Wird im Studium zu viel finanzielle Eigenverantwortung verlangt?

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Teeernte
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Re: Wird im Studium zu viel finanzielle Eigenverantwortung verlangt?

Beitragvon Teeernte » Di 11. Sep 2018, 16:12

Wir finanzieren mit flexiblen Beträgen ganz nach deinem Bedarf dein Studium bzw. verschiedene Abschnitte daraus, zum Beispiel auch nur die Abschlussphase oder das Auslandssemester. So kannst du weniger jobben und dich besser auf dein Studium konzentrieren. Ob für die teuren Lebenshaltungskosten, Studiengebühren an privaten Hochschulen, Lernmaterialien, Laptop, eine Sprachreise oder den Flug ins Auslandssemester: Nutze unsere Studienförderung flexibel für verschiedene studienbezogene Kosten. So viel wie du brauchst und wann du es brauchst.

Unser Studienfonds ist unabhängig vom Einkommen der Eltern und kann mit anderen Finanzierungsquellen prinzipiell kombiniert werden.

Auslandsförderung? Auch kein Problem. Mit unserer Finanzierung kannst du zeitweise ins Ausland gehen oder sogar ganz dort studieren.

Freiheit bei beruflichen und privaten Plänen: Rückzahlung nur bei vorhandenem Einkommen!

Rückzahlung zwischen 3 und 10 Prozent des Bruttoeinkommens*

Rückzahldauer zwischen 3 und 10 Jahren*

Beginn erst nach erfolgreichem Berufseinstieg ab einem Bruttoeinkommen von 1.500 Euro

Maximale Bemessungsgrenze für sehr hohes Einkommen schützt vor übermäßiger Rückzahlung

Aufschub oder Unterbrechung der Rückzahlung bei Krankheit, Arbeitslosigkeit, Berufsunfähigkeit

Flexible Regelungen (z.B. Aufschub oder Pause) bei anschließenden Ausbildungsabschnitten oder Familiengründung, ohne zusätzliche Aufschläge!


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...und wer keine Klamotten hat....STUDIUM BEI DER BUNDESWEHR...Einstieg 1.200 Euro....Unterkunft und Logis.....und die Farbe der Klamotten zum Selbstaussuchen...je nachdem ob man sich für das Heer, die Marine oder die Luftwaffe....

Haken...Hier muss man sich länger Verpflichten. ...das Studium "abdienen".


Hier nicht....: .... https://www.wegweiser-duales-studium.de ... beispiele/

....14. Monatsgehalt... ?
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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franktoast
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Re: Wird im Studium zu viel finanzielle Eigenverantwortung verlangt?

Beitragvon franktoast » Di 11. Sep 2018, 16:59

H2O hat geschrieben:(11 Sep 2018, 15:34)

Daß ich der Fürsorge und Geduld meiner Eltern verdanke, daß ich mir meinen Traum erfüllen konnte. Wer damit nicht aufwarten konnte, der hat damals wohl kleinere Brötchen backen müssen... oder viel Zeit vertrödelt.

Jemand, der nix von den Eltern bekommt, kann sich auch fragen, ob sich die Investition "Studium" für einem lohnt. Wie viel kostet das Studium? Wie viel bringt das Studium? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, das Studium zu schaffen?

Wenn jemand ein Unternehmen gründet und dafür einen Kredit aufnimmt, dann fragt er sich das auch. Und so ist die Herangehensweise auch richtig.
Beispiel: Jemand studiert nur 1-2 Jahre, weil ihm dabei alles bezahlt wird. Er macht dann lieber Party, weil es ihm ja nix kostet. Dann macht er ne normale Ausbildung. Meiner Ansicht nach sollte ein Studium etwas kosten und man sollte auch mehr Früchte daraus tragen (weniger Steuern auf hohe Einkommen). Ja, bei den Amis kostet das Studium 100 000€ + 100 000€ Verdienstausfälle. Aber mit Studium verdient man 40 Jahre netto im Jahr 20 000€ mehr.

Lohnt sich das? Ja oder nein? Man stelle sich vor, der Staat finanziert das Studium komplett, jedoch kostet das Studium deutlich mehr als es eigentlich bringt. Wo ist die Kostenkontrolle?

