EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

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Kohlhaas
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Kohlhaas » Mo 10. Jun 2019, 16:09

Wenn Waren aus der Republik Irland nach Nordirland gelangen, dann stellt das eine Einfuhr nach Grobritannien dar. Würde GB diese Einfuhren nicht kontrollieren, wäre das ein Verstoß gegen die Regeln der Welthandelsorganisation. Siehst Du?

Ich weiß, dass Boris Johnson mal erklärt hat, man könne diese Einfuhren auch auf andere Weise kontrollieren. Er hat nur nie erläutert, wie das ablaufen soll.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Senexx » Mo 10. Jun 2019, 16:25

Kohlhaas hat geschrieben:(10 Jun 2019, 16:09)

Wenn Waren aus der Republik Irland nach Nordirland gelangen, dann stellt das eine Einfuhr nach Grobritannien dar. Würde GB diese Einfuhren nicht kontrollieren, wäre das ein Verstoß gegen die Regeln der Welthandelsorganisation. Siehst Du?

Ich weiß, dass Boris Johnson mal erklärt hat, man könne diese Einfuhren auch auf andere Weise kontrollieren. Er hat nur nie erläutert, wie das ablaufen soll.

Sie kennen die Rechtslage allgemein und die neueste britische nicht.

UK hat längst neue Zoll-Bestimmungen vorsorglich erlassen.

Ich erspare es mir, Ihnen das zu erklären.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Kohlhaas » Mo 10. Jun 2019, 19:12

Senexx hat geschrieben:(10 Jun 2019, 16:25)

Sie kennen die Rechtslage allgemein und die neueste britische nicht.

UK hat längst neue Zoll-Bestimmungen vorsorglich erlassen.

Ich erspare es mir, Ihnen das zu erklären.

Die allgemeine Rechtslage wird in groben Zügen hier erklärt: https://de.wikipedia.org/wiki/Welthandelsorganisation

Neue britische Zollbestimmungen sind da nicht relevant, denn britische Zollbestimmungen können die allgemeine Rechtslage nicht außer Kraft setzen.

Dass Du Dir "ersparst", mir irgendwas erklären zu wollen, habe ich erwartet. Es würde Dir schließlich auch schwer fallen, Belege für Deine Behauptungen zu finden. Du darfst gern weiter glauben, dass die zwei Jahre dauernden Verhandlungen zwischen EU und GB überflüssig waren, weil GB die Zoll-Probleme, die sich aus dem Brexit ergeben, mit einer simplen Verwaltungsvorschrift beseitigen kann.... - wenn Du tatsächlich an sowas glauben solltest und hier nicht bloß Propaganda machen willst.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Senexx » Mo 10. Jun 2019, 21:00

Kohlhaas hat geschrieben:(10 Jun 2019, 19:12)

Die allgemeine Rechtslage wird in groben Zügen hier erklärt: https://de.wikipedia.org/wiki/Welthandelsorganisation


Bitte nicht die Deppenenzyklopädie.

Sie sind auf dem falschen Dampfer.

Hier etwas Lesestoff für Sie

https://www.theguardian.com/politics/20 ... ay-experts
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Kohlhaas » Di 11. Jun 2019, 18:41

Senexx hat geschrieben:(10 Jun 2019, 21:00)

Bitte nicht die Deppenenzyklopädie.

Ich bitte vielmals um Entschuldigung. Deinen Beträgen war nicht abzulesen, dass Deine Ansprüche so hoch sind.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Misterfritz » Di 11. Jun 2019, 20:57

Zumindest die EU sieht BoJos Ankündigung zu den Zahlungen eher als Wahlkampfgetöse.
https://www.spiegel.de/politik/ausland/ ... 71829.html
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Senexx » Di 11. Jun 2019, 21:01

Labour plant einen Antrag einzubringn, der es dem künftigen Premierminister untersagt, einen No-Deal-Breit zu erzwingen.

Mal sehen, was daraus wird.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Kohlhaas » Mi 12. Jun 2019, 16:47

Senexx hat geschrieben:(11 Jun 2019, 21:01)

Labour plant einen Antrag einzubringn, der es dem künftigen Premierminister untersagt, einen No-Deal-Breit zu erzwingen.

Mal sehen, was daraus wird.


Hochinteressante Fragestellung. Was könnte daraus denn werden?

Mal angenommen, die Mehrheit der Abgeordneten würde für den Antrag stimmen, dass es keinen No-Deal-Brexit geben DARF (bisher haben sie ja nur beschlossen, dass es keinen No-Deal-Brexit geben SOLLTE): Was passiert denn dann?

