anschläge/aktivitäten von terroristen

Moderator: Moderatoren Forum 3

Bleibtreu
Beiträge: 7954
Registriert: Mi 27. Feb 2013, 11:58
Benutzertitel: freigeist

Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Bleibtreu » Mo 21. Aug 2017, 23:46

Dieter Winter hat geschrieben:(21 Aug 2017, 23:22)

Schön und gut - oder eher nicht so gut. Nur: Was wollen wir denn machen?

Als Außenstehende können wir den Islam nicht reformieren, bzw. liberalisieren. Alle Muslime zu killen, wäre jetzt auch etwas inhuman, oder? Uns bleibt also gar nichts anderes übrig, als abzuwarten, bis sich die Sache intern regelt. Von außen Druck auszuüben halte ich für kontraproduktiv.

Uebertreib doch nicht gleich so - von killen kann doch keine Rede sein. Natuerlich kann eine Menge getan werden. Es fehlt am politischen Willen, wie meist. :)

Die aufgeklaerten Gesellschaften muessen gar nix abwarten. Schon gar nicht mit der Verbreitung von Menschen verachtendem Gedankengut und dem SaatBoden fuer Extremismus. Im Forum hatten wir schon dutzende Male besprochen, wo beispielsweise angesetzt werden kann: Vollste Unterstuetzung von Muslimen wie Ates, Mansour, Bassam Tibi & Co. Einen Arschtritt fuer konservative MuslimOrganisationen wie DITIB, denen die Deutungshoheit ueberlassen und mit denen auf vielen Ebenen zusammen gearbeitet wird; auch in Sachen Integration von Fluechtlingen - was ein Aberwitz. Kein MoscheeBau oder Unterhalt mit Geldern aus GolfStaaten und Co.

@ALL:
Hoert endlich auf mit eurer Spamerei das Thema immer weiter zu schreddern! Hier geht es weder ums Christentum, noch um Russland oder die Nazis
. :|
Benutzeravatar
Billabong
Beiträge: 715
Registriert: Do 2. Apr 2015, 21:44

Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Billabong » Mo 21. Aug 2017, 23:52

Bleibtreu hat geschrieben:(21 Aug 2017, 23:02)

Das ist der uebliche TaschenspielerTrick. :D Entscheidend ist nicht, wie viele unterschiedliche Denominationen es innerhalb der Ummah gibt, sondern wie hoch der Anteil der liberalen Richtungen bzw. ihre Vertreter/Anhaenger ist. Mainstream ist im sunnitischen UND schiitischen Islam immer noch die Orthodoxie, also die [erz]konservativen Auslegungen. Bei den Sunniten ist die al-Azhar Richtung weisend, bei den Schiiten die iranischen Großajatollahs.

Die ERSTE liberale Moschee in Deutschland wurde erst kuerzlich gegruendet, und DAS kommt dazu aus der islamischen Welt:[...]

Dass Frau Ates seitdem mit MordDrohungen ueberzogen wurde und nur noch mit Personenschutz ausser Haus gehen kann, wird sich sicherlich auch schon rumgesprochen haben.


Liberaler Islam scheint für viele Muslime ein Oxymoron zu sein.

https://www.wzb.eu/sites/default/files/u252/s21-25_koopmans.pdf
immernoch_ratlos
Beiträge: 2343
Registriert: So 10. Apr 2016, 17:59

Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 21. Aug 2017, 23:53

BingoBurner :thumbup: Danke !
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
Benutzeravatar
BingoBurner
Beiträge: 3974
Registriert: Sa 17. Jan 2015, 12:15
Benutzertitel: Irgendwas mit Würde

Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon BingoBurner » Mo 21. Aug 2017, 23:58

immernoch_ratlos hat geschrieben:(21 Aug 2017, 23:53)

BingoBurner :thumbup: Danke !



Danke zurück, ich finde deine Gedanken sehr cool............nichts zu danken.........sei stolz darauf
Dont take your organs to heaven !
Heaven knows we need them here !

