Atheistischer Extremismus

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Re: Atheistischer Extremismus

Beitragvon Benutzername » Mi 27. Feb 2019, 21:34

Alpha Centauri hat geschrieben:(25 Feb 2019, 12:34)

Es ist auffällig gerade dort wo eine prüde Sexualmoral religiös begründet stets gepredigt wird ist sexuelle Gewalt besonders verbreitet? Ob nun Ägypten, Russland oder Saudi Arabien, warum wohl? Die widernatürliche Lust- und Sexfeindlichkeit ( der Quatsch mit Sex als schmutziger Sünde usw) ist das ursprüngliche Problem was hinter der ausufernden sexuellen Gewalt steht.


Russland? Die Russen sind alles Andere als prüde!

Ich werde nie die Männer verstehen, die jedem Rockzipfel hinterhergucken müssen. Aber ich denke das machen auch nur Männer, die Frauen für Sexobjekte halten. Jemand, der eine gesunde Enstellung zum Sex hat und seine Frau wertschätzt, der hat es nicht nötig sich an anderen Frauen aufzugeilen. Sich Appetit woanders holen und zu Hause essen ist nur eine dumme Ausrede für die Missachtung seiner eigenen Frau.

Diese ganzen schlüpfrigen Witze, die sich viele Männer erzählen, entstammen nur einer völlig verkrüpptelten Vorstellung von Sex und Frauen. Ob jemand seine Frau wirklich achtet, erkennt man daran wie er mit dem Thema Sexualität umgeht. Manche Männer reden ja sogar davon wie sie es ihrer Frau besorgt haben. Das sind für mich Widerlinge. Oder wenn ein Mann davon spricht eine andere Frauen gerne "nageln zu wollen, obwohl er verheiratet ist, dann finde ich das respektlos seiner Frau gegenüber und verabscheuungswürdig. Ich habe schon einige Männer darauf angesprochen warum sie so reden, obwohl sie verheiratet sind bzw. sich in einer Partnerschaft befinden. Mehr als dumme Witze, die die eigene Verkommenheit überspielen sollen, bekommt man da nicht zu hören.
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Re: Atheistischer Extremismus

Beitragvon Progressiver » Mi 27. Feb 2019, 22:28

keinproblem hat geschrieben:(26 Feb 2019, 22:28)

Voran möchte ich stellen, dass ich nur über allgemeine Phänomene, aber nicht über dich als Person reden will. Ich denke du hast Verständnis dafür.
Wer Pornos konsumiert schadet sich selbst. Sexuelle Frustration ist wie jede andere Frustration kein situationsbedingtes, sondern haltungsbedingtes Leiden. Unsere Haltung bestimmt wie wir durchs Leben gehen. Religiös zu sein ist auch kein Patentrezept gegen Frustration oder Depression allgemein.
Ich interessiere mich sehr für Religionen, kenne aber keine einzige Gruppierung des Christentums die Sex als etwas Schändliches ablehnt. Wie kommst du darauf, in muslimischen Ländern gäbe es die meisten sexuellen Übergriffe? Wenn ein Mensch anfängt sich an fremden Körpern zu vergehen dann gab es ein grundlegendes Problem. Die Hemmschwelle war dann zu niedrig, ob mit oder ohne Druck ablassen spielt da wenn denn überhaupt nur eine sekundäre Rolle.


Hättest du es sonst nötig? Die allerwenigsten haben eine derart niedrige Hemmschwelle. Die meisten suchen sich dann wohl schneller jemanden zum heiraten.


Ich denke mit meinen Umschreibungen habe ich es mir durchaus verdient mich mit Maulkorb angesprochen zu fühlen. Sprache ist Denken und Denken ist Sprache, benutze ich mehr direkte Begriffe in diesem Kontext rufe ich intensivere Assoziationen in meinem Gehirn auf, die Nervenbahn für "Porno" zB ist allein durch das mehrfache Schreiben und Lesen bei uns beiden stärker geworden. Weiten wir das auf andere Begriffe aus, so haben wir deutlich schnellere sexuelle Assoziationen. Es explodiert eher jemand der die ganze Zeit an Sex denkt als derjenige, der es fast nie tut.


