Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 16:17

Alter Stubentiger hat geschrieben:(05 Jun 2017, 16:13)

T
Daher könnte man durchaus darüber nachdenken die Steuerlast der Unternehmen an die Kosten für Arbeitnehmer zu koppeln. Analog zur Abschreibung für Maschinen.


Abschreibungen sind ja KOSTEN...


was willst du da "koppeln"?

Unternehmen haben keine irgendwie geartete "Pflicht" - Arbeitsplätze zu schaffen

Was sie machen müssen- ist die Gewinne zu versteuern
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 16:19

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 16:16)

Warum sind sie das? Ist das ein Naturgesetz?


Gesamtgesellschaftliche Aufgabe = Steuer

Wobei das KEIN Plädoyer für die Mütterrente an sich sein soll

Nur WENN- DANN eben über die Steuer
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 16:20

Wähler hat geschrieben:(05 Jun 2017, 15:51)

Über eine angemessene Höhe der zusätzlichen WitwerInnenrente, die aus Steuergeldern bezahlt wird, könnte man schon einmal nachdenken, finde ich:
http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-u ... zahlbetrag
bpb 16. April 2014 Renten nach monatlichem Gesamtrentenzahlbetrag



nachdenken, um WAS zu tun?

sie ABZUSENKEN?
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon frems » Mo 5. Jun 2017, 16:23

Realist2014 hat geschrieben:(05 Jun 2017, 16:19)

Gesamtgesellschaftliche Aufgabe = Steuer

Wobei das KEIN Plädoyer für die Mütterrente an sich sein soll

Nur WENN- DANN eben über die Steuer

Aha. Rentenexzesse sind also eine gesamtgesellschaftlich Aufgabe. Da freuen sich aber Angestellte, Alleinerziehende und Arbeitslose, die ein höheres Armutsrisiko haben als die nimmersatten Geronten. :p
Labskaus!

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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 16:26

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 16:23)

Aha. Rentenexzesse sind also eine gesamtgesellschaftlich Aufgabe. Da freuen sich aber Angestellte, Alleinerziehende und Arbeitslose, die ein höheres Armutsrisiko haben als die nimmersatten Geronten. :p


ich weiß nicht ob die Mütterrente als "Rentenexzess" zu titulieren ist...
die ja dann später auch deine Angestellten, Alleinerziehende und Arbeitslosen bekommen, wenn sei Kinder in die Welt gesetzt haben...
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Wähler » Mo 5. Jun 2017, 16:31

Wähler hat geschrieben:(05 Jun 2017, 15:51)
Über eine angemessene Höhe der zusätzlichen WitwerInnenrente, die aus Steuergeldern bezahlt wird, könnte man schon einmal nachdenken, finde ich:
http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-u ... zahlbetrag
bpb 16. April 2014 Renten nach monatlichem Gesamtrentenzahlbetrag

Realist2014 hat geschrieben:(05 Jun 2017, 16:20)
nachdenken, um WAS zu tun?
sie ABZUSENKEN?

Das Ehegattensplitting halten auch viele für nicht mehr zeitgemäß. Bei der Rentenhöhe geht es meiner Meinung nach um die eingezahlten Beiträge des einzelnen Beitragsempfängers im Verhältnis zur gestiegenen Lebenserwartung und um einen gewissen Abstand zur Grundsicherung, um den Anreiz für das Umlagesystem auch in Zukunft zu erhalten. Die Absenkung der zusätzlichen WitwerInnenrente wäre eine mögliche sinnvolle Stellschraube, um die Steuerzuschüsse im Gesamtsystem zu senken. In der zitierten Quelle wird auch der Spielraum dafür aufgezeigt.
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon frems » Mo 5. Jun 2017, 16:37

Realist2014 hat geschrieben:(05 Jun 2017, 16:26)

ich weiß nicht ob die Mütterrente als "Rentenexzess" zu titulieren ist...
die ja dann später auch deine Angestellten, Alleinerziehende und Arbeitslosen bekommen, wenn sei Kinder in die Welt gesetzt haben...

