Soll man wirklich Kinder kriegen?

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epona
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon epona » So 31. Jul 2016, 14:56

Alana4 hat geschrieben:(31 Jul 2016, 14:51)

Welche "Rolle" soll denn ein Kind spielen, deiner Meinung nach? Was schwebt dir denn da so vor?


Du meinst mehr als zukünftige Arbeitskraft und Rentenzahler?
Also ich habe mir für meine Söhne mehr gewünscht.

Du nicht für deine Kinder?
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Alana4
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Alana4 » So 31. Jul 2016, 14:57

epona hat geschrieben:(31 Jul 2016, 14:49)

Ja, ist ein gewaltiger Unterschied.

Verzicht hat etwas mit Enthaltsamkeit, freiwilliger Entbehrung, gar Bedauern zu tun.

Eine wohldurchdachte Entscheidung erfolgt nach Abwägung der Vor-und Nachteile OHNE das ein Gefühl von Entbehrung oder Bedauern entsteht.
Könnte in dem hier diskutierten Zusammenhang zb. ganz einfach ein Aufatmen sein, weil man sich nicht dem gesellschaftlichen Druck oder dem elterl. Druck (wann werden wir endlich Oma + Opa) gebeugt hat.


Ja, ja.
Dann lass halt das Wort "Verzicht" weg. Wer reiflich überlegt, kriegt ein Kind oder kriegt keins. Kann man im ersten Fall "Verzicht" nennen, muss man aber nicht. Bei mir heißt eben: "Ich krieg keins, wegen dies oder das" das Gleiche wie "Ich verzichte drauf, weil...."

Und...nicht jede noch so gut überlegte Entscheidung ist zwangsläufig richtig. Stimmt doch, oder?
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon PeterK » So 31. Jul 2016, 14:59

Billie Holiday hat geschrieben:(31 Jul 2016, 14:19)
... hätten die wohl ein herzhaftes "dat geit di gor nix an" von sich gegeben.

Und das ist die einzig richtige Antwort.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon epona » So 31. Jul 2016, 15:01

Alana4 hat geschrieben:(31 Jul 2016, 14:57)

Ja, ja.
Dann lass halt das Wort "Verzicht" weg. Wer reiflich überlegt, kriegt ein Kind oder kriegt keins. Kann man im ersten Fall "Verzicht" nennen, muss man aber nicht. Bei mir heißt eben: "Ich krieg keins, wegen dies oder das" das Gleiche wie "Ich verzichte drauf, weil...."

Und...nicht jede noch so gut überlegte Entscheidung ist zwangsläufig richtig. Stimmt doch, oder?


"Ich trinke keinen Alkohol"
"Ich rauche nicht"
"Ich hock nicht nur auf dem Sofa sondern treibe Sport"

Hat für die meisten Menschen nichts mit VERZICHT zu tun und kann sicher NICHT falsch sein.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Alana4 » So 31. Jul 2016, 15:14

epona hat geschrieben:(31 Jul 2016, 15:01)

"Ich trinke keinen Alkohol"
"Ich rauche nicht"
"Ich hock nicht nur auf dem Sofa sondern treibe Sport"

Hat für die meisten Menschen nichts mit VERZICHT zu tun und kann sicher NICHT falsch sein.


Ja, du hast Recht.
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Xandru » So 31. Jul 2016, 23:29

Ironischerweise gerade gesehen - Mr. Nobody - ein Film der ganz gut zum Thema passt (mehr oder weniger) ;)

http://www.imdb.com/title/tt0485947/reference
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon epona » Mo 1. Aug 2016, 07:08

Xandru hat geschrieben:(31 Jul 2016, 23:29)

Ironischerweise gerade gesehen - Mr. Nobody - ein Film der ganz gut zum Thema passt (mehr oder weniger) ;)

http://www.imdb.com/title/tt0485947/reference


passt hervorragend :thumbup:
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon becksham » Mo 1. Aug 2016, 10:17

Billie Holiday hat geschrieben:(29 Jul 2016, 19:58)

Das alles kann ich soooo gut nachvollziehen. Aber ich glaube, das ist Elterns Schicksal, sich zu sorgen,das hört nie wirklich auf.
Die Jüngere fährt wie jedes Wochenende nach Hamburg rein zu ihrem Freund mit U- und S-Bahnen. Ich habe mir jedoch abgewöhnt, auf die Whatsapp zu warten, dass sie heil angekommen ist. Manchmal meldet sie sich, ab und an vergisst sie es, wenn die Wiedersehensfreude zu groß ist....kennt man ja alles.

