Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topjobs!

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Marmorkater
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Marmorkater » Mo 23. Mär 2015, 17:28

Maria » Mo 23. Mär 2015, 13:46 hat geschrieben:

Ja eben - sag ich doch die ganze Zeit!

All dieses Gedöns von wegen "fehlender Kitas" und so... Da sind die Frauen doch ganz froh drum, weil es dann einen Grund gibt, dass sie den Macker allein voll schuften lassen können und ihre Kröten für den Latte am Nachmittag mit der Freundin verbraten können. Der Fiat? Ne, also wirklich... so etwas ist doch Familiensache, da muss Männe für aufkommen, genauso wie für Kevins Ranzen, was glaubst du denn! Ist doch schließlich auch sein Kind.

Tja - und die paar Karriereweiber siehe oben sind bestimmt potthässlich und mangels Alternative am Job als Quotenfrau klebengeblieben.

Dass "sozialversicherungspflichtige Tätigkeit" einen 450 Euro-Job ausschließt ist natürlich auch so eine typisch frauliche Gemeinheit: immer grad soviel arbeiten, dass sie sagen können, sie wollten eigentlich.

Muss man alles nicht ernst nehmen, das Gejammer. Die Frauenwelt tickt so, wie Filzi es beschreibt und nicht anders! Punkt! :D

Menno, jetzt bist Du aber unfair und unterstellst Frauen mangelnden Arbeitswillen.

Da muss ich aber mal ganz energisch widersprechen, allein schon bei der allgemein bekannten außerordentlich hohen Fertilitätsrate (Schwangerschaft ist immer weiblich!) in Deutschland und jahrzehntelangen Kinderbetreuungszeiten ist für Frauen der Zugang zum Arbeitsmarkt weitgehend versperrt, mal ganz ehrlich, wer kann mit durchschnittlich 4-5 Kindern am Hals noch an eine Karriere denken ?

Wie sollten diese auch, das Problem mangelnder Kita-Öffnungszeiten ist gerade erst einmal 40 Jahre lang bekannt und muss erst noch ausgiebig erforscht werden.
Gender-Mainstream eröffnet da glücklicherweise neue interdisziplinäre Ansätze, aber es braucht halt eine Weile, Öffnungszeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen und die üblichen Arbeitszeiten in Einklang zu bringen. So etwas geht einfach nicht von heute auf morgen !

Im öffentlichen Dienst könnte ebenfalls ein Umdenken stattfinden, dort sind weibliche Beschäftigte in einer gravierenden Unterzahl anzutreffen; warum nicht das große Vorbild Skandinavien mit 80% Frauenquote in diesem sensiblen wertschöpfenden Umfeld ?!
Zur besonderen Förderung von Mädchen und Frauen in Technik und Naturwissenschaften schlage ich z.B. einen "Girls' Day" vor, damit rund 50% der Bevölkerung nicht mehr von diesem spannenden Bereich ausgeschlossen wird, wahlweise hätte man einfach mal eine Dekade lang den Zugang zu z.B. allen Ingenieursfächern ausschließlich für Frauen reservieren dürfen, so eine planwirtschaftliche Vorgehensweise konnte schon in der ehemaligen DDR große Erfolge feiern.

Dabei darf aber auf keine Fall vergessen werden, der perfideste Hinderungsgrund für Frauen in MINT-Fächern stellt immer noch die patriarchalische Forderung dar, wissenschaftliches Denken müsste zwingend in methodische Prozessen und auf kausalen Zusammenhängen beruhen, was viele weibliche Forscherinnen und Entdeckerinnen vor unüberbrückbare Probleme stellt.
Auch hier könnte ein Paradigmenwechsel zu mehr emotionaler Intelligenz und weiblicher Intuition in Forschung und Wissenschaft den Wirtschaftsstandort Deutschland weiterhin attraktiv halten, so dass die Jahrtausende alte Benachteiligung von Mädchen und Frauen endlich sein Ende findet.