Dinge, die Impfgegner sagen : https://www.facebook.com/impfgegnerzitate/

Sleep On The Floor https://www.youtube.com/watch?v=v4pi1LxuDHc
Benutzeravatar
Nomen Nescio
Beiträge: 13100
Registriert: So 1. Feb 2015, 19:29

Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Nomen Nescio » Di 22. Aug 2017, 01:26

bergpredigt, pornoqueen, gattung mensch/frau, usw ist themenfremd ==> SPAM !!
diskutieren über faktionen in religionen müßt ihr im religionsstrang tun. hier ist es themenfremd ==> SPAM !!

NN, mod
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
Benutzeravatar
Senexx
Beiträge: 10955
Registriert: Di 25. Apr 2017, 09:21
Benutzertitel: Catalunya nou Estat d'Europa

Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Senexx » Di 22. Aug 2017, 08:11

Dieter Winter hat geschrieben:(21 Aug 2017, 23:22)

Schön und gut - oder eher nicht so gut.

Nur: Was wollen wir denn machen?

Als Außenstehende können wir den Islam nicht reformieren, bzw. liberalisieren. Alle Muslime zu killen, wäre jetzt auch etwas inhuman, oder? Uns bleibt also gar nichts anderes übrig, als abzuwarten, bis sich die Sache intern regelt. Von außen Druck auszuüben halte ich für kontraproduktiv.

Wir können sehr viel tun, Muslime zu killen, gehört aber definitiv nicht dazu. Ich lese solche Bemerkungen nicht gern, auch wenn sie nur sarkastisch gemeint sind.

Wir können den Islam kulturell, sozial, politisch und wirtschaftlich isolieren. Bedauerlicherweise ist die Einsicht in die Notwendigkeit, dem Islam entgegenzutreten in unseren verweichlichten und verdummten Gesellschaften nicht sehr verbreitet.

Selbst in Deutschland können wir viel tun: Als Erstes muss sich die Erkenntnis durchsetzen, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, sondern allenfalls ein geduldeter Kult einer, allerdings immer fordernder und anmaßender auftretenden, Minderheit ist. Und so ist mit ihm umzugehen. Wir müssen die christlich-abendländischen Wurzeln unserer Zivilisationen wieder stärker betonen und die jahrhundertelang erkämpften Freiheitsrechte gegen islamische Tendenzen verteidigen. Das fängt im Kleinen an: Wir dürfen keine muslimischen Feiertage etablieren. Wenn junge, pubertierende muslimische Knaben meinen, sie müssten wegen des Ramadans keine Klassenarbeiten mitschreiben, dann müssen sie strengstens sanktioniert werden. Usw.

Die Muslime müssen ihre Regeln hier an unsere anpassen, nicht umgekehrt.

Wir dürfen auch keinen Islamunterricht an unseren Schulen zulassen, schon allein deshalb, weil man der unterschiedlichen Glaubensrichtungen wegen nie einen vernünftigen Weg wird finden können. Stattdessen müssen muslimische Schüler an einem verpflichtenden Ethik-Unterricht teilnehmen, der sie auch mit den wesentlichen christlich-abendländischen Wurzeln unserer Zivilisation vertraut macht, damit ihr Überlegenheitsgestus abgemildert wird, der sich aus der Überzeugung speist, der Islam sei die allen überlegene Religion und alle anderen seien minderwertig. Toleranz ist das Erste, was wir ihnen beibringen müssen.
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
Nieder mit dem Extremismus: Wider SED, AfD und Grüne!
Benutzeravatar
Jekyll
Beiträge: 10537
Registriert: Di 31. Aug 2010, 17:35
Benutzertitel: Je suis Jekyll

Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Jekyll » Di 22. Aug 2017, 08:49

Bleibtreu hat geschrieben:(21 Aug 2017, 23:46)

Uebertreib doch nicht gleich so - von killen kann doch keine Rede sein. Natuerlich kann eine Menge getan werden. Es fehlt am politischen Willen, wie meist. :)

