Rote_Galaxie Sammelthread

Moderator: Moderatoren Forum 1

Benutzeravatar
Rote_Galaxie
Beiträge: 7306
Registriert: Mi 28. Nov 2012, 18:26

Re: Re:

Beitragvon Rote_Galaxie » So 9. Dez 2018, 17:21

Ammianus hat geschrieben:(09 Dec 2018, 16:44)

Und damit sind wir bei des Wesens Kern. Der Pöbel muss erzogen werden. Und das kann nur eine Avantgarde, ein Zusammenschluss neuen Typus, die Vorreiter und Pioniere. Und die sind nicht zu beneiden. Schließlich müssen sie dann, natürlich im Interesse der Sach selbstverständlich, auch schwere und gar schwerste Entscheidungen treffen. Manchmal, wenn es gar nicht anders geht. Wenn es eine Notwendigkeit zum Wohle der Allgemeinheit, aller Menschen, ist. Ich meine die machen es sich bestimmt nicht leicht, Leute auch für 25 Jahre ins Umerziehungslager zu schicken oder in den Erschießungskeller.

Hoch die Internationale Politie, Tod all ihren Feinden ...

Urräh, Urräh, Urräh ...


Jeder kann sich selbst erziehen wenn er/sie eine gute Kindheit hatte.
Und wer kontrolliert die Kontrolle?
Troh.Klaus
Beiträge: 1935
Registriert: Sa 28. Okt 2017, 21:56

Re: Re:

Beitragvon Troh.Klaus » Mo 10. Dez 2018, 09:47

Rote_Galaxie hat geschrieben:(09 Dec 2018, 17:21)
Jeder kann sich selbst erziehen wenn er/sie eine gute Kindheit hatte.

Nun, die Zustimmung zur Politie ist zumindest in Deutschland derzeit doch eher rar. Die meisten sind unverbesserliche Demokraten.
Woran mag das liegen? Hatten die alle eine schlechte Kindheit oder haben sie sich der Selbst-Erziehung verweigert?

Aber Abhilfe ist in Sicht: Rechts und links gibt es welche, die die Erziehung gerne übernehmen würden ...
In varietate concordia.
Benutzeravatar
Rote_Galaxie
Beiträge: 7306
Registriert: Mi 28. Nov 2012, 18:26

Re: Re:

Beitragvon Rote_Galaxie » Mo 10. Dez 2018, 21:56

Troh.Klaus hat geschrieben:(10 Dec 2018, 09:47)

Nun, die Zustimmung zur Politie ist zumindest in Deutschland derzeit doch eher rar. Die meisten sind unverbesserliche Demokraten.
Woran mag das liegen? Hatten die alle eine schlechte Kindheit oder haben sie sich der Selbst-Erziehung verweigert?

Aber Abhilfe ist in Sicht: Rechts und links gibt es welche, die die Erziehung gerne übernehmen würden ...


Rechts und Links sind Gegensätze der Vergleich hinkt.
Und wer kontrolliert die Kontrolle?
Troh.Klaus
Beiträge: 1935
Registriert: Sa 28. Okt 2017, 21:56

Re: Re:

Beitragvon Troh.Klaus » Mo 10. Dez 2018, 22:01

Rote_Galaxie hat geschrieben:(10 Dec 2018, 21:56)
Rechts und Links sind Gegensätze der Vergleich hinkt.

Das einzige was hier hinkt, ist Dein Leseverständnis. Weder habe ich rechts und links verglichen, noch habe ich sie gleich gesetzt.
In varietate concordia.
Benutzeravatar
Skull
Moderator
Beiträge: 22588
Registriert: Do 12. Apr 2012, 22:22
Benutzertitel: woaussie
Wohnort: NRW

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Skull » Mo 10. Dez 2018, 22:07

Guten Abend,

ich dagegen möchte erinnern, das wir hier im WiFo sind.

