Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » So 4. Jun 2017, 23:19

frems hat geschrieben:(04 Jun 2017, 22:35)

Wie soll man denn jene bestrafen, die gar nicht mehr leben? Die Frage ist ja viel mehr, warum Du die Jüngeren bestrafen willst. Gut, willst Du vielleicht ja gar nicht, aber man kann's ja auch einfach mal behaupten, oder? :p



solange die "Jüngeren" von ihrem Gehalt nicht "mehr" bezahlen müssen- als die Rentner selber bezahlen mussten- gibt es keinerlei "Bestrafung"

also heute mal gar keine.
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » So 4. Jun 2017, 23:21

frems hat geschrieben:(04 Jun 2017, 22:46)

Wer redet denn von der Erhöhung der Versorgung der Jungen? Es reicht völlig, wenn man einfach die Renten angemessen senkt.


öhm

das geschieht doch schon seit Jahrzehnten...

Stichwort Rentenniveau

von ehemals 75% auf aktuell 48%...
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » So 4. Jun 2017, 23:22

frems hat geschrieben:(04 Jun 2017, 22:55)

Die Anwartschaften werden im optimalen Falle gestrichen .


oh

Enteignungen...

Ich wusste ja nicht, wie nahe du der Linkspartei stehst... :x
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon frems » So 4. Jun 2017, 23:24

Realist2014 hat geschrieben:(04 Jun 2017, 23:21)

öhm

das geschieht doch schon seit Jahrzehnten...

Stichwort Rentenniveau

von ehemals 75% auf aktuell 48%...

Das sind ja rein relative Werte, die ich für recht nichtssagend halte.
Realist2014 hat geschrieben:
oh

Enteignungen...

Ich wusste ja nicht, wie nahe du der Linkspartei stehst... :x

Art. 14 Abs. 2 GG. Du stehst doch so auf die VErfassung. :D
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon prime-pippo » So 4. Jun 2017, 23:26

Realist2014 hat geschrieben:(04 Jun 2017, 23:22)

oh

Enteignungen...

Ich wusste ja nicht, wie nahe du der Linkspartei stehst... :x


Die Linkspartei ist für eine Anhebung des Rentenniveaus!
"Banks do not, as too many textbooks still suggest, take deposits of existing money from savers and lend it out to borrowers: they create credit and money ex nihilo – extending a loan to the borrower and simultaneously crediting the borrower’s money account."
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon prime-pippo » So 4. Jun 2017, 23:27

frems hat geschrieben:(04 Jun 2017, 23:24)
Art. 14 Abs. 2 GG. Du stehst doch so auf die VErfassung. :D


Und inwieweit dienen deine Vorschläge der Allgemeinheit? Da muss man schon sehr lange grübeln....
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » So 4. Jun 2017, 23:29

frems hat geschrieben:(04 Jun 2017, 23:24)

Das sind ja rein relative Werte, die ich für recht nichtssagend halte.

Art. 14 Abs. 2 GG. Du stehst doch so auf die VErfassung. :D



Natürlich sind das "relative" Werte..

und welche "Verpflichtung" leitest du in dem Kontext ab?
Zuletzt geändert von Realist2014 am So 4. Jun 2017, 23:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » So 4. Jun 2017, 23:30

prime-pippo hat geschrieben:(04 Jun 2017, 23:26)

Die Linkspartei ist für eine Anhebung des Rentenniveaus!


sicher

nur bezog sich meine Anmerkung zum Thema Enteignung von Eigentum...

das ist das was Frems vorschlägt...
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Bielefeld09 » So 4. Jun 2017, 23:35

frems hat geschrieben:(04 Jun 2017, 22:55)

Natürlich steht's jedem frei, privat vorzusorgen. Das stellt doch niemand in Frage. Die Anwartschaften werden im optimalen Falle gestrichen und im semioptimalen Falle (teilweise) ausgezahlt. Ob man die Beiträge senkt, ist mir ehrlich gesagt egal. Es reicht schon, wenn sie nicht durch die Decke schießen.

Warum schreibst du nicht einfach, das du den Generationenvertrag aufkündigen möchtest.
Das versteht doch jeder.
Das hat sowas Trump ähnliches.
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Allerdings sieht Verantwortung anders aus.
Sorry Mods, es ist nie persönlich gemeint. Ihr habt immer recht. Sorry :( :p
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon frems » Mo 5. Jun 2017, 14:01

Realist2014 hat geschrieben:(04 Jun 2017, 23:30)

sicher

nur bezog sich meine Anmerkung zum Thema Enteignung von Eigentum...

das ist das was Frems vorschlägt...