Die aufgeklaerten Gesellschaften muessen gar nix abwarten. Schon gar nicht mit der Verbreitung von Menschen verachtendem Gedankengut und dem SaatBoden fuer Extremismus. Im Forum hatten wir schon dutzende Male besprochen, wo beispielsweise angesetzt werden kann: Vollste Unterstuetzung von Muslimen wie Ates, Mansour, Bassam Tibi & Co. Einen Arschtritt fuer konservative MuslimOrganisationen wie DITIB, denen die Deutungshoheit ueberlassen und mit denen auf vielen Ebenen zusammen gearbeitet wird; auch in Sachen Integration von Fluechtlingen - was ein Aberwitz. Kein MoscheeBau oder Unterhalt mit Geldern aus GolfStaaten und Co.
Es kann sicher nicht schaden, wenn man hier und da genauer hinschaut, wer da so alles in Sachen Islam (in Europa) mitmischt, und dann gegebenenfalls eingreift. Würde sicher zu einer Teillösung beitragen. Aber hier den Eindruck erwecken zu wollen, durch einen an sich nicht zulässigen Umkehrschluss nämlich, dass wenn jemand gegen einen liberalen Islam ist, sich also für einen konservativen Islam ausspricht, damit auch irgendwie für Terroranschläge (in Europa) verantwortlich sein muss, ist sicher nicht der richtige Umgang mit der Thematik. Konservativismus ist im Bereich des seriös zulässigen und kann nicht irgendwie mit Terrorismus in Zusammenhang gebracht werden. Damit gießt man weiter Öl ins Feuer anstatt zu einer Problemlösung beizutragen. Erfahrungsgemäß neigen Konservative eher nicht zum Extremismus oder gar Terrorismus. Dazu tendieren in der Regel die Fraktionen rechts und links davon, am jeweiligen Ende des Spektrums.

@ALL:
Hoert endlich auf mit eurer Spamerei das Thema immer weiter zu schreddern! Hier geht es weder ums Christentum, noch um Russland oder die Nazis
. :|
Dem stimme ich absolut zu!
Benutzeravatar
Jekyll
Beiträge: 10537
Registriert: Di 31. Aug 2010, 17:35
Benutzertitel: Je suis Jekyll

Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Jekyll » Di 22. Aug 2017, 08:56

Senexx hat geschrieben:(22 Aug 2017, 08:11)

Wir können sehr viel tun, Muslime zu killen, gehört aber definitiv nicht dazu. Ich lese solche Bemerkungen nicht gern, auch wenn sie nur sarkastisch gemeint sind.

Wir können den Islam kulturell, sozial, politisch und wirtschaftlich isolieren. Bedauerlicherweise ist die Einsicht in die Notwendigkeit, dem Islam entgegenzutreten in unseren verweichlichten und verdummten Gesellschaften nicht sehr verbreitet.

Selbst in Deutschland können wir viel tun: Als Erstes muss sich die Erkenntnis durchsetzen, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, sondern allenfalls ein geduldeter Kult einer, allerdings immer fordernder und anmaßender auftretenden, Minderheit ist. Und so ist mit ihm umzugehen. Wir müssen die christlich-abendländischen Wurzeln unserer Zivilisationen wieder stärker betonen und die jahrhundertelang erkämpften Freiheitsrechte gegen islamische Tendenzen verteidigen. Das fängt im Kleinen an: Wir dürfen keine muslimischen Feiertage etablieren. Wenn junge, pubertierende muslimische Knaben meinen, sie müssten wegen des Ramadans keine Klassenarbeiten mitschreiben, dann müssen sie strengstens sanktioniert werden. Usw.

Die Muslime müssen ihre Regeln hier an unsere anpassen, nicht umgekehrt.

Wir dürfen auch keinen Islamunterricht an unseren Schulen zulassen, schon allein deshalb, weil man der unterschiedlichen Glaubensrichtungen wegen nie einen vernünftigen Weg wird finden können. Stattdessen müssen muslimische Schüler an einem verpflichtenden Ethik-Unterricht teilnehmen, der sie auch mit den wesentlichen christlich-abendländischen Wurzeln unserer Zivilisation vertraut macht, damit ihr Überlegenheitsgestus abgemildert wird, der sich aus der Überzeugung speist, der Islam sei die allen überlegene Religion und alle anderen seien minderwertig.
Öl ins Feuer gießen...

