Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

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Soll es ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen geben?

ja
50
51%
nein
43
44%
weiß nicht/Enthaltung
5
5%
 
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Tom Bombadil
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Tom Bombadil » Do 14. Mär 2019, 23:22

Sören74 hat geschrieben:(14 Mar 2019, 22:55)

Aber scheinbar soll man damit rechnen, dass ein Autofahrer wie ein Irrer über 240 km/h auf einer dicht befahrenen Autobahn langbrettert.

Wenn dieser Streckenabschnitt nicht temporeguliert ist, dann muss man selbstverständlich damit rechnen. Beim Spurwechsel muss man aber sowieso immer auch auf den nachfolgenden Verkehr achten, Tempolimit hin oder her.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon PeterK » Do 14. Mär 2019, 23:25

Sören74 hat geschrieben:(14 Mar 2019, 23:22)
Sorry, aber wenn man damit rechnen soll, dann muss man auch damit rechnen, dass jemand unvorsichtig die Spur wechselt.

Selbstverständlich. Das tut man - als verantwortungsvoller Auto- oder Motorradfahrer.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Ein Terraner » Do 14. Mär 2019, 23:36

Sören74 hat geschrieben:(14 Mar 2019, 23:20)

Das ist eine Sichtweise, die auf andere Lebensbereiche übertragen nicht funktioniert und auch nicht akzeptiert wird (siehe Messerbeispiel in der Fußgängerzone).

In Wäldern muss man nun mal mit Bäumen rechnen.


Und was folgerst Du daraus?

Das man mit einem Verbot keine Probleme löst.


Ich habe nirgendwo behauptet, dass die Autobahn ein Wellnessbereich ist und man unachtsam fahren darf.

Du vielleicht nicht, deswegen hab ich ja euch geschrieben. Entspannung ist ein großes Argument bei der Befürwortung vom Tempolimit.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Ein Terraner » Do 14. Mär 2019, 23:38

PeterK hat geschrieben:(14 Mar 2019, 23:25)

Selbstverständlich. Das tut man - als verantwortungsvoller Auto- oder Motorradfahrer.

Immer, Regel Nummero uno. Einer Gruppe KFZs nähert man sich sehr vorsichtig und man hält Abstand bis man einschätzen kann wie sich das Rudel verhält.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Sören74 » Do 14. Mär 2019, 23:40

Tom Bombadil hat geschrieben:(14 Mar 2019, 23:22)

Wenn dieser Streckenabschnitt nicht temporeguliert ist, dann muss man selbstverständlich damit rechnen.


Du argumentierst nach dem Muster, man muss mit allem rechnen, was auch erlaubt ist. Wenn es danach ginge, muss ich auch damit rechnen, dass ein Steinblock auf die Straße fällt, Tiere über die Fahrbahn laufen, dass ein Autoreifen platzt, die Lenkung versagt, ein Stauende hinter der nächsten Kurve ist.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Teeernte » Do 14. Mär 2019, 23:41

Schnitter hat geschrieben:(14 Mar 2019, 23:14)

Alleine schon aus umwelttechnischen Gesichtspunkten ist ein Limit bei 130 km/h sinnvoll.


30% der Privatfahrten sind "FUN"...Spassfahrten. Manche langsam , manche schnell.... aus umwelttechnischen Gesichtspunkten alle nicht sinnvoll..

..aus umwelttechnischen Gesichtspunkten ist die Wohnungsheizung - NICHT Sinnvoll.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon PeterK » Do 14. Mär 2019, 23:42

Ein Terraner hat geschrieben:(14 Mar 2019, 23:38)
Immer, Regel Nummero uno. Einer Gruppe KFZs nähert man sich sehr vorsichtig und man hält Abstand bis man einschätzen kann wie sich das Rudel verhält.

So ist es. Und rechts Überholen ist billiger - und vor allem sicherer und effektiver - als Drängeln.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Sören74 » Do 14. Mär 2019, 23:44

Ein Terraner hat geschrieben:(14 Mar 2019, 23:36)

Das man mit einem Verbot keine Probleme löst.


