Carsharing (Car2Go, DriveNow, ...)

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Teeernte
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Re: Carsharing (Car2Go, DriveNow, ...)

Beitragvon Teeernte » Fr 27. Jan 2017, 23:57

jorikke hat geschrieben:(27 Jan 2017, 20:58)

Carsharing usw. steht doch noch ganz am Anfang. Es ist ein Konzept, es wird weiterentwickelt, verbessert.
Es muss in erster Linie eins werden, effizient und kostengünstig.
Die Idee ist doch toll, Vorteile wie bei einem eigenen Auto nur viel günstiger.
Gegenwärtig ist, außer in großen Städten, noch kein Vorteil vorhanden. Das eigene Auto, jederzeit verfügbar, ist noch unschlagbar.
Sollte das System es einmal hergeben die Karren vom Handy aus vor die eigene Haustür zu ordern, sich automatisch chauffieren zu lassen und das alles noch wesentlich kostengünstiger, dann würden mich keine 10 Pferde mehr dazu bringen ein eigenes Auto anzuschaffen.
Leute, die einfach nicht genügend Phantasie haben sich techn. Weiterentwicklungen zum Nutzen aller vorzustellen, sind ja nichts Neues.
Schon Kaiser Wilhelm wusste, die Zukunft gehört der Pferdedroschke.
Der dachte zwar falsch aber fundamental.
Seine Kritik an angeblich zusätzlich benötigten Parkplätzen festzumachen, ist natürlich noch ein ganzes Stück einfältiger.


Laberbacke - wie oft machst du Car sharing ?

....ich war grad . - nein nicht das Eigene abgeben....


Die enden auf .ord carsharing....

.....auf nem gekennzeichneten Platz steht ein Auto - das mit ner Karte aufgeht. Das Auto ist nagelneu....(eistellige km) ne Katze drübergelaufen - steht seit ein paar Monaten - an ner Ausfallstrasse - 4km vom Ortskern. (Es war das Einzig noch verfügbare)

Karte dran - Auto geht auf....Schlüssel in der Beifahrerablage,..

Es riecht nach NEU. Motor an - fast unhörbar. Benziner - die kleinste Motorvariante....

Rückwärts - abgewürgt - zu wenig GAAAAAAS gegeben.

Vorwärts....Gaaas......>> es riecht nun wie ein brennender Müllhaufen ....- ......ahhhh !! - die Kupplung dreht durch..

Also richtig Gaaaaas erst ab 3. Gang....bis dahin warten bis man vom "Hindernis" zum Mitschwimmer wird.

Ich muss ins Gelände, ja - mit meinem (privaten) würd ich DA nicht lang. - MIST - der Eiskratzer ist ein Spielding ..... hallo es ist WINTER !!
Klima...Sitzheizung...Radio....(2 Sender Programmiert..)

Auch weiter bietet das Döschen ... mal probieren >> I-Phone dran .... 20 Apps downloaden ? (1*..Microsoft ???) - Telefonbuch synchronisieren ? NIXda !
Ja Navi muss man auch mitbringen.....

Der HIT - das Auto muss genau wieder an die selbe Stelle. (Hotline ? Anderer Abgabeort ....nein geht nicht....)

Wie die Kiste innen sauber machen ??? Wie Schlamm, Schnee, Waldboden und Baustellenkies aus der Kiste bekommen ? ? ?? - Teppich raussreissen .... und nach alter Teppichreiniger Sitte....

Geschafft !

Jetzt geht die Kiste nicht zu...

Der Chip vom Autoschlüssel muss im Handschuhfach in die Halterung - ......es geht zu.....

Mit dem Taxi zum Bahnhof - weitere 15 okken.

Resümee .....Dieses Carsharing ist - Autoverleih - mit Hotline ....ohne weiteren Service.

Strassenstrich für Autovermietung

Wenig durchdacht - .....was könnte man in so einem Auto brauchen ..... ? so etwas wie ein Eiskratzer (massiv) im Winter - so einen wie man selbst hat.... ; ein Navi....; ein paar Mülltüten zum reinlegen - wenn man Dreck an den Schuhen hat....; eine Bürste zum Dreck raus fegen.... ;

Ein Auto - was an GENAU die selbe Stelle zurück MUSS??

Moosansatz an der Scheibe - da wo die Blätter liegen... - scheint doch nicht der heisse Standort zu sein ??

Jeder fragt - was Kostet das........weis auch nicht... nicht mal ne A5 Seite - für Passanten...auf der Beifahrerseite ....nichts.

....Zahnbürste...Auto....Ehefrau wird nicht verborgt.....!!!
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Carsharing (Car2Go, DriveNow, ...)

Beitragvon jorikke » Sa 28. Jan 2017, 08:25

Teeernte hat geschrieben:(27 Jan 2017, 23:57)

Laberbacke - wie oft machst du Car sharing ?

....ich war grad . - nein nicht das Eigene abgeben....


Die enden auf .ord carsharing....

.....auf nem gekennzeichneten Platz steht ein Auto - das mit ner Karte aufgeht. Das Auto ist nagelneu....(eistellige km) ne Katze drübergelaufen - steht seit ein paar Monaten - an ner Ausfallstrasse - 4km vom Ortskern. (Es war das Einzig noch verfügbare)

Karte dran - Auto geht auf....Schlüssel in der Beifahrerablage,..

Es riecht nach NEU. Motor an - fast unhörbar. Benziner - die kleinste Motorvariante....

Rückwärts - abgewürgt - zu wenig GAAAAAAS gegeben.

Vorwärts....Gaaas......>> es riecht nun wie ein brennender Müllhaufen ....- ......ahhhh !! - die Kupplung dreht durch..

Also richtig Gaaaaas erst ab 3. Gang....bis dahin warten bis man vom "Hindernis" zum Mitschwimmer wird.

Ich muss ins Gelände, ja - mit meinem (privaten) würd ich DA nicht lang. - MIST - der Eiskratzer ist ein Spielding ..... hallo es ist WINTER !!
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Auch weiter bietet das Döschen ... mal probieren >> I-Phone dran .... 20 Apps downloaden ? (1*..Microsoft ???) - Telefonbuch synchronisieren ? NIXda !
Ja Navi muss man auch mitbringen.....

Der HIT - das Auto muss genau wieder an die selbe Stelle. (Hotline ? Anderer Abgabeort ....nein geht nicht....)

Wie die Kiste innen sauber machen ??? Wie Schlamm, Schnee, Waldboden und Baustellenkies aus der Kiste bekommen ? ? ?? - Teppich raussreissen .... und nach alter Teppichreiniger Sitte....

Geschafft !

Jetzt geht die Kiste nicht zu...

Der Chip vom Autoschlüssel muss im Handschuhfach in die Halterung - ......es geht zu.....

Mit dem Taxi zum Bahnhof - weitere 15 okken.

Resümee .....Dieses Carsharing ist - Autoverleih - mit Hotline ....ohne weiteren Service.

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Wenig durchdacht - .....was könnte man in so einem Auto brauchen ..... ? so etwas wie ein Eiskratzer (massiv) im Winter - so einen wie man selbst hat.... ; ein Navi....; ein paar Mülltüten zum reinlegen - wenn man Dreck an den Schuhen hat....; eine Bürste zum Dreck raus fegen.... ;

Ein Auto - was an GENAU die selbe Stelle zurück MUSS??

Moosansatz an der Scheibe - da wo die Blätter liegen... - scheint doch nicht der heisse Standort zu sein ??

