Soll man wirklich Kinder kriegen?

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Billie Holiday
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Billie Holiday » So 31. Jul 2016, 11:29

epona hat geschrieben:(31 Jul 2016, 11:25)

Herzchen, um diese Fälle geht es hier aber nicht. ;)


Das Thema lautet " soll man wirklich Kinder kriegen."
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Fuerst_48
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Fuerst_48 » So 31. Jul 2016, 11:44

Billie Holiday hat geschrieben:(31 Jul 2016, 11:29)

Das Thema lautet " soll man wirklich Kinder kriegen."

Die Antwort war eben von einem NICHTKINDER-MACHER....denk dir nix dabei... :thumbup: :cool:
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Alana4
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Alana4 » So 31. Jul 2016, 12:05

Billie Holiday hat geschrieben:(31 Jul 2016, 11:12)

Diese ganzen Fragen und Überlegungen sind alle so kopflastig-überkandidelt-hyperintellektuell.
Die Leute wünschen sich ein Kind ........ gesagt, getan. Keine Glaskugel sagt einem, wie das Leben mit Kind sein wird.


So ist es! :thumbup:
Wer aber lieber mit dem "Nichts" vorab schon diskutieren möchte....hey! Gibt immer Leute, die gerne Probleme sehen (oder auch konstruieren) wo weit und breit keine sind. Soll'n sie doch.
Dann kriegt halt X oder Y kein Kind, wenn er/sie meint, "Nichts" oder "Es" würde nicht auf diese schöne Welt wollen. Wenn die Einbildung, man könnte "Es" fragen, in mancher Leute Kopf Antworten generiert......bitte, wer 's braucht.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Xandru » So 31. Jul 2016, 12:10

Alana4 hat geschrieben:(29 Jul 2016, 20:24)

Dein Fehler: Du siehst ein "Problem", wo keins ist.


Problem = Aufgabenstellung (Fragestellung, vgl. "mathematisches Problem"; alternativ: These)

"Nichts" gegenüber egoistisch oder egozentrisch sein? "Nichts" gegenüber überhaupt irgend etwas empfinden? An "Nichts" also denken? Dem "Nichts" ein Bewusstsein zuschreiben? Das ist schon ziemlich verquer, meinst du nicht?


"Anmerkung 2) Mir ist bewusst, dass ich für meinen Teil das Thema sehr stark abstrahiere."

Mit dem User "firlefanz" z.B. haben wir, offensichtlich, auch Ebenen der theoretischen Physik im weitesten Sinne betrachtet (Stringtheorie, Multiversen, etc.), wenn auch nur kurz und sehr oberflächlich. Es steht dir und jedem natürlich frei, hier argumentativ und konstruktiv Kritik anzubringen.

Du willst also "Nichts" irgend etwas geben, eine ideelle Existenz. Welchem "Nichts"? Dem, was in deiner Vorstellung mal etwas wird? Oder dem, was immer "Nichts" bleibt. Wie willst du beide voneinander unterscheiden?


Nein. Ich habe keine Aussage getroffen, sondern eine Behauptung aufgestellt. Ich meine auch nicht, dass ich das Thema und die diversen Aspekte (Argumente, Gegenargumente, etc. pp.) in irgendeiner Form idealisiere.

Unter welchen Umständen? wir sind ja noch beim "Nichts", da gibt es noch lange keine Umstände ;)


Alternativ zu "Umständen": i.B.a. die gegebene Fragestellung.

Das hat mit "abstrahieren" nun wirklich nichts zu tun.


Sondern?

und wer nicht eingeladen ist, darf auch mitreden. Ist ja ein öffentliches Forum, oder?


Allerdings.

Wer zieht die? Und wo genau?


Das bleibt jedem selbst überlassen. Zensur ist ein Tabu. Die Fragestelltung/These bleibt wie sie ist.

Tja.....
Aber kleiner Tipp, falls dich son kleiner Wurm mit echter Existenz beglückt: ein klein wenig näher an der Lebenswirklichkeit, Unabänderliches einfach mal so hinnehmen und am Gestaltbaren wirken. Das erleichtert so ein Leben mit Kind enorm, mehr noch: macht es überhaupt erst möglich und erlebbar (im wahrsten Sinne des Wortes).
Ich bin überzeugt: dein noch nicht existentes Kind, so es denn jetzt schon ein Bewusstsein hätte, und zwar unabhängig davon, ob es je existent sein wird, würde das prima finden.


