Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon Realist2014 » Mo 30. Mai 2016, 10:42

Dampflok94 hat geschrieben:(30 May 2016, 10:29)

Du hast diesen schrecklichen Hang zum absoluten. Das wird es geben, das wird es nicht geben, das wird es niemals geben,...
Und hier eben keine sv-pflichtige Arbeitsplätze mehr. Natürlich wird es die geben. Die Frage ist wie viele. Können wir uns die Rente mit 73 da überhaupt leisten? Bringt das was? Wenn viele der Jüngeren auf der Straße stehen, weil die ganzen Alten die Arbeitsplätze besetzen, dann wäre das nämlich ein Schuß ins Knie. Keiner von uns weiß, wie die Welt in 25 Jahren aussieht. Auch Du nicht. Trotz deiner Kristallkugel.


Auch du hast das mit der Rente mit 73 im Umlagesystem nicht verstanden

Es ist ein kalkulatorischer Fixpunkt zur Berechnung der Regelrente aus Auszahlungszeitpunkt. Das steuert in Zusammenhang mit der Lebenserwartung die MÖGLICHE Rentenhöhe .

Dazu braucht es keine Kristallkugel.

Wir haben ein Problem aufgrund der immer länger werdende Phase des Lebens ( für JEDEN ) , in der vom DEM gelebt werden muss, was in der Phase des Erwerbslebens erwirtschaftet wurde ( Rentenanwartschaften, Vermögen...)
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon Realist2014 » Mo 30. Mai 2016, 10:45

Ein Terraner hat geschrieben:(30 May 2016, 10:40)

Irgendwie erinnerst du mich an meinen ersten Chef, dem war auch nicht wichtig WAS man machte, es zählte nur DAS man etwas macht und sei es auch noch so sinnentleert.




es geht hier um den Luxus ZEIT - denn diejenigen, die ARBEITEN eben von IHREM Leben investieren- während die anderen auf der Couch hocken...

Sinn würde ein großes Programm zur gemeinnützigen Arbeit für die Langzeitarbeitslosen machen...
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon zollagent » Mo 30. Mai 2016, 10:47

Provokateur hat geschrieben:(30 May 2016, 09:37)

Ich würde das eher als Motivation für lebenslanges Lernen ansehen, nicht wahr? Denn wer spät erkennt, dass er seine Chancen hat sausen lassen, sollte wenigstens die Möglichkeit bekommen, verpasstes nachzuholen.

Damit rennst du bei mir offene Türen ein. Es ist nie zu spät, Neues zu machen. Mache ich übrigens derzeit auch. Nach zwei Herzinfarkten brauche ich was weniger Stressiges. ;)
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon H2O » Mo 30. Mai 2016, 10:48

Provokateur hat geschrieben:(30 May 2016, 09:35)

Ich möchte an dieser Stelle keine Machbarkeitsdiskussion führen, das habe ich im entsprechenden Post auch angekündigt. Es geht einfach nur darum, dass wir uns als Gesellschaft überlegen müssen, wie wir in Zukunft, wenn die Wertschöpfung sich auf wesentlich wenige Individuen konzentriert, gesichert sein soll, dass alle ein Auskommen haben. Denn eines ist sicher - der Bürgerkrieg ist nur zwei ausgefallene Mahlzeiten entfernt.


Ihre Überlegung ist ja auch löblich in ihrer Absicht. Mich verstört aber das Denken in wenigen Schlagworten, ohne die Geschichte sauber zu Ende zu überlegen. Den Vorwurf mache ich Ihnen weniger als den Vertretern dieser "Denkschule". Zunächst hatte ich mich nämlich auch begeistert für diesen Ansatz, bis mir dämmerte, daß man dieses Gesellschaftsmodell im Wettbewerb weltweit mit anderen Gesellschaftsmodellen sehen muß. Die Welt hört ja nicht an unseren Landes- oder Bundesgrenzen auf, und sich frei entscheiden und bewegen wollen diese Menschen sich auch noch.

