Soziale-Marktwirtschaft oder Neo-Liberale-(Profit-Maximierungs) Marktwirtschaft

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Re: Soziale-Marktwirtschaft oder Neo-Liberale-(Profit-Maximierungs) Marktwirtschaft

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 5. Okt 2018, 20:32

Europa2050 hat geschrieben:(05 Oct 2018, 17:34)

Das ist jetzt blöd :eek: da können wir gar nicht mehr diskutieren/streiten - da geh ich nämlich zu 99% mit.
Hast Du Snyder oder Harari gelesen? Klingt so.

Und deshalb: Keine Gier, kein Neid - gesellschaftlicher Kompromis. :thumbup:


Ob du es glaubst oder nicht. Das ist auf meinem eigenen Mist gewachsen. Geschichte und Wirtschaft sind mein Hobby und wenn man sich viel damit beschäftigt kann man durchaus eigene Schlüsse ziehen. Synder und Haraki kenne ich gar nicht. Aber nett dass auch anerkannte Größen ähnlich denken.
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Re: Soziale-Marktwirtschaft oder Neo-Liberale-(Profit-Maximierungs) Marktwirtschaft

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 5. Okt 2018, 20:36

Rote_Galaxie hat geschrieben:(05 Oct 2018, 19:29)

Ich habe mich für den Kompromiss entschieden, im Glas ist was drin.

Na du bist doch sowieso so immer für einen großen Schluck aus der Pulle.
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Re: Soziale-Marktwirtschaft oder Neo-Liberale-(Profit-Maximierungs) Marktwirtschaft

Beitragvon Rote_Galaxie » Fr 5. Okt 2018, 20:40

Alter Stubentiger hat geschrieben:(05 Oct 2018, 20:36)

Na du bist doch sowieso so immer für einen großen Schluck aus der Pulle.


Anscheinend ist meine Arbeit nicht umsonst. :D
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Re: Soziale-Marktwirtschaft oder Neo-Liberale-(Profit-Maximierungs) Marktwirtschaft

Beitragvon Alter Stubentiger » Fr 5. Okt 2018, 20:44

Realist2014 hat geschrieben:(05 Oct 2018, 17:37)

In Deutschland ist das nicht der Fall.

Siehe Gini-Koeffizient ;

"m Vergleich zu anderen Industrienationen fällt die Ungleichheit der Nettoeinkommen in Deutschland unterdurchschnittlich aus – dies geht vor allem auf eine starke staatliche Umverteilung zurück: Das Steuer-, Transfer- und Rentensystem reduziert die Ungleichheit der Markteinkommen um über 40 Prozent."

https://www.iwkoeln.de/studien/iw-kurzb ... 87559.html


Nebelkerzen.

Das oberste Prozent der deutschen Haushalte verfügt über ein Drittel des Vermögens (statt 23,6 Prozent), und das oberste Promille über 17,4 Prozent (statt 6,3 Prozent). Die reichsten 0,001 Prozent - das sind lediglich 400 Haushalte - besaßen demnach 4,7 Prozent, also doppelt so viel wie die etwa 20 Millionen Haushalte, die die ärmere Hälfte Deutschlands bilden. In der Grafik können Sie zusätzlich die absolute Höhe der jeweiligen Vermögen einblenden.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 89111.html

Was versprichst du dir von deiner Propaganda?
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Re: Soziale-Marktwirtschaft oder Neo-Liberale-(Profit-Maximierungs) Marktwirtschaft

Beitragvon KarlRanseier » Fr 5. Okt 2018, 21:44

Alter Stubentiger hat geschrieben:(05 Oct 2018, 20:44)

Nebelkerzen.

