Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbeiter

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Sind die Einkommen gerecht verteilt?

Ja.
14
34%
Nein.
27
66%
 
Abstimmungen insgesamt: 41
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Blickwinkel
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Blickwinkel » Do 19. Jun 2014, 20:34

Dr. Nötigenfalls » Do 19. Jun 2014, 20:27 hat geschrieben:
Blickwinkel » Do 19. Jun 2014, 19:17 hat geschrieben:
Doch hat er, es kommt nur darauf, was als Erfolg gewertet wird. Wenn eben eine erfolgreiche Restrukturierung das Ziel ist, dann kriegt er dafür seinen Bonus. Deswegen muss in diesem Moment der Gewinn nicht steigen und die Mitarbeiterzahl wird sinken.


Dein Hang das Offensichtliche zu konstatieren ist erheiternd.


Trotzdem ist so etwas ein erfolgsabhängiger Bonus, übrigens kann auch der Gewinn wieder steigen, wenn die Kostenseite verkleinert wird.
Nichts ist in der Regel unsozialer als der sogenannte Wohlfahrtsstaat, der die menschliche Verantwortung erschlaffen und die individuelle Leistung absinken läßt. (Ludwig Erhard)
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jmjarre
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon jmjarre » Do 19. Jun 2014, 22:14

Blickwinkel » Do 19. Jun 2014, 19:34 hat geschrieben:
Dr. Nötigenfalls » Do 19. Jun 2014, 20:27 hat geschrieben:
Dein Hang das Offensichtliche zu konstatieren ist erheiternd.


Trotzdem ist so etwas ein erfolgsabhängiger Bonus, übrigens kann auch der Gewinn wieder steigen, wenn die Kostenseite verkleinert wird.


Wann genau hat man Erfolg? Wenn der Aktienkurs steigt? Wenn man dafür 2000 Leute entlassen hat? Wenn man bei Vodafone deswegen 8 Minuten in der Warteschleife hängt und das "Service" nennt?
Was ist Erfolg? Warum bekommt nur die oberste Etage den Bonus? Nicht alle Mitarbeiter??
Strang über die SED und deren Stasi Aktivitäten -neueste Enthüllungen...Hier:
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon jmjarre » Do 19. Jun 2014, 22:20

Blickwinkel » Do 19. Jun 2014, 19:17 hat geschrieben:
Dr. Nötigenfalls » Do 19. Jun 2014, 20:09 hat geschrieben:
Du hast ja keine Ahnung.


Doch hat er, es kommt nur darauf, was als Erfolg gewertet wird. Wenn eben eine erfolgreiche Restrukturierung das Ziel ist, dann kriegt er dafür seinen Bonus. Deswegen muss in diesem Moment der Gewinn nicht steigen und die Mitarbeiterzahl wird sinken.


Ach, da gibt es ganz andere Sachen...man nimmt eine 10%ige variable ins Gehalt, oder man kürzte Reisekosten, oder das Geschäftshandy wird ein Billighandy, oder die Ziele sind um 30% erhöht worden, oder das Geschäftsgebiet wird um 25% erweitert....ach, da gibt es viele Sachen mittlerweile....Wechselarbeitsplatz, statt eigener Schreibtisch...Mobile Lösung mit 500MB statt festes Netz im Büro...das sind aber nur kleine Sachen...aber ich habe noch nicht gehört, dass in den oberen Etagen das Einzug hält...nö, da fährt man mit Chauffeur zum Frisör...aber passt...
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon jmjarre » Do 19. Jun 2014, 22:22

Realist2014 » Do 19. Jun 2014, 15:38 hat geschrieben:
jmjarre » Do 19. Jun 2014, 15:23 hat geschrieben:

Ich wollte Antworten, keine Fragen. Ich bin Jahrgang 1969, bin seit über 20 Jahren im Job, aber selbst meine Arbeit nach dem Studium wird NUR NOCH zeitlich vermittelt, selbstverständlich nicht mit dem Gehalt, was ein festangestellter verdient- klar. Dafür machen wir aber 7 Mrd Gewinn...nein, nicht mit Umsatz....nö, mit Einsparungen...schliesslich gehts ausschliesslich um die Aktionäre...

Ich würde, wenn ich zeitlich befristet angestellt wäre, nie Vollgas arbeiten...für was- und das merke ich an "diesen" Kollegen täglich...die könnten mehr, aber "ich bin hier nicht fest angestellt, nur auf 12 Monate...."....oder besser: eine Planstelle wird für ein Jahr nicht besetzt, dafür ein Freelancer eingestellt- der Abteilungsleiter-eigenes Profitcenter- streicht damit seine Boni ein... Boni dafür, dass Geld eingespart wurde...


