Elektroautos.

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maxbreak2
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Re: Elektroautos.

Beitragvon maxbreak2 » Mo 3. Okt 2016, 00:24

immernoch_ratlos hat geschrieben:(02 Oct 2016, 22:45)

(13:55) maxbreak2 - Deine Einwände zeigen deutlich Du hast intensiv über dieses Polylemma nachgedacht.

Logische Zusammenhänge - um "Energiewandler" für EE zu bauen ist zuallererst "graue Energie" notwendig. Zaubern kann niemand. Die nächste Frage ist woher beziehen diese "Energiewandler" ihre Energie die gewandelt werden soll ?

Im Gegensatz zu allen herkömmlichen "Energiewandlern" benötigen sie KEINE fossilen Energien für diesen Prozess. Der ausschlaggebende Vorteil, sie wandeln je nach Bauart unterschiedliche Formen solarer Energie meist elektrische oder mechanische Energie um. Wie alle Wandlungsprozesse wirkungsgradbehaftet.

Nachteil, solare Energie liegt zwar in gigantischen Mengen dabei aber in geringer Energiedichte vor. Fossile Energie ist zwar ebenfalls wirkungsgradbehaftet, liegt aber in, je nach Stoff bzw. System unterschiedlich, in wesentlich höherer Energiedichte vor (Steinkohle 34 MJ/kg - Rohöl ~42 MJ/kg usw.)

Atomare Prozesse "konkurrieren" per Kilogramm Li-Ionen-Akku (0,65 MJ/kg) der Energiedichte von Kernspaltung 232Th mit dem 122.184.615fachen (~80 Millionen MJ/kg). Der große Traum der Kernfusionsreaktor würde mit 300 Millionen MJ/kg jede andere Form der Energiewandlung um Längen schlagen.

Es ist also kein Wunder, das die Menschheit zuerst diese "Akkus" entleert. Das immanente Problem mit all diesen natürlich vorkommenden Stoffen ist ihre Endlichkeit und in allen Fällen - wie bei ansonsten hilfreichen Medikamenten - die mehr oder weniger "tödlichen" Nebenwirkungen - durchaus dosisabhängig.

Leider ist Mensch inzwischen schwerstabhängig von diesen "Drogen". Wie bei jeder Abhängigkeit wehren sich besonders alle, welche zugleich "Junkie und Dealer" sind, massiv gegen jede Form der "Entziehung". Ihr Vorteil die "Nebenwirkungen" finden teilweise unmerklich statt und mit einer geschickten Lügenpropaganda gegen alles was dieses Thema betrifft, können sie bis zum bitteren Ende so weitermachen.

Besonders erfreulich für alle Feinde der EE - die durch Nutzung fossiler bzw. atomare Energielieferanten entstehenden "Nebenwirkungen" sind nur durch Wissenschaft nachweisbar, also für die Mehrheit der Menschen nicht direkt mit der Nutzung fossiler bzw. atomare Prozesse in Verbindung zu bringen.

Nun sollen also allerlei Typen von solaren Energiewandlern beim Entzug behilflich sein. Um nur Teile des derzeitigen Raubau ersetzen zu können, müssen erhebliche Mengen an derartigen Gerätschaften aus noch vorhandenen Rohstoffen oder Recyclingmaterial erbaut werden. Was nicht ohne "graue Energie" möglich ist. Diese Energiemenge steht momentan noch in "milder" Konkurrenz zu den sonstigen energetischen Bedürfnissen. Je länger das allerdings hinausgezögert wird, desto prekärer wird die Entscheidung zwischen allgemeinem Bedarf und dem Bedarf beim Bau von EE-Generatoren.

Was direkt zu der Frage führt wie sieht die Energiebilanz - Erntefaktor - Amortisationszeit bei den unterschiedlichen "Kraftwerkstypen" aus. Hier findet die erste "Auseinandersetzung" mit der Realität statt. Berücksichtigt man den gesamten Aufwand und die "Brennstoffe" selbst nicht, könnte ein Druckwasserreaktor mit einem Erntefaktor 315, die in seinen Bau investierte Energie schon innerhalb von 17 Tagen "amortisieren"

Eine PV-Dachinstallation in Süddeutschland hat einen Erntefaktor 12, die in seinen Bau investierte Energie kann erst innerhalb in 2 Jahren "amortisiert" werden.

Klinkt erst mal ganz toll, aber ein AKW ganz ohne "Betriebsstoffe" aka "Brennelemente" wird leider niemals auch nur eine Wh "zurückgeben". Daher werden auch Gewinnung, Transport und Betriebsstoffe bei fossilen und atomaren Kraftwerken eingerechnet, kommt immer ein Erntefaktor <1 heraus. Ein energetisches Verlustgeschäft, welches außerdem durch die Endlichkeit der Vorräte begrenzt wird.

Anders bei allen EE-Kraftwerkstypen. Sobald eine PV-Anlage eingeschaltet werden kann und eine ausreichende Menge "Photonen" - "Lichtquanten oder Lichtteilchen" auftreffen, werden diese in elektrische Energie gewandelt. Nach ~2 Jahren genügend Energie um eine weitere etwa gleichgroße PV-Anlage zu bauen. Der Erntefaktor ist wegen der nicht benötigten "Betriebsstoffe" + deren Beschaffung, Transport etc. also immer >1

Wer also rechtzeitig genügend "graue Energie" nutzt, kann gegenwärtig damit rechen den gegenwärtigen globalen Energiebedarf zu ~20 % zu decken. Das Minus von ~80% der derzeitigen Verschwendung, muss durch einen totalen Paradigmenwechsel "erkauft" werden. Das Einsparen und Effizienz dabei eine große Rolle spielen werden ist klar, aber das wird nicht ausreichen den gegenwärtigen Status quo zu halten oder gar den Energiebedarf weiter exponentiell zu vergrößern.