Das oberste Prozent der deutschen Haushalte verfügt über ein Drittel des Vermögens (statt 23,6 Prozent), und das oberste Promille über 17,4 Prozent (statt 6,3 Prozent). Die reichsten 0,001 Prozent - das sind lediglich 400 Haushalte - besaßen demnach 4,7 Prozent, also doppelt so viel wie die etwa 20 Millionen Haushalte, die die ärmere Hälfte Deutschlands bilden. In der Grafik können Sie zusätzlich die absolute Höhe der jeweiligen Vermögen einblenden.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 89111.html

Was versprichst du dir von deiner Propaganda?



Wer soetwas sagt, der ist ein "Linker" und keinesfalls ein "Sozialdemokrat".

In der deutschen Nachkriegsgeschichte dürfte die Politik niemals zuvor so aktiv dafür gesorgt haben, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich so stark vergrößert, wie unter Rot/Grün. Die haben ohne Not das Prekariat geschaffen, Zwangsverpflichtungen für Arbeitslose eingeführt, den Niedrigstlohnsektor gefördert und die Spitzensteuersätze gesenkt. So asozial ist nichtmal die FDP.
KarlRanseier

Re: Soziale-Marktwirtschaft oder Neo-Liberale-(Profit-Maximierungs) Marktwirtschaft

Beitragvon KarlRanseier » Fr 5. Okt 2018, 21:49

Realist2014 hat geschrieben:(05 Oct 2018, 17:38)

joh

ganz sicher....

du solltest nicht versuchen mit "einschätzen" dein Geld zu verdienen.. :D



Warum nicht? Die "Wirtschaftsweisen" geben auch immer Prognosen ab, die bisher wohl noch niemals gestimmt haben. Das macht aber nichts, weil sie trotzdem für ihre absolut sinnfreie Tätigkeit Steuergelder kassieren dürfen..

Weltuntergangspropheten sagen auch immer einen neuen Weltuntergang voraus. Ob der eintritt oder nicht, ist uninteressant, sie haben sich durch ihre Prognose, ähnlich wie die Wirtschafts"wissenschaftler", erstmal wichtig gemacht. Leider bekommen sie keine so guten Gehälter, obwohl ihre Leistung doch zweifellos nicht schlechter ist.
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Re: Soziale-Marktwirtschaft oder Neo-Liberale-(Profit-Maximierungs) Marktwirtschaft

Beitragvon Maltrino » Fr 5. Okt 2018, 22:03

KarlRanseier hat geschrieben:(05 Oct 2018, 21:44)

Wer soetwas sagt, der ist ein "Linker" und keinesfalls ein "Sozialdemokrat".

In der deutschen Nachkriegsgeschichte dürfte die Politik niemals zuvor so aktiv dafür gesorgt haben, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich so stark vergrößert, wie unter Rot/Grün. Die haben ohne Not das Prekariat geschaffen, Zwangsverpflichtungen für Arbeitslose eingeführt, den Niedrigstlohnsektor gefördert und die Spitzensteuersätze gesenkt. So asozial ist nichtmal die FDP.


Euren Streit ("Linker" gegen "Sozialdemokrat") verstehe ich jetzt nicht, aber egal.

