Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

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jack000
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Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon jack000 » Do 23. Mai 2019, 16:51

Nur rund jeder fünfte Deutsche fühlt sich in der Öffentlichkeit frei, seine Meinung zu äußern.
Als Grund für diesen niedrigen Wert werden die rüden Formen der Auseinandersetzung angegeben.
Als Tabuthemen gelten die Flüchtlinge und der Islam.

Werden Sprechverbote und gesellschaftliche Tabus präsenter? Eine Mehrheit der Deutschen ist der Auffassung, dass sie sich unter Freunden frei äußern kann, nicht aber in der Öffentlichkeit. Denn es gebe viele ungeschriebene Gesetze dazu, welche Meinungen akzeptabel sind und welche tabu. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach, die in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ („FAZ“) vom Donnerstag erscheint. Die Meinungsforscher hatten dazu eine ganze Reihe von Fragestellungen an die Teilnehmer gerichtet.

59 Prozent der 1283 Befragten ab 16 Jahren gaben an, sie könnten sich unter Freunden frei äußern, nur 18 Prozent sehen aber im öffentlichen Raum eine vergleichbare Freiheit. Sie waren gefragt worden: „Würden Sie sagen, man kann seine Meinung in der Öffentlichkeit frei äußern oder muss man bei einigen oder vielen Themen vorsichtig sein?“ Danach wurde dieselbe Frage zur Meinungsäußerung im Freundeskreis gestellt.

Das Ergebnis: Unter Freunden äußern sich lediglich 34 Prozent vorsichtig, in der Öffentlichkeit jedoch 58 Prozent. Nur 17 Prozent geben an, dass sie sich im Internet frei äußern. Als Grund für diesen niedrigen Wert werden die rüden Formen der Auseinandersetzung angegeben. Hingegen sagen 36 Prozent, und damit mehr als in den beiden anderen Feldern, sie seien im Internet vorsichtig. Die Befragung fand im Zeitraum vom 3. bis 16. Mai statt.

Als Tabuthemen gelten die Flüchtlinge und der Islam. Zudem kritisieren 41 Prozent, dass die Political Correctness übertrieben werde. 35 Prozent ziehen für sich sogar den Schluss, dass freie Meinungsäußerung nur noch im privaten Kreis möglich sei.

Zu dem Eindruck, dass die Freiheitsspielräume im öffentlichen Raum kleiner werden, trägt auch die Rigorosität bei, mit der bestimmte Sprachregelungen eingefordert werden. So finden es zwei Drittel der Bevölkerung übertrieben, wenn statt der Begriffe Ausländer oder Ausländischstämmige umständlich von Menschen mit Migrationshintergrund gesprochen werden soll.

Völlig verständnislos reagieren die Bürger auf nachträgliche Korrekturvorschläge zu Texten, die sicherstellen sollen, dass sie heutigen Sensibilitäten und Normen entsprechen. Dass beispielsweise Astrid Lindgrens „Negerkönig“ in „Pippi Langstrumpf“ zum „Südseekönig“ mutieren müsste, um nach heutigen Maßstäben politisch korrekt zu sein, löst Kopfschütteln aus.

75 Prozent plädieren für die Beibehaltung der Originalversion, nur 14 Prozent votieren dafür, Begriffe, die heute als nicht mehr zeitgemäß oder beleidigend empfunden werden, auszutauschen.

https://www.welt.de/politik/article1939 ... _RB78nChG4

In Deutschland gibt es doch Meinungsfreiheit und seine eigene Meinung frei zu äußern ist doch eher nur in Diktaturen nicht üblich. Wie kommt es dazu das man hier in Deutschland seine Meinung nicht frei äußert?
=> Sind Linksgewalt und sonstige Verunglimpfungen z.B. beim Arbeitgeber dir Ursache?
=> Wie kann wieder sichergestellt werden, die eigene Meinung frei zu äußern?
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon PeterK » Do 23. Mai 2019, 16:56

jack000 hat geschrieben:(23 May 2019, 16:51)
=> Sind Linksgewalt und sonstige Verunglimpfungen z.B. beim Arbeitgeber dir Ursache?