Toleranz ist das Erste, was wir ihnen beibringen müssen.
Und das Realsatire.
Benutzeravatar
Billabong
Beiträge: 715
Registriert: Do 2. Apr 2015, 21:44

Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Billabong » Di 22. Aug 2017, 09:14

Jekyll hat geschrieben:(22 Aug 2017, 08:56)

Und das Realsatire.


Nein, das entspricht schon der Realität. Fremdgruppenfeindlichkeit ist unter Muslimen besonders stark verbreitet. Daher auch der relativ starke Rückhalt für Terrorsiten in der muslimischen Gesellschaft.

http://imgur.com/a/4zSIt

https://www.wzb.eu/sites/default/files/u252/s21-25_koopmans.pdf
Benutzeravatar
Senexx
Beiträge: 10955
Registriert: Di 25. Apr 2017, 09:21
Benutzertitel: Catalunya nou Estat d'Europa

Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Senexx » Di 22. Aug 2017, 09:37

Jekyll hat geschrieben:(22 Aug 2017, 08:56)

Öl ins Feuer gießen...


Staaten müssen sich verteidigen. Deshalb unterhalten sie Militär.

Zur Verteidigung gehört aber nicht nur die Verteidigung durch Gewalt, also das Militär, die ja immer nur Ultima Ratio sein kann.

Die Verteidigung beginnt viel früher, mit weicheren Mitteln. Wir müssen unsere Kultur und unsere Freiheit schon im Vorfeld verteidigen.
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
Zusatzhinweis: Trollbeiträge und ad-personam und Spam werden von mir ignoriert.
Nieder mit dem Extremismus: Wider SED, AfD und Grüne!
JFK
Beiträge: 10685
Registriert: Di 13. Jan 2015, 16:19
Wohnort: München

Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon JFK » Di 22. Aug 2017, 09:45

Billabong hat geschrieben:(22 Aug 2017, 09:14)

Nein, das entspricht schon der Realität. Fremdgruppenfeindlichkeit ist unter Muslimen besonders stark verbreitet. Daher auch der relativ starke Rückhalt für Terrorsiten in der muslimischen Gesellschaft.

http://imgur.com/a/4zSIt

https://www.wzb.eu/sites/default/files/u252/s21-25_koopmans.pdf


Rückhalt weil ein Paar Moslems Terroristen sind, oder weil die Terroristen meistens Moslems sind?
»Menschen, weigert euch, Feinde zu sein« (Römer 12)
Benutzeravatar
Keoma
Beiträge: 15080
Registriert: Mi 25. Jun 2008, 13:27
Benutzertitel: Drum Legend
Wohnort: Österreich

Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Keoma » Di 22. Aug 2017, 09:49

JFK hat geschrieben:(22 Aug 2017, 09:45)

Rückhalt weil ein Paar Moslems Terroristen sind, oder weil die Terroristen meistens Moslems sind?


Rückhalt, weil Moslems Moslems sind?
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
Daniel Patrick Moynihan
Benutzeravatar
Jekyll
Beiträge: 10537
Registriert: Di 31. Aug 2010, 17:35
Benutzertitel: Je suis Jekyll

Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Jekyll » Di 22. Aug 2017, 09:56

Billabong hat geschrieben:(22 Aug 2017, 09:14)

Nein, das entspricht schon der Realität.
Realsatire bezog sich auf den krassen Widerspruch im Beitrag des Users Senexx.

Fremdgruppenfeindlichkeit ist unter Muslimen besonders stark verbreitet. Daher auch der relativ starke Rückhalt für Terrorsiten in der muslimischen Gesellschaft.
Und das lupenreine Hetze.
Benutzeravatar
Jekyll
Beiträge: 10537
Registriert: Di 31. Aug 2010, 17:35
Benutzertitel: Je suis Jekyll

Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Jekyll » Di 22. Aug 2017, 10:03

Senexx hat geschrieben:(22 Aug 2017, 09:37)

Staaten müssen sich verteidigen. Deshalb unterhalten sie Militär.

