Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

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Sören74
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Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Sören74 » Sa 29. Jun 2019, 00:36

Medial ist das Thema in aller Munde. Aber manchmal hat man den Eindruck, viele Menschen wissen nicht, was der derzeitige Klimawandel und seine Fortführung konkret bedeutet. Was sich an ihren Alltag, dem Wirtschaften, kurzum im ganzen Leben ändern wird und wie sich die Änderung auf die Umwelt auswirkt. Nur als Beispiel, nicht nur Tierarten werden in unseren Breiten verschwinden, auch die Wälder werden anders aussehen. Die Fichte wird voraussichtlich nur noch in wenigen schmalen Regionen in Deutschland zu erhalten sein. Durch das Holz war er ökonomisch gesehen der Brotbauern für die Forstwirtschaft. Eine massive Änderung des Baumartenbestands steht bevor.

https://www.zeit.de/2016/46/klimawandel ... rbereitung

Jedes einzelne Beispiel ist für sich genommen nicht unbedingt schlimm. Veränderungen oder Aussterben gab es schon immer. In Summe hat es allerdings eine Größe erreicht, die die (Um-)Welt komplett verändern wird. Nun ist jeder unterschiedlich an solchen Themen interessiert. Wer beispielsweise sich einfach darum kümmern muss, über die Runden zu kommen, der hat nicht die halbe Stunde am Tag Zeit, um sich eingehender mit den Inhalten zu befassen. Denen würde ich nie einen Vorwurf machen. Was mich persönlich aufregt, sind hingegen viele der sogenannten Klimaskeptiker, die sich eigentlich eingehend mit dem Thema der Klimaerwärmung befassen und fast immer dabei sind, die Veränderungen runterzureden. Sie müssten es eigentlich besser wissen.
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unity in diversity
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon unity in diversity » Sa 29. Jun 2019, 03:03

Die Klimaskeptiker stellen keine wahlentscheidend Mehrheit, sind also keine Gefahr.
Gefährlich sind jene, die mit ihrem degenerierten Freiheitsverständnis die Freiheit aller anderen einschränken wollen.
Sie ordnen ihrer Freiheit und ihrem Recht alle anderen Menschen unter, weil es angeblich sehr eilt.
Die grünen Diktatoren sind primär und der Rest der Gesellschaft ist sekundär.
Die meinen, man könne die Welt nur noch mit Restriktionen und Verboten retten. Weil man schon immer besser gewußt hat, was die Menschen wollen, oder wollen sollen und was ihnen gut tut.
Man glaubt, mit ziel- und planlosen Steuererhöhungen klimatisches Wohlverhalten erzwingen zu müssen. Weil der Zwang dort beginnen darf, wo die Einsicht in die Alternativlosigkeit fehlt.
Sie glauben, sich weltweit an die Spitze setzen zu müssen und übersehen, daß ihr Standort abgehängt wird, wenn sich der Rest der Welt der moralischen Supermacht verweigert. Dann könnt ihr nur noch Moral exportieren, mehr oder weniger aggressiv, wie die Mullahs.

Zweifellos muß viel verändert werden und es geht nicht ohne die aktive Teilnahme aller Bürger. Es ist mühsam, sie zu gewinnen, aber anders wird es nichts.
Auf Opferbereitschaft im hier und jetzt zu setzen, weil dann eine helle und lichte Zukunft winkt, geht fehl.
Solche Versprechen hat noch keine weltliche und religiöse Diktatur einlösen können.
Die Forderung, Opfer zu bringen war, ist und bleibt Abzocke, die an Plumpheit kaum zu toppen ist.
Intelligenz verändert schnell, wirksam und nachhaltig, ohne die Leute arm zu machen. Versucht es mal so.
Dazu müßt ihr den Bürgern natürlich ihre Freiheit lassen.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Ger9374 » Sa 29. Jun 2019, 06:57

Das viele "Grünen und selbsternannten Klimaschützer" quasi ein Moralmonopol für ihre sichtweisen beanspruchen stösst mich ab!
Sowie wie früher die Katholische Kirche, du siehst das anders also bist du ein Gegner.
Klimaerwärmung ist mit seinen folgen jetzt schon spürbar, nicht wegzureden.
Allerdings gibt es auch das Wissen das die Menschen das nicht rückgängig machen können sondern nur abbremsen.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon unity in diversity » Sa 29. Jun 2019, 07:07

Ger9374 hat geschrieben:(29 Jun 2019, 06:57)

Das viele "Grünen und selbsternannten Klimaschützer" quasi ein Moralmonopol für ihre sichtweisen beanspruchen stösst mich ab!
Sowie wie früher die Katholische Kirche, du siehst das anders also bist du ein Gegner.
Klimaerwärmung ist mit seinen folgen jetzt schon spürbar, nicht wegzureden.
Allerdings gibt es auch das Wissen das die Menschen das nicht rückgängig machen können sondern nur abbremsen.

