Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 15:21

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 15:18)

Und deshalb verfällst Du in Hysterie, wenn man vorschlägt, bisherige Beitragszahlungen auszuzahlen und den Umverteilungsmechanismus abzuschaffen. Sehr überzeugend, wirklich. :p


hä?


einen derartigen "Vorschlag" habe ich noch nirgends gelesen...

Nur- WOMIT willst du die "Auszahlungen" finanzieren? (
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon frems » Mo 5. Jun 2017, 15:24

Realist2014 hat geschrieben:(05 Jun 2017, 15:20)

ich kann mit deiner Polemik locker leben...

Das hoffe ich auch, da ich sie ja nur auspacke, wenn mein Gegenüber sich ihrer bedient.

übrigens gibt es nach wie vor keinerlei Probleme in der RV wegen zu wenigen "Beitragszahlern" ( = Kinder)- und ob das in der Zukunft so sein wird, wird sich zeigen
Die Problematik liegt schon heute- und das wird durch meine Generation noch stärker- an zu vielen Rentenbeziehern ( das wird aber bei der Rentenhöhe angepasst...)

Schau Dir doch mal den demographischen Dönerspieß an und überleg, wie viele Beitragszahler es in zehn Jahren noch gibt.
Labskaus!

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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 15:25

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 15:24)




Schau Dir doch mal den demographischen Dönerspieß an und überleg, wie viele Beitragszahler es in zehn Jahren noch gibt.


Einwanderung...
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon frems » Mo 5. Jun 2017, 15:25

Realist2014 hat geschrieben:(05 Jun 2017, 15:21)

hä?


einen derartigen "Vorschlag" habe ich noch nirgends gelesen...

Nur- WOMIT willst du die "Auszahlungen" finanzieren? (

frems hat geschrieben:(04 Jun 2017, 22:55)

Natürlich steht's jedem frei, privat vorzusorgen. Das stellt doch niemand in Frage. Die Anwartschaften werden im optimalen Falle gestrichen und im semioptimalen Falle (teilweise) ausgezahlt. Ob man die Beiträge senkt, ist mir ehrlich gesagt egal. Es reicht schon, wenn sie nicht durch die Decke schießen.


Aha. Du hast also "gestrichen" gelesen, aber im selben Satz "ausgezahlt" nicht? Muss ich mir jetzt wirklich Sorgen machen? :?:
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 15:26

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 15:25)

Aha. Du hast also "gestrichen" gelesen, aber im selben Satz "ausgezahlt" nicht? Muss ich mir jetzt wirklich Sorgen machen? :?:


von VOLLSTÄNDIGER Auszahlung stand da nichts..

und daher nochmal meine Frage:

WOHER willst du die 1 Bio Euro nehmen?

und WAS ist dann mit den PENSIONEN?

da wurde ja NICHTS "einbezahlt"..
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon frems » Mo 5. Jun 2017, 15:27

Realist2014 hat geschrieben:(05 Jun 2017, 15:25)

Einwanderung...

Wollen die Gerontokraten nicht im hohen Maße. Schau Dir doch mal eine Pegida-Demo an. Die sehen aus, als wären sie der letzte Flüchtlingstreck aus Ostpreußen. Der Hass auf Einwanderer ist nicht bei den jungen, geistig gesunden Deutschen. Gegenvorschlag: Renten absenken und die Auswanderung fördern. Ein Urlaubsresort an der bulgarischen Schwarzmeerküste ist doch auch schön.
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon frems » Mo 5. Jun 2017, 15:30

Realist2014 hat geschrieben:(05 Jun 2017, 15:26)

von VOLLSTÄNDIGER Auszahlung stand da nichts..

und daher nochmal meine Frage:

WOHER willst du die 1 Bio Euro nehmen?

und WAS ist dann mit den PENSIONEN?

da wurde ja NICHTS "einbezahlt"..

