Impfverweigerer

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yogi61
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon yogi61 » Sa 30. Mär 2019, 18:24

Alter Stubentiger hat geschrieben:(30 Mar 2019, 18:22)

An der Impfpflicht führt kein Weg vorbei. Die heutigen Menschen wissen nichts mehr über Geiseln wie Diphtherie und Kinderlähmung. Meine Mutter hatte noch Kinderlähmung und deren Generation wäre gar nicht auf die Idee gekommen Impfungen abzulehnen. Und gerade heute wo Antibiotika immer öfter nicht mehr wirken sollte da Volk gegen so viel wie möglich geimpft sein. Wenn nicht wird es in Zukunft große Probleme und auch viele Tote geben wie früher als es noch keine Impfungen gab.

Schluckimpfung ist süß - Kinderlähmung ist grausam (So warb eine Kampagne aus meiner Jugend)


Zustimmung.
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Julian
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Julian » Sa 30. Mär 2019, 18:45

Alter Stubentiger hat geschrieben:(30 Mar 2019, 18:22)

An der Impfpflicht führt kein Weg vorbei. Die heutigen Menschen wissen nichts mehr über Geiseln wie Diphtherie und Kinderlähmung. Meine Mutter hatte noch Kinderlähmung und deren Generation wäre gar nicht auf die Idee gekommen Impfungen abzulehnen. Und gerade heute wo Antibiotika immer öfter nicht mehr wirken sollte da Volk gegen so viel wie möglich geimpft sein. Wenn nicht wird es in Zukunft große Probleme und auch viele Tote geben wie früher als es noch keine Impfungen gab.

Schluckimpfung ist süß - Kinderlähmung ist grausam (So warb eine Kampagne aus meiner Jugend)


Impfungen gibt es vor allem gegen virale Erkrankungen (Bsp.: Masern, Kinderlähmung), bei denen Antibiotika ohnehin nicht helfen, oder gegen bakterielle Erkrankungen, deren Verlauf durch Toxine bestimmt wird (Bsp.: Diphtherie, Tetanus) und bei denen Antibiotikaresistenzen auch nicht das Problem sind.

Ich war erstaunt, dass die Impfquoten im Prinzip sehr hoch sind und zumindest bei Masern noch tendentiell steigen.

Die Frage ist doch: Warum sind einige Kinder immer noch nicht geimpft? Sind dies alles Kinder von Impfgegnern? Oder handelt es sich nicht eher um Kinder, die aus verschiedenen Gründen nicht erreicht wurden. Könnte man ohne Zwangsmaßnahmen nicht auch eine deutlich höhere Quote erreichen?

Es gibt Hinweise, dass das Problem nicht bei den Impfgegner besteht, zumindest nicht quantitativ:

Auch der Pädiater und Infektiologe Horst von Bernuth von der Charite – Universitätsmedizin Berlin warnt: „Viele Menschen nehmen gar nicht mehr richtig die Gefahren der Krankheit wahr, sondern nur die minimalen Risiken einer Impfung.“ Bei einer Diskussion der Friedrich-Naumann-Stiftung zur Impfpflicht heute in Berlin verwies er auf den geringen Anteil der Menschen, die sich und ihre Kinder nicht impfen ließen. „Zwei Drittel davon haben es einfach vergessen und brauchten eigentlich eine Erinnerung“, sagte er. Die wenigsten – etwa ein Prozent der Bevölkerung – seien tatsächlich Impfgegner, die allerdings Impfskeptiker beeinflussten. „Eine Impfpflicht ist deshalb gar nicht nötig – zumal sie nur schwer durchsetzbar wäre“, argumentierte der Arzt.

