Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

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Fliege
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Fliege » Sa 15. Jun 2019, 01:54

Bielefeld09 hat geschrieben:(15 Jun 2019, 01:49)
Na, na Drohkulissen aufbauen ist doch eher uncool!

Du hast mitbekommen, um was es geht?
Medienversagen: "für den gehobenen Moralbedarf"; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
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Bielefeld09
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Bielefeld09 » Sa 15. Jun 2019, 01:59

Fliege hat geschrieben:(15 Jun 2019, 01:54)

Du hast mitbekommen, um was es geht?

Natürlich, deswegen schreibe ich hier ja!
Und Ihnen ist ja sicherlich auch klar,
wie Sie hier agieren!
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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unity in diversity
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon unity in diversity » Sa 15. Jun 2019, 05:45

Fliege hat geschrieben:(15 Jun 2019, 01:17)

Es handelt sich also um eine puritanische, antisatanistische Bewegung (die sich versteht "als Armee Gottes", "die von Satan und seinen Dämonen bedrängt werde und dementsprechend gewaltsam reagieren müsse"). Da ist allergrößte Vorsicht geboten. Wieso bist du als Begleiterin bei solchen Zusammenkünften von religiösen Fanatikern dabei gewesen?

Nicht unbedingt, obwohl das Chanting sektenmäßigen Charakter hat:
Was wollt ihr?
Klimaschutz.
Wie wollt ihr das erreichen?
CO2 stoppen.
Wann?
Am besten sofort.
Wollt ihr euch damit eure Existenzgrundlagen entziehen?
Wir wollen Klimaschutz.
...
Maximalforderungen sind selten erfolgreich, das merkt man bei Koalitionsverhandlungen und wenn Tarifparteien zusammenkommen.
Maximalforderungen sofort, klappt nur in einer Diktatur.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Zinnamon » Sa 15. Jun 2019, 06:38

unity in diversity hat geschrieben:(15 Jun 2019, 05:45)


...
Maximalforderungen sind selten erfolgreich, das merkt man bei Koalitionsverhandlungen und wenn Tarifparteien zusammenkommen.
Maximalforderungen sofort, klappt nur in einer Diktatur.


Ja, klar. Nur würde ich daraus jetzt nicht zwingend den Schluss ziehen, die Forderungen so niedrig wie möglich anzusetzen, damit am Ende ein möglichst passables Ergebnis raus kommt.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon unity in diversity » Sa 15. Jun 2019, 06:55

Zinnamon hat geschrieben:(15 Jun 2019, 06:38)

Ja, klar. Nur würde ich daraus jetzt nicht zwingend den Schluss ziehen, die Forderungen so niedrig wie möglich anzusetzen, damit am Ende ein möglichst passables Ergebnis raus kommt.

Das ist richtig.
In unterschiedlichen Themensträngen habe ich anerkannt, daß es einen menschengemachten Klimawandel gibt und warum das so ist.
Hin und wieder habe ich Vorschläge eingebracht.
Man muß anfangen und das geht sogar, ohne Arbeitsplätze in Größenordnungen abzuräumen.
Forschung, Entwicklung... ein unglaublicher, globaler Wachtumsmarkt.
Man muß nur zusammenarbeiten, das bündelt Synergieeffekte.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Inspyration » Sa 15. Jun 2019, 07:40

Alster hat geschrieben:(14 Jun 2019, 09:43)

Geschäft auch, aber Wichtigtuerei spielt eine große Rolle.
Klima, NOx, geshredderte Küken, Glyphosat, wenn wieder mal eine Sau durchs Dorf getrieben wird will man dabei sein.
Leider aber keine Basis für reale Ergebnisse.

Ich kann mir nicht helfen , dieser künstliche Hype um Greta erinnert mich langsam an Scientology. Greta als Reinkarnation von Ron Hubbard. Ich hab zumindest bei den Grünen schon den Verdacht , dass da das “Spitzenpersonal” schon einige “Audits” hinter sich gebracht hat und schon auf Stufe “clear” schwebt.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon unity in diversity » Sa 15. Jun 2019, 07:42

@BingoBurner
Für ein "Mäußchen" bin ich zu groß, obwohl ich auf bestimmten Konferenzen gern mal Mäußchen spielen würde.
Mit ganz großen Ohren.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Inspyration » Sa 15. Jun 2019, 07:49

relativ hat geschrieben:
Nunja da du dich ja, betrachtet man deine Beigaben hier, auch besonders gut mit Übertreibungen auskennst, sollte dich der Ausspruch Gretas jetzt nicht besonders beunruhigen, oder?

