Lügenpresse oder Realitätspresse

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William
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Re: Haben die Medien den Verstand verloren

Beitragvon William » Fr 8. Jul 2016, 06:02

HugoBettauer hat geschrieben:(07 Jul 2016, 17:44)

Merkel ist real. Sobald in Russland aber eine Frau wieder an die Macht kommt, ist sie nur noch Nummer 2.


Die Sendungen im TV sind auch real (im Sinne der Existenz). Ob geschauspielert wird oder nicht sei dahingestellt, ebenso ob die Inhalte auf Wahrheiten basieren.
Genauso wie im richtigen Leben.... und der Politik.
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schelm
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon schelm » Do 14. Jul 2016, 08:13

Gerade im MoMa : Hat die Polizei ein Rassismusproblem ? Als Beleg ein ( tonloses ) Video, in dem einem Bürger Ercan (...) Pfefferspray ins Gesicht gesprüht wird durch einen Beamten. Zugeschaltet jemand von der Gewerkschaft der Polizei und ein aufgeregter MoMa - Moderator, der krampfhaft vom Gewerkschafter das Einräumen eines solchen Problems erwartet, immer wieder auf das Video verweist...

Außerdem passt es doch so schön, siehe USA, es kann doch nicht angehen, dass D da nicht schlimmer oder wenigstens auf selben Level ist ? :D

Da ist sie wieder, a) die politisch korrekte Lust an der Selbstzerfleischung; sind wir nicht alle ein bischen rassistisch, überall in der Gesellschaft, bis zur Polizei ? Und b) die Dummbatzberichterstattung, die nichts mehr hinterfragt, aber genau Bescheid weiß, um anschließend der unter a benannten Lust zu folgen (....)

Ich vermute, folgendes war passiert : Kollege Ercan verhielt sich sehr freundlich gegenüber den Beamten, beschränkte sich darauf damit zu drohen deren Mudda zu fi..... worauf einem Beamten der Geduldsfaden riss und er den Bürger einnebelte.

Kann, muss nicht so gewesen sein. Ich halte einen solchen oder vergleichbaren Hintergrund aber für weit wahrscheinlicher als die Annahme, daß hier die Polizei aus rassistischen Motiven zum Pfefferspray griff. Wie auch immer, ein Hintergrund wie von mir vermutet, wird von den Journalisten der Qualitätsmedien nicht einmal als Möglichkeit hinterfragt. Klar, würde ja die Lust am Selbsthass stören.

Und dann wundern die sich wieder...... :|
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Teeernte » Di 26. Jul 2016, 11:13

Mal etwas PASSENDES bevor es wieder verschwindet... :

Lügenpresse? Wieso Lügenpresse?!?
Dietmar Jazbinsek 25.07.2016
Beim Netzwerk Recherche versteht man die Welt nicht mehr
Kommt der Journalismus beim Thema Flüchtlingspolitik seiner demokratischen Aufgabe nach? Diese Frage steht im Mittelpunkt eines Forschungsprojekts, das derzeit an der Hamburg Media School durchgeführt und von der Otto Brenner Stiftung der IG Metall gefördert wird. Auf der Jahrestagung des Netzwerks Recherche stellte der Projektleiter Michael Haller Anfang Juli erste Ergebnisse der Inhaltsanalyse vor.

Insgesamt wurden rund 34.000 Presseberichte aus den Jahren 2009 bis 2015 auf ihre Aussagetendenz hin untersucht. Das Ergebnis ist eindeutig: 82% der Berichte vermittelten ein positives Bild von der "Willkommenskultur", 12% fielen neutral aus und nur 6% der Artikel übten Kritik. Für das Jahr 2015 konstatiert das Hamburger Forscherteam eine abrupte Änderung der Tonlage: Bis zum August wurde die "Pro-Euphorie" in der Presse als gesellschaftlicher Konsens ausgegeben, nach Angela Merkels einsamer Entscheidung für eine Grenzöffnung nahm der Dissens über die unkontrollierte Zuwanderung mehr und mehr Raum ein. Doch auch in dieser Phase kam der Journalismus seiner demokratischen Aufgabe, Distanz gegenüber den Regierenden zu wahren, nicht nach, sondern stellte sich in den Dienst der regierungsamtlichen Flüchtlingspolitik. Die Kritiker wurden nun nicht mehr marginalisiert, sondern als "rechtsnational affiziert" verunglimpft,