PS: Und nein, man kann sich auch ohne Studium fortbilden. Ich denke, ich hab ein gutes Allgemeinwissen zB. in Geschichte. Aber dafür muss ich kein Geschichte studieren. Entweder man hat Interesse oder nicht. Ich kann auch studieren und den Holocaust leugnen/Nazi sein.
Ein freier Mensch muß es ertragen können, daß seine Mitmenschen anders handeln und anders leben, als er es für richtig hält, und muß sich abgewöhnen, sobald ihm etwas nicht gefällt, nach der Polizei zu rufen.
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H2O
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Re: Wird im Studium zu viel finanzielle Eigenverantwortung verlangt?

Beitragvon H2O » Di 11. Sep 2018, 17:17

franktoast hat geschrieben:(11 Sep 2018, 16:59)

Jemand, der nix von den Eltern bekommt, kann sich auch fragen, ob sich die Investition "Studium" für einem lohnt. Wie viel kostet das Studium? Wie viel bringt das Studium? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, das Studium zu schaffen?

Wenn jemand ein Unternehmen gründet und dafür einen Kredit aufnimmt, dann fragt er sich das auch. Und so ist die Herangehensweise auch richtig.
Beispiel: Jemand studiert nur 1-2 Jahre, weil ihm dabei alles bezahlt wird. Er macht dann lieber Party, weil es ihm ja nix kostet. Dann macht er ne normale Ausbildung. Meiner Ansicht nach sollte ein Studium etwas kosten und man sollte auch mehr Früchte daraus tragen (weniger Steuern auf hohe Einkommen). Ja, bei den Amis kostet das Studium 100 000€ + 100 000€ Verdienstausfälle. Aber mit Studium verdient man 40 Jahre netto im Jahr 20 000€ mehr.

Lohnt sich das? Ja oder nein? Man stelle sich vor, der Staat finanziert das Studium komplett, jedoch kostet das Studium deutlich mehr als es eigentlich bringt. Wo ist die Kostenkontrolle?

PS: Und nein, man kann sich auch ohne Studium fortbilden. Ich denke, ich hab ein gutes Allgemeinwissen zB. in Geschichte. Aber dafür muss ich kein Geschichte studieren. Entweder man hat Interesse oder nicht. Ich kann auch studieren und den Holocaust leugnen/Nazi sein.


Niemand erwirbt ohne Lehrer in vertretbarer Zeit das Wissen in einem sehr umfangreichen Teilgebiet der technischen Wissenschaften. Das kann auf vielen Gebieten so sein, aber in meinem Fachgebiet kenne ich mich aus! Das wird nix.

Eine Kosten-Nutzenrechnung habe ich nie angestellt. Mir ging es um meinen Traum, diese Wissenschaft im Rahmen meiner Fähigkeiten voran zu bringen. Den Traum habe ich mir erfüllen können, auch dank meiner Eltern. Hat sich das am Ende gelohnt? Vom erzielten Einkommen her sicher... ein Kaufmann wird da wohl höhnisch grinsen. Aber ein aufregendes und erfülltes Berufsleben mit immer wieder neuen spannenden und risikoreichen Aufgaben weltweit war mir wichtiger. Hat mir viel Zufriedenheit und Freude und Freundschaften verschafft. Toll!
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Re: Wird im Studium zu viel finanzielle Eigenverantwortung verlangt?

Beitragvon Alana4 » Di 11. Sep 2018, 17:29

franktoast hat geschrieben:(11 Sep 2018, 15:09)

Hm und was macht eine Familie, die keine 40€ im Monat zurück legen kann, wenn die Miete dann um 40€ steigt? Der Umzug kostet locker mehr als 1000€. Laut deiner Logik wäre die Familie dann auf der Straße.

Ich muss nicht umziehen.....bin Hausbesitzer ;) , naja....Im Ernst.....solche Dinge erleben Familien täglich. Fahrkarten- für Schüler- erhöhen sich so oft. Macht ja nix.Zwackt man irgendwo ab. Ist nur ein Umschichten, wird irgendwas teuerer und MUSS bezahlt werden, muss man eben einen anderen Ausgabe-Posten kürzen. Übrig bleibt nichts. Das Einzige, wofür ich immer zurücklege, ist der jährliche Familienurlaub. Denn wollen wir, den brauchen wir und den genießen wir. Mehr kann und will ich nicht zurück legen.
Und überhaupt, wenn ich ehrlich bin:
Ich gehe 2x im Monat zum Friseur, lasse mir monatlich die Nägel machen, mein Lieblingsklamottenladen will auch einmal im Monat mindestens meinen Besuch, das wöchentliche feine Ausgehen lasse ich mir auch nicht nehmen- da schmeißen wir Eltern uns immer tüchtig in Schale! Und niemals 2x das Gleiche hintereinander anziehen. Dafür nehmen wir dann natürlich nicht die Familienkutsche, da holt uns ein Taxi ab und bringt uns auch wieder nach Hause........ach ja, das Leben vom Kindergeld ist einfach der pure Luxus! Und Schuhe!!!!" Was ich mir schon für Schuhe geleistet habe vom Kindergeld! Wahnsinn!. Auch mein Mann und Vater meiner Kinder.........der legt auch viel Wert darauf, gut gekleidet zu sein. Zum Glück kriegen wir das viele Kindergeld. :D :D
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Re: Wird im Studium zu viel finanzielle Eigenverantwortung verlangt?

