BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

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franktoast
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon franktoast » Do 3. Jan 2019, 17:05

lili hat geschrieben:(03 Jan 2019, 16:51)

Naja ich finde bei dem heutigen System gibt es viel Bürokratie und komische Maßnahmen (gerade bei Arbeitslosen). Außerdem bin ich für ein BGE damit jeder diese Existenzsicherheit hat. Dazu zähle ich die Grundbedürfnisse (Ein Dach über dem Kopf, Nahrung, Kleidung u.s.w). Dadurch ist die Person sicher und viel freier. Er kann die Stelle wechseln, wenn es ihm nicht passt. Die Abhängigkeit ist nicht mehr vorhanden.

Ich finde gut, dass du durchaus aufgeschlossen bist. :)

Wie schon pöfter gesagt, kommt es eben auf die Höhe des BGEs an ;) Je höher es ist, desto mehr bin ich gegen ein BGE, weil es weniger wahrscheinlich klappt. Es ist ja gut, wenn man ein System will, in dem man die Situation des Arbeitnehmers verbessern will. Mindestlohn, Kündigungsschutz und womöglich ein BGE, damit die Person freier wird und jederzeit kündigen kann. Das bedeutet aber oft, dass es dann für den Arbeitgeber schlechter wird und das ist nun mal auch nicht gut. Unternehmen sind dafür da, die Produktion von Gütern zu steuern. Dabei handeln Unterenehmer is einem sehr dynamischen und somit unsicheren Umfeld. Das will entsprechend entlohnt werden. Jeder kann sich ja selber fragen, ob er das Risiko des Unternehmers eingehen würde und wie sich das ändert, wenn jeder Arbeitnehmer nun "noch freier" würde, die Stelle einfach zu kündigen.

Deswegen ist es unabdingbar, dass das BGE niedrig gehalten wird. Eine feste Höhe für alle in Deutschland macht wenig Sinn, da va. die Mietkosten unterschiedlich hoch sind. Hier wäre es denkbar, dass der Bund ein Basis-BGE stellt und die Stadt enstprechend auffüllt (Stadtwahlen entscheiden, Finanzierung liegt auch bei der Stadt).
Ich persönlich würde das BGE auch von der Haushaltsgröße abhängig machen. Denn 500€ für einen Single sind sehr, sehr wenig, 2000€ für einen 4-Personenhaushalt wäre relativ viel. Ich würde etwa 80-90% vom heutigen Hartz4 ansetzen.
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon hawk » Do 3. Jan 2019, 17:17

Ein BGE wird nur Leute zum Arbeiten bewegen, wenn der Mindestlohn deutlich besser ist.
Max Wein
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Max Wein » Do 3. Jan 2019, 17:22

lili hat geschrieben:(03 Jan 2019, 16:51)

Naja ich finde bei dem heutigen System gibt es viel Bürokratie und komische Maßnahmen (gerade bei Arbeitslosen). Außerdem bin ich für ein BGE damit jeder diese Existenzsicherheit hat. Dazu zähle ich die Grundbedürfnisse (Ein Dach über dem Kopf, Nahrung, Kleidung u.s.w). Dadurch ist die Person sicher und viel freier. Er kann die Stelle wechseln, wenn es ihm nicht passt. Die Abhängigkeit ist nicht mehr vorhanden.

Ich finde gut, dass du durchaus aufgeschlossen bist. :)


Dafür braucht es kein BGE.

Es macht auch kein unterschied wenn sich 10 leute auf eine stelle bewerben oder 5.
Wenn die immer wechseln freut sich der andere und die person ist trotzdem arbeitslos und belastet dadurch ander.
Ein jobwechsel ist keine Garantie für mehr geld und bessere Bedienungen, es kann auch das gegenteil passieren und dann kann man schwer zurück.
Max Wein
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Max Wein » Do 3. Jan 2019, 17:25

hawk hat geschrieben:(03 Jan 2019, 17:17)

Ein BGE wird nur Leute zum Arbeiten bewegen, wenn der Mindestlohn deutlich besser ist.


Es wird keiner arbeiten gehen wenn das BGE höher ist als was man dadurch extra verdient.

Da würd nur der Lohn gedrückt und davon hat keiner was.

Geld verdienen heißt zu arbeiten und nicht zu faulenzen, ander staaten der welt haben das nicht und dennen interessiert es auch nicht.