Da gibt es verschiedene Szenarien. Blöderweise sind die nur alle schon durchgespielt und verworfen worden. Vom britischen Parlament verworfen worden!

Das britische Parlament will keinen Brexit ohne Deal, es will keinen Brexit mit Deal, es will kein neues Referendum, es will keinen Verbleib in der EU.... Das britische Parlament hat nun hinlänglich oft und genau kundgetan, was es NICHT will. Die EU wartet immer noch auf eine Antwort auf die Frage, was die Briten denn eigentlich WOLLEN.

Was wird der Labour-Antrag daran Deiner Meinung nach ändern? Wenn er Zustimmung findet, wird er Großbritannien auf ewig an die EU binden. Muss ich jetzt auflisten, wer alles damit gar nicht einverstanden wäre?

Eine Zustimmung zu dem von Dir genannten Labour-Antrag würde letztlich bedeuten, dass die jetzt bestehende "Schwebephase" (GB will raus, findet aber den Weg nicht....) bis in alle Ewigkeit fortbestehen würde. Kannst Du ein Argument dafür nennen, dass die EU sich auf so einen Mist einlassen sollte? Dieser Brexit-Schwachsinn dauert doch nun wirklich schon lange genug. Und die EU hat doch nun wirklich schon lange genug betont, dass sie die Verhandlungen für beendet hält. Boris Johnson kann diese Verhandlungen nicht neu aufmachen. Nicht als neuer "Chef" der Tories. Wahrscheinlich nichtmal als neuer PM (wer weiß, ob er das überhaupt wird? In GB halte ich derzeit ALLES für möglich...)

Was ändert also der Antrag von Labour? Labour ist ohnehin nicht mal in der Nähe einer Mehrheit.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Der Erwin » Mi 12. Jun 2019, 17:35

Kohlhaas hat geschrieben:(12 Jun 2019, 16:47)

Hochinteressante Fragestellung. Was könnte daraus denn werden?

Mal angenommen, die Mehrheit der Abgeordneten würde für den Antrag stimmen, dass es keinen No-Deal-Brexit geben DARF (bisher haben sie ja nur beschlossen, dass es keinen No-Deal-Brexit geben SOLLTE): Was passiert denn dann?

Da gibt es verschiedene Szenarien. Blöderweise sind die nur alle schon durchgespielt und verworfen worden. Vom britischen Parlament verworfen worden!

Das britische Parlament will keinen Brexit ohne Deal, es will keinen Brexit mit Deal, es will kein neues Referendum, es will keinen Verbleib in der EU.... Das britische Parlament hat nun hinlänglich oft und genau kundgetan, was es NICHT will. Die EU wartet immer noch auf eine Antwort auf die Frage, was die Briten denn eigentlich WOLLEN.

Was wird der Labour-Antrag daran Deiner Meinung nach ändern? Wenn er Zustimmung findet, wird er Großbritannien auf ewig an die EU binden. Muss ich jetzt auflisten, wer alles damit gar nicht einverstanden wäre?

Eine Zustimmung zu dem von Dir genannten Labour-Antrag würde letztlich bedeuten, dass die jetzt bestehende "Schwebephase" (GB will raus, findet aber den Weg nicht....) bis in alle Ewigkeit fortbestehen würde. Kannst Du ein Argument dafür nennen, dass die EU sich auf so einen Mist einlassen sollte? Dieser Brexit-Schwachsinn dauert doch nun wirklich schon lange genug. Und die EU hat doch nun wirklich schon lange genug betont, dass sie die Verhandlungen für beendet hält. Boris Johnson kann diese Verhandlungen nicht neu aufmachen. Nicht als neuer "Chef" der Tories. Wahrscheinlich nichtmal als neuer PM (wer weiß, ob er das überhaupt wird? In GB halte ich derzeit ALLES für möglich...)

Was ändert also der Antrag von Labour? Labour ist ohnehin nicht mal in der Nähe einer Mehrheit.


Ich bin mir sicher das der Termin zum 31.10 nicht nocheinmal verlängert wird und auch der Vertrag nicht nachverhandelt wird. Der No Deal Brexit bereitet auch den meisten Unternehmen hierzulande keine Kopfschmerzen mehr, hier bei Audi und auch VW hat man sich bereits alternative Zulieferer gesucht. Ob nun mit oder ohne Deal der Schaden ist schon entstanden allein die Höhe steht noch nicht fest.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Maikel » Mi 12. Jun 2019, 18:15

Kohlhaas hat geschrieben:(12 Jun 2019, 16:47)

Hochinteressante Fragestellung. Was könnte daraus denn werden?