Frauen wollen nicht arbeiten, also so etwas sagt man doch nicht !
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Maria » Mo 23. Mär 2015, 18:05

Marmorkater » Mo 23. Mär 2015, 17:28 hat geschrieben:
Da muss ich aber mal ganz energisch widersprechen, allein schon bei der allgemein bekannten außerordentlich hohen Fertilitätsrate (Schwangerschaft ist immer weiblich!) in Deutschland und jahrzehntelangen Kinderbetreuungszeiten ist für Frauen der Zugang zum Arbeitsmarkt weitgehend versperrt, mal ganz ehrlich, wer kann mit durchschnittlich 4-5 Kindern am Hals noch an eine Karriere denken ?


Stimmt! Und du hast ganz vergessen zu erwähnen, dass es heute ja so entsetzlich viel mehr technische Geräte gibt, die alle bedient werden müssen. Früher war das ja noch kein Problem, da hat man vieles von Hand gemacht, aber heute....

Marmorkater » Mo 23. Mär 2015, 17:28 hat geschrieben:Wie sollten diese auch, das Problem mangelnder Kita-Öffnungszeiten ist gerade erst einmal 40 Jahre lang bekannt und muss erst noch ausgiebig erforscht werden.
Gender-Mainstream eröffnet da glücklicherweise neue interdisziplinäre Ansätze, aber es braucht halt eine Weile, Öffnungszeiten von Kinderbetreuungseinrichtungen und die üblichen Arbeitszeiten in Einklang zu bringen. So etwas geht einfach nicht von heute auf morgen !


Völlig richtig! Und weißst du was? Ich habe neulich gelesen, dass da ein Professor - natürlich ein Mann von außen, was auch sonst - endlich mal frischen Wind in die Kita-Öffnungszeiten-Gender-Forschung gebracht und vorgeschlagen hat, mehr Türschlüssel zu verteilen. Dann brauchen die Erzieherinnen nämlich nicht immer warten, bis die Kita-Schlüsselverwalterin morgens endlich kommt und aufschließt. Das bringt dann gleich mindestens 10% mehr Öffnungszeiten. Gut, dass da mal ein kompetenter Mann draufgeschaut hat.

Marmorkater » Mo 23. Mär 2015, 17:28 hat geschrieben:Im öffentlichen Dienst könnte ebenfalls ein Umdenken stattfinden, dort sind weibliche Beschäftigte in einer gravierenden Unterzahl anzutreffen; warum nicht das große Vorbild Skandinavien mit 80% Frauenquote in diesem sensiblen wertschöpfenden Umfeld ?!
Zur besonderen Förderung von Mädchen und Frauen in Technik und Naturwissenschaften schlage ich z.B. einen "Girls' Day" vor, damit rund 50% der Bevölkerung nicht mehr von diesem spannenden Bereich ausgeschlossen wird, wahlweise hätte man einfach mal eine Dekade lang den Zugang zu z.B. allen Ingenieursfächern ausschließlich für Frauen reservieren dürfen, so eine planwirtschaftliche Vorgehensweise konnte schon in der ehemaligen DDR große Erfolge feiern.


Also da muss ich dir jetzt doch mal widersprechen. Schon jetzt sind doch so gut wie alle weiblichen Beschäftigten in den Behörden durch Quote auf ihre Plätze gerutscht. Wer soll denn noch die Arbeit machen, wenn das noch mehr werden?

Marmorkater » Mo 23. Mär 2015, 17:28 hat geschrieben:Dabei darf aber auf keine Fall vergessen werden, der perfideste Hinderungsgrund für Frauen in MINT-Fächern stellt immer noch die patriarchalische Forderung dar, wissenschaftliches Denken müsste zwingend in methodische Prozessen und auf kausalen Zusammenhängen beruhen, was viele weibliche Forscherinnen und Entdeckerinnen vor unüberbrückbare Probleme stellt.


