Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

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Merkel_Unser
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Merkel_Unser » Do 26. Jul 2018, 10:23

think twice hat geschrieben:(26 Jul 2018, 10:08)

Auch für dich: Jemand, der in Deutschland geboren und aufgewachsen ist, der die deutsche Staatsangehörigkeit besitzt, der eine deutsche Stadt als seine Heimat ansieht , muss nicht integriert werden. Schon garnicht von Eisbein- und Sauerkraut-Fetischisten.


Wer Diktatoren hofiert, den Deutschen pauschal Rassismus unterstellt und nach 29 Jahren immernoch nur brüchiges Deutsch spricht, ist definitiv nicht integriert. Da nützen auch neutrale Fakten wie deutsche Staatsangehörigkeit nichts :>
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Keoma » Do 26. Jul 2018, 10:26

Orbiter1 hat geschrieben:(26 Jul 2018, 10:06)

Bitte verbreite hier keine Lügen. Der Studie kann man doch klar entnehmen dass das Zugehörigkeitsgefühl zur Türkei bzw zu Deutschland erheblichen Schwankungen unterliegt. Dazu noch einmal die Grafik für NRW vom Jahr 1999 bis 2017. http://www.bilder-hochladen.net/files/b ... k-2918.png Im aktuellen politischen Klima mit Erdogan der die türkischstämmigen Migranten hofiert und der AfD und PEGIDA, die Hass und Hetze gegen die Türken verbreiten schlägt das Pendel wieder stärker in Richtung Türkei aus. Kann sich aber auch wieder ändern. Einmal Türke, immer Türke ist definitiv nicht wahr.


Unterstell mir keine Lügen.
Die Studien beweisen, dass das Zugehörigkeitsgefühl zu Deutschland immer mehr schwindet.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon think twice » Do 26. Jul 2018, 10:26

H2O hat geschrieben:(26 Jul 2018, 10:18)

Sicher schwankt das Gefühl der Zugehörigkeit unserer Türken zwischen ihrer alten und neuen Staatsangehörigkeit, wohl auch abhängig von der Tagesform.

Über Sarrazin haben die meisten noch gelacht. Die Pegida-Bewegungen im ganzen Land mit ihrem Protest gegen die Islamisierung des Abendlandes fanden die meisten schon nicht mehr lustig. Die neuerlich hoch gekochte Debatte über die "Türkenproblematik" wird ganz sicher niemanden dazu animieren, sich mehr mit Deutschland verbunden zu fuehlen, als mit ihrem Herkunftsland.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Keoma » Do 26. Jul 2018, 10:27

think twice hat geschrieben:(26 Jul 2018, 10:20)

Genau. Untrügliche Anzeichen der misslungenen Integration des des Mesut oezil. In Deutschland geboren, mit deutscher Staatsangehörigkeit behaftet,, mit einer bilderbuchmaessigen, beruflichen Karriere gesegnet.


Und trotz allem Erdogan-Kuschler.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon think twice » Do 26. Jul 2018, 10:28

Merkel_Unser hat geschrieben:(26 Jul 2018, 10:23)

Wer Diktatoren hofiert, den Deutschen pauschal Rassismus unterstellt und nach 29 Jahren immernoch nur brüchiges Deutsch spricht, ist definitiv nicht integriert. Da nützen auch neutrale Fakten wie deutsche Staatsangehörigkeit nichts :>

Meinst du AfD-Waehler?
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Welfenprinz » Do 26. Jul 2018, 10:29

Wobei es aber eben auch allerhöchste Zeit wird,diesen seltsamen Nationalitätsbegriff auf den Prüfstand zu stellen.

Man kann ja mal damit anfangen “dieses Zusammengehörigkeitsgefühl zu Deutschland“ an sich selbst zu definieren. :)
Sterben kann nicht so schlimm sein,sonst würden es nicht so viele tun.
Lt. griinpissstudien stirbt eine Ratte, wenn ihr ein 200l-Fass Glyphosat auf den Kopf fällt.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon think twice » Do 26. Jul 2018, 10:29

Keoma hat geschrieben:(26 Jul 2018, 10:27)

Und trotz allem Erdogan-Kuschler.