Ja leider ist dieses Klischee nicht aus der Luft gegriffen, würde es mir aber wünschen.


Du scheinst dich nicht gerade gut mit der Lage in Deutschland auszukennen, was den Heiratsmarkt betrifft. Erst heute habe ich in unserer örtlichen Zeitung gelesen, dass es hierzulande derzeit über 16 Millionen Singles geben soll. Und was einfach erscheint, ist in Wahrheit unglaublich kompliziert! Nehmen wir nur mal wieder mich als Beispiel: Das letzte Mal, das ich mich in eine Frau verlieben durfte, war 1999. Danach wurde ich krank und war mit Überleben beschäftigt. Jetzt geht es mir zwar wieder besser. Aber ich wohne mittlerweile in einer ganz anderen Stadt. Ich muss überhaupt erst wieder in die Situation kommen, passende Frauen kennenzulernen. Im Moment kenne ich nämlich immer noch genau: NULL. Mit der Frau von 1999 wäre es aber auch nicht lange gut gelaufen, wenn wir zusammengekommen wären. Sie war eine Austauschstudentin aus Spanien. Und sie ist nach zwei Semestern auch wieder dorthin zurück, um ihren Uniabschluss zu machen. Fernbeziehungen halten außerdem sowieso nicht lange.

Und selbst, wenn man nicht irgendwie krank wird, macht das die Situation nicht besser. Warum wohl verdienen die Singlebörsen im Internet so viel Geld? Und trotzdem gibt es so viele Singles wie nie zuvor. Und viele Leute sind durch ihr Leben so eingespannt, dass sie so gut wie nie die Möglichkeit finden, einen neuen potentiellen Partner kennenzulernen. Also, das Klischee mit den ständig wechselnden Partnern stimmt nicht.

Ich für meinen Teil befinde mich jedenfalls nicht mehr in einer Universität, wo theoretisch hunderte gleichaltrige Frauen dauernd an einem vorüberlaufen. Und sowohl im Privatleben als auch erst Recht auf der Arbeit gibt es absolut keine Frau, die zu mir passen würde. Wie die vielen anderen Singles muss ich mir also überlegen, wie ich zu neuen Kontakten kommen kann. Nur dadurch, dass man also keine Pornos konsumiert, laufen einem nicht plötzlich mehrere Traumfrauen über den Weg.
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Re: Atheistischer Extremismus

Beitragvon Progressiver » Mi 27. Feb 2019, 22:42

Umetarek hat geschrieben:(27 Feb 2019, 07:56)

Ist auf jeden Fall nicht die beste Art sich auf echten Sex vorzubereiten. Kann man eh nicht, aber man lernt in Pornos nur Schrott.


Nur kurz zu diesem Satz: Pornos sind nicht dazu gedacht, didaktisch zu wirken. Das eigene Sexualleben würde ich auch völlig anders gestalten wollen. Pornos sind folglich eher eine Art Wichsvorlage. Und ohne ins Detail zu gehen: Bestimmte Sachen, die dort dargestellt werden, verstehe ich ebenfalls nicht. Aber letztendlich ist es weniger schädlich für einen selbst und für andere, solche Filme zu konsumieren, als entweder zu Prostituierten zu gehen oder die eigene Sexualität unterdrücken zu wollen, bis man explodiert. Und das das mit der Partnersuche unter anderem schwieirig ist, beweisen ja die 16 Millionen SIngles, die ich in meinem letzten Posting erwähnte. Manche haben da Glück. Andere bleiben Single oder leben in unglücklichen Beziehungen.
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Re: Atheistischer Extremismus

Beitragvon Alpha Centauri » Mi 27. Feb 2019, 22:53

Progressiver hat geschrieben:(27 Feb 2019, 22:42)

Nur kurz zu diesem Satz: Pornos sind nicht dazu gedacht, didaktisch zu wirken. Das eigene Sexualleben würde ich auch völlig anders gestalten wollen. Pornos sind folglich eher eine Art Wichsvorlage. Und ohne ins Detail zu gehen: Bestimmte Sachen, die dort dargestellt werden, verstehe ich ebenfalls nicht. Aber letztendlich ist es weniger schädlich für einen selbst und für andere, solche Filme zu konsumieren, als entweder zu Prostituierten zu gehen oder die eigene Sexualität unterdrücken zu wollen, bis man explodiert. Und das das mit der Partnersuche unter anderem schwieirig ist, beweisen ja die 16 Millionen SIngles, die ich in meinem letzten Posting erwähnte. Manche haben da Glück. Andere bleiben Single oder leben in unglücklichen Beziehungen.