Nein.

=> Wie kann wieder sichergestellt werden, die eigene Meinung frei zu äußern?

Das ist bereits sichergestellt.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Brainiac » Do 23. Mai 2019, 17:04

Einschränkungen der Meinungsfreiheit sind vor allem dann kritisch zu sehen, wenn sie durch staatliches Verhalten resultieren.

Das ist hier nicht der Fall. Die Einschränkungen kommen dadurch zustande, dass Menschen sich einem Konformitätsdruck unterlegt fühlen - ob nun wahr, oder nur so empfunden. Das ist auch nicht gut, aber etwas fundamental anderes. Dagegen gesetzlich vorzugehen - also dagegen, dass Menschen ihre Meinung nicht zu äußern wagen, weil sie dem politischen Mainstream widerlaufen - halte ich für unmöglich.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon becksham » Do 23. Mai 2019, 17:10

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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Agesilaos Megas » Do 23. Mai 2019, 17:10

Paranoia.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Wolverine » Do 23. Mai 2019, 17:14

Brainiac hat geschrieben:(23 May 2019, 17:04)

Einschränkungen der Meinungsfreiheit sind vor allem dann kritisch zu sehen, wenn sie durch staatliches Verhalten resultieren.

Das ist hier nicht der Fall. Die Einschränkungen kommen dadurch zustande, dass Menschen sich einem Konformitätsdruck unterlegt fühlen - ob nun wahr, oder nur so empfunden. Das ist auch nicht gut, aber etwas fundamental anderes. Dagegen gesetzlich vorzugehen - also dagegen, dass Menschen ihre Meinung nicht zu äußern wagen, weil sie dem politischen Mainstream widerlaufen - halte ich für unmöglich.


Ich bin Gott sei Dank in keiner Abhängigkeitsfalle. Ich äußere grundsätzlich meine Meinung und wenn es auch nur dazu dient bestimmte Personen zu ärgern, die mit aller Gewalt (wörtlich) versuchen mir ihre Sicht aufzudrängen. Da reagiere ich automatisch. Ich habe keine Bedenken meine Meinung offen und frei zu äußern. Und ich sehe die allgemeine Meinungsfreiheit auch nicht in Gefahr. Es ist so, dass das Kalkül der linksgrünen Meinungsdiktatoren funktioniert. Wer etwas gegen Flüchtlinge und die damit zusammenhängende Problematik sagt oder aber auf die vielen mit eingeschlüpften Straftäter hinweist, gilt als rechts. Das ist mir ehrlich gesagt sch**********egal.
Jo, bin ich rechts. Rechts ist für mich Einhaltung der Gesetze, Polizei, Innere Sicherheit u.v.a.m.
If Israel were to put down its arms there would be no more Israel.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Brainiac » Do 23. Mai 2019, 17:18

Wolverine hat geschrieben:(23 May 2019, 17:14)

Ich bin Gott sei Dank in keiner Abhängigkeitsfalle. Ich äußere grundsätzlich meine Meinung und wenn es auch nur dazu dient bestimmte Personen zu ärgern, die mit aller Gewalt (wörtlich) versuchen mir ihre Sicht aufzudrängen. Da reagiere ich automatisch. Ich habe keine Bedenken meine Meinung offen und frei zu äußern. Und ich sehe die allgemeine Meinungsfreiheit auch nicht in Gefahr. Es ist so, dass das Kalkül der linksgrünen Meinungsdiktatoren funktioniert. Wer etwas gegen Flüchtlinge und die damit zusammenhängende Problematik sagt oder aber auf die vielen mit eingeschlüpften Straftäter hinweist, gilt als rechts. Das ist mir ehrlich gesagt sch**********egal.
Jo, bin ich rechts. Rechts ist für mich Einhaltung der Gesetze, Polizei, Innere Sicherheit u.v.a.m.