Die Journalisten hätten sich in einem extremen Maße zu Akteuren und Missionaren gemacht, statt sich auf die Rolle des Beobachters zu beschränken,
http://www.heise.de/tp/artikel/48/48921/1.html
Obs zu kalt, zu warm, zu trocken oder zu nass ist:.... Es immer der >>menschgemachte<< Klimawandel. :D
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Cat with a whip
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Cat with a whip » Mi 27. Jul 2016, 17:53

Hier wieder ein Beispiel für die Lügenpresse:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/poliz ... 31816.html

Verusacht hat den Unfall zwar der 12-Jährige, aber die die "schwere" des Unfalls insgesamt. Die verursachte der überholende Autofahrer, der seinerseits nicht genüged Sicherheitsabstand zu den Radfahrern hielt, die er überholte. Denn der Sicherheitsabstand dient gerade dazu unvermittelt stürzende Radfahrer wie in einem solchen Fall zu schützen.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Fazer » Mi 27. Jul 2016, 18:32

Cat with a whip hat geschrieben:(27 Jul 2016, 17:53)

Hier wieder ein Beispiel für die Lügenpresse:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/poliz ... 31816.html

Verusacht hat den Unfall zwar der 12-Jährige, aber die die "schwere" des Unfalls insgesamt. Die verursachte der überholende Autofahrer, der seinerseits nicht genüged Sicherheitsabstand zu den Radfahrern hielt, die er überholte. Denn der Sicherheitsabstand dient gerade dazu unvermittelt stürzende Radfahrer wie in einem solchen Fall zu schützen.


Wenn der Bericht einzige Quelle deiner Interpretation ist, dann muss man wohl eher deinen Beitrag als Lügenbeitrag bezeichnen. Denn kein Autofahrer muss damit rechnen, dass vor ihm fahrende Radfahrer aus dem "Fahrradangebotstreifen" heraus plätzlich auf die Fahrbahn fallen. Das können dann auch locker die 1,5 m sein, die der Autofahrer ansonsten als Abstand halten muss. Aus so einer Meldung "Lügenpresse" zu machen zeigt wie absurd dieser Begriff in der aktuellen Diskussion verwendet wird.
Freiheit bedeutet Verantwortung; das ist der Grund, weshalb sich die meisten vor ihr fürchten. (George Bernard Shaw)
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Cat with a whip » Mi 27. Jul 2016, 23:00

"Dabei blieb der Rucksack des Kindes am Fahrradlenker der 24-Jährigen hängen und beide stürzten" Die 24-Jährige kippte aber nach links weg und stürzte direkt vor das Auto einer 32-Jährigen.


Wer etwas von Fahrradphysik versteht weiß wie das abläuft. Der Lenker der Radfahrerin wird in diesem Fall nach rechts ausgelenkt, was unweigerlich dazu führt dass das Vorderrad der Radfahrerin ebenfalls nach rechts ausspurt und das Rad insgesamt nach rechts fährt, jedoch der Schwerpunkt des Radfahrers sofort nach links kippt. Die Radfahrerin ist nach links-vorne in den Autoverkehr gekippt. Autofahrer haben bei Überholvorgängen mindestens den Sicherheitsabstand von 1,5 m zu halten, damit sie notfalls genügend Reserven zur Reaktion haben. Eben genau für solche Situationen.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Dampflok94 » Do 28. Jul 2016, 10:32

Cat with a whip hat geschrieben:(27 Jul 2016, 17:53)

Hier wieder ein Beispiel für die Lügenpresse:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/poliz ... 31816.html

Verusacht hat den Unfall zwar der 12-Jährige, aber die die "schwere" des Unfalls insgesamt. Die verursachte der überholende Autofahrer, der seinerseits nicht genüged Sicherheitsabstand zu den Radfahrern hielt, die er überholte. Denn der Sicherheitsabstand dient gerade dazu unvermittelt stürzende Radfahrer wie in einem solchen Fall zu schützen.