Das werden wir abwarten müssen. Du schlugst ja vorhin schon vor, mal Jüngere zu befragen. Dann kannst Du ja mal eine Umfrage in Deinem Umfeld durchführen und schauen, was die Generation später mal als Rentner erwartet. Aber wahrscheinlich hast Du gar keinen Kontakt zu jüngeren Personen. Da helfe ich Dir auch wieder gerne weiter:

CDU, CSU und SPD verjubeln die Rente der Jungen
Rentenpolitik à la Merkel-Nahles ist kein Naturgesetz. Die Dominanz älterer Wähler darf die Politik nicht daran hindern, eine vorausschauende Rentenpolitik zu machen.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-07/r ... haeltnisse

Einer Umfrage des Familienministeriums zufolge rechnen 83 Prozent der 20- bis 34-Jährigen damit, im Rentenalter nur noch eine Grundrente zu erhalten. Mit Blick auf ihre Zukunft stehen vor allem die Themen Finanzen und Gesundheit im Vordergrund.
https://www.geldtipps.de/rente-pension- ... e-erwarten

Die Rente mit 70 ist gar nicht so abwegig, denn es gibt keinen Ausweg aus der Demografie. Wir müssen endlich in Generationen denken.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/r ... -1.2967319

„Hierzulande sind wir es gewohnt, unser Leben selbstbestimmt zu führen, denn grundsätzlich stehen jedem verschiedene Perspektiven und Lebensmodelle zur Auswahl. Die Sorge um den gesicherten Ruhestand beschäftigt dabei heute viele Menschen schon in jungen Jahren“, sagt Tecis-Vorstand Sönke Mißfeldt.
http://www.ariva.de/news/die-sorgen-der ... te-5588211

Eine solche Rentenpolitik müssen am Ende die Jüngeren ausbaden - jene Beitragszahler, die heute zwischen 20 und 40 sind.

Wie fühlt sich die jüngere Generation dabei? Kümmert die das überhaupt - oder droht sie damit, auszuwandern, wenn sich nichts ändert? Wir haben uns in Berlin unter Menschen in den 20ern umgehört. Das sind ihre Antworten.

http://www.huffingtonpost.de/2016/04/25 ... 74150.html


Da hört die gesamtgesellschaftliche Aufgabe wieder auf, hm?
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 16:40

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 16:37)

Das werden wir abwarten müssen. Du schlugst ja vorhin schon vor, mal Jüngere zu befragen. Dann kannst Du ja mal eine Umfrage in Deinem Umfeld durchführen und schauen, was die Generation später mal als Rentner erwartet. Aber wahrscheinlich hast Du gar keinen Kontakt zu jüngeren Personen. Da helfe ich Dir auch wieder gerne weiter:

Da hört die gesamtgesellschaftliche Aufgabe wieder auf, hm?


och- ich habe in meine Seminaren alle Altersgruppen...( auch unter 30jährige...)

Und beim Mittagessen ist auch Rente öfters das Thema...

nur warte ich immer noch auf eine Antwort- ob DU dich auch Teil der Versagergeneration siehst...
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon frems » Mo 5. Jun 2017, 16:45

Realist2014 hat geschrieben:(05 Jun 2017, 16:40)
och- ich habe in meine Seminaren alle Altersgruppen...( auch unter 30jährige...)

Und beim Mittagessen ist auch Rente öfters das Thema...

Und da predigst Du auch die Massenplünderung? :?:

Da kann man ja froh sein, dass die junge Generation nicht mehr so gewalttätig ist wie ihre Eltern.

nur warte ich immer noch auf eine Antwort- ob DU dich auch Teil der Versagergeneration siehst...

Mein Perso sagt Nein. Ein Versager kann ich natürlich trotzdem sein, so wie auch ein Babyboomer ein Nichtversager sein kann. Nur ist die Frage, welche Personen wissen, dass man von Durchschnitten keine Rückschlüsse auf Individuen ziehen kann und welche es nicht wissen, sondern sich persönlich angesprochen fühlen.
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 16:48

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 16:45)



Mein Perso sagt Nein. Ein Versager kann ich natürlich trotzdem sein, so wie auch ein Babyboomer ein Nichtversager sein kann. Nur ist die Frage, welche Personen wissen, dass man von Durchschnitten keine Rückschlüsse auf Individuen ziehen kann und welche es nicht wissen, sondern sich persönlich angesprochen fühlen.


die Frage bezog sich ja auf die Abgrenzung generell

und daher nochmal

welche Jahrgänge sind angeblich warum die "Versagergeneration" - und warum die anderen Jahrgänge nicht?
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 16:48

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 16:45)

Und da predigst Du auch die Massenplünderung? :?:

Da kann man ja froh sein, dass die junge Generation nicht mehr so gewalttätig ist wie ihre Eltern.


n.


meine Seminare haben mit dem Thema Rente nun mal gar nichts zu tun...
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon frems » Mo 5. Jun 2017, 16:52

Realist2014 hat geschrieben:(05 Jun 2017, 16:48)

die Frage bezog sich ja auf die Abgrenzung generell

und daher nochmal

welche Jahrgänge sind angeblich warum die "Versagergeneration" - und warum die anderen Jahrgänge nicht?