Der Klimawandel kann und muß korrigiert werden.
Dem Anliegen schaden aber diese arroganten, aggressiven Freisler-Typen, die auf jede nicht 100% ige Zustimmung mit Ad personam reagieren.
Anstatt Diskussionen als Bereicherung zu werten, unterdrücken diese Schmalspurdenker alles.
Anscheinend hat man sich in Osaka geeinigt, kein bisheriges Klimaziel aufzuweichen, na immerhin.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Teeernte » Sa 29. Jun 2019, 07:47

Sören74 hat geschrieben:(29 Jun 2019, 00:36)

Medial ist das Thema in aller Munde. Aber manchmal hat man den Eindruck, viele Menschen wissen nicht, was der derzeitige Klimawandel und seine Fortführung konkret bedeutet. Was sich an ihren Alltag, dem Wirtschaften, kurzum im ganzen Leben ändern wird und wie sich die Änderung auf die Umwelt auswirkt. Nur als Beispiel, nicht nur Tierarten werden in unseren Breiten verschwinden, auch die Wälder werden anders aussehen. Die Fichte wird voraussichtlich nur noch in wenigen schmalen Regionen in Deutschland zu erhalten sein. Durch das Holz war er ökonomisch gesehen der Brotbauern für die Forstwirtschaft. Eine massive Änderung des Baumartenbestands steht bevor.

https://www.zeit.de/2016/46/klimawandel ... rbereitung

Jedes einzelne Beispiel ist für sich genommen nicht unbedingt schlimm. Veränderungen oder Aussterben gab es schon immer. In Summe hat es allerdings eine Größe erreicht, die die (Um-)Welt komplett verändern wird. Nun ist jeder unterschiedlich an solchen Themen interessiert. Wer beispielsweise sich einfach darum kümmern muss, über die Runden zu kommen, der hat nicht die halbe Stunde am Tag Zeit, um sich eingehender mit den Inhalten zu befassen. Denen würde ich nie einen Vorwurf machen. Was mich persönlich aufregt, sind hingegen viele der sogenannten Klimaskeptiker, die sich eigentlich eingehend mit dem Thema der Klimaerwärmung befassen und fast immer dabei sind, die Veränderungen runterzureden. Sie müssten es eigentlich besser wissen.


Wen willst Du denn heute hinter die Fichte führen ??

Die Fichte...Verbreitung...

https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_F ... pe_map.png

In Deutschland wäre die Gemeine Fichte von Natur aus nur zu geringen Anteilen am Waldaufbau beteiligt. Der natürliche Verbreitungsschwerpunkt liegt in den Bergwäldern der Alpen und der Mittelgebirge.

Die deutschen Waldbesitzer und Forstleute haben aber in den letzten Jahrhunderten die Gemeine Fichte weit über ihr natürliches Verbreitungsgebiet hinaus angebaut. Wegen ihres im Vergleich zu anderen Baumarten schnelleren Wachstums und der Möglichkeit, bereits in jüngeren Beständen Holz kostendeckend zu ernten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Fichte

Die Fichte ....ist MANN MADE !!! BILLIG und SCHNELL In Deutschland wäre Mischwald >> Standard !

Die Erderwärmer kommen mit immer neuen Lügen. Das einzige was bleibt - ein paar Grad Celsius mehr im Sommer.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon imp » Sa 29. Jun 2019, 08:01

Klima ist ein langfristig wandernder Faktor, der von Wetterextrema und dem mit fortschreitendem Lebensalter unweigerlichen Wandel der Wahrnehmungsfähigkeiten völlig überdeckt wird. Ein Menschenleben ist zudem nur einige Jahrzehnte lang.

