Mindestlohn

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Realist2014
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Re: Weniger Geld trotz Mindestlohn

Beitragvon Realist2014 » Do 3. Jul 2014, 14:15

Dampflok94 » Do 3. Jul 2014, 12:51 hat geschrieben:
zollagent » 3. Jul 2014, 13:46 hat geschrieben:Es wird die Wenigsten betreffen. Und einige davon (leider) so, daß sie diesen Mindestlohn nicht mehr bekommen,weil ihr Arbeitsplatz wegfällt.

Einigen wird das wohl passieren. Aber nicht vielen. :cool:



in Bayern sehr wenigen..

in Meckvorpolen wird das anders sein...
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zollagent
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Re: Weniger Geld trotz Mindestlohn

Beitragvon zollagent » Do 3. Jul 2014, 16:11

pikant » Do 3. Jul 2014, 13:08 hat geschrieben:
zollagent » Do 3. Jul 2014, 13:06 hat geschrieben:Über die Anzahl werden wir uns unterhalten, wenn die ersten Erfahrungswerte vorliegen. Ich jedenfalls gehe stark davon aus, daß die Zollstelle Schwarzarbeit mehr Arbeit haben wird.


das wuerde ich auch nicht ausschliessen, aber Personal wird wohl nicht mehr dafuer eingestellt.
die Kassen sind knapp ;)

So wirklich scharf sind auch die Zöllner nicht darauf.
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3x schwarzer Kater
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Re: Weniger Geld trotz Mindestlohn

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Do 3. Jul 2014, 16:14

zollagent » Do 3. Jul 2014, 14:06 hat geschrieben:
Über die Anzahl werden wir uns unterhalten, wenn die ersten Erfahrungswerte vorliegen. Ich jedenfalls gehe stark davon aus, daß die Zollstelle Schwarzarbeit mehr Arbeit haben wird.



Die fordern schon mal 2.500 neue Mitarbeiter um den Mindestlohn überhaupt kontrollieren zu können.
Da sage noch einer der Mindestlohn schaffe keine Arbeitsplätze :thumbup:
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
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paradoxx
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Re: Weniger Geld trotz Mindestlohn

Beitragvon paradoxx » Do 3. Jul 2014, 18:27

Dampflok94 » Do 3. Jul 2014, 13:12 hat geschrieben:
zollagent » 3. Jul 2014, 14:06 hat geschrieben:Über die Anzahl werden wir uns unterhalten, wenn die ersten Erfahrungswerte vorliegen. Ich jedenfalls gehe stark davon aus, daß die Zollstelle Schwarzarbeit mehr Arbeit haben wird.

Auch das wird wohl passieren. So what?

Nur wenige behaupten wohl, der ML sei das Nonplusultra so ganz ohne Nebenwirkungen. Wie meistens im Leben hat die Sache Vor- und Nachteile. Und so kommt man zur Abwägungsfrage: Übersteigen die Vor- die Nachteile? Und da sage ich ganz klar JA!
Die Netto-Hartzler kommen sicher nicht billiger
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Realist2014
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Re: Weniger Geld trotz Mindestlohn

Beitragvon Realist2014 » Do 3. Jul 2014, 18:29

paradoxx » Do 3. Jul 2014, 17:27 hat geschrieben:
Dampflok94 » Do 3. Jul 2014, 13:12 hat geschrieben:Auch das wird wohl passieren. So what?

Nur wenige behaupten wohl, der ML sei das Nonplusultra so ganz ohne Nebenwirkungen. Wie meistens im Leben hat die Sache Vor- und Nachteile. Und so kommt man zur Abwägungsfrage: Übersteigen die Vor- die Nachteile? Und da sage ich ganz klar JA!
Die Netto-Hartzler kommen sicher nicht billiger



was ist denn ein "Netto-Harzler"? :?:
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Re: Mindestlohn

Beitragvon Senexx » Do 3. Jan 2019, 21:50

franktoast hat geschrieben:(03 Jan 2019, 15:24)

Ja sicherlich. Ich wäre für einen Mindestlohn von 20€/h. Spricht etwas dagegen?

