Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon odiug » Di 11. Jun 2019, 14:23

Keoma hat geschrieben:(11 Jun 2019, 14:18)

Und welches Wissen haben wir aus Afrika so angenommen?
Zu dem Chaos, das wir angeblich angenommen haben, zählt z.B. auch, dass die Europäer schlussendlich dem arabischen Sklavenhandel den Garaus gemacht hat.

Ja ... aber nur, weil die Araber sich doch erdreisteten, auch Europäer zu versklaven ... und das geht ja gleich gar nicht.
Afrikaner hingegen haben die Europäer fleißig gekauft von den Arabern und nach Amerika verschifft.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Keoma » Di 11. Jun 2019, 14:24

relativ hat geschrieben:(11 Jun 2019, 14:23)

Unzähliges Wissen was z.B. auf Expeditionen von indigenen Völkern aufgenommen wurde und nach Europa transferiert wurde, die dann z.B. als Basiswissenfür Erfindungen, Medizin ect.pp. benutzt wurden.
Wie wir alle wissen baut Wissen, zum aller größsten Teil, auf schon vorhandenen Wissen auf


Dann müsstest du ja leicht unzählige Beispiele bringen können.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Keoma » Di 11. Jun 2019, 14:27

odiug hat geschrieben:(11 Jun 2019, 14:23)

Ja ... aber nur, weil die Araber sich doch erdreisteten, auch Europäer zu versklaven ... und das geht ja gleich gar nicht.
Afrikaner hingegen haben die Europäer fleißig gekauft von den Arabern und nach Amerika verschifft.


Afrikaner wurden von Afrikanern gekauft.
Die haben eigene Untertanen und Kriegsgefangene verhökert.
Aber das geht schon weit am Thema vorbei.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon unity in diversity » Di 11. Jun 2019, 14:37

Wie wäre es mit einem neuen Generationenkonflikt?
Kinder gegen Eltern und umgekehrt?
Grund: die Umwelt.
Autos zerkratzen und abfackeln..., das kann man beliebig eskalieren lassen.
Oder wo soll die Reise hingehen?
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Fliege » Di 11. Jun 2019, 14:39

ThorsHamar hat geschrieben:(11 Jun 2019, 10:44)
Die Sklaverei wurde in Afrika "erfunden", ohne Effekt auf technologische Entwicklung. Und ohne die Begegnung mit Kolonialmächten, bei denen diese ihre Kolonien selbstredend ausgebeutet haben, wären Afrika und grösste Teile Asiens immer noch weit vor dem Mittelalter stehen geblieben. "Die" Afrikaner und Asiaten hätten doch ihre Rohstoffe selbst ausbeuten können. Diese Ambivalenz kann man doch nicht einfach ausblenden.
ThorsHamar hat geschrieben:(11 Jun 2019, 11:47)
Es geht eben nicht ums abkupfern, sondern zuerst mal um gesellschaftliche Innovation, wie z.B. Nationalstaat, der Infrastruktur und Bildung erlaubt, die Voraussetzung technischer Innovation. Und da gab es NICHTS, nicht mal Liberia, was irgendwo als fortschrittlich gelten kann, auch nicht die sozialistischen Experimente. Solange die Stämme sich nicht selbst einem System unterordnen wollen, dass Sozialstaat mit Infrastruktur erst ermöglicht, ist kein Licht in Sicht.

Vom Westen geht seit der Renaissance (und weiter verstärkt durch die Aufklärung) ein starker Innovationsschub aus (intellektuell, gesellschaftlich, technologisch), der noch immer weltweit wirksam ist. Und ich denke, der Westen braucht sich seine Innovationskraft nicht vorwerfen lassen (etwa von suizidal gestimmten Menschheitsbeglückern à la Rousseau) oder sich seine Innovationskraft gar selber vorwerfen (in bußfertigen Akten der Selbstgeißelung).

Umso mehr schätze ich eine deiner Bemerkungen, die ich als zentrale Einsicht markieren möchte: "Afrikaner und Asiaten hätten doch ihre Rohstoffe selbst ausbeuten können" – was sie mangels Innovationskraft nicht vermochten.
Medienversagen: "für den gehobenen Moralbedarf"; Migrationsdesaster: "wie ein Hippie-Staat"; Klimahysterie: "weltweit dümmste Energiepolitik".
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon relativ » Di 11. Jun 2019, 14:44

Keoma hat geschrieben:(11 Jun 2019, 14:24)

Dann müsstest du ja leicht unzählige Beispiele bringen können.
Der Wissenstransfer über Kontinente hinweg ist doch wohl nix Neues für dich, oder? Der ist doch mittlerweile verbrieft.

