenntnis, auch wenn es Dir nicht gefällt.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Sören74 » Sa 29. Jun 2019, 10:23

imp hat geschrieben:(29 Jun 2019, 08:01)

Klima ist ein langfristig wandernder Faktor, der von Wetterextrema und dem mit fortschreitendem Lebensalter unweigerlichen Wandel der Wahrnehmungsfähigkeiten völlig überdeckt wird. Ein Menschenleben ist zudem nur einige Jahrzehnte lang.


Ja, ein langfristiger Faktor, der sich aber mittlerweile so schnell ändert, dass es selbst mir mit bald 45 Jahren auffällt. Angefangen von den immer größeren Aufwendungen in Skigebieten eine geschlossene Schneedecke zu halten bis zur Zunahme der heizwarmen Tage. In Baden-Württemberg war es lange Zeit normal, dass es ca. 40 sogenannte Sommertage gab, wo die Höchsttemperatur über 25 Grad lag. Jetzt sind es mittlerweile 80 Tage im Schnitt. Ich weiß, dass viele Menschen geschichtsvergessen sind. Sowohl in der Politik wie auch beim Klima. Aber wer seine Erinnerungen reflektiert, kann nicht umhin kommen, dass sich hier was spürbar verändert hat.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon unity in diversity » Sa 29. Jun 2019, 10:28

Sören74 hat geschrieben:(29 Jun 2019, 10:23)

Ja, ein langfristiger Faktor, der sich aber mittlerweile so schnell ändert, dass es selbst mir mit bald 45 Jahren auffällt. Angefangen von den immer größeren Aufwendungen in Skigebieten eine geschlossene Schneedecke zu halten bis zur Zunahme der heizwarmen Tage. In Baden-Württemberg war es lange Zeit normal, dass es ca. 40 sogenannte Sommertage gab, wo die Höchsttemperatur über 25 Grad lag. Jetzt sind es mittlerweile 80 Tage im Schnitt. Ich weiß, dass viele Menschen geschichtsvergessen sind. Sowohl in der Politik wie auch beim Klima. Aber wer seine Erinnerungen reflektiert, kann nicht umhin kommen, dass sich hier was spürbar verändert hat.

Dann wird es eine Herausforderung an deine Intelligenz, den Wandel so zu gestalten, daß keiner sinnlos abgezockt wird.
Kannst du das, oder darfst du das nicht?
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Sören74 » Sa 29. Jun 2019, 10:38

Maikel hat geschrieben:(29 Jun 2019, 08:14)

Was der Klimawandel konkret bedeutet, weiß noch niemand, auch die "Klima-Wissenschaftler" nicht.
Es gibt lediglich Vermutungen auf der Basis einer Fortschreibung einiger historischer Daten/Meßwerte, wobei andere historische Daten ignoriert werden, weil sie nicht ins Schema passen.

Wie unsicher diese Vorhersagen sind, kann man u.a. daran erkennen, daß sie selbst von den "Klima-Wissenschaftlern" immer wieder korrigiert werden.


Das Anpassen und Verbessern von Vorhersagen gehören zu den Naturwissenschaften dazu. Nur muss man hier beachten, konkrete Vorhersagen sind nur möglich, wenn man auch den menschlichen Faktor kennt. Sprich, wenn man weiß, wie viel an CO2 durch uns noch in die Luft kommt. Das ist ein ziemlich großer Unsicherheitsfaktor. Wenn man das aber weiß, kann man entsprechend die weiteren Folgen gut abschätzen. Aber darum geht es hier eigentlich nicht, sondern um den Punkt, ob wir den jetzigen und kommenden Klimawandel als Menschen wahrnehmen und vielleicht deshalb n der Politik so zögerlich handeln, weil viele immer noch nicht wissen oder wahrnehmen, was Klimawandel für unsere Gesellschaft und Umwelt bedeutet.

Maikel hat geschrieben:Es gehört zur natürlichen Entwicklung, daß Tier- und Baumarten verschwinden, dafür kommen andere.


Ja, das schrieb ich im Grunde. Nur schau mal darauf, in welcher Geschwindigkeit das stattfindet. Zeitlich so stark komprimiert hat das ein massenhaftes Artensterben ausgelöst, vermutlich das sechste in der Erdgeschichte. Diesmal verursacht durch uns Menschen (und nicht nur durch den Klimawandel).

Maikel hat geschrieben:Aus der aktuell meist verwendeten Erklärungsperspektive (was für ein schöner Begriff) ist daran der "menschengemachte Klimawandel" schuld.
Es gibt aber auch viele andere mögliche Gründe für das Verschwinden und Aufkommen von Tier- und Pflanzenarten.