Mein Kleiner kommt heute Abend aus dem Urlaub zurück. Ich habe ihn gerade ermahnt, ja nicht die Nachricht für mich zu vergessen, wenn der Flieger gelandet ist. :D
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon epona » Mo 1. Aug 2016, 10:19

becksham hat geschrieben:(01 Aug 2016, 10:17)

Mein Kleiner kommt heute Abend aus dem Urlaub zurück. Ich habe ihn gerade ermahnt, ja nicht die Nachricht für mich zu vergessen, wenn der Flieger gelandet ist. :D


Sicher wird das eine oder andere Kindlein heute schon gepupst haben.
Ich schlage für derart weltbewegende Mitteilungen einen extra Strang vor. ;)
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Xandru » Mo 1. Aug 2016, 10:27

epona hat geschrieben:(01 Aug 2016, 07:08)

passt hervorragend :thumbup:


Schon gesehen? Was hältst du davon? Ich will mich nochmal genauer reinlesen und vielleicht nochmal anschauen. Ist ja nur ein Film, aber ein paar neue Ansätze/Ideen gibt es da schon :thumbup: Ich bin so richtig aufgewacht als es um die angels of oblivion (Engel des Vergessens?) am Anfang ging, die einen vor der Geburt über den Lippen berühren, so dass man alles vorher passierte erstmal vergisst. Und dann sucht man sich die Eltern aus, klasse! :D
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon becksham » Mo 1. Aug 2016, 10:49

epona hat geschrieben:(01 Aug 2016, 10:19)

Sicher wird das eine oder andere Kindlein heute schon gepupst haben.
Ich schlage für derart weltbewegende Mitteilungen einen extra Strang vor. ;)

Bitte lass das doch. Du musst die Stimmung hier doch nicht um jeden Preis nach unten ziehen. Wir diskutieren hier doch schon viele Seiten sachlich. Eine persönliche Bemerkung wird den Strang nicht zerstören. Kindisches "Gepupse" allerdings schon.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Billie Holiday » Mo 1. Aug 2016, 11:28

becksham hat geschrieben:(01 Aug 2016, 10:49)

Bitte lass das doch. Du musst die Stimmung hier doch nicht um jeden Preis nach unten ziehen. Wir diskutieren hier doch schon viele Seiten sachlich. Eine persönliche Bemerkung wird den Strang nicht zerstören. Kindisches "Gepupse" allerdings schon.


Sie kann ihre Abneigung Kindern und Müttern gegenüber nicht wirklich verheimlichen, macht aber nichts.
Normale Äußerungen der Zuneigung einer Mutter ihrem Kind gegenüber verursachen eine fast schon pathologische Abwehrhaltung, mag ja alles seine Gründe haben.....
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon epona » Mo 1. Aug 2016, 13:08

becksham hat geschrieben:(01 Aug 2016, 10:49)

Bitte lass das doch. Du musst die Stimmung hier doch nicht um jeden Preis nach unten ziehen. Wir diskutieren hier doch schon viele Seiten sachlich. Eine persönliche Bemerkung wird den Strang nicht zerstören. Kindisches "Gepupse" allerdings schon.


Ich habe deine 3 sachbezogenen Beiträge in diesem Strang mit Interesse verfolgt.
Das Thema ist m.E. zu interessant um es mit belanglosen pers. Mitteilungen voll zu spamen.
Sorry, wollte dich und die liebe Billie nicht um euer Vergnügen bringen, aber evtl. wäre für Mittelungen dieser Art eine PN besser geeignet?

