Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

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John Galt
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon John Galt » So 12. Mai 2019, 11:28

McKnee hat geschrieben:(12 May 2019, 10:43)

Rein rechnerisch hat die Frau eine um 6 Monate längere Freiheitsstrafe erhalten. Zum Thema Langeweile wüprde ich dir die Lektüre deiner eigenen Links empfehlen.


Tolle Leseschwäche. 10,5 Jahre nach 7 Jahren frei weil sie ein Kind aus Langeweile getötet hat, im Vergleich zu Kinderschändern die 10 Jahre Haft + Sicherungsverwahrung droht. Man muss auch nicht die Märchengeschichten glauben, die über Sicherungsverwahrung in der Luft schwirren. Das ist nicht anderes als Knast mit bisschen Therapie.

Also Lebenslänglich für Sex-Gestörte und 7 Jahre für Kindestöter. Tja.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon McKnee » So 12. Mai 2019, 12:37

John Galt hat geschrieben:(12 May 2019, 11:28)

Tolle Leseschwäche.


Ach Johnny Boy ...

10,5 Jahre nach 7 Jahren frei


Du hast die Strafen und Urteile kritisiert, die sind nun mal 10 und 10,5 ... wann kam/kommt der Kinderschänder frei?

weil sie ein Kind aus Langeweile getötet hat,


wie gut, dass du meine Leseschwäche nicht hast.

im Vergleich zu Kinderschändern die 10 Jahre Haft + Sicherungsverwahrung droht.


Richtig festgestellt (Unterstrich)

Sagt dir das KURS-PRogramm etwas? Auch im Zusammenhang mit SV?!

Man muss auch nicht die Märchengeschichten glauben, die über Sicherungsverwahrung in der Luft schwirren. Das ist nicht anderes als Knast mit bisschen Therapie.


und jetzt?

Also Lebenslänglich für Sex-Gestörte und 7 Jahre für Kindestöter. Tja.


Also, du bist dir sicher, dass jeder Kinderschänder "lebenslänglich" bekommt und jeder "Mörder" nach 7 Jahren auf freien Fuß?!

Ich dachte nicht, dass du wirklich so schlecht informiert bist und neben dem Thema stehst.
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Es ist mir egal, ob es ein Albert-Einstein-Zitat oder ein Fake ist, er könnte es gesagt und wird es gedacht haben...das reicht :D
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon John Galt » So 12. Mai 2019, 13:49

Toller Doppelaccount übrigens, aber dieser Rechtspositivismus bringt niemanden etwas.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon McKnee » So 12. Mai 2019, 13:52

John Galt hat geschrieben:(12 May 2019, 13:49)

Toller Doppelaccount übrigens, aber dieser Rechtspositivismus bringt niemanden etwas.


Nenn du es Positivismus, ich nenne es Realitätsbezug und Auffassungsgabe komplexer Lebenssachverhalte.

Nenn du es Doppelaccount, ich nenne es Ablenkungsversuch.
Der Hauptgrund für Stress ist der tägliche Kontakt mit Idioten.

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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon John Galt » Sa 18. Mai 2019, 09:01


Körperverletzung mit Todesfolge – dafür sind zwei Afghanen im Prozess um den Tod des 22-jährigen Markus B. aus Köthen am Freitag schuldig gesprochen worden.

Die beiden Angeklagten sind zu für ein Jahr und fünf Monate und ein Jahr und acht Monate in Jugendhaft verurteilt worden. Beim Strafmaß des Älteren wurden zwei weitere Straftaten berücksichtigt. Der 19-Jährige muss wegen seiner Alkoholsucht in eine Entziehungsanstalt


https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/dessa ... n-100.html

Menschen umbringen und dafür 1,5 Jahre Urlaub bekommen.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Julian » Sa 18. Mai 2019, 09:38

John Galt hat geschrieben:(18 May 2019, 09:01)

https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/dessa ... n-100.html

Menschen umbringen und dafür 1,5 Jahre Urlaub bekommen.


Für die Angehörigen ein Alptraum. Aus dem Bericht:
Die Familie aus Köthen, zwei Brüder, zwei Schwestern und die Mutter, sagten nach dem Urteil, das Strafmaß sei viel zu gering. Mit Gerechtigkeit habe das nichts zu tun. Richterin Schmidt richtete sich an die Familie. Sie wünsche ihr viel Kraft, mit dem Verlust des Sohnes und Bruders umzugehen. "Das Strafmaß wird Ihnen milde vorkommen. Es wird ihn nicht mehr lebendig machen." Es gehe hier aber um die individuelle Schuld. Den beiden 17- und 19-Jährigen gab sie auf, über das Geschehene nachzudenken. "Körperverletzung kann tödlich enden."
[...]
Ein MDR-Reporter berichtete von der Urteilsverkündung, dass es zu tumultartigen, sehr emotionalen Reaktionen der Angehörigen des Opfers gekommen sei. Die beiden Brüder seien nach der Urteilsverkündung aufgesprungen, einer warf Tische und Bänke um, beschimpfte die Richterin und wollte auf die beiden Angeklagten losgehen. Sie mussten von mehreren Beamten gebändigt werden.


