Retouren im Onlinehandel

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Ein Terraner
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Re: Retouren im Onlinehandel

Beitragvon Ein Terraner » Mi 12. Jun 2019, 23:41

Eiskalt hat geschrieben:(12 Jun 2019, 23:33)

Mag bei dir sein kann ich nicht beurteilen. Die meisten machen es ja richtig aber oft denkst du nur:....
Ich mache öffentlich keine Details hier was genau ich mache egal echter Fall Anlasser für Maschine ich sage einfach KFZ aber war eine andere nehm aber eine bekannte Automarke als Verständnis.

Kunde kauft Anlasser.
Beschrieben als: Anlasser für VW Golf 2 Teilenummer xxxxxxxx Bild zeigt das Teil ein Anlasser wie er aussieht eigenes Foto des tatsächlichen Artikels.
Das Prinzip ist bei anderen Modellen gleich ein Ritzel das durch Strom ausfährt und den Motor startet.
Aber Bauart, Höhe, Ritzel etc sind von Marke und Modell immer anders.

Dann schickt er es zurück mit Rückgabegrund:
Passt nicht auf meinen BMW X5.
Auf Nachfrage warum er das kauft wenn es doch ein Anlasser für einen Golf 2 von VW ist:
Sieht ja ähnlich aus und war günstiger ich dachte den kann man trotzdem anbauen.

Ich hatte auch mal Kolben für einen bestimmten Motor super Qualität aber direkt vom Hersteller könnte ich 30 % günstiger anbieten. Der Motor hatte immer die gleiche Grundbezeichnung aber ab bestimmen Seriennummer gab es zwei Änderungen es gibt als 3 Kolben. Für den richtigen muss man die Teileliste prüfen. Es gab zu mehreren Retouren und ich habe deny Text erweitert in Fett und rot das es 3 Varianten gibt und man die Teilenummer unenbedingt vergleichen muss. Das dann in rot und fett und mit „Achtung ganzen Text unbedingt lesen ganz oben in der Beschreibung“.
Als dann noch Käufe aus Europa mit teuren Retouren kamen habe ich die alle zum EK an einen Fachhändler verkauft.

Der Artikel ist noch heute auf der Webseite als nicht verfügbar und man fragt manchmal wann der wiederkommt weil ja viel günstiger. Ich sage dann nie wegen den Retouren und den Kosten zur Sensibilisierung. Ob ich den noch bestellen könnte für Sie nein weil ich mir den nicht auf das Lager legen will falls die den dann doch wieder zurücksenden weil die den doch nicht mehr wollen und das Widerufsrecht nutzen. Das würden die dann ja nicht machen und Sie würden ja freiwillig auf ihr Recht auch verzichten schriftlich.
Darauf sage ich dann das Sie das nicht können was manche wundert den Verträge könne man doch aushandeln und Sie könnten das doch für sich entscheiden.
Dann sage ich immer das dem nicht so ist, auf dieses Recht können Sie nicht verzichten dafür sind sie nach dem Willen des Gesetzgebers nicht mündig genug.

Das kann ich auch nicht verstehen, wenn es irgend welches Noname Zeug wäre dann ja. Da hatte ich auch schon Probleme, aber so. :s Manchmal ist es echt nicht einfach herauszufinden ob das Teil jetzt genau das das gewünschte Modell passt, Baujahr, Facelift, Motor ....
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Re: Retouren im Onlinehandel

Beitragvon Eiskalt » Mi 12. Jun 2019, 23:46

Ein Terraner hat geschrieben:(12 Jun 2019, 23:41)

Das kann ich auch nicht verstehen, wenn es irgend welches Noname Zeug wäre dann ja. Da hatte ich auch schon Probleme, aber so. :s Manchmal ist es echt nicht einfach herauszufinden ob das Teil jetzt genau das das gewünschte Modell passt, Baujahr, Facelift, Motor ....



Es gibt Mittel:
Lesen, etwas Mühe geben und nachdenken und fragen.
Aber in der kostenlosen Klickgesellschaft braucht es das nicht.