Das hört sich gut an. :thumbup: Dh. du siehst bei diesem Thema keinen staatlichen Handlungsbedarf? Und wenn doch, welchen?
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon unity in diversity » Do 23. Mai 2019, 17:19

Wer etwas von Belang mitzuteilen hat, lege sich nie mit Brüssel, oder Straßburg an.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Brainiac » Do 23. Mai 2019, 17:23

unity in diversity hat geschrieben:(23 May 2019, 17:19)

Wer etwas von Belang mitzuteilen hat, lege sich nie mit Brüssel, oder Straßburg an.

Und schon gar nicht mit Pliening.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon PeterK » Do 23. Mai 2019, 17:28

Wolverine hat geschrieben:(23 May 2019, 17:14)
Jo, bin ich rechts. Rechts ist für mich Einhaltung der Gesetze ...

Mach Dich locker. Das ist nicht rechts.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon space » Do 23. Mai 2019, 17:31

PeterK hat geschrieben:(23 May 2019, 17:28)

Mach Dich locker. Das ist nicht rechts.


kommt auf die Gesetze an, würde ich sagen.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon unity in diversity » Do 23. Mai 2019, 17:33

Brainiac hat geschrieben:(23 May 2019, 17:23)

Und schon gar nicht mit Pliening.

Es heißt eben nicht Deinung, Ihrung, Euerung, oder Unserung, sondern Meinung.
Von dieser Differenz leben die Reichsbürger.
Wer denen die Basis entziehen will, braucht nicht nur ein Katana.
Für jedes Problem gibt es 2 Lösungsansätze:
Den Falschen und den Unsrigen.
Aus den USA.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Teeernte » Do 23. Mai 2019, 18:50

PeterK hat geschrieben:(23 May 2019, 16:56)

Nein.


Das ist bereits sichergestellt.


Deshalb tritt auch hier jeder mit vollem Namen an.... :D :D :D
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Skeptiker » Do 23. Mai 2019, 18:58

Brainiac hat geschrieben:(23 May 2019, 17:04)
Einschränkungen der Meinungsfreiheit sind vor allem dann kritisch zu sehen, wenn sie durch staatliches Verhalten resultieren.

Das ist hier nicht der Fall. Die Einschränkungen kommen dadurch zustande, dass Menschen sich einem Konformitätsdruck unterlegt fühlen - ob nun wahr, oder nur so empfunden. Das ist auch nicht gut, aber etwas fundamental anderes. Dagegen gesetzlich vorzugehen - also dagegen, dass Menschen ihre Meinung nicht zu äußern wagen, weil sie dem politischen Mainstream widerlaufen - halte ich für unmöglich.

Gibt es irgendjemanden der von gesetzlichen Änderungen gesprochen hat? Niemand hat soetwas gefordert.

Es geht hier darum, dass die Mehrheit (!!!) der Bevölkerung bedenken hat sich öffentlich politisch zu äußern. Das kann man nicht mit einem Achselzucken abtun.

Das ist ein Thema der politischen Kultur und, sorry, die halte ich mittlerweile für saumäßig in Deutschland. Eine schlechte politische Kultur geht übrigens staatlichen Eingriffen voraus. Man sollte sich also nicht über Regelungen wundern welche die Meinungs-/Kundgebungsfreiheit einschränken, so wie das NetzDG ein Anfang ist.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Brainiac » Do 23. Mai 2019, 19:10

Skeptiker hat geschrieben:(23 May 2019, 18:58)

Gibt es irgendjemanden der von gesetzlichen Änderungen gesprochen hat? Niemand hat soetwas gefordert.

Ah ja? Im Eröffnungsbeitrag steht:

Wie kann wieder sichergestellt werden, die eigene Meinung frei zu äußern?

Was schwebte dir denn da sonst so vor?

Skeptiker hat geschrieben:(23 May 2019, 18:58)
Es geht hier darum, dass die Mehrheit (!!!) der Bevölkerung bedenken hat sich öffentlich politisch zu äußern. Das kann man nicht mit einem Achselzucken abtun.

Ok.