Ich finde ihn eher lustig, lächerlich.
Aber ich finde es bemerkenswert, wie man eine […] zu einer gottähnlichen Gestalt aufbauen konnte, die in der brd regerecht angebetet wird.
Das ist schon ne Leistung, Hut ab. Und das meine ich ernst. Ist wirklich ne Leistung.

Aber auch an dich hier auch nochmal die Frage. Glaubst du an die Aussagen der meisten Wissenschaftler, die sich mit dieser Materie befassen , oder glaubst du etwas anderes, bzw. anderen ?

Ich glaube daran, dass der Klimawandel primär nicht menschengemacht ist.
Erinnern wir uns doch an das 19.Jahrhundert und 20.Jahrhundert bis nach dem Wirtschaftswunder , als alle Schlote dieser Welt qualmten, Umweltschutz ein Wort war, das nicht exisitierte und nach heutigen Maßstäben alles "falsch" gemacht wurde, was falsch zu machen war.
Merkwürdigerweise existierte damals ein "Klimawandel" nicht. Alles war normal. Komisch, nicht wahr?
Zuletzt geändert von Skeptiker am So 16. Jun 2019, 22:39, insgesamt 3-mal geändert.
Grund: Beleidigung entfernt
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon unity in diversity » Sa 15. Jun 2019, 07:52

Dann schau dir mal diese Grafik an:
https://cdn1.spiegel.de/images/image-12 ... 207725.jpg
2 Jahre vor dem "Hype" erstellt.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 15. Jun 2019, 09:31

Tom Bombadil hat geschrieben:(15 Jun 2019, 00:30)

Hab ich doch geschrieben, was ich mir unter nachhaltigerem Leben vorstelle. Die Sache ist nur, dass viele der Fridaykids gar nicht wissen, welche Konsequenzen ihre Forderungen haben, wenn sie denn konsequent umgesetzt würden. "System change " und "We need a green world" haben nunmal ihre Kosten, besonders auf persönlicher Ebene.
Komisch nur, dass diejenigen, die Verzicht predigen, nie konkret werden, was das denn für den Einzelnen wirklich bedeutet.


Lesch hat es treffend formuliert: egal ob handelt oder meint man könne einfach weiter machen wie bisher und müsse gar nichts tun der Klimawandel wird so oder so kosten , egal wie man es dreht und wendet.

Und diejenigen die meinen der Klimawandel sei eine Erfindung der Chinesen werden schon bald von der klimatischen Realität auf den Planeten Erde eingeholt werden.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 15. Jun 2019, 11:08

Vongole hat geschrieben:(15 Jun 2019, 01:29)

Sind alles kleine Schritte, ich weiß, aber ohne die kommen wir nicht weiter.

Das reicht aber nicht, um die Klimaerwärmung bei max. 1,5°C zu halten. Mir scheint auch, dass bei den Machern der fff-website ein Informationsdefizit vorliegt: um das 1,5°C-Ziel zu erreichen, muss der CO2-Ausstoß schon in 8,5 Jahren bei Null sein. Weltweit.
Kannst du dir vorstellen, was passiert, wenn man bis Ende 2019 25% der Kohlekraftwerke abschaltet? Wo soll denn dann der Strom herkommen? Oder will man mitten im Winter allen Ernstes im Dunklen sitzen, ohne Heizung und warmem Wasser?
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 15. Jun 2019, 11:16

Alpha Centauri hat geschrieben:(15 Jun 2019, 09:31)

Lesch hat es treffend formuliert: egal ob handelt oder meint man könne einfach weiter machen wie bisher und müsse gar nichts tun der Klimawandel wird so oder so kosten , egal wie man es dreht und wendet.

