Sammelstrang: Quo vadis, Europa und EU?

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Re: EU 3.0

Beitragvon Senexx » Di 16. Mai 2017, 14:09

H2O hat geschrieben:(16 May 2017, 14:07)

Wir Deutschen können helfen, indem wir seine Bitten um Mitwirkung wohlwollend prüfen und nach Möglichkeit erfüllen. Frankreich wartet nicht auf den großen Zauberer aus Germanien. Diese Sichtweise wäre der Ausweis von deutschem Größenwahn.


Wenn er uns um Mitwirkung bittet, dann könnten wir ihm mit guten Rat helfen: Renteneintrittsalter rauf, 35-Wochenstunde aufheben, Kündigungsschutz lockern, Berufsbildungsystem einführen. Würde uns noch nicht einmal was kosten.
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon That's me » Di 16. Mai 2017, 14:10

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(16 May 2017, 13:51)

Gerade die Ostblockländer haben den EUR nicht geschwächt. Das wäre mir jetzt neu. Welches Land meinst du?


Sondern? Gestärkt? Wodurch denn? Wo war der Vorteil für die EU?

Polemisch? Dann entkräfte doch einfach, bringe Gegenargumente, anstatt nur Gegenfrage zu stellen, statt fundierte Stellung zu beziehen ;)
Klar besteht die Uneinigkeit in vielen Bereiche der EU gerade durch unterschiedliche Partialinteressen - man kann es treffender auch als Nationalinteressen bezeichnen - der jew. Staaten. Warum sonst ziehen sich Einigungen so lange hin?

3x schwarzer Kater hat geschrieben:aber eines ist doch auch klar, dass die Festlegung von Steuersaetzen in das nationale Recht jedes Staates faellt und wenn Laender mit weniger Steuern zufrieden sind, ist das zu respektieren.


Ich rede die EU ja nicht schlecht. Ich sage nur, dass sie schlecht gemacht ist. Und das ist seit fast schon Jahrzehnten Thema der öffentlichen Diskussion und da sind sich sogar die EU Befürworter einig.

Das halte ich nicht für sinnvoll. Das ist in meinem Beispiel mit der WG oder dem Unternehmen so, als dürften einige Läden des selben Unternehmens andere/günstigere Preise verlangen, als die anderen. Das geht dann zu Lasten des Gesamterlöses des Gemeinschaftsunternehmens, wobei diejenigen, die geringere Preise verlangen dann aber am Mehrgewinn der anderen mit profitieren sollen, obwohl sie Konkurrenz in den eigenen Reihen machen?


[/quote]
Das sehe ich auch so. Dumm nur, dass die Vehemenz die eigenen Interessen durchzudrücken, die Kompromissbereitschaft pro Gemeinschaft und das Ziehen an einem Strang behindert.
Zu viele Meinungen und Eigeninteressen sind naturgemäß wesentlich schwieriger unter einen Hut zu bringen, als wenige. Erst recht, wenn der Gesamtzusammenhang nicht gesehen wird und unter den Eigeninteressen zurücktritt.
Zuletzt geändert von That's me am Di 16. Mai 2017, 14:16, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: EU 3.0

Beitragvon Senexx » Di 16. Mai 2017, 14:10

Adam Smith hat geschrieben:(16 May 2017, 14:09)

Ich nehme mal an, dass wir uns jetzt im Kreis bewegen bei der Diskussion.


Sie, nicht wir.
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Re: EU 3.0

Beitragvon Abchecker » Di 16. Mai 2017, 14:12

Was will man mit einer EU 3.0 ? Nichts. Man würde weiter ineinander verschmelzen, das sehe ich kritisch. Zu einem müsste man gemeinsame Standarts finden z.B. bei der Sozialversicherrung. Gehen wir also mal auf die Arbeitslosenversicherrung ein, diese auf die Europäische Ebene zu bringen käme den Politikern recht, dann könnten Sie Hartz IV abschaffen denn in Spanien Frankreich Italien etc. bekommt man nach 2 Jahren Arbeitslosengeld nix mehr. Wenn die Harz IV bzw. Sozialhilfe Flächendeckend einführen reiben sich die Süd und Ost Europäer die Hände. Deswegen sehe ich Szenario 1 realistischer.