Das würde besser müssten die Leute für Ihre eigenen Fehler bezahlen dann gibt Man ’sich Mühe.
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Re: Retouren im Onlinehandel

Beitragvon Ein Terraner » Mi 12. Jun 2019, 23:48

Eiskalt hat geschrieben:(12 Jun 2019, 23:46)

Es gibt Mittel:
Lesen, etwas Mühe geben und nachdenken und fragen.
Aber in der kostenlosen Klickgesellschaft braucht es das nicht.

Das würde besser müssten die Leute für Ihre eigenen Fehler bezahlen dann gibt Man ’sich Mühe.

Bei Amazon ist es inzwischen so das man die Retouren Kosten selber zahlen muss wenn man keinen Grund angibt.
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Re: Retouren im Onlinehandel

Beitragvon Eiskalt » Mi 12. Jun 2019, 23:59

Ein Terraner hat geschrieben:(12 Jun 2019, 23:48)

Bei Amazon ist es inzwischen so das man die Retouren Kosten selber zahlen muss wenn man keinen Grund angibt.


Ja und wenn man was anderes falsches anklickt nicht. Außerdem sind die Kosten höher als die reinen Versandkosten.

Es gibt ja noch mehr:
Manchmal kommen Pakete zurück dadrin ist der Artikel alles gut aber:
Kein Zettel, keine Info.

Davon abgesehen das das neue Widerufsrecht sagt das klar sein muss das die widerrufen willst, Rücksendung allein reicht nicht, geschenkt.
Aber wie soll man wissen von wem die Rücksendung ist:
Manchmal kann man den Absender auf dem Label erkennen oft aber nicht oder der Absender ist von der Firms wo der Käufer arbeitet aber die ist nicht bekannt.

Ehrlich wie dumm muss man sein. Wenn ich mein Geld wiederhaben will gehe ich doch sicher das der Verkäufer weiß das die Rücksendung von mir ist. Manchmal glaube ich die meinen die Artikel sind Unikate und es gibt nur Sie als Kunden.

Einige brauchen echt jemanden für betreutes Einkaufen.
Manche sind echt sowas von unsagbar dämlich......
Da fragt man sich wie die so lange Leben ohne vergessen zu atmen.....
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Re: Retouren im Onlinehandel

Beitragvon firlefanz11 » Fr 14. Jun 2019, 14:16

Die Grünen wollen nur mal wieder dem pösen Online Händler mit dem großen A eine reinwürgen...
Wenn eine Katrin G.-E. lamentiert "sehr viele" Artikel würden vernichtet, und dann kommt bei genauerem Hinsehen raus es waren grad mal 4%, grenzt das an Volksverarsche... :rolleyes:

Selbstverständlich sollte es so sein, dass der kunde die Retoure bezahlen muss es sei denn der Artikel ist defekt, kaputt o. Ä. ...
Die Frau eine guten Freundes von mir bestellt seiner Aussage nach ständig Klamotten im Internet (meist auch in unterschiedl. Größen), und 90% geht wieder zurück. Da denk ich: Wenn die das alles zahlen müsste, würe sie DREI MAL überlegen... Hingegen hab ich letztens ne LAmpe bestellt die bei Ankunft völlig kaputt war. DA wäre es ne Frechheit wenn ich da auch noch die Retoure bezahlen müsste...
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Re: Retouren im Onlinehandel

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 14. Jun 2019, 14:28

In Sachen Retouren muss gesetzlich nachgebessert werden. Mit Ausnahme von Klamotten und Schuhen, die man anprobieren muss, sollte der Käufer nur noch Dinge zurückschicken dürfen, die noch nicht ausgepackt und gebraucht wurden, denn das kann man im stationären Handel auch nicht machen. Desweiteren sollte es eine gesetzlich definierte Pauschale geben, die bei Beratung im Handel fällig wird und die dann, wenn man dort auch kauft, mit dem Kaufpreis verrechnet wird. Das würde mMn. den Mißbrauch, sich im Geschäft beraten zu lassen, dann aber im www, wo es ein paar Euro günstiger ist, zu bestellen, eindämmen.
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Re: Retouren im Onlinehandel

