Impfverweigerer

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Re: Impfverweigerer

Beitragvon H2O » Mi 22. Mai 2019, 04:56

Alana4 hat geschrieben:(21 May 2019, 18:37)

Sicher. Aber nicht bei allen ist es auch intakt.


Das kann man schlecht widerlegen; dennoch darf daraus kein Recht auf allgemeine Impfverweigerung abgeleitet werden. Im begründeten Verdachtsfall muß die Verfassung des Immunsystems vor der geplanten Impfung überprüft werden, inwieweit ein Risiko für den Einzelfall besteht, das vom ganz allgemeinen (niedrigen!) Risiko abweicht; und nur darauf kann eine Impfverweigerung im Einzelfall aufbauen. Einfach einmal auf Gefühl und Wellenschlag die gesundheitspolitisch gebotene Impfung verweigern... das darf gar nicht möglich sein.
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Teeernte
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Teeernte » Mi 22. Mai 2019, 07:48

Alana4 hat geschrieben:(21 May 2019, 18:37)

Sicher. Aber nicht bei allen ist es auch intakt.


All das kann ein Arzt feststellen (diagnostizieren)..

- wenn die Person, die geimpft werden soll, allergisch (überempfindlich) gegen einen Bestandteil des Impfstoffs ist (einschließlich Neomycin und Hühnereiweiß oder der unter „sonstige Bestandteile“ aufgelisteten Inhaltsstoffe (siehe Abschnitt 6)).
- wenn bei Ihnen bzw. Ihrem Kind Nebenwirkungen nach einer vorherigen Impfung mit Masern-Impfstoff aufgetreten sind. Sie bzw. Ihr Kind dürfen bis zur Klärung der Ursache keine weitere Dosis des gleichen Impfstoffs erhalten.
- wenn die Person, die geimpft werden soll, schwanger ist. Darüber hinaus sollte nach der Impfung eine Schwangerschaft über einen Zeitraum von einem Monat verhindert werden.
- wenn die Person, die geimpft werden soll, an einer akuten Krankheit oder einer Krankheit mit Fieber über 38,5 °C leidet; leichtes Fieber allein ist jedoch kein Grund, die Impfung zu verschieben.
- wenn die Person, die geimpft werden soll, kürzlich eine Injektion von Immunglobulinen erhalten hat.
- wenn die Person, die geimpft werden soll, an aktiver, nicht behandelter Tuberkulose leidet.
- wenn die Person, die geimpft werden soll, sich einer Behandlung unterzieht oder Medikamente einnimmt, die möglicherweise das Immunsystem schwächen (ausgenommen sind niedrige Dosen von kortisonhaltigen Arzneimitteln zur Behandlung von Asthma oder als Ersatztherapie).
- wenn die Person, die geimpft werden soll, an einer Erkrankung leidet (wie z. B. Infektion mit dem Humanen Immundefizienz Virus (HIV) oder erworbenes Immundefizienz-Syndrom (AIDS)) oder Arzneimittel einnimmt, das zu einer Schwächung des körpereigenen Abwehrsystems führt. Die Entscheidung, ob Sie bzw. Ihr Kind geimpft werden, hängt vom Ausmaß der Immunschwäche ab.
- wenn die Person, die geimpft werden soll, an einer Blutkrankheit oder an einer Krebsart leidet, die das Immunsystem beeinträchtigen.
- wenn in der Familienanamnese der Person, die geimpft werden soll, eine angeborene oder erbliche Immunschwäche vorkommt, es sei denn, die Person, die geimpft werden soll, hat ein nachgewiesenermaßen intaktes Immunsystem.


....dann gibtst keine Impfung... (oder mit einem anderen Impfstoff).

Ist aber genau so selten ....wie ein Motorradfahrer mit "Helmallergie" .... oder hast Du doch einen ohne Helm gesehen ?
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Fuerst_48 » Do 30. Mai 2019, 21:19

yogi61 hat geschrieben:(07 Nov 2011, 13:20)

Die meisten Impfverweigerer denken leider nicht darüber nach, dass ihre Verweigerung schwerste Auswirkungen für andere Menschen haben kann. Der Link verdeutlicht das ja. Es ist völlig unverständlich, dass eine Krankheit wie die Masern überhaupt noch existiert.