Das klingt alles nicht gut, aber ohne eine nicht zu allmähliche allgemeinen Veränderung, wird irgendwer in näherer Zukunft den Offenbarungseid leisten müssen.

IEA Chief Economist Dr. Fatih Birol Agency’s Executive Director seit 09.2015 wird mit folgendem Ausspruch zitiert : "We have to leave oil before it leaves us" ("Wir müssen das Öl verlassen, bevor es uns verlässt") ist doch deutlich oder etwa nicht ?

Angesichts der sich beharrlich nähernden Probleme, sind Diskussionen E-Fahrzeuge ja / nein ein geradezu unbedeutender Nebenkriegsschauplatz. Das die vergleichsweise wenigen Fahrzeuge dieses Typs den globalen Energiebedarf gar senken, ist bei einem angedachten 1 : 1 Ersatz eher nicht zu erwarten. Eine drastische Reduktion aller Vehikel ist dagegen entweder ein Vorgriff oder dann später die Folge von Mangelerscheinungen. Zunächst wohl über den Preis für Treibstoffe, gleichgültig ob fossil oder aus EE-Quellen. Wann dies geschieht, meine Kristallkugel gibt da keine Daten frei - ich hoffe dabei, wenn, dann bitte erst in meiner postmortalen Phase.... :dead:


:thumbup: - das ist ja mal eine fundierte Aussage!

So wirklich intensiv beschäftigt habe ich mich ehrlich gesagt nicht mit dem Thema. Man braucht ja eigentlich nur 1 + 1 zusammenzählen. Hilfreich ist da zum Beispiel die Zahlen komplett auszuschreiben und sie sich bildlich vorzustellen.

Geschätzt 35.000.000.000 Barrel Erdölverbrauch jährlich im Jahr 2016:
35.000.000.000 * 0,159 m3 = 5.565.000.000 m3
5.565.000.000 m3 / 1.000.000.000 = 5,565 Kubikkilometer

Ein Würfel mit einer Kantenlänge von 1,77 Kilometer.

Der Chiemsee hat laut Wikipedia ein Volumen von 2.047.840.000 m3.

Fast dreimal das Volumen des Chiemsees? Kann der Verbrauch inzwischen wirklich so hoch sein? Habe ich mich verrechnet?

Jetzt könnte man noch die gleiche Rechnung mit dem jährlichen Kohleverbrauch anstellen.

Wie viele Hochleistungs-Windkraftanlagen (See) müsste man installieren, um das zu ersetzen?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 3. Okt 2016, 00:41

maxbreak2 hat geschrieben:(02 Oct 2016, 21:04)

Wieso muss eigentlich die Anlage nach 20 Jahren abgebaut werden und in den Urzustand versetzt werden?
Ist das Fundament auch nicht mehr zu gebrauchen?
Ansonsten hätte ich vermutet, dass aus dem alten Turm/Rotorblättern durch Recycling eine neue Windkraftanlage erzeugt wird und auf das bestehende Fundament draufgesetzt wird? Einen Wolkenkratzer reißt man ja auch nicht nach 20 Jahren ab, weil das Fundament zu alt geworden ist.

Ansonsten:
Wenn dann mal die meisten Autos auf Elektroantrieb umgestellt sind, könnte Marc Elsberg eine Neuauflage seines Buches Blackout rausbringen.
In der aktuellen Version konnten die Menschen sich noch gegenseitig das Benzin aus dem Tank klauen.
Beim Elektroantrieb dürfte das schwierig werden.
Auch Notstromaggregate haben sich wie ein roter Faden durch das Buch gezogen. Mit was werden sie wohl betrieben?
Das wäre doch mal eine Idee: Notstromaggregate, die wochenlang Strom aus Not-Reserve-Batterien erzeugen.


Viele Anlagenbetreiber sind Pleite...der Konkurs rettet/"entschuldet"/verwertet zwar die Altanlage.... man hat aber genaue Daten - ob sich das Feld lohnt oder nicht.... Meistens muss eine grössere her...mit höherer Nabe...

Mehr KW /MW (Kraft) ......Hebelgesetz ? ? .... bestimmt schon mal gehört.... verdammt langer Hebel.

Sicher kann man dann eher abschalten - was wiederum die Erntestunden beeinflusst. Wer soll so eine "Test"Möhre kaufen und Repowerisieren ?

10 % der Anlagen stehen bereits....Keine Reparatur/Wartung ohne Geld. - Aber so ein Konkursverwalter muss ja nicht investieren...kassieren reicht (beim REST..).

Sicher toll - wenn man voll drauf gesetzt hat - Haus und Hof verliert - da is es schon besser - nur das Geld vom Fonds (Alterssicherung) zu verlieren.... :D :D :D

2006 hatte man auch gedacht - die Brücke A1 bei Osnabrück hält die nachsten 80-100 Jahre... >> Neue Vorschriften bei der Statik....

Osnabrück. Erst vier Spuren, dann sechs, dann wieder vier und nun der Abriss. Die Straßenbauer haben sich verkalkuliert, denn die 270 Meter lange Dütebrücke der Autobahn 1 in Atter ist dem Verkehr von heute nicht mehr gewachsen. In mehreren Etappen soll sie zerschnitten und durch einen Neubau ersetzt werden. 60 Millionen Euro kalkuliert der Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen für die komplizierte Operation. – Dütebrücke der A1 in Osnabrück: Sechs Spuren sind sechs zu viel für die Autobahn | noz.de - Lesen Sie mehr auf: http://www.noz.de/lokales/osnabrueck/ar ... 0&0&502245


Zack - und der Stiel steht ohne Turm....