Auch hier gilt...wenn das so weitergeht ... landet der Thread entweder in der Ablage...

oder in der Weinstube.
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
Benutzeravatar
Rote_Galaxie
Beiträge: 7306
Registriert: Mi 28. Nov 2012, 18:26

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Rote_Galaxie » Do 20. Dez 2018, 14:40

https://www.oxfam.de/ueber-uns/aktuelle ... nsKLL8_ZxI

Das ist die Wahrheit über den Kapitalismus. Freiheit für die Oberen...
Und wer kontrolliert die Kontrolle?
Benutzeravatar
Rote_Galaxie
Beiträge: 7306
Registriert: Mi 28. Nov 2012, 18:26

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Rote_Galaxie » Mi 30. Jan 2019, 22:02

Wohin man auch blickt, die Situation schlägt ins militärische um.
Der neue Ost/West Konflikt geht in die nächste Runde.
Auf der einen Seite das Nordamerikanische Imperium auf der anderen Seite Russland und China.

Wir befinden uns in der Epoche des Spätkapitalismus und dem Übergang in den modernen Feudalismus.
Was danach folgt ist eine moderne Sklavenhaltergesellschaft.

Menschen werde jetzt nur als Information betrachtet, als Ware die man beliebig austauschen und ausbeuten kann.

Ich glaube dass die ökonomischen Probleme und die politischen Probleme eine Einheit bilden.
Und die Lösung ist der libertäre Sozialismus.
Und wer kontrolliert die Kontrolle?
Benutzeravatar
Rote_Galaxie
Beiträge: 7306
Registriert: Mi 28. Nov 2012, 18:26

Unabhängigkeit oder Freiheit!

Beitragvon Rote_Galaxie » Sa 9. Feb 2019, 14:12

Freiheit und Unabhängigkeit sind nicht dasselbe. Freiheit bedeutet die Wahl zu haben selbst wenn diese Wahl Abhängigkeit bedeutet.
Ökonomisch gesehen ist das Kapital eine Struktur die abhängig macht und diese Abhängigkeit mit Gewalt verteidigt und sichert.
Wir sehen es schon seit vielen Jahren auf der ganzen Welt.
Der Kapitalismus funktioniert nicht und bricht zusammen außer er betreibt Kolonialismus und Ausbeutung der dritten Welt.

Das Kapital ist verantwortlich für Hunger und Elend auf der Welt. Wir werden in eine künstliche Abhängigkeit gebracht
aus der wir nicht mehr herauskommen und die Frage ist wie das Spiel endet.

Ein globaler Staat mit einer globalen Sklavenhaltergesellschaft einer Minderheit über die Mehrheit.
Oder die Verwirklichung des Ideals des Sozialismus.
Und wer kontrolliert die Kontrolle?
Benutzeravatar
Liegestuhl
Beiträge: 37113
Registriert: Mo 2. Jun 2008, 12:04
Benutzertitel: Herzls Helfer
Wohnort: אולדנבורג

Re: Unabhängigkeit oder Freiheit!

Beitragvon Liegestuhl » Sa 9. Feb 2019, 14:24

Die Armut nimmt dank eines globalen Kapitalismus immer weiter ab:

Die Reichen werden reicher - die Armen aber auch
Der Anteil der Menschen in extremer Armut hat in den vergangenen Jahrzehnten stark abgenommen. Den Vermögenden dieser Welt geht es zwar immer besser; doch auch die Schwachen haben zunehmend mehr zum Leben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 52359.html

Sozialismus bekämpfen, bedeutet Freiheit verteidigen.
Ich schulde dem Leben das Leuchten in meinen Augen.
Benutzeravatar
Rote_Galaxie
Beiträge: 7306
Registriert: Mi 28. Nov 2012, 18:26

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Rote_Galaxie » Sa 9. Feb 2019, 14:30

Liegestuhl hat geschrieben:(09 Feb 2019, 14:24)

Die Armut nimmt dank eines globalen Kapitalismus immer weiter ab:

Die Reichen werden reicher - die Armen aber auch
Der Anteil der Menschen in extremer Armut hat in den vergangenen Jahrzehnten stark abgenommen. Den Vermögenden dieser Welt geht es zwar immer besser; doch auch die Schwachen haben zunehmend mehr zum Leben.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 52359.html

Sozialismus bekämpfen, bedeutet Freiheit verteidigen.