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....Zahnbürste...Auto....Ehefrau wird nicht verborgt.....!!!
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Re: Carsharing (Car2Go, DriveNow, ...)

Beitragvon ThorsHamar » Sa 28. Jan 2017, 11:29

Teeernte hat geschrieben:(27 Jan 2017, 23:57)

Laberbacke - wie oft machst du Car sharing ?

....ich war grad . - nein nicht das Eigene abgeben....


Die enden auf .ord carsharing....

.....auf nem gekennzeichneten Platz steht ein Auto - das mit ner Karte aufgeht. Das Auto ist nagelneu....(eistellige km) ne Katze drübergelaufen - steht seit ein paar Monaten - an ner Ausfallstrasse - 4km vom Ortskern. (Es war das Einzig noch verfügbare)

Karte dran - Auto geht auf....Schlüssel in der Beifahrerablage,..

Es riecht nach NEU. Motor an - fast unhörbar. Benziner - die kleinste Motorvariante....

Rückwärts - abgewürgt - zu wenig GAAAAAAS gegeben.

Vorwärts....Gaaas......>> es riecht nun wie ein brennender Müllhaufen ....- ......ahhhh !! - die Kupplung dreht durch..

Also richtig Gaaaaas erst ab 3. Gang....bis dahin warten bis man vom "Hindernis" zum Mitschwimmer wird.

Ich muss ins Gelände, ja - mit meinem (privaten) würd ich DA nicht lang. - MIST - der Eiskratzer ist ein Spielding ..... hallo es ist WINTER !!
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Ja Navi muss man auch mitbringen.....

Der HIT - das Auto muss genau wieder an die selbe Stelle. (Hotline ? Anderer Abgabeort ....nein geht nicht....)

Wie die Kiste innen sauber machen ??? Wie Schlamm, Schnee, Waldboden und Baustellenkies aus der Kiste bekommen ? ? ?? - Teppich raussreissen .... und nach alter Teppichreiniger Sitte....

Geschafft !

Jetzt geht die Kiste nicht zu...

Der Chip vom Autoschlüssel muss im Handschuhfach in die Halterung - ......es geht zu.....

Mit dem Taxi zum Bahnhof - weitere 15 okken.

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Ein Auto - was an GENAU die selbe Stelle zurück MUSS??

Moosansatz an der Scheibe - da wo die Blätter liegen... - scheint doch nicht der heisse Standort zu sein ??

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....Zahnbürste...Auto....Ehefrau wird nicht verborgt.....!!!


:D
Bei uns ist Drive Now mit Minis und diesen kleinen BMW - Gurken das Testfeld für Fahranfänger. Was ich mit diesen Honks schon erlebt habe, geht auf keine Kuhhaut ....
Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft; wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.
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Re: Carsharing (Car2Go, DriveNow, ...)

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 28. Jan 2017, 12:34

jorikke hat geschrieben:(27 Jan 2017, 20:58)

Carsharing usw. steht doch noch ganz am Anfang. Es ist ein Konzept, es wird weiterentwickelt, verbessert.
Es muss in erster Linie eins werden, effizient und kostengünstig.
Die Idee ist doch toll, Vorteile wie bei einem eigenen Auto nur viel günstiger.
Gegenwärtig ist, außer in großen Städten, noch kein Vorteil vorhanden. Das eigene Auto, jederzeit verfügbar, ist noch unschlagbar.
Sollte das System es einmal hergeben die Karren vom Handy aus vor die eigene Haustür zu ordern, sich automatisch chauffieren zu lassen und das alles noch wesentlich kostengünstiger, dann würden mich keine 10 Pferde mehr dazu bringen ein eigenes Auto anzuschaffen.
Leute, die einfach nicht genügend Phantasie haben sich techn. Weiterentwicklungen zum Nutzen aller vorzustellen, sind ja nichts Neues.
Schon Kaiser Wilhelm wusste, die Zukunft gehört der Pferdedroschke.
Der dachte zwar falsch aber fundamental.
Seine Kritik an angeblich zusätzlich benötigten Parkplätzen festzumachen, ist natürlich noch ein ganzes Stück einfältiger.

Die Kritik geht nicht an angeblich zusätzlich benötigte Parkplätzen ,sondern daran dass die Car sharing Flotten kostenlos, ansonsten kostenpflichtige
Parkplätze ,365 Tage im Jahr blockieren ,statt eigene Betriebstätten anzumieten oder zu erwerben . Ferner geht es darum dass hier einige User behaupten Car sharing
würde den Verkehr entlasten .Das Gegenteil ist richtig ,jedes dieser Fahrzeuge belastet Parkraum oder Verkehr zusätzlich weil die überwiegende Zahl l der Nutzer vorher überhaupt kein eigens Auto hatten . Ferner geht es nicht um eigene Entscheidungen ,wie man sich fortbewegt ,sondern darum, warum der Staat diese Unternehmen (alles Firmentöchter
global agierender Unternehmen mit Mrd. Umsätze.) noch mit Sonderechten austaten muss. Es geht allein um die Lüge, durch car sharing würden weniger Autos auf den Straßen fahren ,nicht darum ob man
diese Leihwagen nun nutzen will oder nicht . Automatisch chauffieren lassen können sich car sharing Nutzer auch nicht .Sollte es einmal dazu kommen
wird dass auch jeder ,der privat ein Auto fährt können .Nur da musst du noch lange warten . Auch wenn man solch ein Auto selbst fahrend vor die
Haustür fahren lassen kann ´wird das nur über Straßen möglich sein . Solange wie diese Autos herumstehen ,und das ist die längste Zeit blockieren
diese Autos Parkraum .Deshalb einfach die berechtigte Forderung entweder für Parkplätze bezahlen wie alle anderen oder eben
eigene Abstellplätze schaffen .
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Re: Carsharing (Car2Go, DriveNow, ...)

Beitragvon Teeernte » Sa 28. Jan 2017, 12:50

Positiv Denkender hat geschrieben:(28 Jan 2017, 12:34)

Die Kritik geht nicht an angeblich zusätzlich benötigte Parkplätzen ,sondern daran dass die Car sharing Flotten kostenlos, ansonsten kostenpflichtige
Parkplätze ,365 Tage im Jahr blockieren ,statt eigene Betriebstätten anzumieten oder zu erwerben . Ferner geht es darum dass hier einige User behaupten Car sharing
würde den Verkehr entlasten .Das Gegenteil ist richtig ,jedes dieser Fahrzeuge belastet Parkraum oder Verkehr zusätzlich weil die überwiegende Zahl l der Nutzer vorher überhaupt kein eigens Auto hatten . Ferner geht es nicht um eigene Entscheidungen ,wie man sich fortbewegt ,sondern darum, warum der Staat diese Unternehmen (alles Firmentöchter
global agierender Unternehmen mit Mrd. Umsätze.) noch mit Sonderechten austaten muss. Es geht allein um die Lüge, durch car sharing würden weniger Autos auf den Straßen fahren ,nicht darum ob man
diese Leihwagen nun nutzen will oder nicht . Automatisch chauffieren lassen können sich car sharing Nutzer auch nicht .Sollte es einmal dazu kommen
wird dass auch jeder ,der privat ein Auto fährt können .Nur da musst du noch lange warten . Auch wenn man solch ein Auto selbst fahrend vor die
Haustür fahren lassen kann ´wird das nur über Straßen möglich sein . Solange wie diese Autos herumstehen ,und das ist die längste Zeit blockieren
diese Autos Parkraum .Deshalb einfach die berechtigte Forderung entweder für Parkplätze bezahlen wie alle anderen oder eben
eigene Abstellplätze schaffen .



