Übergewicht und Fettleibigkeit

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Maikel
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Re: Übergewicht und Fettleibigkeit

Beitragvon Maikel » Di 5. Mär 2019, 18:34

H2O hat geschrieben:(05 Mar 2019, 18:24)

Nun ist es doch nicht so, daß bestimmte Ernährungsgewohnheiten sich plötzlich nach einem erreichten Gewicht auf Gewichtserhalt einstellen. Die Überversorgung wird doch fortgesetzt. Dann müßte das Körpergewicht doch anwachsen, bis die körperliche Anstrengung mit dem erreichten Gewicht so groß wird, daß sie im Gleichgewicht mit der Ernährungsgewohnheit steht. Ist das (logischerweise) so, oder setzen dort andere körperliche Vorgänge an, etwa geringere Verwertung der aufgenommenen Nahrung?

Meinst du damit unbewußt ablaufende Vorgänge?

Ich meine, der Urmensch in uns ist noch darauf aus, bei jeder sich bietenden Gelegenheit sich so viel anzufressen wie möglich; denn man weiß ja nie, wann man wieder etwas bekommt.

BTW: Bei alt-römischen Gelagen soll man mit Federn nachgeholfen haben, damit man sich weiterhin dem Ess-Vergnügen hingeben konnte. Aber das war dann schon wieder eine bewußte Aktion.
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Alter Stubentiger
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Re: Übergewicht und Fettleibigkeit

Beitragvon Alter Stubentiger » Di 5. Mär 2019, 18:35

Alpha Centauri hat geschrieben:(05 Mar 2019, 18:28)

Das Problem mit dem Zucker ist, er ist in Übermaß selbst in Produkten wo man ihn eigentlich gar nicht vermutet z.b. Ketchup. Die Zucker Lobby indes leugnet jedwede gesundheitliche Schädlichkeit von Zucker dass ganze hat dann in der Argumentation Ähnlichkeit mit den Strategien der Tabakindustrie ( Fake Werbung, pseudowissenschaftliche Studien, bezahlte " Wissenschaftler" usw.) in 80ziger und 90ziger Jahren des letzten Jahrhunderts.

Das stimmt natürlich. Ich empfehle nur nicht alle Zucker gleich zu bewerten. Das hat man ja bei Fett auch getan. Fett war in jeder Form böse und verstopft über das Cholesterin die Gefäße. So hieß es. Aber heute hat man endlich gemerkt dass es so einfach nun doch nicht ist.
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Re: Übergewicht und Fettleibigkeit

Beitragvon imp » Di 5. Mär 2019, 18:42

Alpha Centauri hat geschrieben:(05 Mar 2019, 18:28)

Das Problem mit dem Zucker ist, er ist in Übermaß selbst in Produkten wo man ihn eigentlich gar nicht vermutet z.b. Ketchup. Die Zucker Lobby indes leugnet jedwede gesundheitliche Schädlichkeit von Zucker dass ganze hat dann in der Argumentation Ähnlichkeit mit den Strategien der Tabakindustrie ( Fake Werbung, pseudowissenschaftliche Studien, bezahlte " Wissenschaftler" usw.) in 80ziger und 90ziger Jahren des letzten Jahrhunderts.

ketchup ist so brutal süß, wieso vermutest du da nicht Zucker?
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Re: Übergewicht und Fettleibigkeit

Beitragvon Benutzername » Di 5. Mär 2019, 18:44

H2O hat geschrieben:(05 Mar 2019, 18:24)

Wie funktioniert eigentlich der Halt bei einem bestimmten Eigengewicht? Ernährungsschulungen sagen, daß der Körper für seine Lebensfunktionen eine bestimmte Menge an Nahrung benötigt. Die Menge hängt ab vom Ausmaß körperlicher und geistiger Arbeitsleistung. Was darüber hinaus geht, wird in Fett umgesetzt.

Nun ist es doch nicht so, daß bestimmte Ernährungsgewohnheiten sich plötzlich nach einem erreichten Gewicht auf Gewichtserhalt einstellen. Die Überversorgung wird doch fortgesetzt. Dann müßte das Körpergewicht doch anwachsen, bis die körperliche Anstrengung mit dem erreichten Gewicht so groß wird, daß sie im Gleichgewicht mit der Ernährungsgewohnheit steht. Ist das (logischerweise) so, oder setzen dort andere körperliche Vorgänge an, etwa geringere Verwertung der aufgenommenen Nahrung?