Was die FDP machen würde und machen will ist mir oft ein Rätsel, aber sie redet ja zumindest manchmal von "Marktwirtschaft", von "Wettbewerb". Was SPD und Grüne mit der "Agenda" gemacht haben passt natürlich deshalb so gut zu den "Sozialdemokraten" weil es nicht unbedingt viel mit Wettbewerb zu tun hat. Wenn man das was man so plakativ mit "Schröder, der Genosse der Bosse" zusammenfassen kann wörtlich nimmt, und mit dem vergleich was du angedeutet hast, dann ergibt sich ein Bild einer Art "Sozialismus für Arbeitgeber". Es wurde offenbar versucht die Arbeitgeber mit "billigen" Arbeitskräften zu versorgen. Auch schlechte Arbeitgeber! Dies hat den Wettbewerb unterdrückt. Normalerweise wäre es so, dass schlechte Unternehmen (schlechte Arbeitgeber) einfach keine Arbeitnehmer finden, vor allem nicht billig, und untergehen. Es bleiben nur die guten Arbeitgeber, die guten Unternehmen über. Aber das System des Drucks unter Hartz4 zwingt die Arbeitnehmer auch Jobs bei schlechten Unternehmen anzunehmen, schlecht bezahlt. Die Folge sehen wir heute: Jedes Popel-Unternehmen hat bis heute überlebt, da dank Jobcenter die Leute auch die schlechtesten und schlechtsbezahltesten Jobs bei den miesesten und untalentiertesten "Unternehmen" annahmen. Aber irgendwann hat auch das seine Grenze. Und so kommen immer mehr "Unternehmen" die verzweifelt nach "Fachkräften" schreien, offenbar auch in der Erwartung, dass der Staat weitere Maßnahmen unternimmt um irgendwie "Fachkräfte" billig zu verpflichten oder billig heranzukarren. Hoffentlich geschieht das nicht. Was gebraucht wird ist natürlich "mehr Wettbewerb", aber das heißt eben auch, und das vergessen viele selbst ernannte Wirtschaftsliberale oft, ein Wettbewerb zwischen den Unternehmen um gute Arbeitskräfte. Wenn das nicht geschieht, wird sich Deutschland immer mehr einem Entwicklungsland angleichen, wo jede Popel-Werkstatt leicht Arbeitskräfte für ein paar Euro findet, weil jeder dringend jeden besch... Arbeitsplatz annimmt. Und da wird dann lustig rumgeschraubt... Wie gesagt, Hartz4 hat Wettbewerb um Arbeitskräfte verringert. Vielleicht ist das was der FDP so nie eingefallen wäre, trotzdem hat sie es später leider mitgetragen.

PS: In meinem persönlichen Umfeld ist diese Art des "Sozialismus für Arbeitgeber" übrigens das was wir unter "Neoliberal" bezeichnen. Ob das historisch dem Begriff gerecht wird... Wahrscheinlich nicht aber egal. Eigentlich wäre das Wort "Pseudoliberal" besser, da es ja eben NICHT liberal ist.
Wie ihr seht, habe ich jetzt auch ein Profilbild wo das Portrait eines großen politischen Denkers aus der Vergangenheit abgebildet ist. Damit ist jetzt jede meiner Aussagen wahr und absolut seriös.
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Re: Soziale-Marktwirtschaft oder Neo-Liberale-(Profit-Maximierungs) Marktwirtschaft

Beitragvon Europa2050 » Fr 5. Okt 2018, 23:14

Alter Stubentiger hat geschrieben:(05 Oct 2018, 20:32)

Ob du es glaubst oder nicht. Das ist auf meinem eigenen Mist gewachsen. Geschichte und Wirtschaft sind mein Hobby und wenn man sich viel damit beschäftigt kann man durchaus eigene Schlüsse ziehen. Synder und Haraki kenne ich gar nicht. Aber nett dass auch anerkannte Größen ähnlich denken.


Na dann hast Du nicht nur die gleichen Hobbies wie ich sondern auch noch das Niveau führender Historiker aus Yale und Jerusalem.
Ich hab die beiden, aus meinem ursprünglichen Themengebiet Ostmitteleuropa kommend, schätzen gelernt, bin aber inzwischen auch beim Thema Zukunft, Technologie und Liberalismus gelandet wo sie wie gesagt auf deiner Linie liegen und vor dem Oligarchenfaschismus warnen.
Und da ist noch einiges offen, auch das von Dir skizzierte negative Szenario, das ja tatsächlich schon realisiert ist (RU) oder auf dem Vormarsch (USA).
Aber deswegen auf die Freiheiten und den Innovationsschub von Liberalismus/Kapitalismus verzichten? Kann es irgendwie auch nicht sein. Hunger und Krankheiten sind ja doch noch zu besiegen.
Aber als Optimist bin ich mir sicher, dass wir das hinkriegen - schon allein, weil ich meinen Kindern die Freiheiten wünsche die ich jetzt über 50 Jahre genießen durfte.
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Re: Soziale-Marktwirtschaft oder Neo-Liberale-(Profit-Maximierungs) Marktwirtschaft