Beitragvon H2O » Di 11. Sep 2018, 17:38

Alana4 hat geschrieben:(11 Sep 2018, 17:29)

Ich muss nicht umziehen.....bin Hausbesitzer ;) , naja....Im Ernst.....solche Dinge erleben Familien täglich. Fahrkarten- für Schüler- erhöhen sich so oft. Macht ja nix.Zwackt man irgendwo ab. Ist nur ein Umschichten, wird irgendwas teuerer und MUSS bezahlt werden, muss man eben einen anderen Ausgabe-Posten kürzen. Übrig bleibt nichts. Das Einzige, wofür ich immer zurücklege, ist der jährliche Familienurlaub. Denn wollen wir, den brauchen wir und den genießen wir. Mehr kann und will ich nicht zurück legen.
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Ich gehe 2x im Monat zum Friseur, lasse mir monatlich die Nägel machen, mein Lieblingsklamottenladen will auch einmal im Monat mindestens meinen Besuch, das wöchentliche feine Ausgehen lasse ich mir auch nicht nehmen- da schmeißen wir Eltern uns immer tüchtig in Schale! Und niemals 2x das Gleiche hintereinander anziehen. Dafür nehmen wir dann natürlich nicht die Familienkutsche, da holt uns ein Taxi ab und bringt uns auch wieder nach Hause........ach ja, das Leben vom Kindergeld ist einfach der pure Luxus! Und Schuhe!!!!" Was ich mir schon für Schuhe geleistet habe vom Kindergeld! Wahnsinn!. Auch mein Mann und Vater meiner Kinder.........der legt auch viel Wert darauf, gut gekleidet zu sein. Zum Glück kriegen wir das viele Kindergeld. :D :D


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Re: Wird im Studium zu viel finanzielle Eigenverantwortung verlangt?

Beitragvon frems » Di 11. Sep 2018, 17:50

franktoast hat geschrieben:(02 Aug 2018, 11:48)
Zu Studiumbeginn hatte ich mir selber etwa 7000€ angespart. Wie?

Wahrscheinlich nicht so:

Sarah ist 17 und Tochter einer Hartz-IV-Empfängerin. Sie macht gerade Abi und würde gerne für die Zukunft Geld sparen. Doch das geht nicht. Denn Sarah muss rund 80 Prozent von dem Geld, das sie bei einem Nebenjob verdient, abgeben.
Das heißt, bei einem 450-Euro-Nebenjob würden ihr nur um die 170 Euro bleiben. Unfair, findet Sarah, und macht im Internet mit einem Post auf dieses Problem aufmerksam.

https://www.mopo.de/news/politik-wirtsc ... d-31238964

Teeernte hat geschrieben:(10 Sep 2018, 17:38)

Kind ist besser dran bei den Eltern auszuziehen und TIIIIIEEEEF im Westen zu studieren, da wo es richtig teuer ist.

Ansichtssache. Aus meinem damaligen Schulkreis studierten die meisten in Städten wie München, Berlin, Hamburg, Frankfurt, Aachen, Münster, Göttingen, Darmstadt, Köln, Heidelberg, Mannheim, Karlsruhe, Braunschweig oder Stuttgart. Gab ein paar Ausnahmen wie Greifswald, Jena und Leipzig, aber die sind ja auch nicht mehr so billig. Ursache für die Wahl einer "teuren" Stadt war eigentlich immer identisch: a) gute, renommierte Unis (-> rentiert sich im Berufsleben) und b) genug Jobmöglichkeiten, da die wenigsten das "Glück" hatten, dass sie Eltern hatten, die jedem studierenden Kind problemlos 800 oder mehr Euro jeden Monat überweisen konnten. Ebenso waren sie nicht arm genug, um Bafög (oder gar den Höchstsatz) zu kriegen. Letztere können natürlich in irgendeinen "Billigstandort" ziehen und sich voll auf ihr Studium konzentrieren statt im ostdeutschen oder Ruhrpott-Callcenter für den Mindestlohn zu arbeiten und keinerlei Berufserfahrung zu sammeln, während der TU-Student in München im Bachelorstudium bereits an die 20 Euro erhält, berufliche Kontakte knüpft und sein erlerntes Wissen in der Praxis anwenden kann. Wo Berufseinstieg und Karriere später besser klappen, kann man sich auch denken. Von daher: teuer ist nur auf dem ersten Blick teuer. ¯\_(ツ)_/¯
Labskaus!