:?:
Was ist denn das für ein Nonsens? Du gibst hier deine ganz persönliche Meinung zum Besten und redest von Lügenpresse weil sich die nicht im Artikel wiederfindet? Das kann nicht dein Ernst sein.

Ob die Fahrerin irgendeinen Fehler gemacht hat, wird erst die Staatsanwaltschaft und dann ggf. ein Gericht prüfen. Leider werden wir vsl. vom Ergebnis dieser Prüfung nix erfahren.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Cat with a whip » Do 28. Jul 2016, 15:40

Dampflok94 hat geschrieben:(28 Jul 2016, 10:32)

:?:
Was ist denn das für ein Nonsens? Du gibst hier deine ganz persönliche Meinung zum Besten und redest von Lügenpresse weil sich die nicht im Artikel wiederfindet? Das kann nicht dein Ernst sein.

Ob die Fahrerin irgendeinen Fehler gemacht hat, wird erst die Staatsanwaltschaft und dann ggf. ein Gericht prüfen. Leider werden wir vsl. vom Ergebnis dieser Prüfung nix erfahren.


Na gut, das war Blödsinn. Ich sehs ein. Der Artikel ist neutral verfasst.
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Medienpolitik (allgemein)

Beitragvon Stephan » Do 28. Jul 2016, 16:26

Die alltagsmediale Berichterstattung zum Vorkommnis in München, die zudem die Bezeichnung nicht verdient, war, wie bereits beim Anschlag am 11. September in den USA, auf den Verlag in Paris, in Nizza oder anderen Anlässen ein Desaster. Es war medialer Aktionismus, situationsbezogene Hilflosigkeit, eine Abfolge des Versagens, von Unfähigkeit, Gerüchten und Fehlinformationen. Besonderes Gewicht bekommt all das durch seine abträgliche Quantität und Flächenabdeckung. Auch im München haben es diese Medien geschafft Kriminellen einmal im Leben und zum Abschluss ihres armseligen Daseins eine Plattform deren Destruktivität zu bieten. Parallel ging und geht die Destruktivität der Alltagsmedien mit ihnen eine Symbiose ein. Auf der Grundlage des medialen Selbstverständnisses, darunter pathologischer Selbstüberschätzung, wurde stundenlang über den Sand in der Wüste gelabert. Nicht einmal das reale Geschehen konnte mangels vorliegender Fakten sachlich beurteilt werden, geschweige denn Ursachen und Folgen. Worin besteht aber der reale Wert dessen für die Bürger und die Gesellschaft? Es gibt keinen, außer der nicht neuen Erkenntnis medialer Selbstbefriedigung und deren Armseligkeit. Sie störte die Wichtigtuer der ARD und anderer Strukturen keineswegs. Im Gegenteil. Dümmlich und verantwortungslos gegenüber der Gesellschaft wurde ununterbrochen spekuliert. Einmal mehr wurde in Teilen der der Bürgerschaft eine Atmosphäre der Hysterie und Furchtsamkeit erzeugt.
Immerhin gab es bei DR-Kultur in der Sendung „Fazit“ (23.7.16?) den alibihaften Versuch einer Selbstkritik an der Berichterstattung, doch wie fast immer aus dem eigenen Stall, hier von einer Journalistin und nicht von einer Medienkritikerin aus Überzeugung und Einsicht in die Notwendigkeit und Gründe. Dass diese Journalistin augenblinzelnd zum Ergebnis kam, dass die mediale Berichterstattung eine Anhäufung von Irrtümern und Fehlern war, Schnelligkeit an sich nicht das Primat vor realem Informationsgehalt haben sollte, wird gewiss zu keiner Änderung in Richtung konstruktiver, sozialer, weil auf Gemeinnützigkeit ausgerichteter Medienpolitik führen.

Ein besonders peinliches Bild gab das Fernsehen des BR ab, wobei es sich nicht grundsätzlich vom MDR und anderen medialen Spekulanten, einschließlich der asozialen Medien, unterschied. Sein Aktionismus war so absurd, peinlich und die Intelligenz des Zuschauers beleidigend, dass es schon wieder amüsant war zu sehen, wie sich der dazu verdammte Darsteller, damit die gesamte ARD, vor der Kamera intellektuell, kulturell und politisch entblößte. Es war aber keine der Offenbarungen im herkömmlichen, längst gebräuchlichen Sinne. Es war purer Exhibitionismus, somit Ausdruck krankhafter Formen medialen Selbstverständnisses und der sozialen Beziehungen in der Gesellschaft.