Eben! Deshalb ist es ja auch so ärgerlich, dass sich doch immer wieder welche durch Quote oder Augenklimpern dahindrängen. Und immer müssen dann die Männer die Arbeit machen.

Marmorkater » Mo 23. Mär 2015, 17:28 hat geschrieben:Frauen wollen nicht arbeiten, also so etwas sagt man doch nicht !


Deshalb gebührt Filzi ja der große Forums-Ehrlichkeitsorden, weil er das so am gesellschaftlichen Tabu vorbei ganz geschickt formulieren kann. :D
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Marmorkater » Mo 23. Mär 2015, 18:27

Ich freue mich, dass Du eine ausgesprochene Sensibilisierung für dieses heikle Thema aufbringst und so allmählich von der maskulinen Behauptung abrückst, Frauen wollten nicht arbeiten.

Bedenke bitte das allein auf die Bedürfnisse von Männern ausgerichtete Umfeld in Werk- und Produktionshallen in schmutzig-grau und maschinengrün, übel riechend nach Öl und Metall, für eine angemessene Beteiligung von weiblichen Arbeitnehmerinnen fehlt das geeignete Werkzeug, es ist zu schwer, zu spitz, zu klobig, zu scharfkantig, zu kompliziert und trägt schlichtweg nicht den ergonomischen Bedürfnissen von Frauen Rechnung.

Lokomotiven, Linienbusse und LKWs früher wissentlich ohne Toilette und Waschraum ausgestattet, ein weiterer Beweis für die subtile Unterdrückung von Chauffeurinnen.

Bildschirme und Monitore erst in mausgrau und nun im tristem Schwarz behindern Arbeitnehmerinnen bei der kreativen Ausübung ihrer Talente, auch hier wieder wurde nur an die primären Bedürfnisse von männlichen Arbeitnehmern gedacht.

Dann das allgegenwärtige fahl-grelle Licht von Leuchtstoffröhren, das zielgerichtet die Hauttöne weiblicher Büroangestellter spottet und für eine unweibliche Arbeitsatmosphäre sorgt, eine weitere vielfach beklagte Diskriminierung von Frauen ist festzustellen.

Eine wenig erforschte Unterdrückung gegen die gleichberechtigte weibliche Teilnahme am Erwerbsleben waren die einstmal viel zu hohen Unterhaltszahlungen, die den Frauen gegen ihren ausdrücklichen Willen aufgedrückt wurden, was diese enorm hemmte, überhaupt einen autarken Willen für die Bereitschaft an der Arbeitsfront zu finden.
Glücklicherweise konnte auf diesem Gebiet durch die massive Absenkung des allgemeinen Lohnniveaus dieser falschen Entwicklung Einhalt geboten werden, so dass immer mehr Frauen nun Interesse und Motivation am Arbeitsmarkt zeigen, auch wenn auf diesem Gebiet noch viel Nachholbedarf besteht.

So, ich gehe mal meinen Abwasch machen, als feministischer Cisgender-Mann ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, mein benutztes Geschirr autonom zu reinigen, außerdem ist Mutti nicht da, um es zu machen.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Maria » Mo 23. Mär 2015, 19:48

Marmorkater » Mo 23. Mär 2015, 18:27 hat geschrieben:
Bedenke bitte das allein auf die Bedürfnisse von Männern ausgerichtete Umfeld in Werk- und Produktionshallen in schmutzig-grau und maschinengrün, übel riechend nach Öl und Metall, für eine angemessene Beteiligung von weiblichen Arbeitnehmerinnen fehlt das geeignete Werkzeug, es ist zu schwer, zu spitz, zu klobig, zu scharfkantig, zu kompliziert und trägt schlichtweg nicht den ergonomischen Bedürfnissen von Frauen Rechnung.

Lokomotiven, Linienbusse und LKWs früher wissentlich ohne Toilette und Waschraum ausgestattet, ein weiterer Beweis für die subtile Unterdrückung von Chauffeurinnen.

