Sexualkundeunterricht ohne Tabus

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Re: Sexualkundeunterricht ohne Tabus

Beitragvon Dark Angel » Fr 20. Jan 2017, 14:53

schokoschendrezki hat geschrieben:(20 Jan 2017, 14:19)

Ja, nur, dass "Vorlagen" nicht immer fest und unverrückbar sind. Die Grunderkenntnis der Devianzsoziologie besteht darin, dass abweichendes Verhalten beliebig dadurch erzeugbar ist, dass gesellschaftliche Gruppen Regeln aufstellen, deren Verletzung abweichendes Verhalten konstituiert. Dass es neben der natürlichen Funktion der Sexualität zur Fortpflanzung in diesem Bereich "aufstellbare Regeln" gibt, steht für mich außer Frage.

Ich spreche von Biologie und nicht von Soziologie, ich spreche von Genen - die als Vorlage für die Entwicklung eines Organismus dienen und nicht von gesellschaftlichen Gruppen und deren Regeln!
Abweichungen und Biologie sind etwas vollkommen anderes als abweichendes Verhalten in der Soziologie.
Ich habe auch nirgendwo von der "natürlichen Funktion der Sexualität zur Fortpflanzung in diesem Bereich "aufstellbare Regeln" " geschrieben, sondern davon, dass Reproduktion eines der wesentlichen Merkmale und Ziel des Lebens ist.
Thema verfehlt - setzen 6. :cool: :cool:
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Re: Sexualkundeunterricht ohne Tabus

Beitragvon Dark Angel » Fr 20. Jan 2017, 14:58

pikant hat geschrieben:(20 Jan 2017, 14:15)

ich lese hier ja immer, dass Homosexualitaet eine sexuelle Fehlentwicklung ist und wenn das so ist, muss man das dem Schueler im Sexunterricht natuerlich sagen, denn man sollte keine Fakten verschweigen.

ich sehe das aber nicht so, dass Homosexualitaet eine sexuelle Fehlentwicklung ist und darum sollte es der Lehrer auch den Schuelern so sagen, dass es normal zu nennen ist :) und keine Fehlentwicklung .

Nein das liest du nicht, weil das nirgendwo geschrieben wurde!
Man sollte lesen was geschrieben wird und nicht was man gerne hätte, dass es geschrieben wurde und noch besser wäre es, wenn man dann auch noch versteht, was man liest.
Du liest weder was geschrieben wurde, noch verstehst du was du liest! :mad:
Du interpretierst und unterstellst.
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Re: Sexualkundeunterricht ohne Tabus

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 20. Jan 2017, 15:02

Dark Angel hat geschrieben:(20 Jan 2017, 14:53)

Ich spreche von Biologie und nicht von Soziologie, ich spreche von Genen - die als Vorlage für die Entwicklung eines Organismus dienen und nicht von gesellschaftlichen Gruppen und deren Regeln!
Abweichungen und Biologie sind etwas vollkommen anderes als abweichendes Verhalten in der Soziologie.
Ich habe auch nirgendwo von der "natürlichen Funktion der Sexualität zur Fortpflanzung in diesem Bereich "aufstellbare Regeln" " geschrieben, sondern davon, dass Reproduktion eines der wesentlichen Merkmale und Ziel des Lebens ist.
Thema verfehlt - setzen 6. :cool: :cool:

Ja, aber, dass Sexualität nicht nur aus Biologie besteht sondern (u.a.) Soziologie umfasst, wirst Du wohl nicht bestreiten, oder?
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Re: Sexualkundeunterricht ohne Tabus

Beitragvon Dark Angel » Fr 20. Jan 2017, 15:07

pikant hat geschrieben:(20 Jan 2017, 14:51)

als Paradiesvoegel stellt man Homosexuelle nur zur Schau, wenn man von sexuellen Fehlentwicklungen bei diesen Menschen spricht - das will kein Homosexueller von selbsternannten Wissenschaftlern hoeren.