Aber zurück zu den Katastrophenszenarien.

Mit nem Niedergang der Gebrauchtwagensparte (über 4000 eu) ohne Elektroantrieb .......und dem zurückhaltenden Einkauf von Neuwagen hat man den Bürger in der Zukunft bereits sensibilisiert.

eine Kurve - e Funktion Nullpunkt 2030 - die 1 war 2015

Beginnend ab 2020 geht der große "Durchbruch" bei E-Döschen los. die Selbe Kurve - nur anders herum - e Funktion .....Null bei 2020 ....und die 0,8 bei 2026 (kann sich auch nach 28 verschieben)

Die Altautobesitzer haben ihren Karren fast verschenken müssen (hoher Verlust) .....und die Neuwagenkäufer haben eine doch viel Teuere Dose gekauft....

Nun kommt der Markteinbruch - da die Neuwagen bereits "Alt" sind - mit ner runtergenudelten Batterie die für DAS Geld keiner erneuern will - und Gebraucht +kaputt kauft die auch keiner. Verbunden mit der Investition Neuwagen und Ladestation - ein weiterer hoher Verlust für die Käufer...
Eine E-Dose wird Ladenhüter.

Das trifft also 6 Mio Altautobesitzer ....und 12 Mio Neuwagenkäufer.... Eine niedergehende Autosparte und 18 Mio beschissene Wähler.

Diesmal keine Armen und keine Alten. ....die aktive Sparte. da ist Afd ein milder Vorgeschmack. :D :D :D

Meine Glaskugel :D :D :D

Ja man kann das abmildern.... ein privates Insolvenzrecht - wie in Frankreich.... 1 Jahr Finger hoch - und Schlamm drüber. Dann triffts nur die Banken.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 3. Okt 2016, 00:54

maxbreak2 hat geschrieben:(03 Oct 2016, 00:24)

:thumbup: - das ist ja mal eine fundierte Aussage!

Wie viele Hochleistungs-Windkraftanlagen (See) müsste man installieren, um das zu ersetzen?


1L Diesel = 1 kubikdezimeter sind 12,6 kWh ...die Menge die ein BMWi 3 auf 100 km braucht ...

1 Kubikmeter hat von diesen Würfeln 1000 Stück...machen aus kW MW...

1000 * 1000 *1000 kubikmeter machen einen Kubikkilometer *12,6 MW ...
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 3. Okt 2016, 13:20

In Australien haben die dortigen Ureinwohner diese seltsamen Weißen so gesehen wie wir uns sehen sollten - sie nannten die seltsamen Weißen "kupa piti" - "weißer Mann im Loch".

Nahezu alle Diskussionen hier laufen so ab - "wir im Loch" und unsere "Probleme" und "da draußen die Welt" mit all den wirklichen Problemen die schon jetzt gelegentlich zu uns in unser gemütliches "Loch" schwappen.

Selbst bei Maßen und Gewichten herrscht Uneinigkeit aus recht niederen Beweggründen. Wer möchte freiwillig umrechnen was der "globale RÖE Bedarf" wohl ist ? Da wäre erst mal das "Fass" - ein "Barrel" - das wohl beliebteste Maß, wenn es ums Erdöl geht. OK halt ein Fass davon, warum nicht ? Weil dieses "Fass" nicht wie ordentliche Raummaße (dm³, m³ usw.) einen Inhalt haben der vernünftigerweise das Vielfache von 10 wäre, nein hier müssen es (in Liter) 158,987294928 Liter sein :?

Was will uns diese Zahl (2009) USA = 537 Barrel /s und für D = 74 Barrel /s sagen (ich habe bewusst Sekunden genommen, bei "kleinen" Zahlen lässt sich der Unterschied ohne großen Aufwand direkt verstehen) = USA benötigt das 7,243... fache im Vergleich zu D. Nun haben die USA (307,37 Millionen) auch deutlich mehr Einwohner (D 81,875 Millionen) auf die man das Verteilen kann.

Vergleicht man das Verhältnis der Einwohner zueinander, kommt hier ist die USA lediglich 3,754 mal größer als zum selben Zeitpunkt D. Ergo fällt pro Kopf eines amerikanischen Bewohners nahezu der doppelte (1,933fache) Verbrauch an.

Derartige Vergleiche lassen sich auch mit anderen Weltgegenden anstellen und zeigen (jedenfalls für D vs. USA) es geht durchaus auch anders. :cool:

Nun habe ich das auf das Jahr und gleich in km³ für beide Staaten umgerechnet (die zugehörigen Statistiken darf jeder gerne selbst sichten). Ergebnis USA = Sieger mit 2,69 km³/a und D weit abgeschlagen mit nur 0,37 km³/a Weil ich mich des Vorwurfs einfach ein "Spitzenjahr herausdestiliert" zu haben nicht aussetzen möchte, das Ergebnis wurde aus dem Durchschnitt von 5 Jahren (2007 ... 2011) errechnet.

Zum Glück gibt es ja Tabellenkalkulation. Damit lässt sich das auch recht anschaulich darstellen - leider nicht hier.

Seit Beginn des "industriellen Zeitalters" werden also alle fossilen Ressourcen wohl eher geplündert, als "verbraucht". Multipliziert man die beiden o.g. Zahlen mit jeweils 5, hat für diesen Zeitraum die USA 13,45 km³ mehr oder weniger "sinnvoll" verbraten. D hinkt mit gerade mal 1,85 km³ doch sehr hinterher - schafft in 5 Jahren gerade mal ~68,8% von dem was die USA in einem einzigen Jahr "wegbrennen". Noch "schlechter" sehen "wir" im direkten Vergleich aus - schaffen gerade mal ~14% (13,75%).

