Blutspenden

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Misterfritz
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Blutspenden

Beitragvon Misterfritz » Fr 14. Jun 2019, 21:55

Heute ist ja Weltblutespendetag.
Man klagt darüber, dass es zu wenige Spender gibt.

Warum versucht man nicht auch andere Wege, z.B. dass man geeignete Spender unter Flüchtlingen/Asylbewerbern anwirbt, indem man denen um die 10,00€ Taschengeld pro Spende gibt?
Das hätte für beide Seiten Vorteile: Man bekäme genügend Blut und die neuen Spender bekämen regelmässig Gesundheitschecks. Und solche regelmässigen Spendenaktionen hätten auch einen integrativen Aspekt.
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jack000
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Re: Blutspenden

Beitragvon jack000 » Fr 14. Jun 2019, 22:09

Misterfritz hat geschrieben:(14 Jun 2019, 21:55)

Heute ist ja Weltblutespendetag.
Man klagt darüber, dass es zu wenige Spender gibt.

Warum versucht man nicht auch andere Wege, z.B. dass man geeignete Spender unter Flüchtlingen/Asylbewerbern anwirbt, indem man denen um die 10,00€ Taschengeld pro Spende gibt?
Das hätte für beide Seiten Vorteile: Man bekäme genügend Blut und die neuen Spender bekämen regelmässig Gesundheitschecks. Und solche regelmässigen Spendenaktionen hätten auch einen integrativen Aspekt.

Das wird doch bereits vergütet. Ich kenne das als Blut- und Plasmaspender und man bekommt zwischen 20-30€ "Aufwandsentschädigung" (So meine Erfahrung als Student damals)
=> M.E. auch interessant für Flüchtlingen/Asylbewerbern, da die Aufwandsentschädigung auf nichts angerechnet wird. Ebenso gibt es da lecker Brötchen sowie zu trinken en masse. M.E. liegen den möglichen Spendern da nicht ausreichend Informationen vor. Ebenso gibt es Beschränkungen für Spender aus bestimmten Ländern, da z.B. Malariaerkrankungen o.ä. als Hindernis vorliegen können ...

=> Ebenso müssen bei dem Thema mal die Öffnungszeiten angesprochen werden. Hier in der Region zumindest sind die Öffnungszeiten recht analog zu Behördenöffnungszeiten und somit i.d.R. regulär für Otto-Normalbeschäftigte nicht zu erreichen!
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Re: Blutspenden

Beitragvon BingoBurner » Fr 14. Jun 2019, 22:13

Ähm also ich hab immer Geld bekommen......ein 10er
Brötchen und Kaffee.

Allerdings ist meine Blutgruppe auch eher selten...

Wenn es hilft :

https://www.spiegel.de/gesundheit/diagn ... 11851.html
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Sleep On The Floor https://www.youtube.com/watch?v=v4pi1LxuDHc
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Re: Blutspenden

Beitragvon Misterfritz » Fr 14. Jun 2019, 22:18

Mir ging es ja auch um die Frage, warum so Organisationen, wie das Rote Kreuz, nicht dort auch wirbt?
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Re: Blutspenden

Beitragvon Teeernte » Fr 14. Jun 2019, 22:33

Misterfritz hat geschrieben:(14 Jun 2019, 21:55)

Heute ist ja Weltblutespendetag.
Man klagt darüber, dass es zu wenige Spender gibt.

Warum versucht man nicht auch andere Wege, z.B. dass man geeignete Spender unter Flüchtlingen/Asylbewerbern anwirbt, indem man denen um die 10,00€ Taschengeld pro Spende gibt?
Das hätte für beide Seiten Vorteile: Man bekäme genügend Blut und die neuen Spender bekämen regelmässig Gesundheitschecks. Und solche regelmässigen Spendenaktionen hätten auch einen integrativen Aspekt.


Waren Sie in letzter Zeit in Afrika//hatten Sie mit einem Afrikaner (in) GV ...führt zum Ausschluss der Spende - wenn ich hingehe und ja sagen würde.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Blutspenden

Beitragvon Teeernte » Fr 14. Jun 2019, 22:37

Misterfritz hat geschrieben:(14 Jun 2019, 22:18)

Mir ging es ja auch um die Frage, warum so Organisationen, wie das Rote Kreuz, nicht dort auch wirbt?


Einfach mal PRAKTISCH sehen -

Je mehr "Risikogruppe" - je teuerer die Beprobung. Bei Plasma dann fast unbezahlbar.
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Re: Blutspenden

Beitragvon jack000 » Fr 14. Jun 2019, 22:39

BingoBurner hat geschrieben:(14 Jun 2019, 22:13)

Ähm also ich hab immer Geld bekommen......ein 10er

Nur 10€ :?:
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Re: Blutspenden

Beitragvon BingoBurner » Fr 14. Jun 2019, 22:41

jack000 hat geschrieben:(14 Jun 2019, 22:39)

Nur 10€ :?:


Jupp, aber Brötchen und Kaffee..dazu
Das war aber vor zehn Jahren.

