Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon X3Q » Di 26. Feb 2019, 17:12

Elser hat geschrieben:(26 Feb 2019, 10:02)

Oh - da weiß einer nicht nur genau, dass es Gott gibt, er weiß auch wie dieser Gott "funktioniert". DA bin ich aber schwer beeindruckt. Ehrlich - genau DA ist das Problem. Nämlich bei den Lauten, die angeblich das genau wissen. Sie sind die Geissel der Menschheit. Wir finden und fanden sie bei den Kreuzzüglern, beim IS, bei den Iquisitoren.......usw, usw.

Elser

Ich füge beim nächsten Post mal ein Smily dazu ...

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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon X3Q » Di 26. Feb 2019, 18:04

irgendwer hat geschrieben:(25 Feb 2019, 23:36)

Du müsstest dich in die Situation eines Gläubigen hineinversetzen können. Erst dann könntest du theoretisch damit beginnen, über Gott etwas zu sagen.
Ein Gläubiger VERDANKT Gott zunächst einmal sein Leben.
Das mag sich für dich wie eine Ausrede lesen, die quasi alles entschuldigt. Aber es ist in hohem Maße widersprüchlich, was du geschrieben hast. Kinder werden eben nicht herbeigezaubert, sondern es sind Männer aktiv dabei. Und sollten das auch wahrnehmen!
Was du schreibst, wirkt wie die Logik eines Motorradfahrers, der täglich sein Leben riskiert, aber glaubt, alle müssten nun Mitleid haben, wenn ihm tatsächlich etwas passiert. Also es ist schon ein bisschen Selberdenken und Logik dabei. Das wird freier Wille genannt. Beschäftige dich ruhig damit. Religion kann faszinieren. Obwohl man natürlich nicht alles bzw. jedem Autor glauben muss.

Ich mache erst einmal KEINE Aussage über Gott, gleich welcher gemeint ist. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass ein barmherziger und liebender Gott, so wie er von einigen Religionen propagiert wird, der beobachtbaren Realität widerspricht. Und dies gilt unabhängig davon, ob Gott das Schicksal von Menschen bestimmt oder nicht.
Wenn Gott für das Schicksal der Menschen verantwortlich ist, dann ist er für alles Leiden verantwortlich. Wenn Jemand an unerträglichen Zahnschmerzen leidet, weil er sich nie die Zähne geputzt hat, kann dies gerne noch als eine gerechtfertigte Bestrafung verkauft werden. Aber eine Rechtfertigung für das Leiden von Kindern, die an Krebs erkrankt oder in millitärischen Konflikten von Bomben zerrissen oder verstümmelt wurden, steht noch immer aus. Denn wenn Gott wirklich mitfühlend, barmherzig und liebend ist, dann sollte er zumindest dieses Übel unterbinden. Was nach dieser Subtraktion übrig bliebe, wäre noch immer ausreichend um den Menschen den "notwendigen" Unterschieb zwischen Gut und Böse aufzuzeigen. Aber genau dies passiert eben nicht. Auch jetzt ist die Welt voll mit unnötigem Leid und Übel und viele religiöse Menschen wissen um diese Diskrepanz.

Die Beschreibung Gott als barmherzig, mitfühlend, liebevoll widerspricht der Realität. Also wo liegt der Fehler?

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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon irgendwer » Di 26. Feb 2019, 21:40

X3Q hat geschrieben:(26 Feb 2019, 18:04)