Ebenfalls sehe ich nicht ein das sich hier nichts tut und wir noch mehr Geld in Süd und Ost Länder stecken müssen. Marcon will ja einen EU Länderfianzausgleich.
Versteht mich nicht falsch aber wir können nicht buckeln damit die weiter Schulden machen können. Allein Italien ist dann schon ein Millionengrab.

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Re: Rückbau der EU

Beitragvon pikant » Di 16. Mai 2017, 14:13

Senexx hat geschrieben:(16 May 2017, 14:01)

Meinen Sie Polen solle gezwungen werden, muslimische Einwanderung zu akzeptieren?


das bleibt jedem Land selbst ueberlassen, aber wenn man sich nicht an Mehrheitsbeschluesse innerhalb der EU haelt, dann sollte man nach meiner Meinung von den finanziellen Wohltaten der EU fern gehalten werden.
bei der Verteilung von Fluechtlingen nach einem bestimmten Schluessen kann und darf die Religionszugehoerigkeit keine Rolle spielen.
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Re: EU 3.0

Beitragvon Senexx » Di 16. Mai 2017, 14:13

Abchecker hat geschrieben:(16 May 2017, 14:12)

Was will man mit einer EU 3.0 ? Nichts. Man würde weiter ineinander verschmelzen, das sehe ich kritisch. Zu einem müsste man gemeinsame Standarts finden z.B. bei der Sozialversicherrung. Gehen wir also mal auf die Arbeitslosenversicherrung ein, diese auf die Europäische Ebene zu bringen käme den Politikern recht, dann könnten Sie Hartz IV abschaffen denn in Spanien Frankreich Italien etc. bekommt man nach 2 Jahren Arbeitslosengeld nix mehr. Wenn die Harz IV bzw. Sozialhilfe Flächendeckend einführen reiben sich die Süd und Ost Europäer die Hände. Deswegen sehe ich Szenario 1 realistischer.

Ebenfalls sehe ich nicht ein das sich hier nichts tut und wir noch mehr Geld in Süd und Ost Länder stecken müssen. Marcon will ja einen EU Länderfianzausgleich.
Versteht mich nicht falsch aber wir können nicht buckeln damit die weiter Schulden machen können. Allein Italien ist dann schon ein Millionengrab.

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Die Advokaten einer tieferen Integration sind sich der Folgen nicht bewusst.
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon Senexx » Di 16. Mai 2017, 14:15

Selbstverständlich ist es das Recht eines Landes, seine kulturelle Einheit zu bewahren. Die Entscheidung darüber liegt bei ihm, das folgt zwingend aus seiner Souveränität.
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Re: EU 3.0

Beitragvon CaptainJack » Di 16. Mai 2017, 14:15

H2O hat geschrieben:(16 May 2017, 13:28)

Das ist nicht ganz unwahrscheinlich; im Endausbau von EU 3.0 wird allerdings ein dazu ermächtigter Euro-Finanzminister darüber befinden, was verfügbar ist, und wo das Ende der Fahnenstange liegt. Dann sollte sich die Schuldenmacherei und das Ausgeben nicht vorhandener Mittel legen. Was derzeit mit GR veranstaltet wird, das kann man keinem vernünftigen Menschen erzählen. Wäre das ein Bundesland, dann säße dort längst ein Staatskommissar, oder der Geldhahn wäre zu.
Ein Euro-Finanzminister aus Griechenland wäre interessant! :D
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon That's me » Di 16. Mai 2017, 14:20

Senexx hat geschrieben:(16 May 2017, 14:15)

Selbstverständlich ist es das Recht eines Landes, seine kulturelle Einheit zu bewahren. Die Entscheidung darüber liegt bei ihm, das folgt zwingend aus seiner Souveränität.