Das integriert ihn zumindest mit den Gauland-Kuschlern.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon H2O » Do 26. Jul 2018, 10:31

think twice hat geschrieben:(26 Jul 2018, 10:20)

Genau. Untrügliche Anzeichen der misslungenen Integration des des Mesut oezil. In Deutschland geboren, mit deutscher Staatsangehörigkeit behaftet,, mit einer bilderbuchmaessigen, beruflichen Karriere gesegnet.


Ja, und der schreibt auf sein Trikot dann "Für meinen Präsidenten..." Ein ganz besonders kluger Schachzug in Zeiten, in denen sein Land überkreuz liegt mit genau diesem Präsidenten und seiner Innenpolitik der vorsorglichen Verhaftung unsicherer Kantonisten.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Keoma » Do 26. Jul 2018, 10:31

think twice hat geschrieben:(26 Jul 2018, 10:29)

Das integriert ihn zumindest mit den Gauland-Kuschlern.


Nun, bei aller Abneigung, ist Gauland meines Wissen Deutscher.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Merkel_Unser » Do 26. Jul 2018, 10:32

think twice hat geschrieben:(26 Jul 2018, 10:28)

Meinst du AfD-Waehler?


Man erwartet bei deinen Beiträgen eh schon nichts, aber wird trotzdem enttäuscht :s
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Keoma » Do 26. Jul 2018, 10:33

H2O hat geschrieben:(26 Jul 2018, 10:31)

Ja, und der schreibt auf sein Trikot dann "Für meinen Präsidenten..." Ein ganz besonders kluger Schachzug in Zeiten, in denen sein Land überkreuz liegt mit genau diesem Präsidenten und seiner Innenpolitik der vorsorglichen Verhaftung unsicherer Kantonisten.


Nein, das war der andere.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon think twice » Do 26. Jul 2018, 10:37

H2O hat geschrieben:(26 Jul 2018, 10:31)

Ja, und der schreibt auf sein Trikot dann "Für meinen Präsidenten..." Ein ganz besonders kluger Schachzug in Zeiten, in denen sein Land überkreuz liegt mit genau diesem Präsidenten und seiner Innenpolitik der vorsorglichen Verhaftung unsicherer Kantonisten.

Ich glaube, das war Guendogan, der das geschrieben hat. Und nein, es war weder klug noch symphatisch von den beiden. Wenn sie echte Erdogan-Fans sein sollten, lehne ich sie dafuer genauso ab wie jeden Afd-Waehler.
Aber es ist lächerlich, deswegen die grundsaetzliche Integration von Menschen anzweifeln, die hier geboren und aufgewachsen sind und vor allem, eine ganze Bevölkerungsgruppe in Sippenhaft zu nehmen.
Ansonsten müsste man jeden Afd-Waehler diesbezüglich auch auf den Prüfstand stellen und mit ihnen ihr ganzes persönliches Umfeld.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon H2O » Do 26. Jul 2018, 10:40

Welfenprinz hat geschrieben:(26 Jul 2018, 10:29)

Wobei es aber eben auch allerhöchste Zeit wird,diesen seltsamen Nationalitätsbegriff auf den Prüfstand zu stellen.