Frage 1: wie hoch ist denn die Dividendenrendite der Aktionäre?
Frage 2: sind Boni für das Einsparen von Kosten nicht ganz normal?

nur welche "Antworten" erhoffst du dir?

Unternehmen haben EINEN Primärzweck- GEWINNE zu erzielen...



je weniger "unten", umso mehr "oben"...ja, ich weiss...

Dividendenrendite zwischen 5 bis 6% in den letzten Jahren...
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Realist2014 » Fr 20. Jun 2014, 07:16

jmjarre » Do 19. Jun 2014, 21:22 hat geschrieben:
Realist2014 » Do 19. Jun 2014, 15:38 hat geschrieben:
Frage 1: wie hoch ist denn die Dividendenrendite der Aktionäre?
Frage 2: sind Boni für das Einsparen von Kosten nicht ganz normal?

nur welche "Antworten" erhoffst du dir?

Unternehmen haben EINEN Primärzweck- GEWINNE zu erzielen...



je weniger "unten", umso mehr "oben"...ja, ich weiss...

Dividendenrendite zwischen 5 bis 6% in den letzten Jahren...



Muss ja ein TOLLES Unternehmen sein.


die durchschnittliche Dividendenrendite aller DAX30 Unternehmen über die letzten 10 Jahre liegt nur bei 2,5%.....
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
pudding

Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon pudding » Fr 20. Jun 2014, 07:43

Blickwinkel » Do 19. Jun 2014, 11:59 hat geschrieben:
Skull » Do 19. Jun 2014, 11:53 hat geschrieben:Du verwechselst da was.

Es gibt durchaus noch eine Menge Unternehmen mit Klofrauen. Und die bzw. das meine ich. In Bezug auf Dein Beispiel.

Und RESPEKT gegenüber der Haltung zu solchen Arbeitnehmern ist unabhängig ihrer individuellen Arbeitsverhältnisses angebracht.


Aber Du fabuliertest ja von Selbständigkeit für jedermann zur Lösung seiner Probleme.
Wie sieht es da dann aus ? Die Klofrau macht sich nun selbständig und betreibt Ihr Klo als Firma.
Leider kann sie durch diese Einnahmen nun Ihr Dasein nicht finanzieren.
Der typische realistische Pisser im Jahr 2014 zahlt nicht den angemessenen/verlangten Preis.

Wie sollen nun Deiner Meinung nach die Klos dieser Welt zukünftig geputzt werden ? Durch wen ?
Denn alle Klofrauen ergreifen nun Ihre Chance zur Selbstverwirklichung und gehen nicht mehr diesen schlecht bezahlten Job nach.

Wie sieht da dann Deine Lösung aus ? :D

mlg


Das stimmt so nicht. Das Problem der Klofrau ist eher ihr AG, der noch das Trinkgeld einstreicht. Und ja, als Putzfrauvermittler kann man trotzdem noch etwas Geld verdienen. Sprich, wenn die Putzfrau gut ist und sich eine Firma aufbaut, kann sie sogar besser davon leben. Allerdings sind die Margen in diesem Bereich sehr gering, weil das Überangebot sehr groß ist.

"Klofrauen", ich bevorzuge den Begriff Raumpflegerinnen, in Unternehmen bekommen Trinkgeld? Was erzählst du für einen Bockmist?
pudding

Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon pudding » Fr 20. Jun 2014, 07:49

Realist2014 » Do 19. Jun 2014, 12:55 hat geschrieben:
Skull » Do 19. Jun 2014, 10:53 hat geschrieben:Du verwechselst da was.

Es gibt durchaus noch eine Menge Unternehmen mit Klofrauen. Und die bzw. das meine ich. In Bezug auf Dein Beispiel.

Und RESPEKT gegenüber der Haltung zu solchen Arbeitnehmern ist unabhängig ihrer individuellen Arbeitsverhältnisses angebracht.


Aber Du fabuliertest ja von Selbständigkeit für jedermann zur Lösung seiner Probleme.
Wie sieht es da dann aus ? Die Klofrau macht sich nun selbständig und betreibt Ihr Klo als Firma.
Leider kann sie durch diese Einnahmen nun Ihr Dasein nicht finanzieren.
Der typische realistische Pisser im Jahr 2014 zahlt nicht den angemessenen/verlangten Preis.