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Re: Wird im Studium zu viel finanzielle Eigenverantwortung verlangt?

Beitragvon frems » Di 11. Sep 2018, 17:58

Alpha Centauri hat geschrieben:(10 Sep 2018, 22:53)

Ja schön wärs aber hierzulande ist dass noch Vergleichsweise harmlos. In den USA wird da noch mehr abgezockt was Studenten betrifft

Geht so. An guten Unis wie Stanford zahlen Leute aus "armen Haushalten" (<120k USD im Jahr) gar keine Gebühren, obwohl's eine Privat-Uni war. Und in vielen angegebenen Gebühren sind bereits Unterkunft und Verpflegung mit drin. Das wird gerne vergessen. In Deutschland hatten 2017 Studenten im Schnitt 920 Euro im Monat (http://www.spiegel.de/lebenundlernen/un ... 54524.html). Bei einer fünfjährigen Regelstudienzeit ergeben sich somit Ausgaben von über 55.000 Euro. In MINT-Fächern können es aber, insb. mit externer Arbeitsbelastung, gerne siebeneinhalb (ebenfalls Schnitt) sein. Dann sind wir schon bei 83.000 Euro für Miete, Lebensmittel, Uni-Materialien, Freizeit, ggf. Versicherungen usw. Der US-Durchschnittsabsolvent häuft 34.000 USD (29.300 Euro: https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... chaft.html) an, der deutsche ist deutlich drunter. Aber Welten liegen zwischen den tatsächlichen Ausgaben nicht, zumal die Steuerbelastung in den USA nicht so brutal ist. Wenn ein Absolvent in Deutschland mit 50.000 Euro brutto im Jahr anfängt, ist er ja schon fast schon beim Spitzensteuersatz und lässt das halbe Einkommen durch den Schornstein fliegen.
Labskaus!

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Re: Wird im Studium zu viel finanzielle Eigenverantwortung verlangt?

Beitragvon KarlRanseier » Di 11. Sep 2018, 18:02

franktoast hat geschrieben:(11 Sep 2018, 15:04)

Und so manch einem schrecken ja schon 1000€ ab. Oder vielleicht auch 1€. Was? Das Studium kostet 1€? Leider unterstützt mich der Staat zu wenig. Da kann ich leider nicht Chemie oder Informatik studieren. Nur wegen dem asozialen Staat. *räusper*



Nimm's mir nicht übel, aber Du bist irgendwie "typisch deutsch".

Ich meine, einerseits wird ständig gepredigt, dass wir mehr gut ausgebildete Leute bräuchten. Das hört man fast so oft wie früher die Geschichte vom "Reformstau" und den ständigen Steuersenkungsmumpitz.

Andererseits neidet man aber den Studenten die staatliche Unterstützung, weil man das Geld lieber Hoteliers, Banken und Versicherungen in den Rachen wirft, allerdings selbstverständlich vieltausendfach höhere Summen. Ein Banker würde für einen Tausender sicherlich keinen Tag arbeiten...

Ist das nicht schizophren?
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Re: Wird im Studium zu viel finanzielle Eigenverantwortung verlangt?

Beitragvon Alana4 » Di 11. Sep 2018, 18:08

H2O hat geschrieben:(11 Sep 2018, 17:38)

Hier haut aber jemand auf den Putz! Ja, als Altersrentner heißt es bescheiden sein! :)

Wieso?
Derzeit bin ich (noch lange) kein Altersrentner.

Und wenn wir- mein Göttergatte und ich- mal in diesem Alter sind, werden wir unser Leben genießen! vom Kindergeld! Und dem, was wir in all den Jahren zurück gelegt haben......jeden Monat 10 Euro pro Kind......ne, Stop! 40 Euro! Juiiii....wir behaupten nur, dass wäre nur schwer möglich....nein :D :D , in Wahrheit haben die Kinder uns reich gemacht!