Yepp, das sagt ja auch die Wissenschaft. Der menschgemachte Klimawandel, den man nicht in Anführungsstriche setzen muss, außer man betreitet ihn, kommt da noch on top drauf.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon H2O » Sa 29. Jun 2019, 10:42

[Mod]Was sagt wiki denn nun zum Begriff "Lüge"?

Lüge

    Eine Lüge ist eine Aussage, von der der Sender weiß oder vermutet, dass sie unwahr ist, und die mit der Absicht geäußert wird, dass der Empfänger sie trotzdem glaubt.

und
    falsche Aussage, die bewusst gemacht wird und jemanden täuschen soll
    "eine grobe, faustdicke, glatte, niederträchtige, gemeine, raffinierte Lüge"

Ich bitte deshalb ab sofort um sehr bedachte Verwendung dieses Begriffs.

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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Skeptiker » Sa 29. Jun 2019, 10:43

Sören74 hat geschrieben:(29 Jun 2019, 00:36)
Medial ist das Thema in aller Munde. Aber manchmal hat man den Eindruck, viele Menschen wissen nicht, was der derzeitige Klimawandel und seine Fortführung konkret bedeutet. Was sich an ihren Alltag, dem Wirtschaften, kurzum im ganzen Leben ändern wird und wie sich die Änderung auf die Umwelt auswirkt. Nur als Beispiel, nicht nur Tierarten werden in unseren Breiten verschwinden, auch die Wälder werden anders aussehen. Die Fichte wird voraussichtlich nur noch in wenigen schmalen Regionen in Deutschland zu erhalten sein. Durch das Holz war er ökonomisch gesehen der Brotbauern für die Forstwirtschaft. Eine massive Änderung des Baumartenbestands steht bevor.

Ich halte den Klimawandel für real, dramatisch und menschengemacht. Die Veränderung von Baumkulturen würde ich aber eher als schwaches Beispiel sehen. Auch in Italien gibt es Bäume. Wir würden es überleben.

Ich denke um dem Anliegen zu dienen einen Großteil der Bevölkerung abzuholen, musste das ganze Thema aus der ideologiegetriebenen Ecke herauskommen. Solange es als das Steckenpferd von Revoluzzern gilt, wird man pauschal auf weite Ablehnung treffen.

Jedes einzelne Beispiel ist für sich genommen nicht unbedingt schlimm. Veränderungen oder Aussterben gab es schon immer. In Summe hat es allerdings eine Größe erreicht, die die (Um-)Welt komplett verändern wird. Nun ist jeder unterschiedlich an solchen Themen interessiert. Wer beispielsweise sich einfach darum kümmern muss, über die Runden zu kommen, der hat nicht die halbe Stunde am Tag Zeit, um sich eingehender mit den Inhalten zu befassen. Denen würde ich nie einen Vorwurf machen.

Meine Familie kommt ursprunglich aus dem Emsland. Das war und ist eine erzkatholische Gegend. Wenn meine Eltern mir von fruheren Zeiten erzählt haben, dann z.B. auch solche Sachen wie, dass dort 5x am Tag die Arbeit unterbrochen wurde um ein Gebet zu halten.
Wenn jemand sehr gute Gründe gehabt hat, dann konnte er sich dem ggf. entziehen. Ich weiss nicht was genau an deinem Text die Assoziation zu dieser Geschichte geliefert hat, aber irgendwie fühle ich mich daran erinnert.
Was mich persönlich aufregt, sind hingegen viele der sogenannten Klimaskeptiker, die sich eigentlich eingehend mit dem Thema der Klimaerwärmung befassen und fast immer dabei sind, die Veränderungen runterzureden. Sie müssten es eigentlich besser wissen.

Ich bin kein Wissenschaftler, aber mir scheint das Thema plausibel zu sein. Schade ist allerdings, dass dadurch, dass Ideologen das Thema übernommen haben, die Masse der eher unideologisch denkenden Menschen auf Abwehrhaltung gehen.
Ideologen teilen die Welt in gut und böse ein. Das reicht aber nicht aus um die Leute abzuholen. Die Menschen wollen konkrete belegbare Aussagen darüber haben, warum sie Einschränkungen hinnehmen sollen. Nicht nur weil jemand es als “gut” einstuft, sondern weil es sinnvoll und notwendig ist. Vertrauen ist dabei ein wichtiger Baustein. Das geht mit Besserwisserei aber eher verloren, als dass man es gewinnt.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Sören74 » Sa 29. Jun 2019, 10:44

Julian hat geschrieben:(29 Jun 2019, 08:42)
Ich bin Wissenschaftler. Solche Typen wie viele Klimawissenschaftler, die sich bei jedem wärmeren Tag hinstellen und sagen: Seht, das ist der Beweis für den Klimawandel! würden in meinem Feld nicht ernst genommen.


