Grundsatzdiskussion Islam

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Ammianus
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Ammianus » Mi 17. Okt 2018, 11:37

Weiter oben sprach ich von einem Mainstream-Islam, der mehr oder weniger die durchschnittlichen Ansichten der muslimischen Bevölkerungen von Marokko bis Indonesien bestimmt. Hierzu einige Zahlen aus einer Untersuchung des Pew Research Center "The World's Muslims: Religion, Politics and Society", 2013

Diese drei Länder wurden wohl gewählt, da aus ihnen die Mehrheit der in die USA einwandernden Muslime stammt.

Quelle: Ayaan Hirsi Ali, Reformiert euch. Warum der Islam sich ändern muss. 2015, S. 30/31

Todesstrafe für Abfall vom Islam:
Pakistan 75 %
Bangladesch 43 %
Irak 41 %

Es ist notwendig an Gott zu glauben um moralisch zu :

Pakistan 85 %
Bangladesch 89 %
Irak 91 %

Die Bekehrung Anders- oder Nichtgläubiger ist eine religiöse Pflicht:

Pakistan 85 %
Bangladesch 69 %
Irak 66 %

Die Scharia ist das offenbarte Wort Gottes:

Pakistan 81 %
Bangladesch 65 %
Irak 69 %

Religionsführer sollten einen gewissen oder große Einfluss haben:

Pakistan 54 %
Bangladesch 69 %
Irak 57 %

Westliche Unterhaltungskultur verletzt die Moral:

Pakistan 88 %
Bangladesch 75 %
Irak 75 %

Polygamie ist moralisch akzeptabel:

Pakistan 37 %
Bangladesch 32
Irak 46

Ehrenmorde an Frauen sind in keinem Fall gerechtfertigt:

Pakistan 45 %
Bangladesch 34 %
Irak 22 %

Selbstmordattentate zur Verteidigung des Islam sind oft oder manchmal gerechtfertigt:

Pakistan 13 %
Bangladesch 26 %
Irak 7 %

Es sollte einer Frau erlaubt sein sich von ihrem Mann scheiden zu lassen:

Pakistan 26 %
Bangladesch 62 %
Irak 14 %

Hätten keinerlei oder nur wenig Probleme damit, würde ihre Tochter einen Christen heiraten:

Pakistan 3 %
Bangladesch 10 %
Irak 4 %
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relativ
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Mi 17. Okt 2018, 11:41

Ammianus hat geschrieben:(17 Oct 2018, 11:37)

Weiter oben sprach ich von einem Mainstream-Islam, der mehr oder weniger die durchschnittlichen Ansichten der muslimischen Bevölkerungen von Marokko bis Indonesien bestimmt. Hierzu einige Zahlen aus einer Untersuchung des Pew Research Center "The World's Muslims: Religion, Politics and Society", 2013

Diese drei Länder wurden wohl gewählt, da aus ihnen die Mehrheit der in die USA einwandernden Muslime stammt.

Quelle: Ayaan Hirsi Ali, Reformiert euch. Warum der Islam sich ändern muss. 2015, S. 30/31

Todesstrafe für Abfall vom Islam:
Pakistan 75 %
Bangladesch 43 %
Irak 41 %

Es ist notwendig an Gott zu glauben um moralisch zu :

Pakistan 85 %
Bangladesch 89 %
Irak 91 %

Die Bekehrung Anders- oder Nichtgläubiger ist eine religiöse Pflicht:

Pakistan 85 %
Bangladesch 69 %
Irak 66 %

Die Scharia ist das offenbarte Wort Gottes:

Pakistan 81 %
Bangladesch 65 %
Irak 69 %

Religionsführer sollten einen gewissen oder große Einfluss haben:

Pakistan 54 %
Bangladesch 69 %
Irak 57 %

Westliche Unterhaltungskultur verletzt die Moral:

Pakistan 88 %
Bangladesch 75 %
Irak 75 %

Polygamie ist moralisch akzeptabel:

Pakistan 37 %
Bangladesch 32
Irak 46

Ehrenmorde an Frauen sind in keinem Fall gerechtfertigt:

Pakistan 45 %
Bangladesch 34 %
Irak 22 %

Selbstmordattentate zur Verteidigung des Islam sind oft oder manchmal gerechtfertigt:

Pakistan 13 %
Bangladesch 26 %
Irak 7 %

Es sollte einer Frau erlaubt sein sich von ihrem Mann scheiden zu lassen:

Pakistan 26 %
Bangladesch 62 %
Irak 14 %

Hätten keinerlei oder nur wenig Probleme damit, würde ihre Tochter einen Christen heiraten:

Pakistan 3 %
Bangladesch 10 %
Irak 4 %

Aus diesen drei genannten Ländern herraus, wird sich der Islam mom. wohl kaum modernisieren/reformieren. Dafür sind die Vorraussetzungen in den Ländern m.M. gar nicht gegeben.
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Wolverine » Mi 17. Okt 2018, 12:03

Teeernte hat geschrieben:(17 Oct 2018, 11:10)

Vielleicht will uns Relativ die VIELEN Vorteile eines "Ungläubigen" im Islam //Islamischen Staaten //Islamischen Gesellschaft // Islamischen Gemeinschaft >> im Gegensatz zu den anderen haupsächlich demokratischen Gesellschaften mal nahebringen ? :D :D :D


Das befürchte ich auch. Gegen Parteien im Bundestag hetzen und seltsamen Auslegern des Islam die Stange halten. Das nenne ich mal pfiffig.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Teeernte » Mi 17. Okt 2018, 12:10

relativ hat geschrieben:(17 Oct 2018, 11:26)

Ich weiss ja das einigen ihr eigenes Spiegelbild nicht so sehr gefällt, deshalb halte ich dies ja immer so gerne euch vor die Nase.
hälst du also für eine persönliche Meinungsäußerung die keiner Überprüfung/Quelle bedarf? Evtl. war sie ja tatsächlich als Überhöhung gedacht , m.M. sogar ziemlich sicher. Nur wenn so einen pauschale Behauptung fällt und es gibt hier einige user die ja immer wieder bei bestimmten Themen so pauschal allgemein argumentieren, dann sollte man sich nicht wundern wenn der Spiegel wieder zum Vorschein kommt.
Diese Aussage, ist nicht nur pauschal gehalten sondern m.M. und Überzeugung auch nachweisslich falsch. Denn ich kann mich z.B. nicht erinnern, auch nur ein Statement hier im Forum gelesen zu haben, der radikalen Islamismus, oder bestimmte Auslegungen des Islams hofiert. Du? Wenn ja lasse ich mich auch gerne mit Fakten und Quellen überzeugen. Ansonste ist diese pauschal Aussage eben wieder nur das, was siewohl auch sein sollte eine dämliche Provokation.

Das mit dem hoflich ist bei mir und dir vorbei, da brauchst du mir auch nix vorzuheucheln, ich habs mal versucht, es ging und geht bei dir nicht mehr. Der sogenannte Hopfen und Malz ,der da verloren ist. Die angefangene Kaussalkette kannst du wohl auch nicht mehr durchbrechen, ich bezweifle sogar das du dies willst.


Ohne jetzt unhöflich zu sein, ;) M.M. schredderst du hier jeden Strang mit deinen Äußerungen


Ich weiss ja das einigen ihr eigenes Spiegelbild nicht so sehr gefällt, deshalb halte ich dies ja immer so gerne euch vor die Nase..... :D :D :D

Teile uns "Unwissenden"//aus Muslimischer Sicht >> Ungläubigen doch >> EINEN VORTEIL des ISLAM in Sachen Menschenrechte - hinsichtlich "Minderheiten" - wie "Ungläubige" mit....

EINER reicht mir.... :D :D :D - der deduktiv anwendbar ist....


relativ hat geschrieben:(17 Oct 2018, 11:26)
Ansonste ist diese (DEINE ! ..geändert durch T.) pauschal Aussage eben wieder nur das, was siewohl auch sein sollte eine dämliche Provokation.
:D

Ach .... ich bin höflich - sonst ist ja hier, ausser Dir keiner da.....der den ISLAM verteidigen will...
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon jellobiafra » Mi 17. Okt 2018, 13:14

jellobiafra hat geschrieben:(16 Oct 2018, 23:09)

https://www.stern.de/politik/ausland/partei-islam-will-in-belgien-einen-islamischen-staat-errichten-8399152.html



Die Gruppe ist derzeit noch ziemlich klein. Muss aber nicht so bleiben.