PANORAMA ILLEGALE RENNEN
Die tödliche Raserei mit Carsharing-Autos


Illegale Autorennen sind ein Problem. Neuerdings werden dafür nun auch Carsharing-Autos missbraucht. Deshalb wird darüber diskutiert, ob beim Mietwagen-Buchen der Punktestand kontrolliert werden soll.

In vielen Großstädten sind illegale Autorennen ein gefährliches Problem. Oft sind es junge Fahrer, die zu nächtlicher Stunde die Straßen der Innenstädte als Showbühne nutzen, um mit aufgemotzten Karren und viel zu hoher Geschwindigkeit Eindruck zu schinden. In Berlin entgingen die Gäste eines Biergartens am Montagabend nur knapp einer Katastrophe, als sich ein 19-Jähriger mit einer Mercedes-Limousine ein Rennen mit zwei anderen Fahrern lieferte, dabei die Kontrolle über das Auto verlor, .......


https://www.welt.de/vermischtes/article ... Autos.html


Wenn der Versicherungstarif auf die ALLGEMEINHEIT umgelegt wird - und dadurch mehr Autos VERKAUFT werden - darf JEDER Heinzwilli 500 PS mieten und auf Passanten halten..... 1 Stunde AUTO HURE..... Ausschluss von der VERSICHERUNG ???? ->> VERBOTEN...

Tote zählen bei GESCHÄFT nicht - und schliesslich waren es "Gutmenschen" - die die Versicherung auch für RennDÖDEL gefordert haben -
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Carsharing (Car2Go, DriveNow, ...)

Beitragvon jorikke » Sa 28. Jan 2017, 13:00

Positiv Denkender hat geschrieben:(28 Jan 2017, 12:34)

Die Kritik geht nicht an angeblich zusätzlich benötigte Parkplätzen ,sondern daran dass die Car sharing Flotten kostenlos, ansonsten kostenpflichtige
Parkplätze ,365 Tage im Jahr blockieren ,statt eigene Betriebstätten anzumieten oder zu erwerben . Ferner geht es darum dass hier einige User behaupten Car sharing
würde den Verkehr entlasten .Das Gegenteil ist richtig ,jedes dieser Fahrzeuge belastet Parkraum oder Verkehr zusätzlich weil die überwiegende Zahl l der Nutzer vorher überhaupt kein eigens Auto hatten . Ferner geht es nicht um eigene Entscheidungen ,wie man sich fortbewegt ,sondern darum, warum der Staat diese Unternehmen (alles Firmentöchter
global agierender Unternehmen mit Mrd. Umsätze.) noch mit Sonderechten austaten muss. Es geht allein um die Lüge, durch car sharing würden weniger Autos auf den Straßen fahren ,nicht darum ob man
diese Leihwagen nun nutzen will oder nicht . Automatisch chauffieren lassen können sich car sharing Nutzer auch nicht .Sollte es einmal dazu kommen
wird dass auch jeder ,der privat ein Auto fährt können .Nur da musst du noch lange warten . Auch wenn man solch ein Auto selbst fahrend vor die
Haustür fahren lassen kann ´wird das nur über Straßen möglich sein . Solange wie diese Autos herumstehen ,und das ist die längste Zeit blockieren
diese Autos Parkraum .Deshalb einfach die berechtigte Forderung entweder für Parkplätze bezahlen wie alle anderen oder eben
eigene Abstellplätze schaffen .


Erst mal vielen Dank. Wer deinen Disput mit Frems verfolgt hat, konnte kaum auf eine sachliche Antwort hoffen. Bin angenehm enttäuscht.
Wenn du meinen Text liest, wirst du bemerkt haben, nichts bezieht sich auf die Gegenwart, es ist eine Vorstellung wie es einmal sein könnte. Mir selber ist es egal, ich gebe in etwa 5 Jahren meine Pappe freiwillig ab.
Diese Zeitspanne wird kaum reichen um das alles zu realisieren.
Obwohl, in einer Zeit, in der die Technik dreimal am Tag Großvater wird, könnte manche Überraschung drin stecken.
Es gibt noch viele Probleme zu lösen, Das Parkplatzproblem ist allerdings selbst lösend.
Heute wird jeder PKW nur eine Stunde täglich genutzt. ( von mir aus auch zwei ) Ein Mietwagen kann aber 24 h täglich genutzt werden.
In der Praxis werden es vielleicht 12h sein. Das heißt, wird dieses Angebot ausgebaut und genutzt, können von 5 Privatautos 4 verschwinden. Der dann gewonnene Parkraum würde also nur zur Hälfte gebraucht. (wenn man davon ausgeht, die Hälfte alle PKW´s steht in Privatgaragen.)
Nimm´s mir nicht krumm aber ich habe eure Diskussion beiderseits für völlig überzogen gehalten.
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Re: Carsharing (Car2Go, DriveNow, ...)

Beitragvon Teeernte » Sa 28. Jan 2017, 13:24

jorikke hat geschrieben:(28 Jan 2017, 13:00)

Erst mal vielen Dank. Wer deinen Disput mit Frems verfolgt hat, konnte kaum auf eine sachliche Antwort hoffen. Bin angenehm enttäuscht.
Wenn du meinen Text liest, wirst du bemerkt haben, nichts bezieht sich auf die Gegenwart, es ist eine Vorstellung wie es einmal sein könnte. Mir selber ist es egal, ich gebe in etwa 5 Jahren meine Pappe freiwillig ab.
Diese Zeitspanne wird kaum reichen um das alles zu realisieren.
Obwohl, in einer Zeit, in der die Technik dreimal am Tag Großvater wird, könnte manche Überraschung drin stecken.
Es gibt noch viele Probleme zu lösen, Das Parkplatzproblem ist allerdings selbst lösend.
Heute wird jeder PKW nur eine Stunde täglich genutzt. ( von mir aus auch zwei ) Ein Mietwagen kann aber 24 h täglich genutzt werden.
In der Praxis werden es vielleicht 12h sein. Das heißt, wird dieses Angebot ausgebaut und genutzt, können von 5 Privatautos 4 verschwinden. Der dann gewonnene Parkraum würde also nur zur Hälfte gebraucht. (wenn man davon ausgeht, die Hälfte alle PKW´s steht in Privatgaragen.)
Nimm´s mir nicht krumm aber ich habe eure Diskussion beiderseits für völlig überzogen gehalten.


Hätte hätte - Fahrradkette.

....und deswegen wird jeder seine Frau rauswerfen....?? Wie oft "genutzt" ? ....hohe Kosten 365*24h..... und da trennt kein TÜV.

Ein Privatwagen kann 24 h genutzt werden - "HOT STAND BY" .

Dazu noch extra ein Auto "huren" ? Seltenst.

Wer eins hat - kennt den Vorteil. Wer keins hat - mietet , das was da ist........und wer Spass beim Crash Car Autorennen hat - ja der nimmt ein Fremdes zum Leute totfahren.....


In 20 Jahren - wenn das Auto unter Waffenrecht fällt ....... wird es Mietwaffen nicht geben !

Alle in der Garage doppelt verschlossen..... :D :D :D
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Re: Carsharing (Car2Go, DriveNow, ...)

