Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

In diesem Forum werden Themen rund um die sozialen Sicherungsysteme diskutiert.
Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosengeld 2 (HartzIV), Rentenversicherung, Sozialgesetzbuch.

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Positiv Denkender
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Positiv Denkender » So 10. Feb 2019, 16:14

Skull hat geschrieben:(10 Feb 2019, 14:03)

Das weiss ich doch. :)

Der Staat bezuschusst die, das auch DEINE Rente weiter fliesst. :D

mfg

Hatte ich auch nie bezweifelt . Nicht nur meine sondern die Renten aller Ruheständler .
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Raskolnikof
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Raskolnikof » So 10. Feb 2019, 22:50

Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Feb 2019, 16:12)

Du findest alles besser in Dänemark . Ich nicht . Unsere Sozialsysteme haben sich eigentlich seit über 70 Jahren bewährt .
Wettbewerb fördert Leistung . Ein solches System wäre nicht einfach sondern würde als Einheitsbrei jede Art von Wettbewerb
ausschließen . Zum Glück stehen hier im Lande alle KK im Wettbewerb untereinander . Monopolunternehmen verteuern Waren und Leistungen.

Das kann nur einer sagen, der das dänische Sozialsystem nicht kennt (oder das ähnlich finnische). Meine Frau ist Dänin und hat beide Systeme am eigenen Leib „erfahren“.
In DK gibt es die Volksrente, eine Art Grundrente, die jeder erhält, der sich mindestens 40 Jahre im Land aufgehalten hat, unabhängig davon, was er verdient hat und ob er im Angestelltenverhältnis oder selbstständig ist. Eine Rentenberechnung auf der Basis eingezahlter Sozialversicherungsbeiträge findet nicht statt. Die Höhe dieser Volksrente beträgt etwa 1600 Euro. Hinzu kommen dann ggf. noch Betriebsrenten, die in DK üblich sind.

Dann die Altenpflege in Dänemark. Die gilt als vorbildlich in ganz Europa. Unterbringungen in Alten-und Pflegeheime sind da im Gegensatz zu hier die absolute Ausnahme. Die Menschen werden dort im häuslichen Bereich gepflegt, auch wenn der Aufwand noch so groß ist. Im Gegensatz zu hier gehört neben der reinen Pflege auch die Begleitung bei Spaziergängen oder kulturellen Veranstaltungen. Zugezahlt werden muss nichts. Ich könnte darüber noch vieles Berichten. Wahrscheinlich würdest du das aber alles als Märchen abtun.
Nur so viel: Das deutsche Pflegesystem ist im europäischen Vergleich unterirdisch.
Stell dir vor die Liebe deines Lebens geht an dir vorbei
und du schaust auf dein Smartphone.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Skull » So 10. Feb 2019, 23:07

Guten Abend,

hier geht es nicht um das dänische Rentensystem und auch nicht um die Pflegeversicherung.

Hier wird es auch nicht um den üblichen Schlagabtausch zweier User gehen.

Hier geht es um die Rentenpläne der SPD. Ihr seid zum wiederholtenmale...gewarnt.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Positiv Denkender » Mo 11. Feb 2019, 12:47

Skull hat geschrieben:(10 Feb 2019, 23:07)

Guten Abend,

hier geht es nicht um das dänische Rentensystem und auch nicht um die Pflegeversicherung.

Hier wird es auch nicht um den üblichen Schlagabtausch zweier User gehen.

Hier geht es um die Rentenpläne der SPD. Ihr seid zum wiederholtenmale...gewarnt.