Richtig. Und deswegen sollte man sich tunlichst auf die möglichen Folgen des Klimawandels vorbereiten, anstatt das dafür benötigte Geld der EE-Lobby in den Rachen zu stopfen.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Alster » Sa 15. Jun 2019, 11:17

relativ hat geschrieben:(14 Jun 2019, 13:53)Wenn du dieGefahr siehst , daß man dich falsch verstehen könnte, wäre es manchmal besser sich auch genauer und deutlicher Auszudrücken.



eine noch so deutliche Ausdrucksweise kann nicht verhindern, dass ein phantasiebegabter Leser Fehlschlüsse im Sinne cum hoc ergo propter hoc zieht.

relativ hat geschrieben:(14 Jun 2019, 13:53)Meine Frage bleibt aber noch unbeantwortet, wer hat dies jetzt 2000 verhindert?

Hast du nicht gefragt! Aber wir sind ja nicht so und gehen auch auf nachgeschobene Frage ein so gut es geht:
Eine Gesellschaft, die Symbolpolitik konkreten Maßnahmen vorzieht. Insbesondere wenn letztere mit persönlichem Verzicht verbunden sind.
Zum Threadthema: Der Hype um die Heiligenfigur einer Greta ist recht deutlicher Ausdruck genau dieser gesellschaftlichen Verhältnisse.

Edith: falsche Zitierung korrigiert
Zuletzt geändert von Alster am Sa 15. Jun 2019, 11:28, insgesamt 1-mal geändert.
dies ist keine Rechtsberatung sondern nur meine persönliche Meinung
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Sören74 » Sa 15. Jun 2019, 11:19

Tom Bombadil hat geschrieben:(15 Jun 2019, 01:10)

So, und jetzt wäre es schön, wenn ihr mal konkret erklären würdet, was ihr euch unter einem nachhaltigem Leben mit "change the system" und "We need a green world" vorstellt und wie diese Trransformation vor sich gehen soll.


Wen meinst Du mit "ihr"?
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Ammianus » Sa 15. Jun 2019, 11:19

Inspyration hat geschrieben:(15 Jun 2019, 07:49)

Ich finde ihn eher lustig, lächerlich.
Aber ich finde es bemerkenswert, wie man eine […] zu einer gottähnlichen Gestalt aufbauen konnte, die in der brd regerecht angebetet wird.
Das ist schon ne Leistung, Hut ab. Und das meine ich ernst. Ist wirklich ne Leistung.


Ich glaube daran, dass der Klimawandel primär nicht menschengemacht ist.
Erinnern wir uns doch an das 19.Jahrhundert und 20.Jahrhundert bis nach dem Wirtschaftswunder , als alle Schlote dieser Welt qualmten, Umweltschutz ein Wort war, das nicht exisitierte und nach heutigen Maßstäben alles "falsch" gemacht wurde, was falsch zu machen war.
Merkwürdigerweise existierte damals ein "Klimawandel" nicht. Alles war normal. Komisch, nicht wahr?


Große Teile der Bevölkerung konnten sich damals noch nicht so üppig ernähren wie heute. Autos hatten nur ganz Wenige. Die Milch holte man mit einer Blechkanne aus dem Milchladen. Wenn es hochkam, dann stand ein Eisschrank in der Küche. Die Blöcke gerfrohrenen Wassers, die den Innenraum kühlten gab es auf dem Schlachthof. Flugverkehr und Tourismus im heutigen Sinne gab es nicht. Musik kam von der Edinsonschen Walze. Eine Ganzkörperreinigung wurde einmal in der Woche durchgeführt (Sonnabends wird gebadet). Dazu holte man die Badewanne vom Boden, heizte den Ofen in der Küche kräftig an und stellte alle verfügbaren Gefäße mit Wasser gefüllt auf die Herdplatte. Besonders viel Wasser konnte man in dem riesigen Topf erhitzen, der sonst für das Einwecken von Ost und Gemüse für die Winterzeit genutzt wurde. Wäsche, auch die Unterwäsche, wurde nur ein bis zwei Mal in der Woche gewechselt. Getragen wurden Kleider und Schuhe bis es nicht mehr ging. Schuster, Schneider und vor allem die Hausfrauen sorgten dafür, dass das Zeug möglichst lange hielt.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Sören74 » Sa 15. Jun 2019, 11:20

Fliege hat geschrieben:(15 Jun 2019, 01:17)

Es handelt sich also um eine puritanische, antisatanistische Bewegung (die sich versteht "als Armee Gottes", "die von Satan und seinen Dämonen bedrängt werde und dementsprechend gewaltsam reagieren müsse"). Da ist allergrößte Vorsicht geboten. Wieso bist du als Begleiterin bei solchen Zusammenkünften von religiösen Fanatikern dabei gewesen?