Beitragvon jorikke » Sa 28. Jan 2017, 15:33

Teeernte hat geschrieben:(28 Jan 2017, 13:24)

Hätte hätte - Fahrradkette.

....und deswegen wird jeder seine Frau rauswerfen....?? Wie oft "genutzt" ? ....hohe Kosten 365*24h..... und da trennt kein TÜV.

Ein Privatwagen kann 24 h genutzt werden - "HOT STAND BY" .

Dazu noch extra ein Auto "huren" ? Seltenst.

Wer eins hat - kennt den Vorteil. Wer keins hat - mietet , das was da ist........und wer Spass beim Crash Car Autorennen hat - ja der nimmt ein Fremdes zum Leute totfahren.....


In 20 Jahren - wenn das Auto unter Waffenrecht fällt ....... wird es Mietwaffen nicht geben !

Alle in der Garage doppelt verschlossen..... :D :D :D


Sag mal, wie lange hast du noch Ausgang?
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Re: Carsharing (Car2Go, DriveNow, ...)

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 28. Jan 2017, 17:40

jorikke hat geschrieben:(28 Jan 2017, 13:00)

Erst mal vielen Dank. Wer deinen Disput mit Frems verfolgt hat, konnte kaum auf eine sachliche Antwort hoffen. Bin angenehm enttäuscht.
Wenn du meinen Text liest, wirst du bemerkt haben, nichts bezieht sich auf die Gegenwart, es ist eine Vorstellung wie es einmal sein könnte. Mir selber ist es egal, ich gebe in etwa 5 Jahren meine Pappe freiwillig ab.
Diese Zeitspanne wird kaum reichen um das alles zu realisieren.
Obwohl, in einer Zeit, in der die Technik dreimal am Tag Großvater wird, könnte manche Überraschung drin stecken.
Es gibt noch viele Probleme zu lösen, Das Parkplatzproblem ist allerdings selbst lösend.
Heute wird jeder PKW nur eine Stunde täglich genutzt. ( von mir aus auch zwei ) Ein Mietwagen kann aber 24 h täglich genutzt werden.
In der Praxis werden es vielleicht 12h sein. Das heißt, wird dieses Angebot ausgebaut und genutzt, können von 5 Privatautos 4 verschwinden. Der dann gewonnene Parkraum würde also nur zur Hälfte gebraucht. (wenn man davon ausgeht, die Hälfte alle PKW´s steht in Privatgaragen.)
Nimm´s mir nicht krumm aber ich habe eure Diskussion beiderseits für völlig überzogen gehalten.

Ich auch . Was in 50 Jahren sein kann mögen andere vorhersagen .Ich gehe von jetzt aus und jetzt entlasten Car sharing Autos Parkraum und Verkehr nicht ,
sondern belasten ihn . Weil eben Menschen weiter lieber ihr eigenes Fahrzeug fahren ,dass sie zu jeder Tages und Nachtzeit nutzen können.
Car sharing kann nur eine Ergänzung für Menschen sein ,die ohnehin kein eigenes Auto haben .
Zuletzt geändert von Positiv Denkender am So 29. Jan 2017, 13:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Carsharing (Car2Go, DriveNow, ...)

Beitragvon Teeernte » Sa 28. Jan 2017, 17:56

jorikke hat geschrieben:(28 Jan 2017, 15:33)

Sag mal, wie lange hast du noch Ausgang?


Nervt Dein Pfleger ? _ ...Du musst nicht von Dir ausgehen - um auf andere zu schliessen.... :D :D :D

Auch wenn Du Dein Wheelcar teilen musst .....ich nutz nur im Notfall Mietautos ohne Service.
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Re: Carsharing (Car2Go, DriveNow, ...)

Beitragvon frems » Sa 28. Jan 2017, 18:04

Positiv Denkender hat geschrieben:(28 Jan 2017, 17:40)
Car sharing kann nur eine Ergänzung für Menschen sein ,die ohnehin kein eigenes Auto haben .

So langsam kommst Du der Sache näher, aber Du vergisst etwas: Menschen machen nicht alle Wege mit dem (eigenen) Pkw. Simples Beispiel: jemand lebt in München und hat dort ein Auto. Nun ist er einige Tage -- Bekannte besuchen, Berufstermin, Urlaub, Fußballspiel -- in Hamburg, Helsinki oder Heraklion. Da wird er wohl mit Bahn bzw. Flugzeug anreisen. Vor Ort steigt er am Bahnhof/Flughafen nicht in ein Taxi, sondern nimmt sich einfach einen Wagen eines Carsharing-Anbieters. Der Unterschied ist nur, dass er selbst steuert und einen Bruchteil der Fahrkosten hat. Aber das ist natürlich nicht der Hauptnutzen.

Es geht also nicht nur um Leute ohne eigenen Pkw, aber hauptsächlich. Und genau das ist der Knackpunkt: Leute ohne Auto überlegen sich ggf. zweimal, ob sie sich überhaupt einen Pkw kaufen, wenn sie ein gutes Carsharing-Angebot haben. Selbiges für Leute, die bisher einen Wagen hatten und feststellten, dass sie oft auf ihn verzichten könnten und die wenigen Male, wo ein Pkw wirklich deutlich komfortabler ist (z.B. nachts, wenn der ÖPNV schlechter getaktet ist), können sie einfach auf Carsharing zurückgreifen. Folge: irgendwann verkaufen sie ihren Pkw (so oder so), doch statt sich (wie zuvor) einen neuen Wagen zu kaufen, verzichten sie darauf. Das ist auch der Hauptgrund für die ÖPNV-Subventionierung in Großstädten. Anders als im ländlichen Raum, wo der ÖPNV primär eine soziale Funktion hat (Schüler, Menschen mit Behinderung etc. Mobilität gewähren), soll der ÖPNV in Ballungsräumen die Straßen entlasten. Würde jeder Arbeiter mit dem Pkw fahren, jedes Schulkind mit einem Kfz zur Schule gebracht werden usw., dann stünden die deutschen Städte still. Die Zeiten, wo man Stadtteile abreißt und neue Stadtautobahnen baut, sind jedenfalls Geschichte und Verhältnisse wie in Australien oder Kanada wird man nicht schaffen können. Schon aus ökonomischen Gründen ist die ÖPNV-Subventionierung "günstiger" als komplette Städte für Autos umzukrempeln.

Aber wie gesagt, ich halte Carsharing für eine nette Ergänzung für eine überschaubare Nutzergruppe, zumal viele Leute auf einen Führerschein verzichten, da sie ihn im Alltag gar nicht benötigen. Eine eierlegende Wollmilchsau ist kein Verkehrsangebot, egal ob Nahverkehr, Rad, Pkw, Carsharing oder was auch immer. Entscheidend ist, dass man die System möglichst miteinander verbindet und den Verkehr systemisch plant, spricht, eine möglichst hohe Mobilität zu möglichst niedrigen Kosten und mit möglichst wenigen Umweltbeeinträchtigungen zu gewährleisten. Du hattest weiter vorne auch gefragt, wie man messen kann, wie sich Verkehre verändern (auch der stille Verkehr bzw. Parkraumsituation) etc. Da könnte ich Dir eine Reihe an Studien, technischen Richtlinien usw. raussuchen, weil sich damit Leute seit Jahren tagtäglich beschäftigen. Aber ich fürchte, das hältst Du dann wieder für "spezielle Studien" aus der "Werbeindustrie", weshalb ich darauf verzichte und nun in eine Berliner U-Bahn springe. War bequemer, nicht von Bulgarien nach Berlin mit dem Pkw zu fahren und sich hier nun durch den Abendverkehr zu quetschen. Dauert auch viel länger und einen Parkplatz benötige ich auch nicht. (Und den muss man erstmal am Ku'damm finden :| )
Labskaus!