Das ist ein Thema der politischen Kultur und, sorry, die halte ich mittlerweile für saumäßig in Deutschland. Eine schlechte politische Kultur geht übrigens staatlichen Eingriffen voraus. Man sollte sich also nicht über Regelungen wundern welche die Meinungs-/Kundgebungsfreiheit einschränken, so wie das NetzDG ein Anfang ist.

Das solltest du näher ausführen. Der Niedergang der politischen Kultur in Deutschland manifestiert sich wodurch genau? Und resultiert durch welche staatlichen Eingriffe?
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Misterfritz » Do 23. Mai 2019, 19:12

jack000 hat geschrieben:(23 May 2019, 16:51)In Deutschland gibt es doch Meinungsfreiheit und seine eigene Meinung frei zu äußern ist doch eher nur in Diktaturen nicht üblich. Wie kommt es dazu das man hier in Deutschland seine Meinung nicht frei äußert?
Weil man das grundsätzlich selten tut.
Und das betrifft alle Bereiche des Lebens.
Nehmen wir mal ein Beispiel:
Der frischgewordene Vater zeigt ein Bild von dem Neugeborenen herum - das sieht halt wie alle etwas zerknittert aus. Das wirst Du dem aber nicht sagen, nicht mal, wenn das ein guter Freund ist, auch wenn Du dieses Baby alles andere als niedlich findest.
Ich rede auch nicht mit Gläubigen im Bekannten- und Freundeskreis über Glauben, obwohl ich dazu eine eindeutige Meinung habe. Wir sind darauf geprägt, andere weder vor den Kopf zu stossen, noch uns mit eigenen Äusserungen ins Abseits zu stellen. Wir sind halt soziale Wesen. Und das betrifft nun mal alles, auch politische Meinungen.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Tom Bombadil » Do 23. Mai 2019, 19:13

Das Recht des Stärkeren greift vermehrt um sich und wird radikal umgesetzt, das ist eine sehr bedenkliche Entwicklung, man entfernt sich immer weiter vom demokratischen Diskurs.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Unité 1 » Do 23. Mai 2019, 19:17

jack000 hat geschrieben:(23 May 2019, 16:51)

https://www.welt.de/politik/article1939 ... _RB78nChG4

In Deutschland gibt es doch Meinungsfreiheit und seine eigene Meinung frei zu äußern ist doch eher nur in Diktaturen nicht üblich. Wie kommt es dazu das man hier in Deutschland seine Meinung nicht frei äußert?
=> Sind Linksgewalt und sonstige Verunglimpfungen z.B. beim Arbeitgeber dir Ursache?
=> Wie kann wieder sichergestellt werden, die eigene Meinung frei zu äußern?

Linke verbieten. Oder deren Meinung für den Anfang, damit endlich wieder Meinungsfreiheit herrscht.
Unten stand ein Gummibaum.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Schnitter » Do 23. Mai 2019, 19:17

Misterfritz hat geschrieben:(23 May 2019, 19:12)

Weil man das grundsätzlich selten tut.
Und das betrifft alle Bereiche des Lebens.
Nehmen wir mal ein Beispiel:
Der frischgewordene Vater zeigt ein Bild von dem Neugeborenen herum - das sieht halt wie alle etwas zerknittert aus. Das wirst Du dem aber nicht sagen, nicht mal, wenn das ein guter Freund ist, auch wenn Du dieses Baby alles andere als niedlich findest.
Ich rede auch nicht mit Gläubigen im Bekannten- und Freundeskreis über Glauben, obwohl ich dazu eine eindeutige Meinung habe. Wir sind darauf geprägt, andere weder vor den Kopf zu stossen, noch uns mit eigenen Äusserungen ins Abseits zu stellen. Wir sind halt soziale Wesen. Und das betrifft nun mal alles, auch politische Meinungen.


So ist es.
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Re: Mehrheit der Deutschen äußert sich in der Öffentlichkeit nur vorsichtig

Beitragvon Brainiac » Do 23. Mai 2019, 19:26

Tom Bombadil hat geschrieben:(23 May 2019, 19:13)

Das Recht des Stärkeren greift vermehrt um sich und wird radikal umgesetzt

Könntest du das bitte konkretisieren? :?:
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