Wenn du noch Zweifel hast gibt es etliche Seiten die sich damit befassen, z.B.
https://www.mpg.de/1249013/Globalisierung_Wissen
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon relativ » Di 11. Jun 2019, 14:46

Keoma hat geschrieben:(11 Jun 2019, 14:27)

Afrikaner wurden von Afrikanern gekauft.
Die haben eigene Untertanen und Kriegsgefangene verhökert.
Aber das geht schon weit am Thema vorbei.

Oh Mann . Hättest du wenigstens andere Stämme geschrieben. Aber jetzt bis du natürlich wieder raus. :x
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Keoma » Di 11. Jun 2019, 14:48

relativ hat geschrieben:(11 Jun 2019, 14:44)

Der Wissenstransfer über Kontinente hinweg ist doch wohl nix Neues für dich, oder? Der ist doch mittlerweile verbrieft.

Wenn du noch Zweifel hast gibt es etliche Seiten die sich damit befassen, z.B.
https://www.mpg.de/1249013/Globalisierung_Wissen


Mit welchem Wissenstransfer aus Afrika befassen sich diese Seiten?
Im Link habe ich nichts gefunden.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Keoma » Di 11. Jun 2019, 14:48

relativ hat geschrieben:(11 Jun 2019, 14:46)

Oh Mann . Hättest du wenigstens andere Stämme geschrieben. Aber jetzt bis du natürlich wieder raus. :x


Was war an meinem Beitrag falsch?
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon ThorsHamar » Di 11. Jun 2019, 14:49

relativ hat geschrieben:(11 Jun 2019, 13:59)

Nun das Stämme die in Stammesstrukturen denken sich nicht für den Fortschritt und Wohlergehen eines ganzen Landes mit unterschiedlichen Stämen interessieren sollte doch mittlerweile bekannt sein, auch aus unserer Geschichte wissen wir das.


Ja, eben.


Die Frage wie man solche Strukturen aufbricht und die Menschen zu einem gemeinsamen Handeln bringt , daß ist die Frage.


Warum schon wieder "man"??? Kommt Dir nicht in den Sinn, dass ganz souverän und selbstbestimmt DIE AFRIKANER SELBST in der Hauptverantwortung sind?
WIR können helfen, und das tun wir seit Jahren!!!!! Immer wieder und wieder, für einige Menschen toll, für das Gros und für Souveränitit sinnlos!

Ich habe eine Mitverantwortung der Menschen vor Ort nie negiert, nur mache ich es mir eben auch nicht so einfach wie du. Die Strukturen und die sich daraus ergebenen Probleme aus der Kolonialzeit, sind eben bis heute noch vielerorts Aktiv vorhanden.


Die Strukturen und Probleme stammen aus der Urzeit und ohne die Kolonialzeit wären die Gesellschaften noch immer dort!
Ohne die Kolonialzeit gäbe es in Afrika praktisch gar keine Staaten und nur noch Kriege zwischen Stämmen.
Das, was wir hier als Klimawandel abhandeln, ist völlig uninteressant für die meisten Eingeborenen. Da geht es um Überleben des Clans und Essen.
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon relativ » Di 11. Jun 2019, 14:51

Fliege hat geschrieben:(11 Jun 2019, 14:39)

Vom Westen geht seit der Renaissance (und weiter verstärkt durch die Aufklärung) ein starker Innovationsschub aus (intellektuell, gesellschaftlich, technologisch), der noch immer weltweit wirksam ist. Und ich denke, der Westen braucht sich seine Innovationskraft nicht vorwerfen lassen (etwa von suizidal gestimmten Menschheitsbeglückern à la Rousseau) oder sich seine Innovationskraft gar selber vorwerfen (in bußfertigen Akten der Selbstgeißelung).
Keiner wirft uns die Kraft durch Wissen neues Wissen zu erlangen vor, ausser eben das, was mit diesem Wissen teilweise angestellt wurde, welches eben nicht besonders Weitsichtig war bzw. fällt es uns heutzutage auf die Füsse.

Umso mehr schätze ich eine deiner Bemerkungen, die ich als zentrale Einsicht markieren möchte: "Afrikaner und Asiaten hätten doch ihre Rohstoffe selbst ausbeuten können" – was sie mangels Innovationskraft nicht vermochten.