Geld auf probleme zu schmeißen hat niemand geholfen.
lili
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon lili » So 6. Jan 2019, 22:04

franktoast hat geschrieben:(03 Jan 2019, 17:05)

Wie schon pöfter gesagt, kommt es eben auf die Höhe des BGEs an ;) Je höher es ist, desto mehr bin ich gegen ein BGE, weil es weniger wahrscheinlich klappt. Es ist ja gut, wenn man ein System will, in dem man die Situation des Arbeitnehmers verbessern will. Mindestlohn, Kündigungsschutz und womöglich ein BGE, damit die Person freier wird und jederzeit kündigen kann. Das bedeutet aber oft, dass es dann für den Arbeitgeber schlechter wird und das ist nun mal auch nicht gut. Unternehmen sind dafür da, die Produktion von Gütern zu steuern. Dabei handeln Unterenehmer is einem sehr dynamischen und somit unsicheren Umfeld. Das will entsprechend entlohnt werden. Jeder kann sich ja selber fragen, ob er das Risiko des Unternehmers eingehen würde und wie sich das ändert, wenn jeder Arbeitnehmer nun "noch freier" würde, die Stelle einfach zu kündigen.

Deswegen ist es unabdingbar, dass das BGE niedrig gehalten wird. Eine feste Höhe für alle in Deutschland macht wenig Sinn, da va. die Mietkosten unterschiedlich hoch sind. Hier wäre es denkbar, dass der Bund ein Basis-BGE stellt und die Stadt enstprechend auffüllt (Stadtwahlen entscheiden, Finanzierung liegt auch bei der Stadt).
Ich persönlich würde das BGE auch von der Haushaltsgröße abhängig machen. Denn 500€ für einen Single sind sehr, sehr wenig, 2000€ für einen 4-Personenhaushalt wäre relativ viel. Ich würde etwa 80-90% vom heutigen Hartz4 ansetzen.


Wenn es zu wenig ist kannst du dir ja nichts leisten. Ich bin für 1000 Euro.

Der Arbeitnehmer braucht eindeutig mehr Freiheiten. Da muss der Unternehmer die Arbeitsbedingungen attraktiver gestalten. Man geht ja nicht ohne Grund weg.
,,Was sind unsere geistreichen und gebildeten Subjekte größenteils? Hohnlächelte Sklavenbesitzer und selber - Sklaven." Das unwahre Prinzip unserer Erziehung"

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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon lili » So 6. Jan 2019, 22:05

Max Wein hat geschrieben:(03 Jan 2019, 17:22)

Dafür braucht es kein BGE.

Es macht auch kein unterschied wenn sich 10 leute auf eine stelle bewerben oder 5.
Wenn die immer wechseln freut sich der andere und die person ist trotzdem arbeitslos und belastet dadurch ander.
Ein jobwechsel ist keine Garantie für mehr geld und bessere Bedienungen, es kann auch das gegenteil passieren und dann kann man schwer zurück.


Ja aber du bist flexibler und kannst nicht nach unten fallen.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Alpha Centauri » So 6. Jan 2019, 22:14

lili hat geschrieben:(06 Jan 2019, 22:04)

Wenn es zu wenig ist kannst du dir ja nichts leisten. Ich bin für 1000 Euro.

Der Arbeitnehmer braucht eindeutig mehr Freiheiten. Da muss der Unternehmer die Arbeitsbedingungen attraktiver gestalten. Man geht ja nicht ohne Grund weg.


Naja die meisten Grundeinkommens Modell bewegen sich ja zwischen 500€ bis 1.500€ pro Monat an BGE.

Das wäre alles mehr als der lächerliche Regelsatz des Hartz Regiemes derzeit, der zudem völlig künstlich klein und willkürlich berechnet wurde ( was selbst Peter Hartz heute einräumt der einen Regelsatz 510€ für angemessen hält) dass ist aber ein.anderes Thema.
Zuletzt geändert von Alpha Centauri am So 6. Jan 2019, 22:18, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Misterfritz » So 6. Jan 2019, 22:15

lili hat geschrieben:(06 Jan 2019, 22:04)

Wenn es zu wenig ist kannst du dir ja nichts leisten. Ich bin für 1000 Euro.

