Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

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relativ
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Re: Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

Beitragvon relativ » Do 27. Apr 2017, 08:57

Keoma hat geschrieben:(27 Apr 2017, 08:48)

Dem anderen mit dem Arsch ins Gesicht zu fahren ist also ein Ausdruck tiefer Freundschaft.
Dass ich nicht selbst darauf gekommen bin.

Gehts noch ein wenig Dramatischer?
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Keoma
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Re: Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

Beitragvon Keoma » Do 27. Apr 2017, 08:59

relativ hat geschrieben:(27 Apr 2017, 08:57)

Gehts noch ein wenig Dramatischer?


Na, die Drama-Queen ist schon anderwärtig besetzt.
Jeder hat das Grundrecht auf eine eigene Meinung. Aber nicht auf eigene Fakten.
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Re: Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

Beitragvon relativ » Do 27. Apr 2017, 09:05

Keoma hat geschrieben:(27 Apr 2017, 08:59)

Na, die Drama-Queen ist schon anderwärtig besetzt.

Ich weiss ja nicht wie es mit deinen Freundschaften steht, aber wenn z.B. mein guter Freund/Kummpel sich m.M. falsch verhält, oder sich Negativ verändernt, bekommt er von mir Kritik.
Gleiches Recht natürlich auch für Israel, wenn die Argumente stimmen, kann man dagegen gar nix haben.
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Re: Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

Beitragvon Keoma » Do 27. Apr 2017, 09:23

Na ja, vielleicht kommt Bibi einmal nach Deutschland, dann kann er sich ja mit ein paar Reichsbürgern treffen.
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Re: Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

Beitragvon relativ » Do 27. Apr 2017, 09:48

Keoma hat geschrieben:(27 Apr 2017, 09:23)

Na ja, vielleicht kommt Bibi einmal nach Deutschland, dann kann er sich ja mit ein paar Reichsbürgern treffen.

Selbst den sehr unwahrscheinlichen Fall das so etwas passiert, meinst du Merkel ect. würde darauf ein Treffen absagen. :?: :s :? :cool: :dead:
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Re: Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

Beitragvon Anderus » Do 27. Apr 2017, 09:50

Keoma hat geschrieben:(27 Apr 2017, 09:23)

Na ja, vielleicht kommt Bibi einmal nach Deutschland, dann kann er sich ja mit ein paar Reichsbürgern treffen.


Ich wüsste da noch ein paar andere passende Gruppen.
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Re: Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

Beitragvon Liegestuhl » Do 27. Apr 2017, 10:15

Gabriel ist gerade in Stimmung.

"Sozialdemokraten waren wie Juden die ersten Opfer des Holocaustes."

Dümmer geht es wirklich nicht.

http://www.deutschlandfunk.de/kritik-an ... _id=738205
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Re: Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

Beitragvon Anderus » Do 27. Apr 2017, 10:17

H2O hat geschrieben:(26 Apr 2017, 22:47)

Welche Lösung schwebt Ihnen denn vor, wenn doch die Zweistaatenlösung verworfen werden muß? Zu Ihrer Beruhigung: Da war ich schon einmal angelangt. Aber außer sehr großer Aufregung kam da nichts Greifbares, auf das man zuarbeiten könnte. Mit "man" meine ich alle Freunde Israels.


Warum überhaupt eine Lösung? Es gibt doch eine Lösung. Seit fast 50 Jahren, haben die Israelis, die Probleme nach ihrem Gusto gelöst.Warum sollten sie sich einer anderen Lösung unterwerfen? Die Zeit spielt eindeutig für die Israelis. Wenn die Palästinenser nicht aufpassen, werden sie irgendwann mal in einen Zoo kommen, einem Zoo, worin sich die Menschen im Gaza heute schon befinden.

Die Lösung des Problems liegt eindeutig bei den Palästinensern. Sie müssen sich verändern, und nicht die Israelis. Die Israelis sitzen am längeren Hebel. Die halten den Zustand auch noch weitere 50 Jahre aus. Wer wollte sie daran hindern? Die Israelis, haben 1967 die Westbank übernommen. Sie haben eine Infrastruktur übernommen, die der Infrastruktur Deutschlands aus den 40ern bis 50ern Jahren entsprach. Im Laufe der 50 Jahre, haben die Israelis in der Westbank eine Infrastruktur erzeugt, die fast der Jetztzeit entspricht. Es ist allerdings geteilt. In den "Reservaten", in denen die Palästinenser wohnen, herrschen teilweise immer noch Zustände, wie sie in den Sechzigern üblich waren. Dort wo das Land von den Israelis kultiviert wird, herrscht dagegen Neuzeit.