Mal angenommen, die Mehrheit der Abgeordneten würde für den Antrag stimmen, dass es keinen No-Deal-Brexit geben DARF (bisher haben sie ja nur beschlossen, dass es keinen No-Deal-Brexit geben SOLLTE): Was passiert denn dann?

Ich frage mich eher, wie die das formulieren wollen. Ob es überhaupt möglich ist, einen Unfall per Antrag auszuschließen.

Wenn der Austrittstermin 31. Oktober stehenbleibt, es also keine Verlängerung gibt, aber das Parlament auch keinem Abkommen mit der EU zustimmt, dann passiert der No-Deal-Brexit automatisch.

Ohne weitere Aktionen (und Zugeständnisse/Zusammenraufen) der GB-Parlamentarier hätte der Antrag ungefähr den Wert eines Antrags, daß es morgen nicht regnen darf.

Irgendwann müßte das GB-Parlament sich mal FÜR etwas entscheiden, nicht immer nur GEGEN alles mögliche.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Kohlhaas » Mi 12. Jun 2019, 18:52

Maikel hat geschrieben:(12 Jun 2019, 18:15)Ohne weitere Aktionen (und Zugeständnisse/Zusammenraufen) der GB-Parlamentarier hätte der Antrag ungefähr den Wert eines Antrags, daß es morgen nicht regnen darf.

Sehr schön formuliert. ;-)

Genau diesen Rang hat der angebliche Labour-Vorstoß, einen No-Deal-Brexit auszuschließen.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Senexx » Do 13. Jun 2019, 08:44

Labour-Antrag gescheitert
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Eiskalt » Do 13. Jun 2019, 11:47

Die britische Industrieproduktion sinkt deutlicher als von Volkswirten erwartet. Der Grund: Das Hin und Her zum möglichen Austritt aus der Europäischen Union. Ford zieht nun Konsequenzen.

Die Folgen des anhaltenden Brexit-Hickhacks sind immer stärker in der britischen Industrie zu spüren. Die verzeichnete zuletzt einen Rückgang von 2,7 Prozent. Analysten und Volkswirte hatten mit einem deutlich geringeren Minus von 1,0 Prozent gerechnet. Im März war die Industrieproduktion auf der Insel noch um 0,7 Prozent gewachsen..

Seit Monaten ringt das Londoner Unterhaus um ein Brexit-Abkommen mit der EU. Der von der Premierministerin Theresa May mit der EU ausgehandelte Deal wurde mehrfach von den Parlamentariern abgelehnt. May trat deshalb von der Parteispitze der Torries und als Premierminiserin zurück. Zehn Parteimitglieder ringen nun um die Führung der Konservativen, als Favorit gilt der Brexit-Hardliner und Ex-Außenminister Boris Johnson.

Der US-Autohersteller Ford zog nun die Konsequenzen: Er will sein britisches Motorenwerk im walisischen Bridgend schließen. Ford stellt rund 1,3 Millionen Motoren in den zwei Werken Bridgend und Dagenham in Ostengland her. Der Konzern hatte zuvor bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass bei einem harten Brexit mit Kosten von rund einer Milliarde Dollar durch Zölle zu rechnen sei.

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/brexit-treibt-ford-von-der-insel-7603029

Hoppala!!!!! :p
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon peterkneter » Do 13. Jun 2019, 16:00

Boris Johnson in nächster Abstimmung mit 114 von 313 Stimmen mit deutlichem Vorsprung vorne.

https://www.spiegel.de/politik/ausland/ ... -box-pager

Die EU muss sich wohl auf Johnson einstellen. Trump hatte es so gewollt und die Briten liefern :)
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Kohlhaas » Do 13. Jun 2019, 17:37

Eiskalt hat geschrieben:(13 Jun 2019, 11:47)
Der US-Autohersteller Ford zog nun die Konsequenzen: Er will sein britisches Motorenwerk im walisischen Bridgend schließen. Ford stellt rund 1,3 Millionen Motoren in den zwei Werken Bridgend und Dagenham in Ostengland her. Der Konzern hatte zuvor bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass bei einem harten Brexit mit Kosten von rund einer Milliarde Dollar durch Zölle zu rechnen sei.

https://www.finanzen.net/nachricht/aktien/brexit-treibt-ford-von-der-insel-7603029