Richtig, ich finde diesen fanatischen religös motivierten Glaubenskrieg gegen Pornografie und die Sexualität generell schon skurril , Pornos machen Impotent oder vom wichsen wird man blind schon lächerlich , hat was von Komödie nur für die streng Gläubigen Theisten ist quasi alles märchenhafte faktisch wahr.
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Re: Atheistischer Extremismus

Beitragvon Billie Holiday » Do 28. Feb 2019, 06:32

Little Joe hat geschrieben:(27 Feb 2019, 09:34)

Die Lage ist verstrickt. Klar plagt die Vorstellung der Notwendigkeit der Fortpflanzung zusätzlich. Aber wie gesagt : Es gibt Gründe die sich per Verstand argumentieren lassen und die gegen Se. sprechen. Meine Lage ähnelt dem eines Mannes der von seiner Frau betrogen wurde und diesen Verlust seiner Ehre nicht verkraften kann. Nur ist´s bei mir noch schlimmer : Ich hätte öfters die Chance gehabt, durch das Nicht Ausüben des GV ist aber subjektiv ein großer Schaden in meinem Leben entstanden.

Zum einen habe ich deshalb weniger Selbstbewusstsein, habe gegen die Religion gesprochen und weiteres. Deshalb versuche ich nun mit Gewalt Tugend und Sitte durchzusetzen. Was Geborgenheit und so betrifft, darum gehts mir nicht einmal, dazu bin ich schon zu sehr von meinem Wüten zerfressen. Mir geht es eher ums Prinzip. Schon wenn ich Lust verspüre, raste ich oftmals innerlich aus und wenn ich mir dann eins rubble verabscheue ich mich selbst, wegen dieser primitiven Handlung.

Das Herz des Little Joe ist in dieser Sache gebrochen wie eine Vase , auch wenn er weiß, dass die Lösung was Se. angeht einfach ist. Eben einfach keine Bedürfnisse haben. Aber dies ist einfacher gesagt als getan, meine menschliche Natur quält micht doch irgendwie immer wieder, wobei sie manchmal wie ausgelöscht scheint. Nur muss dies aufrecht erhalten werden !


Du leidest unter deiner Lust, deinen menschlichen Bedürfnissen, deiner Religion und deiner Abstinenz. Also Glück sieht irgendwie anders aus. Und sehr viele Sünder haben neben dem Sex noch Nähe, Vertrautheit und Zärtlichkeit, was für viele zusammengehört.

Ist es das, was du dir unter einem glücklichen, zufriedenen Leben vorstellst? Zwänge, schlechtes Gewissen und Selbstekel? Ist es das, von dem du glaubst, dein Gott erwartet das von dir?

Ich bin so glücklich und dankbar, Atheistin zu sein. :cool:
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Re: Atheistischer Extremismus

Beitragvon Umetarek » Do 28. Feb 2019, 06:56

Progressiver hat geschrieben:(27 Feb 2019, 22:42)

Nur kurz zu diesem Satz: Pornos sind nicht dazu gedacht, didaktisch zu wirken. Das eigene Sexualleben würde ich auch völlig anders gestalten wollen.

Ich red ja nicht von dir, aber es gibt tatsächlich Männer, die ihr "Sexwissen" aus Pornos beziehen, zumindest benehmen sie sich so.
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Re: Atheistischer Extremismus

Beitragvon Little Joe » Do 28. Feb 2019, 11:24

Billie Holiday hat geschrieben:(28 Feb 2019, 06:32)

Du leidest unter deiner Lust, deinen menschlichen Bedürfnissen, deiner Religion und deiner Abstinenz. Also Glück sieht irgendwie anders aus. Und sehr viele Sünder haben neben dem Sex noch Nähe, Vertrautheit und Zärtlichkeit, was für viele zusammengehört.