Ich würde es grob auf die Jahrgänge 1950 bis 1969 beschränken. Manch einer meint aber, dass bereits ab 1965 bis 1967 ein Ende der Problemfälle begann. Sicherlich haben auch ihre Eltern eine Mitschuld. Kinder sind ja auch Ergebnis der gesellschaftlichen Verhältnisse.
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon frems » Mo 5. Jun 2017, 16:52

Realist2014 hat geschrieben:(05 Jun 2017, 16:48)

meine Seminare haben mit dem Thema Rente nun mal gar nichts zu tun...

Würde mich auch sehr wundern, wenn Du Dich mit der Rente nicht sonderlich gut auskennst. Ich meinte aber die Tischgespräche beim Essen.
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 16:55

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 16:52)

Ich würde es grob auf die Jahrgänge 1950 bis 1969 beschränken. Manch einer meint aber, dass bereits ab 1965 bis 1967 ein Ende der Problemfälle begann. Sicherlich haben auch ihre Eltern eine Mitschuld. Kinder sind ja auch Ergebnis der gesellschaftlichen Verhältnisse.



warum nur diese?

Was haben die Jahrgänge ab 1968 "anders" gemacht?
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon frems » Mo 5. Jun 2017, 17:01

Realist2014 hat geschrieben:(05 Jun 2017, 16:55)

warum nur diese?

Was haben die Jahrgänge ab 1968 "anders" gemacht?

An sich haben sie nichts anders gemacht, aber hatten eine andere Ausgangssituation (http://www.zeithistorische-forschungen. ... 07/id=4578). Erst in den 70ern und 80ern wurde das Bildungswesen langsam auf Vordermann gebracht. Zugleich hat man nicht mehr alles verbeamtet, was in der Privatwirtschaft nirgends unterkommt. Und ich bin ganz froh, dass ich heute nicht mehr zur Schule gehen muss. Wenn ich sehe, was die Babyboomer heute von Schülern abverlangen, die gerne bis 16 Uhr in der Schule sitzen und danach noch zwei, drei Stunden Hausaufgaben machen, während sie zugleich ihren Lehrern EDV-Wissen beibringen müssen, dann bleibt nicht viel Zeit für den Bolzplatz.
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 17:04

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 16:52)

Würde mich auch sehr wundern, wenn Du Dich mit der Rente nicht sonderlich gut auskennst.



sicher

nur besser als 99,9% der Bevölkerung...
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 17:06

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 17:01)

An sich haben sie nichts anders gemacht, aber hatten eine andere Ausgangssituation (http://www.zeithistorische-forschungen. ... 07/id=4578). Erst in den 70ern und 80ern wurde das Bildungswesen langsam auf Vordermann gebracht. Zugleich hat man nicht mehr alles verbeamtet, was in der Privatwirtschaft nirgends unterkommt. Und ich bin ganz froh, dass ich heute nicht mehr zur Schule gehen muss. Wenn ich sehe, was die Babyboomer heute von Schülern abverlangen, die gerne bis 16 Uhr in der Schule sitzen und danach noch zwei, drei Stunden Hausaufgaben machen, während sie zugleich ihren Lehrern EDV-Wissen beibringen müssen, dann bleibt nicht viel Zeit für den Bolzplatz.


das ist keine Antwort auf die Frage- was die Jahrgänge 1950 bis 1967 angeblich "falsch" gemacht haben sollen... ( und die anderen angeblich "richtig"...)
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon frems » Mo 5. Jun 2017, 17:08

Realist2014 hat geschrieben:(05 Jun 2017, 17:06)

das ist keine Antwort auf die Frage- was die Jahrgänge 1950 bis 1967 angeblich "falsch" gemacht haben sollen... ( und die anderen angeblich "richtig"...)

Ich sagte doch, dass sie an sich nichts anders gemacht haben. Von richtig oder falsch sprach ich ebenso nicht. :?:
Realist2014 hat geschrieben:

sicher

nur besser als 99,9% der Bevölkerung...

Übermut tut selten gut. Also predigst Du am Mittagstisch keine Massenplünderungen. Gut.
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 17:15

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 17:08)

Ich sagte doch, dass sie an sich nichts anders gemacht haben. Von richtig oder falsch sprach ich ebenso nicht. :?:

.


du titulierst bestimmte Jahrgänge als "Versager"

nach wie vor bist du die Antwort schuldig- WARUM

und warum ANDERE nicht?
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 17:17

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 17:08)



Übermut tut selten gut. Also predigst Du am Mittagstisch keine Massenplünderungen. Gut.



das hat mit Übermut nichts zu tun. Die große Mehrheit interessiert sich nicht für die Details der Rentenanpassungsformel..

du ja auch nicht...
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