Hoppala!!!!! :p

Aber bitte! Doch nicht so polemisch, bitte. Ford ist eine US-Firma, und Trump wird das schon richten.... Oder vielleicht doch nicht? Hat der vielleicht gar kein Interesse daran, dass Ford in England Werke unterhält??? Na, das ist ja eine gaaanz neue Entwicklung. Mit sowas konnte doch nieeemaaand rechnen. ;)

Ich bin sicher, Boris Johnson wird daraus die richtigen Konsequenzen ziehen. Ich glaube halt immer noch daran, dass Menschen denken können... :cool:
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Zinnamon » Do 13. Jun 2019, 17:38

Nur das Johnson "richtig" anders buchstabiert als die Stimme der Vernunft.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Schnitter » Do 13. Jun 2019, 17:46

Senexx hat geschrieben:(10 Jun 2019, 16:25)

Sie kennen die Rechtslage allgemein und die neueste britische nicht.


Wie auch immer diese "Rechtslage" sein soll.

Sie interessiert in der EU nicht die Bohne :p
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Maikel » Do 13. Jun 2019, 18:09

peterkneter hat geschrieben:(13 Jun 2019, 16:00)

Boris Johnson in nächster Abstimmung mit 114 von 313 Stimmen mit deutlichem Vorsprung vorne.

Man könnte auch feststellen, daß 199, also die eindeutige Mehrheit der Abgeordneten, gegen Boris Johnson waren.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Kohlhaas » Do 13. Jun 2019, 18:11

Zinnamon hat geschrieben:(13 Jun 2019, 17:38)

Nur das Johnson "richtig" anders buchstabiert als die Stimme der Vernunft.

Ich glaube halt an das Gute im Menschen. Das wird schon. Ein Saulus wird sich zum Paulus wandeln. Und wenn nicht, sind wir die Briten wenigsten am 31.10. los. Das zumindest hat BoJo ja schonmal versprochen.
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Re: EU-Mitgliedsschaft Großbritanniens

Beitragvon Cobra9 » Fr 14. Jun 2019, 10:02

Senexx hat geschrieben:(10 Jun 2019, 16:25)

Sie kennen die Rechtslage allgemein und die neueste britische nicht.

UK hat längst neue Zoll-Bestimmungen vorsorglich erlassen.

Ich erspare es mir, Ihnen das zu erklären.



Großbritannien kann es drehen und wenden wie es will. Entweder es zahlt seine Schulden bei der EU oder für die Zukunft hätte man ein Problem.



Es geht um Abkommen bei Zöllen,Exporte und Importe. Dann Aufenthalts- und Arbeitsrechte sowie die Mitwirkung an EU-Programmen wie dem Satellitenprojekt Galileo oder dem Forschungsprogramm Horizon Europe. Die EU würde natürlich bestimmt nicht freudig Verhandlungen führen mit Großbritannien wenn der Betrag offen stehen würde.

Die EU würde hier Härte zeigen laut zuständigen Offiziellen.



Aber Johnson soll ruhig hart bleiben. Am besten eine No Deal Lösung fahren.

Im Falle eines No-Deal-Brexit, betonte die Kommission in ihrer Mitteilung erneut, entfalle auch die geplante zweijährige Übergangsfrist, in der Großbritannien quasi EU-Mitglied ohne Stimmrechte bleiben soll. Das Land verlöre dann nicht nur auf einen Schlag den Zugang zu Zollunion und Binnenmarkt, sondern auch zu Dutzenden Abkommen der EU mit anderen Staaten. Die britische Regierung wäre in einer solchen Situation voraussichtlich noch dringender auf ein schnelles Handelsabkommen mit der EU angewiesen, ihrem mit Abstand größten Handelspartner.

Ich möchte ja nicht Großbritannien herabwürdigen. Aber die besseren Ausgangslagen für jedes Szenario hat derzeit die EU. Am besten Johnson an der Macht, No Deal Brexit schnellstmöglich und dann mal gespannt abwarten was passiert.

Leider wird die EU bei Verhandlungen nicht das Maximum für sich rausholen.

Großbritannien ist übrigens lange nicht gut aufgestellt. Es gibt Leaks dazu.

Mindestens sechs bis acht Monate sei die Regierung davon entfernt, genügend Arzneimittel-Vorräte zu besitzen, um Engpässe zu vermeiden, zitierte die "Financial Times" aus dem Dokument. Vier bis fünf Monate seien noch nötig, damit sich britische Unternehmen auf die neuen Grenzkontrollen einstellen könnten. Und mindestens zwei Monate brauche die Regierung, um im EU-Ausland lebenden Briten über ihre unsichere Zukunft aufzuklären.
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