Du meinst mittels militärischer Stärke nicht konnten.
Die militärische Innovation war nämlich die treibende Kraft der Europäer und dessen Garant für die Vorherschaft noch bis in unsere heutige Zeit.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon odiug » Di 11. Jun 2019, 14:53

Keoma hat geschrieben:(11 Jun 2019, 14:27)

Afrikaner wurden von Afrikanern gekauft.
Die haben eigene Untertanen und Kriegsgefangene verhökert.
Aber das geht schon weit am Thema vorbei.

Ja ... macht den europäischen Sklavenhandel aber um keinen Deut besser.
Mal abgesehen davon: der innerafrikanische Sklavenhandel mag schrecklich gewesen sein, aber er war nicht rassistisch und auch das Volumen war ein anderes.
Nehmen wir mal das hier als Beispiel : https://de.wikipedia.org/wiki/Kongogr%C3%A4uel
Den Herero Aufstand in Deutsch-Südwestafrika lassen wir mal beiseite, weil sonst bin ich wieder ein Deutschlandhasser :eek:
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon relativ » Di 11. Jun 2019, 14:54

Keoma hat geschrieben:(11 Jun 2019, 14:48)

Was war an meinem Beitrag falsch?

Die verschiedenen Stämme haben sich damals weder als Afrikaner noch als Untertanen des anderen gesehen. Das waren in der Regel Fremde, oder sogar Feinde des Stammes die sie als Sklaven an die Europäer verkauft haben.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon relativ » Di 11. Jun 2019, 14:56

ThorsHamar hat geschrieben:(11 Jun 2019, 14:49)

Ja, eben.




Warum schon wieder "man"??? Kommt Dir nicht in den Sinn, dass ganz souverän und selbstbestimmt DIE AFRIKANER SELBST in der Hauptverantwortung sind?
WIR können helfen, und das tun wir seit Jahren!!!!! Immer wieder und wieder, für einige Menschen toll, für das Gros und für Souveränitit sinnlos!



Die Strukturen und Probleme stammen aus der Urzeit und ohne die Kolonialzeit wären die Gesellschaften noch immer dort!
Ohne die Kolonialzeit gäbe es in Afrika praktisch gar keine Staaten und nur noch Kriege zwischen Stämmen.
Das, was wir hier als Klimawandel abhandeln, ist völlig uninteressant für die meisten Eingeborenen. Da geht es um Überleben des Clans und Essen.

Nochmal für dich, die Europäer waren es, die das ganze dort vorhandene Gebilde geändert haben, nur die Stammesstrukturen haben sie nicht geändert warum habe ich auch erklärt. Jetzt deutlicher?
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Keoma » Di 11. Jun 2019, 14:59

relativ hat geschrieben:(11 Jun 2019, 14:54)

Die verschiedenen Stämme haben sich damals weder als Afrikaner noch als Untertanen des anderen gesehen. Das waren in der Regel Fremde, oder sogar Feinde des Stammes die sie als Sklaven an die Europäer verkauft haben.


Und?
Waren sie deshalb keine Afrikaner?
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon ThorsHamar » Di 11. Jun 2019, 15:00

Fliege hat geschrieben:(11 Jun 2019, 14:39)

Vom Westen geht seit der Renaissance (und weiter verstärkt durch die Aufklärung) ein starker Innovationsschub aus (intellektuell, gesellschaftlich, technologisch), der noch immer weltweit wirksam ist. Und ich denke, der Westen braucht sich seine Innovationskraft nicht vorwerfen lassen (etwa von suizidal gestimmten Menschheitsbeglückern à la Rousseau) oder sich seine Innovationskraft gar selber vorwerfen (in bußfertigen Akten der Selbstgeißelung).

Umso mehr schätze ich eine deiner Bemerkungen, die ich als zentrale Einsicht markieren möchte: "Afrikaner und Asiaten hätten doch ihre Rohstoffe selbst ausbeuten können" – was sie mangels Innovationskraft nicht vermochten.


Ja, eben. Und jetzt stellen wir uns vor, dass die Innovationskraft zugenommen hat und beachten wieder den Strangtitel. Warten wir auf pre-Demos von Kindern in Afrika und Asien, die ja wissen sollten, was als nächstes kommen wird?
Greta nach Afrika und Asien und mal sehen, welche Partei das gut findet. Die Grünen müssten ja eigentlich gegen kolonialistische Bevormundung sein.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon ThorsHamar » Di 11. Jun 2019, 15:03

relativ hat geschrieben:(11 Jun 2019, 14:56)

Nochmal für dich, die Europäer waren es, die das ganze dort vorhandene Gebilde geändert haben, nur die Stammesstrukturen haben sie nicht geändert warum habe ich auch erklärt. Jetzt deutlicher?