Nun aber zurück zum Thema. ;)
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon epona » Mo 1. Aug 2016, 13:33

Xandru hat geschrieben:(01 Aug 2016, 10:27)

Schon gesehen? Was hältst du davon? Ich will mich nochmal genauer reinlesen und vielleicht nochmal anschauen. Ist ja nur ein Film, aber ein paar neue Ansätze/Ideen gibt es da schon :thumbup: Ich bin so richtig aufgewacht als es um die angels of oblivion (Engel des Vergessens?) am Anfang ging, die einen vor der Geburt über den Lippen berühren, so dass man alles vorher passierte erstmal vergisst. Und dann sucht man sich die Eltern aus, klasse! :D


Einige Ansätze passen sogar ausgezeichnet zum Thema.
Wobei ich gestehen muss, um all die Mosaikteilchen des Film zu erfassen, da reicht für mich einmal sehen nicht aus.

Die weitreichenden Konsequenzen bewußter Entscheidungen, deren Tragweite und späteren Verwicklungen im vollen Umfang nicht absehbar sind, weil der Mensch mehr ist ist als ein auf seinen Nutzen für Eltern, Gesellschaft, Sozialkassen reduziertes Wesen ist für mich ein wesentlicher Punkt.

Bereits eher unbewußte, nebenbei getroffene Entscheidungen können für die Betroffenen oftmals tragische, lebensverändernde Konsequenzen haben.

Zb. der Ehemann, der sich entscheidet seine hochschwangere Frau doch schnell in die nächst erreichbare statt in die ursprünglich ausgewählte Klinik zu fahren und dessen Frau die Geburt ihres Kindes nicht überlebt.
Der Vater, der dem Sohn die Benutzung der teuren, großen Familienkutsche mit der Begründung " dir fehlt noch die ausreichende Fahrpraxis" untersagt, und am selben Abend erfahren muss, der Sohn ist mit seinem kleinen, alten Erstwagen tödlich verunglückt.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon epona » Mo 1. Aug 2016, 16:37

Den gesellschaftlichen Druck auf die Paare, die sich berechtigte Gedanken VOR dem Kinderkriegen machen erwähnte ich schon.
Haben einfach kein Bock, sind egoiztisch, karrieregeil usw.wird gemosert. Wobei sich der "Volkszorn" vorrangig gegen die Frauen richtet.
Selbstverständlich werden auch Frauen mit Kindern stigmatisiert deren Verhalten/Ansichten nicht dem gängigen Mütterklischee entspricht.
Frauen, die diesem Klischee nicht entsprechen (wollen), weil sie darin lediglich eine Selbstglorifizierung der Mütter sehen, ein Nutzen für die Kinder aber nicht erkennenbar ist.
Einen Mutterverdienstorden gibt es nicht mehr, aber den Damen bleibt wenigstens der MUTTERTAG erhalten. :-))
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Xandru » Mo 1. Aug 2016, 17:15

epona hat geschrieben:(01 Aug 2016, 13:08)

(...)

Nun aber zurück zum Thema. ;)


Ich glaube, davon sind wir schon weit entfernt. Ich beobachte die Diskussion noch, aber bis ich keine neue Idee habe, oder jemand anders, werde ich im RL mit Leuten die besagte These (muss ich noch in den Eingangsbeitrag verlinken, fällt mir ein) diskutieren.

Letzteres habe ich auch schon getan, wobei mir ein Freund nur folgenden Aspekt mitgab: "sollte es mehrere Dimensionen geben, können wir (noch) nicht mit diesen Dimensionen und den darin befindlichen bzw. existierenden Bewusstsein Informationen austauschen."

Sehr richtig. Jedoch liegt die Betonung hierbei auf dem "noch" ;)

epona hat geschrieben:(01 Aug 2016, 13:33)

Einige Ansätze passen sogar ausgezeichnet zum Thema.
Wobei ich gestehen muss, um all die Mosaikteilchen des Film zu erfassen, da reicht für mich einmal sehen nicht aus.