Ist es das, was du dir unter einem glücklichen, zufriedenen Leben vorstellst? Zwänge, schlechtes Gewissen und Selbstekel? Ist es das, von dem du glaubst, dein Gott erwartet das von dir?

Ich bin so glücklich und dankbar, Atheistin zu sein. :cool:


Wem bist du für deinen Atheismus dankbar, etwa Gott ? Atheisten leben jedenfalls freier und mit weniger Selbstzweifeln. Sie haben weniger Nächstenhass und sind weniger egoistisch. Diese Punkte stimmen schon . Dennoch hat Atheismus auch Nachteile.
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Re: Atheistischer Extremismus

Beitragvon Keoma » Do 28. Feb 2019, 11:26

Little Joe hat geschrieben:(28 Feb 2019, 11:24)

Wem bist du für deinen Atheismus dankbar, etwa Gott ? Atheisten leben jedenfalls freier und mit weniger Selbstzweifeln. Sie haben weniger Nächstenhass und sind weniger egoistisch. Diese Punkte stimmen schon . Dennoch hat Atheismus auch Nachteile.


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Re: Atheistischer Extremismus

Beitragvon Ein Terraner » Do 28. Feb 2019, 11:28

Little Joe hat geschrieben:(28 Feb 2019, 11:24)

Dennoch hat Atheismus auch Nachteile.


Welche, wenn ich fragen darf ?
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Re: Atheistischer Extremismus

Beitragvon Billie Holiday » Do 28. Feb 2019, 11:35

Little Joe hat geschrieben:(28 Feb 2019, 11:24)

Wem bist du für deinen Atheismus dankbar, etwa Gott ? Atheisten leben jedenfalls freier und mit weniger Selbstzweifeln. Sie haben weniger Nächstenhass und sind weniger egoistisch. Diese Punkte stimmen schon . Dennoch hat Atheismus auch Nachteile.


Ich habe keinen Gott, bin daher dem Umstand oder dem Schicksal sehr dankbar. Am meisten meinem gesunden Menschenverstand.
Nachteile erkenne ich keine, da ich bis jetzt nie den Wunsch verspürte, mein Leben nach einem imaginären Wesen auszurichten. Weder fühle ich mich beobachtet, noch habe ich Gewissensbisse, mein Leben zu genießen mit Liebe, Lust und allem. Eine Anleitung, gesellschaftskompatibel zu leben, benötige ich auch nicht. Ich habe noch nie jemandem ernsthaft geschadet, jemanden verletzt, vergewaltigt oder bestohlen.
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Re: Atheistischer Extremismus

Beitragvon Benutzername » Do 28. Feb 2019, 11:48

Little Joe hat geschrieben:(28 Feb 2019, 11:24)

Wem bist du für deinen Atheismus dankbar, etwa Gott ? Atheisten leben jedenfalls freier und mit weniger Selbstzweifeln. Sie haben weniger Nächstenhass und sind weniger egoistisch. Diese Punkte stimmen schon . Dennoch hat Atheismus auch Nachteile.


Du meinst Abtreibungen sind nicht egoistisch? Was sollen sie denn sonst sein? Ein Christ kommt nicht auf die Idee abzutreiben. Natürlich auch nicht jeder Atheist. Aber wer abtreibt, ist in der Regel Atheist.
Und warum sollte ein Christ Selbstzweifel haben oder unfrei sein? Oder noch schlimmer, andere Menschen hassen, wenn die Bibel doch genau das Gegenteil sagt?

Du solltest vielleicht aufhören von dir auf andere zu schliessen.
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Re: Atheistischer Extremismus

Beitragvon Billie Holiday » Do 28. Feb 2019, 12:01

Benutzername hat geschrieben:(28 Feb 2019, 11:48)

Du meinst Abtreibungen sind nicht egoistisch? Was sollen sie denn sonst sein? Ein Christ kommt nicht auf die Idee abzutreiben. Natürlich auch nicht jeder Atheist. Aber wer abtreibt, ist in der Regel Atheist.
Und warum sollte ein Christ Selbstzweifel haben oder unfrei sein? Oder noch schlimmer, andere Menschen hassen, wenn die Bibel doch genau das Gegenteil sagt?