Ja, aber trotzdem nicht sinnvoller.
Die Stämme haben ihre Vor-Kolonial- Stammesgebiete immer noch, bekriegen sich immer noch, hassen sich in übelstem Rassismus immer noch, also immer noch nach Jahrzehnten der Möglichkeit, diese Kolonialgrenzen zu beseitigen und eigene Staaten oder Vereinigungen zu gründen.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon Keoma » Di 11. Jun 2019, 15:04

odiug hat geschrieben:(11 Jun 2019, 14:53)

Ja ... macht den europäischen Sklavenhandel aber um keinen Deut besser.
Mal abgesehen davon: der innerafrikanische Sklavenhandel mag schrecklich gewesen sein, aber er war nicht rassistisch und auch das Volumen war ein anderes.
Nehmen wir mal das hier als Beispiel : https://de.wikipedia.org/wiki/Kongogr%C3%A4uel
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Nun, man könnte jetzt überhaupt alle kolonialen Verbrechen der Europäer aufzählen, wenn der Space dafür reichen würde, ändert aber auch nichts daran, dass die Sklavenjäger afrikanischen und arabischen Ursprungs waren.
Wie gesagt, entfernt sich vom Thema.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon odiug » Di 11. Jun 2019, 15:04

Fliege hat geschrieben:(11 Jun 2019, 14:39)

Vom Westen geht seit der Renaissance (und weiter verstärkt durch die Aufklärung) ein starker Innovationsschub aus (intellektuell, gesellschaftlich, technologisch), der noch immer weltweit wirksam ist. Und ich denke, der Westen braucht sich seine Innovationskraft nicht vorwerfen lassen (etwa von suizidal gestimmten Menschheitsbeglückern à la Rousseau) oder sich seine Innovationskraft gar selber vorwerfen (in bußfertigen Akten der Selbstgeißelung).

Umso mehr schätze ich eine deiner Bemerkungen, die ich als zentrale Einsicht markieren möchte: "Afrikaner und Asiaten hätten doch ihre Rohstoffe selbst ausbeuten können" – was sie mangels Innovationskraft nicht vermochten.

Also mal abgesehen davon, dass Rousseau selbst einen wichtigen Beitrag zu der europäischen Entwicklung beitrug, gäbe es doch ohne ihn keinen Gesellschaftsvertrag, kein Verständnis des Citoyen und damit auch keine bürgerliche Gesellschaft, wirft niemand den Europäern ihre Innovationskraft vor.
Zweitens: Beispiel China und der Opiumkrieg.
Stell dir mal vor, die Chinesen hätten Geschütze gehabt, die die der britischen Marine gleichwertig gewesen wären ... dann sähe die Geschichte aber anders aus :eek:
Kanonenbootpolitik im Stile der Kolonialmächte ist nicht gleichzusetzen mit Fortschritt und Innovationskraft ... eher das Gegenteil ist der Fall.
Und das finde ich auch immer so befremdlich, dass ausgerechtnet jene sich auf Aufklärung und Fortschritt berufen, die damit am wenigsten zu tun haben.
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Re: Schule schwänzen für's Klima. Positives Engagement oder politische Instrumentalisierung von Kindern?

Beitragvon odiug » Di 11. Jun 2019, 15:09

Keoma hat geschrieben:(11 Jun 2019, 15:04)

Nun, man könnte jetzt überhaupt alle kolonialen Verbrechen der Europäer aufzählen, wenn der Space dafür reichen würde, ändert aber auch nichts daran, dass die Sklavenjäger afrikanischen und arabischen Ursprungs waren.
Wie gesagt, entfernt sich vom Thema.

Die Belgier erledigten das schon selbst.
Und "divide et impera" galt nicht nur bei den Römern, sondern auch bei den Kolonialmächten, deren Auswirkungen man bis heute noch sieht: Beispiel Hutu und Tutsi in Ruanda.
Spätfolgen der kolonialen Politik, die die Tutsi gegenüber den Hutu bevorzugte, was sich bis in die Gesellschaftsstruktur der nachkolonialen Zeit auswirkte.
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Ich habe nun eine deutsche Tastatur ... äöüß :cool:

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