Sehen Eintagsfliegen Bäume wachsen oder waren die für sie schon immer so?
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Maikel » Sa 29. Jun 2019, 08:14

Sören74 hat geschrieben:(29 Jun 2019, 00:36)

Aber manchmal hat man den Eindruck, viele Menschen wissen nicht, was der derzeitige Klimawandel und seine Fortführung konkret bedeutet. Was sich an ihren Alltag, dem Wirtschaften, kurzum im ganzen Leben ändern wird und wie sich die Änderung auf die Umwelt auswirkt.

Was der Klimawandel konkret bedeutet, weiß noch niemand, auch die "Klima-Wissenschaftler" nicht.
Es gibt lediglich Vermutungen auf der Basis einer Fortschreibung einiger historischer Daten/Meßwerte, wobei andere historische Daten ignoriert werden, weil sie nicht ins Schema passen.

Wie unsicher diese Vorhersagen sind, kann man u.a. daran erkennen, daß sie selbst von den "Klima-Wissenschaftlern" immer wieder korrigiert werden.

Nur als Beispiel, nicht nur Tierarten werden in unseren Breiten verschwinden, auch die Wälder werden anders aussehen. Die Fichte wird voraussichtlich nur noch in wenigen schmalen Regionen in Deutschland zu erhalten sein.

Es gehört zur natürlichen Entwicklung, daß Tier- und Baumarten verschwinden, dafür kommen andere.
Aus der aktuell meist verwendeten Erklärungsperspektive (was für ein schöner Begriff) ist daran der "menschengemachte Klimawandel" schuld.
Es gibt aber auch viele andere mögliche Gründe für das Verschwinden und Aufkommen von Tier- und Pflanzenarten.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Julian » Sa 29. Jun 2019, 08:42

Leider konnte ich mich noch nicht so ausführlich mit der Thematik beschäftigen, wie ich es wollte. Dennoch habe ich eine sehr differenzierte Haltung zum Thema.

Insgesamt gehöre ich auf der einen Seite wohl zu denen, die noch nicht restlos überzeugt sind von der Hypothese des menschengemachten Klimawandels, vor allem in der Form, wie sie gegenwärtig diskutiert wird. Auf der anderen Seite steht bei der Frage des Klimawandels so viel auf dem Spiel, dass wir durchaus Maßnahmen ergreifen sollten. Denn wenn die Hypothese korrekt ist, dann sollten wir handeln.



Was mich stört an der Debatte ist die Unwissenschaftlichkeit. Es hat beispielsweise schon immer wärmere und kältere Jahre gegeben; es hat schon immer regionale Variationen gegeben; es hat auch schon immer Perioden von Jahrzehnten gegeben, die wärmer oder kälter waren. Ich bezweifle, dass Menschen, die einige Jahrzehnte an einem Ort verbracht haben, etwas so großes - räumlich und zeitlich gesprochen - wie einen globalen Klimawandel wahrnehmen können.

Ich bin Wissenschaftler. Solche Typen wie viele Klimawissenschaftler, die sich bei jedem wärmeren Tag hinstellen und sagen: Seht, das ist der Beweis für den Klimawandel! würden in meinem Feld nicht ernst genommen. Haben diese Leute wirklich so wenig Ahnung? Oder wissen sie, dass sie Quatsch behaupten, meinen aber, dies diene der guten Sache?

Mir kommt viel wenig zur Sprache, wie schwierig es ist, überhaupt eine globale Temperatur zu messen und diese mit historischen Werten zu vergleichen. Wie weit reichen denn verlässliche Werte überhaupt zurück? Ist es nicht logisch, dass es in bebauten Städten wärmer ist als in unbebauten Naturlandschaften? Wenn die Temperatur in meiner Stadt 1850 an der gleichen Stelle wie heute gemessen wird, dann muss sie schon allein deswegen angestiegen sein.

Kaum diskutiert werden auch die kleinen und großen Klimaveränderungen der Vergangenheit. Wir leben ja in einem Eiszeitalter mit Temperaturen, die niedriger sind als in den meisten Zeiten. Auch der CO2-Gehalt ist heute viel niedriger als vor 50 Millionen Jahren. Aber all dies wird nicht thematisiert, nicht eingeordnet. Wer Zweifel äußert, ist ein Klimaleugner, ein Rechtspopulist.



Der nächste Punkt sind die Maßnahmen.