Aha, und welchen Teil von "Auszahlung" verstehst Du auch wieder nicht, während Du kein Problem damit hast, jeden Monat Eigentum von Menschen zu konfiszieren, um übertrieben hohe Renten zu finanzieren? Sorry, aber so eine Doppelmoral ist selbst für Babyboomer extrem heuchlerisch. :|
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 14:13

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 14:01)

Aha, und welchen Teil von "Auszahlung" verstehst Du auch wieder nicht, während Du kein Problem damit hast, jeden Monat Eigentum von Menschen zu konfiszieren, um übertrieben hohe Renten zu finanzieren? Sorry, aber so eine Doppelmoral ist selbst für Babyboomer extrem heuchlerisch. :|


welches Eigentum wird von welchen Menschen "konfisziert" für die "normale Rentenauszahlung"? ( die RV-Beiträge sind HEUTE ja NIEDRIGER als beispielsweise vor 15 Jahren...)

wobei du ja sowieso mit der Sichtweise von wegen "übertrieben hohe Renten" wohl ziemlich alleine auf weiter Flur bist...
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon frems » Mo 5. Jun 2017, 14:16

Realist2014 hat geschrieben:(05 Jun 2017, 14:13)

welches Eigentum wird von welchen Menschen "konfisziert" für die "normale Rentenauszahlung"? ( die RV-Beiträge sind HEUTE ja NIEDRIGER als beispielsweise vor 15 Jahren...)

wobei du ja sowieso mit der Sichtweise von wegen "übertrieben hohe Renten" wohl ziemlich alleine auf weiter Flur bist...

Weil in ein, zwei Jahren mal ein Ausrutscher nach oben war, ist die Enteignung nun also in Ordnung. Tolle Sichtweise. Und das ist eine Gerontokratie die Sichtweise entsprechend ist, juckt mich nicht. Wenn Deine Meinung zu Sachthemen immer nur dem entspricht, was angeblich eine Mehrheit teilt, dann ist Dir mein Mitleid gewiss.
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 14:22

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 14:16)

Weil in ein, zwei Jahren mal ein Ausrutscher nach oben war, ist die Enteignung nun also in Ordnung. Tolle Sichtweise. Und das ist eine Gerontokratie die Sichtweise entsprechend ist, juckt mich nicht. Wenn Deine Meinung zu Sachthemen immer nur dem entspricht, was angeblich eine Mehrheit teilt, dann ist Dir mein Mitleid gewiss.


welche "Enteignung"?

Was bezeichnest du im Kontext des Rentensystems als Enteignung ( also WER wird durch die Bezahlung von WAS angeblich "enteignet"? )

Die Belastung der AN und deren AG hat sich in den letzten Jahrzehnten doch praktisch nicht verändert
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 14:25

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 14:16)

Wenn Deine Meinung zu Sachthemen immer nur dem entspricht, was angeblich eine Mehrheit teilt, dann ist Dir mein Mitleid gewiss.



naja

bei DEM Thema hier gibt es nicht einmal eine "Minderheit"- die DEINE Sichtweise teilt

diese Sichtweise hast du exklusiv... ( ich habe diese DEINE Vorstellungen zur Rentenhöhe noch nirgends anders gehört oder gelesen...)
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon frems » Mo 5. Jun 2017, 14:28

Realist2014 hat geschrieben:(05 Jun 2017, 14:22)

welche "Enteignung"?

Was bezeichnest du im Kontext des Rentensystems als Enteignung ( also WER wird durch die Bezahlung von WAS angeblich "enteignet"? )

Die Belastung der AN und deren AG hat sich in den letzten Jahrzehnten doch praktisch nicht verändert

Die Enteignung geschieht jeden Monat, auch wenn Du sie nicht so nennst, aber sofort von "Enteignung" schreist, wenn man eine Auszahlung oder Streichung von Beiträgen vorschlägt. Ziemlich widersprüchlich, Geront. Ob sich der Beitrag verändert, ändert doch gar nichts an der realen Plünderung. Alles über 0% ist Diebstahl. Zudem verschweigst Du den Anstieg der Belastung des Steuerzahlers, obwohl Du ganz genau weißt, dass dort kräftig zugelangt wird. Der Blick auf den Lohnzettel allein genügt da nicht. Das ist Bauernfang für konservative Parteien.
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 14:32

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 14:28)

Die Enteignung geschieht jeden Monat, auch wenn Du sie nicht so nennst, aber sofort von "Enteignung" schreist, wenn man eine Auszahlung oder Streichung von Beiträgen vorschlägt. Ziemlich widersprüchlich, Geront. Ob sich der Beitrag verändert, ändert doch gar nichts an der realen Plünderung. Alles über 0% ist Diebstahl. Zudem verschweigst Du den Anstieg der Belastung des Steuerzahlers, obwohl Du ganz genau weißt, dass dort kräftig zugelangt wird. Der Blick auf den Lohnzettel allein genügt da nicht. Das ist Bauernfang für konservative Parteien.



nochmal mein Frage:

WER wird HEUTE durch welche Zahlung "enteignet"- die es nicht schon seit Jahrzehnten gibt?

also entweder waren Beitragszahlung schon IMMER "Enteignung"- dann aber schon seit 1957- oder sie sind es auch HEUTE nicht...