In Deutschland ist eben ein deutsches Menschenleben nicht viel wert. In Amerika hätten die beiden Straftäter vermutlich lebenslang bekommen. Zu zweit unprovoziert einen anderen Menschen zusammenschlagen und noch auf den Kopf des am Boden Liegenden eintreten - naja, das ist moralisch schon unter aller Sau. Die Richterin hatte aber offenbar großes Verständnis für die beiden "Geflüchteten".
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Sa 18. Mai 2019, 09:51

Julian hat geschrieben:(18 May 2019, 09:38)

Für die Angehörigen ein Alptraum. Aus dem Bericht:


In Deutschland ist eben ein deutsches Menschenleben nicht viel wert. In Amerika hätten die beiden Straftäter vermutlich lebenslang bekommen. Zu zweit unprovoziert einen anderen Menschen zusammenschlagen und noch auf den Kopf des am Boden Liegenden eintreten - naja, das ist moralisch schon unter aller Sau. Die Richterin hatte aber offenbar großes Verständnis für die beiden "Geflüchteten".

Man kann diesen Saustall Justiz einfach nicht mehr ernst nehmen sondern nur noch auslachen so wie es Kriminelle tun.
Kein Wunder das Deutschland bei Kriminellen so beliebt ist.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Skeptiker » Sa 18. Mai 2019, 10:34

Julian hat geschrieben:(18 May 2019, 09:38)
Für die Angehörigen ein Alptraum. Aus dem Bericht:

In Deutschland ist eben ein deutsches Menschenleben nicht viel wert. In Amerika hätten die beiden Straftäter vermutlich lebenslang bekommen. Zu zweit unprovoziert einen anderen Menschen zusammenschlagen und noch auf den Kopf des am Boden Liegenden eintreten - naja, das ist moralisch schon unter aller Sau. Die Richterin hatte aber offenbar großes Verständnis für die beiden "Geflüchteten".

Wenn sie wirklich auf den Kopf des am Boden liegenden eingetreten haben, dann ist die Bewertung der Richterin in meinen Augen falsch.

Ich kann ja nicht davon ausgehen, dass alle Menschen top fit sind. Es ist normal, dass Tritte gegen den Kopf ernsthafte Konsequenzen haben können. Da ist in meinen Augen klare Inkaufnahme im Spiel. Das ist kein unvorhersehbares Ereignis, wenn dann ein Mensch stirbt. Soll das nun also heißen das Opfer hat eben selber Schuld gehabt, weil es sich nicht hätte einmischen sollen? Das hielte ich für eine fatale Aussage.

Nein, ich bewerte die Schuld da anders als die Richterin, vorausgesetzt die Tritte haben in der Folge zum dem Herzanfall geführt. Sind sonst alle herzkranken Menschen vogelfrei, weil sie nicht "normaler" Gewalteinwirkung "standhalten"?
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Julian » Sa 18. Mai 2019, 10:51

Skeptiker hat geschrieben:(18 May 2019, 10:34)

Wenn sie wirklich auf den Kopf des am Boden liegenden eingetreten haben, dann ist die Bewertung der Richterin in meinen Augen falsch.

Ich kann ja nicht davon ausgehen, dass alle Menschen top fit sind. Es ist normal, dass Tritte gegen den Kopf ernsthafte Konsequenzen haben können. Da ist in meinen Augen klare Inkaufnahme im Spiel. Das ist kein unvorhersehbares Ereignis, wenn dann ein Mensch stirbt. Soll das nun also heißen das Opfer hat eben selber Schuld gehabt, weil es sich nicht hätte einmischen sollen? Das hielte ich für eine fatale Aussage.

Nein, ich bewerte die Schuld da anders als die Richterin, vorausgesetzt die Tritte haben in der Folge zum dem Herzanfall geführt. Sind sonst alle herzkranken Menschen vogelfrei, weil sie nicht "normaler" Gewalteinwirkung "standhalten"?