Zum einen geht es um die gesellschaftlichen Auswirkungen. Hier habe ich das Gefühl, dass man den Klimawandel zu allem Möglichen wird benutzen können: Flüge sind klimaschädlich, also dürfen künftig nur noch wichtige Leute fliegen, wie etwa Herr Hofreiter, der kürzlich völlig sinnbefreit nach Grönland geflogen ist. Der Pöbel dagegen soll zu Hause bleiben. Man sieht: Man kann die Thematik nutzen, um Bürger letztlich zu entrechten. Auch werden sicher Maßnahmen vorgeschlagen werden, um die Bürger hinsichtlich ihres Klimaverhaltens zu überwachen. Wer sündigt, wird bestraft- willkommen 1984!

Zum anderen hasse ich Milchmädchenrechnungen. Also etwa, wenn Politiker meinen, die Bürger zum Dämmen ihrer Häuser verpflichten zu müssen, nur damit sie später feststellen, dass ihnen die Fassade wegfault. Oder wenn man meint, bei der Umweltbilanz von Solarzellen die Produktion und Entsorgung weglassen zu können. Oder wenn man meint, es sich leisten zu können, aus der Kernenergie aussteigen zu können.

Der Linksdrall der ganzen Bewegung ist auch unangenehm. So ist zum Beispiel klar, dass ein Hauptproblem die hohe Bevölkerungszahl auf der Welt ist. Insbesondere die Bevölkerungsexplosion in Afrika ist ein großes Problem. Und gerade die Migration ist absolut klimaschädlich. Jeder Nigerianer oder Syrer, der nach Deutschland kommt, verstärkt die weltweite CO2-Emission. Aber das wird nicht thematisiert, wegen des Linksdralls.

Das nächste ist die Verlogenheit der Debatte. Da demonstrieren Kinder, für die es völlig normal ist, in Mamis SUV zum Musikunterricht gefahren zu werden, die nichts dabei finden, jeden Tag das Internet zu nutzen, jedes Jahr in den Urlaub zu fliegen und alle zwei Jahre ein neues Mobiltelefon zu beanspruchen. Mir fehlt hier einfach die Reflexion.



Dennoch bin ich durchaus dafür, dass wir die Thematik ernst nehmen und etwas tun. Den herkömmlichen Verbrennungsmotor halte ich für ein Auslaufmodell, und ich werde ihm nicht nachtrauern. Ich bin ein Freund des öffentlichen Verkehrs. Und die Kohleverstromung halte ich ebenfalls für ein Ding der Vergangenheit, von dem wir loskommen müssen. Allerdings glaube ich, dass die Lösung viel eher in Wissenschaft und Technik liegt als andere. Ich verstehe beispielsweise nicht, warum man nicht auf die Kernenergie als CO2-arme Brückentechnologie setzt, bis wir mit anderen Technologien so weit sind, dass sie die Grundlast unseres Stromverbrauches tragen können.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon unity in diversity » Sa 29. Jun 2019, 08:46

imp hat geschrieben:(29 Jun 2019, 08:01)

Klima ist ein langfristig wandernder Faktor, der von Wetterextrema und dem mit fortschreitendem Lebensalter unweigerlichen Wandel der Wahrnehmungsfähigkeiten völlig überdeckt wird. Ein Menschenleben ist zudem nur einige Jahrzehnte lang.

Sehen Eintagsfliegen Bäume wachsen oder waren die für sie schon immer so?

Erwiesen ist, daß sich die Nordpolarregion schneller erwärmt, als der globale Durchschnitt.
Das verändert Lage und Ausprägung der globalen Jetstreams.
Dadurch werden in mittleren Breiten schnelle Wetterwechsel in Folge durch stabilere Wetterlagen ersetzt.
Trocken/heiße Hochdruckgebiete im Sommer.
Dürregefahr, weil sich Wetterfronten langsamer landeinwärts bewegen und sich abgeregnet haben, bevor sie zum Beispiel Ostmitteleuropa erreichen können.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Teeernte » Sa 29. Jun 2019, 09:04

unity in diversity hat geschrieben:(29 Jun 2019, 08:46)

Erwiesen ist, daß sich die Nordpolarregion schneller erwärmt, als der globale Durchschnitt.
Das verändert Lage und Ausprägung der globalen Jetstreams.
Dadurch werden in mittleren Breiten schnelle Wetterwechsel in Folge durch stabilere Wetterlagen ersetzt.
Trocken/heiße Hochdruckgebiete im Sommer.
Dürregefahr, weil sich Wetterfronten langsamer landeinwärts bewegen und sich abgeregnet haben, bevor sie zum Beispiel Ostmitteleuropa erreichen können.