Weitere Anmerkungen zu qualitativen Fragen. Bemerkenswert war und ist der mediale Sprachgebrauch bei dem Anlass. Es ist nicht neu, dass die ritualisierte und fantasiebegabte Verwendung des Konjunktivs den Alltagsmedien dazu dient etwas von sich zu geben, ohne dass es von ihnen faktisch abgeklärt werden konnte oder man das will. Er dient in dem Kontext auch dazu, ihre weitreichende Pseudoinformation zu verschleiern. Er ist zudem Ausdruck der medialen Feigheit sich zu dem zu bekennen, worüber man sich auslässt oder, was noch signifikanter ist, nicht äußert. Der reale Informationswert infolge inflationärer Verwendung des Konjunktiv, also des Spekulativen, ist null und auch seine große Quantität ändert daran nicht. Der politische, kulturelle und ökonomische Schaden ist dagegen unermesslich. Ein hübsches Beispiel dafür war 2015 eine der sogenannten Nachrichtensendung des MDR-Info, bei der in vier Minuten, einschließlich des Wetterberichtes, 9x Formen des Konjunktiv verwendet wurden. Dazu passt auch, dass selbst lange nach der Pressekonferenz der Polizei am 23.7.16 mittags, mindestens der MDR und DLF noch Tage vom mutmaßlichen Täter und seinem mutmaßlichen Suizid sprachen. Welch eine schöne Einheit von Anmaßung und intellektueller Armut!
Sprachlich und damit auch politisch bemerkenswert war und ist beim Vorkommnis das Jonglieren mit und zwischen den Begriffen „Amok“ und „Terrorismus“. Der Terrorismusbegriff ist völlig undefiniert und eine rein politische Kategorie, die stets beliebig verwendet wurde und wird. Diese Praxis dessen reicht von Erdogan, über die USA, ihre NATO, Frankreich, die EU, bis zum allgemeine Sprachgebrauch der Bürger, dem der Parteien, Legislativen, Exekutiven oder Medien der BRD. Tatsächlich unterscheiden sich die Auswirkungen und Folgen von Amok und Terrorismus nicht. Nur aus politischen Gründen, somit auch manipulativ, wird von den Medien, Parteien, Administrationen, Staaten oder Bünden eine Unterscheidung zwischen Amok, anderer Kriminalität, dem Terrorismus der Anderen und der eigenen Kriegsführung vorgenommen. Allein die Folgen und die gesellschaftlichen Ursachen des asozialen Handelns der Art durch Staaten, Staatenbünde, Gruppen oder Individuen sind entscheidend für Gesellschaft und Bürger. Nicht entscheidend sind begriffliche politisch-ideologische Spitzfindigkeiten, in dem Fall die Behauptung von der Existenz grundsätzlicher Unterschiede und Bewertungen.

Bereits das hier nur grob beschriebene mediale Desaster ist schwer zu überbieten. Es stellt sich deshalb die Frage, wie sich die Alltagsmedien und ihre, ökonomischen, politischen, konfessionellen und anderen Auftraggeber verhalten werden, wenn es zu einer offenen flächendeckenden Gefahrenlage in der BRD und/oder darüber hinaus kommt? Diese wird in Folge einer sich längst abzeichnenden neuen Qualität kultureller, politischer und ökonomischer Degeneration, Barbarisierung und Entsozialisierung der Gesellschaften und Zivilisation, einschließlich der in der BRD, mit Sicherheit eintreten. Es ist eine Frage der Zeit und die Alltagsmedien tragen durch ihr Unvermögen zu einer derartigen Entwicklung bei. Die vergangenen und aktuellen Erfahrungen mit ihnen lassen die Vermutung zu, dass die elektronischen und nicht elektronischen Medien, wie bei der oben genannten Konstellationen, auch weiterhin versagen werden.
Uiuiui

Scheiße als Kompott

Beitragvon Uiuiui » Sa 30. Jul 2016, 19:05

gelesener Beitrag - ID 837976

Was die Regimejournalle so alles beherrscht!