Man kann ja mal damit anfangen “dieses Zusammengehörigkeitsgefühl zu Deutschland“ an sich selbst zu definieren. :)


Dem kann ich sofort zustimmen. Es ist immer wieder gut, seine eigenen Empfindungen zu ordnen. Ganz blöd finde ich, wenn jemand sich allein über das Grundgesetz als Deutscher definiert. Die berühmte deutsche Leitkultur wäre schon eine öffentliche Debatte wert; das Grundgesetz gehört genau dazu. Was denn sonst noch? Unter sich Deutsch fühlen versteht ansonsten jeder nur das, was er verstehen möchte.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Orbiter1 » Do 26. Jul 2018, 10:40

Keoma hat geschrieben:(26 Jul 2018, 10:26)

Unterstell mir keine Lügen.
Die Studien beweisen, dass das Zugehörigkeitsgefühl zu Deutschland immer mehr schwindet.
Ich bleib dabei. Deine Aussage einmal Türke, immer Türke ist eine Lüge. Den Beleg dazu habe ich ja geliefert.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon think twice » Do 26. Jul 2018, 10:43

Besonders pikant ist ja mal wieder, dass hauptsächlich die hiesigen Nationalisten anderen vorwerfen, mit einem Nationalisten zu symphatisieren. :)
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon H2O » Do 26. Jul 2018, 10:43

think twice hat geschrieben:(26 Jul 2018, 10:37)

Ich glaube, das war Guendogan, der das geschrieben hat. Und nein, es war weder klug noch symphatisch von den beiden. Wenn sie echte Erdogan-Fans sein sollten, lehne ich sie dafuer genauso ab wie jeden Afd-Waehler.
Aber es ist lächerlich, deswegen die grundsaetzliche Integration von Menschen anzweifeln, die hier geboren und aufgewachsen sind und vor allem, eine ganze Bevölkerungsgruppe in Sippenhaft zu nehmen.
Ansonsten müsste man jeden Afd-Waehler diesbezüglich auch auf den Prüfstand stellen und mit ihnen ihr ganzes persönliches Umfeld.


Diese Gedankengänge finde ich völlig einleuchtend. Meine erste Empfindung war ja auch: Sehr guter Fußballspieler, aber politisch ein Esel. Gut, politische Esel gibt es in diesem unseren Lande auch hinreichend viele... Sie nennen sie ja schon. :D
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Welfenprinz » Do 26. Jul 2018, 10:48

H2O hat geschrieben:(26 Jul 2018, 10:40)

Dem kann ich sofort zustimmen. Es ist immer wieder gut, seine eigenen Empfindungen zu ordnen. Ganz blöd finde ich, wenn jemand sich allein über das Grundgesetz als Deutscher definiert. Die berühmte deutsche Leitkultur wäre schon eine öffentliche Debatte wert; das Grundgesetz gehört genau dazu. Was denn sonst noch? Unter sich Deutsch fühlen versteht ansonsten jeder nur das, was er verstehen möchte.



Ich weiss nicht,ob das blöd ist.
Schoko hat an anderer Stelle so schön geschrieben “die Leitkultur ist der Rechtsstaat“
Dem kann ich 100% zustimmen . Alles darüber hinaus gehende ist im Prinzip wie du schreibst persönliche Entwicklung ,Privatsache.
Ob in meinem Perso Deutsch,Europa oder Hannover steht,ist wumpe.
Meine Wurzeln wären immer dieselben.....aber eben auch immer andere als Özils. Was aber kein Hindernis zum gemeinsamen Perso darstellt.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Orbiter1 » Do 26. Jul 2018, 10:50

H2O hat geschrieben:(26 Jul 2018, 10:18)

Sicher schwankt das Gefühl der Zugehörigkeit unserer Türken zwischen ihrer alten und neuen Staatsangehörigkeit, wohl auch abhängig von der Tagesform.
Das hat nach meinem Verständnis mit Tagesform wenig zu tun. Da spielt meines Erachtens das politische Umfeld die entscheidende Rolle.
Ghettobildung ist nur noch dumm; sie verlängert die Zeit der Ablösung von der alten Volkszugehörigheit und ihren Lebensgewohnheiten. Alles das weiß man, aber daraus leitet niemand höheren Orts eine deutsche Integrationspolitik ab. Nur bla-bla-bla.
Den Eindruck habe ich nicht. Man hat inzwischen eingesehen dass es nicht ausreicht den Dingen ihren Lauf zu lassen, sondern dass es eine aktive Integrationspolitik geben muß. Im Koalitionsvertrag gibt es ein ganzes Kapitel "Zuwanderung steuern - Integration fordern und unterstützen". Daraus ein Zitat.