Klima....

Klimazonen...

Wir haben hier >>
Die gemäßigte Zone ist auf beiden Erdhalbkugeln jeweils die Klimazone, die zwischen den Subtropen (Jahresmitteltemperatur über 20 °C) und der kalten Zone (im wärmsten Monat Mitteltemperatur unter 10 °C) liegt. Man spricht auch von den gemäßigten Breiten oder dem gemäßigten Klima.

Geomathematisch entspricht der Begriff mittlere Breiten zwischen den jeweiligen Wendekreisen auf 23° 27′ nördliche und südliche Breite und Polarkreisen auf 66,5° N/S – der Begriff wird analog übertragen so auch in der Planetologie für andere Himmelskörper verwendet.[1]

Die gemäßigte Zone wird unterteilt in die kühlgemäßigte (nemorale) Zone und die kaltgemäßigte (boreale) Zone. In einigen Publikationen ist zudem das Mittelmeerklima als warmgemäßigte Zone zu finden, das ansonsten den Subtropen zugeordnet wird.[2] Überdies reichen die sogenannten warmgemäßigten Regenklimate der Klimaklassifikation nach Köppen und Geiger mit den Seeklimaten Cfb und Cwb in die kühlgemäßigte Zone. Hier besteht Verwechslungsgefahr zwischen Klimazonen und Klimaten.

Zur kaltgemäßigten Zone gehören alle Gebiete, die im kältesten Monat eine Mitteltemperatur unter −3 °C (nach anderer Definition 0 °C) und im wärmsten Monat eine Mitteltemperatur über 10 °C aufweisen.
wiki

In welche ANDERE Klimazone werden wir wechseln - wenn sich hier das KLIMA ändert ?

Wetterwechsel ....ok.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Julian » Sa 29. Jun 2019, 09:05

Immerhin hat unsere Deutungshoheitlerin Frau Baerbock inzwischen ihre Behauptung zurückgenommen, Frau Merkels Gesundheitsprobleme seien letztlich eine Folge des Klimawandels. Wahrscheinlich ist ihr inzwischen klar geworden, dass man dem Volk einen solchen großen Bärenbock nicht aufbinden kann. Einen Versuch war es aber sicher wert!
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Julian » Sa 29. Jun 2019, 09:15

Teeernte hat geschrieben:(29 Jun 2019, 07:47)

Wen willst Du denn heute hinter die Fichte führen ??

Die Fichte...Verbreitung...

https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_F ... pe_map.png

https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeine_Fichte

Die Fichte ....ist MANN MADE !!! BILLIG und SCHNELL In Deutschland wäre Mischwald >> Standard !

Die Erderwärmer kommen mit immer neuen Lügen. Das einzige was bleibt - ein paar Grad Celsius mehr im Sommer.


Danke für diesen wichtigen Hinweis.

In der Tat: Die Landschaft, wie wir sie heute in Deutschland vorfinden, ist im wesentlichen eine Kulturlandschaft, keine Naturlandschaft. Sie ist das Ergebnis von Eingriffen des Menschen.

Gerade die gegenwärtigen deutschen Wälder haben nicht mehr viel mit den ursprünglich existierenden Wäldern zu tun. Sie sind eher mit Feldern zu vergleichen, auf denen man Bäume anbaut.

Der für Mitteleuropa typische Mischwald wurde an vielen Stellen durch Monokulturen - etwa Fichten- oder Kiefern-Monokulturen - ersetzt. Man hat sich dann schon 1990 gewundert, dass Fichten-Monokulturen durch Wirbelstürme ziemlich beeindruckend flachgelegt werden können (Stichwort: Wiebke) - wer hätte das gedacht? Auch der Borkenkäfer wurde so zum Problem.

Verstärkt wurde die Problematik dadurch, dass die große Mehrheit der heutigen Waldfäche durch Altersklassenwald charakterisiert ist, das heißt: In einem gegebenen Waldstück gehören die Bäume alle einer oder vielleicht auch zwei Altersklassen an.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon unity in diversity » Sa 29. Jun 2019, 09:18

Teeernte hat geschrieben:(29 Jun 2019, 09:04)

Klima....