Lerne verstehen, was du liest!
Ich habe Homosexualität nirgendwo als "sexuelle Fehlentwicklung" bezeichnet, sondern als Fehlentwicklung (im Sinne der Biologie und Genetik) während der pränatalen Entwicklung (Embryogenese). Und diese Aussage beruht nun mal auf Fakten - aus naturwissenschaftlicher Forschung.
Dass für einige hier, natürwissenschaftliche Forschung(en) und daraus gewonnene Fakten gaanz pfui und bääh sind, ist ja kein Geheimnis, die passen halt nicht ins Weltbild und weil die nicht ins Weltbild passen, dürfen die auch nicht ausgesprochen werden. Das ist noch viel mehr pfui und bääh.
Du schreibst es ja selbst: Fakten will kein Mensch hören - zumindest kein Mensch, der einem ganz bestimmten Klientel angehört.
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Re: Sexualkundeunterricht ohne Tabus

Beitragvon firlefanz11 » Fr 20. Jan 2017, 15:09

Dark Angel hat geschrieben:(20 Jan 2017, 13:36)
... heißt naturblonde/rotblonde Menschen werden durch gentische Rekombination weniger.

DAS ist definitv eine Fehlentwicklung! :mad2:
Ich hab ne Schwäche für rotblonde Frauen... :thumbup:
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Re: Sexualkundeunterricht ohne Tabus

Beitragvon Dark Angel » Fr 20. Jan 2017, 15:09

schokoschendrezki hat geschrieben:(20 Jan 2017, 15:02)

Ja, aber, dass Sexualität nicht nur aus Biologie besteht sondern (u.a.) Soziologie umfasst, wirst Du wohl nicht bestreiten, oder?

Es geht eben nicht um Sexualität (als Solche), sondern um Abweichungen/Fehlentwicklungen im rein biologischen/genetischen Sinn, im Zusammenhang mit sexueller Orientierung.
Und das hat mit Soziologie nicht zu tun - aber sowas von
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Re: Sexualkundeunterricht ohne Tabus

Beitragvon pikant » Fr 20. Jan 2017, 15:12

Dark Angel hat geschrieben:(20 Jan 2017, 15:07)


Ich habe Homosexualität nirgendwo als "sexuelle Fehlentwicklung" bezeichnet, sondern als Fehlentwicklung (im Sinne der Biologie und Genetik).


ist doch super, dass Homosexualitaet keine sexuelle Fehlentwicklung ist, sondern vokommen normal
da sind wir uns zu 100% einig.
und genau das wird von den Lehrern den Schuelern vermittelt und das ist richtig gut so :thumbup:
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Re: Sexualkundeunterricht ohne Tabus

Beitragvon pikant » Fr 20. Jan 2017, 15:15

[quote="Dark Angel"](20 Jan 2017, 15:09)

Es geht eben nicht um Sexualität (als Solche),/quote]

und im Sexualunterricht geht es eben um Sexualitaet - kann doch nicht so schwer zu verstehen sein und da wird Homosexualitaet als ganz normal dargestellt.
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Re: Sexualkundeunterricht ohne Tabus

Beitragvon schokoschendrezki » Fr 20. Jan 2017, 15:16

Dark Angel hat geschrieben:(20 Jan 2017, 15:09)

Es geht eben nicht um Sexualität (als Solche), sondern um Abweichungen/Fehlentwicklungen im rein biologischen/genetischen Sinn, im Zusammenhang mit sexueller Orientierung.
Und das hat mit Soziologie nicht zu tun - aber sowas von

Also eigentlich gehts um Sexualkundeunterricht ... und wenn der nix mit Soziologie zu tun hat, dann weiß ich auch nicht.
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Re: Sexualkundeunterricht ohne Tabus