Wie war das nochmal mit dem UNIVERSUM und der menschlichen Dummheit??
Einstein schau oba...!
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Gen_Y » So 16. Jun 2019, 18:00

schokoschendrezki hat geschrieben:(12 Apr 2019, 16:43)

"Impfpflicht" ist eine Easiest-First-Strategie.


Ist sie nicht, sonst gäbe es sie schon.
Eine staatliche Pflicht zieht immer auch ein Bürgerrecht nach sich.
Schulpflichtige Kinder haben ein Recht darauf vom Staat beschult zu werden.
Gibt es eine Impfpflicht, dann müsste der Staat für evtl. auftretende Impfschäden aufkommen.
Deshalb bleibt es Privatsache, denn dann haften die Hersteller.
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 17. Jun 2019, 10:35

Gen_Y hat geschrieben:(16 Jun 2019, 18:00)

Ist sie nicht, sonst gäbe es sie schon.
Eine staatliche Pflicht zieht immer auch ein Bürgerrecht nach sich.
Schulpflichtige Kinder haben ein Recht darauf vom Staat beschult zu werden.
Gibt es eine Impfpflicht, dann müsste der Staat für evtl. auftretende Impfschäden aufkommen.
Deshalb bleibt es Privatsache, denn dann haften die Hersteller.

Diiese Argumentation ist ja erst mal nicht ganz ohne. Ob die Angst vor einer Haftungspflicht bei Schäden Politker vorsichtig sein lässt bei der Impfangelegenheit? Interessante Frage.

Aber der Vergleich mit der Schulpflicht ist unangebracht. Noch jedenfalls gibts kein Anrecht auf Staatshaftung für dumm gebliebene Kinder.
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Skeptiker » Mi 17. Jul 2019, 12:56

Die Impfpflicht für Masern kommt:
Ab März 2020 soll die Masern-Impfpflicht gelten, vor allem in Kitas und Schulen, aber auch in Flüchtlingsunterkünften und für Tagesmütter. Verweigerern droht ein Kita-Ausschluss – bei Schulkindern ein Bußgeld von bis zu 2500 Euro.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... hluss.html

Na bitte, geht doch :thumbup:
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Raskolnikof » Mo 22. Jul 2019, 10:36

Wenn ich da an die Alternativmediziner denke wie z.B. einige anthroposophisch orientierte Ärzte, die Schutzimpfungen grundlegend ablehnen...
Ob die ihren Patienten bzw. Deren Kindern dann Gefälligkeits-Impfbescheinigungen ausstellen? Ich denke, dass da auch die Ärzte überprüft werden müssen. Das dürfte aber äußerst schwierig bis unmöglich sein. Dass einzige was da ziehen würde wäre bei Bekanntwerden eines "Impfbetruges" die sofortige Entziehung der Aztzulassung.
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Gen_Y » Do 1. Aug 2019, 12:55

Skeptiker hat geschrieben:(17 Jul 2019, 12:56)

Die Impfpflicht für Masern kommt:

https://www.welt.de/politik/deutschland ... hluss.html

Na bitte, geht doch :thumbup:


Also ich bin da skeptisch.
Eine Kita ist für Kinder von 0,5 - 3 Jahre.
Wer gibt seine Kinder in eine solche Einrichtung?
Richtig: Alleinerziehende und Migranten (sozial schwache Nichtwähler).
Die bekommen ab 2020 zwangsweise ein Serum verabreicht.

Nein, ich bin kein Impfgegner, ich finde nur, jeder sollte über seinen Körper selbst entscheiden dürfen.
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Raskolnikof » Do 1. Aug 2019, 14:57

Gen_Y hat geschrieben:(01 Aug 2019, 12:55)

Eine Kita ist für Kinder von 0,5 - 3 Jahre..

Nein, in einer Kita (Kindertagesstätte) werden Kinder vom 3. Lebensjahr bis zur Einschulung betreut. Du sprichst von einer Krippe.
Wer gibt seine Kinder in eine solche Einrichtung?
Richtig: Alleinerziehende und Migranten (sozial schwache Nichtwähler)..