Klimazonen...

Wir haben hier >> wiki

In welche ANDERE Klimazone werden wir wechseln - wenn sich hier das KLIMA ändert ?

Wetterwechsel ....ok.

Auf der Nordhalbkugel wird sich das Klima schneller verändern. Das hängt mit den großen, zusammenhängenden Landmassen zusammen.
Auf der Südhalbkugel puffern die zusammenhängenden Wassermassen der Ozeane diese Entwicklung für einige Zeit.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Sören74 » Sa 29. Jun 2019, 10:07

unity in diversity hat geschrieben:(29 Jun 2019, 03:03)

Die Klimaskeptiker stellen keine wahlentscheidend Mehrheit, sind also keine Gefahr.
Gefährlich sind jene, die mit ihrem degenerierten Freiheitsverständnis die Freiheit aller anderen einschränken wollen.
Sie ordnen ihrer Freiheit und ihrem Recht alle anderen Menschen unter, weil es angeblich sehr eilt.
...


Nichts für ungut, unity in diversity, aber Du hast das Thema eindeutig verfehlt. Schau noch mal auf de Überschrift. Danke.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon unity in diversity » Sa 29. Jun 2019, 10:13

Sören74 hat geschrieben:(29 Jun 2019, 10:07)

Nichts für ungut, unity in diversity, aber Du hast das Thema eindeutig verfehlt. Schau noch mal auf de Überschrift. Danke.

Der oberste Zensor, Inquisitor, Informations- und Meinungskontrolleur und -manipulator hat gesprochen, hau.
Stalin, Kim und Moose Dung wären stolz auf dich.
Zuletzt geändert von unity in diversity am Sa 29. Jun 2019, 10:25, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Sören74 » Sa 29. Jun 2019, 10:17

Teeernte hat geschrieben:(29 Jun 2019, 07:47)

Die Fichte ....ist MANN MADE !!! BILLIG und SCHNELL In Deutschland wäre Mischwald >> Standard !


Mit Deiner Antwort zeigst Du schön, dass der Klimawandel bei Dir noch nicht angekommen ist. Das ist der Punkt, wir haben eine Kulturlandschaft nicht nur in den Wäldern, sondern auch auf den Feldern geschaffen. Der schnelle Klimawandel wird bedeuten, dass viele Arten, die der Mensch in unsere Landschaft eingeführt hat, bald nicht mehr vorhanden sein werden. Nicht nur das Erscheinungsbild der Wälder wird sich hier ändern. Die Frage ist, bekommen die Menschen das heute schon mit oder werden sie eines Tages durch die Wälder gehen und sich wundern, hmm, als Kind sah es doch hier anders aus.

Teeernte hat geschrieben:Die Erderwärmer kommen mit immer neuen Lügen. Das einzige was bleibt - ein paar Grad Celsius mehr im Sommer.


Kerle, mal ruhig. Halte Dich mit solchen Äußerungen mal zurück. Zu sagen, was bei einem schnellen Klimawandel wahrscheinlich passieren wird, sind keine Lügen. Nimm das mal zur Kenntnis, auch wenn es Dir nicht gefällt.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Sören74 » Sa 29. Jun 2019, 10:23

imp hat geschrieben:(29 Jun 2019, 08:01)

Klima ist ein langfristig wandernder Faktor, der von Wetterextrema und dem mit fortschreitendem Lebensalter unweigerlichen Wandel der Wahrnehmungsfähigkeiten völlig überdeckt wird. Ein Menschenleben ist zudem nur einige Jahrzehnte lang.


Ja, ein langfristiger Faktor, der sich aber mittlerweile so schnell ändert, dass es selbst mir mit bald 45 Jahren auffällt. Angefangen von den immer größeren Aufwendungen in Skigebieten eine geschlossene Schneedecke zu halten bis zur Zunahme der heizwarmen Tage. In Baden-Württemberg war es lange Zeit normal, dass es ca. 40 sogenannte Sommertage gab, wo die Höchsttemperatur über 25 Grad lag. Jetzt sind es mittlerweile 80 Tage im Schnitt. Ich weiß, dass viele Menschen geschichtsvergessen sind. Sowohl in der Politik wie auch beim Klima. Aber wer seine Erinnerungen reflektiert, kann nicht umhin kommen, dass sich hier was spürbar verändert hat.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon unity in diversity » Sa 29. Jun 2019, 10:28