Was fällt mir dazu ein ? "Irgendwie geht es bei ungefähr gleichem Lebensstandard auch mit deutlich weniger energetischem Aufwand. Das macht Hoffnung auf eine verträgliche globale Lösung. Allerdings müsste man das auch WOLLEN. Sonst weiter so mit dem globalen "suicide pact". :x

Inwieweit ein durch EE "befeuerte" Flotte von E-KFZ da hilfreich sein kann, wird sich zeigen. Das zunächst dabei hauptsächlich "graue Energie" die Verschmutzung "vor Ort" (in den Städten) vermieden und den Verbrauch lediglich zentriert, ist unvermeidbar. Geht aber Ausbau dezentraler EE und Aufbau einer von EE angetriebenen Flotte einigermaßen "Hand in Hand", wird auch dieser Sektor allmählich "grün". Warum weiter Milliarden jährlich in die Taschen der "fossilreichen Länder" versenken, wenn damit die eigene Versorgung nach und nach entlastet werden kann ? Spätestens unsere Enkel werden über unsere ablehnende Haltung und kleinkarierte Diskussion eher verzweifelt sein, als nur, voll Unverständnis, den Kopf zu schütteln.

Ein bloßes Abschaffen von fossil angetriebenen Fahrzeugen würde lediglich das Chaos "nach vorne verlegen" ein Chaos, das mit steigenden Betriebsstoffkosten bereits vorprogrammiert ist. Einfach mal anschauen wie hoch der Kostenanteil "Kraftstoffe" bei Fuhrunternehmen bereits Heute ist. Bis zu welcher Höhe kann das noch "verkraftet" werden ? Einfach weiter so - zu schön um wahr zu sein....

Wer Probleme mit stillen und oder offenen Subventionen hat, sollte sich einmal mit kostenintensiven "Nebenwirkungen" fossiler und atomarer "Energiebeschaffung" unvoreingenommen befassen. Was stünde dem "Binnenmarkt" also der Mehrzahl aller Bürger damit zusätzlich zur Verfügung ?
PDF-Download (startet automatisch) hat geschrieben:Von 2000 bis 2013 wurden rund 830 Mrd. Euro für den Import fossiler Energieträger(Öl, Gas, Steinkohle)
in das nahe und ferne Ausland überwiesen.

Ca. 3,5 % des deutschen BIP werden jährlich hierfür aufgewandt

Von 2013 bis 2030 werden geschätzt über 2000 Mrd. Euro für fossile Energieimporte ausgegeben
(Quelle: Energy Comment 2013


Die jährlichen offen und besonders die "versteckten" Kosten sind horrend doch durchaus nachweisbar. Klar hören das die allgegenwärtigen Gesundbeter fossiler Nebenwirkungen nicht wirklich gerne. Doch auch das lässt sich mit bereits vorhandenem Zahlenmaterial einwandfrei nachweisen.

Hier noch die (aktuellen) Grundlagen für meine Berechnungen von 05.2014 :

WIKI "Weltenergiebedarf"

WIKI "Liste der Staaten mit dem höchsten Energieverbrauch"

WIKI "Barrel

WIKI "Öleinheit (ÖE)(RÖE)"

Quelle "WISSEN Wiki : Energieeinheiten, Umrechnung"
"Wenn der Wind der Veränderung weht, bauen die einen Mauern und die anderen Windmühlen." (aus China)
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 3. Okt 2016, 14:02

immernoch_ratlos hat geschrieben:(03 Oct 2016, 13:20)



Inwieweit ein durch EE "befeuerte" Flotte von E-KFZ da hilfreich sein kann, wird sich zeigen. Das zunächst dabei hauptsächlich "graue Energie" die Verschmutzung "vor Ort" (in den Städten) vermieden und den Verbrauch lediglich zentriert, ist unvermeidbar. Geht aber Ausbau dezentraler EE und Aufbau einer von EE angetriebenen Flotte einigermaßen "Hand in Hand", wird auch dieser Sektor allmählich "grün". Warum weiter Milliarden jährlich in die Taschen der "fossilreichen Länder" versenken, wenn damit die eigene Versorgung nach und nach entlastet werden kann ? Spätestens unsere Enkel werden über unsere ablehnende Haltung und kleinkarierte Diskussion eher verzweifelt sein, als nur, voll Unverständnis, den Kopf zu schütteln.




Nur mal wieder eine Dumme Frage ...... warum werden "Werkswohnungen/Betriebswohnungen" nicht mehr gefördert ?

http://www.lutherstadt-wittenberg.de/ku ... ssiedlung/

Die Piesteritzer Werkssiedlung diente einst für die mehr als tausend Menschen des ehemaligen ....stickstoffwerkes als zu Hause. Sie wurde von dem Stadtplaner Georg Haberland und dem Architekten Otto Rudolf Salvisberg 1916 mit dem Ziel gebaut, eine schöne einheitliche Arbeitersiedlung mit gleichbleibender baulicher Qualität zu realisieren. Im Jahr der Expo 2000 wurde Piesteritz in der Lutherstadt Wittenberg originalgetreu saniert und so zur ersten autofreien Siedlung in Deutschland.


Bayern haben das entwickelt !

Von der Betriebsdirektorwohnung ......bis zur Arbeiterwohnung.

Hach verdammt - da haben LEUTE einen VORTEIL.... das entspricht NICHT der staatlich verordneten MAO - Bibel !