Ich mache erst einmal KEINE Aussage über Gott, gleich welcher gemeint ist. Ich habe nur darauf hingewiesen, dass ein barmherziger und liebender Gott, so wie er von einigen Religionen propagiert wird, der beobachtbaren Realität widerspricht. Und dies gilt unabhängig davon, ob Gott das Schicksal von Menschen bestimmt oder nicht.
Wenn Gott für das Schicksal der Menschen verantwortlich ist, dann ist er für alles Leiden verantwortlich. Wenn Jemand an unerträglichen Zahnschmerzen leidet, weil er sich nie die Zähne geputzt hat, kann dies gerne noch als eine gerechtfertigte Bestrafung verkauft werden. Aber eine Rechtfertigung für das Leiden von Kindern, die an Krebs erkrankt oder in millitärischen Konflikten von Bomben zerrissen oder verstümmelt wurden, steht noch immer aus. Denn wenn Gott wirklich mitfühlend, barmherzig und liebend ist, dann sollte er zumindest dieses Übel unterbinden. Was nach dieser Subtraktion übrig bliebe, wäre noch immer ausreichend um den Menschen den "notwendigen" Unterschieb zwischen Gut und Böse aufzuzeigen. Aber genau dies passiert eben nicht. Auch jetzt ist die Welt voll mit unnötigem Leid und Übel und viele religiöse Menschen wissen um diese Diskrepanz.

Die Beschreibung Gott als barmherzig, mitfühlend, liebevoll widerspricht der Realität. Also wo liegt der Fehler?

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Du bist nicht gezwungen, alles zu glauben. Woher nimmst du (Atheist?), z.B. die Gewissheit bzw. warum behauptest du, Gott sei maskulin?
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon Ein Terraner » Di 26. Feb 2019, 21:51

irgendwer hat geschrieben:(26 Feb 2019, 21:40)

Du bist nicht gezwungen, alles zu glauben. Woher nimmst du (Atheist?), z.B. die Gewissheit bzw. warum behauptest du, Gott sei maskulin?

Für einen Atheisten existiert de facto kein Gott.
Wer eine nukleare Explosion verursacht wird nach StGB §328 mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe bestraft.
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon irgendwer » Di 26. Feb 2019, 22:03

Du meinst keinE Gott. Denn vom HERRN wird hier doch ziemlich viel geschrieben.
Es ergeben sich noch andere Fragen. Sollte sich ein Atheist auf den alten Adam beziehen? Das ist kein Verbrechen, natürlich ist das jedem Mann möglich.
Aber die Bibelstelle davor, in der von Mann und Frau als Bild Gottes geschrieben wurde, wäre aus evolutionärer Perspektive doch passender, oder?

Siehe auch: -> https://www.welt.de/img/wissenschaft/mo ... 1EQN-1.jpg
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon Progressiver » Di 26. Feb 2019, 22:20

irgendwer hat geschrieben:(25 Feb 2019, 23:36)

Du müsstest dich in die Situation eines Gläubigen hineinversetzen können. Erst dann könntest du theoretisch damit beginnen, über Gott etwas zu sagen.
Ein Gläubiger VERDANKT Gott zunächst einmal sein Leben.
Das mag sich für dich wie eine Ausrede lesen, die quasi alles entschuldigt. Aber es ist in hohem Maße widersprüchlich, was du geschrieben hast. Kinder werden eben nicht herbeigezaubert, sondern es sind Männer aktiv dabei. Und sollten das auch wahrnehmen!
Was du schreibst, wirkt wie die Logik eines Motorradfahrers, der täglich sein Leben riskiert, aber glaubt, alle müssten nun Mitleid haben, wenn ihm tatsächlich etwas passiert. Also es ist schon ein bisschen Selberdenken und Logik dabei. Das wird freier Wille genannt. Beschäftige dich ruhig damit. Religion kann faszinieren. Obwohl man natürlich nicht alles bzw. jedem Autor glauben muss.


Das sehe ich anders. Ich als Lebewesen verdanke dem Umstand mein Leben, dass meine Eltern neun Monate vor meiner Geburt Sex hatten. Oder wie war das gemeint? Werden nur Ungläubige durch Sex gezeugt? Und die Gläubigen lässt irgendein Gott via Klapperstorch auf die Erde bringen?

Oder ist das etwa so gemeint: Wenn ein streng gläubiger Mensch entdeckt, dass sein Gott möglicherweise nicht existiert, dann springt er vom nächsten Hochhaus, da er ohne einen Gott keinen Halt und Sinn mehr im Leben findet?