Der Arbeitnehmer braucht eindeutig mehr Freiheiten. Da muss der Unternehmer die Arbeitsbedingungen attraktiver gestalten. Man geht ja nicht ohne Grund weg.
Du kannst Dir auch von 1.000€ nix leisten.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Misterfritz » So 6. Jan 2019, 22:16

lili hat geschrieben:(06 Jan 2019, 22:05)

Ja aber du bist flexibler und kannst nicht nach unten fallen.
Du kannst auch bei gleichem Gehalt tiefer fallen.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Odin1506 » So 6. Jan 2019, 22:19

Wie wäre es mit 800€ + Wohngeld(Miete+Nebenkosten)?
Ich bin keine Signatur, ich putze hier nur!!! :p
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Misterfritz » So 6. Jan 2019, 22:29

Odin1506 hat geschrieben:(06 Jan 2019, 22:19)

Wie wäre es mit 800€ + Wohngeld(Miete+Nebenkosten)?
Das können, je nach Wohnort, locker 1.500€ sein. Wer soll das noch finanzieren?
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Odin1506 » So 6. Jan 2019, 22:38

Misterfritz hat geschrieben:(06 Jan 2019, 22:29)

Das können, je nach Wohnort, locker 1.500€ sein. Wer soll das noch finanzieren?


Ich glaube kaum, dass Hartz4-Empfänger und Niedriglöhner eine Wohnung haben, die 1500€ Miete kostet. Für eine 1-Raumwohnung wohl gemerkt.
Ich bin keine Signatur, ich putze hier nur!!! :p
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Misterfritz » So 6. Jan 2019, 22:40

Odin1506 hat geschrieben:(06 Jan 2019, 22:38)

Ich glaube kaum, dass Hartz4-Empfänger und Niedriglöhner eine Wohnung haben, die 1500€ Miete kostet. Für eine 1-Raumwohnung wohl gemerkt.
Ich meinte, zusammen mit dem von Dir genannten 800€.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Troh.Klaus » Mo 7. Jan 2019, 09:00

lili hat geschrieben:(06 Jan 2019, 22:04)
Wenn es zu wenig ist kannst du dir ja nichts leisten. Ich bin für 1000 Euro.

Ich bin für 2.000 Euro + Wohngeld.
In varietate concordia.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon franktoast » Mo 7. Jan 2019, 09:34

lili hat geschrieben:(06 Jan 2019, 22:04)
Wenn es zu wenig ist kannst du dir ja nichts leisten. Ich bin für 1000 Euro.

Dann bitte den Namen ändern. Vielleicht in "Ich-wünsch-mir-was"-Einkommen oder "Ich-kann-mir-damit-was-leisten"-Einkommen. Ein Grundeinkommen deckt nur die Grundbedürfnisse ab. Genauso wie Hartz4.

Der Arbeitnehmer braucht eindeutig mehr Freiheiten. Da muss der Unternehmer die Arbeitsbedingungen attraktiver gestalten. Man geht ja nicht ohne Grund weg.

Das kommt ja auch immer mehr. Und zwar nicht unbedingt über einen höheren Lohn. Bei meinem Arbeitgeber ist es zB. nun möglich, flexibel anzufangen, wenn man lustig ist (mit ein paar Bedingungen). Es ist viel freier. Für den Arbeitgeber bedeutet das jedoch eine niedrigere Produktivität, da zB. Meetings schwieriger sind und ein Mitarbeiter nicht weiterkommt, weil er einen anderen nicht fragen kann, da der weniger wahrscheinlich verfügbar ist. Das ist gleichbedeutend mit mehr Kosten. zB. 5% Mehrkosten. Genauso hätte der Arbeitgeber jedem 5% mehr bezahlen können.
Ich persönlich hätte mich wahrscheinlich für mehr Lohn entschieden, aber man hat sich für eine Einheitslösung entschieden. Aber das Unternehmen kann das zB. "quasi-demokratisch" entscheiden. Bald gibt es wahrscheinlich mehr Einheitslösungen für alle Unternehmen, nämlich gesetzliche Lösungen. Schade.
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Alpha Centauri » Mo 7. Jan 2019, 12:33

franktoast hat geschrieben:(07 Jan 2019, 09:34)

Dann bitte den Namen ändern. Vielleicht in "Ich-wünsch-mir-was"-Einkommen oder "Ich-kann-mir-damit-was-leisten"-Einkommen. Ein Grundeinkommen deckt nur die Grundbedürfnisse ab. Genauso wie Hartz4.