Beitragvon Dark Angel » Fr 20. Jan 2017, 15:23

pikant hat geschrieben:(20 Jan 2017, 15:12)

ist doch super, dass Homosexualitaet keine sexuelle Fehlentwicklung ist, sondern vokommen normal
da sind wir uns zu 100% einig.
und genau das wird von den Lehrern den Schuelern vermittelt und das ist richtig gut so :thumbup:

Nein, wir sind uns nicht einig, weil du unfähig bist, gelesenes/geschriebenes zu verstehen.
Du kennst ja nicht mal den Unterschied zwischen natürlich und normal.
Und eine Fehlentwicklung - einfach nur Fehlentwicklung - wird auch nach tausendmaliger Widerholung keine "sexuelle Fehlentwicklung"
comprende? :mad:
Homosexualität ist natürlich, sie kommt in der Natur vor, sie ist aber nicht normal.
Wäre sie normal, würde sie mit der gleichen Häufigkeit vorkommen wie Heterosexualität. Tut sie aber nicht, sie kommt nur bei 5 bis 10% der Individuen einer Population vor.
Homosexualität beruht auf eine Fehlentwicklung während der Embryogenese. ==> biologischer Fakt.
Du bist ja nicht mal fähig, korrekt widerzugeben, was geschrieben wurde.
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Re: Sexualkundeunterricht ohne Tabus

Beitragvon Fuerst_48 » Fr 20. Jan 2017, 15:24

Hyde hat geschrieben:(20 Jan 2017, 13:56)

Nur dass komischerweise ausgerechnet beim Thema Homosexualität von manchen so ein Wert auf die Feststellung gelegt wird, dass es "nicht normal" sei.
Zu einer rothaarigen Frau würde keiner sagen: "du bist nicht normal!" Oder sagen dass sie eine "Abweichung der Norm" sei.
Es würde auch niemand sagen, wir Weißen seien keine normalen Menschen, weil wir anteilig an der Weltbevölkerung nur einen geringen Anteil ausmachen, also die Ausnahme sind.

Das Thema Normalität nur an Mehrheitsverhältnissen festzumachen, ist merkwürdig. Zumal diejenigen, die Homosexualität als "nicht normal" bezeichnen, wissen, dass diese Bezeichnung wertend aufgeladen ist und somit idR bewusst verletzend gemeint ist, unter dem Deckmantel einer wissenschaftlichen Herleitung. Nach dem Motto "ich bin nicht homophob, aber..."

Es gibt einen an sich banalen Hintergrund : Heterosexualität sichert den Fortbestand der Menschheit. Homosexualität nicht. Wobei wir nicht automatisch von den wissenschaftlichen Erkenntnissen der jüngsten Zeit ausgehen dürfen, wie künstliche Befruchtung, Leihmutterschaft, etc.
Das ist aus meiner Sicht die einzige seriöse Einschränkung. Übrigens NORMALITÄT orientiert sich an Mehrheitsübereinkünften, und das in allen Lebensbereichen. Wie sonst sollte man eine NORM formulieren, oder gar definieren?
Sowas soll ja auch wissenschaftstheoretischen Bestand haben und keiner Willkür ausgesetzt sein.
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Re: Sexualkundeunterricht ohne Tabus

Beitragvon Fuerst_48 » Fr 20. Jan 2017, 15:26

schokoschendrezki hat geschrieben:(20 Jan 2017, 15:16)

Also eigentlich gehts um Sexualkundeunterricht ... und wenn der nix mit Soziologie zu tun hat, dann weiß ich auch nicht.

Sexualkunde hat primär mir Biologie zu tun, am Rande auch mit Soziologie, mehr aber noch mit Psychologie.
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Re: Sexualkundeunterricht ohne Tabus

Beitragvon Dark Angel » Fr 20. Jan 2017, 15:29

schokoschendrezki hat geschrieben:(20 Jan 2017, 15:16)

Also eigentlich gehts um Sexualkundeunterricht ... und wenn der nix mit Soziologie zu tun hat, dann weiß ich auch nicht.

