arbeiten bis 70-71 ??

In diesem Forum werden Themen rund um die sozialen Sicherungsysteme diskutiert.
Krankenversicherung, Arbeitslosenversicherung, Arbeitslosengeld 2 (HartzIV), Rentenversicherung, Sozialgesetzbuch.

Moderator: Moderatoren Forum 1

Benutzeravatar
Der Neandertaler
Beiträge: 1781
Registriert: Sa 12. Jul 2008, 03:48
Benutzertitel: Experimentální králíci

Re: arbeiten bis 70-71 ??

Beitragvon Der Neandertaler » Fr 2. Okt 2015, 21:17

Hallo Nomen Nescio.
Darf ich Dich berichtigen?
Als Otto von Bismarck 1891 das "Gesetz betreffend der Invaliditäts- und Altersversicherung" eingeführt hat, lag die Rentenaltersgrenze bei 70 Jahren - sie wurde erst 1916 auf 65 Jahre herabgesetzt. Desweiteren war es ein Kapitaldeckungsverfahren ... ein Ansparsystem. Also die notwendigen Beiträge (der Beitragssatz lag 1891 bei 1,7 % - er stieg 1924 und 1928 um jeweils 2 Prozent) trugen zu gleichen Teilen Arbeitgeber, Arbeitnehmer und der Staat - d.h.: zu damaliger Zeit ein mußte ungelernter Arbeiter, der zu dieser Zeit etwa 80 Mark im Monat verdiente, 0,567 % als Arbeitnehmerbeitrag abführen (ca. 0.45 Mark). (ich habe mal eine Zahl gelesen: heutige Kaufkraft des Verdienst etwa 509 Euro - Beitragssatz: 2,86 Euro)
Voraussetzung für die Altersrente war allerdings:
    mindestens 30! Jahre Beitragszahlung - heutzutage hat ein Arbeitnehmer der gesetzlichen Rente einen Rentenanspruch, wenn er mindesten 60 Beitragsmonate nachweisen kann ... also schon nach fünf Jahren. (das heißt nicht, daß er nach fünf Arbeitsjahren in Rente gehen kann!)
Die Frage ist aber doch:
    "Wer erreichte zu damaliger Zeit die Rentenaltersgrenze von 70 Jahren?"
      ... unter diesen Vorraussetzungen?

Nach dem Ersten Weltkrieg half der Staat zunehmend massiv mit Steuermitteln aus - die benötigten Steuermittel stiegen bis zu 50 Prozent. Und obwohl man zu dieser Zeit schon begann, notwendige Rentenzahlungen aus eingehenden Beiträgen zu finanzieren, waren massive Leistungskürzungen unvermeidlich. Nach dem Bismarckschen Gesetz bekamen Arbeitnehmer später einen festen Betrag als "Zubrot" oder Grundsicherung ausbezahlt, je nachdem, wieviel vorher eingezahlt worden war. Das System reagierte zudem nicht auf Lohnsteigerungen oder Inflation, sodaß Rentner in Armut geraten konnten, wenn die Preise stiegen. (was ja in der nachfolgende Wirtschaftskrise ja auch der Fall war) Zumal nur der Rente bekam, wer zu seiner Erwerbstätigkeit genügend eingezahlt hatte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das System zunächst beibehalten (jeder spart für seine eigene Rente). Konrad Adenauer stand aber gleichzeitg vor mehreren Problemen. Das Rentenniveau war niedrig, die Altersarmut war weit verbreitet, zudem führte das "Wirtschaftswunder" zu stark steigenden Löhnen. Dadurch wurden die Einkommensunterschiede zwischen der arbeitenden Bevölkerung und den Rentnern immer größer. Zusätzlich befanden sich sehr viele potentielle Arbeiter (und sehr lange) in Kriegsgefangenschaft.

Um es kurz zu machen:
  1. ja, das Rentenalter muß erhöht werden - wenn das jetzige Rentensystem innovativ erhalten werden soll. Die durchschnittliche Lebenserwartung neugeborener Jungen betrug im Jahr 2015: 77 Jahre und 9 Monate - die für neugeborenen Mädchen: 82 Jahre und 10 Monate. Somit würde bei einer Rentenaltersgrenze von 65 Jahren jeder Junge etwa 12 Jahre und jedes Mädchen etwa 17 Jahre Rente beziehen - 67 Jahre Rentenaltersgrenze sind daher nur ein wohlwollender Kompromiss!
  2. Auch zu damaliger Zeit war die Rente lediglich ein "Zubrot" ... eine Grundsicherung!
  3. Es wird eine weitere Rentenreform kommen - schon kurz nach Einführung der Rente mit 67 wurde von 71-Erhöhung spekuliert. (wobei die volle Rente mit 67 erst 2031 die 1964-Geborenen erreichen!)
"Ich teile Ihre Meinung nicht, ich werde aber bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen, daß Sie Ihre Meinung frei äußern können." (Voltaire)
Benutzeravatar
Nomen Nescio
Beiträge: 13100
Registriert: So 1. Feb 2015, 19:29

Re: arbeiten bis 70-71 ??

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 2. Okt 2015, 21:21

Orwellhatterecht » Fr 2. Okt 2015, 17:31 hat geschrieben:Die Höhe des Zinses spielt keine Rolle, da es sich bei der deutschen Rente um ein Umlagesystem handelt.
für dich hoffe ich, das nicht die situation erreicht wird, daß 33,3% der einwöhner deutschlands schuftet um ihre familie zu ernähren nebst die andere 66,7%.
denn ich bin sicher, daß dann hungerrenten kommen.

klar, die rente ist gesichert. die größe/höhe der rente aber nicht.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 38880
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: arbeiten bis 70-71 ??

Beitragvon Realist2014 » Fr 2. Okt 2015, 21:26

Nomen Nescio » Fr 2. Okt 2015, 20:21 hat geschrieben:für dich hoffe ich, das nicht die situation erreicht wird, daß 33,3% der einwöhner deutschlands schuftet um ihre familie zu ernähren nebst die andere 66,7%.
denn ich bin sicher, daß dann hungerrenten kommen.

klar, die rente ist gesichert. die größe/höhe der rente aber nicht.


von welchem seltsamen Szenario wird das ausgegangen?

mit der heutigen Situation des deutschen Rentensystems hat das nichts zu tun

übrigens gibt es in D die Grundsicherung im Alter.

Gibt es die in Holland auch?
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 38880
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: arbeiten bis 70-71 ??

Beitragvon Realist2014 » Fr 2. Okt 2015, 21:27

Nomen Nescio » Fr 2. Okt 2015, 13:39 hat geschrieben:es sei, die EU kommt wieder mit einer überstaatlichen regelung.


das lässt keine deutsche Regierung zu!
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 38880
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: arbeiten bis 70-71 ??

Beitragvon Realist2014 » Fr 2. Okt 2015, 21:28

Nomen Nescio » Fr 2. Okt 2015, 14:01 hat geschrieben:wie das bei euch organisiert ist, ist euer sache. bei uns wird die staatliche prämiezahlung, die für alle gleich ist, durchs steueramt besorgt. je nach einkommen zahlt man mehr oder minder. wie gesagt, empfangen wird aber denselben betrag. einzelpersonen bekommen ungefähr 1100 €; partner p.p. ± 700 €.
ab einem bestimmten betrag gilt für das mehrere verdiente freistellung dieser prämiezahlung.



das deutsche Modell ist anders- Beitragsorientiert
Orwellhatterecht
Beiträge: 4549
Registriert: Mo 16. Feb 2015, 17:06

Re: arbeiten bis 70-71 ??

Beitragvon Orwellhatterecht » Fr 2. Okt 2015, 21:30

Der Neandertaler » Fr 2. Okt 2015, 20:17 hat geschrieben:Hallo Nomen Nescio.
Darf ich Dich berichtigen?
Als Otto von Bismarck 1891 das "Gesetz betreffend der Invaliditäts- und Altersversicherung" eingeführt hat, lag die Rentenaltersgrenze bei 70 Jahren - sie wurde erst 1916 auf 65 Jahre herabgesetzt. Desweiteren war es ein Kapitaldeckungsverfahren ... ein Ansparsystem. Also die notwendigen Beiträge (der Beitragssatz lag 1891 bei 1,7 % - er stieg 1924 und 1928 um jeweils 2 Prozent) trugen zu gleichen Teilen Arbeitgeber, Arbeitnehmer und der Staat - d.h.: zu damaliger Zeit ein mußte ungelernter Arbeiter, der zu dieser Zeit etwa 80 Mark im Monat verdiente, 0,567 % als Arbeitnehmerbeitrag abführen (ca. 0.45 Mark). (ich habe mal eine Zahl gelesen: heutige Kaufkraft des Verdienst etwa 509 Euro - Beitragssatz: 2,86 Euro)
Voraussetzung für die Altersrente war allerdings:
    mindestens 30! Jahre Beitragszahlung - heutzutage hat ein Arbeitnehmer der gesetzlichen Rente einen Rentenanspruch, wenn er mindesten 60 Beitragsmonate nachweisen kann ... also schon nach fünf Jahren. (das heißt nicht, daß er nach fünf Arbeitsjahren in Rente gehen kann!)
Die Frage ist aber doch:
    "Wer erreichte zu damaliger Zeit die Rentenaltersgrenze von 70 Jahren?"
      ... unter diesen Vorraussetzungen?

Nach dem Ersten Weltkrieg half der Staat zunehmend massiv mit Steuermitteln aus - die benötigten Steuermittel stiegen bis zu 50 Prozent. Und obwohl man zu dieser Zeit schon begann, notwendige Rentenzahlungen aus eingehenden Beiträgen zu finanzieren, waren massive Leistungskürzungen unvermeidlich. Nach dem Bismarckschen Gesetz bekamen Arbeitnehmer später einen festen Betrag als "Zubrot" oder Grundsicherung ausbezahlt, je nachdem, wieviel vorher eingezahlt worden war. Das System reagierte zudem nicht auf Lohnsteigerungen oder Inflation, sodaß Rentner in Armut geraten konnten, wenn die Preise stiegen. (was ja in der nachfolgende Wirtschaftskrise ja auch der Fall war) Zumal nur der Rente bekam, wer zu seiner Erwerbstätigkeit genügend eingezahlt hatte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das System zunächst beibehalten (jeder spart für seine eigene Rente). Konrad Adenauer stand aber gleichzeitg vor mehreren Problemen. Das Rentenniveau war niedrig, die Altersarmut war weit verbreitet, zudem führte das "Wirtschaftswunder" zu stark steigenden Löhnen. Dadurch wurden die Einkommensunterschiede zwischen der arbeitenden Bevölkerung und den Rentnern immer größer. Zusätzlich befanden sich sehr viele potentielle Arbeiter (und sehr lange) in Kriegsgefangenschaft.

Um es kurz zu machen:
  1. ja, das Rentenalter muß erhöht werden - wenn das jetzige Rentensystem innovativ erhalten werden soll. Die durchschnittliche Lebenserwartung neugeborener Jungen betrug im Jahr 2015: 77 Jahre und 9 Monate - die für neugeborenen Mädchen: 82 Jahre und 10 Monate. Somit würde bei einer Rentenaltersgrenze von 65 Jahren jeder Junge etwa 12 Jahre und jedes Mädchen etwa 17 Jahre Rente beziehen - 67 Jahre Rentenaltersgrenze sind daher nur ein wohlwollender Kompromiss!
  2. Auch zu damaliger Zeit war die Rente lediglich ein "Zubrot" ... eine Grundsicherung!
  3. Es wird eine weitere Rentenreform kommen - schon kurz nach Einführung der Rente mit 67 wurde von 71-Erhöhung spekuliert. (wobei die volle Rente mit 67 erst 2031 die 1964-Geborenen erreichen!)



... und was meinst Du, wie wenig Rente bekommt er dann, wenn er lediglich 5 Jahre Versicherungszeiten aufzuweisen hat? Im Regelfall dürfte er dann Anspruch auf Grundsicherung haben.
Die Großen hören auf zu herrschen, wenn die Kleinen aufhören zu kriechen!“
(Friedrich Schiller)
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 38880
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: arbeiten bis 70-71 ??

Beitragvon Realist2014 » Fr 2. Okt 2015, 21:31

Orwellhatterecht » Fr 2. Okt 2015, 17:34 hat geschrieben:

Nein, bereits 1957 wurde das Umlagesystem eingeführt. Adenauers berühmtester Spruch in dem Zusammenhang war: "Kinder kriegen die Leut immer!". Aber damals wurde die Rentenkasse geplündert, das Geld wurde Zweck entfremdet für den Aufbau der Bundeswehr eingesetzt.




die Kasse war LEER- deswegen hat Adenauer ja auf Umlagesystem gesetzt. Aufgrund des damaligen Verhältnisses Beitragszahler ( ganz viele) zu Rentner ( ganz wenige- wegen WKII) gab es eine massive Rentenerhöhung...
Benutzeravatar
Nomen Nescio
Beiträge: 13100
Registriert: So 1. Feb 2015, 19:29

Re: arbeiten bis 70-71 ??

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 2. Okt 2015, 21:33

Der Neandertaler » Fr 2. Okt 2015, 20:17 hat geschrieben:Hallo Nomen Nescio.
Darf ich Dich berichtigen?
Als Otto von Bismarck 1891 das "Gesetz betreffend der Invaliditäts- und Altersversicherung" eingeführt hat, lag die Rentenaltersgrenze bei 70 Jahren - sie wurde erst 1916 auf 65 Jahre herabgesetzt. Desweiteren war es ein Kapitaldeckungsverfahren ... ein Ansparsystem. Also die notwendigen Beiträge (der Beitragssatz lag 1891 bei 1,7 % - er stieg 1924 und 1928 um jeweils 2 Prozent) trugen zu gleichen Teilen Arbeitgeber, Arbeitnehmer und der Staat - d.h.: zu damaliger Zeit ein mußte ungelernter Arbeiter, der zu dieser Zeit etwa 80 Mark im Monat verdiente, 0,567 % als Arbeitnehmerbeitrag abführen (ca. 0.45 Mark). (ich habe mal eine Zahl gelesen: heutige Kaufkraft des Verdienst etwa 509 Euro - Beitragssatz: 2,86 Euro)
Voraussetzung für die Altersrente war allerdings:
    mindestens 30! Jahre Beitragszahlung - heutzutage hat ein Arbeitnehmer der gesetzlichen Rente einen Rentenanspruch, wenn er mindesten 60 Beitragsmonate nachweisen kann ... also schon nach fünf Jahren. (das heißt nicht, daß er nach fünf Arbeitsjahren in Rente gehen kann!)
Die Frage ist aber doch:
    "Wer erreichte zu damaliger Zeit die Rentenaltersgrenze von 70 Jahren?"
      ... unter diesen Vorraussetzungen?

Nach dem Ersten Weltkrieg half der Staat zunehmend massiv mit Steuermitteln aus - die benötigten Steuermittel stiegen bis zu 50 Prozent. Und obwohl man zu dieser Zeit schon begann, notwendige Rentenzahlungen aus eingehenden Beiträgen zu finanzieren, waren massive Leistungskürzungen unvermeidlich. Nach dem Bismarckschen Gesetz bekamen Arbeitnehmer später einen festen Betrag als "Zubrot" oder Grundsicherung ausbezahlt, je nachdem, wieviel vorher eingezahlt worden war. Das System reagierte zudem nicht auf Lohnsteigerungen oder Inflation, sodaß Rentner in Armut geraten konnten, wenn die Preise stiegen. (was ja in der nachfolgende Wirtschaftskrise ja auch der Fall war) Zumal nur der Rente bekam, wer zu seiner Erwerbstätigkeit genügend eingezahlt hatte.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde das System zunächst beibehalten (jeder spart für seine eigene Rente). Konrad Adenauer stand aber gleichzeitg vor mehreren Problemen. Das Rentenniveau war niedrig, die Altersarmut war weit verbreitet, zudem führte das "Wirtschaftswunder" zu stark steigenden Löhnen. Dadurch wurden die Einkommensunterschiede zwischen der arbeitenden Bevölkerung und den Rentnern immer größer. Zusätzlich befanden sich sehr viele potentielle Arbeiter (und sehr lange) in Kriegsgefangenschaft.

Um es kurz zu machen:
  1. ja, das Rentenalter muß erhöht werden - wenn das jetzige Rentensystem innovativ erhalten werden soll. Die durchschnittliche Lebenserwartung neugeborener Jungen betrug im Jahr 2015: 77 Jahre und 9 Monate - die für neugeborenen Mädchen: 82 Jahre und 10 Monate. Somit würde bei einer Rentenaltersgrenze von 65 Jahren jeder Junge etwa 12 Jahre und jedes Mädchen etwa 17 Jahre Rente beziehen - 67 Jahre Rentenaltersgrenze sind daher nur ein wohlwollender Kompromiss!
  2. Auch zu damaliger Zeit war die Rente lediglich ein "Zubrot" ... eine Grundsicherung!
  3. Es wird eine weitere Rentenreform kommen - schon kurz nach Einführung der Rente mit 67 wurde von 71-Erhöhung spekuliert. (wobei die volle Rente mit 67 erst 2031 die 1964-Geborenen erreichen!)
:thumbup: :thumbup:
herzlichen dank für deine erhebliche korrektion + zusätzliche ergänzung.

daß ich sehr froh bin mit deiner posting, versteht sich. denn du hast sehr deutlich gemacht das wieso und warum.
es freut mich einerseits, stimmt mich aber auch traurig, daß du genau wie ich findet, daß da was getan werden muß. vllt wäre es das überwiegen wert zu gleich ein sparelement einzubauen. zwar wird man damit nie extreme inflation anfangen können, aber ein sicherungsteil ist dann hoffentlich doch eingebaut worden.

nochmals, DANKE. daß die grenze bei bismarck 70 jahr war, habe ich nie gewußt. ich frage mich überhaupt wieviel menschen das wissen. ;)
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 38880
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: arbeiten bis 70-71 ??

Beitragvon Realist2014 » Fr 2. Okt 2015, 21:35

Nomen Nescio » Fr 2. Okt 2015, 20:33 hat geschrieben: :thumbup: :thumbup:
herzlichen dank für deine erhebliche korrektion + zusätzliche ergänzung.

daß ich sehr froh bin mit deiner posting, versteht sich. denn du hast sehr deutlich gemacht das wieso und warum.
es freut mich einerseits, stimmt mich aber auch traurig, daß du genau wie ich findet, daß da was getan werden muß. vllt wäre es das überwiegen wert zu gleich ein sparelement einzubauen. zwar wird man damit nie extreme inflation anfangen können, aber ein sicherungsteil ist dann hoffentlich doch eingebaut worden.

nochmals, DANKE. daß die grenze bei bismarck 70 jahr war, habe ich nie gewußt. ich frage mich überhaupt wieviel menschen das wissen. ;)


wie?

man kann jeden Euro nur einmal ausgeben...

und das deutsche Rentensystem wird jetzt schon durch Steuermittel "subventioniert"....
Benutzeravatar
Nomen Nescio
Beiträge: 13100
Registriert: So 1. Feb 2015, 19:29

Re: arbeiten bis 70-71 ??

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 2. Okt 2015, 21:42

Realist2014 » Fr 2. Okt 2015, 20:27 hat geschrieben:das lässt keine deutsche Regierung zu!
sag das nicht zu schnell. denk an schröder.
es gibt nur 2 oder 3 EU staaten die fur renten gespart haben. m.w. haben wir den größten gesparten rentenbetrag der welt oder der zweitgrößten. die USA und NL dürfen darum streiten.
weil aber bei der USA es offensichtlich über mehr menschen verteilt werden muß ...

wenn man ohne selbst zu zahlen so erreicht daß gelder zu verfügung kommen, ist es nicht leicht nein zu sagen. erst jahre später kommt die rechnung, denn dann hat kein land mehr spargelder für die renten, und müssen die reicheren länder zahlen.
eine einfache oder qualifizierte mehrheit sollte dann genügen. und darum ist mein land da hartnäckig gegen.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 38880
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: arbeiten bis 70-71 ??

Beitragvon Realist2014 » Fr 2. Okt 2015, 21:46

Nomen Nescio » Fr 2. Okt 2015, 20:42 hat geschrieben:sag das nicht zu schnell. denk an schröder.
es gibt nur 2 oder 3 EU staaten die fur renten gespart haben. m.w. haben wir den größten gesparten rentenbetrag der welt oder der zweitgrößten. die USA und NL dürfen darum streiten.
weil aber bei der USA es offensichtlich über mehr menschen verteilt werden muß ...

wenn man ohne selbst zu zahlen so erreicht daß gelder zu verfügung kommen, ist es nicht leicht nein zu sagen. erst jahre später kommt die rechnung, denn dann hat kein land mehr spargelder für die renten, und müssen die reicheren länder zahlen.
eine einfache oder qualifizierte mehrheit sollte dann genügen. und darum ist mein land da hartnäckig gegen.


in D gibt es keine "Spargelder" in der Rentenversicherung

und logischerweise werden kein DEUTSCHEN Rentenbeiträge an ANDERE Länder verteilt.

und was hat Schröder damit zu tun?
Benutzeravatar
Der Neandertaler
Beiträge: 1781
Registriert: Sa 12. Jul 2008, 03:48
Benutzertitel: Experimentální králíci

Re: arbeiten bis 70-71 ??

Beitragvon Der Neandertaler » Fr 2. Okt 2015, 21:49

Hallo Orwellhatterecht.
Orwellhatterecht hat geschrieben:... und was meinst Du, wie wenig Rente bekommt er dann, wenn er lediglich 5 Jahre Versicherungszeiten aufzuweisen hat? Im Regelfall dürfte er dann Anspruch auf Grundsicherung haben.
Dies ist richtig! Dies war aber auch nicht das Thema. Mein Hinweis galt lediglich "daß" er schon nach fünf Jahren Rentenanspruch hat ... aber nicht wieviel!
    (deshalb auch meine Ergänzung, daß er nicht generell schon nach fünf Arbeitsjahren in Rente gehen kann - da liegt die durchschnittliche Untergrenze bei 35 Beitragsjahren!)
... wohingegen er nach dem Bismarkschen System 30 Jahre warten mußte, bevor er einen Rentenanspruch hat - auch dann wäre die Frage nach dem WIEVIEL? gerecht gewesen.
Wobei wir heutzutage als zusätzlichen "Anspruch auf Grundsicherung" immerhin noch Sozialhilfe in Anspruch nehmen können - früher waren Kinder zur Not- und Zusatzhilfe notwendig.
    (deshalb auch der Ausspruch Adenauers: "Kinder kriegen die Leute immer!")
"Ich teile Ihre Meinung nicht, ich werde aber bis zu meinem letzten Atemzug kämpfen, daß Sie Ihre Meinung frei äußern können." (Voltaire)
Benutzeravatar
Nomen Nescio
Beiträge: 13100
Registriert: So 1. Feb 2015, 19:29

Re: arbeiten bis 70-71 ??

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 2. Okt 2015, 21:51

Realist2014 » Fr 2. Okt 2015, 20:35 hat geschrieben:und das deutsche Rentensystem wird jetzt schon durch Steuermittel "subventioniert"....
willst du es nicht sehen oder kannst du es nicht sehen??

diese subventionierung ist geld, daß die steuerzahler aufbringen. sag mal in januar um den monat februar pensionen garantieren zu können.
bei ein sparsystem wäre es idealiter so, daß man das geld für februar bar hat. und damit nicht abhängig ist vom einkommen des monats januar. die konjunkturwechslungen werden also abgeflächt.
weil das um langzeitinvestitionen handelt, ist eine flaute - wobei also viel menschen entlassen werden und statt beizutragen dagegen sozialhilfe brauchen - auszugleichen. vorausgesetzt daß die inflation nicht zu hoch wird.

ich kopierte schon eine zeile: bei uns betrifft es geld; bei euch versprechungen.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
Benutzeravatar
Nomen Nescio
Beiträge: 13100
Registriert: So 1. Feb 2015, 19:29

Re: arbeiten bis 70-71 ??

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 2. Okt 2015, 21:53

Realist2014 » Fr 2. Okt 2015, 20:46 hat geschrieben:und was hat Schröder damit zu tun?
keine regel ohne ausnahme ==> 3%
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 38880
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: arbeiten bis 70-71 ??

Beitragvon Realist2014 » Fr 2. Okt 2015, 22:03

Nomen Nescio » Fr 2. Okt 2015, 20:51 hat geschrieben:willst du es nicht sehen oder kannst du es nicht sehen??

diese subventionierung ist geld, daß die steuerzahler aufbringen. sag mal in januar um den monat februar pensionen garantieren zu können.
bei ein sparsystem wäre es idealiter so, daß man das geld für februar bar hat. und damit nicht abhängig ist vom einkommen des monats januar. die konjunkturwechslungen werden also abgeflächt.
weil das um langzeitinvestitionen handelt, ist eine flaute - wobei also viel menschen entlassen werden und statt beizutragen dagegen sozialhilfe brauchen - auszugleichen. vorausgesetzt daß die inflation nicht zu hoch wird.

ich kopierte schon eine zeile: bei uns betrifft es geld; bei euch versprechungen.



wo soll das Geld für das Spargeld herkommen?

wir haben in D mehrere dynamische Parameter im Rentensystem - die gleichen Konjunkturzyklen aus.
Zuletzt geändert von Realist2014 am Fr 2. Okt 2015, 22:05, insgesamt 1-mal geändert.
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 38880
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: arbeiten bis 70-71 ??

Beitragvon Realist2014 » Fr 2. Okt 2015, 22:04

Nomen Nescio » Fr 2. Okt 2015, 20:53 hat geschrieben:keine regel ohne ausnahme ==> 3%


was hat das mit dem deutschen Rentensystem zu tun?
Benutzeravatar
Nomen Nescio
Beiträge: 13100
Registriert: So 1. Feb 2015, 19:29

Re: arbeiten bis 70-71 ??

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 2. Okt 2015, 22:20

Orwellhatterecht » Fr 2. Okt 2015, 20:30 hat geschrieben:... und was meinst Du, wie wenig Rente bekommt er dann, wenn er lediglich 5 Jahre Versicherungszeiten aufzuweisen hat? Im Regelfall dürfte er dann Anspruch auf Grundsicherung haben.
ich kann natürlich keine antwort geben, weiß aber einiges, daß die mühe wert ist.

gegner des FEDs weisen noch immer darauf, das bis der FED entstand es kaum inflation gab. preise für tabak, brot usw waren am ende des 19 jhdt (behaupteten sie) ähnlich verglichen mit preisen am anfang des 19. jhdts.

selbst kann ich noch zwei fakten dazu beitragen. als mein vater seine arbeit verrichtete, benützte er u.a. logaritmentafel in 12 dezimalstellen. die renten gingen nicht höher als 4%, waren aber dafür um so differentierter. ich dachte daß sie bis zu 0,1% rechneten.
als er gestorben war, fanden wir viele konzepten für anleihen an gemeinden usw. bis etwa 1970 war darin meist rede von zinsen zwischen 2 und 3,5%. die 3,5 war eine ausnahme. das war wahrscheinlich für riskante investitionen.

eine inflation wie wir seit WK II gewöhnt sind gab es also nicht. eine tatsache kann ich so nennen: meine mutter kaufte 1961 ein haus für ƒ30.000.=. sie verkaufte es 1977 (ölkrise !) für ƒ200.000.
alles wurde damals erheblich teurer. die renten wurde geküzt; die sozialbeiträgen um 15% vermindert; die steuer erhöht.
dennoch war das milde verglichen mit der krise wie sie D nach WK I traf. rede also nicht über versprechungen. sogar unser gespartes geld (das betraf die rentekassen) wurde durch die regierung gemindert. was denkst du, wieviel prozent gekürzt wären, wenn alles aus steuer bezahlt werden mußte? und es zugleich die zahl der arbeitslosen mehr als verdoppelte??

noch ein beispiel? als wir nach indonesien gingen, war 1 gulden gleich 1 indonesische rupiah. als wir da ankamen, hörten wir daß die noten in zwei helften geschnitten werden müßten. nur ein helft war noch gültig. ja, 50 NL cents. alxs wir hnach einige jahren zurück gingen, war der rupiah minder als 1/3 eines guldens wert.
der französische franc: buchteile kann ich darüber erzählen. das englische pfund hat z.z. nur noch 1/3 seines werts von 1960.
de US dollar hat auch mehr als 1/3 verloren.

ich sehe das alles wieder so vor meinen augen. und hoffe das nicht noch einmal erleben zu müssen. kein staat kann solche krisen bewältigen. auch D nicht.
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 38880
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: arbeiten bis 70-71 ??

Beitragvon Realist2014 » Fr 2. Okt 2015, 22:25

Nomen Nescio » Fr 2. Okt 2015, 21:20 hat geschrieben:ich kann natürlich keine antwort geben, weiß aber einiges, daß die mühe wert ist.

gegner des FEDs weisen noch immer darauf, das bis der FED entstand es kaum inflation gab. preise für tabak, brot usw waren am ende des 19 jhdt (behaupteten sie) ähnlich verglichen mit preisen am anfang des 19. jhdts.

selbst kann ich noch zwei fakten dazu beitragen. als mein vater seine arbeit verrichtete, benützte er u.a. logaritmentafel in 12 dezimalstellen. die renten gingen nicht höher als 4%, waren aber dafür um so differentierter. ich dachte daß sie bis zu 0,1% rechneten.
als er gestorben war, fanden wir viele konzepten für anleihen an gemeinden usw. bis etwa 1970 war darin meist rede von zinsen zwischen 2 und 3,5%. die 3,5 war eine ausnahme. das war wahrscheinlich für riskante investitionen.

eine inflation wie wir seit WK II gewöhnt sind gab es also nicht. eine tatsache kann ich so nennen: meine mutter kaufte 1961 ein haus für ƒ30.000.=. sie verkaufte es 1977 (ölkrise !) für ƒ200.000.
alles wurde damals erheblich teurer. die renten wurde geküzt; die sozialbeiträgen um 15% vermindert; die steuer erhöht.
dennoch war das milde verglichen mit der krise wie sie D nach WK I traf. rede also nicht über versprechungen. sogar unser gespartes geld (das betraf die rentekassen) wurde durch die regierung gemindert. was denkst du, wieviel prozent gekürzt wären, wenn alles aus steuer bezahlt werden mußte? und es zugleich die zahl der arbeitslosen mehr als verdoppelte??

noch ein beispiel? als wir nach indonesien gingen, war 1 gulden gleich 1 indonesische rupiah. als wir da ankamen, hörten wir daß die noten in zwei helften geschnitten werden müßten. nur ein helft war noch gültig. ja, 50 NL cents. alxs wir hnach einige jahren zurück gingen, war der rupiah minder als 1/3 eines guldens wert.
der französische franc: buchteile kann ich darüber erzählen. das englische pfund hat z.z. nur noch 1/3 seines werts von 1960.
de US dollar hat auch mehr als 1/3 verloren.

ich sehe das alles wieder so vor meinen augen. und hoffe das nicht noch einmal erleben zu müssen. kein staat kann solche krisen bewältigen. auch D nicht.



schöne Geschichte über das holländische Rentensystem.

Nur was hat das mit dem deutschen Umlagesystem zu tun?

und zum Thema Inflation:

die ist seit Einführung des € so niedrig wie nie zuvor...
Benutzeravatar
Nomen Nescio
Beiträge: 13100
Registriert: So 1. Feb 2015, 19:29

Re: arbeiten bis 70-71 ??

Beitragvon Nomen Nescio » Fr 2. Okt 2015, 22:28

Realist2014 » Fr 2. Okt 2015, 21:03 hat geschrieben:wo soll das Geld für das Spargeld herkommen?

wir haben in D mehrere dynamische Parameter im Rentensystem - die gleichen Konjunkturzyklen aus.
ein realist bist du jedenfalls nicht. sei froh ein optimist zu sein. mit dir diskutiere ich jedenfalls nicht mehr über dieses thema.

du erinnerst mich an einen fabel von la fontaine »la cigale et la fourmi«
    La Cigale, ayant chanté
    Tout l'été,
    Se trouva fort dépourvue
    Quand la bise fut venue :
    Pas un seul petit morceau
    De mouche ou de vermisseau.
    Elle alla crier famine
    Chez la Fourmi sa voisine,
    La priant de lui prêter
    Quelque grain pour subsister
    Jusqu'à la saison nouvelle.
    "Je vous paierai, lui dit-elle,
    Avant l'Oût, foi d'animal,
    Intérêt et principal. "
    La Fourmi n'est pas prêteuse :
    C'est là son moindre défaut.
    Que faisiez-vous au temps chaud ?
    Dit-elle à cette emprunteuse.
    - Nuit et jour à tout venant
    Je chantais, ne vous déplaise.
    - Vous chantiez ? j'en suis fort aise.
    Eh bien! dansez maintenant.
ich fand noch eine deutsche übersetzung :D
    Die Grille musizierte
    Die ganze Sommerzeit –
    Und kam in Not und Leid,
    Als nun der Nord regierte.
    Sie hatte nicht ein Stückchen
    Von Würmchen oder Mückchen,
    Und Hunger klagend ging sie hin
    Zur Ameis, ihrer Nachbarin,
    Und bat sie voller Sorgen,
    Ihr etwas Korn zu borgen.
    »Mir bangt um meine Existenz,«
    So sprach sie; »kommt der neue Lenz,
    Dann zahl ich alles dir zurück
    Und füge noch ein gutes Stück
    Als Zinsen bei.« Die Ameis leiht
    Nicht gern; sie liebt die Sparsamkeit.
    Sie sagte zu der Borgerin:
    »Wie brachtest du den Sommer hin?«
    »Ich habe Tag und Nacht
    Mit Singen mich ergötzt.«
    »Du hast Musik gemacht?
    Wie hübsch! So tanze jetzt!«
btw, ich mußte dieses gedicht lernen als ich 14 jahr alt war. das fand meine lehrerin nötig um uns wirtschaft anschaulich zu machen. :D
nathan über mich: »er ist der unlinkste Nicht-Rechte den ich je kennengelernt habe. Ein Phänomen!«
blues über mich: »du bist ein klassischer Liberaler und das ist auch gut so.«
Benutzeravatar
Realist2014
Beiträge: 38880
Registriert: Mo 26. Mai 2014, 15:12
Benutzertitel: Sozialer Marktwirtschaftler
Wohnort: München , Stadt des FC Bayern

Re: arbeiten bis 70-71 ??

Beitragvon Realist2014 » Fr 2. Okt 2015, 22:30

Nomen Nescio » Fr 2. Okt 2015, 21:28 hat geschrieben:ein realist bist du jedenfalls nicht. sei froh ein optimist zu sein. mit dir diskutiere ich jedenfalls nicht mehr über dieses thema.




schade

denn mit dem deutschen Rentensystem kenne ich mich sehr gut aus.

Leider ist immer noch nicht klar- was eigentlich dein Anliegen bezüglich des deutschen Rentensystems ist...

Zurück zu „10. Sozialpolitik“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 0 Gäste