Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Fliege » Sa 17. Nov 2018, 15:14

aleph hat geschrieben:(17 Nov 2018, 14:54)
nein, sie wissen ja auch von vorteilen von religion. ich kenne viele atheisten, die ihre kinder taufen und konfirmieren lassen. streng genommen sind sehr viele christen atheisten. sie argumentieren mit christlichen werten und traditionen, die es zu pflegen gilt, lehnen aber die glaubensvorstellungen von transzendenten gottheiten, sünde, erlösung oder hölle ab.

wenn ich in saudi arabien wäre, würde ich auch zu religionssachen schweigen und respekt vor den religiösen meiner umgebung einhalten, obwohl ich atheist bin

Opportunismus ist ein gefährlicher Weg, der einen zum Täter machen kann, sofern man nicht rechtzeitig die Notbremse zieht (wie es beispielsweise Oskar Schindler getan hat).
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Vongole » Sa 17. Nov 2018, 15:17

Fliege hat geschrieben:(17 Nov 2018, 15:14)

Opportunismus ist ein gefährlicher Weg, der einen zum Täter machen kann, sofern man nicht rechtzeitig die Notbremse zieht.


Dann wären also Muslime, die sich unserer "Umgebung" stillschweigend anpassen, nichts weiter als Opportunisten?
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Fliege » Sa 17. Nov 2018, 16:48

Vongole hat geschrieben:(17 Nov 2018, 15:17)
Dann wären also Muslime, die sich unserer "Umgebung" stillschweigend anpassen, nichts weiter als Opportunisten?

Ja, deswegen wird im Westen von Mohammedanern nicht opportunistische Scheinanpassung (Mohammedaner nennen das "Taqiya") erwartet, sondern ein echter Kulturwandel weg vom Islam als einer kollektivistisch-totalitären Ideologie.
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Vongole » Sa 17. Nov 2018, 17:12

Fliege hat geschrieben:(17 Nov 2018, 16:48)

Ja, deswegen wird im Westen von Mohammedanern nicht opportunistische Scheinanpassung (Mohammedaner nennen das "Taqiya") erwartet, sondern ein echter Kulturwandel weg vom Islam als einer kollektivistisch-totalitären Ideologie.


Kulturwandel kann auch mit dem Islam funktionieren, sofern er vom Gläubigen anderes interpretiert wird, siehe z.B. Seyran Ates.
Solange Gläubige, gleich welcher Religion sie angehören, der Gesellschaft nicht ihre Ansichten versuchen aufzuzwingen, sollte jeder nach seiner Facon glücklich werden.
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Fliege » Sa 17. Nov 2018, 17:19

Vongole hat geschrieben:(17 Nov 2018, 17:12)
Kulturwandel kann auch mit dem Islam funktionieren, sofern er vom Gläubigen anderes interpretiert wird, siehe z.B. Seyran Ates.
Solange Gläubige, gleich welcher Religion sie angehören, der Gesellschaft nicht ihre Ansichten versuchen aufzuzwingen, sollte jeder nach seiner Facon glücklich werden.

Mit einem solchen Kulturwandel, der den Islam von innen heraus entschärft und harmlos macht, bin ich sehr einverstanden. Alle Bemühungen, aus einer kollektivistisch-totalitären Religion eine nette Religion für private Belange zu machen, unterstütze ich.
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 17. Nov 2018, 18:19

Vongole hat geschrieben:(17 Nov 2018, 17:12)

Solange Gläubige, gleich welcher Religion sie angehören, der Gesellschaft nicht ihre Ansichten versuchen aufzuzwingen, sollte jeder nach seiner Facon glücklich werden.

Wo fängt das denn für dich an? Die genannte Seyran Ates steht unter Polizeischutz, also ist die Gesellschaft schon jetzt davon betroffen.
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon keinproblem » Sa 17. Nov 2018, 18:23

Fliege hat geschrieben:(17 Nov 2018, 17:19)

Mit einem solchen Kulturwandel, der den Islam von innen heraus entschärft und harmlos macht, bin ich sehr einverstanden. Alle Bemühungen, aus einer kollektivistisch-totalitären Religion eine nette Religion für private Belange zu machen, unterstütze ich.

Wie kommst du darauf, dass es einen Wandel benötigen würde damit Muslime anderen nicht ihren Glauben aufzwingen?
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Vongole » Sa 17. Nov 2018, 18:37

Tom Bombadil hat geschrieben:(17 Nov 2018, 18:19)

Wo fängt das denn für dich an? Die genannte Seyran Ates steht unter Polizeischutz, also ist die Gesellschaft schon jetzt davon betroffen.