Nein, auch viele Eltern, wenn sie beide berufstätig sind.
Nein, ich bin kein Impfgegner, ich finde nur, jeder sollte über seinen Körper selbst entscheiden dürfen.

Das ist leider recht egoistisch gedacht. Jeder nicht geimpfte Mensch stellt eine Gefahr für alle anderen nicht Geimpften dar. Da die erste Masernimpfung frühestens ab dem 11. Lebensmonat erfolgt und zudem Kinder in diesem frühen Entwicklungsalter noch über kein ausgeprägtes Immunsystem verfügen sind die besonders von einer Ansteckung von nicht geimpften Mitmenschen bedroht. Von daher ist eine hohe Durchimpfungsrate der Bevölkerung sehr wichtig. Man spricht da von dem s.g. Herdenschutz. Dieser ist erreicht, wenn 95 Proyent der Bevölkerung gegen eine bestimmte Viruserkrankung geimpft ist.
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Gen_Y » Do 1. Aug 2019, 18:13

Raskolnikof hat geschrieben:(01 Aug 2019, 14:57)

Nein, in einer Kita (Kindertagesstätte) werden Kinder vom 3. Lebensjahr bis zur Einschulung betreut. Du sprichst von einer Krippe.


Das ist dann wohl regional unterschiedlich.
In Bayern heißen die Einrichtungen für Kinder zwischen 3 - 6 Jahren - Kindergarten.
Den Ossi-Export "Dö Kitah" gibt es hierzulande auch und ist von 6 Monaten - bis 3 Jahren.
Andere Länder, andere Sitten. Egal...

Da meine Kinder schon aus dem Kleinkindalter raus sind, und mich somit diese Impfpflicht nicht betrifft, ist es mir eigentlich egal.
Trotzdem passt eine Impfpflicht in meinen Augen nicht in eine offene Gesellschaft, in der das Individuum selbst über seinen Körper bestimmen dürfen sollte. Wäre in USA undenkbar und riecht nach DDR. Aber Jens Spahn ist sowieso die verklemmteste Tunte in der ganzen Szene.
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Raskolnikof » Do 1. Aug 2019, 18:54

Gen_Y hat geschrieben:(01 Aug 2019, 18:13)

Trotzdem passt eine Impfpflicht in meinen Augen nicht in eine offene Gesellschaft, in der das Individuum selbst über seinen Körper bestimmen dürfen sollte. Wäre in USA undenkbar und riecht nach DDR. Aber Jens Spahn ist sowieso die verklemmteste Tunte in der ganzen Szene.

Nirgendwo auf der Welt gibt es so viele Pflichtimpfungen wie in den USA:

http://www.impfungen-und-masern.de/usa.html

Im Jahr 2000 wurden die USA infolge der restriktiven Impfpolitik für Masernfrei erklärt. Neuerdings nehmen aber dort Masernerninfektionen infolge von Zuwanderung und Tourismus wieder zu.
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Skeptiker » Do 22. Aug 2019, 23:05

Gute Nachrichten. Nigeria ist nun als letztes Land in Afrika offenbar poliofrei.
Als letztes afrikanisches Land erhält Nigeria den Status poliofrei - damit gilt das Virus auf dem Kontinent als ausgerottet.

https://www.spiegel.de/gesundheit/diagn ... 81741.html

Wie auch in Europa, sind es vor allem irrational ewig Gestrige, die den Erfolg behindert haben:
Denn noch bis vor wenigen Jahren stellte der muslimische Staat Kano das Epizentrum der Polioausbrüche dar.
Vor allem, weil religiöse Widerstände der islamistischen Terrorgruppe Boko Haram zu Problemen bei der Durchimpfung der Kinder mit dem wichtigen Impfstoff führten.

Scheinbar hat man es dennoch geschafft. Ich frage mich was diese Leute denken werden, wenn sie nach Europa kommen, und mit Impfverweigerern zu tun bekommen, die aktiv verhindern, dass man mit Masern ähnlich erfolgreich ist. Stellen wir uns doch einfach mal vor ob es möglich gewesen wäre Afrika frei von Polio zu bekommen, wenn die Menschen dort eine auch nur annähernd vergleichbare Paranoia gegen Impfstoffe hätten wie in Europa.