Recht so . Die Rentenpläne der SPD halte ich für nicht bezahlbar ,die Pläne werden so nie umgesetzt werden können.
Das weiß die SPD auch. Trotzdem versucht, diese bis zum Hals im Wasser stehende Partei , mit diesen Plänen
von der sie selbst weiß ,dass sie so nie durchgesetzt werden können , den Leuten Sand in den Augen zu streuen .
Bei dem leergefegten Arbeitsmarkt verstößt es gegen jegliches Leistungsprinzip was die SPD plant .
Es geht um deutsche Renten .Diese anzuheben geht nur durch drastische Beitragserhöhungen . Beitragserhöhungen
haben aber zur Folge dass Nettogehälter sinken und AG mit zusätzlichen Kosten belastet werden .
Höhere Lohnnebenkosten ziehen automatisch höherer Verbraucher Preise nach sich . Deshalb ist es sinnvoller
die Altersvorsorge auf 2 Beine , gesetzlicher Rente und Eigenvorsorge zu stellen . Alles andere bedeutet ein Rückfall
in dem gescheiterten Sozialismus . Eine Reise weniger im Jahr deckt die Kosten für private Vorsorge. Zusätzlich
spart man Steuern so dass Eigenvorsorge fast kostenneutral ist . Die Verlängerung des ALG 1 für AG die mit 60 oder älter
arbeitslos werden ist sicher eine Überlegung wert. Mit 63 können diese Leute dann eh in Rente gehen .
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Klopfer » Di 12. Feb 2019, 08:14

Positiv Denkender hat geschrieben:(11 Feb 2019, 12:47)

Recht so . Die Rentenpläne der SPD halte ich für nicht bezahlbar ,die Pläne werden so nie umgesetzt werden können.
Das weiß die SPD auch. Trotzdem versucht, diese bis zum Hals im Wasser stehende Partei , mit diesen Plänen
von der sie selbst weiß ,dass sie so nie durchgesetzt werden können , den Leuten Sand in den Augen zu streuen .
Bei dem leergefegten Arbeitsmarkt verstößt es gegen jegliches Leistungsprinzip was die SPD plant .
Es geht um deutsche Renten .Diese anzuheben geht nur durch drastische Beitragserhöhungen . Beitragserhöhungen
haben aber zur Folge dass Nettogehälter sinken und AG mit zusätzlichen Kosten belastet werden .
Höhere Lohnnebenkosten ziehen automatisch höherer Verbraucher Preise nach sich . Deshalb ist es sinnvoller
die Altersvorsorge auf 2 Beine , gesetzlicher Rente und Eigenvorsorge zu stellen . Alles andere bedeutet ein Rückfall
in dem gescheiterten Sozialismus . Eine Reise weniger im Jahr deckt die Kosten für private Vorsorge. Zusätzlich
spart man Steuern so dass Eigenvorsorge fast kostenneutral ist . Die Verlängerung des ALG 1 für AG die mit 60 oder älter
arbeitslos werden ist sicher eine Überlegung wert. Mit 63 können diese Leute dann eh in Rente gehen .

Und Niedriglöhner deren Gehalt kaum zum Lebensunterhalt reicht hüpfen dann einbeinig ins Rentnerdasein?
Dümmliche Pauschalurteile zu angeblichen Urlaubsreisen sind geschenkt.
Natürlich ist das bezahlbar, eine Erbschaftsteuer die den Namen verdient und ein geringfügig höherer Spitzensteuersatz genügen zur Deckung der Kosten vollkommen.
Ein Blick in Nachbarländer zeigt dass das geht.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Sören74 » Di 12. Feb 2019, 08:27

Positiv Denkender hat geschrieben:(11 Feb 2019, 12:47)

Recht so . Die Rentenpläne der SPD halte ich für nicht bezahlbar ,die Pläne werden so nie umgesetzt werden können.


Was ist eigentlich an einem Plan nicht bezahlbar, welcher in der Umsetzung einige Mrd. Euro kosten wird? Umgekehrt überlegt man sich eine Steuer zu streichen, die etliche Mrd. Euro Einnahmen für den Staat bringt.

Positiv Denkender hat geschrieben:Beitragserhöhungen
haben aber zur Folge dass Nettogehälter sinken und AG mit zusätzlichen Kosten belastet werden .


Es ist ähnlich wie bei der Krankenversicherung. Wir sollten uns gesellschaftlich entscheiden, wie wichtig uns das Thema gutes Auskommen im Alter (oder eine gute medizinische Ausstattung) ist.

Positiv Denkender hat geschrieben:Deshalb ist es sinnvoller
die Altersvorsorge auf 2 Beine , gesetzlicher Rente und Eigenvorsorge zu stellen . Alles andere bedeutet ein Rückfall
in dem gescheiterten Sozialismus .