Und mit den Steuern liegst du falsch- die wurden ja durch rot/grün gesenkt
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon frems » Mo 5. Jun 2017, 14:34

Realist2014 hat geschrieben:(05 Jun 2017, 14:25)

naja

bei DEM Thema hier gibt es nicht einmal eine "Minderheit"- die DEINE Sichtweise teilt

diese Sichtweise hast du exklusiv... ( ich habe diese DEINE Vorstellungen zur Rentenhöhe noch nirgends anders gehört oder gelesen...)

Wenn Du nur noch die Apotheken Umschau liest, ist es auch nicht verwunderlich, dass Du keine Kritik am teuren Rentenwesen erkennen kannst. Ein Liberaler würde hingegen erkennen, dass die kleinste Minderheit das Individuum ist. Aber so weit denkt ein Etatist natürlich nicht. Alternativ könntest Du mal nach repräsentativen Umfragen Ausschau halten. Wenn ich Dir welche nennen darf:

"Bisher lagen die Rentenbeiträge bei max. 20%. Bald könnten es wer 25% werden. Wie fänden Sie das?

Sehr gerecht 4,6%
Eher gerecht 22,3%
Eher ungerecht 32,7%
Sehr ungerecht 33,3%

Weiß nicht 7,1%"
https://civey.com/umfragen/rentenbeitra ... t_articles

"Finden Sie das aktuelle gesetzliche Rentensystem generationengerecht?

Ja 15,5%
Nein, es bevorteilt die ältere Generation 34,8%
Nein, es bevorteilt die jüngere Generation 4,0%
Nein, es ist für alle Generationen ungerecht 40,5%
Weiß nicht 5,2%
https://civey.com/umfragen/rentensystem ... t_articles

Allein auf weiter Flur. :rolleyes:
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon frems » Mo 5. Jun 2017, 14:38

Realist2014 hat geschrieben:(05 Jun 2017, 14:32)

nochmal mein Frage:

WER wird HEUTE durch welche Zahlung "enteignet"- die es nicht schon seit Jahrzehnten gibt?

also entweder waren Beitragszahlung schon IMMER "Enteignung"- dann aber schon seit 1957- oder sie sind es auch HEUTE nicht...

Wenn eine Enteignung zur Gewohnheitssache wird, bleibt es eine Enteignung, Towarischtsch.

Und mit den Steuern liegst du falsch- die wurden ja durch rot/grün gesenkt

Fast 100 Mrd. Euro jedes Jahr. Tendenz stark steigend. Glückwunsch. Kein Posten im Bundeshaushalt ist ansatzweise so teuer. Aber dann jammern, wenn Straßen marode sind oder ein paar Peanuts für Flüchtlinge ausgegeben werden. So kennen wir sie.
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 14:54

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 14:34)

Wenn Du nur noch die Apotheken Umschau liest, ist es auch nicht verwunderlich, dass Du keine Kritik am teuren Rentenwesen erkennen kannst. Ein Liberaler würde hingegen erkennen, dass die kleinste Minderheit das Individuum ist. Aber so weit denkt ein Etatist natürlich nicht. Alternativ könntest Du mal nach repräsentativen Umfragen Ausschau halten. Wenn ich Dir welche nennen darf:

"Bisher lagen die Rentenbeiträge bei max. 20%. Bald könnten es wer 25% werden. Wie fänden Sie das?

Sehr gerecht 4,6%
Eher gerecht 22,3%
Eher ungerecht 32,7%
Sehr ungerecht 33,3%

Weiß nicht 7,1%"
https://civey.com/umfragen/rentenbeitra ... t_articles

"Finden Sie das aktuelle gesetzliche Rentensystem generationengerecht?

Ja 15,5%
Nein, es bevorteilt die ältere Generation 34,8%
Nein, es bevorteilt die jüngere Generation 4,0%
Nein, es ist für alle Generationen ungerecht 40,5%
Weiß nicht 5,2%
https://civey.com/umfragen/rentensystem ... t_articles

Allein auf weiter Flur. :rolleyes:


die erste Frage bezieht sich auf 25%.. ( aktuell sind es 18,9%...)

wir diskututieren aber gerade ja die 18,9% ( also HEUTE)

Und bei der zweiten ist das Rentensystem für 40% FÜR ALLE "ungerecht"... ( da stellt sich natürlich die Frage- WAS denn dann "gerecht für alle" wäre.....)
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Re: Warum ist man bei der Rentenpolitik so konservativ?

Beitragvon Realist2014 » Mo 5. Jun 2017, 14:55

frems hat geschrieben:(05 Jun 2017, 14:38)

Wenn eine Enteignung zur Gewohnheitssache wird, bleibt es eine Enteignung, Towarischtsch.


.



also lehnst DU das Rentensystem "rückwärts" schon ab 1957 ab...

Frage:

WAS hätte man denn DAMALS "anders" machen müssen- damit es "richtig" gewesen WÄRE?
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