Wenn die Palästinenser wenigstens mal anfingen, in ihren Wohngebieten nach den Regeln des Rechtsstaates und der Demokratie zu leben, würde eine Bewegung, die sich für die Zweistaatenlösung einsetzt, wesentlich glaubhafter und auch sympathischer. Glaube kaum, das Herr Netanjahu etwas dagegen hätte, wenn man mit einer solchen Bewegung Gespräche pflegen würde. Wenn man es aber so macht, wie Herr Gabriel und Frau Merkel, für die die Zweistaatenregelung das TINA-Syndrom hat, sollte man sich nicht wundern, das es Menschen gibt die das anders sehen. Ja, mehr noch, die sowas entschieden bekämpfen.
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Re: Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

Beitragvon relativ » Do 27. Apr 2017, 10:19

Liegestuhl hat geschrieben:(27 Apr 2017, 10:15)

Gabriel ist gerade in Stimmung.

"Sozialdemokraten waren wie Juden die ersten Opfer des Holocaustes."

Dümmer geht es wirklich nicht.

http://www.deutschlandfunk.de/kritik-an ... _id=738205

Jo, ne peinliche Panne allerdings.
Ob dies mit Dummheit verglichen werden kann wage ich jedoch zu bezweifeln.
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Re: Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

Beitragvon Nomen Nescio » Do 27. Apr 2017, 10:22

Anderus hat geschrieben:(26 Apr 2017, 21:30)

Bitte, wenn eine Gruppe eine Zweistaatenlösung will, soll sie brauchbare Vorschläge machen, worüber man nachdenken und diskutieren kann. Wer aber hingeht, und seinen Gesprächspartner erstmal unter Druck setzt, um ihn willig für Verträge zu machen, die er so nicht will, der ist ein schäbiger Zeitgenosse, den man meiden sollte. Wie wäre es denn umgekehrt? Was wäre denn, wenn eine israelische Gruppe die Gräueltaten der Palästinenser anprangern würde, um sie dann weich zu kochen, damit sie einem Großisrael, mit Gaza und Westbank zustimmen müssen?

die lösung kann aber auch von außen her kommen. vide kosovo. die greueln von damls finden nicht mehr oder kaum statt.
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Re: Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

Beitragvon relativ » Do 27. Apr 2017, 10:24

Anderus hat geschrieben:(27 Apr 2017, 10:17)

Warum überhaupt eine Lösung? Es gibt doch eine Lösung. Seit fast 50 Jahren, haben die Israelis, die Probleme nach ihrem Gusto gelöst.Warum sollten sie sich einer anderen Lösung unterwerfen? Die Zeit spielt eindeutig für die Israelis. Wenn die Palästinenser nicht aufpassen, werden sie irgendwann mal in einen Zoo kommen, einem Zoo, worin sich die Menschen im Gaza heute schon befinden.

Die Lösung des Problems liegt eindeutig bei den Palästinensern. Sie müssen sich verändern, und nicht die Israelis. Die Israelis sitzen am längeren Hebel. Die halten den Zustand auch noch weitere 50 Jahre aus. Wer wollte sie daran hindern? Die Israelis, haben 1967 die Westbank übernommen. Sie haben eine Infrastruktur übernommen, die der Infrastruktur Deutschlands aus den 40ern bis 50ern Jahren entsprach. Im Laufe der 50 Jahre, haben die Israelis in der Westbank eine Infrastruktur erzeugt, die fast der Jetztzeit entspricht. Es ist allerdings geteilt. In den "Reservaten", in denen die Palästinenser wohnen, herrschen teilweise immer noch Zustände, wie sie in den Sechzigern üblich waren. Dort wo das Land von den Israelis kultiviert wird, herrscht dagegen Neuzeit.

Wenn die Palästinenser wenigstens mal anfingen, in ihren Wohngebieten nach den Regeln des Rechtsstaates und der Demokratie zu leben, würde eine Bewegung, die sich für die Zweistaatenlösung einsetzt, wesentlich glaubhafter und auch sympathischer. Glaube kaum, das Herr Netanjahu etwas dagegen hätte, wenn man mit einer solchen Bewegung Gespräche pflegen würde. Wenn man es aber so macht, wie Herr Gabriel und Frau Merkel, für die die Zweistaatenregelung das TINA-Syndrom hat, sollte man sich nicht wundern, das es Menschen gibt die das anders sehen. Ja, mehr noch, die sowas entschieden bekämpfen.