Beitragvon lili » Sa 6. Okt 2018, 00:31

Europa2050 hat geschrieben:(05 Oct 2018, 23:14)

Na dann hast Du nicht nur die gleichen Hobbies wie ich sondern auch noch das Niveau führender Historiker aus Yale und Jerusalem.
Ich hab die beiden, aus meinem ursprünglichen Themengebiet Ostmitteleuropa kommend, schätzen gelernt, bin aber inzwischen auch beim Thema Zukunft, Technologie und Liberalismus gelandet wo sie wie gesagt auf deiner Linie liegen und vor dem Oligarchenfaschismus warnen.
Und da ist noch einiges offen, auch das von Dir skizzierte negative Szenario, das ja tatsächlich schon realisiert ist (RU) oder auf dem Vormarsch (USA).
Aber deswegen auf die Freiheiten und den Innovationsschub von Liberalismus/Kapitalismus verzichten? Kann es irgendwie auch nicht sein. Hunger und Krankheiten sind ja doch noch zu besiegen.
Aber als Optimist bin ich mir sicher, dass wir das hinkriegen - schon allein, weil ich meinen Kindern die Freiheiten wünsche die ich jetzt über 50 Jahre genießen durfte.


Ich bin ein geborener Pessimist. Wenn das so weitergeht dann endet das in einer Katastrophe. Ich weiß gar nicht warum die Elite für die Freiheit kämpft. Die haben sie doch schon von Geburt an. :?
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Re: Soziale-Marktwirtschaft oder Neo-Liberale-(Profit-Maximierungs) Marktwirtschaft

Beitragvon Europa2050 » Sa 6. Okt 2018, 07:59

lili hat geschrieben:(06 Oct 2018, 00:31)

Ich bin ein geborener Pessimist. Wenn das so weitergeht dann endet das in einer Katastrophe. Ich weiß gar nicht warum die Elite für die Freiheit kämpft. Die haben sie doch schon von Geburt an. :?


Freiheit: Ich gehöre sicher nicht zur „Elite“, aber habe einen großen Teil meines Lebens in direkter Nachbarschaft zur DDR- und ČSSR-Grenze verbracht, meine Mutter stammt aus dem Egerland. Ich habe mich als Hobby intensiv mit der Geschichte Ostmitteleuropas und auch des dritten Reichrs beschäftigt und mein Sohn ist gerade aus China zurück gekehrt.
Da sage ich Dir eines: „Freiheit ist das einzige, was zählt“.

Optimismus: Optimisten haben auch keine bessere Welt als Pessimisten, aber sie leben viel besser drin :D
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Re: Soziale-Marktwirtschaft oder Neo-Liberale-(Profit-Maximierungs) Marktwirtschaft

Beitragvon lili » Sa 6. Okt 2018, 08:20

Europa2050 hat geschrieben:(06 Oct 2018, 07:59)

Freiheit: Ich gehöre sicher nicht zur „Elite“, aber habe einen großen Teil meines Lebens in direkter Nachbarschaft zur DDR- und ČSSR-Grenze verbracht, meine Mutter stammt aus dem Egerland. Ich habe mich als Hobby intensiv mit der Geschichte Ostmitteleuropas und auch des dritten Reichrs beschäftigt und mein Sohn ist gerade aus China zurück gekehrt.
Da sage ich Dir eines: „Freiheit ist das einzige, was zählt“.