Ob Mailand oder Madrid -- Hauptsache Europa.
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Re: Carsharing (Car2Go, DriveNow, ...)

Beitragvon Teeernte » Sa 28. Jan 2017, 18:20

frems hat geschrieben:(28 Jan 2017, 18:04)

So langsam kommst Du der Sache näher, aber Du vergisst etwas: Menschen machen nicht alle Wege mit dem (eigenen) Pkw. Simples Beispiel: jemand lebt in München...


"Car sharing" ist heute nur noch Autovermietung ohne Servicekraft/Haftung.... (dreckiges - Auto - weitervermiete..)

Profitmaximierung mit Serviceeinbuße. Die Idee war mal gut... und ist Verwurstet worden.

Deine Beispiele klappen in der Realität NICHT. - Gegen eine Autovermietung mit nem Carsharing anzustinken - kann nachts um 3 mal funktionieren...
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Re: Carsharing (Car2Go, DriveNow, ...)

Beitragvon Positiv Denkender » So 29. Jan 2017, 13:22

frems hat geschrieben:(28 Jan 2017, 18:04)

So langsam kommst Du der Sache näher, aber Du vergisst etwas: Menschen machen nicht alle Wege mit dem (eigenen) Pkw. Simples Beispiel: jemand lebt in München und hat dort ein Auto. Nun ist er einige Tage -- Bekannte besuchen, Berufstermin, Urlaub, Fußballspiel -- in Hamburg, Helsinki oder Heraklion. Da wird er wohl mit Bahn bzw. Flugzeug anreisen. Vor Ort steigt er am Bahnhof/Flughafen nicht in ein Taxi, sondern nimmt sich einfach einen Wagen eines Carsharing-Anbieters. Der Unterschied ist nur, dass er selbst steuert und einen Bruchteil der Fahrkosten hat. Aber das ist natürlich nicht der Hauptnutzen.

Es geht also nicht nur um Leute ohne eigenen Pkw, aber hauptsächlich. Und genau das ist der Knackpunkt: Leute ohne Auto überlegen sich ggf. zweimal, ob sie sich überhaupt einen Pkw kaufen, wenn sie ein gutes Carsharing-Angebot haben. Selbiges für Leute, die bisher einen Wagen hatten und feststellten, dass sie oft auf ihn verzichten könnten und die wenigen Male, wo ein Pkw wirklich deutlich komfortabler ist (z.B. nachts, wenn der ÖPNV schlechter getaktet ist), können sie einfach auf Carsharing zurückgreifen. Folge: irgendwann verkaufen sie ihren Pkw (so oder so), doch statt sich (wie zuvor) einen neuen Wagen zu kaufen, verzichten sie darauf. Das ist auch der Hauptgrund für die ÖPNV-Subventionierung in Großstädten. Anders als im ländlichen Raum, wo der ÖPNV primär eine soziale Funktion hat (Schüler, Menschen mit Behinderung etc. Mobilität gewähren), soll der ÖPNV in Ballungsräumen die Straßen entlasten. Würde jeder Arbeiter mit dem Pkw fahren, jedes Schulkind mit einem Kfz zur Schule gebracht werden usw., dann stünden die deutschen Städte still. Die Zeiten, wo man Stadtteile abreißt und neue Stadtautobahnen baut, sind jedenfalls Geschichte und Verhältnisse wie in Australien oder Kanada wird man nicht schaffen können. Schon aus ökonomischen Gründen ist die ÖPNV-Subventionierung "günstiger" als komplette Städte für Autos umzukrempeln.

Aber wie gesagt, ich halte Carsharing für eine nette Ergänzung für eine überschaubare Nutzergruppe, zumal viele Leute auf einen Führerschein verzichten, da sie ihn im Alltag gar nicht benötigen. Eine eierlegende Wollmilchsau ist kein Verkehrsangebot, egal ob Nahverkehr, Rad, Pkw, Carsharing oder was auch immer. Entscheidend ist, dass man die System möglichst miteinander verbindet und den Verkehr systemisch plant, spricht, eine möglichst hohe Mobilität zu möglichst niedrigen Kosten und mit möglichst wenigen Umweltbeeinträchtigungen zu gewährleisten. Du hattest weiter vorne auch gefragt, wie man messen kann, wie sich Verkehre verändern (auch der stille Verkehr bzw. Parkraumsituation) etc. Da könnte ich Dir eine Reihe an Studien, technischen Richtlinien usw. raussuchen, weil sich damit Leute seit Jahren tagtäglich beschäftigen. Aber ich fürchte, das hältst Du dann wieder für "spezielle Studien" aus der "Werbeindustrie", weshalb ich darauf verzichte und nun in eine Berliner U-Bahn springe. War bequemer, nicht von Bulgarien nach Berlin mit dem Pkw zu fahren und sich hier nun durch den Abendverkehr zu quetschen. Dauert auch viel länger und einen Parkplatz benötige ich auch nicht. (Und den muss man erstmal am Ku'damm finden :| )


Leute die auf einen Führerschein verzichten werden sicher auch kein Car sharing Auto fahren dürfen. Verkehrsangebote gibt es nicht erst seit es car sharing gibt..
Niemand hat je bezweifelt dass sich ÖPNV ,Rad , PKW ,Fußgänger ergänzen müssen . .. Nur deshalb muss man car sharing auf Kosten der übrigen
Verkehrsteilnehmer keine Sonderechte einräumen . Es ist auch keine Neuerfindung Bahn oder Flugzeug zu nutzen um dann am Zielort einen Leihwagen
zu nutzen .Das habe ich schon vor 30 Jahren gemacht . Was hat die Nutzung von ÖPNV mit car sharing zu tun ?
Niedrige Kosten für den Staat fallen bestimmt nicht an ,wenn man einseitig einer Branche finanzielle Vorteile verschafft .
Du kannst mir raussuchen was du willst . Ich bin gespannt in welcher Studie aufgeführt wird, Car sharing Autos benötigen weniger Platz als andere..
Mag ja sein dass du in deiner Car sharing Werbetruppe Menschen kennst , die ihr Auto verkauft haben um Car sharing zu nutzen .Ich kenne niemanden .
Der Grund ist plausibel .
Wenn ich erst einmal 3 km oder weiter zurücklegen muss um an solch ein Auto zu kommen ,erübrigt sich das. Wenige Menschen haben Lust 5 km oder länger zu einer Station , oder dorthin zu fahren
wo der letzte Nutzer sein Fahrzeug abgestellt hat. Man muss als Autobesitzer auch nicht befürchten ,dass dem vorherige Nutzer plötzlich einfällt, das Auto länger zu nutzen. Dann geht's wieder in Bahn oder Buss um den nächsten Car sharing Standort in 3-5 km zu erreichen Jeder darf und kann car sharing nutzen ,nur sollte es nicht auf Kosten anderer möglich sein . Unternehmen die mit der Leihgebühren nicht auskommen müssen diese eben erhöhen .So läuft das nun mal in der Marktwirtschaft .
Bisher belasten Car sharing Autos zusätzlich Verkehr und Parkraum . Noch schlimmer , während privat Autos den besetzen Parkplatz nach einiger Zeit frei geben
blockieren Car sharing Autos öffentliche Parkplätze Tag und Nacht 365 Tag, egal ob ein Auto drauf steht, oder nicht .
Auf Grund von Park sharing nimmt der Verkehr nicht ab sondern zu. Denn jedes Car sharing Auto ist ein zusätzliches .
Weder in meinem Wohnort noch in anderen Großstädten auf Autobahnen oder sonst wo kann ich feststellen, dass der Verkehr durch angeblich boomendes
Car sharing abgenommen hätte . Auch wenn du meinst es gäbe darüber Studien .
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Re: Carsharing (Car2Go, DriveNow, ...)