Aus dem Bericht:
Als er am Boden lag, habe der 17-Jährige ihn von oben "stampfend, aber nicht kraftvoll" auf das Gesicht getreten. Der 22-Jährige starb an einem plötzlichen Herztod. Nach Aussagen der Sachverständigen war der junge Mann so schwer krank, dass er jederzeit hätte sterben können, erklärte die Richterin weiter. Der psychische und physische Stress des Angriffs hätte aber schließlich dafür gesorgt, dass das Herz versagte. Schmidt betonte: "Den Angeklagten war es möglich, den Tod vorherzusehen."

https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/dessa ... n-100.html

Der Täter hat also stampfend auf das Gesicht getreten, aber für die Richterin nicht kraftvoll genug.

Wenn sich eine solche Rechtsprechung durchsetzt, wird die Rate an Tötungen an alten und kranken Leuten sehr schnell abnehmen. Wenn ich einer gebrechlichen 85-jährigen einen Faustschlag versetze und sie stirbt, werde ich mich darauf berufen können, dass ein gesunder, kräftiger 30-jähriger Mann wahrscheinlich daran nicht gestorben wäre, und dass die 85-jährige vielleicht ohnehin nur noch kurze Zeit zu leben gehabt hätte.

Auch im Fall des getöteten Niklas P., bei dem es ja letztlich zu keiner Verurteilung kam, wäre es selbst bei einer Verurteilung zu einer glimpflichen Strafe gekommen, wegen einer post mortem nachgewiesenen Gefäßanomalie des Opfers.
https://www.t-online.de/nachrichten/pan ... as-p-.html

Auch bei einem weiteren Todesfall, der anlässlich einer Schlägerei auftrat, wurde das Verfahren gegen einen Geflüchteten eingestellt.
https://www.mz-web.de/wittenberg/sohn-n ... r-30652178

Auch wurde erst kürzlich festgestellt, dass sechs Messerstiche, die zum Tod eines Flüchtlingshelfers durch einen Geflüchteten führten, durchaus als Notwehr zu werten sind.
https://www.tz.de/welt/muenster-fluecht ... 88000.html

Offenbar setzt sich solch ein Denken langsam in Deutschland durch, nicht zuletzt durch die Erfordernisse, die die Masseneinwanderung seit 2015 geschaffen hat. Die Kriminalstatistik wäre sonst Wasser auf die Mühlen der Rechten.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon John Galt » Sa 18. Mai 2019, 11:30

Nach Aussagen der Sachverständigen war der junge Mann so schwer krank, dass er jederzeit hätte sterben können, erklärte die Richterin weiter.


Nur weil man einen Stent hat oder ähnliches kann man nicht jederzeit abnippeln. So herzkrank kann man mit Anfang 20 gar nicht sein.

Das Alter der Täter stimmt vermutlich auch nicht.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon jack000 » Sa 18. Mai 2019, 11:33

John Galt hat geschrieben:(18 May 2019, 11:30)
Das Alter der Täter stimmt vermutlich auch nicht.

Ach was, wir wissen doch das die bei sowas immer ehrlich sind.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Skeptiker » Sa 18. Mai 2019, 12:16

Julian hat geschrieben:(18 May 2019, 10:51)
Aus dem Bericht:

https://www.mdr.de/sachsen-anhalt/dessa ... n-100.html

Der Täter hat also stampfend auf das Gesicht getreten, aber für die Richterin nicht kraftvoll genug.

Wenn sich eine solche Rechtsprechung durchsetzt, wird die Rate an Tötungen an alten und kranken Leuten sehr schnell abnehmen. Wenn ich einer gebrechlichen 85-jährigen einen Faustschlag versetze und sie stirbt, werde ich mich darauf berufen können, dass ein gesunder, kräftiger 30-jähriger Mann wahrscheinlich daran nicht gestorben wäre, und dass die 85-jährige vielleicht ohnehin nur noch kurze Zeit zu leben gehabt hätte.

Auch im Fall des getöteten Niklas P., [...]

Das ist wirklich eine kniffelige Sitation. Auf der einen Seite muss man natürlich die persönliche Schuld des Angeklagten berücksichtigen, auf der anderen Seite kann man m.E. die Grenze für die Inkaufnahme einer Tötung nicht unendlich hoch setzen, sodass es immer bei Fahrlässigkeit bleibt.

Hier hat die Richterin ja geurteilt, dass es den Angeklagten möglich war den Tod des Opfers vorherzusehen. Dadurch hat sie schon härter Geurteilt als die Staatsanwaltschaft gefordert hatte (war m.E. schon kurios ist). Sie hat aber dann die persönliche Schuld als eher gering eingestuft, wodurch die Milde erklärt werden kann.