Was mußte ich heute in den Nachrichten hören?!

Der Mindestlohn ist ein großer Erfolg. Insbesondere in Sachsen. Dort führte seine Einführung für mehr Menschen als irgendwo anders in Toitschland zu einer Erhöhung des Einkommens.

Übersetzung:
1. Nirgendwo anders in Deutschland wurden vorher Lohnarbeiter häufiger darunter bezahlt.
2. Auch sie bleiben weiterhin arm, da der Mindestlohn unterhalb der Armutsgrenze liegt.

Welch ein "Erfolg"!

Naja, bessere Nachrichten hat dieser Staat seinen Insassen nicht anzubieten. Insbesondere der schwarzbraune Sachsensumpf nicht.

In den vergangenen Wochen kamen zwei weitere "Erfolgsmeldungen":

1. Es gibt weniger Langzeitarbeitslose. Vergessen wird, zu erwähnen, daß die in kurzfristige Zwangsarbeit gepreßt werden, und schon sind sie nicht mehr langzeitarbeitslos. Oder sie werden krank. Dann sind sie nicht mehr arbeitssuchend und ihre "Arbeitslosigkeit" ist unterbrochen. Oder sie werden berentet ...

2. Es gibt in Sachsen weniger Arbeitslose als in den vergangenen 25 Jahren. Dabei wird erstens völlig ausgeblendet, daß es hier bis vor 26 Jahren gar keine gab. Zweitens haben viele Arbeitsfähige Sachsen gen Wessiland verlassen, haben Ältere das Rentenalter überschritten und sind durch Einbruch der Geburten weniger Nachwuchsarbeitslose dazugekommen. Zudem wurden immer mehr Arbeitslose durch Tricks aus der Statistik gefeuert. Und die Ange ist von vornherein verlogen, da von Arbeitslosen gesprochen wird, aber sogenannte Arbeitssuchende erfaßt werden.

Ich wollte gerade schreiben: "Was für ein verlogener Schweinestaat!" Aber die Schweine können nichts dafür. Schweine lügen auch nicht.

Das Finanzkapital und seine Lakaien, welche Sachsen und die anderen sozialen Gebiete 1990 durch eine Konterrevolution zurückeroberten, treiben Menschen in die Armut und versuchen, das schönzulügen.
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Re: Scheiße als Kompott

Beitragvon Ebiker » Sa 30. Jul 2016, 19:13

Sachsen geht doch noch, SAH und TH sind noch schlimmer
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon schelm » Do 4. Aug 2016, 07:25

http://hessenschau.de/panorama/messerst ... m-100.html


http://www.allgemeine-zeitung.de/lokale ... 145547.htm


Was will uns die Presse mitteilen ? Ein Betrunkener " Deutscher " ( so steht es im 2. Link ) ohne Name, der steht in KEINER Meldung, der randalierte, zahlreich vorbestraft ? Ein authochtoner Konvertit, der randalierte, außerdem noch Tendenzen " islamistischen Verhaltens " an den Tag legt, welches nichts mit der Tat zu tun hat, aber weil es die Meldung spannender macht, erwähnt werden sollte ? Oder gar ein nicht authochtoner Islamist, der schon mal im Alltag seinen Hass auf Ungläubige freien Lauf lässt, bei der erstbesten sich bietenden Gelegenheit ?
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Flat » Do 4. Aug 2016, 08:01

Moin,

die TAZ scheint doch nicht so aufgeklärt zu sein, wie sie immer tut.

Das die Vorsitzende einer Jugend-Landesorganisation der AfD lesbisch ist, wurde in der Titelzeile und im Text mehrfach thematisiert (gestrige Ausgabe), statt das einfach, wie es ja gern in diesem Spektrum gefordert wird, als selbstverständlich zu betrachten. Man hätte sich ja auch mal mehr mit ihren politischen Ansichten auseinander setzen können, aber BILD-Niveau ist bei bestimmten Zielgruppen eben auch für die TAZ ganz reizvoll.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Adam Smith » Do 4. Aug 2016, 12:52

Bei Frau Petra Hinz steht fast immer nur, dass sie ihr Abitur und ihr Jurastudium erfunden hat. Von der erfundenen beruflichen Tätigkeit wird nichts berichtet. Aber sie hat doch auch ihre berufliche Tätigkeit als Juristin erfunden. Oder weiss man das nicht genau?
Das ist Kapitalismus:

Die ständige Wahl der Bürger bestimmt das Angebot.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Dampflok94 » Do 4. Aug 2016, 13:18

Flat hat geschrieben:(04 Aug 2016, 08:01)

Moin,

die TAZ scheint doch nicht so aufgeklärt zu sein, wie sie immer tut.