Zur Verteidigung gehört aber nicht nur die Verteidigung durch Gewalt, also das Militär, die ja immer nur Ultima Ratio sein kann.

Die Verteidigung beginnt viel früher, mit weicheren Mitteln. Wir müssen unsere Kultur und unsere Freiheit schon im Vorfeld verteidigen.
Wann hat denn dieser Krieg begonnen? (Da muss ich was verpasst haben.)
Benutzeravatar
Billabong
Beiträge: 715
Registriert: Do 2. Apr 2015, 21:44

Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Billabong » Di 22. Aug 2017, 10:22

Jekyll hat geschrieben:(22 Aug 2017, 09:56)

Realsatire bezog sich auf den krassen Widerspruch im Beitrag des Users Senexx.

Und das lupenreine Hetze.


Jaja, der Westen ist schuld, Hetze, Christen waren auch nicht besser...immer das Selbe. Blos nie die Fehler bei sich selbst suchen.

Wenn wir aber der geläufigen Meinung folgen, soll das nicht für den islamischen Extremismus gelten, der angeblich in den muslimischen Gemeinschaften Europas ein isoliertes Phänomen darstelle. Diese Lesart steht tatsächlich in Widerspruch zu einer Menge an Forschungsbefunden, die zeigen, dass es für die Ziele der islamischen Extremisten mehr Unterstützung gibt als gemeinhin angenommen. Es lohnt sich, genau hinzuschauen – und sich in extenso mit den Resultaten zu befassen.


https://www.nzz.ch/feuilleton/zeitgeschehen/radikaler-islam-sympathisanten-des-terrors-ld.83821
Benutzeravatar
Adam Smith
Beiträge: 26816
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 21:57

Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Adam Smith » Di 22. Aug 2017, 10:26

Billabong hat geschrieben:(22 Aug 2017, 09:14)

Nein, das entspricht schon der Realität. Fremdgruppenfeindlichkeit ist unter Muslimen besonders stark verbreitet. Daher auch der relativ starke Rückhalt für Terrorsiten in der muslimischen Gesellschaft.

http://imgur.com/a/4zSIt

https://www.wzb.eu/sites/default/files/u252/s21-25_koopmans.pdf

In Afghanistan soll das besonders ausgeprägt sein.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
Bleibtreu
Beiträge: 7954
Registriert: Mi 27. Feb 2013, 11:58
Benutzertitel: freigeist

Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Bleibtreu » Di 22. Aug 2017, 10:27

Jekyll hat geschrieben:(22 Aug 2017, 08:49)

Es kann sicher nicht schaden, wenn man hier und da genauer hinschaut, wer da so alles in Sachen Islam (in Europa) mitmischt, und dann gegebenenfalls eingreift. Würde sicher zu einer Teillösung beitragen. Aber hier den Eindruck erwecken zu wollen, durch einen an sich nicht zulässigen Umkehrschluss nämlich, dass wenn jemand gegen einen liberalen Islam ist, sich also für einen konservativen Islam ausspricht, damit auch irgendwie für Terroranschläge (in Europa) verantwortlich sein muss, ist sicher nicht der richtige Umgang mit der Thematik. Konservativismus ist im Bereich des seriös zulässigen und kann nicht irgendwie mit Terrorismus in Zusammenhang gebracht werden. Damit gießt man weiter Öl ins Feuer anstatt zu einer Problemlösung beizutragen. Erfahrungsgemäß neigen Konservative eher nicht zum Extremismus oder gar Terrorismus. Dazu tendieren in der Regel die Fraktionen rechts und links davon, am jeweiligen Ende des Spektrums.