Meine Frage betrifft natürlich nur organisch gesunde Menschen. Bei Erkrankungen können sicher sehr vielfältige Veränderungen das Körpergewicht beeinflussen.


Wer immer weiter mehr ißt als er verbaucht, wird auch immer dicker. Ich halte mein Gewicht schon seit Jahren, weil ich irgendwann aufgehört habe mehr zu Essen als ich verbrauche. Was nicht bedeutet, dass ich wenig esse. Aber ich verbrauche halt auch entsprechend.

Theoretisch könnte ich auch abnehmen, aber da habe ich keine Lust zu. In dieser Hinsicht bin ich eine faule Sau und undiszipliniert. Aber ich habe meine Ernährung ein bisschen umgestellt. Ich habe kein Problem mehr mit gesunden Sachen. Früher habe ich praktisch nur ungesund gegessen. Das ist schon seit Jahren vorbei. Ich esse viel Obst und Gemüse. Sport mache ich auch. Sport ist für mich nichts Unbekanntes. In jungen Jahren habe ich sehr viel Sport gemacht und ein bisschen davon blieb mir wohl erhalten. Ich fahre sehr gerne Fahrrad oder gehe einfach mit meiner Frau spazieren.

Aber ich bin vielleicht auch nicht der typische Dickwanst. Bei mir schwabbelt nichts. Ich bin einigermaßen muskulös. Kein Muskelprotz, aber ich habe eine gute Rückenmuskulatur und Beinmuskulatur. Das ist natürlich praktisch, um das Gewicht zu halten. Die Volkskrankeit Rückenschmerzen kenne ich nicht. Ich wundere mich immer über junge dünne Hüpfer, die über Rückenschmerzen klagen.

Auf Arbeit bewege ich mich auch körperlich viel. Ein Bürojob wäre der Horror für mich. Ich muss und will mich bewegen. Ich liebe es zu schwitzen und zu malochen. Ich mache mir auch gerne die Hände dreckig, obwohl ich das als Schichtleiter gar nicht immer machen müsste. Ich könnte die Arbeit auch zum Teil deligieren. Mache ich aber nicht. Ist für andere vielleicht unvorstellbar, aber jeder Mensch tickt da anders.
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Re: Übergewicht und Fettleibigkeit

Beitragvon Benutzername » Di 5. Mär 2019, 18:45

Umetarek hat geschrieben:(05 Mar 2019, 18:26)

Du mußt was falsch machen, ich kenne einige sehr leckere Gerichte, die auch vegan sind. Also ich kannte sie schon, bevor ich mir bewußt gemacht habe, dass sie vegan sind.


Kann sein. Meine Frau kann das besser. Ich esse auch vegan. Meine Frau muss nicht wegen mir doppelt kochen.
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Re: Übergewicht und Fettleibigkeit

Beitragvon Alpha Centauri » Di 5. Mär 2019, 18:46

imp hat geschrieben:(05 Mar 2019, 18:42)

ketchup ist so brutal süß, wieso vermutest du da nicht Zucker?



Ich spreche ja nicht von mir, Tütensuppen? fertige Eiersalate... usw viele denken Zucker der ist vor allem in Obst, Süßigkeiten ,Kuchen usw.der Gipfel sind diese Energy Drinks: Zuckerwasser angereichert mit Koffein. :dead:
Zuletzt geändert von Alpha Centauri am Di 5. Mär 2019, 18:55, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Übergewicht und Fettleibigkeit

Beitragvon H2O » Di 5. Mär 2019, 18:53

Maikel hat geschrieben:(05 Mar 2019, 18:34)

Meinst du damit unbewußt ablaufende Vorgänge?
Ja, etwa einen im Körper angelegten Regelkreis. Durch die körperliche Anstrengung mit dem eigenen (überhöhten) Gewicht wäre ein solche Regelung vorstellbar. Oder eine hormonelle Regelung, die zu schlechterer Nahrungsverwertung führt.

Ich meine, der Urmensch in uns ist noch darauf aus, bei jeder sich bietenden Gelegenheit sich so viel anzufressen wie möglich; denn man weiß ja nie, wann man wieder etwas bekommt.

BTW: Bei alt-römischen Gelagen soll man mit Federn nachgeholfen haben, damit man sich weiterhin dem Ess-Vergnügen hingeben konnte. Aber das war dann schon wieder eine bewußte Aktion.