Wahrscheinlich geht das Urteil im Kontext der typischen Rechtssprechung in Ordnung. Ich frage mich allerdings, ob man von Menschen nicht ein größeren Grad der Verantwortung für gewaltsames Handeln einfordern kann. Niemand kann den Gesundheitszustand eines anderen Menschen kennen. Ein Stoß gegen die Brust, sodass das Opfer fällt ohne sich abstützen zu können - das ist potentiell tödliche Gewalt. Für die Folgen, selbst wenn diese ungewöhnlich hoch sind, muss der Täter m.E. voll haften. Da kann es in meinen Augen keinen Rabatt für die augenscheinliche Konstitution des Opfers geben, die hier äußerlich besser gewesen sein mag als es tatsächlich der Fall war.

Es wäre dann aber wohl eine gesellschaftliche Frage Menschen für Gewaltausübung stärker an den Folgen direkt zu beteiligen. Die Rechtssprechung scheint mir da sehr verständnisvoll Gewaltausübern gegenüber zu sein. In dem Kontext hat wohl die Richterin, mit der gängigen Praxis verglichen, schon ein "hartes" Urteil gefällt. In meinen Augen aber nicht hart genug um solche Formen der Auseinandersetzung wirklich zu ächten und wirkungsvoll zu bekämpfen.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 18. Mai 2019, 12:21

So wird geurteilt, wenn der Täter Deutscher ist und das Opfer nicht stirbt: https://rp-online.de/nrw/staedte/moench ... d-20840779
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Unité 1 » Sa 18. Mai 2019, 12:26

Keine Ahnung, ob "so geurteilt" wird, auf jeden Fall wird so geraunt, wenn ein Fall als paradigmatisch dargestellt wird. Glückwunsch für diese Leistung.
Unten stand ein Gummibaum.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 18. Mai 2019, 12:30

Fälle, die vor dem BGH landen, kann man durchaus als paradigmatisch einstufen. Meine Glückwünsche bekommen Richter, die Gewalttäter ungeachtet ihrer Herkunft hart bestrafen.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon space » Sa 18. Mai 2019, 12:44

Tom Bombadil hat geschrieben:(18 May 2019, 12:21)

So wird geurteilt, wenn der Täter Deutscher ist und das Opfer nicht stirbt: https://rp-online.de/nrw/staedte/moench ... d-20840779


So wird in einem anderen Fall von einem anderen Gericht geurteilt, ist die richtige Formulierung. Alles andere ist Ideologie.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 18. Mai 2019, 12:53

Der BGH, der das Urteil letztinstanzlich rechtskräftig machte, ist nur eben nicht irgendein anderes Gericht. Anscheinend haben die Richter viel zu viel Ermessensspielraum, wenn man solche krassen Diskrepanzen bei den Verurteilungen sieht und Körperverletzung ohne Todesfolge härter bestraft wird als Körperverletzung mit Todesfolge, dass da dann etwas nicht stimmt, erkennt ein Blinder mit Krückstock. Wenn man es denn erkennen will, von wegen "Ideologie".
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Unité 1 » Sa 18. Mai 2019, 13:15

Tom Bombadil hat geschrieben:(18 May 2019, 12:30)

Fälle, die vor dem BGH landen, kann man durchaus als paradigmatisch einstufen. Meine Glückwünsche bekommen Richter, die Gewalttäter ungeachtet ihrer Herkunft hart bestrafen.

"Hauptsächlich entscheidet der BGH über Revisionen gegen Urteile der Landgerichte und Oberlandesgerichte. Wie jedes Revisionsgericht erhebt er dabei – anders als ein Berufungsgericht – im Regelfall keine Beweise, sondern entscheidet lediglich darüber, ob das Urteil des Land- oder Oberlandesgerichts auf Rechtsfehlern beruht. " wiki
Was auch immer daran für dich paradigmatisch ist.

Und Fälle lassen sich nicht einfach so vom Urteil her vergleichen. Was du offensichtlich nennst, bleibt obskur.
Unten stand ein Gummibaum.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 18. Mai 2019, 13:25

"Obskur" bleibt es nur für Ideologen :cool: Aber ich weiß ja, was los ist, ist halt voll rassistisch von mir, sowas aufzubringen, der Trigger hat mal wieder bestens funktioniert :cool: Und selbstverständlich hab ich das überspitzt, denn es gibt un­zwei­fel­haft auch nichtdeutsche Gewalttäter, die für Körperverletzung ohne Todesfolge hart bestraft werden. "Obskur" ist allenfalls die Milde, mit der so manche Gewalttäter von den Richterinnen und Richtern wieder auf die Bevölkerung losgelassen werden.
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Re: Der Kuscheljustiz-Urteile Strang

Beitragvon Unité 1 » Sa 18. Mai 2019, 13:26

Wenn du meinst.
Unten stand ein Gummibaum.

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