Das Problem liegt darin, dass sobald der muslimische Anteil in einer Region eine gewisse Größe erreicht, radikale muslimische Gruppen daraus einen Auftrag zur kulturellen Dominanz ableiten. Ich habe einmal eine Dokumentation über Molenbeek/Brüssel gesehen, da erzählte eine junge Frau, dass sie das Viertel verlassen will, da sie wegen ihrer freizügiger Kleidung von Muslimen angepöbelt wird, oder weil sie auf der Straße raucht. Der muslimische Anteil in der deutschen Bevölkerung wird aus rein demographischen Gründen, ohne jede Einwanderung, stark ansteigen, weil er bei Kindern und Jugendlichen derzeit doppelt so hoch ist, wie in der Gesamtbevölkerung. Es wird in Zukunft auch in deutschen Großstädten immer mehr Stadtteile mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit geben, Selbst wenn die weite Mehrheit der Muslime moderat und tolerant ist, werden sich dann daraus Probleme ergeben, weil MInderheiten unter den Muslimen nach der Scharia schreien werden.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon ThorsHamar » Mi 17. Okt 2018, 13:31

jellobiafra hat geschrieben:(17 Oct 2018, 13:14)

Das Problem liegt darin, dass sobald der muslimische Anteil in einer Region eine gewisse Größe erreicht, radikale muslimische Gruppen daraus einen Auftrag zur kulturellen Dominanz ableiten. .....

..... Es wird in Zukunft auch in deutschen Großstädten immer mehr Stadtteile mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit geben, Selbst wenn die weite Mehrheit der Muslime moderat und tolerant ist, werden sich dann daraus Probleme ergeben, weil MInderheiten unter den Muslimen nach der Scharia schreien werden.


Genau das ist das Problem. Moderate Moslems, falls es sowas überhaupt geben kann, jedenfalls Moslems, die im Westen westlich leben wollen, werden bei entsprechender Konzentration von Islam von radikalen und bald auch von ganz normalen Moslems gezwungen, den wahren Glauben zu leben oder die Konsequenzen zu tragen, also auch getötet zu werden.
Das ist kein Zukunftsvision, sondern Realität, auch in Deutschland.
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Mi 17. Okt 2018, 13:34

Wolverine hat geschrieben:(17 Oct 2018, 12:03)

Das befürchte ich auch. Gegen Parteien im Bundestag hetzen und seltsamen Auslegern des Islam die Stange halten. Das nenne ich mal pfiffig.

Quelle?
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Ammianus » Mi 17. Okt 2018, 13:35

relativ hat geschrieben:(17 Oct 2018, 11:41)

Aus diesen drei genannten Ländern herraus, wird sich der Islam mom. wohl kaum modernisieren/reformieren. Dafür sind die Vorraussetzungen in den Ländern m.M. gar nicht gegeben.


Und man kann mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass es in den anderen islamisch dominierten Ländern genau so aussieht - bei allen Unterschieden. Und das ist die Tragödie für einen großen Teil der Menschheit. Wirklich Erfolg versprechende Lösungen zeichnen sich nicht ab.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Mi 17. Okt 2018, 13:37

Teeernte hat geschrieben:(17 Oct 2018, 12:10)

Ich weiss ja das einigen ihr eigenes Spiegelbild nicht so sehr gefällt, deshalb halte ich dies ja immer so gerne euch vor die Nase..... :D :D :D

Teile uns "Unwissenden"//aus Muslimischer Sicht >> Ungläubigen doch >> EINEN VORTEIL des ISLAM in Sachen Menschenrechte - hinsichtlich "Minderheiten" - wie "Ungläubige" mit....

EINER reicht mir.... :D :D :D - der deduktiv anwendbar ist....
ne ich bin jetzt nicht dafür da, jeden dummen zu erklären welche bedeutung religionen haben und in welcher beziehung sie zu den GG stehen. Das hat bei Wolverine schon nicht geklappt, dann wird es bei dir bestimmt auch nicht funktionieren. Sorry.




Ach .... ich bin höflich - sonst ist ja hier, ausser Dir keiner da.....der den ISLAM verteidigen will...
Quelle..... alter Lügenbaron. :cool:
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Ammianus » Mi 17. Okt 2018, 13:41

jellobiafra hat geschrieben:(17 Oct 2018, 13:14)

Das Problem liegt darin, dass sobald der muslimische Anteil in einer Region eine gewisse Größe erreicht, radikale muslimische Gruppen daraus einen Auftrag zur kulturellen Dominanz ableiten. Ich habe einmal eine Dokumentation über Molenbeek/Brüssel gesehen, da erzählte eine junge Frau, dass sie das Viertel verlassen will, da sie wegen ihrer freizügiger Kleidung von Muslimen angepöbelt wird, oder weil sie auf der Straße raucht. Der muslimische Anteil in der deutschen Bevölkerung wird aus rein demographischen Gründen, ohne jede Einwanderung, stark ansteigen, weil er bei Kindern und Jugendlichen derzeit doppelt so hoch ist, wie in der Gesamtbevölkerung. Es wird in Zukunft auch in deutschen Großstädten immer mehr Stadtteile mit muslimischer Bevölkerungsmehrheit geben, Selbst wenn die weite Mehrheit der Muslime moderat und tolerant ist, werden sich dann daraus Probleme ergeben, weil MInderheiten unter den Muslimen nach der Scharia schreien werden.