Das wäre wieder ein anderer Mechanismus: Die Größe des Magens. Der sollte wieder freigegeben werden durch Nachhilfe mit Pfauenfedern. Im Männergespräch: "Laß Dir doch einen weiteren Darmausgang legen!"
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Re: Übergewicht und Fettleibigkeit

Beitragvon Alpha Centauri » Di 5. Mär 2019, 18:54

Benutzername hat geschrieben:(05 Mar 2019, 18:44)

Wer immer weiter mehr ißt als er verbaucht, wird auch immer dicker. Ich halte mein Gewicht schon seit Jahren, weil ich irgendwann aiufgehört habe mehr zu Essen als ich verbrauche. Was nicht bedeutet, dass ich wenig esse. Aber ich verbrauche halt auch entsprechend.

Theoretisch könnte ich auch abnehmen, aber da habe ich keine Lust zu. In dieser Hinsicht bin ich eine faule Sau und undiszipliniert. Aber ich habe meine Ernährung ein bisschen umgestellt. Ich habe kein Problem mehr mit gesunden Sachen. Früher habe ich praktisch nur ungesund gegessen. Das ist schon seit Jahren vorbei. Ich esse viel Obst und Gemüse. Sport mache ich auch. Sport ist für mich nichts Unbekanntes. In jungen Jahren habe ich sehr viel Sport gemacht und ein bisschen davon blieb mir wohl erhalten. Ich fahre sehr gerne Fahrrad oder gehe einfach mit meiner Frau spazieren.

Aber ich bin vielleicht auch nicht der typische Dickwanst. Bei mir schwabbelt nichts. Ich bin einigermaßen muskulös. Kein Muskelprotz, aber ich habe eine gute Rückenmuskulatur und Beinmuskulatur. Das ist natürlich praktisch, um das Gewicht zu halten. Die Volkskrankeit Rückenschmerzen kenne ich nicht. Ich wundere mich immer über junge dünne Hüpfer, die über Rückenschmerzen klagen.

Auf Arbeit bewege ich mich auch körperlich viel. Ein Bürojob wäre der Horror für mich. Ich muss und will mich bewegen. Ich liebe es zu schwitzen und zu malochen. Ich mache mir auch gerne die Hände dreckig, obwohl ich das als Schichtleiter gar nicht immer machen müsste. Ich könnte die Arbeit auch zum Teil deligieren. Mache ich aber nicht. Ist für andere vielleicht unvorstellbar, aber jeder Mensch tickt da anders.


Richtig, wer eine negative Enerigebilanz hat ( mehr Kalorien zu sich nimmt als er verbraucht nimmt zu ) im Grunde weiß dass auch Jeder und Jede, es fängt aber bereits mit dem modernen bequemen Lebensstil der vor allem bei den Meisten eines ist : Bewegungsarm. ( Auto,Fahrstuhl, Bürojob dazu hoch kalorische Kost rund um die Uhr verfügbar usw.) so eine Lebensweise dafür ist der menschliche Körper nicht gemacht.
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Re: Übergewicht und Fettleibigkeit

Beitragvon imp » Di 5. Mär 2019, 18:56

H2O hat geschrieben:(05 Mar 2019, 18:24)

Wie funktioniert eigentlich der Halt bei einem bestimmten Eigengewicht? Ernährungsschulungen sagen, daß der Körper für seine Lebensfunktionen eine bestimmte Menge an Nahrung benötigt. Die Menge hängt ab vom Ausmaß körperlicher und geistiger Arbeitsleistung. Was darüber hinaus geht, wird in Fett umgesetzt.

Nun ist es doch nicht so, daß bestimmte Ernährungsgewohnheiten sich plötzlich nach einem erreichten Gewicht auf Gewichtserhalt einstellen. Die Überversorgung wird doch fortgesetzt. Dann müßte das Körpergewicht doch anwachsen, bis die körperliche Anstrengung mit dem erreichten Gewicht so groß wird, daß sie im Gleichgewicht mit der Ernährungsgewohnheit steht. Ist das (logischerweise) so, oder setzen dort andere körperliche Vorgänge an, etwa geringere Verwertung der aufgenommenen Nahrung?

Meine Frage betrifft natürlich nur organisch gesunde Menschen. Bei Erkrankungen können sicher sehr vielfältige Veränderungen das Körpergewicht beeinflussen.