Beitragvon Adam Smith » Fr 14. Jun 2019, 15:49

Tom Bombadil hat geschrieben:(14 Jun 2019, 14:28)

In Sachen Retouren muss gesetzlich nachgebessert werden. Mit Ausnahme von Klamotten und Schuhen, die man anprobieren muss, sollte der Käufer nur noch Dinge zurückschicken dürfen, die noch nicht ausgepackt und gebraucht wurden, denn das kann man im stationären Handel auch nicht machen. Desweiteren sollte es eine gesetzlich definierte Pauschale geben, die bei Beratung im Handel fällig wird und die dann, wenn man dort auch kauft, mit dem Kaufpreis verrechnet wird. Das würde mMn. den Mißbrauch, sich im Geschäft beraten zu lassen, dann aber im www, wo es ein paar Euro günstiger ist, zu bestellen, eindämmen.


Die gesetzliche Lage begünstigt natürlich den Widerruf.

Bei Bestellungen im Internet oder Katalog gibt es genaue Regeln: Das Bestellte darf innerhalb von 14 Tagen (inklusive Wochenende und Feiertage) ohne Angabe von Gründen zurückgeschickt werden. Das ist das gesetzliche Widerrufsfrist.


https://www.br.de/themen/ratgeber/inhal ... op100.html

Hier sollte der Gesetzgeber nachbessern. Das Zurückschicken könnte z.B. 10% vom Warenwert betragen.

Das ist das gesetzliche Widerrufsfrist


Wobei es müsste doch hier "Das ist die gesetzliche Widerrufsfrist" lauten. Onlineartikel werden oft ohne zweite Prüfung verfasst.
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Re: Retouren im Onlinehandel

Beitragvon Maikel » Fr 14. Jun 2019, 18:05

firlefanz11 hat geschrieben:(14 Jun 2019, 14:16)

Die Frau eine guten Freundes von mir bestellt seiner Aussage nach ständig Klamotten im Internet (meist auch in unterschiedl. Größen), und 90% geht wieder zurück. Da denk ich: Wenn die das alles zahlen müsste, würe sie DREI MAL überlegen...

Die interessante Frage dabei ist, wie viele Klamotten kauft diese Frau letztlich. Vermutlich mehr (und teurer) als viele, die "brav" nichts oder fast nichts zurücksenden, nur weil es ihnen nicht gefällt.
Wer ist also für die Shops der bessere Kunde?
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Re: Retouren im Onlinehandel

Beitragvon Maikel » Fr 14. Jun 2019, 18:12

Tom Bombadil hat geschrieben:(14 Jun 2019, 14:28)

Mit Ausnahme von Klamotten und Schuhen, die man anprobieren muss, sollte der Käufer nur noch Dinge zurückschicken dürfen, die noch nicht ausgepackt und gebraucht wurden, denn das kann man im stationären Handel auch nicht machen.

Im stationären Handel gibt es idR. Vorführmodelle zum Anfassen und Ausprobieren. Ggf. packt auch ein freundlicher Verkäufer ein Gerät, das da nicht als Vorführmodell steht, für einen freundlichen Kunden aus, damit der das Gerät besser beurteilen kann.

Was macht der Handel nach einiger Zeit mit abgegrabbelten Vorführmodellen? Ich sehe selten den Verkauf solcher Teile, vermutlich kommen etliche davon als unverkäuflich in den Müll.
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Re: Retouren im Onlinehandel

Beitragvon Maikel » Fr 14. Jun 2019, 18:19

Adam Smith hat geschrieben:(14 Jun 2019, 15:49)

Hier sollte der Gesetzgeber nachbessern. Das Zurückschicken könnte z.B. 10% vom Warenwert betragen.

Das wäre eine Möglichkeit, dann könnten die Preise in den Shops entsprechend günstiger werden, da die Kosten von Rücksendungen nicht mehr pauschal eingerechnet werden müssen.