Und genau das ist falsch, denn das kranke GedankenGut der TerrorKroeten fusst auf dem orthodoxen Islam, der den Mainstream im Islam stellt! - habe ich schon gefuehlte 100 Mal geschrieben:

Bleibtreu hat geschrieben:(25 May 2017, 17:06)

Auch ein sehr guter Mann! Reiht sich wunderbar unter Bassam Tibi, Ahmad Mansour, Mouhanad Khorchide, Ourghi, Abdel-Samad ect pp, mit ein

Das ist ein weit verbreiteter Irrtum. Es ist keine wissentlich falsche Auslegung der Radikalen, sondern die verdichtete Konsequenz aus dem orthodoxen Islam, der den Mainstream innerhalb des Islam stellt. Genau hier beginnt das Problem, dass sich viele glaeubige Muslime schwer tun sich hier inhaltlich abzugrenzen. Denn dann muessten sie an Glaubensdogmen und Verhaltensmustern ruetteln, an denen sie nicht ruetteln koennen oder wollen. Lies mal hier: viewtopic.php?p=3492761#p3492761

Hier ein sehr gutes ZDF Interview mit Marwan Abou Taam, SicherheitsExperte vom LKA, Islam- und Politikwissenschaftler. Genau zuhoeren, was er ab Minute 9 ueber die al-Azhar sagt, das Beispiel mit dem Haende + Kopf abschlagen und kreuzigen. Die al-Azhar steht für die Orthodoxie und die sunnitischen Rechtsschulen, die die DeutungsHoheit im sunnitischen Islam hat:
https://www.zdf.de/kultur/forum-am-frei ... u-100.html

Auch Ahmad Mansour aeussert sich dazu unmissverstaendlich:
Innerislamische Debatte
Um Radikalisierung effektiv zu bekämpfen, muss sich die muslimische Community aktiv in der Debatte engagieren und sich dabei ernsthaft mit der Frage auseinandersetzen, ob einige Inhalte, die im Mainstream-Islamverständnis vorhanden sind, die radikale Ideologie begünstigen.

Ausgrenzung, Entfremdung, die Pflege der Opferrolle, Aufwertung der eigenen Anhänger und Abwertung aller anderen, die Behauptung, die absolute und einzige Wahrheit zu besitzen, das Verbot, Aussagen zu hinterfragen, die Ablehnung neuer zeitgemäßer oder wissenschaftlicher Islaminterpretationen, die Tabuisierung der Sexualität, eine einschüchternde Pädagogik, die die Angst vor der Hölle über alles setzt, der Anspruch, auf alles eine Antwort zu haben und das Leben des Propheten buchstäblich nachahmen zu müssen – das alles sind Aspekte, die bei den Jugendlichen sehr gut ankommen. Der Salafismus bietet ihnen scheinbare Sicherheit durch eine glasklare Unterscheidung zwischen richtig und falsch. Was die Sache schwierig und zugleich dringlich macht: Es geht hier um Aspekte, die in manchen Fällen zentrale Bestandteile des Islamverständnisses eines "Normal-Muslims" sind. Kontrollorientierte Erziehungsmethoden, die auf Kollektivität und Respekt vor Autorität abzielen, wirken hier als Verstärker und begründen die Anfälligkeit von Jugendlichen für die Argumentationen der Salafisten. Mit ihren klaren Verhaltensvorgaben geben sie Halt und erleichtern scheinbar das Leben.

Um radikale Strömungen einzudämmen, brauchen wir eine neue und ernsthafte innerislamische Debatte über solche Inhalte, um Alternativen zu schaffen und die Jugendlichen von Angst und Schuldgefühlen zu befreien und ihnen zu ermöglichen, ihre Religion moderner und demokratischer leben zu können.
[...]
CaptainJack

Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon CaptainJack » Di 22. Aug 2017, 10:37

Billabong hat geschrieben:(22 Aug 2017, 10:22)

Jaja, der Westen ist schuld, Hetze, Christen waren auch nicht besser...immer das Selbe. Blos nie die Fehler bei sich selbst suchen.