Wenn du dicker bist, strengt dich Bewegung mehr an - mehr Verbrauch bei gleicher Bewegung. Wirst du durch Muskelaufbau schwerer, erhöht sich auch dein Energiebedarf, wenn du ruhst.

Umgekehrt nimmt beim Abnehmen auch dein Energiedefizit bei gleicher Nahrungsaufnahme langsam ab. Du kommst in ein Plateau.
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Re: Übergewicht und Fettleibigkeit

Beitragvon H2O » Di 5. Mär 2019, 19:00

Wer immer weiter mehr ißt als er verbaucht, wird auch immer dicker. Ich halte mein Gewicht schon seit Jahren, weil ich irgendwann aufgehört habe mehr zu Essen als ich verbrauche. Was nicht bedeutet, dass ich wenig esse. Aber ich verbrauche halt auch entsprechend.

Damit bringen Sie mich weiter ins Ungewisse. Alles so weit ganz in Ordnung: Sie essen auf Gewichtserhalt. Haben Sie davor heftiger zugelangt, und sind nun wie von allein auf diese Menge gekommen? Oder verwertet Ihr Körper die aufgenommene Nahrung schlechter? Die Antwort darauf ist nicht wichtig, aber doch ganz interessant... oder?
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Re: Übergewicht und Fettleibigkeit

Beitragvon H2O » Di 5. Mär 2019, 19:03

imp hat geschrieben:(05 Mar 2019, 18:56)

Wenn du dicker bist, strengt dich Bewegung mehr an - mehr Verbrauch bei gleicher Bewegung. Wirst du durch Muskelaufbau schwerer, erhöht sich auch dein Energiebedarf, wenn du ruhst.

Umgekehrt nimmt beim Abnehmen auch dein Energiedefizit bei gleicher Nahrungsaufnahme langsam ab. Du kommst in ein Plateau.


Ja, das würde meiner ersten Logik folgen; also eine Arbeitsleistung zur Bewegung des Eigengewichts wird durch Nahrungsaufnahme ausgeglichen, und das war's.
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Re: Übergewicht und Fettleibigkeit

Beitragvon Benutzername » Di 5. Mär 2019, 19:31

H2O hat geschrieben:(05 Mar 2019, 19:00)

Damit bringen Sie mich weiter ins Ungewisse. Alles so weit ganz in Ordnung: Sie essen auf Gewichtserhalt. Haben Sie davor heftiger zugelangt, und sind nun wie von allein auf diese Menge gekommen? Oder verwertet Ihr Körper die aufgenommene Nahrung schlechter? Die Antwort darauf ist nicht wichtig, aber doch ganz interessant... oder?


Ich habe davor hauptsächlich ungesund gegessen. Jetzt esse ich gemischt. Gesund und ungesund. Zum Abnehmen esse ich aber immer noch zu viel. Wenn ich am PC sitze, dann esse ich aus lauter Langeweile. Im Prinzip ist es eine Sucht. Da muss man auch mal ehrich sein. Alles andere ist Selbstbetrug. Als ich nur ungesund gegessen habe, habe ich mich auch nicht gut gefühlt. Ich war zwar selten krank, aber immer müde und schlaff. Sport habe ich zu der Zeit auch nur wenig getrieben.

Seitdem ich aber mehr Sport mache und auch viele gesunde Sachen esse, ist das vorbei. Ich fühle mich sehr gut und fit. Ich habe meine Sucht praktisch im Griff. Ich leide nicht darunter. Ganz und gar nicht.

Ich esse auch schon deutlich weniger als früher, aber mit steigenden Alter nimmt man vielleicht auch schlechter ab. Wäre ich ein bisschen jünger, dann würde das vielleicht anders aussehen.
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Re: Übergewicht und Fettleibigkeit

Beitragvon H2O » Di 5. Mär 2019, 19:52

Ich esse auch schon deutlich weniger als früher


Das ist aber das Geheimnis des stehengebliebenen Übergewichts. Weniger Eßlust, wenigstens unter dem Strich, also eine unbewußte Selbststeuerung.