Dann schreibe auch was zum Sexualkundeunterricht und verschwurbele nicht Abweichungen/Fehlentwicklung - wie sie in Biologie und Genetik definiert und verwendet wird - mit Soziologie.
Fehlenentwicklung = Abweichung von der Vorlage in der Biologie/Genetik hat weder was mit Sexualkundeunterricht zu und und erst recht nichts mit Soziologie.
Ich wurde gefragt, was unter Fehlentwicklung zu verstehen ist und ich habe darauf geantwortet. Wenn sich einige daran festbeißen und ganz bewusst missverstehen (wollen), dann hat das immer noch nichts mit Soziologie zu tun und auch nicht mit sexualkundeunterricht.
Kein Grund Biologie und Soziologie in unzulässiger Weise miteinander zu verschwurbeln.
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Re: Sexualkundeunterricht ohne Tabus

Beitragvon pikant » Fr 20. Jan 2017, 15:31

Dark Angel hat geschrieben:(20 Jan 2017, 15:23)

Nein, wir sind uns nicht einig, weil du unfähig bist, gelesenes/geschriebenes zu verstehen.
Du kennst ja nicht mal den Unterschied zwischen natürlich und normal.

Du bist ja nicht mal fähig, korrekt widerzugeben, was geschrieben wurde.


warum diskutieren Sie dann mit Unfaehigen?
wenn Sie nur persoenlich spamen wollen, sind Sie bei Pikant an der falschen Adresse
Vielen Dank fuer Ihre Aufmerksamkeit, da ihre Endlosfalschwiederholungen nur den Strang in die Laenge ziehen ohne neue Fakten.
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Re: Sexualkundeunterricht ohne Tabus

Beitragvon Dark Angel » Fr 20. Jan 2017, 15:46

Fuerst_48 hat geschrieben:(20 Jan 2017, 15:24)

Es gibt einen an sich banalen Hintergrund : Heterosexualität sichert den Fortbestand der Menschheit. Homosexualität nicht.

Und genau das ist falsch! Aus Beobachtungen im Tierreich wissen wir, dass auch homosexuelle Paare einen Beitrag für die Erhaltung der Population leisten.
Sie ziehen z.B. verlassene Jungtiere auf, betreuen Jungtiere, die ihre Elterntiere verloren haben und bei einigen Vogelarten brüten sie auch verlassene Gelege aus und ziehen die Jungvögel auf.
Menschen zeigen diesbezüglich kein anderes Verhalten. Es sind religiös begründete Vorurteile, die Homosexualle stigmatisieren und Homosexualität als Sünde bezeichnen.

Fuerst_48 hat geschrieben:(20 Jan 2017, 15:24)
Wobei wir nicht automatisch von den wissenschaftlichen Erkenntnissen der jüngsten Zeit ausgehen dürfen, wie künstliche Befruchtung, Leihmutterschaft, etc.

Neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge können Männer immer noch keine Kinder gebären und Frauen ohne Sperma nicht schwanger werden.
Es bedarf immer noch einer Frau, wenn ein Kind geboren werden soll - auch bei künstlicher Befruchtung. Es bedarf immer noch eines weiblichen Ovariums und eines männlichen Spermiums für eine erfolgreiche Befruchtung.
Und was Leihmutterschaft angeht - Frauen sind keine Gegenstände, die man leihen oder mieten kann, um irgendwelche eingebildeten Bedürfnisse zu befriedigen.
Einer Adoption durch Homosexuelle steht nichts im Wege - sollen sie gerne tun, sie sollen gerne Kindern ein Zuhause, eine Familie bieten, die sonst im Heim aufwachsen müssten.
Alles andere - NEIN! Eigene Kinder werden sie ohnenhin nicht haben, weil aus zwei Ei - oder Samenzellen nunmal kein Nachwuchs entsteht und das ist der entscheidende Unterschied zu heterosexuellen Paaren.