Liebe Alana,

ich glaube du kennst mich nicht gut und lang genug, um meinen Grad der Eigenreflektion, ferner meinen Bezug zur Realität bzw. "Lebenswirklichkeit", realistisch einschätzen zu können. ;)

Lieben Gruß
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Xandru » So 31. Jul 2016, 12:14

Gilmoregirl hat geschrieben:(30 Jul 2016, 11:32)

Es ging in meinem Beitrag um ein Leben MIT Kindern.
Ich zeige nicht mit den Fingern auf jene Paare, die sich gegen Kinder entscheiden. Lieber ein ehrliches: "Ohne Kind", als
welche in die Welt setzen, weil es entweder vom Umfeld erwartet wird oder sie irgendwie dazu gehören.
Aber WENN ich mich (mit oder ohne Partner) für ein Kind entscheide, muss mir klar sein, dass sich mein Leben verändert.
Trotzdem kann ich, wenn ich flexibel genug bin, auch meine eigenen Ziele verfolgen oder Alternativen finden.


Sehr richtig!
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Billie Holiday » So 31. Jul 2016, 12:14

Alana4 hat geschrieben:(31 Jul 2016, 12:05)

So ist es! :thumbup:
Wer aber lieber mit dem "Nichts" vorab schon diskutieren möchte....hey! Gibt immer Leute, die gerne Probleme sehen (oder auch konstruieren) wo weit und breit keine sind. Soll'n sie doch.
Dann kriegt halt X oder Y kein Kind, wenn er/sie meint, "Nichts" oder "Es" würde nicht auf diese schöne Welt wollen. Wenn die Einbildung, man könnte "Es" fragen, in mancher Leute Kopf Antworten generiert......bitte, wer 's braucht.


Im Niger bekommen Frauen im Schnitt 7 Kinder, in Deutschland 1,4, vorletzter Platz weltweit.
Völlig korrekt, den Deutschen ob der massiven Überbevölkerung ein schlechtes Gewissen einzureden. :thumbup:
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Alana4 » So 31. Jul 2016, 12:33

Xandru hat geschrieben:(31 Jul 2016, 12:10)

"Anmerkung 2) Mir ist bewusst, dass ich für meinen Teil das Thema sehr stark abstrahiere."


In imaginären, vermeintlich "höheren" geistigen Sphären zu schweben und dort imaginäre Probleme anzugehen, hat mit "abstrahieren" nichts zu tun.
"Abstrahieren" bedeutet- ganz einfach formuliert- vom Komplizierten zum Einfachen, unwesentliche Sachen weglassen. Andersherum nennt man es.........anders, jedenfalls nicht "abstrahieren".
Ich beherrsche die deutsche Rechtschreibung! Aber meine Tastatur hat damit manchmal Probleme.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Xandru » So 31. Jul 2016, 12:33

Fuerst_48 hat geschrieben:(31 Jul 2016, 11:44)

Die Antwort war eben von einem NICHTKINDER-MACHER....denk dir nix dabei... :thumbup: :cool:


M.W.n. ist das falsch.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Xandru » So 31. Jul 2016, 13:00

Alana4 hat geschrieben:(31 Jul 2016, 12:33)

In imaginären, vermeintlich "höheren" geistigen Sphären zu schweben und dort imaginäre Probleme anzugehen, hat mit "abstrahieren" nichts zu tun.
"Abstrahieren" bedeutet- ganz einfach formuliert- vom Komplizierten zum Einfachen, unwesentliche Sachen weglassen. Andersherum nennt man es.........anders, jedenfalls nicht "abstrahieren".


Sehe ich eigentlich auch so. Vom Speziellen zum Allgemeinen, also von der Empirie zur Theorie. Ein induktives Verfahren. Nicht den Einzelfall betrachtend, sondern das Gesamte. Stimmen wir da überein?

Wo genau ist der Widerspruch? (vielleicht mit Zitat i.B.a. das von mir am Freitag formulierte Problem bzw. Fragestellung/These, denn das wäre ja so m.E.n. der letzte Stand)

(Dem entgegen steht die Konkretisierung - deduktive Verfahren.)