Optimismus: Optimisten haben auch keine bessere Welt als Pessimisten, aber sie leben viel besser drin :D



Ich bin auch für die Freiheit. Die Frage ist nur wie man sie für sich definiert. Die Freiheit der neoliberalen FDP ist z.B. nicht meine Freiheit. Ich habe manchmal das Gefühl nichts funktioniert richtig. Die soziale Marktwirtschaft hat nichts gutes gebracht und vor dem freien Markt habe ich auch ziemlich Angst.
Zuletzt geändert von lili am Sa 6. Okt 2018, 08:33, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Soziale-Marktwirtschaft oder Neo-Liberale-(Profit-Maximierungs) Marktwirtschaft

Beitragvon Liegestuhl » Sa 6. Okt 2018, 08:26

lili hat geschrieben:(06 Oct 2018, 08:20)

Ich bin auch für die Freiheit. Die Frage ist nur wie man sie für sich definiert. Die Freiheit der neoliberalen FDP ist z.B. nicht meine Freiheit. Ich habe manchmal das Gefühl nichts funktioniert richtig. Die soziale Marktwirtschaft hat nicht gutes gebracht und vor dem freien Markt habe ich auch ziemlich Angst.


Es geht dir nicht um Freiheit, sondern um Verteilung.
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Re: Soziale-Marktwirtschaft oder Neo-Liberale-(Profit-Maximierungs) Marktwirtschaft

Beitragvon lili » Sa 6. Okt 2018, 08:31

Liegestuhl hat geschrieben:(06 Oct 2018, 08:26)

Es geht dir nicht um Freiheit, sondern um Verteilung.



Naja wenn jemand wenig hat, dann ist er ja nicht in Freiheit. Negative Freiheitsrechte reichen meiner Meinung nicht aus. Die positiven Freiheitsrechte sollten auch berücksichtigt werden. Sonst ist es ja keine Freiheit. Ich bin offen auch für andere Lösungen.....Vielleicht kollabriert das ganze System und wir müssen uns selber organisieren.
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Re: Soziale-Marktwirtschaft oder Neo-Liberale-(Profit-Maximierungs) Marktwirtschaft

Beitragvon Liegestuhl » Sa 6. Okt 2018, 09:19

lili hat geschrieben:(06 Oct 2018, 08:31)

Naja wenn jemand wenig hat, dann ist er ja nicht in Freiheit.


Wenn jemand von der "Solidargemeinschaft" gezwungen wird, für das Einkommen anderer Menschen zu arbeiten, ist er ebenfalls nicht frei.
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Re: Soziale-Marktwirtschaft oder Neo-Liberale-(Profit-Maximierungs) Marktwirtschaft

Beitragvon lili » Sa 6. Okt 2018, 09:44

Liegestuhl hat geschrieben:(06 Oct 2018, 09:19)

Wenn jemand von der "Solidargemeinschaft" gezwungen wird, für das Einkommen anderer Menschen zu arbeiten, ist er ebenfalls nicht frei.



ja deswegen gibt es keine Partei die die Freiheit politisch umsetzen kann.
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Re: Soziale-Marktwirtschaft oder Neo-Liberale-(Profit-Maximierungs) Marktwirtschaft

Beitragvon Realist2014 » Sa 6. Okt 2018, 09:47

lili hat geschrieben:(06 Oct 2018, 08:31)

Naja wenn jemand wenig hat, dann ist er ja nicht in Freiheit. .



BLÖDSINN

offensichtlich gibt es bei dir ein massives Defizit im Hinblick dessen, was Freiheit tatsächlich bedeutet

Es gibt kein "Recht" für einen Arbeitsfähigen Erwachsenen , von den "anderen" der Gesellschaft durchgefüttert zu werden oder DEREN Kuchen zu futtern

Der Weg zu DEINER Interpretation von Freiheit führt über DEINE Leistung in Form von ARBEIT

DAS sind die üblichen Definitionen von Freiheit:

"Wesentliche Grundfreiheiten sind die allgemeine Handlungsfreiheit, die allgemeine Vertragsfreiheit, das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit, die Religionsfreiheit, dieser nahe auch die Freiheit der Weltanschauung und des Gewissens, die Meinungsfreiheit, der Schutz von Ehe und Familie, die Pressefreiheit, die Kunstfreiheit, die Wissenschaftsfreiheit, die Koalitionsfreiheit, die Versammlungsfreiheit, das Post- und Fernmeldegeheimnis sowie die informationelle Selbstbestimmung, die allgemeine Freizügigkeit, die Berufsfreiheit, der Eigentums­schutz einschließlich der Testierfreiheit, die Unverletzlichkeit der Wohnung und das Asylrecht. "
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Soziale-Marktwirtschaft oder Neo-Liberale-(Profit-Maximierungs) Marktwirtschaft