Übrigens, liebe Impfverweigerer: Die Pharmaindustrie wird nun keine Polioimpfstoffe und auch keine Medizin gegen die Folgen von Polio nach Afrika mehr verkaufen können. Denkt vielleicht mal nach über eure Argumentation zur "bösen Pharmaindustrie". All die von euch vermuteten Nebenwirkungen dieser "schlimmen Impfstoffe" werden nachfolgende Generationen nicht mehr ertragen müssen, weil eine Generation sie verantwortlich auf sich genommen haben, anstatt, wie in Europa, weinerlich marginale Risiken zum Schrecken hochzustilisieren.

Es gibt genug medizinische Herausforderungen. Wir müssen keine Krankheiten unter Artenschutz stellen in der Sorge es würde irgendwann keine mehr geben. Es kommen ständig welche nach - die Sorge braucht niemand haben.
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon H2O » Fr 23. Aug 2019, 07:48

Der Mensch kann offenbar nicht immer als vernunftbegabtes Wesen gesehen werden; manchmal steckt eine grundlos galoppierende Büffelherde auch ganz ruhig grasende Artgenossen an.
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Gen_Y » Fr 23. Aug 2019, 10:18

Skeptiker hat geschrieben:(22 Aug 2019, 23:05)

Scheinbar hat man es dennoch geschafft. Ich frage mich was diese Leute denken werden, wenn sie nach Europa kommen, und mit Impfverweigerern zu tun bekommen, die aktiv verhindern, dass man mit Masern ähnlich erfolgreich ist. Stellen wir uns doch einfach mal vor ob es möglich gewesen wäre Afrika frei von Polio zu bekommen, wenn die Menschen dort eine auch nur annähernd vergleichbare Paranoia gegen Impfstoffe hätten wie in Europa.


Absolut richtig. Die 55 afrikanischen Staaten haben die rückständigen europäischen Länder überflügelt. Es gibt also keinen Grund, für Afrikaner nach Europa zu kommen. Wer teilt diese Erkenntnis der UN mit?
Aber noch einmal zur Klärung: Meine Familie ist gegen Masern geimpft. Ein weißer, alter, rückständiger Mann nicht. Er stellt jedoch keine Gefahr für mich und meine Familie dar. Ist das richtig? Wenn ja, was interessiert mich, ob dieser renitente Rechtspopulist geimpft ist? Dieser Mensch würde doch mit hoher Wahrscheinlichkeit selbstverschuldet an Masern sterben und das Problem wäre gelöst?

Im Jahre 2014 gab es in der BRD 69 Masernfälle. Ein Jahr drauf waren es 1099. Wahrscheinlich ist die Epidemie in der Reichsbürgerbewegung ausgebrochen. Diese Leute lehnen ja Impfen ab. Im Jahre 2016 waren es dann nur noch 21 Masernfälle. Dementsprechend halte ich eine staatlich angeordnete Masernimpfflicht für übertrieben.

Zahlen: https://www.spiegel.de/gesundheit/diagn ... 61859.html
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Nightwatch » Sa 24. Aug 2019, 01:14

Gen_Y hat geschrieben:(23 Aug 2019, 10:18)
Aber noch einmal zur Klärung: Meine Familie ist gegen Masern geimpft. Ein weißer, alter, rückständiger Mann nicht. Er stellt jedoch keine Gefahr für mich und meine Familie dar. Ist das richtig? Wenn ja, was interessiert mich, ob dieser renitente Rechtspopulist geimpft ist? Dieser Mensch würde doch mit hoher Wahrscheinlichkeit selbstverschuldet an Masern sterben und das Problem wäre gelöst?

Er wird die Krankheit fahrlässig an diejenigen verbreiten können, die aus gesundheitlichen oder Altersgründen nicht geimpft sind.
Gen_Y hat geschrieben:(23 Aug 2019, 10:18)
Dementsprechend halte ich eine staatlich angeordnete Masernimpfflicht für übertrieben.

Du siehst das Masernproblem also für eingedämmt? Ist Dir klar, dass sich das Masernvirus ausrotten lässt? Wir haben hier die Gelegenheit, eine Krankheit für immer zu beseitigen und Du sperrst Dich dagegen, weil jeder mitmachen muss?

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