Wie sollen nun Deiner Meinung nach die Klos dieser Welt zukünftig geputzt werden ? Durch wen ?
Denn alle Klofrauen ergreifen nun Ihre Chance zur Selbstverwirklichung und gehen nicht mehr diesen schlecht bezahlten Job nach.

Wie sieht da dann Deine Lösung aus ? :D

mlg



ich "meine" gar nichts- ich BESCHREIBE

das was DU machst- ist "moralisches Wunschdenken"

nur wird die UMSETZUNG hier immer den Arbeitgebern als angebliche "Verantwortung" an die Stirn getackert- DAS ist die Heuchelei

WARUM soll DER auf einen Teil seiner Wertschöpfung verzichten- um der "Putzfrau "mehr" zu bezahlen"

das können doch auch die "gutverdienenden " Arbeitnehmer in dem Laden... :x

Woher nimmst du die Dreistigkeit zu behaupten es sei die Wertschöpfung des Unternehers? Saubere Toiletten sind das Ergebnis der Wertschöpfung der Toilettenfrau.
Subjekte wie du machen immer wieder den Fehler zu viel als Wertschöpfung des Unternehmers zu reklamieren und dabei die Wertschöpfung anderer zu unterschlagen und zu beschneiden. Solche Typen sollte man mal ganz ohne Arbeitnehmer stehen lassen, dann kasst du schön schauen was an Wert geschöpft wird. :p
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon pudding » Fr 20. Jun 2014, 07:59

jmjarre » Do 19. Jun 2014, 16:23 hat geschrieben:
Realist2014 » Do 19. Jun 2014, 15:17 hat geschrieben:


Gegenfrage:

WO steht denn, das diese befristeten Verträge nicht der NORMALFALL sind?


aber es gäbe ja eine andere Möglichkeit- massive Einschränkungen beim Kündigungsschutz...



Ich wollte Antworten, keine Fragen. Ich bin Jahrgang 1969, bin seit über 20 Jahren im Job, aber selbst meine Arbeit nach dem Studium wird NUR NOCH zeitlich vermittelt, selbstverständlich nicht mit dem Gehalt, was ein festangestellter verdient- klar. Dafür machen wir aber 7 Mrd Gewinn...nein, nicht mit Umsatz....nö, mit Einsparungen...schliesslich gehts ausschliesslich um die Aktionäre...

Ich würde, wenn ich zeitlich befristet angestellt wäre, nie Vollgas arbeiten...für was- und das merke ich an "diesen" Kollegen täglich...die könnten mehr, aber "ich bin hier nicht fest angestellt, nur auf 12 Monate...."....oder besser: eine Planstelle wird für ein Jahr nicht besetzt, dafür ein Freelancer eingestellt- der Abteilungsleiter-eigenes Profitcenter- streicht damit seine Boni ein... Boni dafür, dass Geld eingespart wurde...

Uuuupps, was'n jetzt kaputt? Bekommt jemand die eigene Suppe zu kosten? Das muss dir doch recht sein, damit die "Unternehmer" ihren Schnitt machen musst du halt auch etwas verzichten.
Sorry für die Polemik.
Wie man sieht ist das Problem längst in der Mitte der Gesellschaft ankommen. Folglich gibt es nach der Definition einschlägiger Foristen und bekennender Menschenfeinde immer weniger "wertschöpfende" Arbeitnehmer.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Blickwinkel » Fr 20. Jun 2014, 08:01

jmjarre » Do 19. Jun 2014, 22:14 hat geschrieben:
Blickwinkel » Do 19. Jun 2014, 19:34 hat geschrieben:
Trotzdem ist so etwas ein erfolgsabhängiger Bonus, übrigens kann auch der Gewinn wieder steigen, wenn die Kostenseite verkleinert wird.


Wann genau hat man Erfolg? Wenn der Aktienkurs steigt? Wenn man dafür 2000 Leute entlassen hat? Wenn man bei Vodafone deswegen 8 Minuten in der Warteschleife hängt und das "Service" nennt?
Was ist Erfolg? Warum bekommt nur die oberste Etage den Bonus? Nicht alle Mitarbeiter??