Bahner-Siedlungen ? Abgeschafft.... Ja - ENDLICH darf der Bahner 70 km zur Arbeit hin und zurück mit dem Auto fahren !

Die Politik organisiert den Verkehr SELBST !


Wie schöööööön die Förderung von Katzenkopfstein-Strassen in Innenstädten - etwas Lärmig - sieht aber am Sonntag früh um NEUN zum Kirchgang schön aus.

Versteckte Energieschleudern ? 10 kW in der Stunde kann eine Mobilfunkstation Heizen ..... wird die Wärme genutzt ?
Nicht mal im Winter.
Mit 20 kW muss eine Weiche bei der Bahn im Winter beheizt werden - das Doppelte eines Einfamilienhauses.

Natürlich geht das auch Energieeffizienter - aber - wie beim Auto (wo ein Großteil des Sprits den Motor kühlt).....ist es im MOMENT so preiswerter !!

Es wird in EURO gezahlt..... nicht in Kubikmeter CO2 oder in kWh/Liter.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon immernoch_ratlos » Mo 3. Okt 2016, 14:49

Hallo Teeernte, ;)

wenn auch etwas unübersichtlich, Du bist Dir ganz offensichtlich der Problematik bewusst. Leider darfst Du nicht mich dazu befragen, weder bin ich allwissend, noch kann ich auch nur einen Bruchteil der Probleme lösen, der sich alle (auch jene die das nicht wahrhaben wollen) gegenüber sehen.

Was Du allerdings durchaus kannst, ist Dir selbst Informationen zu beschaffen. Tante Googel ist dabei sehr behilflich. Womöglich kommst Du dann zu wenigsten ähnlichen Schlüssen was wohl zu tun wäre. Zu der Erfüllung Deiner Wünsche kann ich nur hoffen, Du bist ebenfalls im "letzten Fünftel" Deiner Lebenserwartung angekommen, je nach religiöser Vorstellung wirst Du dazu nix mehr erfahren :? oder von "Wolke 7" das selbstverschuldete Elend "da drunten" betrachten können - dabei wir Dir ganz sicher das "Halleluja" im Hals stecken bleiben (dumme Frage hat man da überhaupt noch einen Hals ???) :dead:
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 3. Okt 2016, 19:27

immernoch_ratlos hat geschrieben:(03 Oct 2016, 14:49)

Hallo Teeernte, ;)

wenn auch etwas unübersichtlich, Du bist Dir ganz offensichtlich der Problematik bewusst. Leider darfst Du nicht mich dazu befragen, weder bin ich allwissend, noch kann ich auch nur einen Bruchteil der Probleme lösen, der sich alle (auch jene die das nicht wahrhaben wollen) gegenüber sehen.

Was Du allerdings durchaus kannst, ist Dir selbst Informationen zu beschaffen. Tante Googel ist dabei sehr behilflich. Womöglich kommst Du dann zu wenigsten ähnlichen Schlüssen was wohl zu tun wäre. Zu der Erfüllung Deiner Wünsche kann ich nur hoffen, Du bist ebenfalls im "letzten Fünftel" Deiner Lebenserwartung angekommen, je nach religiöser Vorstellung wirst Du dazu nix mehr erfahren :? oder von "Wolke 7" das selbstverschuldete Elend "da drunten" betrachten können - dabei wir Dir ganz sicher das "Halleluja" im Hals stecken bleiben (dumme Frage hat man da überhaupt noch einen Hals ???) :dead:


Du scheinst nicht zu begreifen - was Sache ist ...... fahren die MEISTEN for FUN ?

Das sind Leute die zur Arbeit fahren (müssen).

Ist das Öl alle - verschenkt der Staat entweder Elektroautos - oder der Arbeitgeber legt es bei !

Das Fahrzeug ist zum Lebenserwerb NÖTIG - und viele können die Summe NICHT von der Steuer absetzen.....oder sich nach Verkehrslage ein neues Auto kaufen.

DAS Problem auf die kleinen Leute abzuwälzen - ist UNSOZIAL.


Letztes fünftel - da hast Du Dir aber wenig vorgenommen. Knapp übern Berg ok.

Nebenbei - ich bin danach unten der HEIZER. ...und schieb ein paar Kohlen ins Feuer. ....aus der Messwarte . :D :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Mo 3. Okt 2016, 19:29

Teeernte hat geschrieben:(03 Oct 2016, 19:27)
Das Fahrzeug ist zum Lebenserwerb NÖTIG

Nur für sehr, sehr wenige Menschen in Deutschland. Der Rest kann nicht rechnen.
Labskaus!

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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 3. Okt 2016, 19:41

frems hat geschrieben:(03 Oct 2016, 19:29)

Nur für sehr, sehr wenige Menschen in Deutschland. Der Rest kann nicht rechnen.


Hat nicht jeder soviel Lebenszeit übrig wie Politiker .....und andere "Gewerke". ......und wenig VERTRAUEN in diesen Staat - was man ja mal wieder an der Unfähigkeit Diesel (Abgase) sehen kann.

Viele Arbeitgeber/Kunden legen wert auf Pünktlichkeit ... wenn Du das nicht brauchst in Deinem Büro ists Deine Sache.

Was wünschen der Herr gerne vorzurechnen ? 11 km täglich ? 20 min Auto oder eine Stunde ...2km laufen 3 km Bus, 4 km Bahn, und der Rest Strassenbahn ?
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Mo 3. Okt 2016, 19:52

Teeernte hat geschrieben:(03 Oct 2016, 19:41)

Hat nicht jeder soviel Lebenszeit übrig wie Politiker .....und andere "Gewerke". ......und wenig VERTRAUEN in diesen Staat - was man ja mal wieder an der Unfähigkeit Diesel (Abgase) sehen kann.