Lass dir folgendes gesagt sein: Als Atheist weiß ich, dass das Leben als Ganzes weder einem Ziel folgt noch einen Sinn macht. Sinnfindung ist sowieso nur auf der individuellen Ebene leistbar. Und wenn alle Stricke reißen, dann kann man sich immer noch mit der Philosophierichtung des Existenzialismus befassen. Bei Camus lernt man dann zum Beispiel, warum das Leben einerseits absurd ist, andererseits aber trotzdem nicht unglücklich machen muss. Diese Absurdität und, auf das Ganze bezogen, Sinnlosigkeit, muss man aber mit all seinen Spannungen aushalten können. Viele können das nicht und glauben lieber an ihre althergebrachten Gottesvorstellungen. Egal wie absurd diese ebenso sind. Oder widersprüchlich.
"Skepsis ist der erste Schritt auf dem Weg zur Philosophie." (Denis Diderot)
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon Ein Terraner » Di 26. Feb 2019, 22:28

irgendwer hat geschrieben:(26 Feb 2019, 22:03)

Du meinst keinE Gott. Denn vom HERRN wird hier doch ziemlich viel geschrieben.
Es ergeben sich noch andere Fragen. Sollte sich ein Atheist auf den alten Adam beziehen? Das ist kein Verbrechen, natürlich ist das jedem Mann möglich.
Aber die Bibelstelle davor, in der von Mann und Frau als Bild Gottes geschrieben wurde, wäre aus evolutionärer Perspektive doch passender, oder?

Siehe auch: -> https://www.welt.de/img/wissenschaft/mo ... 1EQN-1.jpg

Finde dich damit ab, Religionen sind Relikte aus Patriarchaten.
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon X3Q » Di 26. Feb 2019, 22:41

irgendwer hat geschrieben:(26 Feb 2019, 21:40)

Du bist nicht gezwungen, alles zu glauben. Woher nimmst du (Atheist?), z.B. die Gewissheit bzw. warum behauptest du, Gott sei maskulin?

Was ich glaube ist in dieser Frage irrelevant. Es ist auch völlig irrelevant ob Gott maskulin, feminin der ein kleiner grüner Furz ist.

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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon irgendwer » Di 26. Feb 2019, 22:44

Little Joe hat geschrieben:(26 Feb 2019, 16:58)

Nein, Nachdenken hilft nichts weiter. Der Glaube kommt doch immer wieder mit Schnüren und fesselt das Denken , ja es wird eingeschnürt bis jede Vernunft darin keine Luft mehr zum Atmen hat. Natürlich gibt es welche die den Sprung schaffen . Aber Glaube weist durchaus Ähnlichkeiten mit anderen Süchten auf. Manche sind eben davon abhängig und kommen nicht davon los.

Und im Gegensatz zu anderen Süchten kann niemand sagen, ob nicht vielleicht doch etwas dran ist. Und dies ist der Punkt, weshalb es für einige keinerlei Ausgang gibt und sie immer wieder den Drang verpüren an religiösen Glaubensmustern festzuhalten. Atheisten die, dies nicht einsehen wollen ähneln Little Joe der nicht versteht warum trotz der vielen Contra Argumente trotzdem immer wieder die Lust zum Se. aufkommt. Und die Absurdheit von Spaßerfülltem Se. lässt sich sogar mit der Verunft begründen und trotzdem wohnt dieses Bedürfniss in den meisten. Manche werden mehr durch dieses Übel angefochten, manche weniger.

Und bei dem heiligen Gut des Glaubens ist es ebenso. Fast jeder hat die Disposition dazu, aber bei manchen ist der Drang zu Glauben so schwach ausgeprägt, dass sie ohne Probleme diesen hinter sich lassen können. Aber einige können kein Leben ohne Glauben führen. Sobald sie außerhalb des Kontextes der Religion eine Anfechtung erleiden, greifen sie direkt auf den Glauben zurück, ob die Vernunft nun dagegen aufheulen würde oder nicht.

Um auf philosophischer Basis Jesu zu beurteilen ist schwierig. Diejenigen wo ihn als Friedensbotschafter sehen betrachten die Jenseitsdrohungen vermutlich als symbolisch und sehen nur den irdischen Frieden den er gepredigt hat.