Nun erklären Sie mal, wie man eine ausreichende Eigenvorsorge selbst finanzieren kann, wenn man gerade mal den Mindestlohn bekommt.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Klopfer » Di 12. Feb 2019, 09:12

Positiv Denkender hat geschrieben:(10 Feb 2019, 16:12)

Du findest alles besser in Dänemark . Ich nicht . Unsere Sozialsysteme haben sich eigentlich seit über 70 Jahren bewährt .
Wettbewerb fördert Leistung . Ein solches System wäre nicht einfach sondern würde als Einheitsbrei jede Art von Wettbewerb
ausschließen . Zum Glück stehen hier im Lande alle KK im Wettbewerb untereinander . Monopolunternehmen verteuern Waren und Leistungen.

Nicht nur, Wettbewerb setzt auch Verlierer voraus.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Skull » Di 12. Feb 2019, 09:15

Klopfer hat geschrieben:(12 Feb 2019, 09:12)

Nicht nur, Wettbewerb setzt auch Verlierer voraus.

Im Umkehrschluss könnte es ja ohne Wettbewerb ... bei Dir keine Gewinner geben.

mfg
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Gruwe » Di 12. Feb 2019, 10:30

Sören74 hat geschrieben:(12 Feb 2019, 08:27)
Nun erklären Sie mal, wie man eine ausreichende Eigenvorsorge selbst finanzieren kann, wenn man gerade mal den Mindestlohn bekommt.


Garnicht, das geht nämlich nicht!

Nur: Es tut mir ja Leid das zu sagen, aber wer es in 45 Jahren nicht schafft aus dem Mindestlohn heraus zu kommen, der hat eben was gravierendes falsch gemacht.

Es wird ja immer so getan, als sei Mindestlohn oder Hartz4 etwas, mit dem man sein komplettes Leben verbringen und planen muss. Ich bezweifle, dass es irgendwem
unmöglich ist Maßnahmen zu treffen, die einen über seine Lebensarbeitszeit betrachtet, in halbwegs vernünftige Einkommenssphären (damit meine ich nicht Spitzenverdiener)
bringt. Warum haben etwa 16% der Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter nicht mal eine grundlegende Berufsausbildung? Was genau soll daran verboten sein, dass man erwartet,
dass die Menschen zumindest das mal auf die Kette bekommen?
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Alpha Centauri » Di 12. Feb 2019, 12:09

Sören74 hat geschrieben:(12 Feb 2019, 08:27)

Was ist eigentlich an einem Plan nicht bezahlbar, welcher in der Umsetzung einige Mrd. Euro kosten wird? Umgekehrt überlegt man sich eine Steuer zu streichen, die etliche Mrd. Euro Einnahmen für den Staat bringt.



Es ist ähnlich wie bei der Krankenversicherung. Wir sollten uns gesellschaftlich entscheiden, wie wichtig uns das Thema gutes Auskommen im Alter (oder eine gute medizinische Ausstattung) ist.



Nun erklären Sie mal, wie man eine ausreichende Eigenvorsorge selbst finanzieren kann, wenn man gerade mal den Mindestlohn bekommt.


Das Argument die SPD Grundrente sei nicht finanzierbar ist schon schräg und auch( von einigen ) verlogen wenn man bedenkt dass die Schwarzen stets die Abschaffung des Soli fordern ist dass den finanzierbar obwohl im scholzischen Haushalt gut 5 Milliarden fehlen??
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Alpha Centauri » Di 12. Feb 2019, 12:14

Klopfer hat geschrieben:(12 Feb 2019, 09:12)

Nicht nur, Wettbewerb setzt auch Verlierer voraus.