Bitte kein Whataboutism. Das war schon das Lieblingsmittel der Sowjetunion. Wenn Du die "1 Bio Euro" für unbezahlbar hältst, dann weißt Du ja, was "(teilweise)" bedeutet.
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 15:36

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 15:30)

Bitte kein Whataboutism. Das war schon das Lieblingsmittel der Sowjetunion. Wenn Du die "1 Bio Euro" für unbezahlbar hältst, dann weißt Du ja, was "(teilweise)" bedeutet.


also doch Enteignung der Rentenanwärter...

dafür wird es zu 100% niemals eine Mehrheit geben...

damit wirst du dich wohl abfinden müssen...
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon frems » Mo 5. Jun 2017, 15:38

Realist2014 hat geschrieben:(05 Jun 2017, 15:36)

also doch Enteignung der Rentenanwärter...

dafür wird es zu 100% niemals eine Mehrheit geben...

damit wirst du dich wohl abfinden müssen...

Damit habe ich mich schon abgefunden. Wenn Du jeden Tag Deine Ansichten änderst, sobald sich irgendwo eine Mehrheit abzeichnet, kannst Du das natürlich gerne weiterhin tun.
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 15:40

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 15:38)

Damit habe ich mich schon abgefunden. Wenn Du jeden Tag Deine Ansichten änderst, sobald sich irgendwo eine Mehrheit abzeichnet, kannst Du das natürlich gerne weiterhin tun.


ich habe meine Ansichten diesbezüglich noch nie geändert..

also hör auf mit deinem dümmlichen Unterstellungen
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon frems » Mo 5. Jun 2017, 15:43

Realist2014 hat geschrieben:(05 Jun 2017, 15:40)

ich habe meine Ansichten diesbezüglich noch nie geändert..

also hör auf mit deinem dümmlichen Unterstellungen

Es war Dein dümmlicher Einwand, jemand sei mit seiner Ansicht "allein auf weiter Flur", um zu suggerieren, dass sie deshalb falsch sei, obwohl Du einfach nur Argumenten und Fakten aus dem Weg gehen wolltest. Das hast Du Dir schon selbst zuzuschreiben, auch wenn es für Deine Generation natürlich untypisch ist, Verantwortung fürs eigene Handeln zu übernehmen.
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 15:50

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 15:43)

Es war Dein dümmlicher Einwand, jemand sei mit seiner Ansicht "allein auf weiter Flur", um zu suggerieren, dass sie deshalb falsch sei, obwohl Du einfach nur Argumenten und Fakten aus dem Weg gehen wolltest. Das hast Du Dir schon selbst zuzuschreiben, auch wenn es für Deine Generation natürlich untypisch ist, Verantwortung fürs eigene Handeln zu übernehmen.



du bist damit auch allein auf weiter Flur. Da es keine politische Kraft gibt, die deine Vorstellungen anstrebt...

Und für mich gibt es keine Fakten / Argumente, das meine Generation weniger an (Gesamt-) Rente bekommen soll, als die Generationen vorher ( solange die Belastung für die Beitragszahler nicht höher wird als früher...)
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Wähler » Mo 5. Jun 2017, 15:51

Über eine angemessene Höhe der zusätzlichen WitwerInnenrente, die aus Steuergeldern bezahlt wird, könnte man schon einmal nachdenken, finde ich:
http://www.bpb.de/nachschlagen/zahlen-u ... zahlbetrag
bpb 16. April 2014 Renten nach monatlichem Gesamtrentenzahlbetrag
Der durchschnittliche Rentenzahlbetrag aus allen Rentenleistungen der gesetzlichen Rentenversicherung (zum Beispiel Versichertenrente und/oder Hinterbliebenenrente, ohne Waisenrente) lag am 1. Juli 2012 bei den Männern bei 998 Euro pro Person. Bei den Frauen war der entsprechende Betrag mit 739 Euro deutlich niedriger. Während bei den Einzelrentnern der Rentenzahlbetrag bei 775 Euro pro Person lag (Männer: 982 Euro / Frauen: 570 Euro), erhielten Mehrfachrentner durchschnittlich 1.150 Euro (Männer: 1.276 Euro / Frauen: 1.133 Euro) – jeweils nach Abzug der Beiträge für die gesetzliche Kranken- bzw. Pflegeversicherung (KVdR/PVdR).
Zeitungstexte bei Genios mit Bibliotheksausweis kostenlos: https://www.wiso-net.de/login?targetUrl=%2Fdosearch (Zugang auch bundesweit)
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon frems » Mo 5. Jun 2017, 15:54

Realist2014 hat geschrieben:(05 Jun 2017, 15:50)

du bist damit auch allein auf weiter Flur. Da es keine politische Kraft gibt, die deine Vorstellungen anstrebt...