Viele Arbeitgeber/Kunden legen wert auf Pünktlichkeit ... wenn Du das nicht brauchst in Deinem Büro ists Deine Sache.

Was wünschen der Herr gerne vorzurechnen ? 11 km täglich ? 20 min Auto oder eine Stunde ...2km laufen 3 km Bus, 4 km Bahn, und der Rest Strassenbahn ?

Einfach einen vernünftigen Wohnort suchen. Hat nichts mit Pünktlichkeit zu tun. Stau (HVZ, Baustelle, Unfall) kann immer mal dazukommen, technische Problem am Fz oder eine lange Parkplatzsuche. Ich komm mit dem ÖPNV pünktlicher bzw. zuverlässiger und schneller ins Büro als mit dem Pkw. Würde ich die Bundesrepublik wie Du hassen, würde sich an den Zeiten für mich nichts ändern. Mit Rechnen meinte ich aber primär auch die Kosten. Da scheitern ja schon viele am Dreisatz. Und auch viele bildungsferne Unternehmer, z.B. in der Baubranche. "TCO bzw. LCC? Kenn ich nich, Teufelszeug!". Dann denken viele auch auf einmal, ein Elektrofahrzeug als Dienstwagen käme sie teurer als ein Diesel.
Labskaus!

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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 3. Okt 2016, 20:32

frems hat geschrieben:(03 Oct 2016, 19:52)

Einfach einen vernünftigen Wohnort suchen. Hat nichts mit Pünktlichkeit zu tun. Stau (HVZ, Baustelle, Unfall) kann immer mal dazukommen, technische Problem am Fz oder eine lange Parkplatzsuche. Ich komm mit dem ÖPNV pünktlicher bzw. zuverlässiger und schneller ins Büro als mit dem Pkw. Würde ich die Bundesrepublik wie Du hassen, würde sich an den Zeiten für mich nichts ändern. Mit Rechnen meinte ich aber primär auch die Kosten. Da scheitern ja schon viele am Dreisatz. Und auch viele bildungsferne Unternehmer, z.B. in der Baubranche. "TCO bzw. LCC? Kenn ich nich, Teufelszeug!". Dann denken viele auch auf einmal, ein Elektrofahrzeug als Dienstwagen käme sie teurer als ein Diesel.


Ist doch nicht jeder so bescheiden dran wie Du. (mit Stau und Parkplatz..)

Rund 45 Prozent der deutschen Wohnungen werden von ihren Eigentürmern bewohnt. Im internationalen Vergleich ist das wenig. Jedoch ist das Bild innerhalb der Republik unterschiedlich. Während in Bremen knapp 40 Prozent der Wohnungen selbst genutzt werden, sind es in Berlin lediglich 15 Prozent. In ländlichen Regionen sind die Quoten dagegen höher.
http://www.iwkoeln.de/studien/iw-kurzbe ... nde-127492

Mich hat mein "Mädchenpolo" 2 Jahre Alt (TüV - Öl frisch) - 1,6 L Diesel - 7 Gang DSG (20.000 km) 10.000 Eu gekostet. Verbrauch 3,8 L Diesel. alle 30.000 Durchsicht. Dieselpreis 1,08 Eu.

Wieder-VK https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 5-216-9292

Da ist nur BEAMEN billiger....

Ich wohne aufm Dorf (Nur Villen) Speckgürtel einer Landeshauptstadt im Wald am See - und die Hütte ist die Alterssicherung - zur "NOT" kann ich die obere Etage vermieten (80qm wegen der Schrägen) - komplett Renoviert/Gedämmt (95...14) Verbrauch 2200 Eu im Jahr (Strom und Gas Schorni und Versicherungen ) + Steuern für 500 qm Grund. Freistehend. ...und selbst die Malerarbeiten hat ne Fachfirma durchgeführt. Altbau um 1900.

Währ ich blöd da wegzuziehen ?
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Wohnort: Hamburg, Europa

Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Mo 3. Okt 2016, 20:38

Teeernte hat geschrieben:(03 Oct 2016, 20:32)

Ist doch nicht jeder so bescheiden dran wie Du. (mit Stau und Parkplatz..)

Brauch ich ja nicht. Es ist nur sehr dämlich, sich einzureden, es gäbe zum Pkw keine Alternative, obwohl man sich selbst gezielt erst in diese Abhängigkeit gebracht hat. Das ist selbstverschuldet und lässt sich problemlos ändern. Von einer Lebensnotwendigkeit kann also nicht die Rede sein, wenn man eben von sehr kleinen, speziellen Personengruppen absieht, die mit ihrer Karre mehr herumkutschieren als nur sich selbst und etwas Kleinkram, der in einen Rucksack passt.

http://www.iwkoeln.de/studien/iw-kurzbe ... nde-127492

Mich hat mein "Mädchenpolo" 2 Jahre Alt (TüV - Öl frisch) - 1,6 L Diesel - 7 Gang DSG (20.000 km) 10.000 Eu gekostet. Verbrauch 3,8 L Diesel. alle 30.000 Durchsicht. Dieselpreis 1,08 Eu.

Wieder-VK https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 5-216-9292

Da ist nur BEAMEN billiger....

Ja, nur auf den Dieselpreis zu schauen, ist ein gutes Beispiel dafür, dass man nicht rechnen kann. War mir schon klar. Hast ja nicht mal die beiden Begriffe TCO bzw. LCC nachgeschlagen, sonst wär Dir das nicht passiert.