Auf die Schnelle noch was aus der Wikipedia: "Abstraktion bezeichnet oft eine Operation des Denkens, welche von konkreten Objekten der Wirklichkeit (etwa dieser Baum hier, jener Baum dort usw.) allgemeine Eigenschaften „abzieht“ und daraus beispielsweise allgemeine Begriffe formt (etwa: die Gattung Baum). Dazu muss von bestimmten individuellen Eigenschaften der konkreten Objekte abgesehen werden, sodass die abstrahierten Merkmale auf mehrere andere Objekte auch zutreffen. Solchen allgemeinen Begriffen sprechen einige Philosophen (sogenannte Universalienrealisten) unabhängige Realität zu (es gibt den Begriff Baum auch dann, wenn es keine Bäume in der wirklichen Welt gibt oder keine Worte in irgendeiner natürlichen Sprache gibt, welche den Gehalt des Baum-Begriffs ausdrücken). Solche Begriffe haben, meinen einige Theoretiker, eben weil sie Abstraktionen sind, einen spezifischen Eigenstatus, wie er informationellen Gehalten überhaupt zukommt: nämlich seien diese Gehalte nicht raumzeitlich lokalisiert und seien nur solchen Bewusstseinen zugänglich, welche Abstraktionsleistungen des entsprechenden Typs überhaupt vollziehen können. Letzteres nähert sich sogenannten idealistischen oder konstruktivistischen Positionen bezüglich abstrakter Begriffe. Dies sind Gegenpositionen zum Universalienrealismus, welche behaupten, dass Allgemeinbegriffe und dergleichen bloße Konstrukte sind und kein Sein unabhängig von Denk- bzw. genauer Abstraktionsoperationen haben."
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Fuerst_48 » So 31. Jul 2016, 13:02

Xandru hat geschrieben:(31 Jul 2016, 12:33)

M.W.n. ist das falsch.

Mag sein...aber tendentiell klang es so....
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Alana4 » So 31. Jul 2016, 13:12

Xandru hat geschrieben:(31 Jul 2016, 13:00)

Sehe ich eigentlich auch so. Vom Speziellen zum Allgemeinen, also von der Empirie zur Theorie. Ein induktives Verfahren. Nicht den Einzelfall betrachtend, sondern das Gesamte. Stimmen wir da überein?

Wo genau ist der Widerspruch? (vielleicht mit Zitat i.B.a. das von mir am Freitag formulierte Problem bzw. Fragestellung/These, denn das wäre ja so m.E.n. der letzte Stand)

(Dem entgegen steht die Konkretisierung - deduktive Verfahren.)

....


Danke, ich kann selbst lesen. Bin sogar fähig, den passenden Wikipedia-Artikel zu finden. Ich weiß sogar ohne Tante Google, was "abstrahieren" bedeutet.
Und du meinst, deine komisches Konstrukt des "Nichts"- also des Kindes, was weder gezeugt, geschweige denn geboren wurde, würde da hinein passen?
Na denn.....
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Xandru » So 31. Jul 2016, 13:21

Alana4 hat geschrieben:(31 Jul 2016, 13:12)

Danke, ich kann selbst lesen. Bin sogar fähig, den passenden Wikipedia-Artikel zu finden. Ich weiß sogar ohne Tante Google, was "abstrahieren" bedeutet.


Du behandelst das Thema recht persönlich.

Und du meinst, deine komisches Konstrukt des "Nichts"- also des Kindes, was weder gezeugt, geschweige denn geboren wurde, würde da hinein passen?
Na denn.....


Liebe Alana, wo ist denn der Widerspruch?
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Alana4 » So 31. Jul 2016, 13:37

Xandru hat geschrieben:(31 Jul 2016, 13:21)

Du behandelst das Thema recht persönlich.

Nee, ich "behandle" das Thema als Person. Das ist etwas anders.

Liebe Alana, wo ist denn der Widerspruch?

Was für ein "Widerspruch"?
Was Du machst, ist kein "abstrahieren"- auch dann nicht, wenn du es so nennst.
Fällt mir grad ein....ich würde zu gerne wissen, was das "Kiroplamomsis" zu alle dem sagen würde. Kannst du es bitte mal fragen? Ich kann es mit meinen begrenzten Mitteln nicht erreichen, dir scheint das möglich zu sein.

Und zum Schluss: ich bin nicht "lieb", bzw. ob ich bin, kannst du nicht wissen. ;)
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon epona » So 31. Jul 2016, 14:09

Billie Holiday hat geschrieben:(31 Jul 2016, 11:27)

Lass mich raten. Deine Söhne verzichten, weil Afrika sich verdoppelt. :thumbup:


Wenn du den Unterschied zwischen VERZICHT und wohldurchdachte Entscheidung erkennst wirst du selber feststellen wie ......... dein Beitrag ist.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Billie Holiday » So 31. Jul 2016, 14:19

epona hat geschrieben:(31 Jul 2016, 14:09)

Wenn du den Unterschied zwischen VERZICHT und wohldurchdachte Entscheidung erkennst wirst du selber feststellen wie ......... dein Beitrag ist.


Sowohl der Verzicht als auch die wohldurchdachte Entscheidung des einzelnen sind völlig unerheblich für den Lauf der Weltgeschichte. Niemand weiß, ob der dümmste Kretin oder ein neuer Einstein NICHT geboren wird.