Fuerst_48 hat geschrieben:(20 Jan 2017, 15:24)Das ist aus meiner Sicht die einzige seriöse Einschränkung. Übrigens NORMALITÄT orientiert sich an Mehrheitsübereinkünften, und das in allen Lebensbereichen. Wie sonst sollte man eine NORM formulieren, oder gar definieren?
Sowas soll ja auch wissenschaftstheoretischen Bestand haben und keiner Willkür ausgesetzt sein.

Norm/normal orientiert sich nicht nur an Mehrheitübereinkünften, auch an der Häufigkeit des Auftretens, der Häufigkeit gemachter Beobachtungen.
Gegen die menschliche Dummheit sind selbst die Götter machtlos.

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Re: Sexualkundeunterricht ohne Tabus

Beitragvon Fuerst_48 » Fr 20. Jan 2017, 16:00

Dark Angel hat geschrieben:(20 Jan 2017, 15:46)

Und genau das ist falsch! Aus Beobachtungen im Tierreich wissen wir, dass auch homosexuelle Paare einen Beitrag für die Erhaltung der Population leisten.
Sie ziehen z.B. verlassene Jungtiere auf, betreuen Jungtiere, die ihre Elterntiere verloren haben und bei einigen Vogelarten brüten sie auch verlassene Gelege aus und ziehen die Jungvögel auf.
Menschen zeigen diesbezüglich kein anderes Verhalten. Es sind religiös begründete Vorurteile, die Homosexualle stigmatisieren und Homosexualität als Sünde bezeichnen.


Neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge können Männer immer noch keine Kinder gebären und Frauen ohne Sperma nicht schwanger werden.
Es bedarf immer noch einer Frau, wenn ein Kind geboren werden soll - auch bei künstlicher Befruchtung. Es bedarf immer noch eines weiblichen Ovariums und eines männlichen Spermiums für eine erfolgreiche Befruchtung.
Und was Leihmutterschaft angeht - Frauen sind keine Gegenstände, die man leihen oder mieten kann, um irgendwelche eingebildeten Bedürfnisse zu befriedigen.
Einer Adoption durch Homosexuelle steht nichts im Wege - sollen sie gerne tun, sie sollen gerne Kindern ein Zuhause, eine Familie bieten, die sonst im Heim aufwachsen müssten.
Alles andere - NEIN! Eigene Kinder werden sie ohnenhin nicht haben, weil aus zwei Ei - oder Samenzellen nunmal kein Nachwuchs entsteht und das ist der entscheidende Unterschied zu heterosexuellen Paaren.


Norm/normal orientiert sich nicht nur an Mehrheitübereinkünften, auch an der Häufigkeit des Auftretens, der Häufigkeit gemachter Beobachtungen.

Jetzt hast du mich mit deinen eigenen Worten bestätigt, ausgenommen den Humbug mit den religiösen Vorurteilen. Solche sind für mich weder relevant noch orientiert man sich seriös an solchem Humbug!!
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Re: Sexualkundeunterricht ohne Tabus

Beitragvon Hyde » Fr 20. Jan 2017, 17:41

Fuerst_48 hat geschrieben:(20 Jan 2017, 15:24)
Übrigens NORMALITÄT orientiert sich an Mehrheitsübereinkünften, und das in allen Lebensbereichen. Wie sonst sollte man eine NORM formulieren, oder gar definieren?


Das kann man so sehen, das erklärt aber immer noch nicht, warum sich manche Leute unbedingt so daran abarbeiten, gerade Homosexualität bei jeder Gelegenheit als "nicht normal" zu bezeichnen.
Bei anderen Gruppen, die per dieser Definition auch "nicht normal" sind (Gutverdienende, Rothaarige, Menschen mit blauen Augen, bestimmte ethnische Gruppen, etc) wird dagegen nicht alle zwei Minuten massiver Wert auf die Betonung gelegt, dass diese Leute ja "nicht normal" seien.