Wieso so bescheiden? Warum nicht 70 oder 100€/Stunde?
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Re: Mindestlohn

Beitragvon Misterfritz » Do 3. Jan 2019, 21:59

franktoast hat geschrieben:(03 Jan 2019, 15:24)

Ja sicherlich. Ich wäre für einen Mindestlohn von 20€/h. Spricht etwas dagegen?

Sagen wir mal so: Diese Löhne (und deren Nebenkosten) werden auf die Preise von Waren und Dienstleistungen geschlagen. Das würde die Inflation anheizen, was bedeuten würde, dass die Mindestlöhne wieder angehoben müssten und so weiter.
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Maltrino
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Re: Mindestlohn

Beitragvon Maltrino » Do 3. Jan 2019, 22:16

franktoast hat geschrieben:(03 Jan 2019, 15:24)

Ja sicherlich. Ich wäre für einen Mindestlohn von 20€/h. Spricht etwas dagegen?

...


20€/h ??? Das heißt, jemand der 40 Stunden die Woche arbeitet hat nach einer Woche schon 800 Euro zusammen? Das ist ja soviel wie ein kleines BGE! Ja wer geht denn dann noch Vollzeit arbeiten!! Da liegen doch alle an 3 Wochen im Monat nur noch in der Hägematte!!!! Aber so hättet ihr es ja wohl gerne, ihr linken, sozialkommunistischen Phantasten, nicht wahr???? Oh, werd ich jetzt gesperrt wegen Spam? Oder nicht, weil ich Kommunisten beschimpft hab..?

Das witzige am Mindestlohn ist ja: Der Staat zahlt ihn nicht sondern die Unternehmen müssen ihn zahlen. Der Mindestlohn ist keine sozialpolitische Maßnahme, im Sinne von "vom Staat gezahlt", und hat eigentlich im BGE Thema dementsprechend nichts zu suchen....

Man kann aber mal nachdenken was passieren würde wenn der Mindestlohn 1000€/h betragen würde. Wer würde dann noch arbeiten (können) und welche Unternehmen würden dann noch Mitarbeiter bezahlen? Bayern München würde Ribery bezahlen, das ZDF Markus Lanz, Daimler den Mann mit dem Riesenbart... Und das wärs dann. Mehr kann man sich nicht leisten. Kleine Unternehmen sowieso nicht. Wenn man es so dreht könnte man auch sagen: Ein hoher Mindestlohn ist schlecht für kleine Unternehmen und kleine Angestellte die dann gar keinen Job mehr bekommen weil sie zu teuer sind. Genau wie Hartz4 bedroht ein zu hoher Mindestlohn also eher den "kleinen Mann". Man könnte auch ganz böse sagen: Vielleicht ist der Mindestlohn sogar ein neoliberales U-Boot. Es wurde von großen Unternehmen gewollt damit die Kleinen (die armen Kleinen!!!!) sterben, weil sie sich keine Angestellten mehr leisten können. Das wäre doch die Enthüllung des Jahrhunderts!
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Tom Bombadil
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Re: Mindestlohn

Beitragvon Tom Bombadil » Do 3. Jan 2019, 23:35

Maltrino hat geschrieben:(03 Jan 2019, 22:16)

Das witzige am Mindestlohn ist ja: Der Staat zahlt ihn nicht sondern die Unternehmen müssen ihn zahlen.

Erklär das bitte mal näher!
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franktoast
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Re: Mindestlohn

Beitragvon franktoast » Fr 4. Jan 2019, 09:38

Misterfritz hat geschrieben:(03 Jan 2019, 21:59)

Sagen wir mal so: Diese Löhne (und deren Nebenkosten) werden auf die Preise von Waren und Dienstleistungen geschlagen. Das würde die Inflation anheizen, was bedeuten würde, dass die Mindestlöhne wieder angehoben müssten und so weiter.

Aha und bei einem Mindestlohn von 9€ oder 12€ gilt das nicht?
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Re: Mindestlohn

Beitragvon franktoast » Fr 4. Jan 2019, 09:39

Senexx hat geschrieben:(03 Jan 2019, 21:50)

Wieso so bescheiden? Warum nicht 70 oder 100€/Stunde?

Eben. Warum 9€, aber nicht 12€ oder 20€ oder 100€?
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Re: Mindestlohn

Beitragvon z4ubi » Fr 4. Jan 2019, 11:34

franktoast hat geschrieben:(03 Jan 2019, 15:24)

Ja sicherlich. Ich wäre für einen Mindestlohn von 20€/h. Spricht etwas dagegen?



