Islam - Islamismus?

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Zweiundvierzig

Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Zweiundvierzig » Mi 18. Feb 2015, 18:26

Wolverine » Mi 18. Feb 2015, 19:21 hat geschrieben:
Nein, natürlich gibt es nicht die gleichen Kritikpunkte. Vor allem hat das Judentum - ebenso wie das Christentum - die längst fällige Revision hinter sich. Das Judentum missioniert nicht und niemand muss mit der Todesstrafe wegen der Apostasie rechnen.


Auf deutschem Hoheitsgebiet muss niemand mit der Hinrichtung rechnen, wohl aber mit gerechtfertigter Körperverletzung -zudem noch im minderjährigen Alter- aus Gründen der Religion.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Bleibtreu » Mi 18. Feb 2015, 18:26

Hooligan » Mi 18. Feb 2015, 18:00 hat geschrieben:Gut, die Nazis fingen auch nicht gleich mit Mord an. Erst folgte Ausreisezwang, dann Deportation. Aber als die Nazis ihren eigenen Mist so weit verinnerlicht hatten (z.B. Juden sind keine richtigen Menschen), wurde Massenmord zur Musterlösung. Die Verrohung der Deutschen erfolgte Schrittweise. Und wer weiß, ob es nicht dieses Mal noch schneller ginge.

Ein Blick in den Strang und gleich kommt es mir wieder hoch - entzückend! :dead:
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Hooligan » Mi 18. Feb 2015, 18:28

freigeist » Mi 18. Feb 2015, 18:24 hat geschrieben:Dabei werden nicht die Muslime als Menschen kritisiert, sondern ihre religiöse Praxis infrage gestellt.

Das ist ja gerade der Trick.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Hooligan » Mi 18. Feb 2015, 18:30

Postnix » Mi 18. Feb 2015, 18:25 hat geschrieben:1. Wir haben jetzt Dutzende Male gehört: Der Islam ist vielfältig, der Koran ist widersprüchlich, er lässt viele Deutungen zu.

2. Andere behaupten: Der Islamismus wurzelt im Islam, der Islam ist schuld.

3. Tatsache ist aber, das wir einen islamisch begründeten Terror haben und dass Islamische Potentaten und Organisationen diesen Terror finanzieren. Die Praxis spricht für die These unter 2.

4. Es ist an den Muslimen, den Terrorismus zu bekämpfen, den Islamisten den Kampf anzusagen, die Unterstützung einzustellen.

5. Wenn Sie das in Angriff nehmen, können wir uns wieder unterhalten.

Schmollende Islamhasser? Was es nicht alles gibt.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Hooligan » Mi 18. Feb 2015, 18:31

Bleibtreu » Mi 18. Feb 2015, 18:26 hat geschrieben:Ein Blick in den Strang und gleich kommt es mir wieder hoch - entzückend! :dead:

Das kennst du doch von meinen Posts. Irgendwas stimmt nie.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Wasteland » Mi 18. Feb 2015, 18:31

freigeist » Mi 18. Feb 2015, 19:24 hat geschrieben:
Nein, es dreht sich schon um den Islam, da die Muslime die größte Migrationsgruppe in D. bilden. Dabei werden nicht die Muslime als Menschen kritisiert, sondern ihre religiöse Praxis infrage gestellt. Dein Verweis auf die Hindus zeigt doch, dass unentbehrlicher religionskritischer Gesprächsbedarf de facto besteht. Auch über den Islam. Für die vielen Islamdebatten solltest du allerdings die ÖR verantwortlich machen, die die immer gleichen Pappnasen in diese Gesprächsrunden einladen.


Natürlich. Dieser Bedarf besteht bei allen Religionen. Und der Islam ist dabei ganz vorne.
Aber da die anderen Religionen dabei weitgehend vollkommen ignoriert werden (merkt man immer schön an solchen Sätzen wie "nur im Islam", "warum gibts das nur im Islam", "alle anderen Religionen kennen das nicht"- dann weiss man schon woran man ist), drängt sich der Eindruck auf das es nicht um Religionskritik per se geht.
Ich meinte dabei auch eher Diskussionsforen.

Dort beginnt es meist damit, das irgendein Fall von einem Intensivtäter in Kreuzberg thematisiert wird, mit der Ergänzung das schon laut Koran abziehen und Schule schwänzen erlaubt ist
oder das schon Mohammed Asylbetrug beging
oder das die Salafisten gesagt haben das ihre Version vom Islam die einzig richtige ist und daher jeder Muslim in Deutschland eine tickende Zeitbombe ist und man hat ja mehrere Suren im Koran die entkontexualisiert genau all das belegen, usw. usf. kennt man ja bereits in allen Variationen.