Die zwei ausgefallenen Mahlzeiten bis zum Bürgerkrieg muß man vorsichtshalber weltweit sehen; im Grunde werden wir gerade Zeugen dieses schlimmen Zustands. Die Menschen aus Afrika stürmen ans Mittelmeer und suchen den Weg hier her. Das malen Sie sich dann bitte steuerfinanziert für immer mehr Menschen aus. Diese Menschen befinden sich "idealtypisch" in Ihrer Zielgruppe. Wir haben ein weltweites Problem zu lösen! Unsere Probleme sind wahre Luxusprobleme verglichen damit.
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon zollagent » Mo 30. Mai 2016, 10:52

H2O hat geschrieben:(30 May 2016, 10:48)

Ihre Überlegung ist ja auch löblich in ihrer Absicht. Mich verstört aber das Denken in wenigen Schlagworten, ohne die Geschichte sauber zu Ende zu überlegen. Den Vorwurf mache ich Ihnen weniger als den Vertretern dieser "Denkschule". Zunächst hatte ich mich nämlich auch begeistert für diesen Ansatz, bis mir dämmerte, daß man dieses Gesellschaftsmodell im Wettbewerb weltweit mit anderen Gesellschaftsmodellen sehen muß. Die Welt hört ja nicht an unseren Landes- oder Bundesgrenzen auf, und sich frei entscheiden und bewegen wollen diese Menschen sich auch noch.

Die zwei ausgefallenen Mahlzeiten bis zum Bürgerkrieg muß man vorsichtshalber weltweit sehen; im Grunde werden wir gerade Zeugen dieses schlimmen Zustands. Die Menschen aus Afrika stürmen ans Mittelmeer und suchen den Weg hier her. Das malen Sie sich dann bitte steuerfinanziert für immer mehr Menschen aus. Diese Menschen befinden sich "idealtypisch" in Ihrer Zielgruppe. Wir haben ein weltweites Problem zu lösen! Unsere Probleme sind wahre Luxusprobleme verglichen damit.

Schreib das mal unseren Abschottungsfreunden ins Gebetbuch.
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon Realist2014 » Mo 30. Mai 2016, 10:55

Dampflok94 hat geschrieben:(30 May 2016, 10:31)

Und da habe ich so arge Zweifel.
Jedenfalls ist nicht Teil des Konzepts. Für das BGE gibt es irgendwo einen eigenen Strang.



jaja

es ist ein "Konzept" gegen:

den bösen Kapitalismus
die böse Marktwirtschaft
die böse Leistungsgesellschaft
die böse Wettbewerbsgesellschaft
die bösen Unternehmer..... :rolleyes:
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon H2O » Mo 30. Mai 2016, 10:58

Provokateur hat geschrieben:(30 May 2016, 09:37)

Ich würde das eher als Motivation für lebenslanges Lernen ansehen, nicht wahr? Denn wer spät erkennt, dass er seine Chancen hat sausen lassen, sollte wenigstens die Möglichkeit bekommen, verpasstes nachzuholen.


Da stimmen wir völlig überein! Ich bin der Meinung, daß unsere Gesellschaft großzügig sein sollte, wenn es darum geht, vorhandene Befähigungen zu einer nützlichen Aufgabe zu fördern. Ich denke da schon mehr an eine überwachte Verpflichtung zu lebenslangem Lernen mit Leistungsprüfungen,
um den Erfolg der Lernarbeit zu sichern. Ich sehe sonst nicht die Möglichkeit, daß ältere Arbeitnehmer mit dem erlernten Beruf 50 Jahre und länger zuverlässig gesuchte Fähigkeiten zu bieten haben... oder, wenn sie diese Ausbildung versäumt haben, jemals wieder als brauchbare Mitarbeiter beschäftigt werden können. So in Abständen von 15 Jahren sollten solche Auffrischungen und Erweiterungen fällig sein. Über die Ausgestaltung dieser Frischzellenkuren muß man mit der notwendigen Ernsthaftigkeit streiten.
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon Realist2014 » Mo 30. Mai 2016, 11:00

H2O hat geschrieben:(30 May 2016, 10:58)

. Ich denke da schon mehr an eine überwachte Verpflichtung zu lebenslangem Lernen mit Leistungsprüfungen,
.



da wirst du dich erst mit dem Betriebsrat rum streiten müssen...
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon Ein Terraner » Mo 30. Mai 2016, 11:02

Realist2014 hat geschrieben:(30 May 2016, 10:45)



es geht hier um den Luxus ZEIT - denn diejenigen, die ARBEITEN eben von IHREM Leben investieren- während die anderen auf der Couch hocken...

Aber das ist doch jetzt auch schon so, dein Argument besteht so wie bei den meisten BGE Gegner nur aus der Befürchtung das plötzlich alle die Schaufel fallen lassen.

Aber es gibt ja schon Feldversuche.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 69076.html


Sinn würde ein großes Programm zur gemeinnützigen Arbeit für die Langzeitarbeitslosen machen...

Baumwolle Pflücken, Minen Räumen?
http://www.hartziv.org/news/20120921-st ... nfeld.html
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon Realist2014 » Mo 30. Mai 2016, 11:09

Ein Terraner hat geschrieben:(30 May 2016, 11:02)

Aber das ist doch jetzt auch schon so, dein Argument besteht so wie bei den meisten BGE Gegner nur aus der Befürchtung das plötzlich alle die Schaufel fallen lassen.


nein

es geht um die , die auch heute keine Schaufel anfassen wollen...
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon H2O » Mo 30. Mai 2016, 11:09

Der Betriebsrat hat in dieser Sache gar keine Befugnisse. Diese Art der Pflege von Befähigungen findet vernünftigerweise nicht im Betrieb statt. Wohl aber muß die Freistellung der Mitarbeiter gemeinsam mit dem Betriebsrat organisiert werden... als unbezahlter Urlaub für den Betrieb zu sehen, denn die Kosten für diese Pflege übernimmt unsere Gesellschaft mitsamt der Forderung nach einem Leistungsnachweis. Das tut sie heute schon in Problemfällen, vielleicht in viel zu laxer Weise, was den Leistungsnachweis betrifft. Ich kann auf Erfahrungen im Thema zurück blicken.

Aber bitte, das Thema habe ich auch nicht bis zu Ende gedacht; an der Lösung müssen wir alle arbeiten. Da darf es kein Wegducken geben. Geht nicht gibt es nicht!
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon H2O » Mo 30. Mai 2016, 11:10

Realist2014 hat geschrieben:(30 May 2016, 11:00)

da wirst du dich erst mit dem Betriebsrat rum streiten müssen...


Der Betriebsrat hat in dieser Sache gar keine Befugnisse. Diese Art der Pflege von Befähigungen findet vernünftigerweise nicht im Betrieb statt. Wohl aber muß die Freistellung der Mitarbeiter gemeinsam mit dem Betriebsrat organisiert werden... als unbezahlter Urlaub für den Betrieb zu sehen, denn die Kosten für diese Pflege übernimmt unsere Gesellschaft mitsamt der Forderung nach einem Leistungsnachweis. Das tut sie heute schon in Problemfällen, vielleicht in viel zu laxer Weise, was den Leistungsnachweis betrifft. Ich kann auf Erfahrungen im Thema zurück blicken.

Aber bitte, das Thema habe ich auch nicht bis zu Ende gedacht; an der Lösung müssen wir alle arbeiten. Da darf es kein Wegducken geben. Geht nicht gibt es nicht!
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon Realist2014 » Mo 30. Mai 2016, 11:10

Ein Terraner hat geschrieben:(30 May 2016, 11:02)

A

Aber es gibt ja schon Feldversuche.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 69076.html

l


es gibt keine "Feldversuche" in der Schweiz.

Die stimmen dort ab im Juni
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon H2O » Mo 30. Mai 2016, 11:11

Ein Terraner hat geschrieben:(30 May 2016, 11:02)

Aber das ist doch jetzt auch schon so, dein Argument besteht so wie bei den meisten BGE Gegner nur aus der Befürchtung das plötzlich alle die Schaufel fallen lassen.

Aber es gibt ja schon Feldversuche.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/sozial ... 69076.html



Baumwolle Pflücken, Minen Räumen?
http://www.hartziv.org/news/20120921-st ... nfeld.html


Sind das unnütze Tätigkeiten? Oder wollen Sie diesen Menschen Ausbilderfunktionen übertragen?
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon Realist2014 » Mo 30. Mai 2016, 11:12

H2O hat geschrieben:(30 May 2016, 11:10)

Der Betriebsrat hat in dieser Sache gar keine Befugnisse. Diese Art der Pflege von Befähigungen findet vernünftigerweise nicht im Betrieb statt. Wohl aber muß die Freistellung der Mitarbeiter gemeinsam mit dem Betriebsrat organisiert werden... als unbezahlter Urlaub für den Betrieb zu sehen, denn die Kosten für diese Pflege übernimmt unsere Gesellschaft mitsamt der Forderung nach einem Leistungsnachweis. Das tut sie heute schon in Problemfällen, vielleicht in viel zu laxer Weise, was den Leistungsnachweis betrifft. Ich kann auf Erfahrungen im Thema zurück blicken.

Aber bitte, das Thema habe ich auch nicht bis zu Ende gedacht; an der Lösung müssen wir alle arbeiten. Da darf es kein Wegducken geben. Geht nicht gibt es nicht!



also NUR eine Verpflichtung "Arbeitnehmer"?

WER soll dann entscheiden, für WELCHE Arbeitnehmer WELCHE "Weiterbildung" nötig ist?
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon Ein Terraner » Mo 30. Mai 2016, 11:13

Realist2014 hat geschrieben:(30 May 2016, 11:09)

nein

es geht um die , die auch heute keine Schaufel anfassen wollen...

Aber die bekommen doch jetzt auch schon eine Grundsicherung, da würde sich am allerwenigsten ändern.
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon H2O » Mo 30. Mai 2016, 11:19

Realist2014 hat geschrieben:(30 May 2016, 11:12)

also NUR eine Verpflichtung "Arbeitnehmer"?

WER soll dann entscheiden, für WELCHE Arbeitnehmer WELCHE "Weiterbildung" nötig ist?


Aus meiner Berufstätigkeit kenne ich Gespräche mit Vorgesetzten (die dann auch wieder Vorgesetzte haben) über Ziele des Unternehmens und gewünschte Beiträge dazu, Kenntnislücken und Aufbaumöglichkeiten, Wechsel in andere Aufgabenbereiche. Je nach Veranlagung kommen dabei Vorschläge vom Mitarbeiter oder Vorschläge vom Vorgesetzten, wie das Ziel möglichst zuverlässig erreicht werden kann. Solche Gespräche finden im Grunde doch auch in der Bundesanstalt für Arbeit statt, wenn Erwerbslose auf Anfangsgeschwindigkeit gebracht werden sollen.

Geben Sie sich bitte doch einmal etwas mehr Mühe mit Gedanken, wie etwas gängig gemacht werden kann, und etwas weniger Mühe, warum etwas nicht so richtig funktionieren kann!
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon Realist2014 » Mo 30. Mai 2016, 11:21

H2O hat geschrieben:(30 May 2016, 11:19)

Aus meiner Berufstätigkeit kenne ich Gespräche mit Vorgesetzten (die dann auch wieder Vorgesetzte haben) über Ziele des Unternehmens und gewünschte Beiträge dazu, Kenntnislücken und Aufbaumöglichkeiten, Wechsel in andere Aufgabenbereiche. Je nach Veranlagung kommen dabei Vorschläge vom Mitarbeiter oder Vorschläge vom Vorgesetzten, wie das Ziel möglichst zuverlässig erreicht werden kann. !



das ist aber INNERHALB der Betriebe. Das findet ja heute schon staat.

dein Vorschlag war aber irgendeine Art von "genereller Verpflichtung zur Weiterbildung" außerhalb....
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon Realist2014 » Mo 30. Mai 2016, 11:23

H2O hat geschrieben:(30 May 2016, 11:19)



Geben Sie sich bitte doch einmal etwas mehr Mühe mit Gedanken, wie etwas gängig gemacht werden kann, und etwas weniger Mühe, warum etwas nicht so richtig funktionieren kann!


es kann gar nicht gängig gemacht werden.

Du hast auch hier- wie beim Thema private Zusatzvorsorge- zu viel "Staat" und "Vorschriften" im Hinterkopf.

Ich bin aber ein Anhänger der Eigenverantwortung
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Re: Kürzung der Wochenarbeitszeit auf 30 Stunden

Beitragvon H2O » Mo 30. Mai 2016, 11:37

Realist2014 hat geschrieben:(30 May 2016, 11:21)

das ist aber INNERHALB der Betriebe. Das findet ja heute schon staat.

dein Vorschlag war aber irgendeine Art von "genereller Verpflichtung zur Weiterbildung" außerhalb....


Das ist aufgrund einschlägiger Erfahrungen auch weiterhin meine Meinung; es geht nicht unbedingt und vordergründig darum, dem Betrieb leistungsfähige Mitarbeiter zu erhalten, obwohl das eine gute Sache ist, wenn das dabei heraus kommt. Sondern es geht darum, den Mitarbeitern die Möglichkeit zu verschaffen, systematisch ihren "Marktwert" zu erhalten und ihn möglichst noch zu steigern. Die Pflicht ist auch mehrseitig: Der Betrieb, der sich mit dem Thema befassen muß und die Freistellung organisieren muß... das stelle man sich in einem kleinen Handwerksbetrieb vor! Und der Mitarbeiter, der aus seinem alltäglichen Trott heraus geholt werden muß, um seine Fähigkeiten auf zeitgemäßem Stand zu halten und sie möglichst noch aus zu bauen. Schließlich noch die Pflicht der Gesellschaft, diese Pflege ihrer Fähigkeiten mit Gesetz und Überwachung und Leistungsprüfung auf zu bauen und zu betreiben.

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