Lügenpresse oder Realitätspresse

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Misterfritz
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Misterfritz » So 23. Jun 2019, 09:35

Senexx hat geschrieben:(23 Jun 2019, 09:20)

Ich weiß nicht, ob Sie überhaupt Vergleich Möglichkeiten haben. Ob Sie überhaupt Fremdsprachenkenntnisse besitzen.

Im Katalonienstrang habe ich etliche Beispiele dokumentiert, wie die deutsche Lügenpresse tendenziös, wahrheitswidrig "berichtet* und fehlinformiert. Zum Teil auch einfach nur falsch übersetzt.

Es geht nicht um Bericht, sondern darum Stimmung zu machen.
Und die katalonische Presse ist völlig neutral?
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watisdatdenn?
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon watisdatdenn? » So 23. Jun 2019, 09:38

Ich finde den Ausdruck "Lückenpresse" viel besser, weil treffender, als "Lügenpresse".

Richtig gelogen a la Relotius und Chemnitz wird zum Glück eher selten..
Zuletzt geändert von watisdatdenn? am So 23. Jun 2019, 09:49, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Brainiac » So 23. Jun 2019, 09:41

Tom Bombadil hat geschrieben:(22 Jun 2019, 18:52)

[...]das ist dann voll Nazi. Auch Welt und Focus stehen auf diesem Index, weil die relativ frühzeitig erkannt haben, dass das wohl doch nicht so toll läuft, mit der Bewältigung der Flüchtlingskrise. [...]

Wer tut das denn? :?:

Ich jedenfalls nicht, und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die bürgerliche Mehrheit in D das anders hält.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Bremer » So 23. Jun 2019, 09:44

Senexx hat geschrieben:(23 Jun 2019, 09:20)

Ich weiß nicht, ob Sie überhaupt Vergleich Möglichkeiten haben. Ob Sie überhaupt Fremdsprachenkenntnisse besitzen.

Im Katalonienstrang habe ich etliche Beispiele dokumentiert, wie die deutsche Lügenpresse tendenziös, wahrheitswidrig "berichtet* und fehlinformiert. Zum Teil auch einfach nur falsch übersetzt.

Es geht nicht um Bericht, sondern darum Stimmung zu machen.

Um die deutsche Lügenpresse als solche zu entlarven, müssen Sie auf angeblich wahrheitswidrige Berichte zu Katalonien zurückgreifen? Das ist ein wenig mager.
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Selina
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Selina » So 23. Jun 2019, 09:52

Julian hat geschrieben:(23 Jun 2019, 08:52)

Georg Restle vom linken Monitor-Magazin der ARD wurde doch in dem Link zitiert. Er hält nichts von Neutralität, sondern will, dass Journalisten Partei ergreifen. Schon Rudolf Augstein sagte außerdem, dass der SPIEGEL im Zweifel links sei. Das heißt, im Zweifel geht es nicht um die Wahrheit, sondern um die richtige politische Richtung, also links.


Und was wäre die Alternative? Eine AfD-gesteuerte bräunliche menschenverachtende Berichterstattung? Deutschtümelei? Nationalismus? Rassismus? Frauenfeindlichkeit? Nein, dafür gibt es bereits entsprechende Zeitungen, Blogs, Foren und Chatrooms. Das reicht vollkommen aus und kann gerne weiterhin von den Neurechten konsumiert werden. In der Medienlandschaft mit den großen konservativen, liberalen und linksorientierten Blättern und den verschiedenen öffentlichen und privaten Sendern sollte es dagegen weiterhin freiheitlich und demokratisch zugehen. Inhaltlich und strukturell. Und dort, wo sich bereits faschistische (menschenfeindliche) Anfänge in Politik und Gesellschaft zeigen, sollte weiterhin entschieden dagegen argumentiert werden. Dazu gibt es keine Alternative, und das erwartet nun mal der größte Teil der Rezipienten. Es geht um Information, Dokumentation und kritische Kommentierung. Und bei Menschenfeindlichkeit hört es auf, da verläuft die rote Linie im Medien-Pluralismus.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon watisdatdenn? » So 23. Jun 2019, 09:57

Bremer hat geschrieben:(23 Jun 2019, 09:44)
Um die deutsche Lügenpresse als solche zu entlarven, müssen Sie auf angeblich wahrheitswidrige Berichte zu Katalonien zurückgreifen? Das ist ein wenig mager.