Wie soll es denn funktionieren, wenn nur eine Seite sich verändert? Oder meinst du bei den Israelis ist alles in Butter mit der inneren Einstellung zu den Palästinensern? Frieden kann es dort nur geben wenn beide seiten auf Gewalt verzichten und ihre Anstrengungen darauf richten , ihrer Bevölkerung ein auskommendes Leben zu ermöglichen, am Besten noch mit tatkräftiger Unterstützung der UN und der Europäer.
Allein schon die Fomulierung, Menschen quasi als Zooinventar zu bezeichnen, lässt mich hierbei wieder besonders tief blicken.
Deine restlichen peinlichen Ausführungen lasse ich lieber unkommentiert.
Zuletzt geändert von relativ am Do 27. Apr 2017, 10:34, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

Beitragvon Nomen Nescio » Do 27. Apr 2017, 10:26

elmore hat geschrieben:(27 Apr 2017, 02:21)

btw:
Die Hamas hat sich erst vor kurzem einen besonders friedfertigen Herrn zum neuen Chef erkoren.
Ein anerkannter Mehrfachmörder, der nicht nur eigene Konkurrenten killt, wenn es ihm nötig erscheint,
sondern auch klar den Kampf mit Tunnels und weiterem Terror als Mittel der Lösung ansieht und
auch betreibt.

ich bin meist vorsichtig mit solchen bemerkungen. schließlich galt für begin dasselbe. und mandela begann auch nicht so friedsam.
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Re: Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

Beitragvon Liegestuhl » Do 27. Apr 2017, 10:54

relativ hat geschrieben:(27 Apr 2017, 10:19)

Jo, ne peinliche Panne allerdings.
Ob dies mit Dummheit verglichen werden kann wage ich jedoch zu bezweifeln.


Als was würdest du es denn bezeichnen? "Peinlich" ist das Ergebnis. Die Ursache ist zweifelsfrei (politische) Dummheit.
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Re: Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

Beitragvon relativ » Do 27. Apr 2017, 11:00

Liegestuhl hat geschrieben:(27 Apr 2017, 10:54)

Als was würdest du es denn bezeichnen? "Peinlich" ist das Ergebnis. Die Ursache ist zweifelsfrei (politische) Dummheit.

Nunja politische Dummheit hast du nicht geschrieben.
Obs jetzt ne Panne, oder ne "absichtliche politische Dummheit" war, weisst du doch gar nicht?
Es reicht mir aber, wenn du hier schreibst. Ich mag den Gabriel nicht und deshalb haue ich drauf, auch ohne Sachargumente. Damit komme ich dann auch klar. ;)
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Re: Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

Beitragvon Anderus » Do 27. Apr 2017, 11:10

relativ hat geschrieben:(27 Apr 2017, 10:24)

Wie soll es denn funktionieren, wenn nur eine Seite sich verändert?


Ich habe eine Forderung zum Rechtsstaat und der Demokratie eingefordert. Darin können die Israelis sich gar nicht verändern. Den Rechtsstaat und die Demokratie, gibt es in Israel, solange es besteht. Es ist doch nicht aus der Luft gegriffen. Auch in Kernisrael gibt es über 1,4 Millionen Einwohner palästinensicher Abstammung. Überall dort, wo sie sich dem gesellschaftlichen Leben anpassen, werden sie von den Israelis gehätschelt. Warum sollte das in der Westbank nicht funktionieren?

Oder meinst du bei den Israelis ist alles in Butter mit der inneren Einstellung zu den Palästinensern?


Eine Riesenar.......ochquote, gibt es in jedem Land. Bei den Israelis, hält sie sich in Grenzen. Bei den Palästinensern, würde ich mir eine erhebliche Reduzierung der Quote wünschen.

Frieden kann es dort nur geben wenn beide seiten auf Gewalt verzichten....


Eine Staatsregierung kann nicht auf Gewalt verzichten. Ein Rechtsstaat kann nur dann funktionieren, wenn er über Staatsgewalten verfügen kann.

....und ihre Anstrengungen darauf richten, ihrer Bevölkerung ein auskommendes Leben zu ermöglichen,...


Jetzt tust Du den Israelis aber Unrecht. Nach meinen Informationen unternehmen sie alles Mögliche, um den Palästinensern in der Westbank, ein schönes Leben zu ermöglichen. Was könnten sie deiner Meinung nach besser machen? Nehmen wir nur als Beispiel den Siedlungsbau. Durch diese Maßnahme, können Palästinenser, zu Tausenden, in Arbeit und Brot kommen, was sie nicht können, wenn keine Siedlungen gebaut werden. Dann müssen sie sich damit zufrieden Geben, was es in ihren Ortschaften gibt.

...am Besten noch mit tatkräftiger Unterstützung der UN und der Europäer.


Nun ja, wenn ich mir die "Unterstützung" des Europäers Herrn Gabriel (und Frau Merkel) ansehe, wäre es vielleicht besser gewesen, er wäre in Berlin oder in Goslar geblieben

Allein schon die Fomulierung, Menschen quasi als Zooinventar zu bezeichnen, lässt mich hierbei wieder besonders tief blicken.