Es ist also schon so einfach, wie uns das die Ernährungsfachleute sagen... wobei einfach nicht mit "leicht" vermischt werden sollte. :)
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Re: Übergewicht und Fettleibigkeit

Beitragvon Misterfritz » Di 5. Mär 2019, 19:55

Benutzername hat geschrieben:(05 Mar 2019, 19:31)Ich esse auch schon deutlich weniger als früher, aber mit steigenden Alter nimmt man vielleicht auch schlechter ab. Wäre ich ein bisschen jünger, dann würde das vielleicht anders aussehen.
Im Alter sinkt der Grundumsatz.
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Re: Übergewicht und Fettleibigkeit

Beitragvon Maikel » Mi 6. Mär 2019, 08:38

H2O hat geschrieben:(05 Mar 2019, 18:53)

Ja, etwa einen im Körper angelegten Regelkreis. Durch die körperliche Anstrengung mit dem eigenen (überhöhten) Gewicht wäre ein solche Regelung vorstellbar. Oder eine hormonelle Regelung, die zu schlechterer Nahrungsverwertung führt.

Ich meine, so etwas gibt es nicht, bzw. nur in geringem Maße. Das höhere Gewicht erfordert zwar eine größere Anstrengung, aber nicht so viel, daß es das zusätzliche Essen ausgleicht.

Wie ich bereits schrieb (darauf bist du leider nicht eingegangen), versucht der Urmensch in uns so viel zu essen wie möglich, denn der weiß ja nicht, wann es wieder etwas zu essen gibt.

Ein solcher im Körper angelegter Regelkreis würde verhindern, daß unser Urmensch sich den sprichwörtlichen "Winterspeck" zulegt. Oder dazu führen, daß der Winterspeck durch Aktivität zu schnell verbraucht wird.
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Re: Übergewicht und Fettleibigkeit

Beitragvon H2O » Mi 6. Mär 2019, 08:52

Maikel hat geschrieben:(06 Mar 2019, 08:38)

Ich meine, so etwas gibt es nicht, bzw. nur in geringem Maße. Das höhere Gewicht erfordert zwar eine größere Anstrengung, aber nicht so viel, daß es das zusätzliche Essen ausgleicht.

Wie ich bereits schrieb (darauf bist du leider nicht eingegangen), versucht der Urmensch in uns so viel zu essen wie möglich, denn der weiß ja nicht, wann es wieder etwas zu essen gibt.

Ein solcher im Körper angelegter Regelkreis würde verhindern, daß unser Urmensch sich den sprichwörtlichen "Winterspeck" zulegt. Oder dazu führen, daß der Winterspeck durch Aktivität zu schnell verbraucht wird.


Den hergestellten Zusammenhang mit dem Übergewicht hatte ich schlicht nicht verstanden. Klar, der Urmensch frißt wie ein Scheunendrescher, wenn er ein überreichliches Nahrungsangebot vorfindet... wie auch ein Hund das zu tun pflegt. Dann würde der neuzeitliche Mensch aber fressen, bis er aus seiner Haut platzt. Warum dann aufhören, wenn doch beliebig viel verfügbar ist? Das Sättigungsgefühl setzt aber eine solche Grenze... und da dachte ich eben an eine Selbststeuerung, die von einem bestimmten Übergewicht an die Eßlust dämpft oder eben die Nahrungsverwertung vermindert.
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Re: Übergewicht und Fettleibigkeit

Beitragvon schokoschendrezki » Mi 6. Mär 2019, 08:57

Benutzername hat geschrieben:(05 Mar 2019, 19:31)

Ich habe davor hauptsächlich ungesund gegessen. Jetzt esse ich gemischt. Gesund und ungesund. Zum Abnehmen esse ich aber immer noch zu viel. Wenn ich am PC sitze, dann esse ich aus lauter Langeweile.

"Am PC sitzen" würde mich früher oder später aber auch irgendwie langweilen ...
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Re: Übergewicht und Fettleibigkeit

Beitragvon Billie Holiday » Mi 6. Mär 2019, 11:41

schokoschendrezki hat geschrieben:(06 Mar 2019, 08:57)

"Am PC sitzen" würde mich früher oder später aber auch irgendwie langweilen ...


Weshalb du hier auch nur ein sehr seltener Gast bist. :cool:
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Re: Übergewicht und Fettleibigkeit

Beitragvon Benutzername » Mi 6. Mär 2019, 12:49

schokoschendrezki hat geschrieben:(06 Mar 2019, 08:57)

"Am PC sitzen" würde mich früher oder später aber auch irgendwie langweilen ...


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Re: Übergewicht und Fettleibigkeit

Beitragvon Misterfritz » Mi 6. Mär 2019, 13:49

Benutzername hat geschrieben:(06 Mar 2019, 12:49)

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