Auf solche Aufhänger hin entspinnen sich dann meist diese "theologischen Diskussionen" über die sich vor allem dann beschwert wird wenn es Widerspruch gibt oder von der Eingangsthese nichts übrig bleibt.
Schmerzhafte und heftige Kritik wird sich jedenfalls nicht über groteske Polemik bewerkstelligen lassen. Das ist zum Scheitern verurteilt.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon freigeist » Mi 18. Feb 2015, 18:31

Hooligan » Mi 18. Feb 2015, 18:28 hat geschrieben:Das ist ja gerade der Trick.


Nein, das ist kein Trick, sondern bildungsbürgerliche Pflicht aufgeklärter und zivilisierter Geister.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Postnix » Mi 18. Feb 2015, 18:34

Hooligan » Mi 18. Feb 2015, 18:30 hat geschrieben:Schmollende Islamhasser? Was es nicht alles gibt.

Da sind sie bei mir aber an der falschen Adresse.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Hooligan » Mi 18. Feb 2015, 18:34

freigeist » Mi 18. Feb 2015, 18:31 hat geschrieben:
Nein, das ist kein Trick, sondern bildungsbürgerliche Pflicht aufgeklärter und zivilisierter Geister.

Die leisen und sachlichen Stimmen, der aufgeklärten und zivilisierten Geister, gehen in dem hasserfüllten Gekreische der Islamophoben völlig unter.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Postnix » Mi 18. Feb 2015, 18:36

Hooligan » Mi 18. Feb 2015, 18:34 hat geschrieben:Die leisen und sachlichen Stimmen, der aufgeklärten und zivilisierten Geister, gehen in dem hasserfüllten Gekreische der Islamophoben völlig unter.

Sie stellen die Tatsachen auf den Kopf: Es ist keine sinnvolle Diskussion möglich, weil Krischer wie Sie alles zuschreien.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Wolverine » Mi 18. Feb 2015, 18:37

Wasteland » Mi 18. Feb 2015, 18:14 hat geschrieben:
Sage ich ja....Es ist eine verklausulierte Ausländerdebatte die sich über den Islam entlädt.
Hätten wir hier 4 Millionen Hindus, dann würden wir nur darüber sprechen, über Kasten, Ehrenmorde und Hindu-Extremismus. Dann wäre das das grösste Problem der Welt.


Das wiederum glaube ich nicht. Durch die Unauffälligkeit anderer Religionen, fällt der Islam nun mal aus dem Rahmen. Momentan muss der Islam halt für Massaker, Ehrenmorde, Krieg, Zerstörung ..............etc. herhalten, da sich die reichste und mächtigste Gruppe IS nennt und sich auf den Koran und die Sharia beruft. Wenn man dann dazu übergeht aus größeren Einheiten Einzeltäter zu kreieren, so bleibt das verbindende Element immer noch der Islam. Die Leute sind bei weitem nicht so doof, wie sie von den Medien gehalten werden. Das kreischtuntige Auftreten "Hat alles nichts mit dem Islam zu tun" ist nicht nur verlogen sondern es ist ein elementarer Bestandteil der Fehler, die durch eine solch scheinbare Distanz auftreten. Wenn, wie hier immer wieder behauptet wird, 99,9 % der Muslime friedlich sind, dann frage ich mich, warum sie selbst nicht die Sache in die Hand nehmen und aus der Welt schaffen, denn es ist ein Problem des Islam, welches nicht von außen gelöst werden kann. Das muss der Islam schon selbst regeln. Lippenbekenntnisse reichen da nicht aus.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Wasteland » Mi 18. Feb 2015, 18:37

Hooligan » Mi 18. Feb 2015, 19:00 hat geschrieben:Gut, die Nazis fingen auch nicht gleich mit Mord an. Erst folgte Ausreisezwang, dann Deportation. Aber als die Nazis ihren eigenen Mist so weit verinnerlicht hatten (z.B. Juden sind keine richtigen Menschen), wurde Massenmord zur Musterlösung. Die Verrohung der Deutschen erfolgte Schrittweise. Und wer weiß, ob es nicht dieses Mal noch schneller ginge.


Es gibt sicherlich einen kleinen Prozentsatz der solche Genozidfantasien hegt, solche User hatten wir ja hier auch schon, aber das ist nicht die Mehrheit.
Ich glaube auch nicht das so etwas zu befürchten ist, Muslime haben im Gegensatz zu Juden eine ziemlich grosse Lobby weltweit und sie haben in fast allen Fällen Heimatländer (ausser Palästinenser).
Es ist deswegen nicht vergleichbar.
Aber einfach mal die Verfassung ändern, grundgesetzwidrige Gesetze zu erlassen, Grundrechte einzuschränken weil irgendwelche Visagen einem nicht passen etc. das ist schon bei erheblich mehr Menschen konsensfähig (wird ja hier öfter auch geäussert) und nicht besonders demokratiereif.
Nichtsdestotrotz hat das mit Nazis oder Juden nichts zu tun mMn.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Hooligan » Mi 18. Feb 2015, 18:38

Postnix » Mi 18. Feb 2015, 18:36 hat geschrieben:Sie stellen die Tatsachen auf den Kopf: Es ist keine sinnvolle Diskussion möglich, weil Krischer wie Sie alles zuschreien.