Sachgemäß informieren
[b]Als viel entscheidender sieht von Bernuth eine sachgemäße Information an
. „Diese muss im persönlichen Gespräch mit dem Kinderarzt erfolgen“, sagte er. „Menschen vertrauen Personen, nicht Institutionen.“ Problematisch sei jedoch, dass Impfberatung in den meisten Fällen nicht bezahlt werde, sondern lediglich die durchgeführte Impfung. Eine Ausnahme bilde die Kassenärztliche Vereinigung Nordrhein. Von Bernuths Fazit: „Eine verpflichtende Information zu Impfungen, die auch vergütet wird, bringt mehr als die Einführung einer Impfpflicht.“

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... eim-Impfen
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Miranda » Sa 30. Mär 2019, 23:04

.................
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Skeptiker » Sa 30. Mär 2019, 23:38

Julian hat geschrieben:(30 Mar 2019, 18:45)


Ich war erstaunt, dass die Impfquoten im Prinzip sehr hoch sind und zumindest bei Masern noch tendentiell steigen.

Die Frage ist doch: Warum sind einige Kinder immer noch nicht geimpft? Sind dies alles Kinder von Impfgegnern? Oder handelt es sich nicht eher um Kinder, die aus verschiedenen Gründen nicht erreicht wurden. Könnte man ohne Zwangsmaßnahmen nicht auch eine deutlich höhere Quote erreichen?

Es gibt Hinweise, dass das Problem nicht bei den Impfgegner besteht, zumindest nicht quantitativ:
...
https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/ ... eim-Impfen

Wenn die Impfquoten steigen, dann ist das zunächst mal positiv. Ich denke das könnte wohl auch etwas mit dem m.E. zunehmenden Druck der Bevölkerung auf Impfgegner zusammenhängen, welche die in die Not versetzt sich erklären zu müssen. Das dürfte den einen oder anderen auf den Boden der Tatsachen zurückbringen.

Sicher gibt es viele Kinder die irgendwie durchschlüpfen - jedenfalls halte ich das für plausibel ohne Zahlen an der Hand zu haben. Ich bin mir allerdings aus meiner persönlichen Erfahrung heraus sicher, dass die Zahl der Impfgegner deutlich höher ist als die genannten 1%. Es wird ja darauf verwiesen, dass diese dann die Impfskeptiker beeinflussen. Letztendlich ist interessant wieviele geimpft sind.

Persönlich stelle ich mir aber vor, dass wenn man medizinisch in der Lage ist einen Krankheit auszurotten, dann sollte es dazu auch internationale Programme geben dieses zu versuchen. Bei den Pocken hat es doch auch geklappt. Einen Mangel an Krankheiten haben wir ja nicht. Es besteht kein Grund Masern unter "Artenschutz" zu stellen oder diejenigen, die durch ihr Trittbrettfahrertum andere gefährden und die Ausrottung der Krankheit verhindern, zu schützen.

Was sollen wir irgendwann unseren Enkeln sagen, wenn diese nicht mehr den Nutzen der Antibiotika haben, wie wir ihn heute noch haben, sich aber dennoch mit Krankheiten ZUSÄTZLICH rumschlagen müssen, die nach medizinischem Stand der Technik einfach ausgerottet werden könnten, aber aus reinem Aberglaube erhalten bleiben?
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Julian » So 31. Mär 2019, 09:07

Ein Grund für die Masernausbrüche ist natürlich in einem politisch korrekten Rahmen kaum zu diskutieren: Es kamen einfach sehr viele Menschen ohne ausreichenden Impfschutz nach Deutschland, insbesondere Roma aus Rumänien und Flüchtlinge aus aller Herren Länder (z.B. Tschetschenien).

Diese Menschen sind in der Regel keine Impfgegner im eigentlichen Sinne und wären prinzipiell nach entsprechender Aufklärung für Impfkampagnen erreichbar.
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon TheManFromDownUnder » So 31. Mär 2019, 12:15

Julian hat geschrieben:(31 Mar 2019, 09:07)

Ein Grund für die Masernausbrüche ist natürlich in einem politisch korrekten Rahmen kaum zu diskutieren: Es kamen einfach sehr viele Menschen ohne ausreichenden Impfschutz nach Deutschland, insbesondere Roma aus Rumänien und Flüchtlinge aus aller Herren Länder (z.B. Tschetschenien).