Ich habe es als das bezeichnet, was es de Fakto ist. Auch mir fallen solche Bezeichnungen schwer. Wenn es aber um die Wahrheit geht, nehme ich durchaus Unwohlgefühle in Kauf.

Deine restlichen peinlichen Ausführungen lasse ich lieber unkommentiert.


Ich weis jetzt genau, was ich von Dir verlange, und, ich weis auch, das es Dir sehr schwer fällt. Trotzdem wäre es schön, wenn Du solche ad Personam, in Zukunft weglassen könntest. Im Übrigen gibt es außer Straftaten, überhaupt keine Peinlichkeiten.
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Re: Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

Beitragvon Liegestuhl » Do 27. Apr 2017, 11:16

relativ hat geschrieben:(27 Apr 2017, 11:00)
Nunja politische Dummheit hast du nicht geschrieben.

Auch eine politische Dummheit ist eine Dummheit.
Obs jetzt ne Panne, oder ne "absichtliche politische Dummheit" war, weisst du doch gar nicht?


Es wäre in beiden Fällen eine Dummheit.
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Netanjahus Problem?

Beitragvon King Kong 2006 » Do 27. Apr 2017, 11:24

Warum man sich wegen der Gesprächsabsage in Israel sorgen muss

Die Absage des Gesprächs zwischen dem israelischen Premier Benjamin Netanjahu und dem deutschen Außenminister Sigmar Gabriel ist mehr als ein diplomatischer Eklat.

Benjamin Netanjahu steht als starker Mann da

Zum Einen sagt es viel darüber aus, wie weit die israelische Gesellschaft in der Regierungszeit Netanjahus nach rechts gedriftet ist. Zum Anderen - und das ist viel gravierender - stellt sich Netanjahu damit in die unrühmliche Reihe der Staatschefs, die keinerlei kritische Stimmen ertragen können. US-Präsident Donald Trump bügelt via Twitter jede Kritik ab. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan lässt Zehntausende verhaften, die im weitesten Sinne zur Opposition gehören. Von kritischen Journalisten ganz zu schweigen. Irgendwo zwischen diesen beiden bewegt sich spätestens jetzt auch Netanjahu.

http://www.stern.de/politik/ausland/kom ... 28078.html


Ist Netanjahu nicht stabil genug das auszuhalten? Das Dilemma ist, daß Netanjahu offenbar nicht in der Lage oder Willens ist, signifikante Entscheidungen zu treffen. Für Israels Zukunft. Deshalb bezeichnete man ihn in Washington, diese Manöver auch schon mal als chickenshit. Der Status Quo ist für Israel desaströs. Auch für die Zukunft. Die Araber, die können da noch 2000 Jahre so leben, wie zuvor auch. Das halten die locker aus. Sie werden eben nur immer mehr. In Israel und drumherum in den besetzten Gebieten. Zugegebenermassen harte Entscheidungen zu fällen, die aber Israel auf lange Sicht stabiler machen, ist nicht Bibis Ding.
Wenn man zuviel weiß, wird es immer schwieriger, einfache Entscheidungen zu treffen.
Wissen stellt eine Barriere dar, die einen daran hindert, etwas in Erfahrung zu bringen.
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Re: Netanjahus Problem?

Beitragvon Liegestuhl » Do 27. Apr 2017, 11:27

King Kong 2006 hat geschrieben:(27 Apr 2017, 11:24)
Das Dilemma ist, daß Netanjahu offenbar nicht in der Lage oder Willens ist, signifikante Entscheidungen zu treffen. Für Israels Zukunft.


Vielleicht will er nicht die Europäer enttäuschen, die sich mit guten Ratschlägen nicht zurückhalten können und es besonders gut mit dem jüdischen Volk meinen.
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Re: Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

Beitragvon relativ » Do 27. Apr 2017, 12:18

Liegestuhl hat geschrieben:(27 Apr 2017, 11:16)

Auch eine politische Dummheit ist eine Dummheit.


Es wäre in beiden Fällen eine Dummheit.

Du malst dir die Dinge gerne so wie du willst, stimmst es?
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Re: Bibi Netanjahus heilige Pflicht? Führungsqualitäten/Thread 2

Beitragvon Liegestuhl » Do 27. Apr 2017, 12:21

relativ hat geschrieben:(27 Apr 2017, 12:18)

Du malst dir die Dinge gerne so wie du willst, stimmst es?


Nein, ich benenne sie einfach so, wie ich sie empfinde.

Oder ist eine politische Dummheit für dich keine Dummheit mehr, nur weil sie "politisch" ist?
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