Bildschirme und Monitore erst in mausgrau und nun im tristem Schwarz behindern Arbeitnehmerinnen bei der kreativen Ausübung ihrer Talente, auch hier wieder wurde nur an die primären Bedürfnisse von männlichen Arbeitnehmern gedacht.

Dann das allgegenwärtige fahl-grelle Licht von Leuchtstoffröhren, das zielgerichtet die Hauttöne weiblicher Büroangestellter spottet und für eine unweibliche Arbeitsatmosphäre sorgt, eine weitere vielfach beklagte Diskriminierung von Frauen ist festzustellen.


Vielen Dank für deine Mühe, das alles noch mal so deutlich auf den Punkt zu bringen. Ist halt typisch männlich, in kurzer knapper Form alle Aspekte eines Themas anzuschneiden und vollkommen ausgewogen darzulegen.

Ich hab ja gleich am Anfang gesagt, dass ein Arbeitsplatz nur frauengeeignet ist, wenn er sich in unmittelbarer Nähe zur Kaffeemaschine befindet. Allenfalls könnte das durch eine Teeküche ersetzt werden für den Schamaninnen-Tee.

Dann sind wir uns ja einig: Filzis Frauentypenbeschreibungen von Chantalles Mama, Johannes-Claudies Mutter und deren Freundin Ulrike-Katharina mit dem Räucherstäbchenladen und den Dreifingerflöten-Konzerten sind die einzig Wahren - was anderes gibt es unter Frauen einfach nicht. :D
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Marmorkater » Mo 23. Mär 2015, 21:54

Maria » Mo 23. Mär 2015, 19:48 hat geschrieben:Vielen Dank für deine Mühe, das alles noch mal so deutlich auf den Punkt zu bringen. Ist halt typisch männlich, in kurzer knapper Form alle Aspekte eines Themas anzuschneiden und vollkommen ausgewogen darzulegen.

Du weißt ja: "Ein Mann, ein Wort - eine Frau, ein Wörterbuch."

Ich hab ja gleich am Anfang gesagt, dass ein Arbeitsplatz nur frauengeeignet ist, wenn er sich in unmittelbarer Nähe zur Kaffeemaschine befindet. Allenfalls könnte das durch eine Teeküche ersetzt werden für den Schamaninnen-Tee.

Das sehe ich ebenso, ein Arbeitsplatz ohne Kaffeeküche ist unzumutbar, irgendwo muss die sexuelle Belästigung ja stattfinden.

Dann sind wir uns ja einig: Filzis Frauentypenbeschreibungen von Chantalles Mama, Johannes-Claudies Mutter und deren Freundin Ulrike-Katharina mit dem Räucherstäbchenladen und den Dreifingerflöten-Konzerten sind die einzig Wahren - was anderes gibt es unter Frauen einfach nicht. :D

Die Realität überholt sich permanent selbst; inwiefern weicht @Filzis klischeebehaftete Charakterisierung extrem esoterischer Frauentypen von diesem hier ab: http://www.menstruationshuette.at/
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon lila-filzhut » Mo 23. Mär 2015, 23:57



Danke, wollte grad den Tischgrill anwerfen. :dead:
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Feindbild weiße Männer: Der rassistische Sexismus der identitätspolitischen Linken
https://www.amazon.de/dp/B07X8JT28Y
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Billie Holiday » Di 24. Mär 2015, 00:01

lila-filzhut » Mo 23. Mär 2015, 23:57 hat geschrieben:
Danke, wollte grad den Tischgrill anwerfen. :dead:


so spät noch? Ist doch schon Schlafenszeit :cool:

:dead: ich habe in meinem ganzen Leben noch nie von Menstruationshütten gehört - gottseidank
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon lila-filzhut » Di 24. Mär 2015, 00:07

Billie Holiday » Di 24. Mär 2015, 00:01 hat geschrieben:
so spät noch? Ist doch schon Schlafenszeit :cool:

:dead: ich habe in meinem ganzen Leben noch nie von Menstruationshütten gehört - gottseidank


Klar, hab Hunger. :)

Was die mit "Selbstheilung" veranstalten is nicht ganz ungefährlich.
Zuletzt geändert von lila-filzhut am Di 24. Mär 2015, 00:09, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon lila-filzhut » Di 24. Mär 2015, 20:22

Maria hat das ganz gut zusammengefasst, dennoch hätte ich noch zwei Gruppen von Frauen, die ich kurz anskizzieren könnte


.....obwohl für die 2. Gruppe hier wahrscheinlich der Platz nicht ausreicht.......


Ein MEGA-Brüller! :D
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon straight one » Fr 10. Apr 2015, 20:52

Naja, es gibt wohl in der Tat Unterschiede zwischen Männern und Frauen.

Das bestreiten auch die Frauen nicht.


Habt ihr gewusst, dass Frauen sich immer noch lieber von Männern erobern lassen und beim Sex eher devot sind als Männer?

Ach echt? Ich hatte schon viele devote Männer. Meiner Erfahrung nach sind gerade Männer sehr gerne mal devot. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, wenn mann es mag.

Habt ihr gewusst, dass Frauen in kommunikativen und sozialen Fähigkeiten vorne liegen als Männer?
Ob eine Frau besser für die Managementebene geeignet ist als ein Mann?

Wenn Frauen in kommunikativen und sozialen Fähigkeiten so weit vorne liegen wäre das ein ganz gewichtiges Argument dafür Frauen als Manager einzustellen, denn das sind ja wohl u.a. mit die wichtigsten Fähigkeiten, die ein Manager haben sollte.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon straight one » Fr 10. Apr 2015, 21:01

Eine wachsende Zahl junger Frauen und Männer löst die Vereinbarkeitsillusion auf einfache Weise auf: Sie verzichten auf die Gründung einer Familie. Sie nehmen Roland Berger beim Wort und flexibilisieren ihr Leben ganz und gar: keine Kinder, kein Betreuungsproblem, kein schlechtes Gewissen, kein Stress.
[/quote]


Genau darauf wird es hinauslaufen!
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Dampflok » Mo 18. Mai 2015, 14:08

Marmorkater » Mo 23. Mär 2015, 18:27 hat geschrieben:
Lokomotiven, Linienbusse und LKWs früher wissentlich ohne Toilette und Waschraum ausgestattet, ein weiterer Beweis für die subtile Unterdrückung von Chauffeurinnen.


Dafür werden ja jetzt die Panzer der Bundeswehr für Hochschwangere ausgerüstet. Weil man aus der bisherigen Geschichte aller Kriege weiß, daß Frauen immer und grundsätzlich treu den Dienst an der Waffe verrichten, während Männer einfach eine Vaterschaft vortäuschen und sich verdrücken wenns brenzlig wird.


""Political correctness" sollte das Unwort des Jahrzehnts werden!"
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Marmorkater » Di 19. Mai 2015, 22:23

Dampflok » Mo 18. Mai 2015, 13:08 hat geschrieben:
Dafür werden ja jetzt die Panzer der Bundeswehr für Hochschwangere ausgerüstet. Weil man aus der bisherigen Geschichte aller Kriege weiß, daß Frauen immer und grundsätzlich treu den Dienst an der Waffe verrichten, während Männer einfach eine Vaterschaft vortäuschen und sich verdrücken wenns brenzlig wird.



Welcome back ;)

Es bleibt bei der Erkenntnis vom Martin Levi van Creveld: "Frauen im Militär sind eine teure Farce."