Hatten wir schon geklärt. Trotzdem sind zwei Drittel gegen höhere Beiträge und rund 35% -- jaja, keine Mehrheit -- sehen eine Bevorteilung der Versagergeneration.

Und für mich gibt es keine Fakten / Argumente, das meine Generation weniger an (Gesamt-) Rente bekommen soll, als die Generationen vorher ( solange die Belastung für die Beitragszahler nicht höher wird als früher...)

Also Dein Relativierungseifer bei den Bundeszuschüssen war schon beeindruckend, Genosse. Interessant aber, dass Du der Frage aus dem Weg gehst, wie Du Dir die Finanzierbarkeit in zehn Jahren vorstellst, wenn viele heutige Beitragszahler in den Ruhestand gehen und der Wirtschaft nicht mehr zur Verfügung stehen, sondern der Gesellschaft ein Klotz am Bein werden.
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 16:06

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 15:54)

Hatten wir schon geklärt. Trotzdem sind zwei Drittel gegen höhere Beiträge und rund 35% -- jaja, keine Mehrheit -- sehen eine Bevorteilung der Versagergeneration.


A.


gegen höhere Beiträge bin ich ja auch...

und welche Generation ( Geburtsjahr von bis) ist warum eine "Versagergeneration?

Gehörst DU da auch dazu?
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 16:07

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 15:54)


. Interessant aber, dass Du der Frage aus dem Weg gehst, wie Du Dir die Finanzierbarkeit in zehn Jahren vorstellst, wenn viele heutige Beitragszahler in den Ruhestand gehen und der Wirtschaft nicht mehr zur Verfügung stehen, sondern der Gesellschaft ein Klotz am Bein werden.


das regelt die Rentenanpassungsformel...
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon frems » Mo 5. Jun 2017, 16:09

Realist2014 hat geschrieben:(05 Jun 2017, 16:06)

gegen höhere Beiträge bin ich ja auch...

und welche Generation ( Geburtsjahr von bis) ist warum eine "Versagergeneration?

Gehörst DU da auch dazu?

Bist Du auch dagegen, dass der Steuerzahler immer mehr Milliarden ins Rentensystem pumpt? Und bitte bedenken: die meisten Babyboomer gehen erst in den nächsten Jahren in Rente.
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Alter Stubentiger » Mo 5. Jun 2017, 16:13

Realist2014 hat geschrieben:(31 May 2017, 19:21)

was sind denn genau diese "maschinenerwirtschafteten Gewinne"?

wie willst du diese denn ermitteln?

auch Computer sind "Maschinen"...

deine "Vorstellungen" sind aus dem letzten Jahrtausend

übrigens stimmt deine These sowieso nicht- da die Anzahl der Arbeitsplätze ja gestiegen ist..


Trotzdem. Wer viele Menschen beschäftigt hat viele Extrakosten die beim Maschineneinsatz nicht anfallen. Damit ist ein Anreiz zur exzessiven Automatisierung gegeben. Der Höhepunkt ist da sicher der Hochfrequenzhandel an den Börsen.
Daher könnte man durchaus darüber nachdenken die Steuerlast der Unternehmen an die Kosten für Arbeitnehmer zu koppeln. Analog zur Abschreibung für Maschinen.
Niemand hat vor eine Mauer zu errichten (Walter Ulbricht)
...und die Mauer wird noch in 50 oder 100 Jahren stehen (Erich Honecker)
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 16:15

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 16:09)

Bist Du auch dagegen, dass der Steuerzahler immer mehr Milliarden ins Rentensystem pumpt? Und bitte bedenken: die meisten Babyboomer gehen erst in den nächsten Jahren in Rente.


mehr für die "normale Rente " schon...

nur haben wir eben Leistungen , die aus Steuermitteln zu bezahlen sind... ( auch die Mütterrente gehört dazu..)
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon frems » Mo 5. Jun 2017, 16:16

Realist2014 hat geschrieben:(05 Jun 2017, 16:15)

mehr für die "normale Rente " schon...

nur haben wir eben Leistungen , die aus Steuermitteln zu bezahlen sind... ( auch die Mütterrente gehört dazu..)

Warum sind sie das? Ist das ein Naturgesetz?
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