https://www.nzz.ch/feuilleton/zeitgeschehen/radikaler-islam-sympathisanten-des-terrors-ld.83821
Christen waren tatsächlich nicht besser, nur die haben gelernt und sind schon längst dem Mittelalter entflohen, sehen ihre Religion nur noch symbolhaft, haben Gesetze, die der Neuzeit entsprechen und fordern nicht auf, Ungläubige zu töten ... im Gegensatz zum radikalen Islam.
Benutzeravatar
Adam Smith
Beiträge: 26816
Registriert: Mi 18. Jan 2012, 21:57

Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon Adam Smith » Di 22. Aug 2017, 10:41

CaptainJack hat geschrieben:(22 Aug 2017, 10:37)

Christen waren tatsächlich nicht besser, nur die haben gelernt und sind schon längst dem Mittelalter entflohen, sehen ihre Religion nur noch symbolhaft, haben Gesetze, die der Neuzeit entsprechen und fordern nicht auf, Ungläubige zu töten ... im Gegensatz zum radikalen Islam.

Es glaubt halt so gut wie keiner mehr daran.
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
immernoch_ratlos
Beiträge: 2343
Registriert: So 10. Apr 2016, 17:59

Re: Terroranschläge in Europa - gemeinsame Hintergründe

Beitragvon immernoch_ratlos » Di 22. Aug 2017, 10:48

Für das Problem Islam - was sog. "Islamisten" als dessen Bestandteil logisch und organisatorisch einschließt - kommt von Außen ist wie Senexx HIER zum internen Beitrag genau auf den Punkt bringt.

Die sog. "Gastarbeiter" mögen als Menschen längst zu D gehören - ihr Kommen und die Umstände "drumherum" sind keineswegs ein religiöses Thema darüber könnte man gesondert reden um dieses "politisch - wirtschaftliche Dunkelfeld" aufzuhellen.

Im Gegensatz zu ihren europäischen Vorgängern ist weder deren Kultur und erst recht nicht deren Religion ein Teil unserer Kultur gewesen. Es gab in der Vergangenheit explizit verlustreiche Abwehrkämpfe um genau dies zu verhindern. In vielerlei Hinsicht erweist sich diese Religion als völlig inkompatibel mit den demokratischen Vorstellungen, die nun in D durchaus (in zwei Ansätzen und ~70 Jahre Erfahrung sammeln) "Teil unserer Kultur" geworden sind.

Unglücklicherweise durch die Übernahmen von "Weimar", hat Religion einen viel zu hohen Stellenwert in der allgemeinen Skala. Im "Schlepptau" unser eigenen übermäßigen staatlichen Religionsnähe, haben sich inzwischen die verschiedensten Fraktionen mit muslimischem Hintergrund quasi eingenistet und obwohl eine vergleichbar kleine und nicht immer freiwillig aufgenommene Minderheit, die noch dazu in sich in Fraktionen zerfällt, werden seit Beginn dieser Entwicklung immer mehr Forderungen (das klare Gegenteil von vernünftiger Anpassung) an und im Prinzip gegen unsere Verfassung herangeführt.

Dumm, und völlig unnötig fließen überall erzwungene Veränderungen ein, die bei genauer Betrachtung, dem Gebot in der Diaspora - also im Zustand der Schwäche - recht exakt dem entsprechen was die dafür "zuständigen" Suren so befehlen. Das mag ja den inzwischen an die weitgehende Machtlosigkeit der christlichen Religionsträger gewohnten und selbst an Religion uninteressierten, nur wenig sagen, doch auch ohne das systematisch zu betreiben entsprechen sehr viele der "Manöver" recht genau der Liste die der K dafür bereithält.

Recht konsequent - jedoch verfrüht (dennoch exakt nach dem "Drehbuch" K) wird nun bereits Gewalt, ein durchaus eben durch den K explizit legitimiertes Mittel, den Islam zur einzigen weltbeherrschenden Religion zu machen, angewandt. Das mögen in unseren Augen kleine Gruppen von religiösen Spinnern sein, die es - so die gängige Schutzbehauptung - "ja in allen Religionen gibt" (die der Islam ausrotten möchte, so ganz nebenbei in Erinnerung gebracht).