Diese Menschen sind in der Regel keine Impfgegner im eigentlichen Sinne und wären prinzipiell nach entsprechender Aufklärung für Impfkampagnen erreichbar.


Aber was du nicht kapierst ist das wenn alle deiner deutschen Landsleute ihre Kinder gegen Masern impfen lassen wuerden wie es sich gehoert und nicht die Impfung verweigern weil sie eine Beschwoerung der Pharmaindustrie sehen, Masern sich nicht ausbreiten wuerden, selbst wenn "Untermenschen" wie Roma und sonstige "Aus aller Herren Laender" die deutsche Rasse nicht mit Krankheiten ueberziehen will.

Aber ich gebe dir in einem Recht, diese Roma und sonstige Untermenschen wuerden ihre Kinder sehr gerne impfen lassen. Also lass uns doch ihnen das ermoeglichen. und den café latte schluerfenden linksgruenen urbanen pseudo itellektuellen deutschen Impfgegnern den Zugang ihres teutonischen ungeimpften Nachwuchses zu Kindergaerten, Schulen etx verweigern.

Kapierrt???
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Skeptiker » So 31. Mär 2019, 12:23

Julian hat geschrieben:(31 Mar 2019, 09:07)
Ein Grund für die Masernausbrüche ist natürlich in einem politisch korrekten Rahmen kaum zu diskutieren: Es kamen einfach sehr viele Menschen ohne ausreichenden Impfschutz nach Deutschland, insbesondere Roma aus Rumänien und Flüchtlinge aus aller Herren Länder (z.B. Tschetschenien).

Diese Menschen sind in der Regel keine Impfgegner im eigentlichen Sinne und wären prinzipiell nach entsprechender Aufklärung für Impfkampagnen erreichbar.

Gibt es irgendwelche Zahlen Daten Fakten wie die Impfquote von Migranten die Impfquote in der deutschen Bevölkerung verändert hat?

Es heißt, dass Herdenschutz über 95% gegeben ist, darunter nicht mehr. Bei der Migratonsquote kann ich mir aber kaum vorstellen, dass ein geringer Unterschied in der Impfquote der Migranten einen derart massiven Einfluss auf die Impfquote der Gesamtbevölkerung hat.

Geht es da eher um lokale Effekte? Kann man die benennen?
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Julian » So 31. Mär 2019, 12:26

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(31 Mar 2019, 12:15)

Aber was du nicht kapierst ist das wenn alle deiner deutschen Landsleute ihre Kinder gegen Masern impfen lassen wuerden wie es sich gehoert und nicht die Impfung verweigern weil sie eine Beschwoerung der Pharmaindustrie sehen, Masern sich nicht ausbreiten wuerden, selbst wenn "Untermenschen" wie Roma und sonstige "Aus aller Herren Laender" die deutsche Rasse nicht mit Krankheiten ueberziehen will.

Aber ich gebe dir in einem Recht, diese Roma und sonstige Untermenschen wuerden ihre Kinder sehr gerne impfen lassen. Also lass uns doch ihnen das ermoeglichen. und den café latte schluerfenden linksgruenen urbanen pseudo itellektuellen deutschen Impfgegnern den Zugang ihres teutonischen ungeimpften Nachwuchses zu Kindergaerten, Schulen etx verweigern.

Kapierrt???


Bitte unterlassen Sie es, von "Untermenschen" zu sprechen und Begriffe wie "deutsche Rasse" in die Diskussion einzubringen.

Meine Meinung zur Impfung von Flüchtlingen und sonstigen Einwanderern habe ich oben geschrieben. Dazu muss man aber auch zunächst anerkennen, dass ein Problem bei dieser Personengruppe vorliegt, eben in Form einer niedrigen Impfquote und teilweise der Herkunft aus Gebieten, in denen die Masern grassieren.
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Julian » So 31. Mär 2019, 12:41

Skeptiker hat geschrieben:(31 Mar 2019, 12:23)

Gibt es irgendwelche Zahlen Daten Fakten wie die Impfquote von Migranten die Impfquote in der deutschen Bevölkerung verändert hat?