Solche Wissenschaftler würde ich auch nicht ernst nehmen. Nur zeige mir Klimawissenschaftler, die genau das getan haben.

Julian hat geschrieben:Kaum diskutiert werden auch die kleinen und großen Klimaveränderungen der Vergangenheit. Wir leben ja in einem Eiszeitalter mit Temperaturen, die niedriger sind als in den meisten Zeiten. Auch der CO2-Gehalt ist heute viel niedriger als vor 50 Millionen Jahren. Aber all dies wird nicht thematisiert, nicht eingeordnet. Wer Zweifel äußert, ist ein Klimaleugner, ein Rechtspopulist.


Wo wird das nicht genügen diskutiert? In der Öffentlichkeit? Kann man so sehen, muss man nicht. In der Wissenschaft ist es hingegen tägliches Brot sich mit all den Fragen zu beschäftigen und hat auch entsprechende Antworten gefunden.

Julian hat geschrieben:Dennoch bin ich durchaus dafür, dass wir die Thematik ernst nehmen und etwas tun.


Ein Statement, was auch zum eigentlichen Thema passt. Danke. :)
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Sören74 » Sa 29. Jun 2019, 10:50

unity in diversity hat geschrieben:(29 Jun 2019, 10:13)

Der oberste Zensor, Inquisitor, Informations- und Meinungskontrolleur und -manipulator hat gesprochen, hau.
Stalin, Kim und Moose Dung wären stolz auf dich.


Blubber nicht so rum. Es geht hier um eine thematische Festlegung, dass ist auch in den Forenregeln festgehalten. Wenn Du über andere Themen sprechen willst, steht Dir dieses Forum offen und kannst eigene Threads erstellen, so wie ich es auch getan habe.

In diesem Sinne
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 29. Jun 2019, 10:50

Fichten können ruhig verschwinden, dieses napoleonische, in Monokulturen angepflanzte Nutzholz ist ökologisch gesehen kein Verlust, ein natürlicher Mischwald ist da viel wertvoller. Die Forstwirtschaft muss sich eben umstellen und sich an den unvermeidlichen Klimawandel anpassen.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Sören74 » Sa 29. Jun 2019, 10:51

unity in diversity hat geschrieben:(29 Jun 2019, 10:28)

Dann wird es eine Herausforderung an deine Intelligenz, den Wandel so zu gestalten, daß keiner sinnlos abgezockt wird.


Warum nur an meine Intelligenz? Sind andere Menschen nicht vom Wandel betroffen?
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon unity in diversity » Sa 29. Jun 2019, 10:55

H2O hat geschrieben:(29 Jun 2019, 10:42)

[Mod]Was sagt wiki denn nun zum Begriff "Lüge"?

Lüge

    Eine Lüge ist eine Aussage, von der der Sender weiß oder vermutet, dass sie unwahr ist, und die mit der Absicht geäußert wird, dass der Empfänger sie trotzdem glaubt.

und
    falsche Aussage, die bewusst gemacht wird und jemanden täuschen soll
    "eine grobe, faustdicke, glatte, niederträchtige, gemeine, raffinierte Lüge"

Ich bitte deshalb ab sofort um sehr bedachte Verwendung dieses Begriffs.

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Der Klimawandel ist keine Lüge.
Nur die Geschäftsidee, mit der alle abgezockt werden sollen, ist ein Verbrechen.
Weil dumm und deshalb ohne jede nachhaltige Wirkung.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon unity in diversity » Sa 29. Jun 2019, 10:57

Sören74 hat geschrieben:(29 Jun 2019, 10:51)

Warum nur an meine Intelligenz? Sind andere Menschen nicht vom Wandel betroffen?

Hört sich schon besser an.
Machen wir Kooperation?
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Sören74 » Sa 29. Jun 2019, 10:58

Tom Bombadil hat geschrieben:(29 Jun 2019, 10:50)

Fichten können ruhig verschwinden, dieses napoleonische, in Monokulturen angepflanzte Nutzholz ist ökologisch gesehen kein Verlust, ein natürlicher Mischwald ist da viel wertvoller. Die Forstwirtschaft muss sich eben umstellen und sich an den unvermeidlichen Klimawandel anpassen.