Religionen sind uralt. Die gesamte Geschichte der Menschheit ist damit verbunden. Ich schreibe hier nicht nur von einer Religion. Unsere Kultur ist darin mehr oder weniger verwurzelt. Man sieht das ganz deutlich bei bewussten und unbewussten Handlungen. Dem einen erscheint etwas selbstverständlich, aber dem anderen eben nicht.
Hättest du nicht Bedenken, dass beim Ablegen der Religion einiges doch oberflächlicher werden würde? Wo ist die Orientierung, was legitim ist, was nicht? Müsste man nicht diverse Überwachungssysteme entwickeln, die all die Lügner beobachten oder belauschen können? Wie sieht es in menschlichen Beziehungen aus? Legt noch jemand Wert auf Treue? Was ist mit Privilegien? Erhalten oder ablegen? Oder werden sie nur noch vom Geld bestimmt?
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon Ein Terraner » Di 26. Feb 2019, 22:47

irgendwer hat geschrieben:(26 Feb 2019, 22:44)

Hättest du nicht Bedenken, dass beim Ablegen der Religion einiges doch oberflächlicher werden würde? Wo ist die Orientierung, was legitim ist, was nicht? Müsste man nicht diverse Überwachungssysteme entwickeln, die all die Lügner beobachten oder belauschen können? Wie sieht es in menschlichen Beziehungen aus? Legt noch jemand Wert auf Treue? Was ist mit Privilegien? Erhalten oder ablegen? Oder werden sie nur noch vom Geld bestimmt?


Wo bitte geben Religionen eine Orientierung über Legitimität und reicht dir unsere Gesetzgebung nicht aus ?
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon irgendwer » Di 26. Feb 2019, 23:00

Progressiver hat geschrieben:(26 Feb 2019, 22:20)

Das sehe ich anders. Ich als Lebewesen verdanke dem Umstand mein Leben, dass meine Eltern neun Monate vor meiner Geburt Sex hatten. Oder wie war das gemeint? Werden nur Ungläubige durch Sex gezeugt? Und die Gläubigen lässt irgendein Gott via Klapperstorch auf die Erde bringen?

Oder ist das etwa so gemeint: Wenn ein streng gläubiger Mensch entdeckt, dass sein Gott möglicherweise nicht existiert, dann springt er vom nächsten Hochhaus, da er ohne einen Gott keinen Halt und Sinn mehr im Leben findet?

Lass dir folgendes gesagt sein: Als Atheist weiß ich, dass das Leben als Ganzes weder einem Ziel folgt noch einen Sinn macht. Sinnfindung ist sowieso nur auf der individuellen Ebene leistbar. Und wenn alle Stricke reißen, dann kann man sich immer noch mit der Philosophierichtung des Existenzialismus befassen. Bei Camus lernt man dann zum Beispiel, warum das Leben einerseits absurd ist, andererseits aber trotzdem nicht unglücklich machen muss. Diese Absurdität und, auf das Ganze bezogen, Sinnlosigkeit, muss man aber mit all seinen Spannungen aushalten können. Viele können das nicht und glauben lieber an ihre althergebrachten Gottesvorstellungen. Egal wie absurd diese ebenso sind. Oder widersprüchlich.


Ja, ich bin auch den ganzen Tag mit Widersprüchen beschäftigt. Gläubige sehen den Schöpfer, auf den sie sich direkt als Vater beziehen können. Manchmal, aber ich glaube eher häufig, wird er aber auch einfach ignoriert. Also wenn er gerade nicht hinsieht, wird gesündigt, was das Zeug hält.
Wer das nicht will, kann sich natürlich auch das Spaghettimonster erwählen. Oder den Urknall oder eine beliebige andere Erfindung als Voraussetzung dafür, dass wir hier diskutieren können.
Aber versuche eine Antwort auf diese Frage: WARUM berufen sich große Philosophen und auch hier Atheisten auf ein Gottesbild?
Wird damit nicht mindestens die Hälfte der Menschheit aus der Wahrnehmung gestrichen? Wie glaubwürdig können solche Philosophien oder Behauptungen denn sein?
Sagt zur Demonstration ein Philosoph: DER MENSCH ist so: Er isst jeden Tag 5 Pizzen, trinkt 5 Liter Bier, sieht Hautfarben aus und benutzt das Pissoir ungefähr zehnmal täglich. Punkt.
Aber keinem fällt etwas auf.
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon irgendwer » Di 26. Feb 2019, 23:07

Ein Terraner hat geschrieben:(26 Feb 2019, 22:47)

Wo bitte geben Religionen eine Orientierung über Legitimität und reicht dir unsere Gesetzgebung nicht aus ?