Irgendwann kam noch Knochenmarkspende dazu.
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Re: Blutspenden

Beitragvon jack000 » Fr 14. Jun 2019, 22:45

Misterfritz hat geschrieben:(14 Jun 2019, 22:18)

Mir ging es ja auch um die Frage, warum so Organisationen, wie das Rote Kreuz, nicht dort auch wirbt?

Das hat m.E. 3 Gründe:
- Das DRK hat nicht das cleverste Personal was Marketing betrifft
- Wenn im Herkunftsland z.B. Malaria angesagt ist, hat man automatisch schon eine Sperre, selbst wenn man als deutscher Tourist vor weniger als 4 Jahren sich dort aufgehalten hat
- Die Herkunfts- sowie Altersangaben der Flüchtlinge sind eher als "nicht zutreffend" einzuordnen und als Spender muss man seinen Pass vorlegen (Auch wenn man bei Abgabe der Spende (Blut) an sich nochmal kurz vor Schluss angeben kann das diese besser nicht verwendet werden sollte ..., z.B. wenn man davon ausgeht mit AIDS infiziert sein könnte), da liegen wohl zu hohe Risiken vor ...
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Re: Blutspenden

Beitragvon jack000 » Fr 14. Jun 2019, 22:49

BingoBurner hat geschrieben:(14 Jun 2019, 22:41)

Jupp, aber Brötchen und Kaffee..dazu
Das war aber vor zehn Jahren.

Da machen m.E. 40-50€ Sinn. Das mag sich erstmal nach viel anhöhren aber Blut spenden kann man sowieso nur alle 6 Wochen ... => Somit passt das dann!

Irgendwann kam noch Knochenmarkspende dazu.

Das Thema habe ich auch gerade auf dem Tisch. Bisher habe ich nur Geld gespendet ...
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Re: Blutspenden

Beitragvon John Galt » Fr 14. Jun 2019, 23:17

Das DRK sammelt doch gerne die Blutspenden ohne jegliche Vergütung ein. Diese kostenlose Blutspenden werden dann allerdings vom DRK an Krankenhäuser weiter verkauft für ca. 130 Euro. Also mal wieder eine ziemlich scheinheilige Veranstaltung.

Will man mehr Blutspenden, muss man mehr zahlen. Einfachste Marktwirtschaft.
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Re: Blutspenden

Beitragvon Skull » Fr 14. Jun 2019, 23:24

John Galt hat geschrieben:(14 Jun 2019, 23:17)

Das DRK sammelt doch gerne die Blutspenden ohne jegliche Vergütung ein.
Diese kostenlose Blutspenden werden dann allerdings vom DRK an Krankenhäuser weiter verkauft für ca. 130 Euro.

Also mal wieder eine ziemlich scheinheilige Veranstaltung.

Nix scheinheilig.

Ich nähere mich mittlerweile den 60 Blutspenden. Alle beim DRK. Ohne Entgelt.

Und sollen sie 200 Euro dafür bekommen. Haben sie um so mehr Geld, um andere Dinge zu bezahlen und zu leisten. :)

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Re: Blutspenden

Beitragvon Papaloooo » Sa 15. Jun 2019, 06:39

Kleiner Tipp, wer München ist: im DRK-Zentrum der Dachauer Straße gibt's fürs Blutspenden 20 €, außer für die Erstspende, da gibt es ein Lunchpaket.

Übrigens haben sie jetzt auch den Dreh raus, wie man Hämoglobin gentechnisch herstellen kann. Natürlich bringt reines Hämoglobin nichts, da es sich in den Blutbahnen verklumpt, ohne die Hülle des roten Blutkörperchens. Aus diesem Grund haben sie das Hämoglobin leicht gentechnisch verändert, sodass es in der Blutbahn schwimmen kann, ohne zu verknüpfen.

Es ist jetzt praktisch nur noch eine Frage der Zeit, bis sie auf Blutspenden in dem Ausmaß nicht mehr angewiesen sind, weil mehr und mehr Bestandteile des Blutes gentechnisch hergestellt werden.

P.s. ich habe mittlerweile auch die 20 Blutspenden überschritten, ich will damit also nichts gegen Blutspenden sagen, noch sind sie erforderlich!
Das ist Kapitalismus:
Man kauft Dinge, die man nicht braucht von Geld, das man nicht hat, um Leute zu beeindrucken, die man nicht leiden kann.

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Re: Blutspenden

Beitragvon John Galt » Sa 15. Jun 2019, 08:00

Scheinheilige Moralisten machen aus Langeweile Märkte kaputt und wundern sich dann, wenn sie vor leeren Regalen stehen.
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Re: Blutspenden

Beitragvon Ebiker » Sa 15. Jun 2019, 10:19

Skull hat geschrieben:(14 Jun 2019, 23:24)

Nix scheinheilig.

Ich nähere mich mittlerweile den 60 Blutspenden. Alle beim DRK. Ohne Entgelt.



Selbst Schuld. Diese sogenannten gemeinnützigen Vereine sind auch nichts anderes als knallharte Wirtschaftsunternehmen.