Ich dachte, ich hätte mich klar ausgedrückt.
Polizeischutz für Ates oder andere Muslime ist Zwang, der durch Gläubige ausgelöst wird, genau wie Burka in der Schule, "Friedensrichter", Zwangsheiraten etc.
Ates ist für mich nur ein Beispiel, dass der Islam hinischtlich demokratischer Gepflogenheiten reformierbar sein könnte.
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Misterfritz » Sa 17. Nov 2018, 18:38

keinproblem hat geschrieben:(17 Nov 2018, 18:23)

Wie kommst du darauf, dass es einen Wandel benötigen würde damit Muslime anderen nicht ihren Glauben aufzwingen?
Hast DU mal in die Welt geschaut, wie viele Muslime mit Gewalt ihren Islam verbreiten wollen?
Hier ist das natürlich nicht so, aber Koranverteilungen werden bestimmt nicht gemacht, um sich irgendwie zu beschäftigen ;)
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon keinproblem » Sa 17. Nov 2018, 18:55

Vongole hat geschrieben:(17 Nov 2018, 18:37)

Ich dachte, ich hätte mich klar ausgedrückt.
Polizeischutz für Ates oder andere Muslime ist Zwang, der durch Gläubige ausgelöst wird, genau wie Burka in der Schule, "Friedensrichter", Zwangsheiraten etc.

Bei Zwangsheirat und Polizeischutz gehe ich ja noch mit, aber wo der Zwang bei Verhüllungen und Friedensrichtern nun Einzug halten soll offenbart sich mir nicht.
Große Schreckgespenster wie alle oben genannten Kampfbegriffe es ja eindeutig sind zusammenzurühren damit zB der offensichtliche Zwang der Zwangsheirat mit einem vermuteten Zwang der Burkaträgerin gleichgesetzt werden kann ist vielleicht auch ein wichtiger Punkt für das Thema, ob islamophob die falsche oder richtige Bezeichnung für bestimmte Handlungsweisen sind.
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon keinproblem » Sa 17. Nov 2018, 19:02

Misterfritz hat geschrieben:(17 Nov 2018, 18:38)

Hast DU mal in die Welt geschaut, wie viele Muslime mit Gewalt ihren Islam verbreiten wollen?
Hier ist das natürlich nicht so, aber Koranverteilungen werden bestimmt nicht gemacht, um sich irgendwie zu beschäftigen ;)

Was hast du an der Verbreitung von Koranübersetzungen auszusetzen?
Und wenn ich auf die Weltkarte schaue sehe ich mehr Leid, dass durch angebliche Humanisten auf Mehrfamilienhäuser gebombt wird als Leid, dass durch angebliche Muslime in die Nacken Andersgläubiger geschlagen wird.
Ich bin froh wenn du auch gegen solche Gräuel bist, aber dann müssen wir konsistent bleiben und gemeinsam zumindest eine Regulierung von Waffenexportsgesetzen fordern. Es kann nicht sein, dass rheinmetall &co sich dumm und dämlich mit dem Verkauf von Mordwerkzeug verdienen, der bärtige Mann im öffentlichen Bewusstsein aber als größte Gefahr für Frieden, Wohlergehen und Wohlstand wahrgenommen wird.
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Misterfritz » Sa 17. Nov 2018, 19:06

keinproblem hat geschrieben:(17 Nov 2018, 19:02)

Was hast du an der Verbreitung von Koranübersetzungen auszusetzen?
Warum wird das gemacht? Darf ich den Koran, wenn er mich nicht weiter interessiert, ins Altpapier werfen?
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Tom Bombadil » Sa 17. Nov 2018, 19:10

Vongole hat geschrieben:(17 Nov 2018, 18:37)

Ich dachte, ich hätte mich klar ausgedrückt.

Okay, hatte ich falsch verstanden.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon keinproblem » Sa 17. Nov 2018, 19:15

Misterfritz hat geschrieben:(17 Nov 2018, 19:06)

Warum wird das gemacht?

Weil Muslime fest davon überzeugt sind, dass wohltätige Handlungen im Diesseits und Jenseits wertvoll sind und ihnen in zehnfacher(!) Weise wieder zu Gute kommt.
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Misterfritz » Sa 17. Nov 2018, 19:20

keinproblem hat geschrieben:(17 Nov 2018, 19:15)

Weil Muslime fest davon überzeugt sind, dass wohltätige Handlungen im Diesseits und Jenseits wertvoll sind und ihnen in zehnfacher(!) Weise wieder zu Gute kommt.
Meine 2. Frage hast Du wohlweisslich nicht beantwortet.
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Vongole » Sa 17. Nov 2018, 19:24

keinproblem hat geschrieben:(17 Nov 2018, 18:55)

Bei Zwangsheirat und Polizeischutz gehe ich ja noch mit, aber wo der Zwang bei Verhüllungen und Friedensrichtern nun Einzug halten soll offenbart sich mir nicht.
Große Schreckgespenster wie alle oben genannten Kampfbegriffe es ja eindeutig sind zusammenzurühren damit zB der offensichtliche Zwang der Zwangsheirat mit einem vermuteten Zwang der Burkaträgerin gleichgesetzt werden kann ist vielleicht auch ein wichtiger Punkt für das Thema, ob islamophob die falsche oder richtige Bezeichnung für bestimmte Handlungsweisen sind.


