Rente mit 70

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Positiv Denkender
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 30. Apr 2016, 12:47

Realist2014 hat geschrieben:(29 Apr 2016, 18:05)

Es wird kein "Manna" an die Rentner regnen

weil die "jungen" das Manna selber brauchen


Für die nachfolgende Rentnergeneration werden die Renteneinkommen steigen .Krippen und Kitas sind z.B . vom Staat geförderte Einrichtungen,
damit die Erwerbsbiografien nur kurz unterbrochen werden müssen .Hinzu kommt die Anrechnung von 3 Rentenpunkten pro Kind .
Im Gegensatz zur heutigen, sehr gut versorgten Rentnergeneration, werden die Haushaltseinkommen von Rentnerhaushalten gegenüber der vorigen
und heutigen Rentnergeneration auf Grund von oft gleich hohen Renten steigen ,nicht sinken .Die Kreuzfahrtbranche hat sich darauf gut vorbereitet.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Sa 30. Apr 2016, 13:03

Positiv Denkender hat geschrieben:(30 Apr 2016, 12:47)

Für die nachfolgende Rentnergeneration werden die Renteneinkommen steigen .Krippen und Kitas sind z.B . vom Staat geförderte Einrichtungen,
damit die Erwerbsbiografien nur kurz unterbrochen werden müssen .Hinzu kommt die Anrechnung von 3 Rentenpunkten pro Kind .
Im Gegensatz zur heutigen, sehr gut versorgten Rentnergeneration, werden die Haushaltseinkommen von Rentnerhaushalten gegenüber der vorigen
und heutigen Rentnergeneration auf Grund von oft gleich hohen Renten steigen ,nicht sinken .Die Kreuzfahrtbranche hat sich darauf gut vorbereitet.


Wieder Begriffsvermischung...

Die RENTEN- also die monatlichen Bezüge aus der staatlichen RV ( das ist der Diskussionsgegenstand hier) - werden ( relativ gemessen) - SINKEN

Die Haushaltseinkommen derer über 65 werden in der Zukunft einer stärkeren Spreizung unterliegen...

es können NICHT "alle" auf das Sonnendeck...
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Fadamo » Sa 30. Apr 2016, 14:20

Positiv Denkender hat geschrieben:(29 Apr 2016, 16:28)

Nicht plump sondern dringend notwendig .


Plump bezieht sich auf Einfall,daher denke ich das es richtig geschrieben wurde.
Mach meine Ausdruck nicht schlechter wie er ist.
Politik ist wie eine Hure,die kann man nehmen wie man will
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Positiv Denkender » Sa 30. Apr 2016, 17:50

Realist2014 hat geschrieben:(30 Apr 2016, 13:03)

Wieder Begriffsvermischung...

Die RENTEN- also die monatlichen Bezüge aus der staatlichen RV ( das ist der Diskussionsgegenstand hier) - werden ( relativ gemessen) - SINKEN

Die Haushaltseinkommen derer über 65 werden in der Zukunft einer stärkeren Spreizung unterliegen...

es können NICHT "alle" auf das Sonnendeck...


Keine Begriffsvermischung sondern Tatsache . Es geht um angebliche Altersarmut der zukünftigen Rentnergeneration . Die wird nicht eintreten ,weil eben die Haushaltseinkommen m Rentenalter steigen . Ohne Anhebung der Beiträge wären höhere Renten nicht machbar .Nur das würde heutige AN und AG zusätzlich
belasten . Natürlich wird es Rentner geben die auf Grundsicherung angewiesen sein werden . Nur dann legt es an zu geringe Einzahlungszeiten . Migranten die mit 40 oder älter ins Land gekommen sind werden naturgemäß keine Durchschnittsrenten erreichen können . Nur das ist nun mal nicht zu ändern .Da werden sich diese Menschen
bei ihren Heimatländern schadlos halten müssen .Nur glaube ich nicht, dass Herr Putin oder andere ehemalige UDSSR Staaten die zustehenden Renten der
ehemaligen Landsleute nach Deutschland überweisen werden . Die Haushaltseinkommen der über 65 Jährigen die hier in Deutschland aufgewachsen sind und hier
arbeiten werden dank Krippen und Kitas im Alter steigen .Immer mehr Haushalte werden später über doppelte Renteneinkünfte verfügen .Aus der gesetzlichen wie auch aus der privaten . Nützlich wäre es die Bemessungsgrenzen zu senken ,denn die Besserverdienenden werden dadurch benachteiligt .
Diejenigen die ohnehin nicht einmal durchschnittliche Beiträge in die RV einzahlen sind die eigentlichen Gewinner unseres Sozialsystems.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Sa 30. Apr 2016, 20:20

Positiv Denkender hat geschrieben:(30 Apr 2016, 17:50)

Keine Begriffsvermischung sondern Tatsache . Es geht um angebliche Altersarmut der zukünftigen Rentnergeneration . Die wird nicht eintreten ,weil eben die Haushaltseinkommen m Rentenalter steigen . Ohne Anhebung der Beiträge wären höhere Renten nicht machbar .Nur das würde heutige AN und AG zusätzlich
belasten . Natürlich wird es Rentner geben die auf Grundsicherung angewiesen sein werden . Nur dann legt es an zu geringe Einzahlungszeiten . Migranten die mit 40 oder älter ins Land gekommen sind werden naturgemäß keine Durchschnittsrenten erreichen können . Nur das ist nun mal nicht zu ändern .Da werden sich diese Menschen
bei ihren Heimatländern schadlos halten müssen .Nur glaube ich nicht, dass Herr Putin oder andere ehemalige UDSSR Staaten die zustehenden Renten der
ehemaligen Landsleute nach Deutschland überweisen werden . Die Haushaltseinkommen der über 65 Jährigen die hier in Deutschland aufgewachsen sind und hier
arbeiten werden dank Krippen und Kitas im Alter steigen .Immer mehr Haushalte werden später über doppelte Renteneinkünfte verfügen .Aus der gesetzlichen wie auch aus der privaten . Nützlich wäre es die Bemessungsgrenzen zu senken ,denn die Besserverdienenden werden dadurch benachteiligt .
Diejenigen die ohnehin nicht einmal durchschnittliche Beiträge in die RV einzahlen sind die eigentlichen Gewinner unseres Sozialsystems.



Danke für die Bestätigung dessen, was ich geschrieben hatte.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon DieBananeGrillt » Mo 2. Mai 2016, 08:18

Wer Rente mit 70 provoziert, muß damit rechnen, das Viele da nicht mitmachen und vorher aussteigen werden.
Es wird nicht mehr interessant sein für das neue Auto zu sparen oder das Haus abzubezahlen oder nicht Notwendiges zu kaufen.
Der Schock ist zu groß überhaupt noch etwas auszugeben zu wollen.
Interessant wird es sein Ausstiegskapital zu sammeln um dann das zu machen, was man machen würde, wenn man die Rente hätte.
Eben verreisen, die Welt sehen und das Leben entspannt angehen.
Und da dann viel Konsumkapital nicht mehr in den Kreislauf kommt, verschärft sich dann weiter die Deflation und die schleichende Absterbung der Volkswirtschaft.
Problematisch werden die Negativzinsen sein auf das angesammelte und nicht ausgegebene Ausstiegskapital.
Aber, was solls, dies wird für die Freiheit im Alter nicht mehr arbeiten zu sollen in Kauf genommen.

Ein weiterer Effekt erst mit 70 nicht mehr arbeiten zu sollen, ergibt sich aus der Motivation nun lebenslänglich erhalten zu haben im Arbeitsprozess und der damit verbundenen Einstellung, besser jetzt nicht arbeiten und sich Auszeiten zu gönnen , als später wenn man alt und krank ist.....
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mo 2. Mai 2016, 08:31

DieBananeGrillt hat geschrieben:(02 May 2016, 08:18)

Wer Rente mit 70 provoziert, muß damit rechnen, das Viele da nicht mitmachen und vorher aussteigen werden.
Es wird nicht mehr interessant sein für das neue Auto zu sparen oder das Haus abzubezahlen oder nicht Notwendiges zu kaufen.
Der Schock ist zu groß überhaupt noch etwas auszugeben zu wollen.
Interessant wird es sein Ausstiegskapital zu sammeln um dann das zu machen, was man machen würde, wenn man die Rente hätte.
Eben verreisen, die Welt sehen und das Leben entspannt angehen.
Und da dann viel Konsumkapital nicht mehr in den Kreislauf kommt, verschärft sich dann weiter die Deflation und die schleichende Absterbung der Volkswirtschaft.
Problematisch werden die Negativzinsen sein auf das angesammelte und nicht ausgegebene Ausstiegskapital.
Aber, was solls, dies wird für die Freiheit im Alter nicht mehr arbeiten zu sollen in Kauf genommen.

Ein weiterer Effekt erst mit 70 nicht mehr arbeiten zu sollen, ergibt sich aus der Motivation nun lebenslänglich erhalten zu haben im Arbeitsprozess und der damit verbundenen Einstellung, besser jetzt nicht arbeiten und sich Auszeiten zu gönnen , als später wenn man alt und krank ist.....



deine These enthält falsche Annahmen- und ist in sich widersprüchlich

Allerdings ist eines richtig beschreiben- entweder Konsum VOR dem Rentenalter- oder WÄHREND

wer vorher alles konsumiert- der landet dann halt in der Grundsicherung im Alter
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Re: Rente mit 70

Beitragvon DieBananeGrillt » Mo 2. Mai 2016, 23:07

Realist2014 hat geschrieben:(02 May 2016, 08:31)

deine These enthält falsche Annahmen- und ist in sich widersprüchlich

Allerdings ist eines richtig beschreiben- entweder Konsum VOR dem Rentenalter- oder WÄHREND

wer vorher alles konsumiert- der landet dann halt in der Grundsicherung im Alter



Welche Annahme ist falsch ?
Wie kann es denn verkehrt sein, nichts mehr konsumieren zu wollen, dafür aber die Freiheit zu haben mit einem Staat,der seine Bürger dazu zwingen will bis zum Lebensende im Arbeitsprozess zu verbleiben, auch nichts mehr zu tun haben zu wollen ?
Die Grundsicherung kann der sich dann sonstwo hinstecken.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Di 3. Mai 2016, 07:12

DieBananeGrillt hat geschrieben:(02 May 2016, 23:07)

Welche Annahme ist falsch ?
Wie kann es denn verkehrt sein, nichts mehr konsumieren zu wollen, dafür aber die Freiheit zu haben mit einem Staat,der seine Bürger dazu zwingen will bis zum Lebensende im Arbeitsprozess zu verbleiben, auch nichts mehr zu tun haben zu wollen ?
Die Grundsicherung kann der sich dann sonstwo hinstecken.



immer noch eine falsche These.

Aktuell beträgt die durchschnittliche Rentenbezugszeit fast 20 Jahre...- inwiefern ist das bitte " bis zum Lebensende im Arbeitsprozess"?


die "Rente mit 70" wäre eine Anpassung, falls die Lebenserwartung und damit die Rentenbezugszeit noch weiter steigen würde. Sie ist lediglich eine logische Fortsetzung der Rente mit 67

übrigens ist "der Staat" im Bezug auf unser Renten-Umlagesystem nur dafür zuständig, die Beiträge einzusammeln, die dann gleichzeitig als Renten ausbezahlt werden.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Dampflok94 » Di 3. Mai 2016, 12:45

Die Rente mit 67 wird erst 2029 endgültig Realität. Bis dahin geht es in Etappen vorwärts. Und ab 2029 kann man sich dann gerne damit beschäftigen, ob das ausreicht. Aber nicht jetzt schon diese Sau durchs Dorf treiben.
Leute kauft mehr Dampflokomotiven!!!
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Di 3. Mai 2016, 12:49

Dampflok94 hat geschrieben:(03 May 2016, 12:45)

Die Rente mit 67 wird erst 2029 endgültig Realität. Bis dahin geht es in Etappen vorwärts. Und ab 2029 kann man sich dann gerne damit beschäftigen, ob das ausreicht. Aber nicht jetzt schon diese Sau durchs Dorf treiben.



auch die "Rente mit 70" würde ja genau so "kontinuierlich" eingeführt werden- als Fortsetzung der "Rente mit 67"

wenn die Beiträge nicht "explodieren" sollen- oder die Renten ( relativ) weiter abgesenkt- ist das die einzige realistische Option
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Re: Rente mit 70

Beitragvon DieBananeGrillt » Mi 4. Mai 2016, 00:10

Realist2014 hat geschrieben:(03 May 2016, 07:12)

immer noch eine falsche These.

Aktuell beträgt die durchschnittliche Rentenbezugszeit fast 20 Jahre...- inwiefern ist das bitte " bis zum Lebensende im Arbeitsprozess"?





Was der Begriff These überhaupt bedeutet siehe hier :
Eine These ist ein Gedanke oder Satz, dessen Wahrheitsinhalt eines Beweises bedarf. Der Verfasser einer These behauptet die Wahrheit. Ist die These nicht haltbar, muss sie verworfen werden. Andernfalls kann an der These festgehalten werden. Eine These ist allgemein aufgefasst eine Aussage, die das Wesentliche aus einem Komplex von Aussagen pragmatisch hervorheben bzw. zur Geltung bringen soll. Wenn eine These falsch ist, kann auch keine Art der Beweisführung sie begründen.

Also feht der Beweis dafür, das es Aussteiger gibt in Deutschland, die von ihrem Kapital leben und sich weder von der Hartz4 Diktatur mit ihren Auflagen beinflußt fühlen, noch von irgendwelchen Diskussionen um die Rente mit 70....
Es sind mehr als man glaubt.
Und damit meine ich nicht die Reichen, sondern die Armen, die ihr Kapital durch Konsumverzicht aufgebaut haben, bzw. noch weiter aufbauen werden.
Aber das Ganze hat ein Schattendasein, es ist nicht statistisch ermittelbar.


Ebenso ist es Durchschnittsstatistischer Schwachsinn die Rentenbezugszeit mit 20 Jahren zu beziffern.
Manche schaffen es nur bis 60 und andere bis über 90.
Dies sagt ebenso wenig aus über die Lebensqualität die jemand in dem Alter noch hat.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Dampflok94 » Mi 4. Mai 2016, 08:12

Realist2014 hat geschrieben:(03 May 2016, 12:49)

auch die "Rente mit 70" würde ja genau so "kontinuierlich" eingeführt werden- als Fortsetzung der "Rente mit 67"

wenn die Beiträge nicht "explodieren" sollen- oder die Renten ( relativ) weiter abgesenkt- ist das die einzige realistische Option

Mal wieder alternativlos? :D
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mi 4. Mai 2016, 09:41

DieBananeGrillt hat geschrieben:(04 May 2016, 00:10)


Also feht der Beweis dafür, das es Aussteiger gibt in Deutschland, die von ihrem Kapital leben und sich weder von der Hartz4 Diktatur mit ihren Auflagen beinflußt fühlen, noch von irgendwelchen Diskussionen um die Rente mit 70....
Es sind mehr als man glaubt.
Und damit meine ich nicht die Reichen, sondern die Armen, die ihr Kapital durch Konsumverzicht aufgebaut haben, bzw. noch weiter aufbauen werden.
Aber das Ganze hat ein Schattendasein, es ist nicht statistisch ermittelbar.

Ebenso ist es Durchschnittsstatistischer Schwachsinn die Rentenbezugszeit mit 20 Jahren zu beziffern.
Manche schaffen es nur bis 60 und andere bis über 90.
Dies sagt ebenso wenig aus über die Lebensqualität die jemand in dem Alter noch hat.



Was genau möchtest du eigentlich damit zum Ausdruck bringen, dass Menschen tatsächlich von IHREM Kapital "leben"?

Was sind das für seltsame "Abgrenzungen" ?

logischerweise "konsumieren" die meisten erwachsenen Bürger nicht ihr ganzes Einkommen- sondern bilden VERMÖGEN ( =Ersparnisse) im Laufe ihres Erwerbslebens. Warum bezeichnest du das "negativ" lediglich als "Konsumverzicht"?

VON diesem (zusätzlichen) Vermögen haben diese dann ein angenehmeres Leben im Alter...

Und was soll daran eine "Schattendasein" sein?

und die Sache mit der durchschnittlichen Rentenbezugszeit ist natürlich KEIN "Schwachsinn"- sondern die notwendige Basis zur Berechnung der Rentenhöhe... ( anders geht es nicht, da ja der tatsächliche Todeszeitpunkt nicht "vorherbestimmt" werden kann.)

Und was hat das jetzt wieder mit der "Lebensqualität " im Alter zu tun?

DIE- muss sich jeder SELBER erwirtschaften. So zum Beispiel durch VORHERIGEN Kosnumverzicht
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mi 4. Mai 2016, 09:42

Dampflok94 hat geschrieben:(04 May 2016, 08:12)

Mal wieder alternativlos? :D



ja- denn die "Alternative" das ANDERE "einzahlen" ( Beamte, Selbständige) - wird SO nicht kommen...
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Dampflok94 » Mi 4. Mai 2016, 10:06

Realist2014 hat geschrieben:(04 May 2016, 09:42)

ja- denn die "Alternative" das ANDERE "einzahlen" ( Beamte, Selbständige) - wird SO nicht kommen...

Und das wäre die einzige Alternative? Du bist aber sehr phantasielos. Nicht jede wird dir gefallen und nicht jede ist gleich einfach umzusetzen. Aber Alternativen bleiben es denn doch.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon Realist2014 » Mi 4. Mai 2016, 10:40

Dampflok94 hat geschrieben:(04 May 2016, 10:06)

Und das wäre die einzige Alternative? Du bist aber sehr phantasielos. Nicht jede wird dir gefallen und nicht jede ist gleich einfach umzusetzen. Aber Alternativen bleiben es denn doch.


Es wird auch nicht am Äquivalenzprinzip gerüttelt werden.

Das Rentensystem für Arbeitnehmer ist kein "Sozialsystem". Dafür gibt es die Grundsicherung im Alter. DIE ist allerdings verbesserbar- und das wird auch kommen.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon bakunicus » Mi 4. Mai 2016, 11:04

Realist2014 hat geschrieben:(04 May 2016, 10:40)

Es wird auch nicht am Äquivalenzprinzip gerüttelt werden.

Das Rentensystem für Arbeitnehmer ist kein "Sozialsystem". Dafür gibt es die Grundsicherung im Alter. DIE ist allerdings verbesserbar- und das wird auch kommen.

wie auch immer ...
keine partei wird in den nächsten 20 jahren wahlen gewinnen können, wenn sie nicht dafür sorgt dass die rentner versorgt sind.
die wahlen werden in der generation 50+ entschieden.

und da kannst du reden mit wem du willst ...
allen ist klar, dass das ganze system aus den fugen geraten ist.
man kann nicht die rente mit 70 fordern, wenn gleichzeitig kaum noch jemand eingestellt wird der älter als 50-55 ist ...
man kann nicht eine durchgängige erwerbsbiografie zugrunde legen, wenn arbeitsverträge am liebsten nur noch zeitlich begrenzt abgeschlossen werden, und ein großer teil der arbeitnehmer immer mal wieder arbeitslos ist.
man kann nicht die gewerkschaften und tariflandschaft mithilfe von leiharbeit und werkverträgen stetig drücken, wenn dann hinterher selbst facharbeiter nur noch eine rente auf grundsicherungsniveau erhalten.

das passt alles nicht zusammen .... da kannst du fragen wen du willst.
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Re: Rente mit 70

Beitragvon 3x schwarzer Kater » Mi 4. Mai 2016, 11:09

DieBananeGrillt hat geschrieben:(04 May 2016, 00:10)


Ebenso ist es Durchschnittsstatistischer Schwachsinn die Rentenbezugszeit mit 20 Jahren zu beziffern.
Manche schaffen es nur bis 60 und andere bis über 90.
Dies sagt ebenso wenig aus über die Lebensqualität die jemand in dem Alter noch hat.


Es sagt halt das aus, was sie soll. Nämlich wie lange durchschnittlich Rente bezogen wird. Womit hast du ein Problem?
„Es wurde schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem.“ (Karl Valentin)
Nele28

Re: Rente mit 70

Beitragvon Nele28 » Mi 4. Mai 2016, 11:36

bakunicus hat geschrieben:(04 May 2016, 11:04)

wie auch immer ...
keine partei wird in den nächsten 20 jahren wahlen gewinnen können, wenn sie nicht dafür sorgt dass die rentner versorgt sind.
die wahlen werden in der generation 50+ entschieden.

und da kannst du reden mit wem du willst ...
allen ist klar, dass das ganze system aus den fugen geraten ist.
man kann nicht die rente mit 70 fordern, wenn gleichzeitig kaum noch jemand eingestellt wird der älter als 50-55 ist ...
man kann nicht eine durchgängige erwerbsbiografie zugrunde legen, wenn arbeitsverträge am liebsten nur noch zeitlich begrenzt abgeschlossen werden, und ein großer teil der arbeitnehmer immer mal wieder arbeitslos ist.
man kann nicht die gewerkschaften und tariflandschaft mithilfe von leiharbeit und werkverträgen stetig drücken, wenn dann hinterher selbst facharbeiter nur noch eine rente auf grundsicherungsniveau erhalten.

das passt alles nicht zusammen .... da kannst du fragen wen du willst.


Tut es auch nicht.
Die Altersarmut ist u.a.durch die prekären Beschäftigungssituationen vorgeprägt. Am hat zwar dadurch die Arbeitslosigkeit erheblich reduzieren können, weil Arbeit zu haben besser ist, als gar keine Beschäftigung. Aber ds eigentliche Problem wurde nicht beseitigt.
Hinzu kommt, dass zwar die Alten immer älter werden durch den medizinischen Fortschritt, aber deshalb trotzdem mit zunehmenden Alter die Lebensqualität eingeschränkt wird.
Die Kehrseite: Viel zu viele einsame Menschen leben mit gesundheitlichen Einschränkungen einsam oder in Alters- und Pflegeheimen. Sie werden von der Öffentlichkeit kaum mehr wahrgenommen.
Die neue Rentenformel könnte wie folgt aussehen:
1. Alle, auch Beamte und Selbständige zahlen in die gesetzliche Rentenkasse ein
2. Die Beitragsbemessenungsgrenze entfällt
3. Die Rentenhöhe nachoben wird begrenzt
4. Eine Mindestrente soll ein menschwürdiges Auskommen durch Grundsicherungsniveau sichern.
5. Die gut betuchten Bürger können, weil sie es sich leisten können, zusätzlich privat Vorsorge betreiben. Dies aber ohne staatliche Zuschüsse.
6. Ansonsten kann jeder, so lange er kann und möchte,über das gesetzliche Rentenalter arbeiten.Ich glaube aber nicht an die Mär, dass Menschen jenseits von 60 Jahren auf dem Arbeitsmarkt gesucht sind. 'Das werden Ausnahmen bleiben wie z.B. Berufspolitiker oder Manager,die vomChefsessel die Arbeit delegieren.

Nichtsdestotrotz müssen die Probleme ganz vorne angepackt werden, indem durchgängige Erwerbsbiografien wieder möglich werden und die Unternehmen und Konzerne sich nicht länger auf Kosten der Mitarbeiter eine goldene Nase mit ihrer Profitgier und horrende Managergehälter und Boni bereichern.
Hier ist jedes Maß und Ziel verloren gegangen.

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