Es heißt, dass Herdenschutz über 95% gegeben ist, darunter nicht mehr. Bei der Migratonsquote kann ich mir aber kaum vorstellen, dass ein geringer Unterschied in der Impfquote der Migranten einen derart massiven Einfluss auf die Impfquote der Gesamtbevölkerung hat.

Geht es da eher um lokale Effekte? Kann man die benennen?


Die Impfquote steigt ja durchaus. Ein Problem scheint gerade bei Masern die zweite Impfung zu sein. Das spricht dafür, dass das Problem nicht bei Impfgegnern liegt (die würden ja auch die erste Impfung ablehnen), sondern viel eher bei organisatorischen Fragen.

Zur Frage des Impfschutzes bei verschiedenen Bevölkerungsgruppen ist zunächst zu sagen, dass die Daten dazu nicht erhoben werden, weder im Rahmen der Schulimpfungen noch des Infektionsschutzgesetzes. Es kommt aber immer wieder zu Ausbrüchen von Infektionskrankheiten in entsprechenden Populationen, die dann in die Allgemeinheit getragen werden. Dazu sind einige Fälle beim Robert-Koch-Institut dokumentiert.

Es ist plausibel, dass die Impfquote bei Roma aus Rumänien oder bei Asylbewerbern aus Tadschikistan viel niedriger ist als bei der deutschen Durchschnittsbevölkerung. Auch kam es beispielsweise in Syrien vor sechs Jahren zu einem Ausbruch der Kinderlähmung. Quantitativ kann man das aber kaum seriös abschätzen.

Man sollte hier proaktiv vorgehen und Leute, die hierher kommen, möglichst frühzeitig und unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus impfen. Dazu bedarf es aber der Aufklärung, weil bestimmte Gruppen oft sehr misstrauisch gegenüber allen Amtsträgern auftreten.
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon TheManFromDownUnder » So 31. Mär 2019, 12:42

Julian hat geschrieben:(31 Mar 2019, 12:26)

Bitte unterlassen Sie es, von "Untermenschen" zu sprechen und Begriffe wie "deutsche Rasse" in die Diskussion einzubringen.

Meine Meinung zur Impfung von Flüchtlingen und sonstigen Einwanderern habe ich oben geschrieben. Dazu muss man aber auch zunächst anerkennen, dass ein Problem bei dieser Personengruppe vorliegt, eben in Form einer niedrigen Impfquote und teilweise der Herkunft aus Gebieten, in denen die Masern grassieren.


Kap[ierst du nichts?????


Wenn DEUTSCHE Eltern keine Impfverweigerei waeren dann haette die Ausbreitung von Masern keine Chancen. Einfach ! Kindergarten! 30 deutsche Kinder geimpft + 1 Roma Kind ungeimpft! Roma Kind bekommt Masern und die 30 anderen Kinder nicht. OK soweit klar????? Selber Kindergarten 20 deutsche Kinder geimpft, 10 nicht und 1 Roma Kind mit Masern!!!!!!! Geht dir ein Licht auf!!!!!

Einwanderer unterziehen sich gerne einer Impfung sie denken nicht das Impfung ihre Kinder zu Autisten macht.

Hier in Australien sind wir wegen den Impfverweigeren, zu denen ueberwiegend besser verdienente weisse Australier, die in trendy inner city locations wohnen und vegetarisch essen gehoeren, jetzt gesetzlich vorgegangen. Keine Impfung und kein Zugang zu Kindergarten etc und keine staatlich Subvention fuer die Kleinen. Der australische Staat macht nicht Einwanderer verantowrtlich sondern die die verantwortlich sind
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Julian » So 31. Mär 2019, 13:15

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(31 Mar 2019, 12:42)

Kap[ierst du nichts?????


Wenn DEUTSCHE Eltern keine Impfverweigerei waeren dann haette die Ausbreitung von Masern keine Chancen. Einfach ! Kindergarten! 30 deutsche Kinder geimpft + 1 Roma Kind ungeimpft! Roma Kind bekommt Masern und die 30 anderen Kinder nicht. OK soweit klar????? Selber Kindergarten 20 deutsche Kinder geimpft, 10 nicht und 1 Roma Kind mit Masern!!!!!!! Geht dir ein Licht auf!!!!!