Und das sind nicht kleine vernachlässigbare Minderheiten wie Neonazis, Altstalinisten, Maoisten oder radikale Evangelikale wie bei uns. Im mehr als lesenswerten Buch von Ayaan Hirsi Ali teilt die Autorin die Muslime in 3 Gruppen. Da sind die "Mekka-Muslime" für das Praktizieren der Religion Lebensinhalt ist, die sich dort, wo sie nicht die Mehrheit stellen in einen von der fremden und abgelehnten Aussenwelt getrennten Kokon zurückziehen. Dann gibt es - zwar Minderheit aber groß und aktiv - die "Medina-Muslime", welche die Errichtung eines islamischen Staates nach den Vorgaben des Propheten anstreben. Und als ganz kleine Gruppe und absolute Minderheit die Leute, die entweder ganz den Islam verlassen oder aber über Reformen nachdenken bzw. diese einzuleiten versuchen.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Mi 17. Okt 2018, 13:44

Ammianus hat geschrieben:(17 Oct 2018, 13:35)

Und man kann mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass es in den anderen islamisch dominierten Ländern genau so aussieht - bei allen Unterschieden. Und das ist die Tragödie für einen großen Teil der Menschheit. Wirklich Erfolg versprechende Lösungen zeichnen sich nicht ab.

Entscheidend ist auch eher wie sich der Islam bei uns entwickelt. denn ich persönlich beabsichtige nicht dauerhaft in Ländern mit destruktiver unfreier Theokratie zu leben, oder dort wo allgemeiner religiöser Wahn meine persönliche Freiheit massiv einschränkt, bzw. er Gesellschaftfähig ist. Dies gilt für alle Länder egal welche religion oder Ideologie dort vorherrscht. Mir ist wichtig daß dort wo ich leben möchte idealerweise der Rechtsstaat der entscheidene Faktor für zwischenmenschliche Beziehungskisten ist.
Die hoffung das etwas Schule macht sollte und will ich aber nie ausschließen auch in den besagten Ländern nicht.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Mi 17. Okt 2018, 13:49

ThorsHamar hat geschrieben:(17 Oct 2018, 13:31)

Genau das ist das Problem. Moderate Moslems, falls es sowas überhaupt geben kann, jedenfalls Moslems, die im Westen westlich leben wollen, werden bei entsprechender Konzentration von Islam von radikalen und bald auch von ganz normalen Moslems gezwungen, den wahren Glauben zu leben oder die Konsequenzen zu tragen, also auch getötet zu werden.
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Die gibt es lieber Thor , auch wenn du sie wohl nie gesehen haben möchtest.
Genau das zähle ich auch zu meinen Aufgaben , diesen moderaten Moslems dazu zu bringen und zu helfen eine lautere Stimme zu bekommen. Dies funktioniert aber nicht, wenn wir sie auf einer Seite pauschal mit den radikalen Kräften und Integrationsverweigeren in einem Topf schmeißst und gleichzeitig von diesen moderaten Kräften erwarten, daß sie gegen die Radikalen ihre Stimme erheben.
Zuletzt geändert von relativ am Mi 17. Okt 2018, 13:54, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Wolverine » Mi 17. Okt 2018, 13:51

ThorsHamar hat geschrieben:(17 Oct 2018, 13:31)

Genau das ist das Problem. Moderate Moslems, falls es sowas überhaupt geben kann, jedenfalls Moslems, die im Westen westlich leben wollen, werden bei entsprechender Konzentration von Islam von radikalen und bald auch von ganz normalen Moslems gezwungen, den wahren Glauben zu leben oder die Konsequenzen zu tragen, also auch getötet zu werden.
Das ist kein Zukunftsvision, sondern Realität, auch in Deutschland.