Beitragvon frems » So 29. Jan 2017, 14:41

Teeernte hat geschrieben:(28 Jan 2017, 18:20)

"Car sharing" ist heute nur noch Autovermietung ohne Servicekraft/Haftung.... (dreckiges - Auto - weitervermiete..)

Profitmaximierung mit Serviceeinbuße. Die Idee war mal gut... und ist Verwurstet worden.

Deine Beispiele klappen in der Realität NICHT. - Gegen eine Autovermietung mit nem Carsharing anzustinken - kann nachts um 3 mal funktionieren...

Ich weiß ja nicht, wie Du mit Deinem Pkw umgehst, aber verdreckte Fahrzeuge sind da kein Problem. Wenn es dennoch der Fall sein sollte, kannst Du a) anfangen Lotto zu spielen, b) einen Klick auf Dein Smartphone machen und c) einen Wagen 50 Meter weiter nehmen. Aber davon abgesehen ist dieses "Mein Verkehrsmittel/-angebot ist cooler als Deins" halt Kindergartenniveau von Stammtischen. Da kannst Du auch sagen, ein Flugzeug ist cooler als ein Fahrrad und die Regionalliga authentischer, besser als die erste Bundesliga, obwohl's nur um Deinen persönlichen Bedarf geht. Autovermietungen sind in der Regel für einen oder mehrere Tage und häufig überregionale Strecken. Carsharing ist für kurze Fahrten innerhalb eines Stadtgebiets. Was glaubst Du denn, wie oft jemand zu Sixt oder Europcar fährt, um sich einen Wagen auszuleihen, 15 Minuten zum Hauptbahnhof zu fahren und ihn dort abzugeben? Ebendt. Nicht grundlos sind die Autoverleiher ja selbst im Carsharing-Markt aktiv. Beispiel:

Mit der DriveNow App können Sie ganz bequem sehen, welche Fahrzeuge zur Verfügung stehen und Sie für den gewünschten Zeitraum reservieren. Sie können das Fahrzeug außerdem an jedem beliebigen Parkplatz innerhalb des Geschäftsgebietes abstellen. Dieses Konzept nennt sich "Free-Floating" und soll dem Kunden maximale Flexibilität bieten, ob er das Fahrzeug nur für 30 Minuten oder aber für mehrere Stunden benötigt

https://www.sixt.de/ventures/drivenow/
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Re: Carsharing (Car2Go, DriveNow, ...)

Beitragvon frems » So 29. Jan 2017, 14:56

Positiv Denkender hat geschrieben:(29 Jan 2017, 13:22)
Niedrige Kosten für den Staat fallen bestimmt nicht an ,wenn man einseitig einer Branche finanzielle Vorteile verschafft .

Eine einseitige Bevorteilung gibt es ja nicht.

Du kannst mir raussuchen was du willst . Ich bin gespannt in welcher Studie aufgeführt wird, Car sharing Autos benötigen weniger Platz als andere..

Wurde Dir ja schon verlinkt. Statt die Studienergebnisse zu lesen, schriebst Du nur davon, dass das Werbung von Grünen sei.


Mag ja sein dass du in deiner Car sharing Werbetruppe Menschen kennst , die ihr Auto verkauft haben um Car sharing zu nutzen .Ich kenne niemanden .

Man muss nicht seinen Wagen verkaufen, um Carsharing zu nutzen. Es geht um jene Personen, die vor einem Autokauf stehen, egal ob es ihr erster Wagen wäre oder ihr fünfter. Wenn die Person sieht, dass sie durch Carsharing keinen eigenen Pkw benötigt, dann ging das Konzept auf. Somit hast Du ja recht, dass es ´vor allem um Leute ohne eigenen Pkw geht. Genau das ist Sinn der Sache und spricht in diesen Fällen für und nicht gegen die Angebote. Wenn zwölf Kunden einen Wagen acht Stunden am Tag nutzen, reicht ein Parkplatz für 16 Stunden. Mit eigenem Pkw hieße es zwölf Pkw für jeweils 23 Stunden.


Der Grund ist plausibel .
Wenn ich erst einmal 3 km oder weiter zurücklegen muss um an solch ein Auto zu kommen ,erübrigt sich das. Wenige Menschen haben Lust 5 km oder länger zu einer Station , oder dorthin zu fahren
wo der letzte Nutzer sein Fahrzeug abgestellt hat.

Sicherlich haben wenige Menschen darauf Lust. Wer so weit in der Peripherie lebt, ist gar kein potenzieller Kunde. Es zielt auf jene ab, die nur wenige hundert Meter zum nächsten Wagen gehen müssen. Und das ist in Zentren der Ballungsräume der Fall, wo zudem Parkraum Mangelware ist. In Posemuckel hat man keine Probleme mit knappen Flächen.


Man muss als Autobesitzer auch nicht befürchten ,dass dem vorherige Nutzer plötzlich einfällt, das Auto länger zu nutzen. Dann geht's wieder in Bahn oder Buss um den nächsten Car sharing Standort in 3-5 km zu erreichen Jeder darf und kann car sharing nutzen ,nur sollte es nicht auf Kosten anderer möglich sein . Unternehmen die mit der Leihgebühren nicht auskommen müssen diese eben erhöhen .So läuft das nun mal in der Marktwirtschaft .

Das ist technisch gar nicht möglich. Du reservierst Dir einen Pkw, der nicht in Benutzung ist. Das geht erst dann, wenn der vorige Nutzer den Wagen verließ und sich ausgeloggt hat. Wenn ihm später, nach Deiner Reservierung, einfällt, dass er doch noch mal fahren möchte (kommt das so oft vor?), dann wird er den Wagen nicht öffnen können, weil Du ihn reserviert hast. Da muss er dann zum nächsten freien Wagen gehen, den er sich wiederum reservierte, egal ob der Vornutzer noch direkt neben dem Wagen steht oder seit drei Stunden weg ist.

Bisher belasten Car sharing Autos zusätzlich Verkehr und Parkraum . Noch schlimmer , während privat Autos den besetzen Parkplatz nach einiger Zeit frei geben
blockieren Car sharing Autos öffentliche Parkplätze Tag und Nacht 365 Tag, egal ob ein Auto drauf steht, oder nicht .
Auf Grund von Park sharing nimmt der Verkehr nicht ab sondern zu. Denn jedes Car sharing Auto ist ein zusätzliches .
Weder in meinem Wohnort noch in anderen Großstädten auf Autobahnen oder sonst wo kann ich feststellen, dass der Verkehr durch angeblich boomendes
Car sharing abgenommen hätte . Auch wenn du meinst es gäbe darüber Studien .