Freiheit des Kapitals ist keine Freiheit.
Freiheit ist nur dann Freiheit wenn alle frei sind und nicht nur eine Minderheit.

Und global gesehen hat sich nichts verändert weil nicht nur die Geldmenge sich erweitert hat sondern die Waren werden auch teurer.
Und wer kontrolliert die Kontrolle?
Benutzeravatar
Europa2050
Beiträge: 4902
Registriert: Di 4. Mär 2014, 08:38
Benutzertitel: Kein Platz für Nationalismus

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Europa2050 » Mo 11. Feb 2019, 08:28

Rote_Galaxie hat geschrieben:(09 Feb 2019, 14:30)

Freiheit des Kapitals ist keine Freiheit.
Freiheit ist nur dann Freiheit wenn alle frei sind und nicht nur eine Minderheit.

Und global gesehen hat sich nichts verändert weil nicht nur die Geldmenge sich erweitert hat sondern die Waren werden auch teurer.


Es hat sich aber auch die Warenmenge erhöht, ob das nun Nahrungsmittel, Bildung, Energie, Wohnraum, Autos oder sonst etwas ist.

Ob das ökologisch ist, sei mal dahingestellt, genauso eine mögliche Optimierung der Verteilung.

Aber rein von der Schaffenskraft, der Anpassungs- und Innovationsfähigkeit ist der Kapitalismus seit 500 Jahren unschlagbar.
Nationalismus lehrt Dich,
stolz auf Dinge zu sein, die Du nie getan hast und
Leute zu hassen, denen Du nie begegnet bist.
Benutzeravatar
Rote_Galaxie
Beiträge: 7306
Registriert: Mi 28. Nov 2012, 18:26

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Rote_Galaxie » Mo 11. Feb 2019, 16:28

Europa2050 hat geschrieben:(11 Feb 2019, 08:28)

Es hat sich aber auch die Warenmenge erhöht, ob das nun Nahrungsmittel, Bildung, Energie, Wohnraum, Autos oder sonst etwas ist.

Ob das ökologisch ist, sei mal dahingestellt, genauso eine mögliche Optimierung der Verteilung.

Aber rein von der Schaffenskraft, der Anpassungs- und Innovationsfähigkeit ist der Kapitalismus seit 500 Jahren unschlagbar.


Es ist die Arbeiterklasse die diese "Schaffenskraft" erzeugt. Der Kapitalismus nutzt diese und verteilt sie ungerecht.
Und wer kontrolliert die Kontrolle?
Benutzeravatar
Europa2050
Beiträge: 4902
Registriert: Di 4. Mär 2014, 08:38
Benutzertitel: Kein Platz für Nationalismus

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Europa2050 » Mo 11. Feb 2019, 17:24

Rote_Galaxie hat geschrieben:(11 Feb 2019, 16:28)

Es ist die Arbeiterklasse die diese "Schaffenskraft" erzeugt. Der Kapitalismus nutzt diese und verteilt sie ungerecht.


Da hast Du natürlich recht. Die Schaffenskraft ist prinzipiell da, erste Aufgabe jedes Wirtschaftssystem ist es, diese optimal in Produkte und damit Wohlstand umzuwandeln.

Und da waren sind die anderen Ansätze - theokratische - faschistische - sozialistische - einfach schwächer.
Deshalb hat Westeuropa ab dem 16. Jhd. nach der „Erfindung“ des Kapitalismus gegenüber der damals überlegenen islamischen Welt den Turbo gezündet und deshalb hat der Westen auch die ideologische Auseinandersetzung mit der UdSSR gewonnen - am Ende über das Warenangebot und nicht über das Waffenangebot.

Recht hast Du beim Thema Verteilung. Der Kapitalismus und sein gesellschaftlicher Bruder Liberalismus streben nach gleichen Rechten für alle - inklusive des Rechtes der Verfügung über das Eigentum und dessen erbliche Weitergabe - was definitiv zu auseinander laufenden Vermögensverhältnissen führt. Hier ist Nachsteuern angebracht, was aber, wenn man den Sozialetat der Bundesrepublik betrachtet, auch ausgiebig getan wird.