"Die vielfältigen Integrationsmaßnahmen werden wir in einer bundesweiten Strategie nach dem Grundsatz „Fordern und Fördern“ bündeln, größere Transparenz in das Geflecht der bestehenden Integrationsmaßnahmen bringen, die Koordinierung zwischen Bund, Ländern und Kommunen deutlich verbessern und dadurch eine effizientere Wahrnehmung der bestehenden Zuständigkeiten erreichen. Wir wollen mehr Erfolgskontrolle und werden dazu Integrationsforschung und -messung im Sinne eines echten Integrationsmonitorings intensivieren, um die Erfolge der Integrationspolitik sichtbar zu machen und Fehlentwicklungen frühzeitig zu korrigieren."

Bin mal gespannt ob es auch Maßnahmen für die türkischstämmigen Migranten geben wird. Hass und Hetze gegen die Türken und den Islam durch AfD und PEGIDA bringen jedenfalls die Integration nicht weiter. Im Gegenteil, sie erschweren sie erheblich.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Keoma » Do 26. Jul 2018, 10:53

Orbiter1 hat geschrieben:(26 Jul 2018, 10:40)

Ich bleib dabei. Deine Aussage einmal Türke, immer Türke ist eine Lüge. Den Beleg dazu habe ich ja geliefert.


Die Aussage ist keine Lüge, pass ein wenig auf.
Dass man sie aus verschiedener Richtung betrachten kann, ist etwas anderes.
Einerseits als Integrationshindernis, weil die Mehrheitsgesellschaft so denkt, oder als Integrationshindernis weil auch viele Türken so denken und das noch von ihrem
Sultan gefördert wird.
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/p ... ar-AAyzzEc

Ich kenne jedenfalls keine andere Zuwanderergruppe, bei denen der Begriff Heimat so stark mit der Heimat der Großeltern zusammen fällt.
Hat natürlich auch mit der Abschottung der türkischen Community zu tun.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
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Re: Deutsch-Türken, Türkisch-Deutsche, Türken, oder doch Deutsche?

Beitragvon Tomaner » Do 26. Jul 2018, 11:04

Merkel_Unser hat geschrieben:(26 Jul 2018, 10:23)

Wer Diktatoren hofiert, den Deutschen pauschal Rassismus unterstellt und nach 29 Jahren immernoch nur brüchiges Deutsch spricht, ist definitiv nicht integriert. Da nützen auch neutrale Fakten wie deutsche Staatsangehörigkeit nichts :>


Ich war schon mehrmals auf türkischen Hochzeiten eingeladen und da wurde alles zweisprachig erklärt. Man muß auch sagen, im Prinzip ist man an türkischer Kultur und deren Musik auf solchen Veranstaltungen gewöhnt. Nun, bei unseren Verein mieten seit einiger Zeit auch, inzwischen darunter meist AfD Wähler, Deutsch-Russen Halle an. Da treten auch russische Schlagerbands auf und wie soll ich es sagen, für mich ein Kulturschock. Jedenfalls aus meiner Erfahrung ist mir eine russische Veranstaltung wesentlich kulturfremder, als türkische. Vor allem sind da die Russen nur unter sich und es wird auch nur russisch gesprochen. Was brüchiges Deutsch angeht, ist es bei Russen nicht anders wie bei Türken. Da hat man Russen und Türken, da hört man keinen Unterschied zu den Deutschen heraus und hat eben auch welche, die versteht man kaum.

Da auch eine AfD weiß, sie erhalten viele Stimmen von Deutschrussen, frage ich mich schon, legt man da gleiche Maßstäbe an? Wie würde eine AfD reagieren, wenn ein deutsche Fußballer russischer Abstammung und sogar bekennender AfD Wähler, bei einer Veranstaltung sich mit Putin fotografieren lassen würde?

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