Normalerweise reicht sie. Man darf aber auch wirklich keine einzige Möglichkeit des Missbrauchs auslassen. Du weißt ja: Alles, was nicht verboten ist, sehen manche als erlaubt an.
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon Ein Terraner » Di 26. Feb 2019, 23:19

irgendwer hat geschrieben:(26 Feb 2019, 23:07)

Normalerweise reicht sie. Man darf aber auch wirklich keine einzige Möglichkeit des Missbrauchs auslassen.

Normalerweise ?

Du weißt ja: Alles, was nicht verboten ist, sehen manche als erlaubt an.

So ist das auch. Was nicht verboten ist, ist erlaubt.
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon irgendwer » Di 26. Feb 2019, 23:27

Ein Terraner hat geschrieben:(26 Feb 2019, 23:19)

Normalerweise ?


So ist das auch. Was nicht verboten ist, ist erlaubt.


Aha.
Darauf steige ich jetzt ein und komme bei dieser Gelegenheit auf das Diskussionsthema zurück.

Hat schon je einer beobachtet, wie sich das Leben gestalten kann, wenn etwas einfach so aus sich selbst heraus geschieht? (Joh.1,3)




Offb 13, 4und man betete den Drachen an, da er dem wilden Tier die Vollmacht gegeben hatte. Man betete auch das wilde Tier an [und] rief: "Wer gleicht dem wilden Tier? Wer kann mit ihm streiten?"
Offb 16, 13Da gewahrte ich aus dem Maul des Drachen und aus dem Maul des wilden Tieres und aus dem Maul des falschen Propheten drei unreine Geister [hervorkommen] - wie Frösche;

Genug für heute.
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon Ein Terraner » Di 26. Feb 2019, 23:33

irgendwer hat geschrieben:(26 Feb 2019, 23:27)

Aha.
Darauf steige ich jetzt ein und komme bei dieser Gelegenheit auf das Diskussionsthema zurück.

Hat schon je einer beobachtet, wie sich das Leben gestalten kann, wenn etwas einfach so aus sich selbst heraus geschieht? (Joh.1,3)

[youtube ]https://www.youtube.com/watch?v=IV6L92DA8nU[/youtube]


Offb 13, 4und man betete den Drachen an, da er dem wilden Tier die Vollmacht gegeben hatte. Man betete auch das wilde Tier an [und] rief: "Wer gleicht dem wilden Tier? Wer kann mit ihm streiten?"
Offb 16, 13Da gewahrte ich aus dem Maul des Drachen und aus dem Maul des wilden Tieres und aus dem Maul des falschen Propheten drei unreine Geister [hervorkommen] - wie Frösche;

Genug für heute.


Was ?
Wer eine nukleare Explosion verursacht wird nach StGB §328 mit einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder einer Geldstrafe bestraft.
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon irgendwer » Mi 27. Feb 2019, 08:09

Ein Terraner hat geschrieben:(26 Feb 2019, 23:33)

Was ?


Johannes 1,3 sagt das: Alles ward durch dasselbe, und ohne dasselbe ward auch nicht eines, das geworden ist.
Philosophische Logik: idem per idem, circulus vitiosus, Petitio principii und Systemtheorie usw.
Service: https://de.wikisource.org/wiki/Das_Newe ... utzsch/Joh
Rainer Maria Rilke: https://www.youtube.com/watch?v=sQUVYpHwMQw
Auch ganz gut: http://kamelopedia.net/wiki/Urschrei

Erklärung zum Video weiter oben und
Intelligenztest für jeden, den es interessiert.
Albert Einstein: "Ordnung braucht nur der Dumme, das Genie beherrscht das Chaos."
"Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt" (Zwergenkönig Alberich)
"In den Angelegenheiten tätiger Menschen genügt die einmalige Erkenntnis der Wahrheit nicht.
Im Gegenteil, diese Erkenntnis muss beständig und unermüdlich erneuert werden, soll sie nicht verloren gehen.
Sie gleicht darin einer Marmorstatue, die in der Wüste steht und ständig in Gefahr ist, vom Flugsand begraben zu werden.
Fleißige Hände müssen sich unablässig rühren, damit der Marmor weiter in der Sonne schimmern kann."