Was hat denn das mit dem Beispiel zu tun, ob man sein Haus abschließt oder nicht?

Ein Terraner hat geschrieben:Du vielleicht nicht, deswegen hab ich ja euch geschrieben. Entspannung ist ein großes Argument bei der Befürwortung vom Tempolimit.


Nennen wir es doch einfach mehr stressbefreites und konzentriertes Fahren. :)
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Ein Terraner » Do 14. Mär 2019, 23:46

Sören74 hat geschrieben:(14 Mar 2019, 23:40)

Du argumentierst nach dem Muster, man muss mit allem rechnen, was auch erlaubt ist. Wenn es danach ginge, muss ich auch damit rechnen, dass ein Steinblock auf die Straße fällt, Tiere über die Fahrbahn laufen, dass ein Autoreifen platzt, die Lenkung versagt, ein Stauende hinter der nächsten Kurve ist.

Ja das muss man. In den Bergen gibt es Steinschläge, im Wald Tiere und LKWs verlieren Reifenteile. Und wenn du auf Brücken Menschen stehen siehst, pass genau auf was die da machen.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Ein Terraner » Do 14. Mär 2019, 23:50

Sören74 hat geschrieben:(14 Mar 2019, 23:44)

Was hat denn das mit dem Beispiel zu tun, ob man sein Haus abschließt oder nicht?

Na was bezweckt du denn mit dem abschließen wenn es für Einbrecher nur einen sybolischen Akt dar stellt?


Nennen wir es doch einfach mehr stressbefreites und konzentriertes Fahren. :)

Genau, unbekümmertes vor sich hin träumen trift es wohl mehr.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Sören74 » Do 14. Mär 2019, 23:52

Ein Terraner hat geschrieben:(14 Mar 2019, 23:46)

Ja das muss man. In den Bergen gibt es Steinschläge, im Wald Tiere und LKWs verlieren Reifenteile. Und wenn du auf Brücken Menschen stehen siehst, pass genau auf was die da machen.


Wenn man mit all diesen Ereignissen rechnen muss, dann sind Geschwindigkeiten über 240 km/h einfach unverantwortlich (egal ob das gesetzlich erlaubt ist oder nicht), weil der Mensch kaum noch eine Reaktionszeit hat und Unfälle sich verheerend auswirken, auch auf seine Beifahrer.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Sören74 » Do 14. Mär 2019, 23:55

Ein Terraner hat geschrieben:(14 Mar 2019, 23:50)

Na was bezweckt du denn mit dem abschließen wenn es für Einbrecher nur einen sybolischen Akt dar stellt?


Das Abschließen des eigenen Hauses ist kein symbolischer Akt, sondern das Minimum an dem, was man tun sollte.

Ein Terraner hat geschrieben:Genau, unbekümmertes vor sich hin träumen trift es wohl mehr.


Wieo unterstellst Du Leuten, die nicht ständig auf hohen Stresslevel fahren wollen, dass sie während der Fahrt vor sich herträumen?
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Ein Terraner » Fr 15. Mär 2019, 00:02

Sören74 hat geschrieben:(14 Mar 2019, 23:52)

Wenn man mit all diesen Ereignissen rechnen muss, dann sind Geschwindigkeiten über 240 km/h einfach unverantwortlich (egal ob das gesetzlich erlaubt ist oder nicht), weil der Mensch kaum noch eine Reaktionszeit hat und Unfälle sich verheerend auswirken, auch auf seine Beifahrer.

Wieso, du vergisst schon wieder die Situation. Manchmal muss man mehr damit rechnen manchmal weniger, dass kennt sich Erfahrung. Hier bei mir Nachts durch den Wald, blöde Idee, Rehe.... Neu ausgebaute freie Autobahn zwischen München Nürnberg, Vollgas. Lastwagenkolone auf der Autobahn, vorsichtig walten lassen.