Ähnlich die Argumentation - alle Religionen hätten Gewalt nach innen und außen angewandt. Das dies längst Teil der allgemeinen Geschichte ist und nicht der Gegenwart, wird geschickt hinwegdiskutiert. Nicht jeder, nicht jede fällt darauf auch herein. Diese Taktik, den Gegner, seinen eigenen Standpunkt selbst zu erschüttern zu lassen - die Juden, die Christen usw. haben ja AUCH...., ist der Anfang davon den Gegner zunächst systematisch zu schwächen. Übrigens eine Taktik, welche ich ausgiebig von "übergelaufenen" EX-DDRlern (in den frühen Jahren der BRD) in diversen Schulungen erlernen durfte. Funktioniert bei Halbwissen und schwachem Eigeninteresse an der eigenen Sache bestens :thumbup:

Der Islam ist keine "ganz normale Religion" - die Befragung was nun in D - in Europa geschehen soll, ist nicht Sache der unterschiedlichen islamistischen Gruppierungen (hier stammt das Wort "Islamisten" als Sammelbezeichnung eigentlich her ! - problemlos gleichsetzbar mit "christlichen", "protestantischen" usw., als Sammelbezeichnung für eine Gruppierung in Toto) zu entscheiden wie "wir" damit umgehen. Keiner würde - wenn mit Verstand "gesegnet" - die Frösche fragen, ob man und warum man deren "Teich" trockenlegen solle.

Was das Töten von islamistischen Mördern angeht, die sich keinen Deut darum scheren, Menschen auf alle nur erdenkliche Weise grausam zu ermorden, hält sich meine Vorstellung dazu in "übersichtlichen Grenzen". Im Kampf unvermeidbar - die Absicht selbst getötet zu werden ist taktischer Teil dieser Mordtaten - im Prinzip folgt man (meist unvermeidbar) damit deren Absicht - sie werden ja entlang ihrer seltsamen Religion dann automatisch zu "Märtyrern" - eigentlich auch dies eine völlig falsche Konnotation - ein "Märtyrer" ist eine Person, die aus religiösen oder politischen Gründen wegen ihrer Überzeugungen getötet wird. Was bei einem Mörder, der lediglich religiöse Gründe für seine Tat vorbringt nun gänzlich falsch ist. Diese Täter werden im Kampf und in Situationen, welche sie gezielt herbeiführen, verwundet und je nach Lage, auch getötet. Für mich sind das Verbrecher die im Verlauf ihrer Aktionen - ähnlich wie bei Kriegshandlungen als irreguläre Kombattanten zu Tode kommen. Anders wie bei Soldaten, die meist nicht freiwillig an Kampfhandlungen teilnehmen, sind diese Typen von ihrer religiösen "Rechtschaffenheit" (ein Widerspruch in sich) vollkommen überzeugt und suchen nachweislich ihren Tod als "krönenden Abschluss" - nun ja, wenn das klappt, meinen "Segen haben sie :dead:

Der Polizisten - oder sonstigen Sicherheitskräften daraus den berüchtigten "Strick" drehen zu wollen ist an Perversion kaum noch zu überbieten. Hier wird die Postion unserer erklärten Todfeinde ohne jegliche Not übernommen - durchaus im Sinn dieser verqueren "Religion", deren Anhänger einfach Ursache und Wirkung vertauschen. Warum aus scheinbar "edlen Motiven" hier auch potentielle Opfer mit einstimmen, gehört zu den Ursachen, warum dieser "religiösen" Minderheit nicht von Anfang an mit aller Härte, dann entgegengetreten wurde, wo das zum einen geboten und zum anderen noch recht einfach möglich gewesen ist.

Nach dem generellen Drehbuch von allen Terroristen, ist der Zweifel (selbst richtig zu handeln) beim Gegner (das sind wir - alle, die den Mordanweisungen im K entsprechen) inzwischen erfolgreich implementiert.... :(
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)

Zurück zu „3. Außenpolitik - Aus aller Welt“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste