Rente mit 70

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Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosengeld 2 (HartzIV), Rentenversicherung, Sozialgesetzbuch.

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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mo 9. Mai 2016, 23:25

Fadamo hat geschrieben:(09 May 2016, 23:23)

Pünkliches Erscheinen bei der Arge zum Beispiel.



es muss auch jeder AN pünktlich zur Arbeit erscheinen...

DU nicht?
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Fadamo
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Fadamo » Mo 9. Mai 2016, 23:43

Realist2014 hat geschrieben:(09 May 2016, 23:25)

es muss auch jeder AN pünktlich zur Arbeit erscheinen...

DU nicht?


Richtig.
Das eigentliche auf was ich hinaus wollte, ist ,dass der Staat sich mehr um die Bürger sich kümmern sollte.
Und das tut sie nicht,wie man an den Wahlergebnissen feststellen kann.
Politik ist wie eine Hure,die kann man nehmen wie man will
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Di 10. Mai 2016, 09:27

Fadamo hat geschrieben:(09 May 2016, 23:43)

Richtig.
Das eigentliche auf was ich hinaus wollte, ist ,dass der Staat sich mehr um die Bürger sich kümmern sollte.
Und das tut sie nicht,wie man an den Wahlergebnissen feststellen kann.


deine Erwartungshaltung kommt aus dem System, in dem du aufgewachsen bist.

In unserer sozialen Marktwirtschaft kommt zuerst die Eigenverantwortung- und DANN erst der Staat.

Die Mehrheit will KEINE "staatliche Bevormundung". Du aber anscheinend schon
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Re: Rente mit 70

Beitragvon H2O » Di 10. Mai 2016, 11:06

Realist2014 hat geschrieben:(10 May 2016, 09:27)

deine Erwartungshaltung kommt aus dem System, in dem du aufgewachsen bist.

In unserer sozialen Marktwirtschaft kommt zuerst die Eigenverantwortung- und DANN erst der Staat.

Die Mehrheit will KEINE "staatliche Bevormundung". Du aber anscheinend schon


Über unser System der Altersversorgung müssen wir aber schon öffentlich nachdenken und uns austauschen. Wenn klar ist, daß das Umlageverfahren gegen die Wand fahren wird, wenn man die künftigen Einzahler nicht über ein vernünftiges Maß belasten will, dann müssen heute ergänzende Maßnahmen getroffen werden.

Aus meiner Sicht muß man daran denken, heute schon Industriebeteiligungen der Rentenkassen auf zu bauen, damit künftig nicht nur monatliche Einzahlungen Erwerbstätiger weitergereicht werden müssen, sondern auch Erträge aus Wirtschaftstätigkeit als Rentenzahlungen verteilt werden können. Derzeit meine ich, daß die Ansprüche an die zu verteilenden Gewinne in etwa so berechnet werden müssen, wie sich das aus den erworbenen Rentenpunkten ergibt. Mir fällt keine gerechtere Aufteilung ein als diese Grundlage der Rentenformel.

Ich meine, daß die Altersversorgung keine Privatsache sein darf... wer im Alter über ein vernünftiges Maß hinaus Einkünfte genießen möchte, der muß selbstverständlich privat vorsorgen. Aber daß am Ende eines Arbeitslebens, meinetwegen ab 70 Lebensjahren, eine Rente unterhalb der Grundsicherung vorausberechnet wird und zugleich auf notwendige private Vorsorge verwiesen wird, das halte ich für einen groben Unfug! Jetzt ist die Gelegenheit, hier von Staats wegen vor zu sorgen und die umlagefinanzierte Rente so um zu gestalten, daß es in 20 oder 30 Jahren ausreichende staatliche Renten geben kann.

Mich empören Flickschusterei und Gefälligkeitspolitik auf dem Gebiet der Altersversorgung! Natürlich ist der Staat in der Verantwortung, daß in Zukunft die Alten versorgt sind! Wer sonst sollte die Versorgung gewährleisten, wenn wir nicht zu einer Versorgung innerhalb unserer Sippen zurück kehren wollen? Dabei ist doch klar, daß bei nicht ausreichender Rente dann der Steuerzahler herangezogen werden wird, so wie heute schon in vielen Fällen. Das Problem läßt sich nicht aussitzen!

Unserer politischen Klasse geht offensichtlich die Ernsthaftigkeit ihrer Aufgabe ab, unserem Volk Zuversicht zu vermitteln und es in eine geordnete Zukunft zu führen. Mich betrifft das alles nicht mehr, meine Lebensuhr läuft in wenigen Jahren ab. Aber für meine Kinder und Enkel mahne ich eine Umkehr zur fürsorglichen Vernunft an.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Di 10. Mai 2016, 11:10

H2O hat geschrieben:(10 May 2016, 11:06)


Aus meiner Sicht muß man daran denken, heute schon Industriebeteiligungen der Rentenkassen auf zu bauen, damit künftig nicht nur monatliche Einzahlungen Erwerbstätiger weitergereicht werden müssen, sondern auch Erträge aus Wirtschaftstätigkeit als Rentenzahlungen verteilt werden können. .


einfache Gegenfrage:

WOMIT soll das aufgebaut werden?

Also mit WELCHEM Geld?

Woher soll das kommen?

Dieser Vorschlag WÄRE eine Option gewesen in den lange vergangenen Zeiten, als die RV noch tatsächlich Überschüsse erwirtschaftet hat.

Diese Zeiten sind aber seit Jahrzehnten vorbei
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Di 10. Mai 2016, 11:12

H2O hat geschrieben:(10 May 2016, 11:06)



. Jetzt ist die Gelegenheit, hier von Staats wegen vor zu sorgen und die umlagefinanzierte Rente so um zu gestalten, daß es in 20 oder 30 Jahren ausreichende staatliche Renten geben kann.

.



Das wäre die Quadratur des Kreises

Demografische Fakten sprechen da einfach eine andere Sprache.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon AndyO » Di 10. Mai 2016, 11:28

H2O hat geschrieben:(10 May 2016, 11:06)

Über unser System der Altersversorgung müssen wir aber schon öffentlich nachdenken und uns austauschen. Wenn klar ist, daß das Umlageverfahren gegen die Wand fahren wird, wenn man die künftigen Einzahler nicht über ein vernünftiges Maß belasten will, dann müssen heute ergänzende Maßnahmen getroffen werden.


Und diese "ergänzenden Maßnahmen" beinhalten die kalte Enteignugn derere, die aus gesundheitlichen Gründen ihren Beruf bis 70 nicht ausüben können?
Im Mittelpunkt dieser Diskussion hat nur ein Thema zu stehen:

WIE BRINGT MAN DIE ARBEITGEBER DAZU, ÄLTERE BESCHÄFTIGTE TROTZ VERLUSTES DER LEISTUNGSFÄHIGKEIT ERTRÄGLICHE BESCHÄFTIGUNG ANBIETEN ZU MÜSSEN?

Und wenn das nicht geht:

WOHER KOMMT FRÜHZEITIG (also vor der kalter Enteignung) DIE BESCHÄFTIGUNGSMÖGLCICHKEIT AUF DEM ZWEITEN ARBEITMARKT?


H2O hat geschrieben:(10 May 2016, 11:06)Ich meine, daß die Altersversorgung keine Privatsache sein darf... wer im Alter über ein vernünftiges Maß hinaus Einkünfte genießen möchte, der muß selbstverständlich privat vorsorgen. Aber daß am Ende eines Arbeitslebens, meinetwegen ab 70 Lebensjahren, eine Rente unterhalb der Grundsicherung vorausberechnet wird und zugleich auf notwendige private Vorsorge verwiesen wird, das halte ich für einen groben Unfug! Jetzt ist die Gelegenheit, hier von Staats wegen vor zu sorgen und die umlagefinanzierte Rente so um zu gestalten, daß es in 20 oder 30 Jahren ausreichende staatliche Renten geben kann.


Dann muss man diese Rücklagen auch angemessen unangetastet lassen. Wie kann hier Vermögen nach Altersvorsorge odern nicht unterschieden/umgewandelt werden?



H2O hat geschrieben:(10 May 2016, 11:06)Mich empören Flickschusterei und Gefälligkeitspolitik auf dem Gebiet der Altersversorgung! Natürlich ist der Staat in der Verantwortung, daß in Zukunft die Alten versorgt sind!


Jo, auf Hartz IV/Sozialhilfeniveau mit vorgeschalteter Enteignung. Notfalls, wie die Griechen, auf Pump.


H2O hat geschrieben:(10 May 2016, 11:06)Wer sonst sollte die Versorgung gewährleisten, wenn wir nicht zu einer Versorgung innerhalb unserer Sippen zurück kehren wollen?


Indem man wie Griechenland Gläubiger für neue Schulden findet, die Währung entwertet und die Leistungen auf das Überlebenminimum zurückfährt.

H2O hat geschrieben:(10 May 2016, 11:06)Dabei ist doch klar, daß bei nicht ausreichender Rente dann der Steuerzahler herangezogen werden wird, so wie heute schon in vielen Fällen. Das Problem läßt sich nicht aussitzen!


Sag's der SPD!
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Di 10. Mai 2016, 11:37

AndyO hat geschrieben:(10 May 2016, 11:28)

Und diese "ergänzenden Maßnahmen" beinhalten die kalte Enteignugn derere, die aus gesundheitlichen Gründen ihren Beruf bis 70 nicht ausüben können?
Im Mittelpunkt dieser Diskussion hat nur ein Thema zu stehen:

WIE BRINGT MAN DIE ARBEITGEBER DAZU, ÄLTERE BESCHÄFTIGTE TROTZ VERLUSTES DER LEISTUNGSFÄHIGKEIT ERTRÄGLICHE BESCHÄFTIGUNG ANBIETEN ZU MÜSSEN?

Und wenn das nicht geht:

WOHER KOMMT FRÜHZEITIG (also vor der kalter Enteignung) DIE BESCHÄFTIGUNGSMÖGLCICHKEIT AUF DEM ZWEITEN ARBEITMARKT?


!


was genau soll der "zweite Arbeitsmarkt" sein?

warum soll es für "Ältere" irgendeine Bevorzugung geben- wenn sonst immer das Gleichbehandlungsprinzip eingefordert wird?
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Di 10. Mai 2016, 11:38

AndyO hat geschrieben:(10 May 2016, 11:28)


Dann muss man diese Rücklagen auch angemessen unangetastet lassen. Wie kann hier Vermögen nach Altersvorsorge odern nicht unterschieden/umgewandelt werden?




Gilt diese deine Forderung auch für SELBSTÄNDIGE / Unternehmer?
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Orwellhatterecht » Di 10. Mai 2016, 11:58

Realist2014 hat geschrieben:(08 May 2016, 20:13)

trotzdem hat er Recht...




Nein, hat er nicht, Sarrazins kühne Behauptungen sind längst allesamt widerlegt worden. Geblieben ist ein klein wenig bis ein klein wenig viel Hetze gegen Ausländer und andere arm gebliebene oder arm gewordene Menschen. "Mit voller Hose ist gut stinken..." eben !
Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen!“
(Friedrich Schiller)
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Di 10. Mai 2016, 12:03

Orwellhatterecht hat geschrieben:(10 May 2016, 11:58)

Nein, hat er nicht, Sarrazins kühne Behauptungen sind längst allesamt widerlegt worden.



da ist gar nichts "widerlegt" worden

gemäß den Definitionen von der EU und der OECD ist man mit HartzIV NICHT "arm"- sondern "armutsgefährdet"
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Re: Rente mit 70

Beitragvon AndyO » Di 10. Mai 2016, 12:25

Fadamo hat geschrieben:(09 May 2016, 23:23)

Pünkliches Erscheinen bei der Arge zum Beispiel.


ARGE ist nicht immer so einfach, insbesondere wenn man mit Mehrfachidentitäten unterwegs ist... :mad:

http://www.welt.de/politik/deutschland/ ... rnten.html

Tja, vieles für Migranten, wenig für die Rentner. Das wählen wir im Moment. Zitat Vizekanzler: "WIR sind uns einig"
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Re: Rente mit 70

Beitragvon H2O » Di 10. Mai 2016, 12:25

Realist2014 hat geschrieben:(10 May 2016, 11:12)

Das wäre die Quadratur des Kreises

Demografische Fakten sprechen da einfach eine andere Sprache.


Das ist doch klar! Darum mein Vorschlag, sich hier und jetzt zum Teil von der umlagefinanzierten Rente auf eine teilweise durch Eigentum der staatlichen Rentenversicherung mögliche Gewinnbeteiligung an der Wirtschaftstätigkeit hin zu bewegen. Dann ist zwar immer noch die Demographie eine bedrohliche Angelegenheit, aber wenigstens sind die Renten nicht mehr nur an die in Zukunft entrichteten Umlagebeiträge gebunden, sondern auch an die wachsende Produktivität der Unternehmen, an denen die RV Anteile hat.

So etwas kann man nicht heute beschließen und morgen genießen, sondern dieses Konzept muß behutsam und planvoll umgesetzt werden, damit es in 20 oder 30 Jahren Früchte trägt! Der Unterschied in unserer "Denke" ist aber, daß ich hier den Staat und die Politik sehe, und nicht die private Verantwortung für eine ausreichende Rente. Wertvolle 10 Jahre sind seit den ersten ernüchternden Ergebnissen der Rentenentwicklung mit Flickschusterei und Gefälligkeiten vergeudet worden!
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Di 10. Mai 2016, 12:28

H2O hat geschrieben:(10 May 2016, 12:25)

Das ist doch klar! Darum mein Vorschlag, sich hier und jetzt zum Teil von der umlagefinanzierten Rente auf eine teilweise durch Eigentum der staatlichen Rentenversicherung mögliche Gewinnbeteiligung an der Wirtschaftstätigkeit hin zu bewegen.



nochmal meine Frage:

WOMIT soll dieses Eigentum erworben werden- wenn HEUTE die RV schon keine "Überschüsse" erwirtschaftet?

möchtest du HEUTE dafür die Beiträge schon erhöhen?
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Re: Rente mit 70

Beitragvon H2O » Di 10. Mai 2016, 12:38

Realist2014 hat geschrieben:(10 May 2016, 11:10)

einfache Gegenfrage:

WOMIT soll das aufgebaut werden?

Also mit WELCHEM Geld?

Woher soll das kommen?

Dieser Vorschlag WÄRE eine Option gewesen in den lange vergangenen Zeiten, als die RV noch tatsächlich Überschüsse erwirtschaftet hat.

Diese Zeiten sind aber seit Jahrzehnten vorbei


Eine verantwortliche Politik muß diese Umschichtung aus den Beiträgen der heutigen Beitragszahler bewerkstelligen. Denen wird diese Last künftig nützen, wenn die Beteiligungen der RV an Wirtschaftsunternehmen Früchte tragen werden. Dazu können auch Steuergelder eingesetzt werden, wenn verfügbar, warum denn nicht... aber nicht zum "Verfressen", sondern zum Aufbauen.

Mit "geht nicht" kommen wir der Lösung dieser Fragen nicht näher; wer will, der kann ja privat vorsorgen. Aber notwendig sollte das nicht sein, um einer formalen Altersarmut zu entgehen. Wir sollten aufhören, mit der formalen "Armutsgefährdung" herum zu spielen. Die sollte systematisch vermieden werden, wenn ein Mensch ein Arbeitsleben lang durch Beiträge und seine Arbeitsleistung zum Gelingen der Gemeinschaft beigetragen hat. Es wird dann immer noch genügend viele Mitbürger geben, die infolge vieler Gründe durch dieses Netz fallen!
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Re: Rente mit 70

Beitragvon H2O » Di 10. Mai 2016, 12:50

Realist2014 hat geschrieben:(10 May 2016, 12:28)

nochmal meine Frage:

...

möchtest du HEUTE dafür die Beiträge schon erhöhen?


Eindeutig: Ja! Denn dieser Vermögensaufbau der RV wird den Einzahlern nützen, nicht der heutigen Generation der Rentner! Auch könnte man Teile von Rentenerhöhungen dafür vorsehen, damit die Belastungen der heutigen Einzahler nicht über alle Pappelbäume anwachsen. Auch kann an teilweise Unterstützung dieses Vermögensaufbaus in Wirtschaftsunternehmen durch Steuergelder gedacht werden, etwa um künftig auch Grundversorgungen nicht aus laufenden Steuereinnahmen aufbringen zu müssen. Das Thema muß sicher umfassend abgehandelt werden!

Der Witz der Angelegenheit ist die öffentliche Diskussion und das Vermitteln des politischen Ziels des Rentenkonzepts. Denn mit der eigenverantwortlichen Vorsorge sehe ich in viel zu vielen Fällen Leichtsinn und Dummheit am Werk, mit katastrophalen Folgen als Massenerscheinung. Der "Generationenvertrag" trägt in wenigen Jahren schon nicht mehr, das ist doch völlig klar!
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Di 10. Mai 2016, 13:01

H2O hat geschrieben:(10 May 2016, 12:50)

Eindeutig: Ja! Denn dieser Vermögensaufbau der RV wird den Einzahlern nützen, nicht der heutigen Generation der Rentner! Auch könnte man Teile von Rentenerhöhungen dafür vorsehen, damit die Belastungen der heutigen Einzahler nicht über alle Pappelbäume anwachsen. !



Ich fasse Zusammen :

1) Beitragserhöhungen JETZT ( erfordert Gesetzesänderung)

2) Renten noch WEITER ( relativ) in der Zukunft ABSENKEN ( Teile der angedachten Renten-Erhöhungen in die "Anlage" )


das wird aber vielen NICHT gefallen... :|
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Re: Rente mit 70

Beitragvon H2O » Di 10. Mai 2016, 13:09

Realist2014 hat geschrieben:(10 May 2016, 13:01)

Ich fasse Zusammen :

1) Beitragserhöhungen JETZT ( erfordert Gesetzesänderung)

2) Renten noch WEITER ( relativ) in der Zukunft ABSENKEN ( Teile der angedachten Renten-Erhöhungen in die "Anlage" )


das wird aber vielen NICHT gefallen... :|


Mag ja sein, daß dieses Vorgehen auf Widerstand stoßen wird. Ohne Opfer zu bringen, wird in der Sache überhaupt nichts gelingen. Ich baue auch auf die Solidarität der Generationen der Rentner heute für jene von morgen.

Aber vielleicht hat ein anderer Teilnehmer eine viel elegantere Lösung im Sinn! Wichtig ist jetzt erst einmal, daß das Thema überhaupt bewegt wird, weg von Flickschusterei und Gefälligkeiten.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Odin1506 » Di 10. Mai 2016, 13:40

Realist2014 hat geschrieben:(09 May 2016, 22:53)



ganz sicher nicht

es geht NUR um Pfandflaschen

Essen gibt es bei der Tafel....



Und warum gibt es "Die Tafel"?
Weil es Typen gibt, die den anderen nicht mal das kleinste bischen zum Leben lassen wollen.
Und das in einem der angeblich reichsten Länder der Welt. Die Gesellschaft ist schon arm dran.
Ich bin keine Signatur, ich putze hier nur!!! :p
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Odin1506 » Di 10. Mai 2016, 13:43

Realist2014 hat geschrieben:(10 May 2016, 13:01)

Ich fasse Zusammen :

1) Beitragserhöhungen JETZT ( erfordert Gesetzesänderung)

2) Renten noch WEITER ( relativ) in der Zukunft ABSENKEN ( Teile der angedachten Renten-Erhöhungen in die "Anlage" )


das wird aber vielen NICHT gefallen... :|



Ja am besten kein Geld mehr an die Rentner zahlen, sondern nur noch Essensmarken. Und arbeiten bis man tot umfällt.
Aber auch keine Pensionen dann mehr auszahlen und auch nur noch Essensmarken ausgeben.
Ich bin keine Signatur, ich putze hier nur!!! :p

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