Ist doch eigentlich nicht so schwer, und das Haus nicht verlassen weil man vom Blitz getroffen werden kann ist auch keine Lösung.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon PeterK » Fr 15. Mär 2019, 00:03

Sören74 hat geschrieben:(14 Mar 2019, 23:40)
Du argumentierst nach dem Muster, man muss mit allem rechnen, was auch erlaubt ist.

Du musst sogar mit dem rechnen, was nicht erlaubt ist.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 15. Mär 2019, 00:04

Sören74 hat geschrieben:(14 Mar 2019, 23:40)

Wenn es danach ginge, muss ich auch damit rechnen, dass ein Steinblock auf die Straße fällt, Tiere über die Fahrbahn laufen, dass ein Autoreifen platzt, die Lenkung versagt, ein Stauende hinter der nächsten Kurve ist.

Da kommen dann die Wahrscheinlichkeiten ins Spiel, bis auf das Stauende ist das alles doch recht unwahrscheinlich und für den Stau sollte man die Verkehrsmeldungen hören. Oft sind es aber LKW die in ein Stauende rasen. Wenn ich auf einen Stau auffahre achte ich ganz besonders nach hinten und bin jederzeit bereit, auszuweichen oder aus der Karre zu springen.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Teeernte » Fr 15. Mär 2019, 00:09

...orgelt der 5,2 Liter große Zehnzylinder bei jedem Gasstoß bis hinauf zu 7800 Touren und liefert so den Soundtrack für eine kochend heiße Affäre auf der linken Spur – vom wütenden Grollen und Bollern, wenn die Automatik mal zwei Gänge herunterschaltet und die Elektronik nur aus Spaß an der Freude ein paar Tropfen Benzin ins heiße Abgas träufelt, die dann mit lauten Knallen verbrennen, bis hin zum heißeren Kreischen, wenn man mit Vollgas und knapp 320 km/h dem Horizont entgegenfliegt.

Stark, schnell und jetzt tatsächlich auch mit Gefühl – im Audi R8 RWS haut es den Fahrer glatt von den Füßen. Schade nur, dass dieses Vergnügen buchstäblich limitiert ist.


https://www.welt.de/motor/auto-der-woch ... trieb.html
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Ein Terraner » Fr 15. Mär 2019, 00:09

Sören74 hat geschrieben:(14 Mar 2019, 23:55)

Das Abschließen des eigenen Hauses ist kein symbolischer Akt, sondern das Minimum an dem, was man tun sollte.

Es ist ein symbolischer Akt, wenn ein Einbrecher rein will, dann hindert ihn kein Schloss.


Wieo unterstellst Du Leuten, die nicht ständig auf hohen Stresslevel fahren wollen, dass sie während der Fahrt vor sich herträumen?

Weil das dauernd verteidigt wird.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Sören74 » Fr 15. Mär 2019, 00:22

Ein Terraner hat geschrieben:(15 Mar 2019, 00:02)

Wieso, du vergisst schon wieder die Situation.


Ich hab doch die Situation genannt: ein Steinblock auf die Straße fällt, Tiere über die Fahrbahn laufen, dass ein Autoreifen platzt, die Lenkung versagt, ein Stauende hinter der nächsten Kurve ist. Wenn man damit rechnen muss, dann sollte man auch mit einer angemessenen Geschwindigkeit fahren, um auch noch reagieren zu können und nicht durch eine kurzzeitig fehlende Kontrolle andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden.
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Teeernte » Fr 15. Mär 2019, 00:23

Warum der Temporausch so menschlich ist

Müssen Menschen überhaupt mobil sein? Und wenn ja, warum denn nur so schnell? „Das ist eine ganz merkwürdige Geschichte“, sagt Spiegel, der die 73 Kurven der Nürburgring-Nordschleife nach wie vor mit einem Schnitt von über 140 km/h durcheilt. „Hätte der Mensch nicht dieses ungeheure Mobilitätsbedürfnis, dann wäre nicht die ganze Welt von ihm besiedelt worden.“