Richtig, und das ideologische Dogma des sogenannten "Leistungsprinzips" schafft neue soziale und sozialpolitische Ungerechtigkeiten wie man.in der derzeitigen Debatte um Rentensystem und Zukunft des Sozialstaates ja sehen kann.
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Gruwe
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Gruwe » Di 12. Feb 2019, 12:56

Alpha Centauri hat geschrieben:(12 Feb 2019, 12:09)

Das Argument die SPD Grundrente sei nicht finanzierbar ist schon schräg und auch( von einigen ) verlogen wenn man bedenkt dass die Schwarzen stets die Abschaffung des Soli fordern ist dass den finanzierbar obwohl im scholzischen Haushalt gut 5 Milliarden fehlen??


Wenn ich einen Haushalt habe einem Volumen von bspw. 1000 Mrd. €, dann ist ein Projekt mit einem Volumen von z.B. 10 Mrd. € erstmal grundlegend finanzierbar.
Habe ich aber 150 Projekte mit jeweils einem Volumen von 10 Mrd. €, dann sieht die Sache ganz anders aus!

Natürlich wäre dieses Rentenpaket an sich finanzierbar. Will man aber noch etliche andere Projekte durchführen (z.B. Abschaffung des Soli), dann sieht das ebenso anders aus.

Ich könnte mir auch ein Auto im Monat für 1000€ zulegen, da ich min. dieses Geld jeden Monat auf mein Konto bekommen. Nur muss ich dann eben woanders zurückstecken. Da ich das nicht möchte, wird das Auto eben nicht realisiert und ist insofern nicht finanzierbar!

Was ist da jetzt nicht nachvollziehbar?
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Klopfer » Di 12. Feb 2019, 15:46

Skull hat geschrieben:(12 Feb 2019, 09:15)

Im Umkehrschluss könnte es ja ohne Wettbewerb ... bei Dir keine Gewinner geben.

mfg

Wie mag das wohl jemand sehen der ständig zu den Verlierern gehört? Mindestlöhner mit Mickerrentenanspruch z. B.?
Meinst du nicht zwischen den beiden polarisierten Möglichkeiten sind keine Zwischenschritte möglich. Immer diese digitale Sichtweise hier.
Wettbewerb taugt nicht als Allheilmittel dem alles zu unterwerfen ist, denn der freie Wettbewerb hat weder Gewissen noch Moral.
Aber das ist ja wohl hier nicht das Thema.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Skull » Di 12. Feb 2019, 15:48

Klopfer hat geschrieben:(12 Feb 2019, 15:46)

Wie mag das wohl jemand sehen der ständig zu den Verlierern gehört?

Keine Ahnung. Ich kenne niemanden, der zu den STÄNDIGEN Verlieren gehört.

mfg
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Klopfer » Di 12. Feb 2019, 15:53

Gruwe hat geschrieben:(12 Feb 2019, 12:56)

Wenn ich einen Haushalt habe einem Volumen von bspw. 1000 Mrd. €, dann ist ein Projekt mit einem Volumen von z.B. 10 Mrd. € erstmal grundlegend finanzierbar.
Habe ich aber 150 Projekte mit jeweils einem Volumen von 10 Mrd. €, dann sieht die Sache ganz anders aus!

Natürlich wäre dieses Rentenpaket an sich finanzierbar. Will man aber noch etliche andere Projekte durchführen (z.B. Abschaffung des Soli), dann sieht das ebenso anders aus.

Ich könnte mir auch ein Auto im Monat für 1000€ zulegen, da ich min. dieses Geld jeden Monat auf mein Konto bekommen. Nur muss ich dann eben woanders zurückstecken. Da ich das nicht möchte, wird das Auto eben nicht realisiert und ist insofern nicht finanzierbar!

Was ist da jetzt nicht nachvollziehbar?

Schon klar, du würdest lieber den Soli abschaffen wovon vor allem die obersten Einkommensgruppen profiteren statt Rentnern die ihr ganzes Leben gearbeitet haben ein auskömmliches Leben zu ermöglichen. Soziale Gerechtigkeit ist nicht so dein Ding?
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Klopfer » Di 12. Feb 2019, 15:55

Skull hat geschrieben:(12 Feb 2019, 15:48)

Keine Ahnung. Ich kenne niemanden, der zu den STÄNDIGEN Verlieren gehört.

mfg

Okay, dann kann ich von dir keine objektive Sichtweise erwarten, mein Fehler. :|
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Skull » Di 12. Feb 2019, 15:56

Guten Tag,

ich bitte darum, das AD-PERSONAM Posting einzustellen.