Es geht jetzt hier weniger darum, ob die Fichte ein schützenswerter Baum ist oder nicht, sondern es zeigt, dass sich in unserer Beforstung etwas verändern muss, weil die weiten Fichtenwälder sind so nicht mehr erhaltbar. Mischwälder sind ein wichtiger Aspekt, mit dem man auch dem Klimawandel begegnen kann. D.h. der Klimawandel zwingt uns, umzudenken.

https://www.forstwirtschaft-in-deutschl ... imawandel/

"Ein wichtiger Ansatz ist der Waldumbau zu klimaangepassten Mischwäldern mit vielen verschiedenen, überwiegend heimischen Baumarten, wie z.B. Hainbuchen, Eichen, Wildkirschen oder Ahorn. Denn gemischte Wälder sind gegenüber Störungen durch Borkenkäfer, Stürme, Dürre etc. weit weniger anfällig als Monokulturen. Wenn dort einzelne Baumarten wie die Fichte, die Esche oder die Ulme aufgrund von Extremereignissen, neuartigen Krankheiten, Schadinsekten oder invasiven Pilzen ausfallen, können andere Baumarten diese Lücken ausfüllen."

Das ist aber nicht zum Nulltarif zu haben.

"Doch alle bisherigen Umbaumaßnahmen haben noch nicht gereicht: Nach den Extrem-Wettereignissen des Jahres 2018 kämpfen Waldbesitzende und Forstleute in ganz Deutschland derzeit darum, den Wald in seinem Bestand zu sichern. Absterbende Bäume müssen gefällt und aus dem Wald abtransportiert, riesige Kahlflächen wieder aufgeforstet und vertrocknete Jungpflanzen ersetzt werden. Der Aufwand hierfür überschreitet das Normalmaß massiv und fordert alle, die sich um den Wald kümmern und pflegen auf Jahre hinaus. Damit dürfen sie nicht allein gelassen werden. Und die Schäden greifen weiter um sich: 2019 wird die Situation, darüber besteht kein Zweifel, noch dramatischer."
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Sören74 » Sa 29. Jun 2019, 11:02

Danke Skeptiker für Deinen Post. Den fand ich ausgewogen und differenziert und inhaltsreich. Du verdienst wirklich diesen Namen, während ich bewusst die "Klimaskeptiker" in Anführungsstriche setze, weil sie ihren Skeptizismus nicht auf ihre eigenen Argumenten anwenden.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Sören74 » Sa 29. Jun 2019, 11:02

unity in diversity hat geschrieben:(29 Jun 2019, 10:57)

Hört sich schon besser an.
Machen wir Kooperation?


Dann mach mal ein Angebot.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Teeernte » Sa 29. Jun 2019, 11:04

Sören74 hat geschrieben:(29 Jun 2019, 10:17)

Mit Deiner Antwort zeigst Du schön, dass der Klimawandel bei Dir noch nicht angekommen ist. Das ist der Punkt, wir haben eine Kulturlandschaft nicht nur in den Wäldern, sondern auch auf den Feldern geschaffen. Der schnelle Klimawandel wird bedeuten, dass viele Arten, die der Mensch in unsere Landschaft eingeführt hat, bald nicht mehr vorhanden sein werden. Nicht nur das Erscheinungsbild der Wälder wird sich hier ändern. Die Frage ist, bekommen die Menschen das heute schon mit oder werden sie eines Tages durch die Wälder gehen und sich wundern, hmm, als Kind sah es doch hier anders aus.



Kerle, mal ruhig. Halte Dich mit solchen Äußerungen mal zurück. Zu sagen, was bei einem schnellen Klimawandel wahrscheinlich passieren wird, sind keine Lügen. Nimm das mal zur Kenntnis, auch wenn es Dir nicht gefällt.



bei mir gibt es WETTER. ....und für Wetter gibt es sehr praktische Jacken , Mäntel und Hosen. Sogar wasserdichtes Schuhwerk , Schirme Mützen und Untrhosen !

Klima - da fängt die Wissenschaft ab 30 Jahre Beobachtung an. Jepp 30 JAhre hab ich das Wetter NICHT beobachtet.

Draussen ists mal Kalt und mal Warm. Wenns im Winter WARM ist ist schön.... wenns im Sommer war mist auch. Nur wenns zu warm ist - geh ich rein und mach die Klimaanlage an.
Meistens reicht jedoch die ISOLIERUNG vom Haus. (10 cmStyropoor) .