Auf welcher Parallelwelt lebst Du denn? :?:
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 15. Jun 2019, 11:28

Sören74 hat geschrieben:(15 Jun 2019, 11:19)

Wen meinst Du mit "ihr"?

Du bist auch gemeint, von dir kommt nämlich außer Phrasen auch nie etwas Konkretes. Also, wie sollen Deutschland und der Rest der Welt die fff-Forderung erfüllen, den CO2-Ausstoß in 8,5 Jahren weltweit auf Null zu reduzieren? Welche konkreten Maßnahmen würden zum Erfolg führen, wie viel würde das kosten, welche Einschränkungen müssten die Menschen hinnehmen, worauf müsste verzichtet werden?
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Alpha Centauri » Sa 15. Jun 2019, 11:28

Inspyration hat geschrieben:(15 Jun 2019, 07:49)

Ich finde ihn eher lustig, lächerlich.
Aber ich finde es bemerkenswert, wie man eine […] zu einer gottähnlichen Gestalt aufbauen konnte, die in der brd regerecht angebetet wird.
Das ist schon ne Leistung, Hut ab. Und das meine ich ernst. Ist wirklich ne Leistung.


Ich glaube daran, dass der Klimawandel primär nicht menschengemacht ist.
Erinnern wir uns doch an das 19.Jahrhundert und 20.Jahrhundert bis nach dem Wirtschaftswunder , als alle Schlote dieser Welt qualmten, Umweltschutz ein Wort war, das nicht exisitierte und nach heutigen Maßstäben alles "falsch" gemacht wurde, was falsch zu machen war.
Merkwürdigerweise existierte damals ein "Klimawandel" nicht. Alles war normal. Komisch, nicht wahr?



Genau solche Leute wie du die das ernste und berechtigte Anliegen bze. Kritik der Schüler und Studenten.ja so lustig und lächerlich finden werden sich nochmal umgucken ( scheinbar hat der Warnschuss bei den vergangenen Europawahlen nicht ausgereicht bei einigen Leuten) aber gut, wie heißt es so schön wer zuletzt lacht, lacht am besten :D
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Der Erwin » Sa 15. Jun 2019, 11:31

relativ hat geschrieben:(14 Jun 2019, 13:44)

Ich kann nix dafür wenn du aus meinen Beiträgen nur das herrauslesen möchtest was du für Sinnvoll hälst und deiner Wahrnehmung entspricht. Ich habe gar kein Brutto netto Vergleich angestellt noch habe ich deine 18% in Frage gestellt.
Nur ist die Brutto/ Netto Frage auch eine Frage welchen Strom vorzugsweise in die Netze gespeist wird/wurde und damit solltets du dich dann mal ganz dringend befassen, wer dies macht.
Z.B. muesste m.M. jetzt die Zwangsabnahme für EE Strom herunter gefahren werden, dafür aber dem EE Strom bei der Einspeisung in die Netze vorrang gegeben werden. Aber dies verhindern noch die vielen fossilen Kraftwerke die ohne Einspeisung ins Netz unrentabel werden. Dann doch lieber alles auf die EE schieben gelle?


Behauptet hast du das sehr wohl ich schrieb von ca. 18% EE am Gesamtenergiebedarf und deine Antwort waren die 38% Bruttostromerzeugung, du hast ja sogar behauptet ich hätte den kleinsten Betrag an EE genommen und auch diese Antwort zeigt wieder das du überhaupt keine Ahnung hast wie unser Stromnetz bzw. die Erzeugung und Einspeisung funktioniert.

Du scheinst ein kleines schweinchen schlau zu sein das sich nichts sagen lässt.

Ich bin gelernter Elektoinstallateur, habe viele Jahre in diesem Beruf gearbeitet in so ziemlich allen Sparten, dann hab ich den Techniker gemacht (4 Jahre Abendschule) und über 10 Jahre in der Luftfahrt gearbeitet. Jetzt kommt jemand wie du aus dessen Texten man herauslesen kann, dass er überhaupt keine Ahnung hat wie das funktioniert und auch die Zusammenhänge nicht versteht und will mich belehren.