Die Frage für mich ist und bleibt. Geht Gemeinschaft ohne Aufgabe der Souveränität in Teilbereichen?
Ich meine nein. Welche Teilbereiche dies sein sollen, darauf müsste man sich einigen.
Eine konkurrierende Fiskalpolitik kann es jedenfalls nicht sein.
Es geht auch nicht um Gleichmacherei! Es geht um Ausgeglichenheit und gemeinsame Ziele.
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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Di 16. Mai 2017, 14:20

Senexx hat geschrieben:(16 May 2017, 14:09)

Wenn er uns um Mitwirkung bittet, dann könnten wir ihm mit guten Rat helfen: Renteneintrittsalter rauf, 35-Wochenstunde aufheben, Kündigungsschutz lockern, Berufsbildungsystem einführen. Würde uns noch nicht einmal was kosten.


Das können Sie gern so machen; in einer Zusammenarbeit wird es immer darauf ankommen, auch den Fragesteller in Ruhe an zu hören und ihn am Ende entscheiden zu lassen, was er unter seinen Randbedingungen für sinnvoll hält. Daß auf mittlere Sicht schon auf dem Weg zur EU 3.0 unsere sozialen Wohltaten auf weitgehende Übereinstimmung gebracht werden müssen, das leuchtet mir jedenfalls ein. Ob dabei nun die Annäherung an das deutsche Konzept oder eine gegenseitige Annäherung heraus kommt... das wird man in Verhandlungen klären müssen. Auf jeden Fall ist guter Wille und Opferbereitschaft auch auf deutsche Seite notwendig.
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 16. Mai 2017, 14:21

That's me hat geschrieben:(16 May 2017, 14:10)

Sondern? Gestärkt? Wodurch denn? Wo war der Vorteil für die EU?



Nun mal aber langsam. Eine Schwächung des EUR tritt vor allem durch übermäßige Staatsverschuldung ein. Das konnten wir in Griechenland sehen und eben auch ansatzweise in Italien, Frankreich, Spanien, Portugal.

Gerade die Länder im ehemaligen Ostblock weißen i.d.R. aber eine hohe Haushaltsdisziplin auf. Insofern solltest du schon mal auf meine Frage antworten, bevor du einfach mal die polemische Nummer ziehst.
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Re: EU 3.0

Beitragvon Senexx » Di 16. Mai 2017, 14:22

"Opferbereitschaft" auf deutscher Seite? Was sollen wir "opfern"?
Ich verwende niemals "copy+paste". Jede Zeile ist selbst verfasst.
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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Di 16. Mai 2017, 14:24

CaptainJack hat geschrieben:(16 May 2017, 14:15)

Ein Euro-Finanzminister aus Griechenland wäre interessant! :D


Wenn das ein tadelloser Typ ist, warum denn nicht? Er steht, wenn das Amt nach meinen Vorstellungen demokratisch besetzt und parlamentarisch kontrolliert wird, stets unter Beobachtung. Narrenfreiheit ist nicht. Aber zunächst werden wir uns wohl mit einem Euro-Finanzminister aus D oder F an zu freunden haben, weil zuerst das Tandem schnurren muß.
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Di 16. Mai 2017, 14:24

That's me hat geschrieben:(16 May 2017, 14:10)



3x schwarzer Kater hat geschrieben:
aber eines ist doch auch klar, dass die Festlegung von Steuersaetzen in das nationale Recht jedes Staates faellt und wenn Laender mit weniger Steuern zufrieden sind, ist das zu respektieren.



lern mal richtig zitieren, Das stammt nicht von mir.
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon pikant » Di 16. Mai 2017, 14:24

That's me hat geschrieben:(16 May 2017, 14:20)