Okay, Du verstehst es wirklich nicht. Erstens gibt es keinen "Boom" und zweitens sagte ich Dir, dass es bisher keine Langzeitstudien gibt, die Deine Behauptung ("Belastung des Verkehrs") stützen. Da spielen viel zu viele Faktoren noch mit ein, u.a. das Mobilitätsverhalten durch intermodale Konzepte als auch das Kaufverhalten, das bei vielen Pkw-Nutzern mittel- bis langfristig angesetzt wird. Da wird man sich noch einige Jahre gedulden müssen, um festzustellen, ob Carsharing mehr oder weniger Verkehrsprozesse bedeutet. Dass es eine Entlastung der Parkflächen ist, ist aber bereits belegt und geklärt. Das stellt man übrigens mit statistischen Methoden bzw. Verfahren fest und nicht mit dem Blick durch die Windschutzscheibe. Nimm's nicht persönlich: Deine subjektiven Eindrücke sind so irrelevant wie meine oder von sonst irgendeiner Privatperson. Was zählt sind die fundierten Fakten durch Datenerhebungen, -analysen und -auswertungen. Also das, was Du als "spezielle Studien" und "grüne Werbung" bezeichnest.
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Re: Carsharing (Car2Go, DriveNow, ...)

Beitragvon Teeernte » So 29. Jan 2017, 15:12

frems hat geschrieben:(29 Jan 2017, 14:41)

Ich weiß ja nicht, wie Du mit Deinem Pkw umgehst, aber verdreckte Fahrzeuge sind da kein Problem. Wenn es dennoch der Fall sein sollte, kannst Du a) anfangen Lotto zu spielen, b) einen Klick auf Dein Smartphone machen und c) einen Wagen 50 Meter weiter nehmen. Aber davon abgesehen ist dieses "Mein Verkehrsmittel/-angebot ist cooler als Deins" halt Kindergartenniveau von Stammtischen. Da kannst Du auch sagen, ein Flugzeug ist cooler als ein Fahrrad und die Regionalliga authentischer, besser als die erste Bundesliga, obwohl's nur um Deinen persönlichen Bedarf geht. Autovermietungen sind in der Regel für einen oder mehrere Tage und häufig überregionale Strecken. Carsharing ist für kurze Fahrten innerhalb eines Stadtgebiets. Was glaubst Du denn, wie oft jemand zu Sixt oder Europcar fährt, um sich einen Wagen auszuleihen, 15 Minuten zum Hauptbahnhof zu fahren und ihn dort abzugeben? Ebendt. Nicht grundlos sind die Autoverleiher ja selbst im Carsharing-Markt aktiv. Beispiel:


https://www.sixt.de/ventures/drivenow/


Wenn ich weiiiiiiit weg von zu hause bin - das Auto leeer null Hilfsmittel ... Kauf ich Schippe Handfeger und Eimer ?

Free Floating hat nicht jede Carr sharre... und OHNE dies - versuch Deine Argumente NEU zu ordnen...
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Carsharing (Car2Go, DriveNow, ...)

Beitragvon frems » So 29. Jan 2017, 15:21

Teeernte hat geschrieben:(29 Jan 2017, 15:12)

Wenn ich weiiiiiiit weg von zu hause bin - das Auto leeer null Hilfsmittel ... Kauf ich Schippe Handfeger und Eimer ?

Free Floating hat nicht jede Carr sharre... und OHNE dies - versuch Deine Argumente NEU zu ordnen...

Nicht jeder, aber die beiden größten Anbieter, die ihr Angebot derzeit zusammenführen, sodass die Kunden beider Anbieter eine größere Auswahl bzw. ein dichteres Netz haben. Was sind denn jetzt genau Deine Sorgen und Nöte? Entweder Du lebst in einem urbanen Umfeld und überlegst Dir, ob Du das Angebot selbst nutzt oder nicht -- oder Du lebst fernab des Lebens und musst Dir entsprechend keinen Kopf zerbrechen, weil es eh keine Angebote in Deiner Gegend gibt. Das ist ja so als wenn jemand in der Uckermark Flughäfen generell verteufelt und für schlecht hält, weil es in seiner Gegend keinen internationalen Airport mit Direktverbindungen nach New York gibt. :|
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Re: Carsharing (Car2Go, DriveNow, ...)

Beitragvon immernoch_ratlos » So 29. Jan 2017, 15:41

Hier ein weiterer "Werbetext" :p
(jedenfalls für alle die Information und Werbung eben nicht auseinanderhalten wollen oder zu "schlicht" sind dies zu können)

Quelle : ZON "Verkehr: Für Carsharing sollen zusätzliche Anreize kommen Gesetzentwurf beschlossen" (2016.12.21)
Berlin (dpa) - Carsharing soll für Autofahrer in deutschen Städten attraktiver werden - mit Gratis-Parken und reservierten Stellflächen in begehrten Lagen. Solche Anreize sollen künftig die Länder setzen können, wie ein vom Bundeskabinett beschlossener Entwurf vorsieht.
Das dürfte bei P_D die letzten Sicherungen heraushauen, der ja ständig immer wiederholt was ihn wohl am meisten erregt. Seine Stimmung wird schon an solchem Nonsens sichtbar wo er mit der völlig unsinnigen Feststellung :
P_D hat geschrieben:Leute die auf einen Führerschein verzichten werden sicher auch kein Car sharing Auto fahren dürfen.
Klingt wie "Elefanten werden niemals fliegen" WEIL er selbst - seine allergnädigste höchste Imfomiertheit- niemanden kennt :D , gibt es das Beschriebene einfach nicht - kann man noch weiter von Realität entfernt leben ?

Mannheim im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) - hier tatsächlich "Werbung des VRN" nun ja wohl eher die übliche bei allen dt. Verkehrsverbünden "Information".

Schon ein Blick ins Impressum zeigt, das es sich um eine GmbH den "ÖPNV-Anbieter in der Metropolregion Rhein-Neckar" handelt. Ein Einzugsgebiet von ~2,3 Millionen Einwohnern, eine Fläche von 5.638 km^2. Basis dafür der "Verband Region Rhein-Neckar" eine "Körperschaft des öffentlichen Rechts". "Überregional - Baden Württemberg - Hessen - Rheinland Pfalz" Drei Bundesländer, welche durchaus darüber entscheiden können und müssen, wem sie welche Teile des Nahverkehrs übertragen wollen bzw. im "Verbund" verbinden wollen.

Und nun kommt der schlaue P_D und labert es gäbe das alles nicht.... :dead:

Hier nochmal aus dem Artikel von ZON :
Die Vorteile sollen für Fahrzeuge mit festen Stationen möglich sein, aber auch für Wagen, die an beliebigen Stellen einer Stadt abgeholt und abgestellt werden können. Ein Ziel ist auch, den in vielen Wohnvierteln knappen Parkraum effektiver zu nutzen.
Weiter für sehr begriffsstutzige :
Die Branche begrüßte das Gesetz, das zum 1. September 2017 in Kraft treten soll. Den größten Schub erwartet der Bundesverband Carsharing, wenn Anbieter feste Stationen am Straßenrand einrichten können. Bisher stünden diese Wagen zu mehr als 90 Prozent auf Privatflächen, in Hinterhöfen und Tiefgaragen.Bei der Vergabe solcher Sonderflächen soll unter anderem auch darauf geachtet werden, ob es eine Vernetzung mit Bussen und Bahnen gibt sowie auch Elektroautos angeboten werden.
Das wird die Erregung von P_D sicher weiter steigern :
Vorgesehen sind zudem eine Kennzeichnung von Carsharing-Fahrzeugen und ein neues Verkehrsschild für Carsharing-Parkplätze. Ob und wie die Länder von der künftigen Rechtsgrundlage Gebrauch machen, können sie selbst entscheiden. SPD-Fraktionsvize Sören Bartol sagte: "Mit der neuen Regel ermöglichen wir den Kommunen, den Parkdruck zu verringern." Nach Branchenangaben macht ein Carsharing-Fahrzeug in citynahen Wohnquartieren zwischen sieben und 19 Parkplätzen frei. :thumbup:


Noch mal "Werbung" - diesmal das "Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur" : Quelle : bmvi "Weitere Vorteile für Carsharing-Autos"
Zuletzt geändert von immernoch_ratlos am So 29. Jan 2017, 15:44, insgesamt 1-mal geändert.
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Carsharing (Car2Go, DriveNow, ...)