Retourkutsche, weil du dich angesprochen fühlts, ne?
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon freigeist » Mi 18. Feb 2015, 18:38

Wasteland » Mi 18. Feb 2015, 18:31 hat geschrieben:
Natürlich. Dieser Bedarf besteht bei allen Religionen. Und der Islam ist dabei ganz vorne.
Aber da die anderen Religionen dabei weitgehend vollkommen ignoriert werden (merkt man immer schön an solchen Sätzen wie "nur im Islam", "warum gibts das nur im Islam", "alle anderen Religionen kennen das nicht"- dann weiss man schon woran man ist), drängt sich der Eindruck auf das es nicht um Religionskritik per se geht.
Ich meinte dabei auch eher Diskussionsforen.

Dort beginnt es meist damit das irgendein Fall von einem Intensivtäter in Kreuzberg thematisiert wird mit der Ergänzung das schon laut Koran abziehen und Schule schwänzen erlaubt ist oder das schon Mohammed Asylbetrug beging oder das die Salafisten gesagt haben das ihre Version vom Islam die einzig richtige ist und daher jeder Muslim in Deutschland eine tickende Zeitbombe ist und man hat ja mehrere Suren im Koran die entkontexualisiert genau all das belegen, usw. usf. kennt man ja bereits in allen Variationen.

Auf solche Aufhänger hin entspinnen sich dann meist diese "theologischen Diskussionen" über die sich vor allem dann beschwert wird wenn es Widerspruch gibt oder von der Eingangsthese nichts übrig bleibt.
Schmerzhafte und heftige Kritik wird sich jedenfalls nicht über groteske Polemik bewerkstelligen lassen. Das ist zum Scheitern verurteilt.


Ich würde nicht die nebensächlichen und polemischen Argumente als Grundlage der Religionskritik heranziehen, weil dies wissenschaftliche Kritik diskreditieren würde.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Hooligan » Mi 18. Feb 2015, 18:42

Wasteland » Mi 18. Feb 2015, 18:37 hat geschrieben:Es gibt sicherlich einen kleinen Prozentsatz der solche Genozidfantasien hegt, solche User hatten wir ja hier auch schon, aber das ist nicht die Mehrheit.

Ich sagte ja schon, dass zuerst Hemmungen da sein werden. Aber je weiter sich die Volxseele in ihrem Hass vorwagt, ohne dass sie jemand stoppt, desto radikaler und menschenverachtender werden ihre Maßnahmen gegen die verhasste Gruppe ausfallen.
Postnix

Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Postnix » Mi 18. Feb 2015, 18:44

Hooligan » Mi 18. Feb 2015, 18:42 hat geschrieben:Ich sagte ja schon, dass zuerst Hemmungen da sein werden. Aber je weiter sich die Volxseele in ihrem Hass vorwagt, ohne dass sie jemand stoppt, desto radikaler und menschenverachtender werden ihre Maßnahmen gegen die verhasste Gruppe ausfallen.

Das zeigt, dass Ihnen an sachlicher Diskussion nicht gelegen ist.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Hooligan » Mi 18. Feb 2015, 18:48

Postnix » Mi 18. Feb 2015, 18:44 hat geschrieben:Das zeigt, dass Ihnen an sachlicher Diskussion nicht gelegen ist.

Kumpel, du bist der jeninge, der hier unsachlich und ad-hominem antwortet.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Wolverine » Mi 18. Feb 2015, 18:49

Zweiundvierzig » Mi 18. Feb 2015, 18:26 hat geschrieben:
Auf deutschem Hoheitsgebiet muss niemand mit der Hinrichtung rechnen......


Das glaubten die Holländer auch.........Todesfatwas werden auch in Deutschland ausgesprochen. Prominentestes Opfer momentan ist Hamad Abdel Samad.
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Wasteland » Mi 18. Feb 2015, 18:52

freigeist » Mi 18. Feb 2015, 19:38 hat geschrieben:
Ich würde nicht die nebensächlichen und polemischen Argumente als Grundlage der Religionskritik heranziehen, weil dies wissenschaftliche Kritik diskreditieren würde.


Genau, da hast du Recht und das ist das was nervt finde ich. Man kommt gar nicht dazu in der Sache ins Detail und ans Eingemachte zu gehen, da wo es wirklich weh tun würde.
Meistens kommt man nicht über: "auf den Schulhöfen wird kein Deutsch mehr gesprochen und das liegt am Koran" hinaus..
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Re: Islam - Islamismus?

Beitragvon Hooligan » Mi 18. Feb 2015, 18:57

Wasteland » Mi 18. Feb 2015, 18:52 hat geschrieben:Meistens kommt man nicht über: "auf den Schulhöfen wird kein Deutsch mehr gesprochen und das liegt am Koran" hinaus..

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