Die weitreichenden Konsequenzen bewußter Entscheidungen, deren Tragweite und späteren Verwicklungen im vollen Umfang nicht absehbar sind, weil der Mensch mehr ist ist als ein auf seinen Nutzen für Eltern, Gesellschaft, Sozialkassen reduziertes Wesen ist für mich ein wesentlicher Punkt.

Bereits eher unbewußte, nebenbei getroffene Entscheidungen können für die Betroffenen oftmals tragische, lebensverändernde Konsequenzen haben.

Zb. der Ehemann, der sich entscheidet seine hochschwangere Frau doch schnell in die nächst erreichbare statt in die ursprünglich ausgewählte Klinik zu fahren und dessen Frau die Geburt ihres Kindes nicht überlebt.
Der Vater, der dem Sohn die Benutzung der teuren, großen Familienkutsche mit der Begründung " dir fehlt noch die ausreichende Fahrpraxis" untersagt, und am selben Abend erfahren muss, der Sohn ist mit seinem kleinen, alten Erstwagen tödlich verunglückt.


Deshalb will ich ihn mir auch nochmal anschauen. Allerdings ist der Mensch mehr als das, was hier argumentativ von den Befürwortern genannt wurde. Und wie kleine Entscheidungen eines einzigen Menschen das ganze Leben, ja im Grunde die gesamte menschliche Existenz auf diesem Planeten beeinflussen können, ist faszinierend - Stichwort: butterfly effect.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Billie Holiday » Mo 1. Aug 2016, 17:16

epona hat geschrieben:(01 Aug 2016, 16:37)

Den gesellschaftlichen Druck auf die Paare, die sich berechtigte Gedanken VOR dem Kinderkriegen machen erwähnte ich schon.
Haben einfach kein Bock, sind egoiztisch, karrieregeil usw.wird gemosert. Wobei sich der "Volkszorn" vorrangig gegen die Frauen richtet.
Selbstverständlich werden auch Frauen mit Kindern stigmatisiert deren Verhalten/Ansichten nicht dem gängigen Mütterklischee entspricht.
Frauen, die diesem Klischee nicht entsprechen (wollen), weil sie darin lediglich eine Selbstglorifizierung der Mütter sehen, ein Nutzen für die Kinder aber nicht erkennenbar ist.
Einen Mutterverdienstorden gibt es nicht mehr, aber den Damen bleibt wenigstens der MUTTERTAG erhalten. :-))



Wie genau sieht dieser schreckliche gesellschaftliche Druck aus? Wer darf sein Leben nicht so planen, wie er es selbst für richtig findet? Wer wird am Kinder kriegen durch andere gehindert und wer wird gezwungen, zu gebären?

Wer andere nach dessen Meinungen fragt, muß mit unterschiedlichen Antworten rechnen, das ist aber kein Druck ausüben.

Meine Beobachtung ist, der allergrößte Druck wird auf diejenigen Mütter ausgeübt, die nicht drei Tage nach der Geburt wieder Vollzeit arbeiten gehen. Es gehört zum guten Ton, diesen Müttern Hirnaktivität abzusprechen.

Das Wort Rabenmutter habe ich im Internet gelesen, jedoch nie im richtigen Leben gehört. Mag aber daran liegen, dass hier oben jeder erstmal guckt, wie er sein eigenes Leben gestaltet, bevor er sich Gedanken um andere Familien macht.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Xandru » Mo 1. Aug 2016, 17:28

Billie Holiday hat geschrieben:(01 Aug 2016, 17:16)

Wie genau sieht dieser schreckliche gesellschaftliche Druck aus? Wer darf sein Leben nicht so planen, wie er es selbst für richtig findet? Wer wird am Kinder kriegen durch andere gehindert und wer wird gezwungen, zu gebären?


Wie so ein Druck aussehen kann, sieht man ja an der Diskussion hier schon ganz gut. Sowas kann im RL schon schnell auf Ignoranz, Ablehnung und bösen Zungen, die hinter dem Rücken über einen Reden, führen. Trennung von Spreu und Weizen, also kinderlosen Paaren und jenen mit Kindern habe ich schon bemerkt.
Das hat natürlich auch oft andere Gründe, vor allem zeitlich. Aber man kann halt nicht mehr mitreden, wenn viele Kinder haben und man selbst nicht.