Beitragvon Teeernte » So 29. Jan 2017, 15:44

frems hat geschrieben:(29 Jan 2017, 14:56)

Eine einseitige Bevorteilung gibt es ja nicht.


Deshalb nennt man es ja Lobbyismus - Politiker streicht Geld ein - Verkäufer hat den Nutzen - und das Volk den Nachteil+die Kosten.


Man muss nicht seinen Wagen verkaufen, um Carsharing zu nutzen. Es geht um jene Personen, die vor einem Autokauf stehen, egal ob es ihr erster Wagen wäre oder ihr fünfter. Wenn die Person sieht, dass sie durch Carsharing keinen eigenen Pkw benötigt, dann ging das Konzept auf. Somit hast Du ja recht, dass es ´vor allem um Leute ohne eigenen Pkw geht. Genau das ist Sinn der Sache und spricht in diesen Fällen für und nicht gegen die Angebote. Wenn zwölf Kunden einen Wagen acht Stunden am Tag nutzen, reicht ein Parkplatz für 16 Stunden. Mit eigenem Pkw hieße es zwölf Pkw für jeweils 23 Stunden.


Mein Car Sharing auto kann ich immernoch UNGENUTZT sehen..... Internet ist ja soo toll



Sicherlich haben wenige Menschen darauf Lust. Wer so weit in der Peripherie lebt, ist gar kein potenzieller Kunde. Es zielt auf jene ab, die nur wenige hundert Meter zum nächsten Wagen gehen müssen. Und das ist in Zentren der Ballungsräume der Fall, wo zudem Parkraum Mangelware ist. In Posemuckel hat man keine Probleme mit knappen Flächen.


Der Teppich auf Auslegeware die auf teurem Eichenparkett liegt.... im Zentrum im Ballungsraum .....wo Strassenbahn, Bus ..BAhn 3 meter auseinander liegen.


Das ist technisch gar nicht möglich. Du reservierst Dir einen Pkw, der nicht in Benutzung ist. Das geht erst dann, wenn der vorige Nutzer den Wagen verließ und sich ausgeloggt hat. Wenn ihm später, nach Deiner Reservierung, einfällt, dass er doch noch mal fahren möchte (kommt das so oft vor?), dann wird er den Wagen nicht öffnen können, weil Du ihn reserviert hast. Da muss er dann zum nächsten freien Wagen gehen, den er sich wiederum reservierte, egal ob der Vornutzer noch direkt neben dem Wagen steht oder seit drei Stunden weg ist.


DOCH ! Man kann Reservieren wenn das Ding frei ist . Andere Wagen - die am Tag 3 nicht verfügbar sind bekommst Du nicht angezeigt - wenn Du 4 Tage nimmst. Nehm ich ein Auto in 5 Tagen - dürfte es nach DIR dann garkeiner mehr nehmen.

Der Deutsche bucht vor.....und mit Sicherheit + 3 Stunden.... Ich bin doch kein Südeuropäer - IRGENDWIE IRGENDWANN IRGENDWO anzukommen.


Okay, Du verstehst es wirklich nicht. Erstens gibt es keinen "Boom" und zweitens sagte ich Dir, dass es bisher keine Langzeitstudien gibt, die Deine Behauptung ("Belastung des Verkehrs") stützen. Da spielen viel zu viele Faktoren noch mit ein, u.a. das Mobilitätsverhalten durch intermodale Konzepte als auch das Kaufverhalten, das bei vielen Pkw-Nutzern mittel- bis langfristig angesetzt wird. Da wird man sich noch einige Jahre gedulden müssen, um festzustellen, ob Carsharing mehr oder weniger Verkehrsprozesse bedeutet. Dass es eine Entlastung der Parkflächen ist, ist aber bereits belegt und geklärt. Das stellt man übrigens mit statistischen Methoden bzw. Verfahren fest und nicht mit dem Blick durch die Windschutzscheibe. Nimm's nicht persönlich: Deine subjektiven Eindrücke sind so irrelevant wie meine oder von sonst irgendeiner Privatperson. Was zählt sind die fundierten Fakten durch Datenerhebungen, -analysen und -auswertungen. Also das, was Du als "spezielle Studien" und "grüne Werbung" bezeichnest


Karsharing SPAAAAAART.....

DESWEGEN :

Carsharing-Anbieter fordern eigene Parkplätze....

GENAU - weil ich nun weniger GELD brauche.....muss es MEHR sein... :D :D :D

Ein entsprechender Entwurf eines Carsharing-Gesetzes wurde zwar schon vorgelegt - aber längst nicht alle Experten halten das Auto-Teilen für sinnvoll.

Solche Angebote werden Mobilität bequemer machen und die Stadt entlasten, wurde damals beschworen. Drei Jahre ist das her; mittlerweile fahren in München etwa 1500 Carsharing-Autos verschiedener Anbieter. Klingt üppig, aber angesichts von 800 000 privaten Autos in der Stadt ist das eine homöopathische Dosis. Und insgesamt stagnierte die Zahl der angebotenen Fahrzeuge: Zu Jahresbeginn teilten sich 1,3 Millionen Kunden in Deutschland etwa 16 100 Autos, nur 700 mehr im Vergleich zum Vorjahr.

Die Effekte auf die Städte sind also kaum relevant.


Stationäre Anbieter wie Statt-Auto, Cambio oder Flinkster haben bislang meist feste Standorte auf Supermarktparkplätzen oder in Tiefgaragen.


Bei den sogenannten Freefloat-Anbietern wie DriveNow (BMW), Multicity (Citroen) oder eben Car2go, ist das anders:
Parken müssen diese Wagen meist an öffentlichen Straßen. Das Problem ist wie beim eigenen Fahrzeug auch:


Wer mit dem Taxi zur Bahn fährt - nimmt keinen öffentlichen Parkplatz weg.....bei Flinkster auch nicht...

gerade spontan gemietete Autos würden auf Kurzstrecken Bus und Bahn ersetzen.

Ach auch DAS NOCH....

Die Verkehrsbetriebe in München (MVG) schätzen etwa, dass sie einige Millionen Euro Einnahmen pro Jahr an Carsharing-Anbieter verlieren.
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Re: Carsharing (Car2Go, DriveNow, ...)

Beitragvon Teeernte » So 29. Jan 2017, 15:47

frems hat geschrieben:(29 Jan 2017, 15:21)

Das ist ja so als wenn jemand in der Uckermark Flughäfen generell verteufelt und für schlecht hält, weil es in seiner Gegend keinen internationalen Airport mit Direktverbindungen nach New York gibt. :|


Ehhh kommen nun auch noch Grüne Werbung für Pädophile ?

Ich hatte NULL Flieger im Text.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D

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