Aber Ausgangspunkt war die Frage, ob der Kapitalismus in Summe zu mehr Wohlstand führt oder nur zu mehr Geld. Na da ist die Antwort eindeutig: Kapitalismus heißt die größtmögliche Gütermengen in der abgefragten Qualität und Modernität am richtigen Ort.
Und was nicht gebraucht wird verschwindet sang und klanglos - ohne Genehmigungsverfahren.
Nationalismus lehrt Dich,
stolz auf Dinge zu sein, die Du nie getan hast und
Leute zu hassen, denen Du nie begegnet bist.
Benutzeravatar
Rote_Galaxie
Beiträge: 7306
Registriert: Mi 28. Nov 2012, 18:26

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Rote_Galaxie » Mo 11. Feb 2019, 17:35

Europa2050 hat geschrieben:(11 Feb 2019, 17:24)

Da hast Du natürlich recht. Die Schaffenskraft ist prinzipiell da, erste Aufgabe jedes Wirtschaftssystem ist es, diese optimal in Produkte und damit Wohlstand umzuwandeln.

Und da waren sind die anderen Ansätze - theokratische - faschistische - sozialistische - einfach schwächer.
Deshalb hat Westeuropa ab dem 16. Jhd. nach der „Erfindung“ des Kapitalismus gegenüber der damals überlegenen islamischen Welt den Turbo gezündet und deshalb hat der Westen auch die ideologische Auseinandersetzung mit der UdSSR gewonnen - am Ende über das Warenangebot und nicht über das Waffenangebot.

Recht hast Du beim Thema Verteilung. Der Kapitalismus und sein gesellschaftlicher Bruder Liberalismus streben nach gleichen Rechten für alle - inklusive des Rechtes der Verfügung über das Eigentum und dessen erbliche Weitergabe - was definitiv zu auseinander laufenden Vermögensverhältnissen führt. Hier ist Nachsteuern angebracht, was aber, wenn man den Sozialetat der Bundesrepublik betrachtet, auch ausgiebig getan wird.

Aber Ausgangspunkt war die Frage, ob der Kapitalismus in Summe zu mehr Wohlstand führt oder nur zu mehr Geld. Na da ist die Antwort eindeutig: Kapitalismus heißt die größtmögliche Gütermengen in der abgefragten Qualität und Modernität am richtigen Ort.
Und was nicht gebraucht wird verschwindet sang und klanglos - ohne Genehmigungsverfahren.


Der Kapitalismus funktioniert einfach nicht. Was für uns Wohlstand bedeutet bedeutet für andere Existenznot, siehe Afrika, siehe Asien, siehe Südamerika.
Das Imperium von heute ist die USA wie einst die Römer.
Und wer kontrolliert die Kontrolle?
Benutzeravatar
Europa2050
Beiträge: 4902
Registriert: Di 4. Mär 2014, 08:38
Benutzertitel: Kein Platz für Nationalismus

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Europa2050 » Mo 11. Feb 2019, 18:33

Rote_Galaxie hat geschrieben:(11 Feb 2019, 17:35)

Der Kapitalismus funktioniert einfach nicht. Was für uns Wohlstand bedeutet bedeutet für andere Existenznot, siehe Afrika, siehe Asien, siehe Südamerika.
Das Imperium von heute ist die USA wie einst die Römer.


In all Deinen Beispielen hat dem Kapitalismus sein Zwillingsbruder gefehlt - der Rechtsstaat. Irgendwie sind die genannter Regionen alle in Diktaturen amerikanisch (Südamerika) oder sowjetisch (Afrika) supporteter Autokraten gelandet. Wobei die CIA-gesponserten Regimes meist noch einen Tick weniger abwirtschafteten als die KGB-gesponserten. In Asien haben sich immerhin noch ein paar aus der Armut rausgewurstelt (Südkorea, Singapur, Hongkong ...)

Der fehlende Rechtsstaat war auch der Grund, warum der Kapitalismus in den 90ern in Russland und der Ukraine gescheitert ist - ohne Rechtsstaat führt der Kapitalismus zu Oligarchie (Ukraine) oder Faschismus (Russland).