Beitragvon Realist2014 » Sa 6. Okt 2018, 09:52

Klopfer hat geschrieben:(05 Oct 2018, 18:50)

Das IWKoeln als Beweis. ?



widerlege diese Zahlen doch.
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Soziale-Marktwirtschaft oder Neo-Liberale-(Profit-Maximierungs) Marktwirtschaft

Beitragvon lili » Sa 6. Okt 2018, 09:53

Realist2014 hat geschrieben:(06 Oct 2018, 09:47)

BLÖDSINN

offensichtlich gibt es bei dir ein massives Defizit im Hinblick dessen, was Freiheit tatsächlich bedeutet

Es gibt kein "Recht" für einen Arbeitsfähigen Erwachsenen , von den "anderen" der Gesellschaft durchgefüttert zu werden oder DEREN Kuchen zu futtern

Der Weg zu DEINER Interpretation von Freiheit führt über DEINE Leistung in Form von ARBEIT



Niemand hat ein Recht auf irgendetwas....Dennoch nehmen sich welche das Recht etwas zu nehmen. Das tut doch jeder...Jeder denkt an seinem Vorteil. Bei denen die nichts haben ist es plötzlich verwerflich? Leistung scheint dich doch gar nicht zu interessieren oder? Da du das ja alles so lassen willst wie es ist.
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Re: Soziale-Marktwirtschaft oder Neo-Liberale-(Profit-Maximierungs) Marktwirtschaft

Beitragvon Realist2014 » Sa 6. Okt 2018, 09:54

Alter Stubentiger hat geschrieben:(05 Oct 2018, 20:44)

Nebelkerzen.

Das oberste Prozent der deutschen Haushalte verfügt über ein Drittel des Vermögens (statt 23,6 Prozent), und das oberste Promille über 17,4 Prozent (statt 6,3 Prozent). Die reichsten 0,001 Prozent - das sind lediglich 400 Haushalte - besaßen demnach 4,7 Prozent, also doppelt so viel wie die etwa 20 Millionen Haushalte, die die ärmere Hälfte Deutschlands bilden. In der Grafik können Sie zusätzlich die absolute Höhe der jeweiligen Vermögen einblenden.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 89111.html

Was versprichst du dir von deiner Propaganda?



Gut.

Gehen wir davon aus, das würde stimmen.

WAS schlägst du vor?

Verfassungswidrige Enteignungen?
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Re: Soziale-Marktwirtschaft oder Neo-Liberale-(Profit-Maximierungs) Marktwirtschaft

Beitragvon Realist2014 » Sa 6. Okt 2018, 09:57

lili hat geschrieben:(06 Oct 2018, 09:53)

Niemand hat ein Recht auf irgendetwas...
.

soll ich dir jetzt auch noch deine Grundrechte hinschreiben?

Dennoch nehmen sich welche das Recht etwas zu nehmen.


WAS soll das ein?


Jeder denkt an seinem Vorteil.


Ja, DU auch. Nennt sich Egoismus

Bei denen die nichts haben ist es plötzlich verwerflich?


Warum sollte Egoismus bei denen "verwerflich" sein?

Leistung scheint dich doch gar nicht zu interessieren oder?


Aber sicher noch.Nur bestimmt den WERT der Leistung immer DER, der zahlen muss. Eben dadurch , ob er sie in Anspruch nimmt oder nicht

Da du das ja alles so lassen willst wie es ist.


Wie haben kontinuierliche Veränderungen. Nur sicher NICHT in Richtung eines BGE.
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