Mir ist bloß ein ehrliches "ich hab keine Lust auf Kinder" lieber als so ein "hach, die Welt ist so schlecht, wie kann man das einem Kind antun".

Ich war eh nie in einer Situation, wo Eltern oder Kinderlose sich rechtfertigten mußten. So wie ich meinen Freundeskreis einschätze, hätten die wohl ein herzhaftes "dat geit di gor nix an" von sich gegeben.
Zuletzt geändert von Billie Holiday am So 31. Jul 2016, 14:22, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Alana4 » So 31. Jul 2016, 14:22

epona hat geschrieben:(31 Jul 2016, 14:09)

Wenn du den Unterschied zwischen VERZICHT und wohldurchdachte Entscheidung erkennst wirst du selber feststellen wie ......... dein Beitrag ist.

Da muss doch kein Unterschied konstruiert werden.
Das sind doch 2 nacheinander ablaufende Vorgänge. Erst kommt das "Wohldurchdenken", danach kommt "der Verzicht", oder eben der "Nicht-Verzicht".
Es ist doch klar, dass sich das unterscheidet- ist ja auch was völlig Verschiedenes.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon epona » So 31. Jul 2016, 14:38

Alana4 hat geschrieben:(31 Jul 2016, 12:05)

So ist es! :thumbup:
Wer aber lieber mit dem "Nichts" vorab schon diskutieren möchte....hey! Gibt immer Leute, die gerne Probleme sehen (oder auch konstruieren) wo weit und breit keine sind. Soll'n sie doch.
Dann kriegt halt X oder Y kein Kind, wenn er/sie meint, "Nichts" oder "Es" würde nicht auf diese schöne Welt wollen. Wenn die Einbildung, man könnte "Es" fragen, in mancher Leute Kopf Antworten generiert......bitte, wer 's braucht.


Die Aussage "Wir haben uns nie gefragt warum wir Kinder wollen" ist in meinen Augen etwas dünn.
Ebenso wie die bisher genannten Argumente fürs Kindermachen.

Die Arbeitskräft der Zukunft zeugen, die nationale Identität bewahren - klingt nicht nach der Hoffnung auf ein glückliches Leben des neuen Erdenbürgers.
Es klingtvorrangig nach Eigennutz und "ES muss funktionieren"
Dieser Eindruck wird nur etwas dadurch gemildert, dass Eltern natürlich viel Zeit, Geld, Aufmerksamkeit usw. einbringen.

Wenn sich die Politik bemüht verstärkt Betreuungsplätze zu schaffen (was im Prinzip nicht falsch ist), dann verfolgen diese Bemühungen wieder nur die eben genannten
Ziele.
Das Kind ansich spielt da keine Rolle.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon epona » So 31. Jul 2016, 14:49

Alana4 hat geschrieben:(31 Jul 2016, 14:22)

Da muss doch kein Unterschied konstruiert werden.
Das sind doch 2 nacheinander ablaufende Vorgänge. Erst kommt das "Wohldurchdenken", danach kommt "der Verzicht", oder eben der "Nicht-Verzicht".
Es ist doch klar, dass sich das unterscheidet- ist ja auch was völlig Verschiedenes.


Ja, ist ein gewaltiger Unterschied.

Verzicht hat etwas mit Enthaltsamkeit, freiwilliger Entbehrung, gar Bedauern zu tun.

Eine wohldurchdachte Entscheidung erfolgt nach Abwägung der Vor-und Nachteile OHNE das ein Gefühl von Entbehrung oder Bedauern entsteht.
Könnte in dem hier diskutierten Zusammenhang zb. ganz einfach ein Aufatmen sein, weil man sich nicht dem gesellschaftlichen Druck oder dem elterl. Druck (wann werden wir endlich Oma + Opa) gebeugt hat.
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon Alana4 » So 31. Jul 2016, 14:51

epona hat geschrieben:(31 Jul 2016, 14:38)

...
Das Kind ansich spielt da keine Rolle.


Welche "Rolle" soll denn ein Kind spielen, deiner Meinung nach? Was schwebt dir denn da so vor?
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Re: Soll man wirklich Kinder kriegen?

Beitragvon epona » So 31. Jul 2016, 14:53

Billie Holiday hat geschrieben:(31 Jul 2016, 14:19)

Sowohl der Verzicht als auch die wohldurchdachte Entscheidung des einzelnen sind völlig unerheblich für den Lauf der Weltgeschichte.
Ich war eh nie in einer Situation, wo Eltern oder Kinderlose sich rechtfertigten mußten.


:D den Verlauf der Weltgeschichte zu ändern, daran denken wohl die wenigsten.

Warum sollten Kinderlose sich auch rechtfertigen müssen?
Warum glaubst du das?

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