Wer findet ein Lösungswort?

Vater unser zum Hören: https://www.youtube.com/watch?v=ZVvqVQw20Ls

Offb 6,1-2 Dann sah ich: Das Lamm öffnete das erste der sieben Siegel; und ich hörte das erste der vier Lebewesen wie mit Donnerstimme rufen: Komm! 2 Da sah ich und siehe, ein weißes Pferd; und der auf ihm saß, hatte einen Bogen. Ein Kranz wurde ihm gegeben und als Sieger zog er aus, um zu siegen.
O come, all ye faithful ...
Now rest ye merry, Gentlemen ...
Joy to the World, the Lord is come ...

Chemie für Kinder: https://www.schule-und-familie.de/wisse ... nicht.html
Psychologie und Deutsch: Wieso lässt sich ein Teufelskreis NICHT durchbrechen? Besser: Warum benötigen Pflanzen Licht?
Offb 1,18 im Vergleich: ... Ich habe die Schlüssel des Todes und des Hades.
Jch habe die Schlüssel der Helle vnd des Tods.
Ich habe die Schlüssel des Todes und des Ungewahrten (Un-wahr-nehm-baren).

Biologische Nomenklatur: https://de.wiktionary.org/wiki/Homo_sapiens
Physik: https://www.youtube.com/watch?v=Xh61j1exRow
Astronomie: https://de.wikipedia.org/wiki/Milchstra%C3%9Fe
Größe: https://de.wikipedia.org/wiki/VY_Canis_Majoris
Hebräer 5,6 Wie er auch am andern ort spricht / Du bist ein Priester in ewigkeit / nach der ordnung Melchisedech.

https://de.wikipedia.org/wiki/Apokalypt ... s_Johannes
Sprachphilosophie: https://de.wikipedia.org/wiki/Tautologie_(Logik) / (Sprache), s.a. scheinbarer Pleonasmus

Geheim: Offb 17,9 Hier [gilt] der Denksinn, der [mit] Weisheit [erfüllt] ist: Die sieben Köpfe sind sieben Berge, wo die Frau über ihnen sitzt, dies sind sieben Könige.
s.a. Sprüche 8,30 ... da war ich der Werckmeister bey jm / vnd hatte meine lust teglich / vnd spielet fur jm allezeit. 31 Vnd spielet auff seinem Erdboden / Vnd meine lust ist bey den Menschenkindern.
Für große Kinder: https://www.youtube.com/watch?v=gKLDdE2bEaU

So, nun bin ich gespannt, ob sich hier Genies finden, die das Chaos beherrschen.
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon Andreas50 » Mi 27. Feb 2019, 11:14

Progressiver hat geschrieben:(25 Feb 2019, 22:30)

Wieso muss dein Gott etwas herausfinden? Ich denke, er ist allmächtig und allwissend? Wieso dann noch umständlich ganze Bibliotheken vollschreiben mit sogenannten "Sündenregistern", wenn er das Ergebnis doch von Anfang an kennen sollte? Mir scheint, du hast das Theodizeeproblem nicht begriffen. Und ein guter "Gott" soll es auch noch sein? Sorry, aber da beißt sich die Katze in den eigenen Schwanz.


Deshalb:
Das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen bei der Apokalypse
Jesus legte ihnen ein Gleichnis vor: Mit dem Endgericht ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte.
Während nun die Menschen schliefen, kam sein Feind (Satan), säte Unkraut unter den Weizen und ging weg.
Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein.
Da gingen die Diener (Engel) zu dem Gutsherrn (Gott) und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut?
Er antwortete: Das hat ein Feind getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen?
Er entgegnete: Nein, damit ihr nicht zusammen mit dem Unkraut den Weizen ausreißt.
Lasst beides wachsen bis zur Ernte (Apokalypse) und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune!