Die USA mit Rom zu vergleichen ist aber für die USA doch recht schmeichelhaft. So weit würde ja nicht mal ich gehen. Immerhin war das Imperium Romanum für den Mittelmeerraum und Westeuropa entwicklungstechnisch ein Segen und sein Zusammenbruch eine Katastrophe, von der Europa fast 1000 Jahre brauchte um fast wieder bei 0 anzufangen.
Die USA dagegen werden, wenn Trump so weiter macht einfach in Bedeutungslosigkeit und Verschuldung enden, weil mit Vertragsbrechern keiner mehr spielen will.
Nationalismus lehrt Dich,
stolz auf Dinge zu sein, die Du nie getan hast und
Leute zu hassen, denen Du nie begegnet bist.
van Kessel

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon van Kessel » Mo 11. Feb 2019, 22:41

Europa2050 hat geschrieben:(11 Feb 2019, 18:33)

In all Deinen Beispielen hat dem Kapitalismus sein Zwillingsbruder gefehlt - der Rechtsstaat. Irgendwie sind die genannter Regionen alle in Diktaturen amerikanisch (Südamerika) oder sowjetisch (Afrika) supporteter Autokraten gelandet. Wobei die CIA-gesponserten Regimes meist noch einen Tick weniger abwirtschafteten als die KGB-gesponserten. In Asien haben sich immerhin noch ein paar aus der Armut rausgewurstelt (Südkorea, Singapur, Hongkong ...)

Der fehlende Rechtsstaat war auch der Grund, warum der Kapitalismus in den 90ern in Russland und der Ukraine gescheitert ist - ohne Rechtsstaat führt der Kapitalismus zu Oligarchie (Ukraine) oder Faschismus (Russland).

Die USA mit Rom zu vergleichen ist aber für die USA doch recht schmeichelhaft. So weit würde ja nicht mal ich gehen. Immerhin war das Imperium Romanum für den Mittelmeerraum und Westeuropa entwicklungstechnisch ein Segen und sein Zusammenbruch eine Katastrophe, von der Europa fast 1000 Jahre brauchte um fast wieder bei 0 anzufangen.
Die USA dagegen werden, wenn Trump so weiter macht einfach in Bedeutungslosigkeit und Verschuldung enden, weil mit Vertragsbrechern keiner mehr spielen will.
Rechtsstaat ist weder ein Wirtschafts- noch ein Gesellschaftssystem. Rechtsstaat ist jeder Staat, welcher nach für sich geschaffenen Gesetzen lebt und stirbt. So ist auch ein Gottesstaat ein Rechtsstaat. Kapitalismus ist ein Wirtschaftssystem, welches auch von Diktaturen geübt wird (z.B. China). Dass mit dem Zwilling musst du noch einmal überdenken.

Sowohl Russland als auch die Ukraine sind Rechtsstaaten (sie sind nach Gesetzen organisiert). Das Scheitern (wenn man es denn so nennen will, da die betroffenen Staaten dies wohl anders sehen) hat nichts mit dem RECHT, sondern mit politischen Verwerfungen zu tun. Ein Rechtsstaat hat das Vorrücken der Atlantischen Verteidigungsorganisation nicht verhindern können, da das Faktische sich 'nen Deibel um das Recht kümmert.

Oligarchie ist auch für die USA ein zutreffender Begriff. Hier nennt man es aber nur anders. Wenn ein Putin seine Kritiker verschwinden lässt, so ist dies nur in Feinheiten anders, als wenn ein Trump seine Widersacher in die Wüste schickt. Macht und Geld regieren die Welt; so simpel sich das liest, so richtig ist es über alle bekannten Zeiten hinweg. Was sagte ein früherer amerikanischer Präsident über die demokratische Bedrohung? "die Minderheit der Wohlhabenden gegen die Mehrheiten [zu] schützen.." (James Madison, 4. US-Präsident 1809-1817)

Vergleiche mit dem römischen Reich hinken, weil aus Geschichte noch nie etwas gelernt wurde. Wenn du den 'Zwilling' zu einem Kapitalismus suchen solltest, müsste es der Sozialismus sein.
Benutzeravatar
Skull
Moderator
Beiträge: 22588
Registriert: Do 12. Apr 2012, 22:22
Benutzertitel: woaussie
Wohnort: NRW

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Skull » Mo 11. Feb 2019, 22:52

van Kessel hat geschrieben:(11 Feb 2019, 22:41)

Rechtsstaat ist jeder Staat, welcher nach für sich geschaffenen Gesetzen lebt und stirbt.