Das verstärkt meinen Eindruck, dass es hier nur darum geht, ein Ventil für die eigene Homophobie zu suchen und den entsprechenden betroffenen Menschen "eins reinzuwürgen" und Befriedigung an deren Ausgrenzung zu finden und daran, dass man selbst anders als diejenigen ist, weil man selbst ja "normal" ist.
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Re: Sexualkundeunterricht ohne Tabus

Beitragvon pikant » Fr 20. Jan 2017, 18:03

Hyde hat geschrieben:(20 Jan 2017, 17:41)

Das kann man so sehen, das erklärt aber immer noch nicht, warum sich manche Leute unbedingt so daran abarbeiten, gerade Homosexualität bei jeder Gelegenheit als "nicht normal" zu bezeichnen.
Bei anderen Gruppen, die per dieser Definition auch "nicht normal" sind (Gutverdienende, Rothaarige, Menschen mit blauen Augen, bestimmte ethnische Gruppen, etc) wird dagegen nicht alle zwei Minuten massiver Wert auf die Betonung gelegt, dass diese Leute ja "nicht normal" seien.

Das verstärkt meinen Eindruck, dass es hier nur darum geht, ein Ventil für die eigene Homophobie zu suchen und den entsprechenden betroffenen Menschen "eins reinzuwürgen" und Befriedigung an deren Ausgrenzung zu finden und daran, dass man selbst anders als diejenigen ist, weil man selbst ja "normal" ist.


zieht sich ja durch den ganzen Strang mit Pseudoargumenten und wenn man nicht mehr weiter weiss, dann wird dem anderen Unfaehigkeit bescheinigt, in der Politik gruendet man dann wenigstens einen Arbeitskreis.

der Ausgangspunkt des Threades ist ja was ganz anderes - der Staat stellt einer Institution Geld zur Verfuegung, damit man Sexualkundeunterricht ohne Tabus im Land organisieren kann und damit die Menschen nicht nur Lehrer sich Infos holen, was es alles so an verschiedenem Sex und Ausrichtungen gibt - man will wie zB. Transsexualitaet bekannter und begreifbar machen - die lux. Regierung findet das normal und gibt 220 000 Euro damit das besser in die Gaenge kommt. Das reicht bis zu Infos bei den Fluechtlingen, das eben nicht nur hetero normal ist, sondern auch anderen sexuelle Lebensformen und das ist wichtig das auch dieser Gruppe klar und eindeutig zu vermitteln.
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Re: Sexualkundeunterricht ohne Tabus

Beitragvon Fuerst_48 » Fr 20. Jan 2017, 18:17

Hyde hat geschrieben:(20 Jan 2017, 17:41)

Das kann man so sehen, das erklärt aber immer noch nicht, warum sich manche Leute unbedingt so daran abarbeiten, gerade Homosexualität bei jeder Gelegenheit als "nicht normal" zu bezeichnen.
Bei anderen Gruppen, die per dieser Definition auch "nicht normal" sind (Gutverdienende, Rothaarige, Menschen mit blauen Augen, bestimmte ethnische Gruppen, etc) wird dagegen nicht alle zwei Minuten massiver Wert auf die Betonung gelegt, dass diese Leute ja "nicht normal" seien.

Das verstärkt meinen Eindruck, dass es hier nur darum geht, ein Ventil für die eigene Homophobie zu suchen und den entsprechenden betroffenen Menschen "eins reinzuwürgen" und Befriedigung an deren Ausgrenzung zu finden und daran, dass man selbst anders als diejenigen ist, weil man selbst ja "normal" ist.

Für mich ist der Begriff NORMAL nicht als Lebenselixier zu verstehen. Aber Heterosexualität von Homosexualität zu trennen, halte ich für richtig und notwendig.
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Re: Sexualkundeunterricht ohne Tabus

Beitragvon Dampflok94 » Fr 20. Jan 2017, 19:30

firlefanz11 hat geschrieben:(20 Jan 2017, 14:40)

Awww, noch so eine linksgedrehter triggerhappy Gutmensch!
Ich hab ich auch lieb. :)
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!

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