Volle Zustimmung. Hierbei wäre noch zu erwähnen, dass der "wahre Glaube" immer die Interpretation eines Einzelnen bleiben wird. Fakt ist, dass der Islam weder zu Deutschland noch zu Europa gehört und das liegt an der antiquierten Auslegung einer Gruppe, die sich die Eroberung der Welt zum Ziel gesetzt hat. Ein weltweites Kalifat unter der Sharia. Dazu sage ich:Nein danke. Der Plan stammt von der Muslimbruderschaft. Nachzulesen hier. https://de.wikipedia.org/wiki/Muslimbr%C3%BCder
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Mi 17. Okt 2018, 13:58

Wolverine hat geschrieben:(17 Oct 2018, 13:51)

Volle Zustimmung. Hierbei wäre noch zu erwähnen, dass der "wahre Glaube" immer die Interpretation eines Einzelnen bleiben wird. Fakt ist, dass der Islam weder zu Deutschland noch zu Europa gehört und das liegt an der antiquierten Auslegung einer Gruppe, die sich die Eroberung der Welt zum Ziel gesetzt hat. Ein weltweites Kalifat unter der Sharia. Dazu sage ich:Nein danke. Der Plan stammt von der Muslimbruderschaft. Nachzulesen hier. https://de.wikipedia.org/wiki/Muslimbr%C3%BCder

Das finde ich lustig. Also wenn die Interprtation dahin geht, daß die religion immer die Sache eines Einzelnen ist, was ja grundsätzlich richtig ist, dann kann dies ja nur bedeuten, daß weder islam noch das Christentum noch irgendeine andere religion zu Europa oder zu Deutschland gehört. Mit diesen Begrifflichkeits kompromiss könnte ich sogar gut leben. Aber ich habe eben auch kein Probelm damit, wenn man einfach mal erkennt, daß wir mit Menschen zusammenleben die unterschiedliche Konfessionen haben und die gehören im Guten wie im Schlechten eben auch zu Deutschland aka zu uns.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon ThorsHamar » Mi 17. Okt 2018, 14:07

relativ hat geschrieben:(17 Oct 2018, 13:49)

Die gibt es lieber Thor , auch wenn du sie wohl nie gesehen haben möchtest.
Genau das zähle ich auch zu meinen Aufgaben , diesen moderaten Moslems dazu zu bringen und zu helfen eine lautere Stimme zu bekommen. Dies funktioniert aber nicht, wenn wir sie auf einer Seite pauschal mit den radikalen Kräften und Integrationsverweigeren in einem Topf schmeißst und gleichzeitig von diesen moderaten Kräften erwarten, daß sie gegen die Radikalen ihre Stimme erheben.


Liebe(r) relativ, ich kenne ja ein paar Moslems, die auf der "westlichen" Seite leben. Diese westliche Seite heisst hier z.B. Grunewald.
Von mir geschätzte 99% aller Moslems in Deutschland wohnen aber in den bekannten Parallelgesellschaften und ich glaube kaum, dass Deine, sicherlich gut gemeint helfen wollende Stimme dort gehört werden KANN!
Hier, wo ich lebe, hat sich das Bild der letzten Jahrzehnte jedenfalls gravierend pro Islam verändert. Und das ist eindeutig anti-westlich und die Moslems haben kaum, weibliche praktisch gar nicht, eine Chance, diesem Kreis zu entkommen, solange der Koran das Leben dominiert.
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Wolverine » Mi 17. Okt 2018, 14:15

ThorsHamar hat geschrieben:(17 Oct 2018, 14:07)

Liebe(r) relativ, ich kenne ja ein paar Moslems, die auf der "westlichen" Seite leben. Diese westliche Seite heisst hier z.B. Grunewald.
Von mir geschätzte 99% aller Moslems in Deutschland wohnen aber in den bekannten Parallelgesellschaften und ich glaube kaum, dass Deine, sicherlich gut gemeint helfen wollende Stimme dort gehört werden KANN!
Hier, wo ich lebe, hat sich das Bild der letzten Jahrzehnte jedenfalls gravierend pro Islam verändert. Und das ist eindeutig anti-westlich und die Moslems haben kaum, weibliche praktisch gar nicht, eine Chance, diesem Kreis zu entkommen, solange der Koran das Leben dominiert.