Nicht viel. 20€ Mindestlohn werden auch kommen. Die Frage ist nur, wann?


Misterfritz hat geschrieben:(03 Jan 2019, 21:59)

Sagen wir mal so: Diese Löhne (und deren Nebenkosten) werden auf die Preise von Waren und Dienstleistungen geschlagen. Das würde die Inflation anheizen, was bedeuten würde, dass die Mindestlöhne wieder angehoben müssten und so weiter.


Schaut man sich die niedrige Inflation der letzten 20 Jahre in Deutschland an, könnten wir eine höhere Inflationsrate auch mal gut vertragen.

Dass bei höherem Lohnniveau die Inflation steigt, kann passieren . Allerdings sehe ich diesbezüglich erst einmal keine große Gefahr, da ein großer Teil der Bevölkerunges sich aktuell ja nicht einmal leisten kann, etwas vom Einkommen fürs Sparen zu nutzen.

(In manchen Bereichen wird es natürlich zu Preissteigerungen kommen, ob das schon ausreicht, um die Inflation "anzuheizen", bezweifle ich.)

20€ Mindestlohn ja, aber in (nicht zu kleinen) Schritten über mehrere Jahre verteilt.
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franktoast
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Re: Mindestlohn

Beitragvon franktoast » Fr 4. Jan 2019, 12:29

z4ubi hat geschrieben:(04 Jan 2019, 11:34)
Nicht viel. 20€ Mindestlohn werden auch kommen. Die Frage ist nur, wann?

Was spricht gegen "heute"?
Ja, die Preise bzw. Inflation würde steigen, aber natürlich unterproportional. Es gibt ja viele Arbeitnehmer, die über 20€/h verdienen, bei denen sich ja nichts ändert. Ich wüsste auch nicht, warum ein Informatikhochschulabsolvent mehr als ein Hilfsarbeiter verdienen sollte.
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Re: Mindestlohn

Beitragvon Klopfer » Fr 4. Jan 2019, 12:38

Eigentlich dürfen wir darüber gar nicht mehr reden, denn wie von INSM, Bayme VBM, FDP, Arbeitgeberflügel CDU/CSU usw. ist ja nach der Einführung des Mindestlohns die Welt untergegangen.
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Re: Mindestlohn

Beitragvon Maltrino » Fr 4. Jan 2019, 12:40

Tom Bombadil hat geschrieben:(03 Jan 2019, 23:35)

Erklär das bitte mal näher!


Hö? Was gibt es da zu erklären? Also soweit ich das verstanden habe ist es in Deutschland nicht so wie bei dieser Aktion in Frankreich, wo der Staat den Lohn bezuschusst um einen höheren Mindestlohn zu erreichen und die Gelbwesten zufriedenzustellen, oder? Also klär mich auf wenn ich was verpasst habe, ich hab jetzt keine Lust in Gesetzen nachzugucken da meiner Meinung nach die Sache eigentlich klar war:

Mindestlohn heißt, dass der Staat ein Gesetz festlegt, dass ein bestimmte Lohn nicht unterschritten werden darf. Aber der Staat zahlt diesen Lohn natürlich nicht selber (außer wenn er der Arbeitgeber ist) sondern der Arbeitgeber (meist private Unternehmen) zahlen den und der Staat bestraft nur wenn Unternehmen dies nicht tun (oder sollte es zumindest). Der Mindestlohn ist also ein Gesetz in dem der Staat die Unternehmen zwingt bestimmte Löhne zu zahlen. Man könnte auch sagen, der Staat stiehlt sich aus der Verantwortung. Anstatt höhere Sozialleistungen selber zu zahlen oder Löhne zu subventionieren zwingt er die Unternehmen dazu an die Leute zu zahlen. Das Problem nur: Auf diese Art profitieren nur diejenigen die wirklich irgendwo beschäftigt sind wo Mindestlohn gezahlt werden muss.