ABER: Damit wären die "Internetpreise" nochmal günstiger als die im stationären Handel. So eine Preis-Struktur würde vermutlich die Tendenz verstärken, Teile im stationären Handel auszuprobieren, und sie dann online zu kaufen.

Die Möglichkeit zu Retouren und die damit verbundenen Kosten für die Shops sind das Gegenstück für das Vorhalten von Verkaufsräumen und Ausstellungsstücken durch den stationären Handel. Auch dort kann man schließlich stundenlang Teile an- und ausprobieren, ohne letztlich etwas zu kaufen.
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Re: Retouren im Onlinehandel

Beitragvon John Galt » Fr 14. Jun 2019, 18:22

Die Grünen können von mir aus gerne retournierte Zahnbürsten und Taschenmuschis benutzen.
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Re: Retouren im Onlinehandel

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 14. Jun 2019, 18:23

Maikel hat geschrieben:(14 Jun 2019, 18:12)

Im stationären Handel gibt es idR. Vorführmodelle zum Anfassen und Ausprobieren.

Das wäre dann ein Pluspunkt für den Handel, der den Preisnachteil etwas mindert.

Ich sehe selten den Verkauf solcher Teile, vermutlich kommen etliche davon als unverkäuflich in den Müll.

Früher konnte man Ausstellungsstücke günstiger erwerben. Ich kann mir nicht vorstellen, dass zB. Fernseher oder Waschmaschinen, die in den Media Märkten der Republik ausgestellt werden, allesamt im Müll landen.
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Re: Retouren im Onlinehandel

Beitragvon Maikel » Fr 14. Jun 2019, 18:25

Maikel hat geschrieben:(14 Jun 2019, 18:19)

Das wäre eine Möglichkeit, dann könnten die Preise in den Shops entsprechend günstiger werden, da die Kosten von Rücksendungen nicht mehr pauschal eingerechnet werden müssen.

ABER: Damit wären die "Internetpreise" nochmal günstiger, erst recht als die im stationären Handel. So eine Preis-Struktur würde vermutlich die Tendenz verstärken, Teile im stationären Handel auszuprobieren, und sie dann online zu kaufen.

Die Möglichkeit zu Retouren und die damit verbundenen Kosten für die Shops sind das Gegenstück für das Vorhalten von Verkaufsräumen und Vorführmodellen etc. durch den stationären Handel. Auch dort kann man schließlich stundenlang Teile an- und ausprobieren, ohne letztlich etwas zu kaufen.
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Re: Retouren im Onlinehandel

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 14. Jun 2019, 18:40

Im Handel steht aber ein Teil, das 1.000 Leute angrabbeln können, im Onlinehandel würden schlechtestenfalls 1.000 Teile verschickt, die angegrabbelt werden. Wollen wir jetzt mehr Nachhaltigkeit oder nicht?
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Re: Retouren im Onlinehandel

Beitragvon Eiskalt » Mi 19. Jun 2019, 13:43

firlefanz11 hat geschrieben:(14 Jun 2019, 14:16)

Die Grünen wollen nur mal wieder dem pösen Online Händler mit dem großen A eine reinwürgen...
Wenn eine Katrin G.-E. lamentiert "sehr viele" Artikel würden vernichtet, und dann kommt bei genauerem Hinsehen raus es waren grad mal 4%, grenzt das an Volksverarsche... :rolleyes:

Selbstverständlich sollte es so sein, dass der kunde die Retoure bezahlen muss es sei denn der Artikel ist defekt, kaputt o. Ä. ...
Die Frau eine guten Freundes von mir bestellt seiner Aussage nach ständig Klamotten im Internet (meist auch in unterschiedl. Größen), und 90% geht wieder zurück. Da denk ich: Wenn die das alles zahlen müsste, würe sie DREI MAL überlegen... Hingegen hab ich letztens ne LAmpe bestellt die bei Ankunft völlig kaputt war. DA wäre es ne Frechheit wenn ich da auch noch die Retoure bezahlen müsste...