Ich wohne aufm Dorf (Nur Villen) Speckgürtel einer Landeshauptstadt im Wald am See - und die Hütte ist die Alterssicherung - zur "NOT" kann ich die obere Etage vermieten (80qm wegen der Schrägen) - komplett Renoviert/Gedämmt (95...14) Verbrauch 2200 Eu im Jahr (Strom und Gas Schorni und Versicherungen ) + Steuern für 500 qm Grund. Freistehend. ...und selbst die Malerarbeiten hat ne Fachfirma durchgeführt. Altbau um 1900.

Währ ich blöd da wegzuziehen ?

Nein, wärst Du nicht. Aber da sind halt Abschlüsse im Weg.
Labskaus!

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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 3. Okt 2016, 21:26

frems hat geschrieben:(03 Oct 2016, 20:38)

Brauch ich ja nicht. Es ist nur sehr dämlich, sich einzureden, es gäbe zum Pkw keine Alternative, obwohl man sich selbst gezielt erst in diese Abhängigkeit gebracht hat. Das ist selbstverschuldet und lässt sich problemlos ändern. Von einer Lebensnotwendigkeit kann also nicht die Rede sein, wenn man eben von sehr kleinen, speziellen Personengruppen absieht, die mit ihrer Karre mehr herumkutschieren als nur sich selbst und etwas Kleinkram, der in einen Rucksack passt.


Ja, nur auf den Dieselpreis zu schauen, ist ein gutes Beispiel dafür, dass man nicht rechnen kann. War mir schon klar. Hast ja nicht mal die beiden Begriffe TCO bzw. LCC nachgeschlagen, sonst wär Dir das nicht passiert.


Nein, wärst Du nicht. Aber da sind halt Abschlüsse im Weg.


TOC und LCC brauchte ich nicht nachzuschlagen - genug geschult worden. :D :D :D

Man hat mit solchen Sparbüchsen super niedrige Kosten. Willst Du mir den einen Euro Steuern vor die Nase halten ? und die 50 Cent Versicherung ?
...oder die 15 Cent Steuerermässigung je km ?

Ja ich kenn Deinen Stundensatz nicht - Nimm einfach den Preis den Deine Firma - eine Stunde lang für Dich nimmt - und beziehe diesen in Deine Kopfrechnung als Kostenfaktor für den Zeitlich kürzeren Weg mit ein.

Natürlich gibt es immer eine Alternative - man lässt die Firma das Auto stellen und macht auf täglich wechselnde Arbeitsstelle. ...ohne Privatfahrten.
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Mo 3. Okt 2016, 21:32

Teeernte hat geschrieben:(03 Oct 2016, 21:26)

TOC und LCC brauchte ich nicht nachzuschlagen - genug geschult worden. :D :D :D

Geholfen hat's nur leider nicht. Ich frag lieber nicht nach der Schule.

Man hat mit solchen Sparbüchsen super niedrige Kosten. Willst Du mir den einen Euro Steuern vor die Nase halten ? und die 50 Cent Versicherung ?
...oder die 15 Cent Steuerermässigung je km ?

Rechne mir mal lieber vor, was Dich ein Kilometer Fahrt kostet.

Ja ich kenn Deinen Stundensatz nicht - Nimm einfach den Preis den Deine Firma - eine Stunde lang für Dich nimmt - und beziehe diesen in Deine Kopfrechnung als Kostenfaktor für den Zeitlich kürzeren Weg mit ein.

Natürlich gibt es immer eine Alternative - man lässt die Firma das Auto stellen und macht auf täglich wechselnde Arbeitsstelle. ...ohne Privatfahrten.

Ich hab ja schon den zeitlich kürzeren Weg dadurch, dass ich auf eine Karre verzichte. Wenn sich jemand einen Wohnort sucht, von dem er aus zig Kilometer fahren muss, dann ist er halt nicht ganz frisch im Kopf. Das ist erstmal nicht schlimm, solange die fehlende Bregenfrische nicht zu erheblichen Nachteilen für seine Mitmenschen werden, denn da hört der Spaß der Freiheit bekanntlich auf.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 3. Okt 2016, 21:45

frems hat geschrieben:(03 Oct 2016, 21:32)

Geholfen hat's nur leider nicht. Ich frag lieber nicht nach der Schule.


Rechne mir mal lieber vor, was Dich ein Kilometer Fahrt kostet.


Ich hab ja schon den zeitlich kürzeren Weg dadurch, dass ich auf eine Karre verzichte. Wenn sich jemand einen Wohnort sucht, von dem er aus zig Kilometer fahren muss, dann ist er halt nicht ganz frisch im Kopf. Das ist erstmal nicht schlimm, solange die fehlende Bregenfrische nicht zu erheblichen Nachteilen für seine Mitmenschen werden, denn da hört der Spaß der Freiheit bekanntlich auf.


Hamburg Berlin?

Fixkosten hab ich 1,50 am Wochenarbeitstag ..... und sonst - 4,50 auf 100 km (gepinkelt auf kostenfreien Toiletten) - ohne die Steuerbegünstigung reinzunehmen.

Ansonsten hol ich mir ab 1500 m ein Taxi. - bevor ich laufen müsste.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Mo 3. Okt 2016, 21:48

Teeernte hat geschrieben:(03 Oct 2016, 21:45)

Hamburg Berlin?

Fixkosten hab ich 1,50 am Wochenarbeitstag ..... und sonst - 4,50 auf 100 km (gepinkelt auf kostenfreien Toiletten) - ohne die Steuerbegünstigung reinzunehmen.

Ansonsten hol ich mir ab 1500 m ein Taxi. - bevor ich laufen müsste.