Bei mir im Garten gibt es Hirschköfer, Igel ....ein paar Katzen und jede Menge Vögel. Ich hab keine Wahle im Garten - dass ich hier das Wahlsterben beobachten kann.

Es soll ja schon wieder Wölfe geben ....

Also - JA - das Erscheinungsbild der Wälder.... wenn der Waldbauer da Einschlägt - sieht es kahl aus... und da die "Förderung" nur LAubwälder fördert....sitirbt im Sand ohne Bewässerung jeder kleine Setzling wieder weg. Verschleudertes Steuergeld.

Die Grüne Volksjamahyria arbeitet ja daran, den Bürgern den Wald GANZ wegzunehmen.

Durch die Wälder gehen ? Da könnten GRASHALME STERBEN...

Gevatter - wenn DEIN Klimawandel politisch nicht ERLEBBAR ist - kannst Du DIR diesen an die Kniescheibe nageln !

Wenn die Kinder triefnass in der Schule rumhängen müssen....oder Bauarbeiter draussen....Büroarbeiter DRINNEN bei Temperaturen jenseits von gut und böse AKKERN müssen - ist jedes gesabber von Klima und Artensterben für den A.... und nicht nur Freitags !

DIE Eu arbeitet wenigstens daran ------ist D hier VORREITER ? ....nicht - Für die Grünen SOCKEN gibt es den Klimawandel doch nur - um IHRE DIKTATUR durchzusetzen...>>> GEGEN die MENSCHEN !!

Wenn die Leute von Gewässern und WALD ausgesperrt werden - werden SIE sich um den TEIL nicht mehr kümmern.... und man kann die Folgenden Generationen nicht mehr dafür interessieren !

NUR aus Büchern ist die WELT nicht zu BEGREIFEN.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon unity in diversity » Sa 29. Jun 2019, 11:06

Sören74 hat geschrieben:(29 Jun 2019, 10:58)

Es geht jetzt hier weniger darum, ob die Fichte ein schützenswerter Baum ist oder nicht, sondern es zeigt, dass sich in unserer Beforstung etwas verändern muss, weil die weiten Fichtenwälder sind so nicht mehr erhaltbar. Mischwälder sind ein wichtiger Aspekt, mit dem man auch dem Klimawandel begegnen kann. D.h. der Klimawandel zwingt uns, umzudenken.

https://www.forstwirtschaft-in-deutschl ... imawandel/

"Ein wichtiger Ansatz ist der Waldumbau zu klimaangepassten Mischwäldern mit vielen verschiedenen, überwiegend heimischen Baumarten, wie z.B. Hainbuchen, Eichen, Wildkirschen oder Ahorn. Denn gemischte Wälder sind gegenüber Störungen durch Borkenkäfer, Stürme, Dürre etc. weit weniger anfällig als Monokulturen. Wenn dort einzelne Baumarten wie die Fichte, die Esche oder die Ulme aufgrund von Extremereignissen, neuartigen Krankheiten, Schadinsekten oder invasiven Pilzen ausfallen, können andere Baumarten diese Lücken ausfüllen."

Das ist aber nicht zum Nulltarif zu haben.

"Doch alle bisherigen Umbaumaßnahmen haben noch nicht gereicht: Nach den Extrem-Wettereignissen des Jahres 2018 kämpfen Waldbesitzende und Forstleute in ganz Deutschland derzeit darum, den Wald in seinem Bestand zu sichern. Absterbende Bäume müssen gefällt und aus dem Wald abtransportiert, riesige Kahlflächen wieder aufgeforstet und vertrocknete Jungpflanzen ersetzt werden. Der Aufwand hierfür überschreitet das Normalmaß massiv und fordert alle, die sich um den Wald kümmern und pflegen auf Jahre hinaus. Damit dürfen sie nicht allein gelassen werden. Und die Schäden greifen weiter um sich: 2019 wird die Situation, darüber besteht kein Zweifel, noch dramatischer."

Zugegeben, alles schlimm.
Abhilfe bringen Steuererhöhungen?
Oder braucht man eine neue rote Garde mit dem Mao-Büchlein in der Hand?
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon unity in diversity » Sa 29. Jun 2019, 11:13

Sören74 hat geschrieben:(29 Jun 2019, 11:02)

Dann mach mal ein Angebot.

Das Angebot kam aus Osaka.
Alle gemeinsam und wenn es sein muß, mit Sanktionen gegen die USA.
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