Irak (Linie ab der Saddam angeblich mit wmd angreift)
Odessa (Täter Opfer vertauscht)
Flüchtlinge (Relotius et al)
a, Flüchtlinge als hochqualifizierte dringend benötigte Fachkräfte
b, alle Flüchtlinge nur temporär
c, als Flüchtlinge sind Kriegsflüchtlinge
Chemnitz ("Hetzjagd")
Usw...

Es wurde da vieles weggelassen, aber manchmal wurde (auch und gerade von den öffentlich-rechtlichen) auch sehr dreist gelogen!
Es werden schon gerne mal echte Lügen aufgetischt.
Zum Glück ist das bei der Mehrzahl der Nachrichten nicht der Fall!
Da wird oft nur relevante Information weggelassen um ein bestimmtes Bild zu vermitteln -> framing -> Lückenpresse
Zuletzt geändert von watisdatdenn? am So 23. Jun 2019, 09:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Senexx » So 23. Jun 2019, 09:58

Bremer hat geschrieben:(23 Jun 2019, 09:44)

Um die deutsche Lügenpresse als solche zu entlarven, müssen Sie auf angeblich wahrheitswidrige Berichte zu Katalonien zurückgreifen? Das ist ein wenig mager.

Nein. Dort ließ es sich beim aktuellen Anlass live mitverfolgen. In der dortigen Diskussion griffen User immer wieder auf ihnen genehme wahrheitswidrige Berichte zurück.

Will man die Methoden der deutschen Lügenpresse entlarven, muss man das am konkreten Fall zeigen. Allerdings ein sehr mühsames Geschäft.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Julian » So 23. Jun 2019, 10:00

Selina hat geschrieben:(23 Jun 2019, 09:52)

Und was wäre die Alternative? Eine AfD-gesteuerte bräunliche menschenverachtende Berichterstattung? Deutschtümelei? Nationalismus? Rassismus? Frauenfeindlichkeit? Nein, dafür gibt es bereits entsprechende Zeitungen, Blogs, Foren und Chatrooms. Das reicht vollkommen aus und kann gerne weiterhin von den Neurechten konsumiert werden. In der Medienlandschaft mit den großen konservativen, liberalen und linksorientierten Blättern und den verschiedenen öffentlichen und privaten Sendern sollte es dagegen weiterhin freiheitlich und demokratisch zugehen. Inhaltlich und strukturell. Und dort, wo sich bereits faschistische (menschenfeindliche) Anfänge in Politik und Gesellschaft zeigen, sollte weiterhin entschieden dagegen argumentiert werden. Dazu gibt es keine Alternative, und das erwartet nun mal der größte Teil der Rezipienten. Es geht um Information, Dokumentation und kritische Kommentierung. Und bei Menschenfeindlichkeit hört es auf, da verläuft die rote Linie im Medien-Pluralismus.


Mir ging ein Licht auf, als ich vor vielen Jahren zum ersten Mal eine amerikanische Zeitung las. So etwas hatte ich vorher noch nie gelesen! Es war ein Artikel, in dem berichtet wurde, was geschehen war und wer was dazu gesagt hatte. Das Bemühen um eine objektive, neutrale Berichterstattung ohne Präferenz einer ideologischen Richtung, ohne den Willen, zu belehren, war für mich erstaunlich.

Für die Zitate wurden neutrale Wörter verwendet, etwa so:

Mr. XY said: "I do not believe that this is the right decision". Oder: Mr. XY said that he did not believe this was the right decision. Also nicht etwa: Mr. XY "kritisierte"/ "polemisierte"/ "entgegnete"/ "betonte", sondern einfach nur: "sagte". Das wäre deutschen Journalisten viel zu langweilig.

Ihr Hinweis auf Menschenfeindlichkeit zeigt aber, dass es Ihnen um etwas anderes geht, eben nicht um Information, sondern um Erziehung und Belehrung. Und was Menschenfeindlichkeit ist, entscheidet die Bundesregierung oder das Politbüro? Nein danke.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon watisdatdenn? » So 23. Jun 2019, 10:03

Selina hat geschrieben:(23 Jun 2019, 09:52)
Und was wäre die Alternative?