Ach so, du hast das kursiv Gesetzte ernst genommen? Ja dann..... :D :D
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Re: Wird im Studium zu viel finanzielle Eigenverantwortung verlangt?

Beitragvon H2O » Di 11. Sep 2018, 18:17

Alana4 hat geschrieben:(11 Sep 2018, 18:08)

Wieso?
Derzeit bin ich (noch lange) kein Altersrentner.

Und wenn wir- mein Göttergatte und ich- mal in diesem Alter sind, werden wir unser Leben genießen! vom Kindergeld! Und dem, was wir in all den Jahren zurück gelegt haben......jeden Monat 10 Euro pro Kind......ne, Stop! 40 Euro! Juiiii....wir behaupten nur, dass wäre nur schwer möglich....nein :D :D , in Wahrheit haben die Kinder uns reich gemacht!

Ach so, du hast das kursiv Gesetzte ernst genommen? Ja dann..... :D :D


Überhaupt bin ich ein sehr ernsthafter Mensch. Unter unserem Bungalow baue ich nun einen Keller aus, damit ich einmal unbeobachtet lachen kann. :)
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Re: Wird im Studium zu viel finanzielle Eigenverantwortung verlangt?

Beitragvon Alana4 » Di 11. Sep 2018, 18:28

H2O hat geschrieben:(11 Sep 2018, 18:17)

Überhaupt bin ich ein sehr ernsthafter Mensch. Unter unserem Bungalow baue ich nun einen Keller aus, damit ich einmal unbeobachtet lachen kann. :)

Ich sehe, wir verstehen uns an dieser Stelle! :thumbup:
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Re: Wird im Studium zu viel finanzielle Eigenverantwortung verlangt?

Beitragvon Teeernte » Di 11. Sep 2018, 18:42

frems hat geschrieben:(11 Sep 2018, 17:50)
. Von daher: teuer ist nur auf dem ersten Blick teuer. ¯\_(ツ)_/¯


Ich hatte es Ernst gemeint.... ich mach sonst nen Ironie-Button dran... :D :D :D

Man muss dem Geld entgegen gehen.
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Re: Wird im Studium zu viel finanzielle Eigenverantwortung verlangt?

Beitragvon Misterfritz » Di 11. Sep 2018, 20:35

franktoast hat geschrieben:(11 Sep 2018, 13:53)

Also ich hab während des Studiums natürlich gejobbed. In den etwa 12 Wochen semester- und prüfungsfreien Zeit zB. Oder während der Woche. Am Wochenende nicht, denn Donnerstag, Freitag und Samstag Abend war jeweils Party angesagt und da läuft am nächsten Tag nicht mehr so viel.

Und nein, ich bin kein absolutes Genie, dass im Gegensatz zu anderen nix fürs Studium tun musste...
Ich habe mein Studium komplett selbst finanziert, mit einem Halbtagsjob.
ABER, ich konnte meine Seminare und Vorlesungen so legen, wie es zu meiner Arbeit passte. Bei den heutigen total verschulten Studiengängen dürfte das nur schwerlich noch möglich sein.

Und das Problem ist ja, wenn man mehrere Kinder hat, kommen die finanziellen Belastungen ziemlich gleichzeitig: Wenn man den Studenanfang des einen Kindes gerade gestemmt hat, folgt der nächste Kraftakt.

Ich würde aber jungen Menschen mit Studienwunsch und nicht so prickelnden finanziellen Unterstützung durch die Eltern zu einem dualen Studiengang raten.
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Re: Wird im Studium zu viel finanzielle Eigenverantwortung verlangt?

Beitragvon Skull » Di 11. Sep 2018, 21:00

Misterfritz hat geschrieben:(11 Sep 2018, 20:35)

Ich habe mein Studium komplett selbst finanziert, mit einem Halbtagsjob.
ABER, ich konnte meine Seminare und Vorlesungen so legen, wie es zu meiner Arbeit passte.

Ich habe mein Fachhochschulstudium über insgesamt 5 Jahre zusätzlich zum Vollzeit-Job gemacht.

2 - 3 Vorlesungen abends in der Woche plus manchmal Samstags.
Null Finanzierung durch irgendjemanden.

Und auch heute kenne ich "Kids" der nachfolgenden Generation, die das auch so machen.

mfg
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Re: Wird im Studium zu viel finanzielle Eigenverantwortung verlangt?