Du solltest vielleicht aufhören von dir auf andere zu schliessen.


Ich benötige keine Bibel für Liebe und Zuneigung.
Traurig, wenn ein Erwachsener ohne Anweisungen nicht klarkommt.

Dass du die Herrschaft über die Körper der Frauen hast, ist ein Wunschtraum. Auch Christen kommen manchmal in die Situation, abtreiben zu müssen.
Dass z.B. ein Vergewaltigungsopfer gezwungen wird, ein Verbrecherkind auszutragen, hat ausschließlich mit Machtfantasien und Hass auf Frauen zu tun. Das geborene Kind interessiert eh niemanden der Abtreibungsgegner mehr.

Oder dürfen die gezwungenen Mütter dir die ungewollten Kinder auf die Türschwelle legen? :D

Heuchler!
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Re: Atheistischer Extremismus

Beitragvon Benutzername » Do 28. Feb 2019, 12:08

Billie Holiday hat geschrieben:(28 Feb 2019, 12:01)

Ich benötige keine Bibel für Liebe und Zuneigung.
Traurig, wenn ein Erwachsener ohne Anweisungen nicht klarkommt.

Dass du die Herrschaft über die Körper der Frauen hast, ist ein Wunschtraum. Auch Christen kommen manchmal in die Situation, abtreiben zu müssen.
Dass z.B. ein Vergewaltigungsopfer gezwungen wird, ein Verbrecherkind auszutragen, hat ausschließlich mit Machtfantasien und Hass auf Frauen zu tun. Das geborene Kind interessiert eh niemanden der Abtreibungsgegner mehr.

Oder dürfen die gezwungenen Mütter dir die ungewollten Kinder auf die Türschwelle legen? :D

Heuchler!


Eine Christin treibt weder aus Karrieregründen noch aus anderen egoistischen Motiven ab. Auch bei Vergewaltigungen nicht. Das Kind kann nichts dafür. Vorkommen kann es, wenn das Leben der Mutter auf dem Spiel steht, aber selbst da kenne ich Frauen, die sich aus freiem Willen für das Kind entschieden haben.

Ein Christ wird zu nichts gezwungen. Ein Christ lebt aus freien Stücken die Werte aus der Bibel.

Es gibt keine gezwungenen Mütter. Auch Christinnen führen ein selbstbestimmtes Leben. Aber weil sie es halt anders führen als du, werden sie deiner Meinung nach natürlich gezwungen.
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Re: Atheistischer Extremismus

Beitragvon Ein Terraner » Do 28. Feb 2019, 12:12

Benutzername hat geschrieben:(28 Feb 2019, 12:08)

Ein Christ wird zu nichts gezwungen.


Ein Brüller, und jetzt tue Buße und denke über deine Sünden nach.
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Re: Atheistischer Extremismus

Beitragvon TheManFromDownUnder » Do 28. Feb 2019, 12:13

Benutzername hat geschrieben:(28 Feb 2019, 11:48)

Du meinst Abtreibungen sind nicht egoistisch? Was sollen sie denn sonst sein? Ein Christ kommt nicht auf die Idee abzutreiben. Natürlich auch nicht jeder Atheist. Aber wer abtreibt, ist in der Regel Atheist.
Und warum sollte ein Christ Selbstzweifel haben oder unfrei sein? Oder noch schlimmer, andere Menschen hassen, wenn die Bibel doch genau das Gegenteil sagt?

Du solltest vielleicht aufhören von dir auf andere zu schliessen.


Ein Christ sollte aber nicht andere Frauen verurteilen wenn sie abtreiben und soweit zu gehen ihnen dies zu verbieten oder zu erschweren.
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Re: Atheistischer Extremismus

Beitragvon Alpha Centauri » Do 28. Feb 2019, 12:14

Ein Terraner hat geschrieben:(28 Feb 2019, 12:12)

Ein Brüller, und jetzt tue Buße und denke über deine Sünden nach.