Eine faktenbasierte, neutrale Berichterstattung ohne gezieltes Framing, so dass sich der Zuschauer seine eigene Meinung bilden kann, möglichst ohne in eine bestimmte Richtung gedrängt zu werden!

Hört sich im heutigen Deutschland des Meinungsjournalismusses süß/naiv an, ich weiß..


Anmerkung:
In den 90ern wurde sich noch kritisch aber unaufgeregt mit den negativen Folgen der "Gast"arbeiter auseinandergesetzt und wie man diese lösen kann.

Das wäre Heute undenkbar...
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon watisdatdenn? » So 23. Jun 2019, 10:34

Julian hat geschrieben:(23 Jun 2019, 10:00)
Mir ging ein Licht auf, als ich vor vielen Jahren zum ersten Mal eine amerikanische Zeitung las. So etwas hatte ich vorher noch nie gelesen!

Ich denke viele Deutsche sind schon auf ausländische Nachrichtenquellen umgestiegen, weil diese oft eine bessere Qualität haben, gerade wenn es um bedeutende Ereignisse in Deutschland geht (z.B. Zur Zeit des "Flüchtlings-Sommermärchens").

Es ist natürlich etwas fies, weil nicht alle Deutsche diese Möglichkeit des parallelen Informierens haben (man muss mindestens eine Fremdsprache gut können und wissen wo man sich informieren kann).

Der deutsche Bauarbeiter ist dem teilweise wirklich miserablen deutschen Journalismus wehrlos ausgeliefert..
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Sören74 » So 23. Jun 2019, 10:52

Skeptiker hat geschrieben:(23 Jun 2019, 08:51)

Es muss nicht jeder Beitrag im ÖR neutral sein - diese Vorgabe würde jegliche Reportage mit Wertung abwürgen.


Das meine ich auch.

Skeptiker hat geschrieben:Das Gebot der Ausgewogenheit soll dazu führen, dass das "Gesamtbild" aller Beiträge ein ausgewogenes Bild abgibt. Wenn es aber um die ARD geht, dann beinhaltet die das Gesamtbild dessen was in der ARD berichtet wird. Berichtet also die ARD nicht neutral? Berichtet sie nicht ausgewogen?


Sag Du es. :)

Skeptiker hat geschrieben:Es geht hier aber nicht um Amerika - Obama wird doch sehr freundlich dargestellt. Es geht um Trump, bzw. die Politik für die er steht.


Die deutsche Öffentlichkeit sympathisiert eindeutig für die Politiker der Demokraten und finden die meisten Politiker der Republikaner unsympathisch. Kennedy, Clinton, Obama waren sehr beliebt. Trump und Bush jr. mochte man nicht bei Staatsbesuchen hier haben und man fand, dass Reagan mit dem Weltfrieden spielte. Ich glaube das hat zum großen Teil damit zu tun, dass wir Deutsche mehrheitlich die amerikanischen Republikaner für ausgesprochen reaktionär und weit rechts halten. Umgekehrt hat die USA die SPD als weit links angesehen und die Regierungen oft versucht, deren Kanzlerschaften zu verhindern und unterstützte großzügig Adenauer und Kohl. Man befürchtete, dass die SPD zu sowjetfreundlich ist.

Skeptiker hat geschrieben:Das findet auch statt, aber eben nicht über die klassischen Medien, sondern die Leute wandern in soziale Netzwerke und andere Formate ab, weil sie vom gelebten Ethos des Journalismus in Deutschland enttäuscht sind und diesem nicht mehr vertrauen.