Beitragvon KarlRanseier » Di 11. Sep 2018, 21:15

Skull hat geschrieben:(11 Sep 2018, 21:00)

Ich habe mein Fachhochschulstudium über insgesamt 5 Jahre zusätzlich zum Vollzeit-Job gemacht.

2 - 3 Vorlesungen abends in der Woche plus manchmal Samstags.
Null Finanzierung durch irgendjemanden.

Und auch heute kenne ich "Kids" der nachfolgenden Generation, die das auch so machen.

mfg



Du bist ja so toll, ein Vorbild für die Menschheit!

Aber was haben Dein Fleiß, Deine Intelligenz und Deine überhaupt nicht anzuzweifelnde Vorbildfunktion mit dem Thema zu tun? :?:
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Re: Wird im Studium zu viel finanzielle Eigenverantwortung verlangt?

Beitragvon Misterfritz » Di 11. Sep 2018, 21:35

KarlRanseier hat geschrieben:(11 Sep 2018, 21:15)

Du bist ja so toll, ein Vorbild für die Menschheit!

Aber was haben Dein Fleiß, Deine Intelligenz und Deine überhaupt nicht anzuzweifelnde Vorbildfunktion mit dem Thema zu tun? :?:
Wie ich schon hier viewtopic.php?p=4296499#p4296499 schrieb, man kann auch andere Wege beim Studium wählen.
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Re: Wird im Studium zu viel finanzielle Eigenverantwortung verlangt?

Beitragvon Teeernte » Di 11. Sep 2018, 22:31

KarlRanseier hat geschrieben:(11 Sep 2018, 21:15)

Du bist ja so toll, ein Vorbild für die Menschheit!

Aber was haben Dein Fleiß, Deine Intelligenz und Deine überhaupt nicht anzuzweifelnde Vorbildfunktion mit dem Thema zu tun? :?:


Übersetzung : JEDER ist SEINES GLÜCKES SCHMIED.....VIEL finanzielle EIGEENVERANTWORTUNG gezeigt - im Studium....Strangthema.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Wird im Studium zu viel finanzielle Eigenverantwortung verlangt?

Beitragvon KarlRanseier » Di 11. Sep 2018, 22:59

Teeernte hat geschrieben:(11 Sep 2018, 22:31)

Übersetzung : JEDER ist SEINES GLÜCKES SCHMIED.....VIEL finanzielle EIGEENVERANTWORTUNG gezeigt - im Studium....Strangthema.



Entschuldigung, ich hatte temporär vergessen, dass wir Kapitalismus haben und sich der (Markt)wert eines Menschen dadurch bemessen lässt, wieviel Geld er ausgibt bzw. ausgeben kann.

Natürlich muss im Kapitalismus auch Bildung abhängig vom Geld sein, wie konnte ich Linksgrünversiffter das nur ignorieren? Es wäre sozialistische Gleichmacherei, wenn der Bildungserfolg eines Menschen nur von dessen Intelligenz und Fleiß abhängen würde.
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Re: Wird im Studium zu viel finanzielle Eigenverantwortung verlangt?

Beitragvon Teeernte » Di 11. Sep 2018, 23:13

KarlRanseier hat geschrieben:(11 Sep 2018, 22:59)

Entschuldigung, ich hatte temporär vergessen, dass wir Kapitalismus haben und sich der (Markt)wert eines Menschen dadurch bemessen lässt, wieviel Geld er ausgibt bzw. ausgeben kann.

Natürlich muss im Kapitalismus auch Bildung abhängig vom Geld sein, wie konnte ich Linksgrünversiffter das nur ignorieren? Es wäre sozialistische Gleichmacherei, wenn der Bildungserfolg eines Menschen nur von dessen Intelligenz und Fleiß abhängen würde.


Da Hartz "Vererbt" wird...handelt es sich um EINZELFÄLLE - die mit einem Angebot der zahlreichen Dualen Studiengänge (ohne JEGLICHEN Nachteil für den Studierenden, ...das Studienergebnis...) ausgeglichen wird. Dafür MUSS man sich nur ein paar Stunden den Betrieb anglotzen der dafür guuuut bezahlt.

Sag doch EINEN Nachteil für ein Duales Studium ?

...ist ARBEIT neben dem Studium soooooo schlimm ? Gesellschafter/in für alte (betuchte) Leute sooo ekelig ?
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Re: Wird im Studium zu viel finanzielle Eigenverantwortung verlangt?

Beitragvon Skull » Di 11. Sep 2018, 23:29

Guten Abend,

drei themenfremde Spam-Beiträge...entsorgt.
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