Sören74 hat geschrieben:(29 Jun 2019, 10:23)

Ja, ein langfristiger Faktor, der sich aber mittlerweile so schnell ändert, dass es selbst mir mit bald 45 Jahren auffällt. Angefangen von den immer größeren Aufwendungen in Skigebieten eine geschlossene Schneedecke zu halten bis zur Zunahme der heizwarmen Tage. In Baden-Württemberg war es lange Zeit normal, dass es ca. 40 sogenannte Sommertage gab, wo die Höchsttemperatur über 25 Grad lag. Jetzt sind es mittlerweile 80 Tage im Schnitt. Ich weiß, dass viele Menschen geschichtsvergessen sind. Sowohl in der Politik wie auch beim Klima. Aber wer seine Erinnerungen reflektiert, kann nicht umhin kommen, dass sich hier was spürbar verändert hat.

Dann wird es eine Herausforderung an deine Intelligenz, den Wandel so zu gestalten, daß keiner sinnlos abgezockt wird.
Kannst du das, oder darfst du das nicht?
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon Sören74 » Sa 29. Jun 2019, 10:38

Maikel hat geschrieben:(29 Jun 2019, 08:14)

Was der Klimawandel konkret bedeutet, weiß noch niemand, auch die "Klima-Wissenschaftler" nicht.
Es gibt lediglich Vermutungen auf der Basis einer Fortschreibung einiger historischer Daten/Meßwerte, wobei andere historische Daten ignoriert werden, weil sie nicht ins Schema passen.

Wie unsicher diese Vorhersagen sind, kann man u.a. daran erkennen, daß sie selbst von den "Klima-Wissenschaftlern" immer wieder korrigiert werden.


Das Anpassen und Verbessern von Vorhersagen gehören zu den Naturwissenschaften dazu. Nur muss man hier beachten, konkrete Vorhersagen sind nur möglich, wenn man auch den menschlichen Faktor kennt. Sprich, wenn man weiß, wie viel an CO2 durch uns noch in die Luft kommt. Das ist ein ziemlich großer Unsicherheitsfaktor. Wenn man das aber weiß, kann man entsprechend die weiteren Folgen gut abschätzen. Aber darum geht es hier eigentlich nicht, sondern um den Punkt, ob wir den jetzigen und kommenden Klimawandel als Menschen wahrnehmen und vielleicht deshalb n der Politik so zögerlich handeln, weil viele immer noch nicht wissen oder wahrnehmen, was Klimawandel für unsere Gesellschaft und Umwelt bedeutet.

Maikel hat geschrieben:Es gehört zur natürlichen Entwicklung, daß Tier- und Baumarten verschwinden, dafür kommen andere.


Ja, das schrieb ich im Grunde. Nur schau mal darauf, in welcher Geschwindigkeit das stattfindet. Zeitlich so stark komprimiert hat das ein massenhaftes Artensterben ausgelöst, vermutlich das sechste in der Erdgeschichte. Diesmal verursacht durch uns Menschen (und nicht nur durch den Klimawandel).

Maikel hat geschrieben:Aus der aktuell meist verwendeten Erklärungsperspektive (was für ein schöner Begriff) ist daran der "menschengemachte Klimawandel" schuld.
Es gibt aber auch viele andere mögliche Gründe für das Verschwinden und Aufkommen von Tier- und Pflanzenarten.


Yepp, das sagt ja auch die Wissenschaft. Der menschgemachte Klimawandel, den man nicht in Anführungsstriche setzen muss, außer man betreitet ihn, kommt da noch on top drauf.
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Re: Nehmen viele Menschen die Klimaerwärmung nicht wahr?

Beitragvon H2O » Sa 29. Jun 2019, 10:42

[Mod]Was sagt wiki denn nun zum Begriff "Lüge"?

Lüge

    Eine Lüge ist eine Aussage, von der der Sender weiß oder vermutet, dass sie unwahr ist, und die mit der Absicht geäußert wird, dass der Empfänger sie trotzdem glaubt.

und
    falsche Aussage, die bewusst gemacht wird und jemanden täuschen soll
    "eine grobe, faustdicke, glatte, niederträchtige, gemeine, raffinierte Lüge"

Ich bitte deshalb ab sofort um sehr bedachte Verwendung dieses Begriffs.

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