Nur mit Journalismus in Facebook und Co. kann man nicht wirklich Geld verdienen. Bzw. diejenigen, die in die sozialen Netzwerke ausweichen sind scheinbar nicht bereit, Geld für journalistische Inhalte auszugeben. Das würde heißen, Bürger die konservativ und rechts von der Mitte stehen, wollen zum Nulltarif informiert werden. Menschen mit sozialliberalen oder grünen Einstellungen und links von der Mitte stehen, sind eher bereit weiterhin Geld für Zeitungen auszugeben, auch um den (lokalen) Journalismus zu unterstützen. Von daher würde ich sagen, bekommt jeder seinen Journalismus, den er auch verdient hat. ;) Wer kaum noch Geld ausgeben will, darf sich nicht wundern, wenn seine Zeitungssparte zugrunde gerichtet wird.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Sören74 » So 23. Jun 2019, 10:54

Senexx hat geschrieben:(23 Jun 2019, 08:58)

Unsere Lügenpresse versteht sich als volkserziehende, vierte Gewalt. Trennung von Bericht und Kommentar, Tatsachen und Suggestion ist dort fast durchweg nicht vorhanden,


Ich vermute mal, dass Du dann die Zustände in den türkischen oder ungarischen Medien bevorzugst.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Tom Bombadil » So 23. Jun 2019, 10:55

Senexx hat geschrieben:(23 Jun 2019, 08:58)

Unsere Lügenpresse versteht sich als volkserziehende, vierte Gewalt. Trennung von Bericht und Kommentar, Tatsachen und Suggestion ist dort fast durchweg nicht vorhanden,

Das ist so pauschal nicht korrekt, die Presse lügt auch nicht durchweg.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Sören74 » So 23. Jun 2019, 10:59

Julian hat geschrieben:(23 Jun 2019, 10:00)

Mr. XY said: "I do not believe that this is the right decision". Oder: Mr. XY said that he did not believe this was the right decision. Also nicht etwa: Mr. XY "kritisierte"/ "polemisierte"/ "entgegnete"/ "betonte", sondern einfach nur: "sagte". Das wäre deutschen Journalisten viel zu langweilig.


Dir scheinbar auch. :) Deine Postings sind ja gespickt mit Wertungen.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Tom Bombadil » So 23. Jun 2019, 11:02

Brainiac hat geschrieben:(23 Jun 2019, 09:41)

Wer tut das denn?

Tweet Augstein: "Die @welt gehört zu den publizistischen Wegbereitern der AfD – bürgerliches Gewand, zynische Gesinnung."
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Sören74 » So 23. Jun 2019, 11:02

watisdatdenn? hat geschrieben:(23 Jun 2019, 10:03)

Eine faktenbasierte, neutrale Berichterstattung ohne gezieltes Framing, so dass sich der Zuschauer seine eigene Meinung bilden kann, möglichst ohne in eine bestimmte Richtung gedrängt zu werden!


Ich frage gerne nochmal, wie soll konkret eine neutrale Berichterstattung aussehen? Zum Beispiel beim Mordfall Lübke?
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Senexx » So 23. Jun 2019, 11:03

Tom Bombadil hat geschrieben:(23 Jun 2019, 10:55)

Das ist so pauschal nicht korrekt, die Presse lügt auch nicht durchweg.

Bei Fussballberichten selten.

Nebebsöchlichkeiten berichtet die auch mal korrekt. Besonders dann, wenn es um ihr missliebige Politiker geht, die Wahrheit in den Kram passt.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Tom Bombadil » So 23. Jun 2019, 11:04

Selina hat geschrieben:(23 Jun 2019, 09:52)

Und was wäre die Alternative?

Wie oft noch? Neutrale und objektive Berichterstattung, Meinungen kommen in Kommentaren unter's Volk, auch investigativer Journalismus kann betrieben werden, um Schweinereien von Politikern, Unternehmen und extremistischen Netzwerken aufzudecken.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Skeptiker » So 23. Jun 2019, 11:09

Sören74 hat geschrieben:(23 Jun 2019, 10:59)

Dir scheinbar auch. :) Deine Postings sind ja gespickt mit Wertungen.

Du bestätigst damit leider die These, dass viele Menschen nicht mehr zwischen Berichterstattung und Meinungsportal unterscheiden können.

Wir schreiben hier ÜBER Berichterstattung IN einem Meinungsportal. Das IST ein Unterschied.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Tom Bombadil » So 23. Jun 2019, 11:23

Sören74 hat geschrieben:(23 Jun 2019, 11:02)

Ich frage gerne nochmal, wie soll konkret eine neutrale Berichterstattung aussehen?

Welches Problem hast du eigentlich mit dem Wort "neutral"?
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