So ist auch ein Gottesstaat ein Rechtsstaat.

Da weiss ja tatsächlich jemand nicht, was ein Rechtsstaat ist. Ziemlich traurig.

Eher unterirdisch. :mad:

Ein Rechtsstaat ist nicht jeder Staat, weil er Gesetze hat.

Ein Rechtsstaat definiert sich über Rechtstaatlichkeit. Und was das ist, solltest Du Dir selbst erarbeiten.

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
van Kessel

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon van Kessel » Mo 11. Feb 2019, 23:39

Skull hat geschrieben:(11 Feb 2019, 22:52)
Da weiss ja tatsächlich jemand nicht, was ein Rechtsstaat ist. Ziemlich traurig. Eher unterirdisch. :mad:
Ein Rechtsstaat ist nicht jeder Staat, weil er Gesetze hat. Ein Rechtsstaat definiert sich über Rechtstaatlichkeit. Und was das ist, solltest Du Dir selbst erarbeiten. mfg
ich kann nicht erwarten, dass sich Jemand tiefer in Wortbedeutungen vertieft, wenn er sein Mantra kritisiert sieht. Ziemlich traurig, wenn man meint, Recht wäre immer das eigene Recht. Wahrscheinlich wird gemeint das Menschenrecht, was aber eine völlig andere Baustelle ist.
Benutzeravatar
Skull
Moderator
Beiträge: 22588
Registriert: Do 12. Apr 2012, 22:22
Benutzertitel: woaussie
Wohnort: NRW

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Skull » Di 12. Feb 2019, 00:14

van Kessel hat geschrieben:(11 Feb 2019, 23:39)

Ziemlich traurig, wenn man meint, Recht wäre immer das eigene Recht.

Wahrscheinlich wird gemeint das Menschenrecht, was aber eine völlig andere Baustelle ist.

Nö. Du nix verstehen.

Rechtsstaatlichkeit ! Kennst Du nicht. Interessiert Dich auch anscheinend nicht.

mfg
Man dient für Lohn und liebt sich für Geschenke
Benutzeravatar
Europa2050
Beiträge: 4902
Registriert: Di 4. Mär 2014, 08:38
Benutzertitel: Kein Platz für Nationalismus

Re: Rote_Galaxie Sammelthread

Beitragvon Europa2050 » Di 12. Feb 2019, 06:49

van Kessel hat geschrieben:(11 Feb 2019, 23:39)

ich kann nicht erwarten, dass sich Jemand tiefer in Wortbedeutungen vertieft, wenn er sein Mantra kritisiert sieht. Ziemlich traurig, wenn man meint, Recht wäre immer das eigene Recht. Wahrscheinlich wird gemeint das Menschenrecht, was aber eine völlig andere Baustelle ist.


Rechtsstaat ist - für den Alltagsgebrauch jenseits juristischer Feinheiten recht einfach zu definieren:
Wenn das geschriebene Recht, das jedermann geltend machen kann, über dem Nutzen für Staat, Ideologie oder Religion steht.

D.h. wenn Du dich mit der Regierung, der Staatspartei (falls vorhanden), den Oligarchen (falls vorhanden), dem König oder den Priestern anlegen kannst und dir keiner ungestraft denSchädel einschlagen oder dich einsperren kann falls Du auf deinem Recht bestehst.
Nationalismus lehrt Dich,
stolz auf Dinge zu sein, die Du nie getan hast und
Leute zu hassen, denen Du nie begegnet bist.

Zurück zu „1. Wirtschaft“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste