38 Grad und seit Monaten kein Regen

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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Misterfritz » So 21. Okt 2018, 22:14

H2O hat geschrieben:(21 Oct 2018, 22:05)

Unser Problem bleibt weiterhin, daß wir von unserem örtlichen Wetter auf das globale Klima schließen. Diese Verbindung scheint aber unzulässig zu sein, denn hier in Pommern ist es derzeit zwar nicht gerade quietschnass, aber es gibt wieder ausreichende Niederschläge. Allerdings scheint die Pilzernte durch den staubtrocknen und ewig langen Sommer nachhaltig geschädigt zu sein. Kaum Angebot... aber eine Wahnsinns-Apfelernte!
Ich schliesse nicht vom gegenwärtigen örtlichen Wetter auf das Klima ;)
Dennoch, selbst wenn es dann mal regnen würde, dann fehlt immer noch Wasser - und zwar ohne Ende!
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » So 21. Okt 2018, 22:27

Misterfritz hat geschrieben:(21 Oct 2018, 22:14)

Ich schliesse nicht vom gegenwärtigen örtlichen Wetter auf das Klima ;)
Dennoch, selbst wenn es dann mal regnen würde, dann fehlt immer noch Wasser - und zwar ohne Ende!

Ja klar, das ist so, unbestritten. Mein Sohn ist gerade von einem weitgehend verregneten Segel- / Tauchurlaub um Sizilien zurück gekehrt... so ungerecht geht es zu mit dem Wetter! Und hier oben in Pommern? Goldener Oktober!
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Misterfritz » So 21. Okt 2018, 22:30

H2O hat geschrieben:(21 Oct 2018, 22:27) Tauchurlaub um Sizilien
Tauchen ist doch eh' unter Wasser :D
SCNR ... ;)
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » So 21. Okt 2018, 22:41

Misterfritz hat geschrieben:(21 Oct 2018, 22:30)

Tauchen ist doch eh' unter Wasser :D
SCNR ... ;)


Ach ja, das ansonsten noch so lange warme Mittelmeer war auch schon arg abgekühlt, und so wurde die Aufwärmzeit an Bord auch noch etwas "schudderig". Vor 20 Jahren hatte mein Gastgeber mir noch vorgeschlagen, doch im Oktober/November nach Sizilien zu reisen. Dann sei das Wasser immer noch angenehm warm für Nordlichter, während Sizilianerinnen schon im Pelzmantel und Stiefeln dem Treiben zusähen. ;)

Wir erleben schon sehr ungewöhnliche Bocksprünge der Wetterlagen!
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Misterfritz » So 21. Okt 2018, 22:44

H2O hat geschrieben:(21 Oct 2018, 22:41)

Ach ja, das ansonsten noch so lange warme Mittelmeer war auch schon arg abgekühlt, und so wurde die Aufwärmzeit an Bord auch noch etwas "schudderig". Vor 20 Jahren hatte mein Gastgeber mir noch vorgeschlagen, doch im Oktober/November nach Sizilien zu reisen. Dann sei das Wasser immer noch angenehm warm für Nordlichter, während Sizilianerinnen schon im Pelzmantel und Stiefeln dem Treiben zusähen. ;)
Klingt alles nach Klimaerwärmung :D
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » So 21. Okt 2018, 22:59

Misterfritz hat geschrieben:(21 Oct 2018, 22:44)

Klingt alles nach Klimaerwärmung :D


Wir lebten damals vermutlich in einer Warmzeit des Mittelmeerbeckens. Denn auch ansonsten hat es in diesem Jahr in Italien kräftig geschüttet, mit doch zahlreichen Todesopfern der Leute vor Ort.

Na ja, vielleicht lugt im kommenden Jahr diese Warmzeit wieder um die Ecke im Mittelmeer, und beschert uns in Mitteleuropa einen total verregneten Sommer mit Hochwasser am Rhein, an der Donau, der Weser, der Elbe und an der Oder. Wer weiß das schon?
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ein Terraner » So 21. Okt 2018, 23:02

H2O hat geschrieben:(21 Oct 2018, 22:59)

Wir lebten damals vermutlich in einer Warmzeit des Mittelmeerbeckens. Denn auch ansonsten hat es in diesem Jahr in Italien kräftig geschüttet, mit doch zahlreichen Todesopfern der Leute vor Ort.

Na ja, vielleicht lugt im kommenden Jahr diese Warmzeit wieder um die Ecke im Mittelmeer, und beschert uns in Mitteleuropa einen total verregneten Sommer mit Hochwasser am Rhein, an der Donau, der Weser, der Elbe und an der Oder. Wer weiß das schon?

Bei dem Begriff Warmzeit geht es um Klimaperioden von mehreren Tausend Jahren, so schnell ändert sich das nicht.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » So 21. Okt 2018, 23:13

Ein Terraner hat geschrieben:(21 Oct 2018, 23:02)

Bei dem Begriff Warmzeit geht es um Klimaperioden von mehreren Tausend Jahren, so schnell ändert sich das nicht.


Was!? Haben Sie noch nie von der hochfrequenten Warmzeit gehört und dem persönlichen Wetter, das jeder von uns mit sich führt? Ok , ich hätte doch das Zwinkermännchen bemühen sollen! ;)
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 22. Okt 2018, 00:22

Warmzeit :?: Nichtwarmzeit :?: Klima :?:

Ist doch völlig gleichgültig - wenn hier mal für ne Weile nix wächst, was macht das schon. Alles was wir hier brauchen, kommt doch "global" und völlig problemlos zu uns :thumbup:

Wenn sich dann noch Geld fürs nicht Heizen sparen lässt, ist das ein höchst willkommener Effekt !

Wie sagt doch User Teeernte in seiner Dauerschleife :

"Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D "

- ich glaub er meint das irgendwie sarkastisch...
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon schokoschendrezki » Mo 22. Okt 2018, 11:31

Die Elbe im deutsch-tschechischen Grenzgebiet und die Donau im Raum Länderdreieck Slowakei/Österreich/Ungarn habe ich schon sehr oft, aber so noch nie gesehen. Irgendwann kann man vielleicht durchwaten.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon H2O » Mo 22. Okt 2018, 11:42

schokoschendrezki hat geschrieben:(22 Oct 2018, 11:31)

Die Elbe im deutsch-tschechischen Grenzgebiet und die Donau im Raum Länderdreieck Slowakei/Österreich/Ungarn habe ich schon sehr oft, aber so noch nie gesehen. Irgendwann kann man vielleicht durchwaten.


Tja, Altkanzler Schröder kennt die Elbe und die Oder nur als Träger von Gummistiefeln auf den Flußdeichen stehend und den Dammbruch fürchtend. So wetterwendisch kann Wetter sein!
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Ein Terraner » Mo 22. Okt 2018, 12:11

H2O hat geschrieben:(21 Oct 2018, 23:13)

Ok , ich hätte doch das Zwinkermännchen bemühen sollen! ;)


Wenn man aus Spaß ein Argumentationsschema von Klimawandelskeptikern übernimmt kann das durchaus hilfreich sein. ;)
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Cat with a whip » Do 15. Nov 2018, 23:31

Neben Ursachen wie Totholz und Zersiedelung als Faktoren für die großen Waldbrandschäden in Kalifornien spielt auch die Klimaerwärmung immer deutlicher hinein.

Recent research on wildfires in California, published in August 2018, predicted an increase in the number of wildfires as a consequence of climate change.

Stanford Earth System Science Professor Noah Diffenbaugh stated that atmospheric conditions for California wildfires are expected to worsen in the future because of the effects of climate change in California and that "what we're seeing over the last few years in terms of the wildfire season in California [is] very consistent with the historical trends in terms of increasing temperatures, increasing dryness, and increasing wildfire risk". Other experts agreed, saying that global warming is to blame for these extreme weather conditions. Global warming led to higher temperatures and less rain, creating a drier landscape that gave fires more fuel to burn longer and stronger.

https://en.wikipedia.org/wiki/2018_California_wildfires
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Tom Bombadil » Do 15. Nov 2018, 23:36

Es hat zwar keine 38°C mehr, aber Niederschlag bleibt weiterhin absolute Mangelware.

Wimre kommt es in den nächsten Monaten auch wieder zu "El Nino", das dürfte für den Pazifik und die Anrainer mal wieder ein Desaster geben.
The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants. It is its natural manure.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon immernoch_ratlos » Fr 16. Nov 2018, 10:52

Nun ich kann mich darüber freuen - und gut isses ! Stand PV am 15.11.2018 = 11.194 kWh

Regen - leider messe ich den nicht so regelmäßig - an ganz wenigen Tagen seit März bis nun November - kaum ein Tag ohne keinerlei Niederschlag. Selbst nächtliche "Betauung" erst seit einigen Tagen. Das sind Verhältnisse wie in der Kalahari (Botswana) wo ich schon mal drei Jahre gelebt habe.

Nun kann man - muss man aber nicht - dies für eine "reine Wetterkapriole" halten. Das betrifft aber zumindest Teile von Mitteleuropa nun schon seit Monaten. Nun hofft "man" im Sinne einer weiteren "Wetterkapriole" auf ein Jahr mit besonders vielen Niederschlägen und entsprechend wenigen Sonnenerträgen :?: Das soll alles mit nichts zusammenhängen - besonders aber nicht mit Klimaveränderungen weltweit :?:

Sonneneinstrahlung und hohe Temperaturen in der Nacht werden immer häufiger - hier in der Metropolregion Karlsruhe bis Frankfurt - jedes Jahr werden es einige sehr unangenehme Tage - eigentlich Nächte - mehr. Alles völlig normal und lediglich eine "etwas länger andauernde Wetterkapriole" :?: Verhältnisse wie in tropischen Gebieten ? Nun ich habe beides genießen dürfen - Nächte mit wenigen Grad Abkühlung - Nächte mit extremer Abkühlung - tags 45°C - nachts 18°C. Wüstenklima - Mosul (Irak) - Muskat (Oman) - Kalahari (Botswana).

Nun auch irgendwo zwischen Frankfurt und Karlsruhe :?: Nächte mit geringer Abkühlung :?: Nicht das es die zuvor niemals gegeben habe - nein, diese "Wetterlagen" häufen sich seit Jahren. Auch die Zahl derer, welche "vorzeitig" sterben, wächst kontinuierlich...

Zurück zur nach Süden gerichteten PV : 2012 = 10.880 kWh - das bislang höchste Ergebnis, 2013 = 10.085 kWh - das bislang schlechtestes Ergebnis, 2014 =10.668 kWh, 2015 = 10.575 kWh, 2016 = 10.208 kWh, 2017 = 10.613 kWh und 2018 am 15.11. = 11.194 kWh.

Die PV ist eigentlich nichts als ein relativ große "Messsonde". Was ich nicht habe, ist die Intensität der Einstrahlung. Sondern eben nur, was die PV "daraus macht". Bei großer Hitze sinkt die Produktion. Ich kann jeden Tag mit dem selben Datum über nun 7 Jahre vergleichen. Bei noch geringeren Temperaturen erzielt die Anlage Tageswerte über 65 kWh - obwohl klarer Himmel und günstiger Sonnenstand, sieht das in Juli, August deutlich schlechter aus da werden 60 kWh pro Tag nicht mehr erreicht. So ist der deutlich höhere Ertrag 2018 kleiner, als die tatsächliche Einstrahlung es erwarten lassen würde. Das ist keine "Klage" sondern die Feststellung, auch der schon höhere Ertrag müsste eigentlich um xxx kWh höher liegen. Der Durchschnitt aus 6 Jahren von 63.029 kWh = 10.504 kWh/a

Nimmt man nun noch die "normalen" Ergebnisse für den Rest vom November + Dezember hinzu könnte am 31.12.2018 = 11.424 kWh auf dem Zähler stehen. Das sind gegen den Durchschnitt gerechnet 8,7% = ca. 920 kWh mehr. Ungefähr das Durchschnittsergebnis des März. Also hatte 2018 dann 13 "normale" Monate. Schau mer mal was 2019 bringt.

Ob man das noch mit "ganz normale Schwankungen" erklären kann :?: Statt meiner "regionalen Ergebnisse" müsste man nun die Vergleichszahlen von ganz Deutschland - eigentlich Europa - haben. Aber mein "Gefühl" (um das geht es ja hier sehr häufig) sagt, das sind unübersehbare Schwankungen, welche auf die laufenden Klimaveränderungen zurückgeführt werden können :s

Blauer Himmel - jahreszeitlich tiefer stehende Sonne - hier bei mir und "Das leistet Photovoltaik in Deutschland" (mit zwei stündlicher Verzögerung)
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Quatschki » Fr 16. Nov 2018, 11:01

Ab nächster Woche ist Winter angesagt.
Zur vermutlich völligen Überraschung vieler Autofahrer...
Otto.F.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Otto.F. » Fr 16. Nov 2018, 11:19

Damit alles besser wird sollte man doch nur noch mehr Co² in die Luft blasen. :D

Aussage stammt nicht von mir. ;)

Man merkt diese Veränderungen überall und das seit Jahren. Leider haben diese "Klimahysteriker", auch Klimaforscher genannt, bis jetzt mit allem Recht gehabt und liegen lediglich mit der Zeitabfolge weit hinterher.

Die nächsten Jahrhunderte versprechen viele Sturmschäden, noch mehr Ernteeinbußen, weiter steigende Waldbrände und spektakuläre Dürren und gleichzeitig Meere wo eigentlich Wüsten oder Tropen sein sollten.

Ein hoch auf fossile Brennstoffe. :thumbup: s
Solange es nicht in der eigenen Filterblase
und dem eigenem Geldbeutel scheppert, kann es einen Klimawandel doch nicht geben.
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Nightrain » Fr 16. Nov 2018, 12:53

Ich passe mich ja schon an: nächsten Sommer wird die Wohnung komplett klimatisiert sein :)
"Gleiches gilt in Deutschland für AfD und Pegida. Der gewalttätige Antisemitismus kommt heute nicht von rechts, auch wenn die irreführenden Statistiken etwas anderes sagen." (Michael Wolffsohn)
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon Alexyessin » Fr 16. Nov 2018, 13:02

Tom Bombadil hat geschrieben:(15 Nov 2018, 23:36)

Es hat zwar keine 38°C mehr, aber Niederschlag bleibt weiterhin absolute Mangelware.

Wimre kommt es in den nächsten Monaten auch wieder zu "El Nino", das dürfte für den Pazifik und die Anrainer mal wieder ein Desaster geben.


Ist wieder einer angesagt?
Wenn ja, dann kann ich nur hoffen, das es ein leichter wird. Ansonsten haben wir nächstes Jahr nicht nur die Katastrophen vor Ort sondern Wetterkapriolen bis zu uns.
Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin kein Nazi, aber...
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Re: 38 Grad und seit Monaten kein Regen

Beitragvon immernoch_ratlos » Sa 17. Nov 2018, 09:51

Quatschki hat geschrieben:Ab nächster Woche ist Winter angesagt.
Zur vermutlich völligen Überraschung vieler Autofahrer...
Oje - danke für die Erinnerung :thumbup: - ich muss noch die Winterreifen anlegen. Der Gedanke daran fällt schwer bei vollem Sonnenschein - leider nur von knapp 9:00 bis 16:00 Uhr - trotz verdächtig tiefstehender Sonne noch immerhin 19,118 kWh - max. Leistung 4,407 kW

Am Donnerstag war die Welt dagegen in Ordnung - dichter Nebel max. Leistung 0,603 kW, Tagesertrag "stolze" 2,203 kWh - nur nachts ist es noch dunkler :|

Im November sind 2stellige Werte (jedenfalls im 6jährigen Durchschnitt) kamen über 20 kWh/d bislang überhaupt nicht vor. An 13 Tagen teils knapp über 10 kWh/d an den "restlichen 17 Tagen" deutlich unter 10 kWh/d. Der 17. Tag - also Heute - war selbst im Durchschnitt mit 4,399 kWh/d der "unergiebigste".

Am 30.11.2014 gab es nur 1,072 kWh, das schlechteste Ergebnis für den November bisher.

Dagegen ist dieser Monat in 2018 mit jetzt schon 10 x über 10 kWh/d - davon 3 deutlich über 20 kWh/d - auch in der kurzen Periode von nur 7 Jahren sowohl zu trocken und gleichzeitig auch "zu sonnig".

Ich will mich nicht beschweren, bei den Außentemperaturen muss auch die Heizung noch wenig leisten. Da die auch komplett elektrisch ist, wirken höhere Erträge auch hier "segensreich". Klar das ich in den Heizungsmonaten möglichst den kompletten "Ertrag" gleich selbst verbrauche.

Wenn es - wie in den Jahren zuvor - ganz normal regnen würde, wäre mir das persönlich deutlich lieber, als die paar kWh extra. Auch wenn ich nur über einen leicht verwilderten "Ziergarten" verfüge und nicht wie die Landwirte in meinem Umfeld auf Niederschläge angewiesen bin... :(
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