Zwar bestehe das ganze Unglück der Menschen darin, „dass sie nicht in der Lage sind, ruhig in ihrem Zimmer zu bleiben“, wie der Philosoph Blaise Pascal im 17. Jahrhundert schrieb. Doch das sei nur ein Bonmot, findet Spiegel. „Anders als ein Hund oder andere Tiere schauen wir Menschen immer wieder zum Horizont, der bei freier Sicht etwa 30 Kilometer entfernt liegt.“ Und wenn es dort etwas Interessantes zu entdecken gebe, „müssen wir da hin“. Je schneller, desto besser. Motorisierte Mobilität ist laut Spiegel Ausdruck unseres forschenden Geistes: Wer forscht, der fährt.

Auch darum hat die Menschheit eine Form der Fortbewegung entwickelt, die sie oftmals nur schwer oder kaum beherrschen kann. Die vielen Unfallopfer belegen jährlich diese Gratwanderung. „Fahren ist eine äußerst komplexe Angelegenheit“, sagt Spiegel. Wer das nicht glaube, solle beim nächsten Tanken mal versuchen, das Auto so zum Stehen zu bringen, dass Tankdeckel und Zapfpistole einander genau gegenüberliegen. „Ein bisschen bremsen, etwas Gas, wieder etwas vom Gas gehen, Abstand zur Zapfsäule korrigieren, einschätzen, wie weit noch nach vorne gerollt werden muss, wieder etwas Gas, bremsen…“ Spiegel lacht. Schließlich ist es für die meisten Menschen doch ein Glück, dass die Benzinschläuche an den Säulen so lang sind.

„In den letzten 30.000 Jahren ist in unserem Gehirn da nicht mehr allzu viel passiert.“ Für den modernen Menschen sei Auto fahren nur deshalb einfacher, weil wir Teil einer Gesellschaft seien, die sich an entsprechende Geschwindigkeiten gewöhnt habe. „Von daher ist es nicht die Frage, ob sich einem Höhlenmenschen Auto fahren beibringen ließe, sondern vielmehr die, welchen Stress er dabei erleiden würde.“ Stress, den unser Urahn allerdings auch in der Straßenbahn bekommen könnte, weshalb „er dann vielleicht den Schaffner beißt“.

Langsamkeit könne unterfordern, und darunter leide wieder die Konzentration. „Wenn man etwas beherrscht, gibt es nichts Einfacheres, als an der physikalischen Grenze entlangzufahren.“ Spiegel ist wohl der einzige 83-jährige Fireblade-Pilot, dem man so einen Satz abnimmt. Für alle anderen tritt an dieser Stelle ein weiteres psychologisches Problem auf den Plan – die Selbstwahrnehmung: Wie weiß ich, ob ich etwas wirklich beherrsche?

Honda Fireblade abgebildet: 178 PS stark und 293 km/h schnell. Spiegel fährt dieses Modell auch privat, er hat es sich kürzlich gekauft. Dabei ist der ehemalige Professor der Universität Göttingen 83 Jahre alt.

https://www.welt.de/motor/article3590103/Warum-der-Temporausch-so-menschlich-ist.html
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Re: Droht ein generelles Tempolimit auf deutschen Autobahnen?

Beitragvon Ein Terraner » Fr 15. Mär 2019, 00:27

Sören74 hat geschrieben:(15 Mar 2019, 00:22)

Ich hab doch die Situation genannt: ein Steinblock auf die Straße fällt, Tiere über die Fahrbahn laufen, dass ein Autoreifen platzt, die Lenkung versagt, ein Stauende hinter der nächsten Kurve ist. Wenn man damit rechnen muss, dann sollte man auch mit einer angemessenen Geschwindigkeit fahren, um auch noch reagieren zu können und nicht durch eine kurzzeitig fehlende Kontrolle andere Verkehrsteilnehmer zu gefährden.

Nein, denn nicht alles ist immer gleich Wahrscheinlich.
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