Das kommt ja auch immer mehr. Und zwar nicht unbedingt über einen höheren Lohn. Bei meinem Arbeitgeber ist es zB. nun möglich, flexibel anzufangen, wenn man lustig ist (mit ein paar Bedingungen). Es ist viel freier. Für den Arbeitgeber bedeutet das jedoch eine niedrigere Produktivität, da zB. Meetings schwieriger sind und ein Mitarbeiter nicht weiterkommt, weil er einen anderen nicht fragen kann, da der weniger wahrscheinlich verfügbar ist. Das ist gleichbedeutend mit mehr Kosten. zB. 5% Mehrkosten. Genauso hätte der Arbeitgeber jedem 5% mehr bezahlen können.
Ich persönlich hätte mich wahrscheinlich für mehr Lohn entschieden, aber man hat sich für eine Einheitslösung entschieden. Aber das Unternehmen kann das zB. "quasi-demokratisch" entscheiden. Bald gibt es wahrscheinlich mehr Einheitslösungen für alle Unternehmen, nämlich gesetzliche Lösungen. Schade.


Richtig ein Grundeinkommen ist eine Grundsicherung nur eben ( im Unterschied zu Hartz) an keine Bedinungen ( plus überbürokratischen Verwaltungsappart) geknüpft und man erhält es ein lebenslang monatlich, wie gesagt die meisten Modelle schweben 500€ bis 1.500€ vor wer ein Luxusleben will der beim Grundeinkommen an der falschen Adresse.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon Occham » Mo 7. Jan 2019, 12:47

Alpha Centauri hat geschrieben:(07 Jan 2019, 12:33)

Richtig ein Grundeinkommen ist eine Grundsicherung nur eben ( im Unterschied zu Hartz) an keine Bedinungen ( plus überbürokratischen Verwaltungsappart) geknüpft und man erhält es ein lebenslang monatlich, wie gesagt die meisten Modelle schweben 500€ bis 1.500€ vor wer ein Luxusleben will der beim Grundeinkommen an der falschen Adresse.

Wohlstand ist aber nicht "bedingungslos", Wohlstand muss erwirtschaftet werden, DAS ist die Bedingung.
Die beste Lösung eines Problems ist meist die Einfachste.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon franktoast » Mo 7. Jan 2019, 12:48

Alpha Centauri hat geschrieben:(07 Jan 2019, 12:33)

Richtig ein Grundeinkommen ist eine Grundsicherung nur eben ( im Unterschied zu Hartz) an keine Bedinungen ( plus überbürokratischen Verwaltungsappart) geknüpft und man erhält es ein lebenslang monatlich, wie gesagt die meisten Modelle schweben 500€ bis 1.500€ vor wer ein Luxusleben will der beim Grundeinkommen an der falschen Adresse.

Wie siehst du das zum Thema "lebenslang". Regierung A macht BGE möglich, 4 Jahre später wird neu gewählt, die das BGE wieder abschaffen. Eine Garantie auf lebenslang würde es wohl eh nie geben.
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon lili » Mo 7. Jan 2019, 13:59

Alpha Centauri hat geschrieben:(06 Jan 2019, 22:14)

Naja die meisten Grundeinkommens Modell bewegen sich ja zwischen 500€ bis 1.500€ pro Monat an BGE.

Das wäre alles mehr als der lächerliche Regelsatz des Hartz Regiemes derzeit, der zudem völlig künstlich klein und willkürlich berechnet wurde ( was selbst Peter Hartz heute einräumt der einen Regelsatz 510€ für angemessen hält) dass ist aber ein.anderes Thema.


Naja 1500 Euro ist noch besser. Das Modell mit 1500 Euro kenne ich gar nicht. Natürlich wäre es besser und auch sinnvoller als Hartz 4.
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Re: BGE - bedingungsloses Grundeinkommen

Beitragvon lili » Mo 7. Jan 2019, 14:00

Misterfritz hat geschrieben:(06 Jan 2019, 22:15)

Du kannst Dir auch von 1.000€ nix leisten.


Ich kann mir aber mehr leisten als ohne...
,,Was sind unsere geistreichen und gebildeten Subjekte größenteils? Hohnlächelte Sklavenbesitzer und selber - Sklaven." Das unwahre Prinzip unserer Erziehung"

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