Da stimme ich zu!
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Re: Retouren im Onlinehandel

Beitragvon Maikel » Mi 19. Jun 2019, 14:24

firlefanz11 hat geschrieben:(14 Jun 2019, 14:16)

Selbstverständlich sollte es so sein, dass der kunde die Retoure bezahlen muss es sei denn der Artikel ist defekt, kaputt o. Ä. ...
... Hingegen hab ich letztens ne LAmpe bestellt die bei Ankunft völlig kaputt war. DA wäre es ne Frechheit wenn ich da auch noch die Retoure bezahlen müsste...

Da stellte sich dann die Frage, wie viele Teile, die wg. Nichtgefallen zurücksendet werden sollen, absichtlich vom Kunden kaputtgemacht werden, damit er für die Retoure nichts zahlen muß.

In deinem Fall mit der Lampe hättest du vermutlich ein Problem gehabt, zu beweisen, daß sie schon kaputt angekommen ist.
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Re: Retouren im Onlinehandel

Beitragvon firlefanz11 » Mi 19. Jun 2019, 14:57

Maikel hat geschrieben:(19 Jun 2019, 14:24)

Da stellte sich dann die Frage, wie viele Teile, die wg. Nichtgefallen zurücksendet werden sollen, absichtlich vom Kunden kaputtgemacht werden, damit er für die Retoure nichts zahlen muß.

In deinem Fall mit der Lampe hättest du vermutlich ein Problem gehabt, zu beweisen, daß sie schon kaputt angekommen ist.

Nein, denn es gab Zeugen. :p
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Re: Retouren im Onlinehandel

Beitragvon Eiskalt » Mi 19. Jun 2019, 20:51

Maikel hat geschrieben:(19 Jun 2019, 14:24)

Da stellte sich dann die Frage, wie viele Teile, die wg. Nichtgefallen zurücksendet werden sollen, absichtlich vom Kunden kaputtgemacht werden, damit er für die Retoure nichts zahlen muß.

In deinem Fall mit der Lampe hättest du vermutlich ein Problem gehabt, zu beweisen, daß sie schon kaputt angekommen ist.


Nein. Der Verkäufer ist ja in der Beweispflicht.

Käufer werden in diesem Land geschützt.
Habe gerade 2 Teile im Preise angehoben. Einen von 54,90 € auf 69,90 €.
Den anderen von 44,90 € auf 69,90 €
inkl kostenlosem Versand.
Die vorherigen Preise wären machbar gewesen wenn nicht soviele Retouren.

Das Problem:
Beide Teile sind teilweise für die gleichen Gerätemodelle.
Es gab aber eine technische Änderung.
Würden die Leute die Beschreibung lesen wäre das auch erkennbar. Tun Sie nicht.

Egal werden weiterhin gekauft ich war eh Preisführer. Nun müssen die anderen Kunden für diese mitbezahlen. :p
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Re: Retouren im Onlinehandel

Beitragvon Maikel » Do 20. Jun 2019, 09:59

Eiskalt hat geschrieben:(19 Jun 2019, 20:51)

Nein. Der Verkäufer ist ja in der Beweispflicht.

Wenn der Verkäufer in der Beweispflicht ist, dann ist dein "Nein" unpassend.

Dann würden also erst recht, wie ich bereits schrieb, nicht wenige Teile von den Kunden absichtlich kaputt gemacht, damit sie diese Teile kostenlos zurückschicken können.
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Re: Retouren im Onlinehandel

Beitragvon Eiskalt » Do 20. Jun 2019, 18:29

Maikel hat geschrieben:(20 Jun 2019, 09:59)

Wenn der Verkäufer in der Beweispflicht ist, dann ist dein "Nein" unpassend.

Dann würden also erst recht, wie ich bereits schrieb, nicht wenige Teile von den Kunden absichtlich kaputt gemacht, damit sie diese Teile kostenlos zurückschicken können.


Bestimmt. Solche Lackaffen gibt es genug.
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