Interessanterweise kommt nun die kämpfende Truppe (die nun einmal nicht aus Frauen besteht) in den Genuss schadstofffreier Schützenpanzer, da die Grenzwerte der Munitionsgase reduziert werden. Klimatisch bessere Bedingungen im Innenraum sind ebenfalls ein kampfwertsteigernder Bonus, zumal der Altersdurchschnitt einer Berufsarmee zwangsläufig höher ausfällt als der einer Wehrpflichtarmee.

Quelle: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/u ... 05087.html
Für Heiterkeit in Industriekreisen sorgt beispielsweise der Umstand, dass im Innenraum des Schützenpanzers Puma nach Maßgabe der Arbeitsstättenverordnung so gute Klimabedingungen herrschen müssen, dass selbst für hochschwangere Soldatinnen die Beförderung bei einem Gefechtseinsatz noch möglich ist.
Arbeitsschutz treibt Entwicklungskosten nach oben

Den dafür erforderlichen Grenzwert für die Schussgasbelastung im Fahrgastraum des Puma hatten die peniblen Prüfer der Beschaffungsbehörde in Koblenz jedenfalls entsprechend verschärft. Eine drohende „Fruchtwasserschädigung bei der weiblichen Puma-Besatzung“ ist seitdem zwar strikt ausgeschlossen. Doch solche Vorgaben erhöhten die Entwicklungskosten um einen Millionenbetrag und verzögerten die Auslieferung.
Es ist nicht sinnvoll, jemanden etwas zu erklären, wenn sein Selbstbild davon abhängig ist, es eben nicht zu verstehen.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Provokateur » Mi 20. Mai 2015, 07:04

Für schwangere Soldatinnen gilt der selbe Mutterschutz wie für alle anderen Arbeitnehmer.

Und in der Truppe haben sich Frauen in der Masse bewährt. Es war vor einiger Zeit ein sehr schöner Artikel in der "Loyal", der Zeitung des Reservistenverbandes, in dem der Chef einer Einsatzkompanie, die in Afghanistan im Gefecht stand, berichtet hat, dass eine seiner Soldatinnen beim Bekämpfen des Feindes so fröhlich war, dass sie den männlichen Kameraden unheimlich war.
Heute studiert die junge Frau, war eine freiwillig Wehrdienst Leistende.

Ohne Frauen wäre die Bundeswehr nicht einsatzfähig, so viel ist klar - vor allem nach dem Wegfall der Wehrpflicht.

In Norwegen hingegen gilt die Wehrpflicht nun auch für Frauen. Keine schlechte Idee, wie ich finde.
Harry riss sich die Augen aus dem Kopf und warf sie tief in den Wald. Voldemort schaute überrascht zu Harry, der nun nichts mehr sehen konnte.
twitter.com/Provokateur_Tom
Marie-Luise

Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Marie-Luise » Mi 20. Mai 2015, 18:28

Die Gleichstellungsbeauftragte der Uni Passau hat den Studenten das Fensterln untersagt, da keine Studentinnen daran teilnehmen sollten.

>Gleichstellungsbeauftragte Uni Passau

Streit ums Fensterln<

http://www.taz.de/Gleichstellungsbeauft ... u/!160265/

Es wird immer grusliger in unserem Land.
Zuletzt geändert von Marie-Luise am Mi 20. Mai 2015, 18:28, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Erster Erfolg der Gleichstellung: Weniger Frauen in Topj

Beitragvon Dampflok » Mi 20. Mai 2015, 20:39

Marie-Luise » Mi 20. Mai 2015, 17:28 hat geschrieben:Die Gleichstellungsbeauftragte der Uni Passau hat den Studenten das Fensterln untersagt, da keine Studentinnen daran teilnehmen sollten.

>Gleichstellungsbeauftragte Uni Passau

Streit ums Fensterln<

http://www.taz.de/Gleichstellungsbeauft ... u/!160265/

Es wird immer grusliger in unserem Land.


Ich hatte mir schon das setzen des Links verkniffen, weil ich annahm die Leute denken dann das sei mal wieder typisch Dampfi. :|

:)

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