Aber zum Thema, bei Personen ungeklärter Herkunft und zweifelhaftem Infektionsstatus verbietet sich eine Blutspende. Ich selber darf nicht mehr spenden da ich unter Hämachromatose leide. Alle 3 Monate wird ein halber Liter Blut als Müll entsorgt obwohl sonst alle Werte top sind.

P.S. Gestern haben sie im TV rumgejammert das Schwule nicht spenden dürfen. Ich finde es richtig.
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Re: Blutspenden

Beitragvon unity in diversity » Sa 15. Jun 2019, 10:41

Mein Blut ist unbrauchbar.
Zu viele Antioxidanzien, Konservierungsstoffe, Stabilisatoren und andere Zusatzstoffe, die just in Time verhindern.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
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Re: Blutspenden

Beitragvon Skull » Sa 15. Jun 2019, 10:57

Ebiker hat geschrieben:(15 Jun 2019, 10:19)

Selbst Schuld.

Diese sogenannten gemeinnützigen Vereine sind auch nichts anderes als knallharte Wirtschaftsunternehmen.

Nix...selbst schuld.

Ich spende da gerne beim DRK. :)

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Re: Blutspenden

Beitragvon Papaloooo » Sa 15. Jun 2019, 11:18

Ebiker hat geschrieben:(15 Jun 2019, 10:19)P.S. Gestern haben sie im TV rumgejammert das Schwule nicht spenden dürfen. Ich finde es richtig.

Ich hoffe, Du meinst das nun ironisch!
Ein Hetero mit häufigem Partnerwechsel hat ein höheres Infektionsrisiko als ein Homo in Langzeitbeziehung.
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Re: Blutspenden

Beitragvon Cobra9 » Sa 15. Jun 2019, 11:26

Ich spende gerne und regelmäßig Blut. Da es Leben sprichwörtlich retten kann. Dazu gezwungen werden sollte niemand. Aber Ich würde mal überlegen an der Stelle einiger Kritiker was würde passieren, wenn Sie selbst einen Unfall haben und Blut brauchen. Würden diese Kritiker es verstehen wenn der Arzt sagt.....tut mir leid kein Blut da. Sie sterben, angenehmen Tag noch.....

Zu den angeblich so wirtschaftlichen Gedanken von Verbänden wie dem DRK. Eine Blutspende pro Konserve schlägt im Schnitt mit 134,90 Euro zu Buche.

Dazu:


Die Kosten je Vollblutspende lagen 2013 beispielsweise beim Blutspendedienst West bei 134,86 Euro. Auf Spenderwerbung, Terminorganisation und Blutentnahme entfielen 80,26 Euro, auf die Laboruntersuchung und Kontrolle 19,63 Euro. Der durchschnittliche Erlös lag je Vollblutspende bei 134,90 Euro. Der Überschuss betrug also vier Cent.

https://www.merkur.de/leben/gesundheit/ ... 94139.html


4 Cent die für Investitionen in Geräte, Fahrzeuge usw. fließen. Was für eine Wahnsinnige Mafia. Jedem Kritiker wünsche Ich trotzdem das im Notfall geholfen wird.
Das Böse hat einen Namen. Schokolade !

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Re: Blutspenden

Beitragvon unity in diversity » Sa 15. Jun 2019, 11:32

Cobra9 hat geschrieben:(15 Jun 2019, 11:26)

Ich spende gerne und regelmäßig Blut. Da es Leben sprichwörtlich retten kann. Dazu gezwungen werden sollte niemand. Aber Ich würde mal überlegen an der Stelle einiger Kritiker was würde passieren, wenn Sie selbst einen Unfall haben und Blut brauchen. Würden diese Kritiker es verstehen wenn der Arzt sagt.....tut mir leid kein Blut da. Sie sterben, angenehmen Tag noch.....

Zu den angeblich so wirtschaftlichen Gedanken von Verbänden wie dem DRK. Eine Blutspende pro Konserve schlägt im Schnitt mit 134,90 Euro zu Buche.

Dazu:


Die Kosten je Vollblutspende lagen 2013 beispielsweise beim Blutspendedienst West bei 134,86 Euro. Auf Spenderwerbung, Terminorganisation und Blutentnahme entfielen 80,26 Euro, auf die Laboruntersuchung und Kontrolle 19,63 Euro. Der durchschnittliche Erlös lag je Vollblutspende bei 134,90 Euro. Der Überschuss betrug also vier Cent.

https://www.merkur.de/leben/gesundheit/ ... 94139.html


4 Cent die für Investitionen in Geräte, Fahrzeuge usw. fließen. Was für eine Wahnsinnige Mafia. Jedem Kritiker wünsche Ich trotzdem das im Notfall geholfen wird.

Ich habe Blutgruppe 0, bin also nicht ganz uninteressant.
Ich werde mich aber verweigern, wenn mein Blut Kriegsopfern gespendet werden soll.
Die haben ihr Unglück selber gewählt und es gibt keinen Grund, ideologie- und religionsabhängige Hinz und Kunzbollas am Leben zu erhalten.
Zuletzt geändert von unity in diversity am Sa 15. Jun 2019, 11:33, insgesamt 1-mal geändert.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.

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