Und naja... mit so ner Meinung, also dass man keine Kinder will, hört man jetzt eher selten ne Antwort a la "Wow, super, cool !!! :thumbup: " :D Und dabei wohne ich in einer Großstadt... auf dem Land ist das nochmal ne andere Nummer.

Dass du das anders, ja relativ liberal siehst, weiß ich ;)

Wobei ich auch meine, dass der andere Lebensentwurf, also mit Kindern, einem gewissen Druck untersteht. Die allgemeine gesellschaftliche Meinung ist jedoch schon eher für Kinder.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Billie Holiday » Mo 1. Aug 2016, 17:38

Xandru hat geschrieben:(01 Aug 2016, 17:28)

Wie so ein Druck aussehen kann, sieht man ja an der Diskussion hier schon ganz gut. Sowas kann im RL schon schnell auf Ignoranz, Ablehnung und bösen Zungen, die hinter dem Rücken über einen Reden, führen. Trennung von Spreu und Weizen, also kinderlosen Paaren und jenen mit Kindern habe ich schon bemerkt.
Das hat natürlich auch oft andere Gründe, vor allem zeitlich. Aber man kann halt nicht mehr mitreden, wenn viele Kinder haben und man selbst nicht.

Und naja... mit so ner Meinung, also dass man keine Kinder will, hört man jetzt eher selten ne Antwort a la "Wow, super, cool !!! :thumbup: " :D Und dabei wohne ich in einer Großstadt... auf dem Land ist das nochmal ne andere Nummer.

Dass du das anders, ja relativ liberal siehst, weiß ich ;)

Wobei ich auch meine, dass der andere Lebensentwurf, also mit Kindern, einem gewissen Druck untersteht. Die allgemeine gesellschaftliche Meinung ist jedoch schon eher für Kinder.


Und Du meinst, die Meinung anderer kann Deinen Tag verderben?

Meine Güte, vielleicht sollten sich die Leute mal ein dickes Fell zulegen und nicht auf die Meinung der Nachbarn hören. :rolleyes:

Hast Du einen Job nicht bekommen, weil Du keine Kinder hast? Wurde Dir eine Wohnung nicht angeboten als Kinderlosem?
Gucken die Leute bei Ämtern mißbilligend? Wurde ein Bauantrag abgelehnt, weil Du keine Kinder hast? Bekamst Du im Kino den schlechtesten Platz? Hat der Supermarkt vor Deiner Nase zu gemacht, weil Du ohne Knderwagen rein wolltest?

Erwarte nicht, dass jeder Dich lieb hat, aber geh davon aus, den meisten ist es egal, wie Deine Familienplanung aussieht.
Freunde lästern? Warum nennst Du sie Freunde?
Mutti will Oma werden? Soll ein Kind der 3. Welt finanziell unterstützen, aber Dich in Ruhe lassen.

Wie kann man als erwachsener Mensch so viel Wert auf die Meinung Außenstehender legen? Das hatte ich, als ich mit 11 zuviele Pickel auf der Stirn hatte. :rolleyes:

Du kannst nicht mitreden, wenn es über Kinder geht? Na und? :rolleyes:

PS ich habe 15 Jahre in einem Dorf in Meck.-Pomm. gelebt. Nie hat sich jemand zur Familienplanung anderer geäußert. Wo da Druck auf Kinderlose/Menschen mit Kinderwunsch ausgeübt wurde, würde mich schon interessieren.
Wer mich beleidigt, bestimme ich.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Xandru » Mo 1. Aug 2016, 17:57

Billie Holiday hat geschrieben:(01 Aug 2016, 17:38)

Und Du meinst, die Meinung anderer kann Deinen Tag verderben?

(...)


Überhaupt nicht :)

Ich habe auch nicht von mir gesprochen sondern von meinem erweiterten Umfeld.

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