Natürlich kann man irgendwie sagen, dass der Mindestlohn eine "sozialpolitische Maßnahme" ist, ein Gesetz was die soziale Lage der Arbeitnehmer verändert oder verbessert (oder auch nicht)... Aber unter "staatliche (oder öffentliche"?)Sozialleistungen" verstehe ich eher etwas wo der Staat (oder auch das Land oder die Kommune) aus seinen Haushaltsmitteln wirklich an die Menschen direkt etwas zahlt, wie bei Hartz4 oder BGE. Wobei bei Hartz4 die Sache zwiegespalten ist, auch hier betreibt der Staat bestimmte Maßnahmen wo Unternehmen, zwar nicht durch Zwang, versucht werden in die Verantwortung zu übernehmen, also zum Beispiel Arbeitslose einzustellen. Wenn ein Jobcentermitarbeiter ein Unternehmen anruft und fragt "Warum wollen sie den nicht weiter anstellen, der ist doch gut!" dann versucht der Staat die Last der Verantwortung (Geld zahlen) auf das Unternehmen abzuwälzen, aber ohne Zwang. Beim Mindestlohn kommt Zwang hinzu. Wer weniger bezahlt handelt gesetzeswidrig. Aber grundsätzlich sind Hartz4 und BGE auf der einen Seite und Mindestlohn auf der anderen Seite völlig unterschiedliche Sachen. Beim Mindestlohn wälzt der Staat alle Verantwortung auf die Arbeitgeber ab (auch wenn er manchmal selber der Arbeitgeber ist) und zwingt sie einfach mehr Geld auszugeben.
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Re: Mindestlohn

Beitragvon Tom Bombadil » Fr 4. Jan 2019, 12:59

Ach sorry, ich hatte "BGE" statt "Mindestlohn" gelesen :dead:
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Re: Mindestlohn

Beitragvon Max Wein » Fr 4. Jan 2019, 14:24

franktoast hat geschrieben:(04 Jan 2019, 12:29)

Was spricht gegen "heute"?
Ja, die Preise bzw. Inflation würde steigen, aber natürlich unterproportional. Es gibt ja viele Arbeitnehmer, die über 20€/h verdienen, bei denen sich ja nichts ändert. Ich wüsste auch nicht, warum ein Informatikhochschulabsolvent mehr als ein Hilfsarbeiter verdienen sollte.


Ach weil die die 20 euro die Stunde verdienen, auch fachkräfte sind.

Warum ? Der Informatiker hat wissen und weiß was er machen muss und trägt dafür die Verantwortung, das hat ein Hilfsarbeiter nicht weshalb er auch keine Verantwortung hat.
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Re: Mindestlohn

Beitragvon Max Wein » Fr 4. Jan 2019, 14:25

Tom Bombadil hat geschrieben:(04 Jan 2019, 12:59)

Ach sorry, ich hatte "BGE" statt "Mindestlohn" gelesen :dead:


Ich weiß nicht wie ich zum mindestlohn thread gekommen bin.
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Re: Mindestlohn

Beitragvon Skull » Fr 4. Jan 2019, 14:28

Max Wein hat geschrieben:(04 Jan 2019, 14:25)

Ich weiß nicht wie ich zum mindestlohn thread gekommen bin.

Guten Tag,

ich aber.

Es wurde einige Beiträge hierhin ausgelagert.
Weil anderswo...themenfremd oder u.U.Spam.
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Re: Mindestlohn

Beitragvon franktoast » Fr 4. Jan 2019, 16:21

Max Wein hat geschrieben:(04 Jan 2019, 14:24)

Ach weil die die 20 euro die Stunde verdienen, auch fachkräfte sind.

Warum ? Der Informatiker hat wissen und weiß was er machen muss und trägt dafür die Verantwortung, das hat ein Hilfsarbeiter nicht weshalb er auch keine Verantwortung hat.

Ja eben. Als ich nach 5 Jahren mit meinem Studium fertig war, 5 Jahre unter Hartz4 Niveau und mit 0 Vermögen, will ich doch auch feststellen, dass der Hilfsarbeiter in der Zwischenzeit ein schönes Vermögen angehäuft hat, aber jetzt kommts: Ich keinen Cent mehr verdiene. Ha, hat sich doch gelohnt.

Ne Spaß bei Seite. Was spricht gegen einen Mindestlohn von 20€? Warum fordert die Linkspartei nur 12€?
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