Das die Vorsitzende einer Jugend-Landesorganisation der AfD lesbisch ist, wurde in der Titelzeile und im Text mehrfach thematisiert (gestrige Ausgabe), statt das einfach, wie es ja gern in diesem Spektrum gefordert wird, als selbstverständlich zu betrachten. Man hätte sich ja auch mal mehr mit ihren politischen Ansichten auseinander setzen können, aber BILD-Niveau ist bei bestimmten Zielgruppen eben auch für die TAZ ganz reizvoll.

Wenn jemand Wasser predigt aber Wein trinkt, dann darf man ihm das vorhalten auch wenn man selbst Wein trinken für völlig in Ordnung hält.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Flat » Do 4. Aug 2016, 13:29

Dampflok94 hat geschrieben:(04 Aug 2016, 13:18)

Wenn jemand Wasser predigt aber Wein trinkt, dann darf man ihm das vorhalten auch wenn man selbst Wein trinken für völlig in Ordnung hält.


Moin,

also ich halte das für pervers, der AfD quasi vorzuwerfen, dass sie lesbische Frauen nicht konsequent diskriminiert.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon relativ » Do 4. Aug 2016, 13:58

Flat hat geschrieben:(04 Aug 2016, 13:29)

Moin,

also ich halte das für pervers, der AfD quasi vorzuwerfen, dass sie lesbische Frauen nicht konsequent diskriminiert.

Nein tun sie ja auch nicht, sondern halten der AfD den Spiegel vor die Nase, nur mag halt nicht jeder in dieser Partei so gerne in diesen Spiegel schauen.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Fadamo » Do 4. Aug 2016, 14:04

Cat with a whip hat geschrieben:(27 Jul 2016, 17:53)

Hier wieder ein Beispiel für die Lügenpresse:

http://www.tagesspiegel.de/berlin/poliz ... 31816.html

Verusacht hat den Unfall zwar der 12-Jährige, aber die die "schwere" des Unfalls insgesamt. Die verursachte der überholende Autofahrer, der seinerseits nicht genüged Sicherheitsabstand zu den Radfahrern hielt, die er überholte. Denn der Sicherheitsabstand dient gerade dazu unvermittelt stürzende Radfahrer wie in einem solchen Fall zu schützen.


Schuld war der radstreifen.er wurde bestimmt wieder falsch gemessen.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Flat » Do 4. Aug 2016, 14:37

relativ hat geschrieben:(04 Aug 2016, 13:58)

Nein tun sie ja auch nicht, sondern halten der AfD den Spiegel vor die Nase, nur mag halt nicht jeder in dieser Partei so gerne in diesen Spiegel schauen.


Moin,

meiner Ansicht nach machen sie damit schlicht das, was sie anderen vorwerfen: Homosexualität zu diffamieren.

Auch die TAZ sollte inzwischen mitbekommen haben, dass es in der Bevölkerung unterschiedliche Ansichten zu Lesben und Schwulen gibt. Was übrigens historisch gesehen nicht anders war. Auch zu den übelsten Zeiten des § 175 waren lesbische Clubs erlaubt.

Lesbierinnen werden offensichtlich in diesen Kreisen als nicht so schlimm angesehen, vielleicht weil man der Meinung ist, dass diesen einfach nur der richtige Mann fehlt.
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Re: Lügenpresse oder Realitätspresse

Beitragvon Cat with a whip » Do 4. Aug 2016, 14:52

Flat hat geschrieben:(04 Aug 2016, 13:29)

Moin,

also ich halte das für pervers, der AfD quasi vorzuwerfen, dass sie lesbische Frauen nicht konsequent diskriminiert.


Das sind sie auf dem Holzweg.
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