Die Frage für mich ist und bleibt. Geht Gemeinschaft ohne Aufgabe der Souveränität in Teilbereichen?
Ich meine nein. Welche Teilbereiche dies sein sollen, darauf müsste man sich einigen.
Eine konkurrierende Fiskalpolitik kann es jedenfalls nicht sein.
Es geht auch nicht um Gleichmacherei! Es geht um Ausgeglichenheit und gemeinsame Ziele.


natuerlich ist eine gemeinsame Fiskalpolitik Gleichmacherei!
die EU hat die Rahmenbedingungen zu schaffen indem der Wettbewerb um die besten wirtschalftlichen Konzepte stattzufinden hat.
dazu kann zB. auch ein Mindeststeuer gehoeren, aber eine Vereinheitlichung der Fiskalpolitik ist immer zum scheitern verurteilt, wenn die Lebensbedingungen in den betroffnenen Laendern verschieden sind und vor allem der Schuldenstand und das BIP auseinanderdriften.
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Re: EU 3.0

Beitragvon H2O » Di 16. Mai 2017, 14:26

Senexx hat geschrieben:(16 May 2017, 14:22)

"Opferbereitschaft" auf deutscher Seite? Was sollen wir "opfern"?


Das würde ich vor tatsächlichen Verhandlungen nun wirklich nicht bekannt machen. Aber ich kann mir da schon einiges vorstellen, über das sich in Maßen reden ließe. Lassen wir das einmal im Nebel liegen!
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon That's me » Di 16. Mai 2017, 14:34

3x schwarzer Kater hat geschrieben:(16 May 2017, 14:24)

lern mal richtig zitieren, Das stammt nicht von mir.


Sorry, ja hatte ein Prob mit den Zitaten. Wenn ich versch. Beiträge zitieren will, klicke ich jeweils auf den Zitierbutton. Dann erscheint gleich das Antwortfenster. Um einen weiteren Beitrag zu zitieren klickte ich dann auf den anderen Beitrag. Keine Ahnung, warum das nicht korrekt übernommen wurde.
Da scheint was schief gelaufen zu sein.
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon pikant » Di 16. Mai 2017, 14:35

That's me hat geschrieben:(16 May 2017, 14:10)



Das halte ich nicht für sinnvoll. Das ist in meinem Beispiel mit der WG oder dem Unternehmen so, als dürften einige Läden des selben Unternehmens andere/günstigere Preise verlangen, als die anderen. Das geht dann zu Lasten des Gesamterlöses des Gemeinschaftsunternehmens, wobei diejenigen, die geringere Preise verlangen dann aber am Mehrgewinn der anderen mit profitieren sollen, obwohl sie Konkurrenz in den eigenen Reihen machen?

.


Sicher ist das sinnvoll auf Steuereinnahmen zu verzichten, wenn man diese nicht braucht!
es gibt halt Laender, wo das Land so attraktiv mit Infrastruktur und Kultur ist, wo sich dann die Unternehmen ansiedeln und als Staat muss ich doch nicht in 'Saus und Braus' leben und kann meinem Buerger dann mehr netto lassen!
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon pikant » Di 16. Mai 2017, 14:37

Senexx hat geschrieben:(16 May 2017, 14:15)

Selbstverständlich ist es das Recht eines Landes, seine kulturelle Einheit zu bewahren. Die Entscheidung darüber liegt bei ihm, das folgt zwingend aus seiner Souveränität.


ich sehe keinen Zusammenhang mit kultureller Einheit zu bewahren und Religionsfreiheit im betreffenden Land!
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Re: Rückbau der EU

Beitragvon Senexx » Di 16. Mai 2017, 14:44

Holt man massenhaft Muslime ins Land wird die kulturelle Einheit in Frage gestellt. Sehen wir ja in Deutschland, wo man sich schon Ende der 50er Jahre entschieden hat, Millionen Türken zu holen. Zunächst meinte man, sie nach ein paar Jahren wieder heimschicken zu können, um neue zu holen. Die Geschichte ging anders weiter, wie wir wissen.

Polen will einfach keine muslimische Einwanderung. Punkt. Seine souveräne Entscheidung.
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