Die Zwangsabnahme für EE Strom, dafür aber dem EE Strom bei der Einspeisung Vorrang gegeben werden, dass ist ein Wiederspruch in sich, was läuft bei dir?! Nur zu deiner Info, man kann Solaranlagen die nicht Autark sind nicht vom Netz trennen, dann brennt dir die Hütte ab, man muss sie einspeisen!

Einmal zur Erklärung und ich hoffe du akzeptierst das dann, Bruttostromerzeugung bei EE heißt:

Im Jahresdurchschnitt ergo von Jan. bis Dez., also aufs Jahr gesehen und 24 Std. pro Tag hätten wir theoretisch die von dir genannten 38%. Nun gibt es aber Jahreszeiten und auch Tageszeiten (Nacht inbegriffen), bei denen wir entweder kaum Strom oder Heizung usw. brauchen bzw. die EE kaum produziert weil Nacht oder Winter oder Windstille. Es gibt sogenannte spitzen im Stromverbrauch, leider ist es so das gerade dann wenn diese spitzen eintreten .zB: am Morgen wenn alle aufstehen, oder im Winter wenn es lange dunkel ist und alle heizen kaum etwas von den EE kommt. Soweit verstanden?! Nun zum Brutto, dieser Durchschnittswert ist deshalb so hoch weil gerade die EE in Zeiten (Sommer) einen Energieüberschuss liefert den wir zu diesen Zeiten aber nicht abrufen weil nicht gebraucht, am Morgen ist es hell, wir müssen nicht heizen usw. deshalb exportiern wir EE zu diesen Zeiten. Umgekehrt läuft es genauso, haben wir in Deutschland schlecht Wetter, importieren wir EE aus anderen Ländern die gerade einen Überschuss haben, dass hat es mit Brutto auf sich (Eigener Bedarf daraus resultierender Export oder Import) und so kommt man dann auch von den von mir genannten ca. 18% die tatsächlich zur Verfügung stehen.
Diese Art der Energieversorgung ist bis dato nicht dazu geeignet unsere Grundversorgung sicher zu stellen, nimmt man nun noch die Tatsache das wir als Exportnation gerade mal 2% am Weltweiten CO² Ausstoß ausmachen und die Tatsache das der CO² Ausstoß bei uns koninuierlich abnimmt wohingegen er in den USA, China ... steigt, muss man über die Kinder und Medien in diesem Zusammenhang sagen, sie haben nicht verstanden um was es geht! Schlimmer noch die meisten Medien sogenannten Experten usw. füllen sich damit die Taschen und niemandem ist geholfen.
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relativ
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon relativ » Sa 15. Jun 2019, 11:31

Inspyration hat geschrieben:(15 Jun 2019, 07:49)

Ich finde ihn eher lustig, lächerlich.
Aber ich finde es bemerkenswert, wie man eine […] zu einer gottähnlichen Gestalt aufbauen konnte, die in der brd regerecht angebetet wird.
Das ist schon ne Leistung, Hut ab. Und das meine ich ernst. Ist wirklich ne Leistung.
Allein wie du schon unsachlich Greta als […] titulierst und sie somit versucht persönlich lächerlich zu machen ohne auf Inhalte einzugehen, zeigt mir doch schon mit wem ich es hier zu tun habe. Dies erbärmlich zu nennen ist noch eine Untertreibung


Ich glaube daran, dass der Klimawandel primär nicht menschengemacht ist.
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Merkwürdigerweise existierte damals ein "Klimawandel" nicht. Alles war normal. Komisch, nicht wahr?
Dieser Absatz zeigt deine ganze diesbezügliche Bildungslücke im besonderen Maße. Denn Merkwürdigerweise ist der Kliamwandel normalerweise ein längerer Prozess, der natürlich durch äußere Einflüsse, wie z.B. Aktivität der Sonne, Vulkanaktivität und natürlich eben seit der Industrialisierung, im besonderen Maße, vom Menschen beeinflusst wird. Alles dies ist Stand der Dinge in der Wissenschaft.
Zuletzt geändert von Skeptiker am Sa 15. Jun 2019, 13:15, insgesamt 1-mal geändert.
Grund: Beleidung wird zitiert.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.

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