4,50 Euro auf 100 Kilometer? Also 4,5 Cent pro Kilometer? Haha. Niemals. Häng da mal eine Null dran. Dann biste dem realen Wert näher. :p
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 3. Okt 2016, 21:53

frems hat geschrieben:(03 Oct 2016, 21:48)

4,50 Euro auf 100 Kilometer? Also 4,5 Cent pro Kilometer? Haha. Niemals. Häng da mal eine Null dran. Dann biste dem realen Wert näher. :p


Du hast alle Werte - reche doch selbst.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Mo 3. Okt 2016, 21:59

Teeernte hat geschrieben:(03 Oct 2016, 21:53)

Du hast alle Werte - reche doch selbst.

Ich hab nicht alle Werte. Der wichtigste fehlt sogar. Und das war mir halt klar. So (ver-)"rechnen" sich halt viele.
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Re: Elektroautos.

Beitragvon Teeernte » Mo 3. Okt 2016, 22:45

frems hat geschrieben:(03 Oct 2016, 21:59)

Ich hab nicht alle Werte. Der wichtigste fehlt sogar. Und das war mir halt klar. So (ver-)"rechnen" sich halt viele.


ist denn dass so schwer..

250.000 km macht so eine Kiste. 20000 hat se schon 230.000 kann ich noch. Alle 30.000 einmal Service. - 300 Eu. bei 115.000 neue Bremse 600 eu

7,6 mal Service bis EOL *300 = 2.300 Eu
3 mal Reifen 250 Eu = 750 Eu
1 mal Bremsen = 600 Eu
230.0 * 1,08 Sprit 10.000 Eu
Auto 8000 Eu

21 650 Eu Bis EOL 9,41 Cent der Km - wenn ich die Kiste behalte bis sie (fast) Schrott 2000 Eu Rest hat.

Mach ich 80.000 -

3 * 300 Service 900
1 * Reifen 250
800 *1,08 Sprit 3456

Dann bin ich bei kurz vor hundert und hab mein Geld wieder. Link hatte ich bereits mitgeteilt.

Summe 4606 Eu / 80. 000 km = 5,75 Cent /km und da war ich nett beim Sprit.

Merke - Der der den Schlüssel zuerst reinsteckt -----und der ihn als letzter rausnimmt - hat das teuere Auto.

und die Steuer Arbeisweg von 40.000*30 Cent = 12.000 Eu verrechnest Du mir irgendwann anders.

God shave the Queen !! :D :D
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Re: Elektroautos.

Beitragvon frems » Mo 3. Okt 2016, 23:03

Teeernte hat geschrieben:(03 Oct 2016, 22:45)

ist denn dass so schwer..

250.000 km macht so eine Kiste. 20000 hat se schon 230.000 kann ich noch. Alle 30.000 einmal Service. - 300 Eu. bei 115.000 neue Bremse 600 eu

7,6 mal Service bis EOL *300 = 2.300 Eu
3 mal Reifen 250 Eu = 750 Eu
1 mal Bremsen = 600 Eu
230.0 * 1,08 Sprit 10.000 Eu
Auto 8000 Eu

21 650 Eu Bis EOL 9,41 Cent der Km - wenn ich die Kiste behalte bis sie (fast) Schrott 2000 Eu Rest hat.

Mach ich 80.000 -

3 * 300 Service 900
1 * Reifen 250
800 *1,08 Sprit 3456

Dann bin ich bei kurz vor hundert und hab mein Geld wieder. Link hatte ich bereits mitgeteilt.

Summe 4606 Eu / 80. 000 km = 5,75 Cent /km und da war ich nett beim Sprit.

Merke - Der der den Schlüssel zuerst reinsteckt -----und der ihn als letzter rausnimmt - hat das teuere Auto.

Etwas wirr geschrieben. Also halten wir fest.

Du willst ca. 230.000 mit der Karre fahren, die Dich 20.000 Euro gekostet hat. Sieben bis acht mal Service schätzt Du sowie zweimal neue Bremsen. Also knapp 3.500 oben drauf. Und mit Glück gibt's für die Karre nochmal 2.000 wieder am Ende. Also 21.500 Euro für 230.000 Kilometer alleine für Anschaffung (minus Restwert), Service und neue Bremsen.

Sprit, Versicherung, Reifen, Steuern und mögliche weitere Kosten (ungeplante Reparaturen z.B. Glasschaden, mal 'ne Parkgebühr, Strafzettel, Wäsche, neuen Firlefanz für Inneneinrichtung, Kleinkram wie Ölwechsel und Frostschutz...) noch gar nicht mit drin, aber schon bist Du bei 9,35 Cent pro Kilometer.

Dazu nehmen wir noch Deine 10.000 Euro Sprit und 750 Euro für Reifen. Hätten wir schon. 32.250 Euro. Nun lassen wir den Kleinkram weg und sagen einfach pauschal, dass Du noch 2.000 für ungeplante Reperaturen und Parkzettel über die Jahre ausgibst. Macht 34.250.

Jetzt fehlen noch Versicherung und Steuern. Was kommt da über die geplanten X Jahre zusammen? Sind wir doch sicher bei mindestens 35.000, eher an die 40.000 Euro am Ende (je nachdem, wie viele Monate/Jahre Du ihn hast). Das sind dann 15,21 bis 17,39 Cent im Optimalfall. Und Du gingst weiter vorne von 4,5 Cent pro gefahrenen Kilometer aus? Tja... knapp vorbei. "Nur" um drei- bis vierfache daneben. Und das ist noch extrem billig. Der normale Pkw liegt bei 35 bis 45 Cent pro Kilometer. Aber das wissen die Besitzer wie Du in den meisten Fällen nicht. Daher schrecken Elektrofahrzeuge viele ab.
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