Albert Einstein: "Ordnung braucht nur der Dumme, das Genie beherrscht das Chaos."

Das stimmt so nicht. Chaos endet immer in Zerstörung der chaotischen Zustände, solange bis Ordnung eintritt. Das kann auch ein Genie nicht aufhalten.
"E. normaler Staat ist, die Regierung hat ihre eigene Bank, die Regierungsbank, die das Geld druckt das unter der Bevölkerung verteilt wird. E. falsches System ist, die Regierung leiht das Geld bei Banken.
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon irgendwer » Mi 27. Feb 2019, 14:52

Andreas50 hat geschrieben:(27 Feb 2019, 11:14)


Deshalb:
Das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen bei der Apokalypse
Jesus legte ihnen ein Gleichnis vor: Mit dem Endgericht ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte.
Während nun die Menschen schliefen, kam sein Feind (Satan), säte Unkraut unter den Weizen und ging weg.
Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein.
Da gingen die Diener (Engel) zu dem Gutsherrn (Gott) und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut?
Er antwortete: Das hat ein Feind getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen?
Er entgegnete: Nein, damit ihr nicht zusammen mit dem Unkraut den Weizen ausreißt.
Lasst beides wachsen bis zur Ernte (Apokalypse) und zur Zeit der Ernte werde ich den Schnittern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune!




Das stimmt so nicht. Chaos endet immer in Zerstörung der chaotischen Zustände, solange bis Ordnung eintritt. Das kann auch ein Genie nicht aufhalten.


Danke. Meine Meinung zu deiner an den Progressiven:
Zum "Unkraut" hattest du schon einen Link bekommen. Da ging es um "Naturgeister" und alte Kulte.
https://www.duda.news/wissen/frau-holle-kurz-und-knapp
https://www.lokalo24.de/lokales/werra-m ... 88916.html
Bei ihr wird zwischen Fleißigen und Faulen unterschieden. Bei den Faulen wächst Unkraut, was für ein Zufall.
Wenn du damit ein Problem hast, dann interessiert mich, für wie alt du Gott hältst.

Tipp zur Lösung: "Alles ist relativ." Verneinung von Un-ordnung:

https://de.wiktionary.org/wiki/Zerst%C3%B6rung
Gegenwörter: Aufbau, Wiederaufbau, Kreation, Schaffung

https://de.wiktionary.org/wiki/Chaos
Gegenwörter: Kosmos, Ordnung
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon Little Joe » Mi 27. Feb 2019, 15:39

Das Endgericht soll verdeutlichen, welch schweres Verbrechen die Sünde darstellt. Den Leuten muss aufgezeigt werden, dass Bösewichten und Sündern nicht nur der Tod droht, sondern noch ein Tod in der Hölle, wenn sie nicht von ihrem sündhaften Sein loskommen. Gemäß des Mathhäus Evangeliums soll Jesu denen mit dem Höllenfeuer gedroht haben, welche mit sündhaften Begierden ein Weib ansehen. O wie grausam und erbärmlich ist die Sünd ! Wirds denn jemals jemand angemessen aussprechen können ?

Wir müssen warten auf den Jüngsten Tag um von der gegenwärtigen Not erlöst zu werden. Die Erwählten werden mit dem Kopfe schütteln wie sie so blöd sein konnten desöfteren den Drang zu ficken zu spüren. Ach zermahlm die Schwächen meiner menschlichen Natur mit einem großen Fels, erhabener Schöpfer !
Glauben ist besser für´s Herz.

Wissen ist besser für den Verstand.
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Re: Die Johannesapokalypse und die christlichen Kirchen

Beitragvon X3Q » Mi 27. Feb 2019, 15:41

Bei Ratiopharm gibt es bestimmt die eine oder andere Pille, die euch helfen könnte ... ich glaube ganz fest daran.

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