Islamophobie bedeutet, einen Menschen abzulehnen, aus dem einzigen Grund, weil er Muslim ist.
Kritik an Verhaltensweisen, die unserer FDGO widersprechen, aber mit dem Islam begründet werden, ist nicht islamphob.

Ob eine Burkaträgerin dieses Gewand zwangsweise oder freiwillig trägt, ist für Außenstehende meist schwer zu beurteilen.
Aber ich möchte mich eben nicht zwingen lassen, in Schule oder Beruf das Gespräch mit einer vollvermummten Frau zu führen.

Die sog. "Friedenrichter" meinen, auch die Delikte im privaten Kreis ahnden zu können, die ein Fall für die Justiz sind, und damit stellen sie sich außerhalb unserer Gesetze,
mehr noch, sie entscheiden darüber, was überhaupt ein strafbares Delikt ist.
So kann dann ganz peu à peu der Staat im Staat entstehen, abschreckendes Beispiel sind die franz. Banlieues.
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon keinproblem » Sa 17. Nov 2018, 19:36

Misterfritz hat geschrieben:(17 Nov 2018, 19:20)

Meine 2. Frage hast Du wohlweisslich nicht beantwortet.

Wenn du teile meines Beitrages weglässt, kann ich das auch ;-)
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon Misterfritz » Sa 17. Nov 2018, 19:39

keinproblem hat geschrieben:(17 Nov 2018, 19:36)

Wenn du teile meines Beitrages weglässt, kann ich das auch ;-)
Also dann nochmal meine Frage:
Darf ich den Koran, wenn er mich nicht weiter interessiert, ins Altpapier werfen?
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon keinproblem » Sa 17. Nov 2018, 19:50

Vongole hat geschrieben:(17 Nov 2018, 19:24)

Islamophobie bedeutet, einen Menschen abzulehnen, aus dem einzigen Grund, weil er Muslim ist.
Kritik an Verhaltensweisen, die unserer FDGO widersprechen, aber mit dem Islam begründet werden, ist nicht islamphob.


Richtig, als Grundannahme hat mit in Deutschland aufgrund von rechtsstaatlichen Prinzipien allerdings die Annahme, dass dem (freiwillig) so ist, oder stehe ich mit der Meinung alleine da?

Steht ein solcher Zwang den irgendwie an?


Wenn sich zwei Nachbarn streiten gehen sie nicht selten damit vor Gericht und belasten unnötig weiter unser marodes Justizwesen. Wenn ein Dritter hinzukommt und nach seiner Auffassung von Fairness das ganze schlichtet, ist das nicht nur zu akzeptieren sondern sogar lobenswert, es sei denn alle Protagonisten sind Muslime.
Ich muss hier auch klar eine Abgrenzung machen zu außerjuristischen Klärungen von schweren Strafdelikten wie zB Vergewaltigungen oder extremen Arten der Körperverletzungen, die soweit ich weiß dem Staat gemeldet werden müssen. In solchen Fällen muss die Staatsgewalt respektiert werden und da sollte sich keiner anmaßen, dass einfach selbst zu regeln - das ist schlichtweg gesetzeswidrig.

Wenn ich einen aber dabei erwische, dass er meinen Autoreifen stiehlt und dann nicht Anzeige erstatte sondern wir das mithilfe eines Dritten den beide Parteien respektieren klären, ist das weder ein neues Phänomen noch in irgendeiner Hinsicht strafbar bloß, weil es sich um Muslime handelt. Im Gegenteil, genauso etwas fehlt unserer Gesellschaft, ich meine wo stehen wir denn, wenn man wegen jedem Konflikt direkt zum Amtsgericht, Papa Staat rennen und uns nicht mehr als Zivilgesellschaft selbst um unsere Anliegen kümmern können?
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Re: Ist 'Islamophob' der richtige Begriff für die Gegner des Islam im Westen ?

Beitragvon keinproblem » Sa 17. Nov 2018, 19:54

Misterfritz hat geschrieben:(17 Nov 2018, 19:39)

Also dann nochmal meine Frage:
Darf ich den Koran, wenn er mich nicht weiter interessiert, ins Altpapier werfen?

Nein darfst du nicht, wenn deine Eltern dir eine andere Etikette beigebracht haben. Wenn eine solche (offensichtliche) Respektlosigkeit allerdings im Einklang mit deinen Moralvorstellungen ist oder du mit der kurzen Diskrepanz zurecht kommst, dann darfst du es natürlich, ohne damit rechnen zu müssen, dass dich einer beleidigt, totschlägt, verklagt etc.

Kannst ja jetzt auf meinen Beitrag antworten:
Misterfritz hat geschrieben:(17 Nov 2018, 18:38)

Hast DU mal in die Welt geschaut, wie viele Muslime mit Gewalt ihren Islam verbreiten wollen?


Und wenn ich auf die Weltkarte schaue sehe ich mehr Leid, dass durch angebliche Humanisten auf Mehrfamilienhäuser gebombt wird als Leid, dass durch angebliche Muslime in die Nacken Andersgläubiger geschlagen wird.
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