Mich wundert dann doch, dass bestimmte Personen Muslimen grundsätzlich einen Persilschein ausstellen und dann vollkommen die Fassung verlieren, wenn deutsche Bürger in freier geheimer Wahl dafür gesorgt haben, dass die AfD in den Bundestag kommt. Da stimmt doch irgendetwas nicht mit der Wahrnehmung. Wenn bestimmte Muslime am al Quuds --Tag grölen "Juden ins Gas " und die Polizei nicht eingreift, dann wird das weder als Gefahr für die Demokratie gesehen noch in die Wahrnehmung aufgenommen. Ich sage noch einmal, wer nur noch rechts schaut, sieht die anderen nicht.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Mi 17. Okt 2018, 14:20

ThorsHamar hat geschrieben:(17 Oct 2018, 14:07)

Liebe(r) relativ, ich kenne ja ein paar Moslems, die auf der "westlichen" Seite leben. Diese westliche Seite heisst hier z.B. Grunewald.
Dann habe ich dein nebensatz/frage, ob es die überhaupt gibt wohl falsch verstanden. ;)

Von mir geschätzte 99% aller Moslems in Deutschland wohnen aber in den bekannten Parallelgesellschaften und ich glaube kaum, dass Deine, sicherlich gut gemeint helfen wollende Stimme dort gehört werden KANN!

Tja da muss ich dir wieder mal widersprechen. ich kenne durch meine Vereinstätigkeit und früheren Beruf als Entwicklungshelfer mehr als genug dieser Moderaten Muslime, auch wenn sie häufig andere Ansichten und eine andere Kultur haben, vereint sie mit mir doch das Wichtigste. Alle wollen in Frieden miteinander und nebeneinander wohnen und leben. Diejenigen die ich hier kenne und spreche, alle auf rechtsstaatlicher Basis.
Die etwas häufiger auftretenden Probleme bei dieser Gesellschaftsgruppe wegen unterschiedlicher Ansichten nehme ich da als zwischenmenschlich Normal mehr, oder weniger hin.

Hier, wo ich lebe, hat sich das Bild der letzten Jahrzehnte jedenfalls gravierend pro Islam verändert. Und das ist eindeutig anti-westlich und die Moslems haben kaum, weibliche praktisch gar nicht, eine Chance, diesem Kreis zu entkommen, solange der Koran das Leben dominiert.
Tja natürlich ist der wachsende Radikalismus eine Gefahr , warum sollen die Moslems auch davor gefeiht sein, gerade wenn ein großer Teil dieser radikalen Ablehnung sie selber direkt betrifft, oder aus ihre Mitte selber entsteht.
Ich bin mir ziemlich sicher, daß man das grundsätzliche Problem warum Menschen radikal werden nicht mal eben ohne weiteres beheben kann, indem man ihnen ein Symbol, Buch, oder eine Religion wegnimmt.
Zuletzt geändert von relativ am Mi 17. Okt 2018, 14:24, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon relativ » Mi 17. Okt 2018, 14:22

Wolverine hat geschrieben:(17 Oct 2018, 14:15)

Mich wundert dann doch, dass bestimmte Personen Muslimen grundsätzlich einen Persilschein ausstellen und dann vollkommen die Fassung verlieren, wenn deutsche Bürger in freier geheimer Wahl dafür gesorgt haben, dass die AfD in den Bundestag kommt. Da stimmt doch irgendetwas nicht mit der Wahrnehmung. Wenn bestimmte Muslime am al Quuds --Tag grölen "Juden ins Gas " und die Polizei nicht eingreift, dann wird das weder als Gefahr für die Demokratie gesehen noch in die Wahrnehmung aufgenommen. Ich sage noch einmal, wer nur noch rechts schaut, sieht die anderen nicht.

Quelle?
Das Banale braucht man nicht zu schälen.
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Teeernte » Mi 17. Okt 2018, 14:32

Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Grundsatzdiskussion Islam

Beitragvon Teeernte » Mi 17. Okt 2018, 14:37

relativ hat geschrieben:(17 Oct 2018, 14:22)

Quelle?


Antisemitische Demo
„Nicht zu tolerieren“

BERLIN taz | Bereits für Dienstag und Freitag haben arabische Gruppen neue Demos angemeldet ... Denn bereits auf Protesten am Wochenende war es zu antisemitischen Ausfällen gekommen, auch in München. Demonstranten verbrannten israelische Fahnen oder riefen „Tod Israel“-Parolen.

„Durch falsche Toleranz oder fehlende Konsequenzen könnten sich radikalisierte Kräfte ermutigt fühlen.“


http://www.taz.de/!5465120/


Demonstranten verbrennen am 10. Dezember in Berlin eine Fahne mit einem Davidstern
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