Es bekommt nicht nur die oberste Etage einen Bonus, auch die anderen Führungskräfte bekommen einen. Es gibt auch Unternehmen, die eine Teil des Gewinns als Bonus an die Mitarbeiter ausschütten. Allerdings wollen viele Mitarbeiter keine erfolgsabhängigen Boni, die wollen lieber jeden Monat einen Fix-Betrag auf ihrem Konto haben.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Blickwinkel » Fr 20. Jun 2014, 08:06

jmjarre » Do 19. Jun 2014, 22:20 hat geschrieben:
Blickwinkel » Do 19. Jun 2014, 19:17 hat geschrieben:
Doch hat er, es kommt nur darauf, was als Erfolg gewertet wird. Wenn eben eine erfolgreiche Restrukturierung das Ziel ist, dann kriegt er dafür seinen Bonus. Deswegen muss in diesem Moment der Gewinn nicht steigen und die Mitarbeiterzahl wird sinken.


Ach, da gibt es ganz andere Sachen...man nimmt eine 10%ige variable ins Gehalt, oder man kürzte Reisekosten, oder das Geschäftshandy wird ein Billighandy, oder die Ziele sind um 30% erhöht worden, oder das Geschäftsgebiet wird um 25% erweitert....ach, da gibt es viele Sachen mittlerweile....Wechselarbeitsplatz, statt eigener Schreibtisch...Mobile Lösung mit 500MB statt festes Netz im Büro...das sind aber nur kleine Sachen...aber ich habe noch nicht gehört, dass in den oberen Etagen das Einzug hält...nö, da fährt man mit Chauffeur zum Frisör...aber passt...


In meinen Unternehmen gab es diese Idee, dass selbst Führungskräfte einen mobilen Arbeitsplatz haben. Allerdings haben die ein Problem, weil die oft eine Assistenz brauchen, für die Organisation und Vorbereitung auf viele Termine, die einen festen Arbeitsplatz brauchen.

Übrigens haben in diesem Unternehmen die Niederländer das schon so gemacht, dass der Wechselarbeitsplatz für nahezu alle Mitarbeiter galt. Einen Chauffeur gab es nur für Vorstände bzw. hatten die einfach einen Fahrdienst. Aber auch hier muss man sagen, die Vorstände repräsentieren das Unternehmen nach außen, deswegen muss standesgemäß sich präsentiert werden.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Realist2014 » Fr 20. Jun 2014, 08:19

pudding » Fr 20. Jun 2014, 06:59 hat geschrieben:
jmjarre » Do 19. Jun 2014, 16:23 hat geschrieben:

Ich wollte Antworten, keine Fragen. Ich bin Jahrgang 1969, bin seit über 20 Jahren im Job, aber selbst meine Arbeit nach dem Studium wird NUR NOCH zeitlich vermittelt, selbstverständlich nicht mit dem Gehalt, was ein festangestellter verdient- klar. Dafür machen wir aber 7 Mrd Gewinn...nein, nicht mit Umsatz....nö, mit Einsparungen...schliesslich gehts ausschliesslich um die Aktionäre...

Ich würde, wenn ich zeitlich befristet angestellt wäre, nie Vollgas arbeiten...für was- und das merke ich an "diesen" Kollegen täglich...die könnten mehr, aber "ich bin hier nicht fest angestellt, nur auf 12 Monate...."....oder besser: eine Planstelle wird für ein Jahr nicht besetzt, dafür ein Freelancer eingestellt- der Abteilungsleiter-eigenes Profitcenter- streicht damit seine Boni ein... Boni dafür, dass Geld eingespart wurde...

Uuuupps, was'n jetzt kaputt? Bekommt jemand die eigene Suppe zu kosten? Das muss dir doch recht sein, damit die "Unternehmer" ihren Schnitt machen musst du halt auch etwas verzichten.
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falsch Pudding

obiges ist die Folge von einem zu regiden Kündigungschutz- DESWEGEN binden sich auch die "großen Unternehmen" keine Mitarbeiter ans Bein- die sie dann nur "teuer" oder "schwer" wieder loswerden ( daher Befristung & Freelancer)- wenn die Auftragslage schlechter wird.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Realist2014 » Fr 20. Jun 2014, 08:21

pudding » Fr 20. Jun 2014, 06:59 hat geschrieben:
jmjarre » Do 19. Jun 2014, 16:23 hat geschrieben:

Ich wollte Antworten, keine Fragen. Ich bin Jahrgang 1969, bin seit über 20 Jahren im Job, aber selbst meine Arbeit nach dem Studium wird NUR NOCH zeitlich vermittelt, selbstverständlich nicht mit dem Gehalt, was ein festangestellter verdient- klar. Dafür machen wir aber 7 Mrd Gewinn...nein, nicht mit Umsatz....nö, mit Einsparungen...schliesslich gehts ausschliesslich um die Aktionäre...

Ich würde, wenn ich zeitlich befristet angestellt wäre, nie Vollgas arbeiten...für was- und das merke ich an "diesen" Kollegen täglich...die könnten mehr, aber "ich bin hier nicht fest angestellt, nur auf 12 Monate...."....oder besser: eine Planstelle wird für ein Jahr nicht besetzt, dafür ein Freelancer eingestellt- der Abteilungsleiter-eigenes Profitcenter- streicht damit seine Boni ein... Boni dafür, dass Geld eingespart wurde...

Uuuupps, was'n jetzt kaputt? Bekommt jemand die eigene Suppe zu kosten? Das muss dir doch recht sein, damit die "Unternehmer" ihren Schnitt machen musst du halt auch etwas verzichten.
Sorry für die Polemik.
Wie man sieht ist das Problem längst in der Mitte der Gesellschaft ankommen. Folglich gibt es nach der Definition einschlägiger Foristen und bekennender Menschenfeinde immer weniger "wertschöpfende" Arbeitnehmer.




was ist eigentlich ein "bekennender Menschenfeind"? Und was haben irgendwelche "moralischen" oder "ethischen" oder was auch immer Überlegungen bei REIN ÖKONOMISCHEN Themen zu suchen?
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Sal Paradise » Fr 20. Jun 2014, 08:28

Realist2014 » Fr 20. Jun 2014, 08:21 hat geschrieben:was ist eigentlich ein "bekennender Menschenfeind"? Und was haben irgendwelche "moralischen" oder "ethischen" oder was auch immer Überlegungen bei REIN ÖKONOMISCHEN Themen zu suchen?


Diese Bemerkungen sollen nur vom Kern der Diskussion ablenken. Da sind den Weltverbesserern nämlich längst die Argumente ausgegangen. Dann wird man eben emotional und persönlich. Alter Hut.
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Realist2014 » Fr 20. Jun 2014, 08:43

pudding » Fr 20. Jun 2014, 06:49 hat geschrieben:
Realist2014 » Do 19. Jun 2014, 12:55 hat geschrieben:

ich "meine" gar nichts- ich BESCHREIBE

das was DU machst- ist "moralisches Wunschdenken"

nur wird die UMSETZUNG hier immer den Arbeitgebern als angebliche "Verantwortung" an die Stirn getackert- DAS ist die Heuchelei

WARUM soll DER auf einen Teil seiner Wertschöpfung verzichten- um der "Putzfrau "mehr" zu bezahlen"

das können doch auch die "gutverdienenden " Arbeitnehmer in dem Laden... :x

Woher nimmst du die Dreistigkeit zu behaupten es sei die Wertschöpfung des Unternehers? Saubere Toiletten sind das Ergebnis der Wertschöpfung der Toilettenfrau.
Subjekte wie du machen immer wieder den Fehler zu viel als Wertschöpfung des Unternehmers zu reklamieren und dabei die Wertschöpfung anderer zu unterschlagen und zu beschneiden. Solche Typen sollte man mal ganz ohne Arbeitnehmer stehen lassen, dann kasst du schön schauen was an Wert geschöpft wird. :p


jaja - Pudding haben so ihre mentalen Probleme mit dem Produktionsfaktor Kapital...

und natürlich auch dem "Unternehmerlohn = Gewinn", für den Wertschöpfungsanteil des in SEINEM Unternehmen mitarbeitenden Unternehmers..

direkt bei DEM Unternehmen , wo sie putzen, angestellte Mitarbeiter erbringen übrigens KEINE Wertschöpfung- sondern sind nur ein Kostenblock...

anders schaut es bei einer PUTZFIRMA aus- DORT sind sie Teil des Wertschöpfungsprozesses..
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Realist2014 » Fr 20. Jun 2014, 08:45

pudding » Fr 20. Jun 2014, 06:43 hat geschrieben:
Blickwinkel » Do 19. Jun 2014, 11:59 hat geschrieben:
Das stimmt so nicht. Das Problem der Klofrau ist eher ihr AG, der noch das Trinkgeld einstreicht. Und ja, als Putzfrauvermittler kann man trotzdem noch etwas Geld verdienen. Sprich, wenn die Putzfrau gut ist und sich eine Firma aufbaut, kann sie sogar besser davon leben. Allerdings sind die Margen in diesem Bereich sehr gering, weil das Überangebot sehr groß ist.