Einwanderer unterziehen sich gerne einer Impfung sie denken nicht das Impfung ihre Kinder zu Autisten macht.

Hier in Australien sind wir wegen den Impfverweigeren, zu denen ueberwiegend besser verdienente weisse Australier, die in trendy inner city locations wohnen und vegetarisch essen gehoeren, jetzt gesetzlich vorgegangen. Keine Impfung und kein Zugang zu Kindergarten etc und keine staatlich Subvention fuer die Kleinen. Der australische Staat macht nicht Einwanderer verantowrtlich sondern die die verantwortlich sind


Ich glaube, Sie wissen nicht, wie ein Kindergarten oder eine Grundschule in Deutschland aussehen. In Großstädten sind autochthone Deutsche dort in aller Regel in der Minderheit. Neben den neu hinzugekommenen Kindern mit Flüchtlingshintergrund und Roma-Hintergrund gibt es ja noch die Kinder vorangegangener Migrationswellen.

Es ist bekannt, dass im Ausland geborene Einwanderer eine niedrigere Impfquote aufweisen als die in Deutschland geborenen Einwohner. Eine Quantifizierung ist aus den Gründen, die ich oben genannt habe, schwierig. Der Anteil der Bevölkerung, die nicht in Deutschland geboren ist, steigt in Deutschland zunehmend (derzeit: 15%), insbesondere bei Kindern und Jugendlichen.
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Sören74 » So 31. Mär 2019, 13:21

Alter Stubentiger hat geschrieben:(30 Mar 2019, 18:22)

An der Impfpflicht führt kein Weg vorbei. Die heutigen Menschen wissen nichts mehr über Geiseln wie Diphtherie und Kinderlähmung. Meine Mutter hatte noch Kinderlähmung und deren Generation wäre gar nicht auf die Idee gekommen Impfungen abzulehnen. Und gerade heute wo Antibiotika immer öfter nicht mehr wirken sollte da Volk gegen so viel wie möglich geimpft sein. Wenn nicht wird es in Zukunft große Probleme und auch viele Tote geben wie früher als es noch keine Impfungen gab.

Schluckimpfung ist süß - Kinderlähmung ist grausam (So warb eine Kampagne aus meiner Jugend)


Wenn es wirklich ein Informationsdefizit bei den Impfungen gibt, dann wären Informationenkampagnen passender.
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Sören74 » So 31. Mär 2019, 13:25

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(31 Mar 2019, 12:15)

Aber was du nicht kapierst ist das wenn alle deiner deutschen Landsleute ihre Kinder gegen Masern impfen lassen wuerden wie es sich gehoert und nicht die Impfung verweigern weil sie eine Beschwoerung der Pharmaindustrie sehen, Masern sich nicht ausbreiten wuerden, selbst wenn "Untermenschen" wie Roma und sonstige "Aus aller Herren Laender" die deutsche Rasse nicht mit Krankheiten ueberziehen will.


Du gehst scheinbar von der Prämisse aus, dass alle, die nicht geimpft sind, automatisch Impfgegner sind. Ist das tatsächlich so? Mir ist keine Studie bekannt, die genau das gezeigt hätte.
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Alter Stubentiger » So 31. Mär 2019, 16:16

Julian hat geschrieben:(31 Mar 2019, 12:41)

Die Impfquote steigt ja durchaus. Ein Problem scheint gerade bei Masern die zweite Impfung zu sein. Das spricht dafür, dass das Problem nicht bei Impfgegnern liegt (die würden ja auch die erste Impfung ablehnen), sondern viel eher bei organisatorischen Fragen.