Danke.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon sünnerklaas » Di 12. Feb 2019, 16:00

Alpha Centauri hat geschrieben:(12 Feb 2019, 12:14)

Richtig, und das ideologische Dogma des sogenannten "Leistungsprinzips" schafft neue soziale und sozialpolitische Ungerechtigkeiten wie man.in der derzeitigen Debatte um Rentensystem und Zukunft des Sozialstaates ja sehen kann.


Das ist aber ein gesellschaftliches Problem, das mit politischen Mitteln praktisch nicht zu lösen ist. Die Axt an die Leistungsgesellschaft zu legen dürfte zum Kollaps des politischen und ökonomischen Systems und damit zu schwersten Konflikten bis hin zu Gewalttätigkeiten führen. Die Leistungsgesellschaft lebt vom Wettbewerb und über diesen Wettbewerb ist sie hierarchisch organisiert. Werden diese Hierarchien grundsätzlich infrage gestellt, sind die (oft teuren) Symbole des sozialen Status entwertet, gibt es Ärger. Sehr schöne Beispiele dafür, was passiert, wenn gesellschaftliche Statussymbole auf einen Schlag entwertet sind, kann man an Hand der Dieselverbotsdebatte beobachten - oder konnte es, als die Frage auftauchte, warum Flüchtlinge Smartphones hatten. Nicht umsonst wurde 2015/2016 in teils hysterisch- populistischem Ton darüber diskutiert, ob Flüchtlingen bei der Eiinreise nicht die Smarphones abgenommen werden müssten.
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Europa2050 » Di 12. Feb 2019, 16:11

Klopfer hat geschrieben:(12 Feb 2019, 15:53)

Schon klar, du würdest lieber den Soli abschaffen wovon vor allem die obersten Einkommensgruppen profiteren statt Rentnern die ihr ganzes Leben gearbeitet haben ein auskömmliches Leben zu ermöglichen. Soziale Gerechtigkeit ist nicht so dein Ding?


Von einer Abschaffung profitieren erstmal diejenigen, die ihn bezahlen.

Das heißt, Geld das für seinen ursprünglichen Zweck nicht mehr gebraucht wird (bzw. dessen Zweckbindung nach knapp 30 Jahren doch mal abgelaufen ist) wird nicht mehr eingesammelt. Ist für mich logischer, als es weiter zu sammeln und jemand Drittes zu geben.

Ob man aus dem Haushalt eine Möglichkeit schafft, die Kleinstrenten auf ein angemessenes Maß zu ergänzen ist eine andere Sache. Halte ich für dringend geboten. Muss man halt bei einer anderen Position im Sozialhaushalt einsparen. Bei 145 Mrd. €, d.h. über 1.700 € pro Bundesbürger sollte das machbar sein.
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stolz auf Dinge zu sein, die Du nie getan hast und
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Re: Die Rentenerhöhungsvorschläge der SPD

Beitragvon Gruwe » Di 12. Feb 2019, 16:19

Klopfer hat geschrieben:(12 Feb 2019, 15:53)

Schon klar, du würdest lieber den Soli abschaffen wovon vor allem die obersten Einkommensgruppen profiteren statt Rentnern die ihr ganzes Leben gearbeitet haben ein auskömmliches Leben zu ermöglichen. Soziale Gerechtigkeit ist nicht so dein Ding?


Ich weiß zwar jetzt nicht, wo Du aus meinem Text irgendeine Art von Wertung in dieser Hinsicht herauslesen willst, aber gut, wenn Dir deine Einbildung das so sagt, dann ist das deine Sache!

Nein, würde ich nicht. Habe ich weder behauptet noch irgendwo ausgesagt. Ich habe nicht mehr und nicht weniger erläutert, warum ein Einzelposten durchaus um einiges geringer ausfallen kann als das Gesamt-Budget und dennoch nicht finanzierbar ist. Was Du aus dieser Aussage machst oder interpretieren willst, ist dann eher dein Ding!

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