"Klofrauen", ich bevorzuge den Begriff Raumpflegerinnen, in Unternehmen bekommen Trinkgeld? Was erzählst du für einen Bockmist?



aha


Pudding war also auf Rastplätzen, Einkaufszentren und so weiter noch NIE auf der Toilette...

nun- was leiten wir davon ab?
Laut Aussage der linken Ideologen sind alle ökonomisch erfolgreichen dumm, und die wahre Intelligenz tritt sich in der untersten ökonomischen Etage auf die Füße.....daher muss diese Etage ausgebaut werden
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon Skull » Fr 20. Jun 2014, 08:49

Blickwinkel » Fr 20. Jun 2014, 07:01 hat geschrieben:Es bekommt nicht nur die oberste Etage einen Bonus, auch die anderen Führungskräfte bekommen einen.
Es gibt auch Unternehmen, die eine Teil des Gewinns als Bonus an die Mitarbeiter ausschütten.
Korrekt.

Ich selbst war über 20 Jahre mit dabei. :)

mfg
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon jmjarre » Fr 20. Jun 2014, 09:41

Realist2014 » Fr 20. Jun 2014, 06:16 hat geschrieben:
jmjarre » Do 19. Jun 2014, 21:22 hat geschrieben:

je weniger "unten", umso mehr "oben"...ja, ich weiss...

Dividendenrendite zwischen 5 bis 6% in den letzten Jahren...



Muss ja ein TOLLES Unternehmen sein.


die durchschnittliche Dividendenrendite aller DAX30 Unternehmen über die letzten 10 Jahre liegt nur bei 2,5%.....


2 mal bei über 5%
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon jmjarre » Fr 20. Jun 2014, 09:46

Blickwinkel » Fr 20. Jun 2014, 07:01 hat geschrieben:
jmjarre » Do 19. Jun 2014, 22:14 hat geschrieben:
Wann genau hat man Erfolg? Wenn der Aktienkurs steigt? Wenn man dafür 2000 Leute entlassen hat? Wenn man bei Vodafone deswegen 8 Minuten in der Warteschleife hängt und das "Service" nennt?
Was ist Erfolg? Warum bekommt nur die oberste Etage den Bonus? Nicht alle Mitarbeiter??


Es bekommt nicht nur die oberste Etage einen Bonus, auch die anderen Führungskräfte bekommen einen. Es gibt auch Unternehmen, die eine Teil des Gewinns als Bonus an die Mitarbeiter ausschütten. Allerdings wollen viele Mitarbeiter keine erfolgsabhängigen Boni, die wollen lieber jeden Monat einen Fix-Betrag auf ihrem Konto haben.


Kann nicht jeder wählen bei uns!

Der Bonus von 4 Millionen erhielt der Vorstand, die Mitarbeiter in den mittleren Führungsebenen ein I pad- Ebene2 einen Geschäftswagen. Die 60.000 Angestellten: 200 Euro
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon jmjarre » Fr 20. Jun 2014, 09:48

Realist2014 » Fr 20. Jun 2014, 07:45 hat geschrieben:
pudding » Fr 20. Jun 2014, 06:43 hat geschrieben:"Klofrauen", ich bevorzuge den Begriff Raumpflegerinnen, in Unternehmen bekommen Trinkgeld? Was erzählst du für einen Bockmist?



aha


Pudding war also auf Rastplätzen, Einkaufszentren und so weiter noch NIE auf der Toilette...

nun- was leiten wir davon ab?


er schrieb im Unternehmen, nicht auf Rastplätzen...

na, ja, die hat man alle outgesourct, damit haben wir 2002 Millionen eingespart, jedes Jahr wird ein neuer Dienstleister ausgeschrieben, der billigste gewinnt :) ....ist doch überall so...
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Re: Einkommen: US-Manager verdienen 300 mal soviel wie Arbei

Beitragvon jmjarre » Fr 20. Jun 2014, 09:49

Skull » Fr 20. Jun 2014, 07:49 hat geschrieben:
Blickwinkel » Fr 20. Jun 2014, 07:01 hat geschrieben:Es bekommt nicht nur die oberste Etage einen Bonus, auch die anderen Führungskräfte bekommen einen.
Es gibt auch Unternehmen, die eine Teil des Gewinns als Bonus an die Mitarbeiter ausschütten.
Korrekt.

Ich selbst war über 20 Jahre mit dabei. :)

mfg

Und die Boni bei einer Industriekauffrau war da wie hoch?
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