Zur Frage des Impfschutzes bei verschiedenen Bevölkerungsgruppen ist zunächst zu sagen, dass die Daten dazu nicht erhoben werden, weder im Rahmen der Schulimpfungen noch des Infektionsschutzgesetzes. Es kommt aber immer wieder zu Ausbrüchen von Infektionskrankheiten in entsprechenden Populationen, die dann in die Allgemeinheit getragen werden. Dazu sind einige Fälle beim Robert-Koch-Institut dokumentiert.

Es ist plausibel, dass die Impfquote bei Roma aus Rumänien oder bei Asylbewerbern aus Tadschikistan viel niedriger ist als bei der deutschen Durchschnittsbevölkerung. Auch kam es beispielsweise in Syrien vor sechs Jahren zu einem Ausbruch der Kinderlähmung. Quantitativ kann man das aber kaum seriös abschätzen.

Man sollte hier proaktiv vorgehen und Leute, die hierher kommen, möglichst frühzeitig und unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus impfen. Dazu bedarf es aber der Aufklärung, weil bestimmte Gruppen oft sehr misstrauisch gegenüber allen Amtsträgern auftreten.

Warum nicht proaktiv bei biodeutschen Eltern die Masernpartys veranstalten weil sie Impfungen misstrauen und denen nicht klar ist dass Kinderkrankheiteen nicht harmlos sind.

Die Zuwandererquoten sind viel zu gering um die Durchimpfungsrate signifikant zu ändern. Aber natürlich sollte auch für diese Leute eine Impfpflicht gelten.
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Alter Stubentiger » So 31. Mär 2019, 16:19

Sören74 hat geschrieben:(31 Mar 2019, 13:21)

Wenn es wirklich ein Informationsdefizit bei den Impfungen gibt, dann wären Informationenkampagnen passender.


Informiert sind die schon. Sie glauben es nur nicht. Die sind in einem Land groß geworden in denen Epidemien nicht in die Vorstellungswelt passen. Die glauben einfach nicht an Epidemien.
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Vongole » So 31. Mär 2019, 16:43

Wir hatten doch in Deutschland schon mal eine Impfpflicht, nämlich gegen die Pocken.
Sie wurde auch nicht aufgehoben, weil sie gegen Gesetze verstieß, sondern weil die WHO die Pocken 1979 für ausgerottet erklärte.
Aus meiner Sicht spricht also nichts dagegen, sie wegen Masern wieder einzuführen.
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Beitragvon Miranda » So 31. Mär 2019, 17:12

Sehr geehrte Moderatoren,

es wurden von mir in der Rubrik >Wissenschaft<, 3 Threads kommentarlos geschlossen und danach gelöscht.
Ich finde das eine unangebrachte Handlung.

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Re: Themenschließung!

Beitragvon Kritikaster » So 31. Mär 2019, 17:33

Miranda hat geschrieben:(31 Mar 2019, 17:12)

Sehr geehrte Moderatoren,

es wurden von mir in der Rubrik >Wissenschaft<, 3 Threads kommentarlos geschlossen und danach gelöscht.
Ich finde das eine unangebrachte Handlung.

Miranda

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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Sören74 » So 31. Mär 2019, 17:52

Alter Stubentiger hat geschrieben:(31 Mar 2019, 16:19)

Informiert sind die schon.


Wirklich? In der Medizin bleibt kaum noch Zeit für ausführliche Gespräche zwischen Ärzten und Patienten. Meinst Du, dass da der Arzt immer dazu kommt, auf fehlende Impfungen hinzuweisen?
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Re: Impfverweigerer

Beitragvon Sören74 » So 31. Mär 2019, 17:55

Vongole hat geschrieben:(31 Mar 2019, 16:43)

Wir hatten doch in Deutschland schon mal eine Impfpflicht, nämlich gegen die Pocken.
Sie wurde auch nicht aufgehoben, weil sie gegen Gesetze verstieß, sondern weil die WHO die Pocken 1979 für ausgerottet erklärte.
Aus meiner Sicht spricht also nichts dagegen, sie wegen Masern wieder einzuführen.


Warum nur bei Masern? Warum nicht auch bei der Grippe? Oder Hepatitis? Oder HPV? An denen versterben jeweils mehr Menschen als an Masern.

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