Ja finde ich auch. :D
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Re: Atheistischer Extremismus

Beitragvon Alpha Centauri » Do 28. Feb 2019, 12:16

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Re: Atheistischer Extremismus

Beitragvon Benutzername » Do 28. Feb 2019, 12:17

TheManFromDownUnder hat geschrieben:(28 Feb 2019, 12:13)

Ein Christ sollte aber nicht andere Frauen verurteilen wenn sie abtreiben und soweit zu gehen ihnen dies zu verbieten oder zu erschweren.


Ich verurteile die Frauen, die aus egoistischen Motiven abtreiben. Bei Vergewaltigung oder Gefährdung des eigenen Lebens verurteile ich niemanden.
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Re: Atheistischer Extremismus

Beitragvon Little Joe » Do 28. Feb 2019, 12:19

Benutzername hat geschrieben:(28 Feb 2019, 12:08)

Eine Christin treibt weder aus Karrieregründen noch aus anderen egoistischen Motiven ab. Auch bei Vergewaltigungen nicht. Das Kind kann nichts dafür. Vorkommen kann es, wenn das Leben der Mutter auf dem Spiel steht, aber selbst da kenne ich Frauen, die sich aus freiem Willen für das Kind entschieden haben.

Ein Christ wird zu nichts gezwungen. Ein Christ lebt aus freien Stücken die Werte aus der Bibel.

Es gibt keine gezwungenen Mütter. Auch Christinnen führen ein selbstbestimmtes Leben. Aber weil sie es halt anders führen als du, werden sie deiner Meinung nach natürlich gezwungen.


Bist du Christ ? Es gibt wohl zuweilen die absurde Meinung eine Frau dürfe nicht abtreiben, da sonst die Prädestination durcheinander gebracht würde. Aber was nützt es wenn das Kind eine psyschischen Schaden durch die Mutter leidet. Wie soll ein Frau ihr Kind mögen, wenn sie den dahinterstehenden Sex gehasst hat oder sogar wie die Psyschologen sagen traumatisiert wurde ? Und diese negativen Emotionen übertragen sich dann auch auf das Kind und schlimmstenfalls wird dieses dann ebenfalls zum Verbrecher. Und selbst wenn es nicht zum Verbrecher wird, wird es vielleicht psyschische Störungen entwickeln, da die Mutter keine Zuwendung geben konnte und ihren unterbewussten Hass auf den Täter an das Kind weitergibt.

Angenommen das Kind enwickelt Depressionen. Ist es nun besser das jemand depressiv durch´s Leben geht oder gar nicht erst existiert ? Eine interesannte Frage, wobei die Lösung natürlich eindeutig ist.
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Re: Atheistischer Extremismus

Beitragvon Benutzername » Do 28. Feb 2019, 12:23

Little Joe hat geschrieben:(28 Feb 2019, 12:19)

Bist du Christ ? Es gibt wohl zuweilen die absurde Meinung eine Frau dürfe nicht abtreiben, da sonst die Prädestination durcheinander gebracht würde. Aber was nützt es wenn das Kind eine psyschischen Schaden durch die Mutter leidet. Wie soll ein Frau ihr Kind mögen, wenn sie den dahinterstehenden Sex gehasst hat oder sogar wie die Psyschologen sagen traumatisiert wurde ? Und diese negativen Emotionen übertragen sich dann auch auf das Kind und schlimmstenfalls wird dieses dann ebenfalls zum Verbrecher. Und selbst wenn es nicht zum Verbrecher wird, wird es vielleicht psyschische Störungen entwickeln, da die Mutter keine Zuwendung geben konnte und ihren unterbewussten Hass auf den Täter an das Kind weitergibt.

Angenommen das Kind enwickelt Depressionen. Ist es nun besser das jemand depressiv durch´s Leben geht oder gar nicht erst existiert ? Eine interesannte Frage, wobei die Lösung natürlich eindeutig ist.


Ja, ich bin Christ. Und meine Frau liebt den Sex mit mir. Ich weiss nicht woher du dein Bild über Christen hast, aber du solltest es überdenken. Wir haben nur ein Kind, meine Frau ist erfolgreich im Beruf. Meine Frau führt ein selbstbestimmtes Leben. Und sie würde trotzdem niemals abtreiben.

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